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Hier liest du eine von 11531 Fragen:
Frage Nr. 12367 vom 19.10.2009
Hallo Lilli tolle Seite habt ihr ,also ich bin 26 und mein problem ist folgendes das es mich unheimlich erregt in der nähe von anderen zu onanieren ,also ich will nicht das mich jemand erwischt ,aber insgeheim wünsche ich es mir schon zb in der dusche im schwimmbad oder in der umkleide also ich mein jetzt eine einzelumkleide mich erregen einfach die orgasmen unglaublich wenn ich weiss neben mir zieht sich grade eine hübsche frau um und ich muss mich zusammen reißen weil ich grade einen unglaublichen orgasmus bekomme den die frau nicht mitbekommen soll ,was sie aber vieleicht schon tut weil der ein oder andere stöhner mir raus rutscht was ich ja auch ein bischen will.Ich bin mir auch ziemlich sicher woher die neigung kommt als ich 16 war bin ich mit einer Feriengruppe weg gefahren und da gab es eine Dusche mit einem Fenster wodurch mich Mädchen beobachten konnten wie ich Dusche ,zu dem Zeitpunkt hatte ich noch gar keine Erfahrungen mit Mädchen und das war unglaublich halt die zeit ich bin morgens duschen gegangen und die mädchen wussten das und es wurde zum ritual,ich tat immer so als würde ich sie nicht sehen hab mich ganz langsam eingeseift und dann halt angefangen mich zu befriedigen wenn ich gekommen bin hab ich mich extra so hingestellt das sie sehen konnten wie der Samen aus meinem Glied kommt ,ich war halt noch total unschuldig aber irgendetwas hat das in meiner Psyche verändert meine frage ist brauche ich hilfe durch einen sexologen oder so ich traue mich nämlich nicht da hin Ich würde auch gerne eine Sexualtherapie machen also jetzt mehr praktisch wo ich mit einer frau lerne sex zu haben Surrogat partner therapie heisst das glaube ich der gedanke erregt mich sehr das mich eine frau führt (ja ich weiss devote ader ,aber ich kann auch dominant) was würdet ihr mir raten?
Unsere Antwort
Sexuelle Fantasien haben den Sinn, die sexuelle Erregung auszulösen und zu steigern. Das müssen nicht nur sexuelle Reize und Szenen sein, die wirken. Auch die Furcht vorm Erwischtwerden, der halböffentliche Raum, die Frau die du nicht siehst (dir aber vorstellst), die unterdrückten Stöhner usw. sind alles Sachen, die sicher stellen, dass du eine Erektion bekommst und die auch halten kannst. Damit kümmerst du dich um eine der wichtigen Aufgaben in der männlichem Sexualität. In deinem Verhalten zeigt sich auch schon ein wenig Beziehungssexualität: du lässt dich beobachten und zeigst dich gern. Das Zeigen und Gesehenwerden steigert deine Erregung auch. Grundsätzlich entwickelst du dich in die richtige Richtung. Du hast aber auch eine „Veränderung in deiner Psyche“ bemerkt: Wenn du deine Entwicklung nicht in die Hand nimmst, könnte es sein, dass du beim Sich-heimlich-zeigen und beim Heimlich-gesehen-werden stehen bleibst? Du hast auch erkannt, dass das sexuelle Lernen zu zweit in Beziehung eine Rolle spielt. Du hast auch bei deiner Idee von der Therapie mit Surrogat-Partner gemerkt, dass du da nicht genug für dich lernst: du würdest von einer Frau geführt, was dir die sexuelle Erregung erleichtert, deine männliche Selbstsicherheit aber wahrscheinlich nicht sehr verstärkt. Jetzt überlegst du dir am besten, was für einen Mann du aus dir machen möchtest: einer, der sich in die Welt stellt, sich erregen kann, sich geniessen kann und diese Fähigkeit in einer sexuellen Beziehung behält? Oder einer, der sich versteckte erregende Settings ausdenkt und sich hauptsächlich damit beschäftigt, wo er sich wie verstecken und erregen kann? Dann wählst du deinen Therapeuten aus: einer, der dich in der Entwicklung deiner Männlichkeit unterstützt, und darin, deine eigene Erregung in die Hand zu nehmen und dein Spektrum zu erweitern? Oder ein Surrogat, die oder der dich stützt.

