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Rasiertipps fürs männliche Geschlecht
Du kannst die Haare um den Penis herum und am Hodensack bis hinter an die Pobacken auf verschiedene Weise wegrasieren. Längere Haare kannst du vorher mit einem Barttrimmer oder einer Schere auf einen Zentimeter abschneiden (die Schere ersetzt die Rasierklinge aber nicht).
Achte bei einer Nassrasur darauf, dass du dich vorher gut wäschst und immer eine hochwertige, neue (!) Klinge verwendest. Die Haut ist am Geschlecht, besonders am Hodensack, sehr empfindlich. Wenn du Rasierschaum verwendest, probier das Rasieren erst an einer kleinen Stelle aus, um zu sehen, ob du den Rasierschaum verträgst. Lass dich beim Kauf des Schaums am besten in einer Apotheke beraten. Rasieröl ist für dich eventuell besser verträglich. Möglicherweise wirst du merken, dass es besser geht, wenn du vorher in einer warmen Badewanne gesessen bist (oder in der Badewanne mit Rasieröl rasierst).
Das Rasieren am Hodensack ist besonders heikel, weil der Hodensack faltig ist und schnell mal ziemlich bluten kann. Beim Rasieren des Hodensacks spannst du am besten die Haut mit deiner einen Hand gut, so dass sie völlig glatt und frei von Falten ist. Rasier mit der anderen Hand. Drück die Rasierklinge nicht auf die Haut, und spül die Klinge nach jedem Strich. Die Haut hinter den Hoden bis zum After rasierst du, in dem du den Hodensack in die Hand nimmst und sanft nach vorn ziehst, so dass die Haut dahinter sich gut spannt.
Wenn du fertig bist, spül den Rasierschaum/das Rasieröl mit warmem Wasser weg. Falls du es aushältst, kannst du danach zur Kühlung kaltes Wasser über die Hoden laufen lassen. Trockne dein Geschlecht mit einem sauberen, weichen Handtuch – vorsichtig, ohne zu reiben. Nachher kannst du ein talkfreies Puder draufgeben. Um Reibung zu verhindern, solltest du ein Weilchen Lang Boxer Shorts tragen. Noch besser rasierst du dich vor dem Schlafengehen, so dass sich die Haut über Nacht erholen kann.
Anfänglich klagen viele über Jucken und Wundsein beim Nachwachsen, da die Haare etwa 0.3 Zentimeter am Tag wachsen, juckts eben schnell mal. Wenn du dich regelmässig rasierst, geht dieses Jucken in der Regel mit der Zeit weg, weil sich die Haut an die Haarstoppeln gewöhnt. Manchmal kommts zum Einwachsen von Haaren und zur Bildung von Pickeln. Wenn du in der Richtung des Haarwuchses rasierst, kannst du das besser vermeiden.
Wenn du statt der Nassrasur eine Trockenrasur probieren willst, solltest du einen Langhaarschneider verwenden, und nicht gerade das billigste Modell. Der Vorteil ist, dass es hygienischer ist, der Nachteil ist, dass die Haare nicht ganz weggehen. Am Hodensack lässt du das mit der Trockenrasur lieber bleiben und verlässt dich auf die Nassrasur.
Manche verwenden Rasiercrèmes oder Rasieröle. Lass dich auch hier beraten – auf der Packungsbeilage muss stehen, dass das Produkt für die Intimregion geeignet ist. Ausserdem solltest du es erst an der Innenseite deines Ellbogens auftragen und 10 Minuten einwirken lassen, um zu schauen, dass du nicht allergisch darauf reagierst (dann wirds rot, und manchmal bilden sich gar Pickel). Bei Enthaarungscrèmes kannst du das Jucken beim Nachwachsen vermeiden, aber hier ist viel Chemie im Spiel, achte also darauf, das die Crème nicht an deine Eichel oder an den After kommt.
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