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Kein Cyberbullying (Cybermobbing) machen

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Kein Cyberbullying (Cybermobbing) machen

Aktuell: Im Februar 2012 ist Cybermobbing der Schwerpunkt der Arbeit der Schweizerischen Kriminalprävention. Auf www.skppsc.ch findet ihr aktuelle Newsblogbeiträge, «Top 10» der FAQ's, Hinweise auf Fachstellen und ein Präventionsvideo.

Cyberbullying (Cybermobbing) ist, wenn du über dein Handy, einen Chatroom, Facebook, Twitter oder andere soziale Internet-Netzwerke, Videoportale, Foren oder Blogs Texte, Bilder oder Filme verbreitest, um andere Personen zu verleumden, bloss zu stellen oder zu belästigen.

Cyberbullying ist zum Beispiel:

  • Das gezielte Veröffentlichen von (Nackt-)fotos oder heimlich aufgenommen Sex-Bildern, die die Leute die darauf zu sehen sind, beschämen.
  • Üble Nachrede und gehässige Beschimpfungen, die Anderen Angst machen und bei ihnen Ohnmachtsgefühle auslösen.
  • Das Verbreiten von sexuellen oder anderen peinlichen Intimitäten, die Andere demütigen und beschämen.

Es gibt inzwischen immer mehr Kontrolleure im Netz. Der Behörde KOBIK können strafbares Verhalten gemeldet werden. Sie leitet dann eine Strafuntersuchung ein. Es gibt verschiedene strafrechtliche Bestimmungen, die bei beim Cyberbullying zum Zug kommen können, z.B. Erpressung (Art. 156 StGB), Üble Nachrede (Art. 173 StGB), Verleumdung (Art. 174 StGB), Beschimpfung (Art. 177 StGB), Drohung (Art. 180 StGB) oder Nötigung (Art. 181 StGB).

Das Internet ist kein Ort, in dem du deinen Frust ablassen darfst. Deine Gefühle kannst du steuern lernen. Für den Umgang mit den Medien gibt es Verhaltensregeln. Etliche Websites informieren dich über die Etikette im Internet. Zum Beispiel Schaugenau, fit4chat, safersurfing und security4kids. Und schliesslich gelten die Verhaltensregeln des Alltags auch im Web. Vergiss in Foren und Chats nicht, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt. Weder penetrante Flirtversuche, noch Pöbeleien sind angesagt. Eine gute Faustregel ist: Behandle Andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.


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