Wie funktioniert der Schwangerschaftstest?
Wie funktioniert der Schwangerschaftstest?
Der Schwangerschaftstest basiert auf dem Nachweis des Hormons HCG (humanes Choriongonadotropoin) im Urin der schwangeren Frau. Dieses Hormon wird bei gesunden Frauen nur in der Schwangerschaft vom Körper produziert. Man misst bei allen Schwangerschaftstests das Schwangerschaftshormon im Urin. Am besten eignet sich dazu der Morgenurin, weil er höher konzentriert ist. Unseres Wissens nach unterscheiden sich die Tests höchstens im Preis und nicht in der Testsicherheit voneinander: Wenn du den Test richtig anwendest (Beipackzettel lesen!), zeigt er dir auch ein richtiges Resultat an.
Prinzipiell kann das Schwangerschaftshormon HCG 14 Tage nach der Befruchtung im Urin nachgewiesen werden. Es braucht aber einen gewissen Wert des Schwangerschaftshormons im Urin, damit der Teststreifen zuverlässig anzeigt. Darum ist es besser, du wartest bis drei Wochen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr, damit du wirklich ein eindeutiges Ergebnis kriegst. Wenn du einen Schwangerschaftstest machst, weil deine Periode ausbleibt, solltest du bis zum fünften überfälligen Tag warten, und dann einen Test machen, damit du eine zuverlässige Anzeige kriegst.
Einzig Medikamente, die Sexualhormone wie FSH/LH oder eben HCG enthalten, wie sie zum Beispiel bei einer Kinderwunschbehandlung eingesetzt werden, können ein falsch positives Resultat des Schwangerschaftstest verursachen. Alle anderen Medikamente haben keinen Einfluss auf das Testresultat.
Auch die Antibabypille hat keinen Einfluss auf das Ergebnis. Du kannst also einen Schwangerschaftstest machen, wenn du die Pille nimmst. Sinnvoll ist der Test etwa, wenn du die Pille in den ersten zehn Tagen der Packung vergessen hast. Der Test zeigt dir auch hier drei Wochen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr ein zuverlässiges Resultat an.
Alle Infotexte in «Wie entsteht eine Schwangerschaft und wie zeigt sie sich?» als pdf herunterladen
