Welche Medizin hilft mir (w) bei Akne?
Welche Medizin hilft mir (w) bei Akne?
Wenn du eine schwere entzündliche Form der Akne hast, solltest du dich von einer Hautärztin/einem Hautarzt (Dermatologe) behandeln haben. Der Arztbesuch ist auch gut, wenn du unter deinen Pickeln leidest oder wenn du viele Pickel hast und vorbeugen möchtest, dass es zur Bildung von Knoten mit Vernarbungen kommt.
Du kannst dich bei störenden Pickeln, die dich stören, auch in einer Apotheke beraten lassen. Viele Mittel sind nicht rezeptpflichtig. Es gibt Mittel gegen übermässige Talgproduktion, gegen Verhornungsstörungen der Haut und gegen die Entzündung durch Aknebakterien, mit denen du die Haut behandeln kannst.
Je nach Schwere der Akne gibt es unterschiedliche Salben und Medikamente (z.B. Isoretinoid lokal oder systemisch, Antibiotika, Benzoylperoxid, Salicylsäure, Azelainsäure). Ob und wie gut eine medizinische Behandlung wirkt, ist von Frau zu Frau verschieden. Auf jeden Fall muss sie ein bis zwei Monate lang durchgeführt werden, bis du eine Verbesserung bemerkst. Zu Beginn der Behandlung kann sich der Zustand deiner Haut sogar scheinbar verschlechtern. Die Behandlung braucht also Geduld.
Wenn die systemische Isoretinoidgabe versagt hat, ist auch eine Lasertherapie möglich.
Auch bestimmte Antibabypillen (Kombinationspräparate, insbesondere solche mit CPA, Drospirenon, CMA, Desogestrel, Gestoden und Dienogest), können helfen, denn sie bewirken über verschiedene Mechanismen eine Senkung der Androgene. Falls du also ein hormonelles Verhütungsmittel nimmst oder nehmen möchtest, besprich mit deiner Frauenärztin, dass sie dir ein Präparat gibt, das einen günstigen Einfluss auf die Akne haben kann. Aber auch hier ist Geduld angesagt: Es kann 6 bis 9 Monate dauern, bis dein Hautzustand wirklich viel besser ist.
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