Pornos sind nicht die (sexuelle) Wirklichkeit
Pornos sind nicht die (sexuelle) Wirklichkeit
Falls du schon Pornos gesehen hast, fragst du dich vielleicht, ob der Sex mit deinem Partner/deiner Partnerin nun auch so aussehen müsste. Die Antwort ist: nein. Pornographische Bilder und Filme sind dafür gemacht, die Zuschauer/-innen sexuell zu erregen. Pornos sind kein Aufklärungsmaterial, das heisst, sie zeigen dir nicht, wie Sex abläuft oder abzulaufen hat. In Pornos wird alles übertrieben, denn ihr Ziel ist, die Zuschauer möglichst schnell und stark zu erregen. Daher siehst du z.B. Geschlechtsteile, die besonders gross sind.
Im Porno findet oft auch kein richtiges Vorspiel statt. Du siehst also oft nur, was die Darsteller machen, wenn sie schon erregt sind. Das gibt dir vielleicht das Gefühl, dass Männer immer und sofort «können» und Frauen immer und sofort «bereit sind». Glaub das nicht. Du siehst ja nicht, was für «Vorarbeit» geleistet wurde, bevor die Kamera eingeschaltet wurde. Vergiss auch nicht, dass viele Szenen zusammengeschnitten sind, damit es so aussieht als ob jemand stundenlang Sex machen kann.
Glaub auch nicht, was du siehst, wenn weit «gespritzt» wird. Gut möglich, dass das ein Joghurtgemisch ist. Auch Frauen sind nicht immer und nicht zu allem bereit, wie das oft in Pornos dargestellt wird. Viele Pornodarstellerinnen sind gar nicht erregt und spielen ihre Lust, ihre Erregung und ihre Orgasmen nur vor.
Kurz gesagt: Pornos stellen nicht die sexuelle Wirklichkeit dar.
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