Frage Nr. 41668 von 13.09.2026
Ich bin 19. Ich hatte Ende April Anfang Mai eine Affäre mit einem 30 jährigen verheirateten Mann. Er war so erregt, dass er sich nicht kontrollieren konnte und in meiner Vagina gekommen ist. Ich habe einen Tag später die Pille danach genommen und dann war das für mich erledigt. Jetzt war ich bei meiner Frauenärztin und sie meinte, dass ich schwanger sei. Schon 5.Monat. Wie kann das sein ? Ich hatte auch gar keine Symptome und habe nix gemerkt. Und wieso hat die Pille nicht gewirkt? Ich weiß gar nicht was ich jetzt mache.
Unsere Antwort
Die Notfallverhütung mit der Pille danach kann nur den Eisprung nach hinten verschieben, wenn dieser noch nicht kurz bevor stand oder bereits stattgefunden hat. Das heißt, sie wirkt nicht in jedem Fall. In deinem Fall hat sie offenbar nicht gewirkt. Deshalb ist es eine gute Idee, nach der Notfallverhütung zeitnah auch einen Schwangerschaftstest zu machen, um eine Schwangerschaft auszuschließen.
Die allermeisten Schwangerschaften werden früh bemerkt. Aber es kann auch wie in deinem Fall vorkommen, dass sie erst spät bemerkt wird.
Nun stellen sich dir bestimmt sehr viele Fragen, wie es weitergehen soll. Deshalb ist es wichtig, dass du dir Unterstützung holst. Schwangerschaftsberatung in deiner Nähe ist dafür die richtige Anlaufstelle.
Mit Hilfe der Berater*innen kannst du deine eigene Perspektive für deine weitere Lebensplanung entwickeln. Sie beraten auch zum Thema finanzielle Unterstützung, Unterhaltszahlungen usw.
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Frage Nr. 41666 von 13.09.2026
Liebes Team
Ich (w, 34) bin in einer frischen Beziehung und fühle mich beim Sex mit ihm sehr wohl. Allerdings hatte ich noch keinen Orgasmus. Ich weiss durch frührere Beziehungen, dass ich durch Penetration vaginal zum Orgasmus kommen kann. Der jetzige Partner kommt relativ schnell (ich würde nicht sagen frühzeitig aber relativ rasch). Das Problem ist, dass wenn er fertig ist, die Sache bei mir erst richtig anfängt. Unsere Erregungsplateaus sind also recht unterschiedlich.
Mein Körper bzw. meine Nervenfasern in meiner Vagina reagieren sehr gut auf seine Stösse und ich weiss, dass wenn er weitermachen würde, ich sehr nah an einem Orgasmus wäre. Nur endet die Penetration für mich leider viel zu früh.
Wie können wir damit umgehen? Braucht es ein längerer Vorspiel? Was können wir tun, damit ich meiner Erregungskurve nachgehen kann?
Vielen Dank!
Unsere Antwort
Es ist schön, dass du dich beim Sex mit deinem Partner wohl fühlst. Gleichzeitig kann ich gut verstehen, dass es frustrierend ist, wenn deine Erregung gerade erst richtig anfängt und die Penetration dann schon vorbei ist.
Es ist ganz normal, dass sich die Erregungskurven zweier Personen unterscheiden. Und es kommt oft vor, dass eine Person schneller zum Orgasmus kommt als die andere. Sein Orgasmus muss aber nicht heissen, dass der Sex für dich vorbei ist. Wenn er gekommen ist, kann er dich trotzdem weiter berühren oder mit der Hand oder dem Mund stimulieren, wenn ihr beide das möchtet. Ihr könnt auch etwas mit Sextoys experimentieren, wenn du gerne etwas mit deiner Vagina aufnimmst.
Auch schon vor der Penetration kannst du mehr Erregung aufbauen. Du bist dann nicht gerade erst am Anfang, wenn er schon sehr erregt ist. Ihr könnt mal gemeinsam schauen, was dich vorher schon mehr in Erregung bringt.
Sprich am besten mal offen mit ihm darüber. Dabei können dir die beiden Texte Reden über Sex ist hilfreich und erotisch und Warum lohnt es sich, Verführen zu üben? helfen. Ihr könnt gemeinsam Verschiedenes ausprobieren: zum Beispiel langsamer machen, zwischendurch Pausen einbauen, andere Stellungen ausprobieren oder die Penetration mit anderen Berührungen verbinden.
Ausserdem kann er auch lernen, seine Erregung besser zu steuern. Auch wenn es bei ihm nicht unbedingt ein vorzeitiger Samenerguss ist, könnten dafür die Texte Vorzeitiger Samenerguss: Ich komme zu schnell – was tun? und Mein Penis in der Vagina oder im Anus: Tipps zum Allein Üben hilfreich sein.
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Frage Nr. 41665 von 13.09.2026
Liebes Lilli-Team
Ich bin männlich, 15 und bin gerade in einer Phase, in der ich merke, dass ich kein Kind mehr bin. Doch verglichen mit meinen Kollegen fühlt sich dieses «reif werden» etwas anders an.
Meine Kollegen Sprechen noch ziemlich oft über schöne Mädchen (in der Schule und in den sozialen Medien) und sprechen manchmal auch so zum Spass über ihre Genussvolle Erlebnisse mit ihrem Geschlecht. Ich hingegen merke, dass bei mir etwas in eine andere Richtung geht.
Früher träumte ich manchmal davon, ein Mädchen zu sein. Jetzt nicht mehr. Aber: Ich mach nicht gern Solosex, obwohl ich das (zwar eher selten) auch mache. Und wenn ich das mal mache, dann so, dass ich meinen Penis nicht sehe und manchmal mit der Vorstellung, dass ich eine Vagina hätte oder mit sexuellen Fantasien, in denen ein Mädchen im Zentrum steht. Der Samenerguss fühlt sich unangenehm an und ich bereue ihn meist auch. Neulich versuche ich, nicht an den Orgasmus zu gelangen.
Ansonsten bin ich eigentlich ein glücklicher Junge und will auch ein Junge sein (ich stehe auch ein bisschen auf Mädchen, die sexuelle Orientierung ist also auch im Bereich hetero). Wenns jedoch um meine Sexualität geht, sieht die Sache etwas unklar aus.
Ich lese viele eurer Artikel über Sexualität und informiere mich über beide Geschlechter. Habt ihr vielleicht einige Tipps, wie ich etwas mehr Freude über meine Sexualität finde?
Unsere Antwort
Was für ein schönes Vorhaben, dass du mehr Freude über deine Sexualität finden möchtest. Ich unterstütze dich gern. Dafür habe ich gleich noch ein paar Fragen. Kopiere gern einfach den Text aus dieser Frage und beantworte die einzelnen Fragen.
Du machst ganz klar eine Unterscheidung zwischen deiner Geschlechtsidentität (du bist ein glücklicher Junge und möchtest ein Junge sein) und dem, was du in sexueller Erregung in deiner Vorstellung erlebst (die Vagina und Mädchen im Zentrum). Darin möchte ich dich bestärken. Deine Fantasien während der sexuellen Erregung lassen keine Schlüsse zu über deine Identität. Entscheidend ist dein Gefühl zu dir selbst.
Deine Vorstellungen in der sexuellen Erregung hängen ganz eng damit zusammen, was du mit deinem Körper machst. Da dich deine derzeitigen Vorstellungen verunsichern, möchte ich das gern etwas mehr mit dir erforschen. Wie machst du Solosex? Stehst du oder liegst oder sitzt du? Falls du liegst, auf dem Bauch oder auf dem Rücken? Reibst du, streichelst du oder drückst du deinen Penis? Ich könnte mir vorstellen, dass du deinen Penis eher wegdrückst und deine Muskeln im ganzen Körper anspannst. Es kann auch ganz anders sein. Wie ist das bei dir?

Ich interessiere mich für deine Beziehung zu deinem Penis. Wenn du nicht sexuell erregt bist, magst du deinen Penis oder findest du ihn eher doof? Also findest du den schlaffen Penis in Ordnung und hast nur ein Thema mit dem erigierten Penis und der Ejakulation? Berührst du deinen Penis mit den Händen? Wann und wann nicht?
Und dann wäre es für mich noch hilfreich, wenn du mir ein bisschen was erzählst dazu, wie du deinen Körper sonst so bewegst. Machst du Sportarten wie Fußball oder Tennis, Kampfsport oder Tanzen? Was kennst und magst du da? Sportarten haben mit dem Körper zu tun und Sex auch. Was passiert in deinem Becken? Kennst du von irgendwo, dass dein Becken kreisende oder stoßende Bewegungen macht?
Hast du schonmal aktiv angesehen, wie Männer ihren Körper bewegen? Beim Sport oder auch in Pornos (falls du welche schaust). Was gefällt dir da?
Zusätzlich könntest du dir das Buch "Klappt's" von Michael Sztenc besorgen. Darin gibt es ganz viele Übungsanleitungen für mehr Freude an deiner Sexualität
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Frage Nr. 41664 von 13.09.2026
Hallo liebes lilli team
Ich, m13 habe eine frage.
Ich habe mich jetzt ein paarmal selber befriedigt und das erste mal spürte ich am anfang nicht sehr viel aber dann kam das sperma und da spürte ich etwas. Das zweite mal musste ich länger auf das sperma und so auch auf das gefühl warten. Das dritte mal kam das sperma gar nicht mehr, bis ich aus spass mal pornos anmachte. Dann klappte es normal. Ist das normal und wie komme ich immer zum samenerguss (das heisst doch so, oder)?
Unsere Antwort
Das ist alles normal. Du bist noch frisch dabei, deine sexuelle Erregung und den Samenerguss zu entdecken.
Gib dir viele Wiederholungen, um nach und nach ein Gefühl dafür zu bekommen, wie du dir einen Samenerguss verschaffen kannst. Viel Spaß dabei!
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Frage Nr. 41663 von 12.09.2026
Ich bin 21 Jahre alt. Meine Freundin wünscht sich beim Sex ein intensivers Petting. Das scheitert leider immer an mir. Ich kann meine Erregung nie kontrollieren. Sobald wir anfangen und ich einen steifen Penis bekomme, verliere ich schon die Kontrolle und ich muss sofort ihre Vagina mit meinem Penis penetrieren. Spätestens wenn ich sie komplett nackt sehe, setzt mein Kopf aus und ich muss in ihre Vagina eindringen. Meist bin ich dann so stark erregt, dass nach 2 Minuten ejakuliere. ich würde ihr gerne den Wunsch nach mehr Vorspiel erfülllen, aber ich schaffe das nicht. Ich bin zu erregt. Was kann ich machen?
Unsere Antwort
Mir fällt da zum Beispiel ein, dass du bevor es zum Sex kommt, Selbstbefriedigung mit Ejakulation machst. Das könnte dir genug Zeit verschaffen, um dich auf das Petting zu fokussieren.
Und dann könntest du natürlich auch lernen, deine sexuelle Erregung besser zu spüren und damit zu steuern. Da hast du auch selbst etwas davon, weil du mehr Zeit schaffst zum Genießen der sexuellen Erregung vor dem Höhepunkt. Schau dazu bitte in unsere Texte im Kapitel Schnelle Ejakulation: Tipps für Männer und Paare.
Schau doch mal, wie du damit weiterkommst. Mich interessiert, welche Erfahrungen du machst und ob es dir gelingt, eine Lösung für dein Thema zu finden.
Du kannst und einfach wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41662 von 12.09.2026
Hallo ich bin ein Junge und 13 Jahre und ich habe zwei Fragen
1. Wenn ich erregt bin und noch eine Unterhose anhabe dan habe ich ganz schnell so einen feuchten Fleck in der Unterhose, kann davon jemand aus meiner Familie schwanger werden wenn ich das in die Wäsche tue?
2. Wenn ich einen Orgasmus habe dann kommt was aus meinem Penis rausaber das ist mehr so durchsichtig und nur so zwei drei Tropfen ist das schon Sperma oder noch nicht?
Unsere Antwort
Nein, so kann niemand schwanger werden. Damit eine Schwangerschaft entstehen kann, muss Sperma direkt beim Sex in die Vagina einer Frau gelangen und dort eine Eizelle erreichen. Der feuchte Fleck in deiner Unterhose, und auch das, was später in der Waschmaschine landet, kann das nicht. Die Spermien überleben ausserhalb des Körpers nur ganz kurz, und beim Waschen sowieso nicht.
Wenn beim Orgasmus selbst nur zwei, drei durchsichtige Tropfen kommen, kann das trotzdem schon der Samenerguss sein, gerade am Anfang der Pubertät kann die Menge noch klein sein. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.
Melde dich gerne wieder, wenn du noch Fragen hast. Dann gib die Nummer dieser Antwort an.
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Frage Nr. 41660 von 12.09.2026
W,33
Hallo liebes Team,
Ich habe vor einigen Tagen erfahren, dass ich schwanger bin. Ich leide seit immer schon unter quälenden Worst-Case-Gedanken.
Am Tag meines Eisprungs habe ich mich auf der Toilette auf der Arbeit im sitzen anstatt wie sonst im stehen abgetrocknet. Seitdem plagt mich der Gedanke ein Kollege könnte direkt vorher dort mastubiert haben und ich könnte mit dem Toilettenpapier an den inneren Rand der Klobrille gelangt sein und so eventuell vorhandenes Sperma an meine Vulva befördert haben.
Am selben Abend habe ich natürlich auch noch unverhütet Sex gehabt. Ich komme aus dem Gedankenstrudel momentan nicht mehr raus und sorge mich sehr :(
Zum Verständnis: Eine Schwangerschaft ist schon lange der Wunsch meines Partners und mir
Unsere Antwort
Von diesem Szenario kannst du unmöglich schwanger geworden sein. Mehr dazu steht in unserem Text Wie kann eine Frau schwanger werden?
Die Schwangerschaft ist also beim unverhüteten Geschlechtsverkehr mit deinem Partner entstanden. In diesem Sinne: herzlichen Glückwunsch zur lange ersehnten Schwangerschaft.
Ich nehme es ernst, was du schreibst mit den quälenden Worst Case Gedanken. Wie sehr beeinträchtigen dich diese im Alltag? Gerade jetzt, wo Nachwuchs sich ankündigt, könnte ein guter Zeitpunkt sein, um diese quälenden Gedanken mithilfe einer psychotherapeutischen Fachperson zu behandeln. Weitere Informationen auch zur Selbsthilfe findest du bei Angst- und Panikhilfe Schweiz und bei Deutsche Angst-Hilfe e.V.
Diese Antwort gilt auch für Frage 41661.
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Frage Nr. 41659 von 12.09.2026
Hallo, ich (M, 14) habe eine kurze frage. Wie lange sollte es bei der Selbstbefriedigung gehen, bis ich etwas spüre?
Bitte lasst die frage nur 2 Wochen öffentlich, Danke ????
Unsere Antwort
Ich bin mir unsicher, was du genau meinst. Was ist es, was du spüren möchtest?
Schau doch mal, ob du in einem dieser Texte eine Antwort auf deine Frage findest:
Du kannst uns einfach wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41658 von 12.09.2026
Wie erkennt man ein Peniskarzinom?
Unsere Antwort
Eine sichere Diagnose bekommst du bei Urolog*innen. Ein Peniskarzinom betrifft in der Regel ältere Menschen ab 75 Jahren. Weitere Informationen zur Früherkennung kannst du in diesem Text von krebsliga.ch nachlesen. Wenn du etwas auffälliges bemerkst, geh am besten so früh wie möglich zur urologischen Praxis.
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Frage Nr. 41657 von 12.09.2026
Hallo Lilli Team
Ich bin 20 und habe jetzt meine erste Freundin. Wir hatten bisher noch keinen Sex. Mein Probkem ist, dass ich einen Mikropenis habe. Erigiert ist mein Penis gerademal 2 cm lang. Ich habe Angst wie sie darauf reagiert, wenn wir intim werden. Jedesmal wenn wir uns näher kommmen, werde ich sehr nervös. Einmal hatte ich vor lauter Anspannung direkt einen Samenerguss in der Hose. Ich weiß auch gar nicht, wie ich mit meinem kleinen Penis ihre Vagina penetrieren kann. Geht das überhaupt?
Unsere Antwort
Ich kann gut verstehen, dass du nervös bist, wenn ihr euch näher kommt. Und dass du dir Sorgen darüber machst, wie sie reagieren könnte und dich fragst, ob Sex mit deinem Penis überhaupt möglich ist. Da ist es logisch, dass du in der Situation sehr angespannt bist. Und ja, Anspannung kann auch einen Samenerguss auslösen.
Ich möchte dir aber sagen: Sex ist nicht nur Penetration mit dem Penis. Du kannst deine Freundin auch mit der Hand, mit dem Mund, mit deinem Körper oder mit Sextoys sexuell erregen. Lies dazu auch mal diesen Text. Viele Frauen kommen auch gar nicht allein durch Penetration zum Orgasmus. Für viele ist die Stimulation der Vulva und der Klitoris sehr wichtig.
Es kann sein, dass es mit deinem Penis schwierig ist, so in die Vagina hineinzugehen, wie du dir das vielleicht vorstellst. Vielleicht findet ihr aber trotzdem Möglichkeiten, wie sie deinen Penis mit ihrer Vagina aufnehmen kann. Vielleicht gibt es Stellungen, in denen das leichter geht. Zum Beispiel Stellungen, bei denen eure Becken nah beieinander sind oder bei denen sie gut steuern kann, wie sie deinen Penis mit ihrer Vagina aufnimmt. Ihr könnt das ausprobieren und schauen, was geht und was sich gut anfühlt.
Ich empfehle dir, mit deiner Freundin zu sprechen, bevor ihr Sex habt. Du könntest zum Beispiel sagen: "Ich bin sehr nervös, weil mein Penis sehr klein ist. Und ich habe Angst, wie du darauf reagierst. Ich möchte gerne gemeinsam mit dir herausfinden, was schön für uns ist." Weitere Tipps findest du in diesem Text.
Vielleicht ist dieses Gespräch erstmal peinlich und vielleicht brauchst du Mut, um es anzusprechen. Aber es kann dich entlasten. Dann musst du nicht mehr die ganze Zeit Angst haben, dass sie deinen Penis plötzlich sieht. Und du musst dir nicht mehr die ganze Zeit Gedanken darüber machen, wie sie wohl reagieren könnte.
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Frage Nr. 41655 von 11.09.2026
Ich habe in letzter Zeit folgende Beobachtung gemacht: Ich lebe hauptsächlich nicht mehr bei meinen Eltern, da ich in einer anderen Stadt studiere. Mir geht es seit ich ausgezogen bin psychisch besser. Ich habe jedoch gemerkt, dass von meinen eltern, seit ich ausgezogen bin, eher selten kam "wie geht es dir?" "möchtest du am sonntag zum abendessen kommen?". es ist eher so, dass ich sage, wenn ich komme und dann freuen sie sich auch. jedoch kommt es mir so vor, als käme von ihnen eher wenig und es fühlt sich für mich wie desinteresse an.
einmal habe ich weihnachten im ausland verbracht und war traurig darüber, nicht mit meinen freunden feiern zu können. eine kollegin im ausland erzählte mir, wie ihre eltern sie anriefen und wie sie traurig war, dass sie nicht bei ihnen sein konnte. ich habe von meinen eltern nichts gehört auch an silvester nicht. ich habe ihnen versucht mitzuteilen, dass andere eltern mehr mit ihren kindern unternehmen und telefonieren. sie antworteten beide es sei kein mangel an desinteresse.
vorübergehend telefonierten wir mehr. ich merke in letzter zeit, wie mich das sehr traurig macht, da ich mich von ihnen entfremdet fühle und eigentlich mehr mit freunden mache als mit meiner familie. ich fühle mich auch mit freunden mehr verbunden. gleichzeitig möchte ich auch nicht zu viel in diese beziehung investieren, da ich merke bei anderen menschen kommt mehr feedback und gegenseitigkeit. was meinst du kann ich machen und wie kann ich mich da distanzieren?
Unsere Antwort
Du wohnst nicht mehr zu Haus. Ich gehe davon aus, dass du inzwischen erwachsen bist. Du beobachtest, dass es dir seit du nicht mehr zu Haus wohnst, besser geht. Eine Seite der neuen Eigenständigkeit tut dir also gut. Eine andere Seite ist, dass Erwachsene Freundschaften in der eigenen Generation finden, die besser zu ihnen passen, als die Eltern. Du hast das bereits erlebt. Mit Kolleg*innen und Freun*innen kannst du dich auf besondere Art verbunden fühlen und fühlst dich verstanden. Ihr habt ähnliche Lebensthemen, Gefühle, Hoffnungen und Wünsche. Darum ist unter den Freund*innen der Austausch vielseitiger und intimer. Deine Eltern haben sich lange um dich gekümmert. Und vielleicht waren sie auch früher nicht so eng aufeinander und auf dich bezogen, wie die Eltern deiner Kollegin. Jetzt sind sie in einer Lebensphase, wo die Fürsorge für ihr Kind nicht mehr im Mittelpunkt steht. Und sie überlassen es dir, die Nähe zu bestimmen und die Beziehung zu pflegen. Könnte es sein, dass deinen Eltern deine Freiheit wichtig ist? Sie möchten in deinem neuen erwachsenen Leben nicht stören? Oder sie merken, dass zwischen dir als ein Mitglied der jungen Generation und ihnen aus der älteren Generation der Austausch nicht so leicht fällt. Grundsätzlich ist all das normal. Es ist auch sehr normal, dass Veränderungen in Beziehungen traurig machen. Du spürst, dass deine Kindheit vorbei ist.
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Frage Nr. 41654 von 11.09.2026
Opa 90 + solo, 60 Jahre Ehe, gute. Verfällt intensiv in anale Lust, nutzt Analplug, wie kann das gut weitermachen, die LUST ist einfach da. Und Phimose OP , danach kaum noch Errektion. Hört jetzt alles auf?
Unsere Antwort
Ich interessiere mich sehr dafür, dass du mir etwas mehr schreibst. Denn dann kann ich konkreter antworten.
Grundsätzlich, so wie ich das verstehe, geht es nicht um dich, sondern um deinen Großvater. Stimmt das? Er hatte vor nicht allzu langer Zeit wegen einer Phimose eine Operation. Und seither hat er keine Erektionen mehr.
Eine Phimose OP ist nicht grundsätzlich etwas, was Probleme mit der Erektion auslöst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass er genauer anschaut, was eigentlich das Problem ist. Vielleicht ist er verunsichert, weil eine OP stattgefunden hat. Vielleicht traut er sich seinen Penis nicht mehr so richtig anzufassen, weil die Eichel empfindlich ist. Hatte er sonst Erektionen, weil er seinen Penis stimuliert hat oder hat er das mit den Analplugs allein hingekriegt, ohne den Penis anzufassen?
Hat er Diabetes oder Probleme mit den Gefäßen? Dann könnten die Erektionsprobleme zufällig zeitgleich aufgetreten sein.
Vielleicht hatte er auch erstmal Schmerzen. Es war schließlich ein Eingriff am Penis. Möglicherweise muss sich das jetzt erstmal erholen. In dieser Zeit könnte er den Penis sorgfältig streicheln und massieren. Also dem Körperteil Rehabilitation gönnen, wie bei anderen Körperteilen auch.
Grundsätzlich ist es eine gute Sache, wenn jemand für sich Lust erleben kann. Es spricht nichts dagegen, dass er einen Analplug verwendet. Auch wenn er keine Erektion hat oder diese schwierig ist. Er darf sich einfach auf das konzentrieren, was sich gut anfühlt. Der Penis kann sich erholen und er kann Lust durch anale Stimulation erleben. Die Lust ist unabhängig von der Erektion. Er braucht also keinen steifen Penis, um sexuelle Lust zu erleben. Eine tolle Sache, dass er das für sich entdeckt hat.
Wenn du mehr Fragen hast, schreib doch wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41653 von 11.09.2026
Guten Tag, ich habe eine neue Freundin und wir haben schönen Sex miteinander. Auf meine Frage was sie gern hat an Ihren Brüsten, sagte Sie mir das sie schon viele Jahre kaum Empfindungen an ihnen hat.
Es ist zwar schon ein bischen besser geworden seit wir uns kennen.
Aber wie kann ich da etwas mehr für uns erreichen ? Wie kann ich Ihre Berüste am besten reizen.
Danke und viele Grüße
Unsere Antwort
Ich habe beim Lesen deiner Frage den Eindruck, dass du dir wünschst, dass deine Freundin auf eine bestimmte Weise reagiert, wenn du ihre Brüste berührst. Vielleicht ist dir wichtig, dass sie das erregend findet. Vielleicht möchtest du auch merken, dass du ihr damit Lust machst.
Es ist aber völlig normal, wenn Berührungen an den Brüsten für sie nicht besonders erregend sind. Manche Menschen mögen das sehr. Andere spüren dort wenig oder empfinden es einfach nicht als sexuell aufregend. Das heisst nicht, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Und es heisst auch nicht, dass du etwas falsch machst.
Frag dich mal: Müssen es wirklich ihre Brüste sein? Oder kannst du dich auch auf andere Dinge konzentrieren, die für euch beide schön und erregend sind?
Es kann auch sein, dass deine Freundin sich ein bisschen unter Druck gesetzt fühlt, dass die Berührung an ihren Brüsten für sie erregend sein muss. Wenn du den Druck rausnehmen möchtest, konzentrier dich weniger darauf, was bei ihr passieren soll. Konzentrier dich mehr darauf, was dir eigentlich Spass daran macht, ihre Brüste zu berühren. Und wenn das für sie okay ist, so berührt zu werden, schau, was du selbst für dich daraus ziehen kannst. Lies dazu auch mal diesen Text.
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Frage Nr. 41652 von 10.09.2026
zu Frage / Antwort 41509 vom 10.07.26:
aphantasie.org kenne ich - leider kann man sich im Moment nicht anmelden. Die Forschungen von Herrn Monzel sind mir bekannt.
Erinnerung erfolgt bei mir in "Textform" - wenn ich z.B. Thomas Mann lese muss ich die sehr detailreichen Beschreibungen auswendig lernen und das ist mühsam uns deshalb nicht wirklich "intuitiv" - ich mag lieber Texte mit einer interessanten Geschichte oder lexikalische Texte. Kognitive Umstrukturierung ist nicht ganz einfach, weil ich - um etwas zu erfassen - vereinfach und auf die "Kernaussage" herunterbreche, um den Sinn zu verstehen. "Ich kann etwas nicht" - bzw. "Ich kann etwas NOCH nicht" bedeutet für mich etwas identisches: ich kann es zur Zeit nicht. Das "NOCH" macht zusätzlich Druck: weil ich dann versuche, sowas zu lernen.
Ich glaube aber eher, dass das allgemeine psychische Themen sind. Im Bereich der Sexualität scheint das nur indirekt eine Rolle zu spielen (Afantasie / Alexithymie / Autismus) macht ziemlich einsam...
In einer Antwort fand ich: "es ist nicht selbstverständlich, dass eigene Berührung als erotisch empfunden werden" - das zu "lernen" wird schwer, da ich Schwierigkeiten mit der Interozeption habe.
Stimulierung meiner Partnerin ist für mich allerdings sehr stark erotisierend. Nur: danach dann mich "stimulieren" zu lassen (Hände, Mund) und mich dabei "fallen zu lassen" führt zu einem "Zusammenbruch der Erektion", weil ich eher nichts fühle - und letztlich sind wir dann beide mit dem Sex unzufrieden...
Unsere Antwort
Du fokussierst sehr auf dein Nicht-Können. Das kannst du auch sehr genau beschreiben. Mit diesem Fokus verstärkst du deine Unzufriedenheit. Meinst du, es könnte dir gelingen, die Dinge, die du angenehm erlebst, zu pflegen? Du beschreibst die Stimulation deiner Partnerin als stark erotisierend. Du kannst dich also selbst erotisieren und deine Partnerin ist als Erregungsquelle nutzen. Damit habt ihr schon mal einen gemeinsamen Genussraum gefunden. Jetzt ginge es eigentlich um die Erweiterung deines Erregungsraums. Mir scheint, du konzentrierst dich dann auf den "Zusammenbruch der Erektion". Könntest du etwas von der erotisierenden Stimulation in dir deponieren, so dass die unsichere Erektion nicht zum Drama wird? Ihr habt beide gemeinsam etwas Angenehmes erlebt. Das darf doch nicht zu beidseitiger Sex-Unzufriedenheit führen. Bleibt bei dem, was ihr gut könnt und erweitert die Grenzen in feinen, kleinen Schritten. Dann hat eure Zufriedenheit mehr Spielraum.
Das gesellschaftliche Verständnis von Sexualität ist oft sehr eng. Penetration, Erektion und orgastische Lustgefühle werden dabei überbewertet. Sexuelle Erregung kann aber in vielen Formen erlebt und ausgedrückt werden. Du erotisierst dich durch Stimulierung deiner Partnerin. Das ist deine Basis zum sexuellen Weiter-Lernen. Alle Menschen haben in der Gestaltung ihrer Sexualität Grenzen. Die Vorstellung von dem, wie Sex sich anfühlen sollte und was alles möglich sein müsste, wird mit grosser Unzufriedenheit bedacht und fantasiert. Dabei sind die angenehmen und unangenehmen Empfindungen ja eine ganz persönliche, individuelle Erfahrung. Dein Lernerfolg wäre grösser, wenn du bei deinem ganz persönlichen Erleben bleibst: Was ist für dich angenehm, in deinen Gefühlen, deinen Gedanken und auch in den sensorischen Wahrnehmungen? Zudem könntest du üben, deine Grenzen zu studieren, um sie zu akzeptieren und zu einem Teil von dir zu machen. Du bist ein sehr guter Beobachter und kannst deine Beobachtungen sehr gut in Worte fassen. Du bist auch bereit, dich um deine Entwicklung zu kümmern. Wenn du deine sexuelle Erregung und dein sexuelles Erleben förderst, hast du mehr Chancen zur Zufriedenheit.
Diese Antwort gilt auch für 41651.
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Frage Nr. 41649 von 09.09.2026
Hallo liebes Lilli-Team,
Erstmal herzlichen Dank für eure tolle Arbeit hier! Ihr habt mir schon viel weitergeholfen. :)
Ich habe eine Frage: Mein Penis hat eine relativ lange Vorhaut. (Zumindest empfinde ich das so, eine Vergleich mit anderen Penissen habe ich nicht wirklich.) Dazu kommt, dass mein Penis am Ansatz recht dick ist (ca. 15 cm), und damit dicker als direkt an der Eichel. Mein problem ist jetzt folgendes: Wenn ich ein Kondom anziehe, dann sträubt sich meine Vorhaut gegen das Abrollen des Kondoms. Dadurch kann es sein, dass das Kondom nach dem abrollen wieder meinen Penis nach oben rutscht und nicht mehr richtig sitzt. Außerdem kann es sein, dass meine Vorhaut sich unter dem Kondom wieder über die Eichel stülpt, weil das Kondom oben recht locker sitzt. Was soll ich tun? Kann man das irgendwie vermeiden? Bringt es was, wenn das Kondom tailliert ist, also direkt unterhalb der Eichel etwas enger ist? Und wenn ja, wo bekomme ich derart geformte Kondome in meiner Größe her?
Unsere Antwort
Danke für dein nettes Feedback, das freut uns sehr!
Die meisten Kondome werden auf einer geraden, zylindrischen Form produziert. Wenn der Penis aber, wie bei dir, am Ansatz deutlich dicker ist als an der Eichel, sitzt ein Kondom, das unten passt, oben leicht zu locker.
Mir fallen spontan zwei Dinge ein, vielleicht kannst du damit was anfangen:
Zieh die Vorhaut vor dem Überziehen vollständig zurück und halte sie so, während du das Kondom aufrollst. Dadurch bewegt sie sich vielleicht nicht mehr so viel unter dem Kondom.
Zu der Form der Kondome: es gibt sogenannte konturierte Kondome. Die sind der natürlichen Penisform nachempfunden und direkt hinter der Eichel spürbar enger geschnitten als am Schaft, ähnlich wie du es mit "tailliert" beschreibst. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.
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Frage Nr. 41647 von 08.09.2026
Was sind überwertige Ideen?
Unsere Antwort
Eine überwertige Idee ist ein Gedanke, der sehr viel Macht bekommt. Oft hat dieser Gedanke einen nachvollziehbaren Ursprung und ist mit starken Gefühlen wie Scham oder Angst verbunden. Dadurch nimmt er immer mehr Raum ein. Er fühlt sich dann sehr wahr und sehr wichtig an. Und er bestimmt immer mehr, wie du dich selbst, andere Menschen oder eine Situation siehst. Dadurch beeinflusst auch immer mehr dein Verhalten.
Aber nicht jeder Gedanke, an den du oft denkst, ist eine überwertige Idee. Wenn du zum Beispiel bald eine Prüfung hast und viel daran denkst, ist das erstmal normal.
Ein Beispiel wäre: Jemand wurde einmal stark ausgelacht. Daraus kann sich der Gedanke entwickeln: «Alle achten auf mich und warten nur darauf, dass ich etwas Peinliches mache.» Dieser Gedanke kann dann immer mehr bestimmen, wie die Person sich selbst sieht und wie sie sich anderen Menschen gegenüber verhält. Vielleicht vermeidet sie bestimmte Situationen oder fühlt sich ständig beobachtet.
Wenn dich so ein Gedanke stark belastet oder dein Leben einschränkt, kann es hilfreich sein, mit einer Fachperson darüber zu sprechen.
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Frage Nr. 41646 von 08.09.2026
Nr. 41631
Ach du Scheiße. Wird jetzt gehandelt und neue Wirkstoffe entwickelt?
Für welche gilt das konkret, nicht das Frauen jetzt panisch die Pille, Spiralen etc absetzen.
Unsere Antwort
Das Risiko ist am grössten für Depot-Gestagene, das heisst vor allem für die 3-Monatsspritze (zB Depo-Provera). Da bin ich mit der Verschreibung tatsächlich zurückhaltend geworden. Für die "normale" Pille und die Hormonspiral ist das Risiko sehr klein, da würde ich ein Absetzen nicht empfehlen. Aber natürlich muss man die möglichen Risiken besprechen und Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.
Ich hoffe schon, dass neue Wirkstoffe entwickelt werden mit weniger Risiken. Aber das dauert natürlich immer relativ lange, bis neue Wirkstoffe entwickelt und getestet sind. Und das Risiko bezüglich Meningeomen wurde ja auch erst nach vielen Jahren des Gebrauchs der Gestagenhormone entdeckt.
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Frage Nr. 41645 von 08.09.2026
Mein Partner m/70+ und ich w/60+ hatten vor Jahren schon eine lange, sehr intensive, sexuell geprägte Beziehung..
Nach sehr langer Pause (25 Jahre) haben wir wieder zueinander gefunden und es ist noch viel intensiver als damals.
Wir haben uns beide ausgesprochen "gut" erhalten und finden uns äußerst attraktiv, unser Alter sieht man uns auch bei Weitem nicht an...
Wir sind beide in (sportlicher Art in Topform)
Der Sex ist viel intensiver als damals! Wir machen praktisch alles, vaginal, oral, Mastrubation vor dem anderen...
Wir hatten jetzt auch Analverkehr was wir damals NIE hatten...
Jetzt wurde bei ihm ein 2mm großes Prostatakarzinom festgestellt und die ( minimaloffensive) OP via Laser steht bevor..
Er hat Angst daß er danach nicht mehr "kann " ...
Was kann/ muss ich berücksichtigen bzw. mit was muss ich rechnen?
Unsere Antwort
Schön zu hören, dass ihr euer Sexualleben zu geniessen scheint.
Anhand deiner Angaben, gehe ich hiervon aus: bei der geplanten Therapie des Prostatakarzinoms handelt es sich um eine mögliche "fokale" Therapie. Bei dieser wird der betroffene Teil der Prostata behandelt und nicht zwingend die gesamte Prostatadrüse.
Da es sich hierbei um eher neueres Verfahren handelt, gibt es zu diesen Therapien noch wenige Daten, um dir deine Frage zu beantworten. Allgemein kann man aber sagen: fokale und minimalinvasive Therapien werden gewählt, um langfristig grössere Operationen oder Bestrahlungen der Prostata mit möglichen einschränkenden Auswirkungen auf die Kontinenz und die Erektion zu reduzieren.
Wünscht ihr euch eine genauere Einschätzung, wie die Risiken bei deinem Partner mit dem gewählten oder allenfalls alternativen Verfahren liegen? Dann ist es möglich, sofern dein Partner dies möchte, dass ihr nochmals zusammen das Gespräch mit den behandelnden Ärzt*innen sucht. Wenn danach weiterhin Unklarheiten für euch bestehen, gibt es auch die Möglichkeit einer Zweitmeinung.
Für den weiteren Verlauf wünsche ich euch beiden die mögliche Klarheit, Zuversicht und gute Genesung.
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Frage Nr. 41644 von 08.09.2026
Hallo,
ich bin weiblich und 17 Jahre. Gibt es so etwas wie eine Dauererregung? Ich habe das zurzeit gefühlt immer und wenn ich an selbstbefriedigung denke, wird es noch schlimmer. Es gibt Zeiten, da ist es besser, weil ich gar nicht daran denke und dann gibt es Phasen, da mastubiere ich alle zwei Tage. Das macht mir Angst, dass die Erregung nicht weggeht.
Ihr schreibt, man soll ganz entspannt sein, dann geht die Erregung weg, aber das fällt mir oft ganz schwer, weil ich Angst habe, dass die Erregung im Alltag nicht weggeht und das stört mich. Ich male mir dann immer die schlimmsten Szenarien aus und habe dann noch mehr Angst, dass die Erregung nicht weg geht. Mich stört die Erregung auch manchmal, weil man sich dann nur darauf fixiert, wie sie wieder weggeht oder ich will es zumindest, dass sie weggeht. Ich glaube ich mache mir generell in diesem Bereich zu viele Gedanken, weil das alles neu ist für mich und ich früher eigentlich gar nicht auf die Erregung geachtet habe oder sie gespürt habe.
Und dann habe ich immer Angst, dass es was krankhaftes ist, wenn man zu oft erregt ist. Das habe ich aber in vielen Situationen, gerade bei Krankheiten habe ich immer Angst, es könnte die schlimmste Erkrankung sein… ich weiß nicht, ob meine Erklärung Sinn macht, aber habt ihr vielleicht Tipps oder ist mit mir alles normal?
Unsere Antwort
Kannst du mir eins dieser schlimmsten Szenarien beschreiben? Was denkst du, wie wahrscheinlich es ist, dass das eintritt?
Alle zwei Tage Selbstbefriedigung zu machen, ist normal. Auch mehr oder weniger Selbstbefriedigung wäre normal. Eigentlich wird mehrmals täglich sexuelle Erregung ausgelöst. Es ist ein Reflex, auf den du nicht direkt Einfluss nehmen kannst.
Du hast das sehr passend beschrieben, dass die Angst und die Anspannung dazu beitragen können, dass die sexuelle Erregung bleibt. Im Alltag auftauchende sexuelle Erregung ist nicht schädlich. Sie kommt und geht von ganz allein.
Ich mache mir eher Gedanken darum, dass du häufig solche Angst hast. Du schreibst auch, dass du das in vielen Situationen hast. Und das klingt für deinen Alltag sehr anstrengend. Ich wünsche dir, dass das leichter wird. Auf diesen Seiten findest du dafür Unterstützung: Angst- und Panikhilfe Schweiz und www.angstselbsthilfe.de
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