Stell deine Frage...

Fragen & Antworten:
Neuste Antworten

Frage Nr. 40069 von 20.07.2025

Ist vitamin C gut für die Periode?

Unsere Antwort

Im Internet gibt es einige Websites, die Effekte von Vitamin C auf die Periode nennen.

Uns ist allerdings keine wissenschaftliche Untersuchung bekannt, die eine positive Auswirkung von Vitamin C auf die Menstruation belegt.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40068 von 20.07.2025

Ich (18) will auf keinen Fall schwanger werden.Meine Frage :Eileiter durchtrennen ist zu 100% sicher ,was bewirkt die Entfernung der Gebärmutter ausser der sicheren Verhütung vor Schwangerschaft?Weiterhin Mens?Adresse habe ich dank meiner lieben Tante,die Praxis führt Beides im Angebot.

Unsere Antwort

Um für immer eine Schwangerschaft zu verhindern ist die Durchtrennung der Eileiter eine der sichersten Methoden. Nur in extremen Einzelfällen kommt es doch noch zu Schwangerschaften.

Es braucht eine Operation in Narkose, bei der Ärzt*innen per Bauchspiegelung die beiden Eileiter durchtrennen. Bei dieser Methode hat die Person weiterhin ihren Zyklus und Menstruationsblutungen.

Eine Entfernung der Gebärmutter wäre noch sicherer, da dann eine Schwangerschaft komplett ausgeschlossen ist. Allerdings ist das doch eine recht grosse Operation in Vollnarkose, die auch ihre Risiken hat und zu Vernarbungen und selten auch Schmerzen und Veränderungen beim Sexualempfinden führen kann. Die Frau hat nach einer Gebärmutterentfernung keine Menstruationen mehr. Die Eierstöcke produzieren aber weiterhin die Sexualhormone.

Es ist eine große und folgenreiche Entscheidung, eine Funktion des Körpers dauerhaft abzuschalten. Grundsätzlich gehört es zu deinen sexuellen und reproduktiven Rechten, dich auch für eine Methode der dauerhaften Empfängnisverhütung entscheiden zu können. Dennoch sind gerade in jungen Jahren viele Fachpersonen sehr skeptisch. Sie müssen verstehen, dass du die Folgen einschätzen kannst und dir absolut sicher bist mit der Entscheidung. 

Beide Methoden würden einer 18 Jährigen weder empfohlen und wahrscheinlich auch nicht angeboten. Beide Eingriffe sind definitiv. Die Erfahrung zeigt, dass sich beim Thema Kinderwunsch im Verlauf des Lebens doch nicht so selten Veränderungen ergeben. Durchtrennte Eileiter können zwar theoretisch wieder zusammengenäht werden, dennoch ist nicht sicher, ob dadurch die Fruchtbarkeit wieder hergestellt werden kann bzw. ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft danach erhöht.

Eine gute Alternative wäre eine Hormonspirale, da diese sehr sichere Verhütung bietet, fast so sicher wie die Durchtrennung der Eileiter. Eine Hormonspirale könnte also eine Schwangerschaft sicher verhindern, ohne operativen Eingriff und ohne langfristige gesundheitliche Risiken, wie dies bei der Eileiterdurchtrennung und der Gebärmutterentfernung der Fall wäre.

Am besten lässt du dich von deiner Frauenärztin beraten.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40067 von 20.07.2025

Hallo Zusammen

Ich habe eine Frage zu Endometriose und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Ich (25) erkrankte vor etwa 1.5 Jahren an Endometriose, bzw. zeigten sich da erste Symptome, die ab dann immer schlimmer wurden. (Es fand noch keine Bauchspiegelung statt, deshalb ist die Diagnose noch nicht gesichert).

Wie viele Betroffene, leide auch ich unter Schmerzen bei Penetration. Es äussert sich in einem brennenden, stechenden Schmerz, der bereits beim Eindringen auftritt und auch nach Ende noch 1-2 Stunden anhalten kann. An einer (starken) Verkrampfung meinerseits liegt es wahrscheinlich nicht, da ich in einer Beckenbodenphysiotherapie bereits gelernt habe den Beckenboden gezielt zu entspannen und das eigentlich auch gut klappt, leider aber nur
minimale Schmerzreduktion bringt.
Ebenso ist der Schmerz zwar auch Stellungsabhängig aber auch hier bringen Wechseln nur wenig Abhilfe.
Ich habe auch schon diverse andere Dinge ausprobiert wie verschiedene Kondome (verschiedene Marken, mit/ohne Latex) bzw. auch ohne, sowie verschiedene Gleitgele (Wasser-, Silikon-, Ölbasiert) ebenfalls ohne langanhaltende merkliche Besserung.


Nun zu meinem eigentlichen Problem: In den letzten Monaten wurden die Schmerzen beim Sex immer schlimmer, trotz Hormonbehandlung mit Slinda und dann aufgrund mangelnder Besserung nun Dienogest. Mittlerweile habe ich bei jedem Sex starke schmerzen. Mit den Gynäkologinnen habe ich diese Thematik natürlich auch bereits besprochen, jedoch wird es meist als einen von meinen vielen Endo-Symptomen betrachtet und richtig weiterhelfen konnte sie mir bis jetzt nicht, auch nicht mit der Hormontherapie mit den Gestagenpillen.

Sexualität (zumindest für den Moment) komplett aus meinem Leben zu streichen ist auch nicht wirklich eine Option, da ich mich in einer dreijährigen Partnerschaft befinde. Auch wenn es vielleicht als Übergangslösung eine Idee wäre, vorerst auf Penetration zu verzichten, möchte ich ungern dies für den Rest meines Lebens tun und lieber nach anderen Möglichkeiten suchen, den Schmerz zu lindern.

Nun bin ich mittlerweile ziemlich verzweifelt, da langfristig gesehen gar keine Penetrationen in meiner Beziehung nicht wirklich eine zufriedenstellende und praktikable Lösung darstellt.
Was würdet ihr mir Raten? Gibt es etwas was ich noch ausprobieren könnte?

Unsere Antwort

Ich würde dir raten, dich nach einer Sexualtherapeutin umzuschauen, die mit der Sexocorporel-Methode arbeitet. Das ist eine körperorientierte Therapie. Sie arbeitet mit vielen Übungen, die du zuhause machen kannst. Das ist häufig hilfreich bei Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, auch bei einer möglichen Endometriose.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40066 von 20.07.2025

Liebe Lilli,
Ich (27w) wurde vor einem Jahr nach 6-7 Jahren Beziehung von meinem damaligen Partner verlassen. Die Trennung war ein bisschen schwierig und hat sich auch über ein 3/4Jahr hinweg gezogen.
Es ging mir letztes Jahr mental sehr schlecht deswegen.
Seit diesem Jahr geht es mir zunehmend besser und ich habe bestimmte Gedanken und Gefühle nochmals aufgearbeiten können um einen Abschluss zu diesem Thema zu finden. Seitdem fühle ich mich deutlich befreiter.
Aktuell bin ich auch glücklich als Single und habe mich darauf eingestellt, auch für eine Weile Single zu bleiben. Es fühlt sich an wie das erste Mal, dass ich als erwachsene Person ohne eine romantische Beziehung lebe (ist es ja irgendwie auch) und ich entdecke gerade meine Freude daran.
Nun zum eigentlichen Thema.

Ich habe über die letzten Wochen bis Monate zufällig jemand Neuen kennengelernt (nicht im romantischen/dating Kontext) und habe relativ früh gemerkt, dass er möglicherweise Gefühle für mich entwickelt hat, und diese Annahme hat sich mittlerweile auch offiziell bestätigt. Ich selbst habe auch schon länger einen Crush auf ihn, gleichzeitig bringt die ganze Sache meine Gefühle komplett durcheinander und ich schwanke die ganze Zeit hin und her, da er mir eigentlich schon sehr gefällt, ich aktuell aber noch keine neue Beziehung will.

Manchmal erwische ich mich auch dabei, dass ich ihn mit meinem Ex vergleiche, was mich nervt. Mein Gefühl sagt mir, dass ich jetzt noch keine Beziehung eingehen sollte.
Als er zufällig erfahren hat, dass ich im Moment noch nicht Daten will, schien er etwas betroffen darüber zu sein, daher habe ich mit ihm das Gespräch gesucht und ihm gesagt, dass es mir grundsätzlich ähnlich geht, ich aber noch Zeit brauche, das scheint auch für ihn erstmal so in Ordnung zu sein. Als wir uns am nächsten Tag wieder gesehen haben war es ein bisschen seltsam, weil ich gar nicht mehr weiß, wie ich mich ihm gegenüber jetzt verhalten soll, da ich ihm ein bisschen nahe sein, gleichzeitig aber auch noch eine gewisse Distanz waren will.

Habe ich das Richtige gesagt oder ist es besser für ihn wenn ich ihn weiter ziehen lasse? Habt ihr vielleicht Tipps wie ich mich ihm gegenüber am besten verhalten kann, jetzt wo wir das Thema offen ausgesprochen haben? Sollte ich es erstmal auf einer reinen freundschaftliche Ebene belassen?
Danke für eure Hilfe, lg.

Unsere Antwort

Zunächst einmal: Du klingst sehr reflektiert und scheinst auf einem guten Weg zu sein. Du bist ehrlich zu dir selbst und zu der Person, die du neu kennengelernt hast. Du hast dir Zeit genommen, in dich hineingehört und offen kommuniziert, was du im Moment möchtest und was nicht. Mach weiter so! Hör auf dein Gefühl und mach das, was sich gut und richtig anfühlt. Du darfst dir auch Zeit lassen und ausprobieren, wie du weiter vorgehen möchtest. Es ist deine Entscheidung, ob du es auf freundschaftlicher Ebene belassen möchtest oder nicht.

Genauso kann auch er für sich selbst entscheiden. Du schreibst, dass du ihm gesagt hast, dass du Zeit brauchst, und dies für ihn in Ordnung zu sein scheint. Falls sich das ändern sollte, ist es seine Entscheidung und Verantwortung, wie er damit umgeht.

Es ist verständlich, dass du jetzt etwas verunsichert bist, wie du dich ihm gegenüber verhalten sollst. Achte dabei weiter auf deine Gefühle und darauf, womit du dich wohlfühlst. Wenn du zum Beispiel merkst, dass er Nähe sucht, die sich für dich gerade nicht richtig anfühlt, kannst du ihm das freundlich sagen. Wenn du hingegen merkst, dass du dir selbst Nähe wünschst, dann darfst du sie auch zulassen.

Du musst nicht sofort eine Entscheidung treffen. Du kannst auch abwarten und schauen, wie sich die Beziehung zwischen euch entwickelt. Ohne dich dabei unter Druck zu setzen.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40065 von 20.07.2025

Vielen Dank für eure Antwort auf 40000. Ich verstehe, dass Debatten den Rahmen sprengen. Umso mehr danke ich euch, dass ihr euch Zeit dafür genommen habt.

Ich möchte auf ein paar Kommentare/Rückfragen eingehen. Bitte fühlt euch nicht gedrängt, (ausführlich) antworten zu müssen, wenn ihr keine Zeit dafür findet! Bitte lest es aber. Es klärt hoffentlich ein paar Dinge und könnte für Mitleser/innen lesenswert sein.

Zunächst: Wenn ich jemanden durch meine Aussagen gekränkt und intolerant gewirkt haben sollte, tut mir das leid.

"dass junge Frauen sozialisiert werden ... aber ältere Frauen keines Falls...
Danke für diesen Einwand! Ihr habt recht, dass dies nicht nur für Männer (jeder Alterstufe), sondern auch für ältere Frauen sehr verletzend ist.

"Wie steht es mit der Selbstachtung von Menschen, die sexuelle Handlungen als private Tauschgeschäfte machen"
Noch schlimmer, weil man sich sogar vor dem eigenen Partner erniedrigt. "Tauschgeschäft" bringt es auf den Punkt: Sex ist doch keine Ware, kein lebloses, unemotionales Produkt. Sex ist höchste Intimität, intimste und tiefste Emotionen, Zulassen von maximaler Nähe und ein Geschenk, das sich zwei Menschen geben basierend auf gegenseitigem Begehren, Wertschätzung und Respekt. Sobald einer der Beteiligten etwas in die Waagschale werfen muss, ist es rein logisch eine Erniedrigung und Gefälle.

"nicht wenige Frauen, die gern für einen Callboy oder eine Tantramassage zahlen würden...Paare, die gern für Sex zahlen"
Danke für diese Sichtweise. Dennoch ist der Anteil derer, die aus Emanzipation bezahlen, mit Sicherheit sehr viel kleiner als derer, die sich chancenlos und unbegehrt fühlen und denken, sie hätten es nicht verdient gleichwertig begehrt zu werden.

Natürlich gibt es Unterschiede in physischer Attraktivität oder Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, für die es schwierig ist, Sexpartner zu finden. Wenn so jemand sich dafür entscheidet, steht es mir nicht zu, das zu verurteilen, aber es muss so tief verletzend sein, sexuell, also in dieser uns allen innewohnenden, zutiefst intimen, emotionalen und persönlichen Empfindung, nie begehrt und wertgeschätzt zu werden oder? Als ob das nicht schlimm genug wäre, erniedrigt sich ein Mensch für ein paar Minuten lieblosen Sex mit einem Menschen, der einen nicht nur nicht begehrt und wertschätzt, sondern sogar verachtet* und (im Falle von freiwilliger Prostitution) mit der Verzweiflung dieser Menschen Geld verdient.
* "Ich habe alle Freier gehasst und verachtet ... ich war ein paar mal kurz davor einen von euch umzubringen" (https://mylifeinprostitution.wordpress.com/2017/01/06/a)

"Modeindustrie: Frauen sexy und körperbetont, Männer körperverhüllend...Woher hast du all das?"
Geht durch die Fußgängerzone und sagt mir, wer mehr Haut zeigt und körperbetonter gekleidet ist. Wie viele Frauen nutzen Kosmetik, um ihr Aussehen zu tunen? Wie viele Männer? Wie oft sexualisierte Männern in Werbung und wie oft Frauen? Wie oft Männer aufreizend sexy in Spielfilmen? Wie oft Frauen? Wie oft sind Männer in Filmen die triebgesteuerten "Lustmolche", wie oft Frauen? Wie oft wird Fellatio lust- und genussvoll für Frauen dargestellt und wie oft, dass Frau es widerwillig macht, sich ekelt oder gezwungen wird? Das sorgt doch auch bei Frauen, die sowieso schon "viel schamhafter erzogen werden" (Ann-Marlene Henning), für noch mehr Scham und belastende Gefühle. Wenn Frauen denken "In Filmen ekeln sich Frauen vor dem Blasen und in Pornos dient es dazu, uns zu erniedigen. Ich sollte das nicht wollen, aber es erregt mich so. Was stimmt nicht mit mir?" Gerade zum Thema Scham vor der eigenen Lust und SB schreiben euch viele Frauen.
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-08/katja-lewina-beschimpfungen-sexismus-selbstbestimmung-sexpodcast ("Frauen beschimpft man mit zu viel Sex, Männer mit zu wenig")

Gedankenspiel: Männermode sexy und körperbetont, Frauenmode zeigt viel weniger (Lerneffekt: "Frauenkörper weniger zeigenswert"). Männer tunen sich mit Kosmetik, bei Frauen ist das gesellschaftlich verpönt. In der Werbung knapp bekleidete Männer. Sex sells. Frauen fast nie (Lerneffekt: "Wir Frauen sind eben nicht sexy. Will niemand sehen.") In Filmen werden Frauen häufig triebgesteuert dargestellt. In Sexszenen wird gezeigt wie Männer sich vor dem weiblichen Körper ekeln und genötigt werden. Und jetzt sagt mir bitte, wie sich all das auf das sexuelle Selbstvertrauen von Frauen auswirken würde.

Der Kommentardialog zwischen Randy.Rocker und Ms Poppins ist einfach nur absurd, denn ich hätte ihn nicht besser schreiben können: ein Mann, der in zynischer und widerlichster Selbstverachtung (und Frauenverachtung) beschreibt wie er schon immer für Sex bezahlt und eine Frau (Ms Poppins) hält ihm den Spiegel vor. Es kommen auch Zitate von und auch eine ehemalige Prostituierte zu Wort, die eure Einstellung zu "Sexarbeit" vielleicht noch mal ins Wanken bringt!

https://www.zeit.de/campus/2017-05/nofap-bewegung-masturbieren-pornos-maenner-verzicht-maennlichtkeit#cid-13042096

Bitte lest die Kommentare und sagt mir, dass Randy.Rocker nicht alles verkörpert, was ich beschreibe: Das Selbstverständnis unattraktiv zu sein, die Resignation und krasse Selbstverachtung, das Prahlen mit Geld und Job als Ausgleich, das Selbstbild vom triebgesteuerten Mann, sich Sex holen muss, Frauen, denen er den eigenen Sextrieb abspricht und dass diese Männer für Sex ausnutzen wollen, Alpha Males usw.

Die Zunahme von Männergruppen mit genau diesen Denkweisen ist doch kein Zufall. Viele Männerfragen, die Minderwertigkeitskomplexe und eine Überhöhung von Frauen zeigen, sind etwas viel für Einzelfälle: 36393, 37071, 35896, 39325, 39731, 39447, 38311, 38309, 38516, 35705, 37668 ("Ich finde männer einfach nicht so schön und mir wurde oft das Gefühl gegeben,dass ich als richtiger mann nicht tauge."), 39961 (der Kumpel des Fragestellers, aber auch er selbst (will ältere Frauen daten, weil er sich chancenlos fühlt oder Aussagen wie "Ich könnte die Frau richtig auseinander nehmen wenn mein Penis groß und vor allem dick wäre")). Wie viele Beispiele muss ich noch anführen?

Minderwertigkeitskomplexe und die krasse Fixierung auf Frauen und Sex ist logisches Produkt unserer Sozialisierung. Wäre es nicht so, müssten wir das gleiche Verhalten doch bei Frauen feststellen? Der Dialog zwischen Randy.Rocker und Ms Poppings andersherum? Undenkbar! Frauengruppen, die nur das Ziel haben, Männer ins Bett zu kriegen? Never. Fragen von Frauen, die obsessiv fixiert sind auf Männer? Never. Frauen, die als unterwürfige Bittsteller massenhaft Männer anbaggern, um Telnummern zu bekommen? Never. Und jetzt wollt ihr ernsthaft sagen, es gebe keinen krassen sexuellen Sozialisierungsunterschied?

Wir sozialisieren Männer als sexuell minderwertige Geschöpfe und regen uns über das Ergebnis, über Menschen wie Randy.Rocker, auf, die irgendwann vor lauter Selbstverachtung resignieren, Frauen verachten und sich Sex "holen". Er kann das noch bezahlen. Andere greifen zu schlimmeren Mitteln...

Unsere gesellschaftliche Reaktion? Anstatt Männer und Frauen sexuell gleich zu sozialisieren zu gleichwertigen, glücklicheren, selbstbewussteren Menschen und Sexismus und Frauenhass den Nährboden zu entziehen, bewerfen wir Männer mit noch mehr Dreck: alles männliche wird zum Schimpfwort: Manspreading, Mansplaining, "alte weiße Männer", toxische Männlichkeit (gibts auch toxische Weiblichkeit?) usw. Guter Plan. Menschen, die aus lebenslang erlernten sexuellen Minderwertigkeitsängsten Hass auf Frauen entwickeln, werden bestimmt geläutert durch noch mehr Verachtung und Diffamierung.

Wir wollen Sexismus gar nicht abschaffen, weil wir dann zugeben müssten, dass er der Spiegel unserer absurd künstlich verzerrten gesellschaftlichen Sexualisierung ist, die (junge) Frauen krass überhöht und Männer erniedrigt. Aus Angst, Männer vermeintlich in die Opferrolle zu stecken, halten wir lieber am Status Quo fest. Egal ob Migration, Umweltschutz oder Sexismus: wir suchen einfache Gut-Böse-Feindbilder statt hinter die Kulissen zu schauen aus Angst vor unbequemen Wahrheiten, die unser Weltbild stören und wundern uns über die Spaltung der Gesellschaft.

Ich danke euch herzlich für eure Arbeit und wünsche euch auch einen schönen Urlaub!

Unsere Antwort

Hut ab, du liest wirklich viel und genau. Danke für deine Ausführungen. Alles, was du schreibst, stimmt – nicht immer, aber es gibt Menschen/Situationen, für die es zutrifft. So intelligent und differenziert, wie du schreibst, ist dir klar, dass man nicht pauschalisieren darf, sondern das differenziert anschauen muss, und dass du hier von statistischen Häufungen und Tendenzen redest.

Du zitierst einzelne Meinungen und Artikel, die keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben. Da dich die Thematik so interessiert, empfehle ich dir, dass du einen Schritt weiter gehst: Such dir wissenschaftliche Artikel und, noch besser, Metastudien.

Zum Mann-Frau-Thema empfehle ich dir als Sommerlektüre folgendes Buch: Von Natur aus Anders von Doris Bischof-Köhler. Es geht mit beispielloser wissenschaftlicher Gründlichkeit auf die Mann-Frau-Thematik ein. Wenn du es gelesen hast, wirst du viel besser verstehen, auf was das alles eigentlich aufbaut. Und du wirst von dir nicht angesprochene Punkte, aber doch wesentliche Punkte berücksichtigen können. (Darauf kann ich jetzt nicht eingehen, dazu empfehle ich die Lektüre des Buches).

Zum Thema Sexualität: Wir unterscheiden sexuelle Ideale und sexuelle Realitäten. Du beschreibst ein Ideal: "Sex ist höchste Intimität, intimste und tiefste Emotionen, Zulassen von maximaler Nähe und ein Geschenk, das sich zwei Menschen geben basierend auf gegenseitigem Begehren, Wertschätzung und Respekt." Wenn Sex für dich so sein muss, nimmst du die Realität nicht ernst. Schau dir die Studie von Cindy Meston noch einmal an. Das ist sexuelle Realität. Sex wird sehr oft gebraucht (man könnte streng sagen "missbraucht"), um andere Bedürfnisse zu befriedigen.

Man kann etwas dafür tun, dass Sex besser wird, dass er lustvoller und zugleich intimer wird. Die Verbindung von sexueller Erregung und emotionaler Intimität ist aber eine der schwierigsten Herausforderungen in der Sexualität. Es ist eins der Hauptanliegen, die Menschen in die Sexualberatung und Sexualtherapie bringen. Unser sexualtherapeutischer Ansatz, der Sexocorporel, unterstützt Menschen dabei, ihre Körper beim Sex so einzusetzen, dass dieser sexuell-emotionale Spagat besser funktioniert. Er unterstützt Menschen dabei, sich beim Sex selbstsicherer zu fühlen als Männer, Frauen etc., und wirklich empathisch aufeinander einzugehen.

Warum sind sexuelle Erregung und emotionale Nähe so ein schwieriger Spagat? Hierzu muss man ausholen. Lies bitte den Text über das autonome Nervensystem. Lies dann den Text über hohe Muskelanspannung beim Sex. Befragungen haben gezeigt, dass ziemlich viele Menschen Techniken der Erregungssteigerung einsetzen, wo dauerhaft hohe Muskelspannung und kurze Atmung im Spiel sind. Damit wird beim Sex ihr autonomes Nervensystem derart aktiviert, dass sie emotional in einem auf Überleben fokussierten Zustand sind, wo sie eher Feinde sehen als Freunde – ja, und die einlädt zu Negativbewertungen von sich selbst oder der anderen Person. Und das passt nicht zu deinem Idealbild von Sex. Die gute Nachricht ist, dass alle Menschen sexuell dazu lernen können und Sex/sich selbst als Mann/Frau/etc. auf eine ganz neue Weise erleben lernen können. Als Sexualtherapeut*in oder Sexualberater*in kann man da Schönes bewirken.

Nochwas zum Thema Attraktivität: Ich weiss nicht, wo du lebst. Bei uns in Zürich sind junge Männer schon einem ziemlichen Modediktat unterworfen. Aber ich sehe auch, dass es da klare Geschlechtsunterschiede gibt. In der sexualtherapeutischen Praxis ist es immer wieder eindrücklich zu sehen: Die grösste Angst des Mannes ist die mangelnde sexuelle Potenz, die grösste Angst der Frau die mangelnde sexuelle Attraktivität. Ich glaube, das war schon vor 2'000 oder vor 4'000 Jahren so. Das ist aus meiner Sicht nicht nur Sozialisation, sondern dahinter versteckt sich auch eine evolutionsbiologische Logik.

Wir wünschen dir ebenfalls einen schönen Urlaub!

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40063 von 20.07.2025

Hallo liebes lilli Team,

Das ist eine Ergänzung zu meiner Frage 39364. Ich bin mittlerweile 20 (männlich) und hatte immer noch nicht mein erstes Mal. Ich mache mir schon Druck ehrlich gesagt. Ich kann mir irgendwie Sex mit einer Frau nicht vorstellen. Ich mache mir sogar schon Sorgen, dass ich schwul bin. Ich masturbiere mein Leben lang auf Frauen und war eigentlich auch schonmal verliebt. Habe auch noch nie über einen Mann sexuell nachgedacht. Erst seitdem ich es immer überprüfe ob ich schwul bin.
Hatte bisher ehrlich gesagt noch keine so richtigen sexuellen Erfahrungen. Woran liegt das alles, dass ich so verkopft bin und wie komme ich weiter?

Also die Vorstellung mit Männern gefällt mir eigentlich nicht, aber trotzdem habe ich diese Gedanken. Würde gerne verstehen warum das so ist?

Unsere Antwort

Mich interessiert, wie häufig du Frauen kennenlernst. Um sexuelle Erfahrungen mit Frauen zu sammeln, brauchst du die Fähigkeit, Frauen dafür zu gewinnen.

Das kann auf ganz viele verschiedene Weisen klappen. Bei manchen baut sich der Kontakt über ganz lange Zeit auf und es entsteht zuerst eine tiefe Freundschaft und irgendwann ergibt sich ein sexuelles Interesse aneinander. Bei anderen ist direkt bei der ersten Begegnung ein Knistern zu spüren und sie landen nach wenigen Treffen miteinander im Bett. Was glaubst, du was dir leichter fällt? Eine schnelle Entwicklung hin zu Sex mit einer Frau oder lieber über längere Zeit?

Du schreibst, dass du dein Leben lang auf Frauen masturbierst. Was stellst du dir da genau vor? Denn du schreibst ja gleichzeitig, dass du dir Sex mit einer Frau nicht vorstellen kannst. Es könnte sein, dass dir die Vorstellung davon fehlt, wie es zu dem Sex kommt. Es wäre eine gute Idee, dir da verschiedene positive Verläufe auszumalen. Wo lernst du die Frau kennen? Worüber sprecht ihr? Was findet sie interessant an dir? Wann und wo berührt ihr euch das erste mal? Dein Kopf ist in diesem Sinne ein prima Werkzeug, um bei deinem Thema voranzukommen.

Du suchst nach Erklärungen, warum es mit den sexuellen Erfahrungen mit Frauen nicht klappt. Da ist dir Schwulsein eingefallen. Das, was du beschreibst, klingt nicht danach. Möglicherweise ergibt sich da im Laufe deines Lebens doch ein Interesse. Das würdest du bemerken, wenn du eine Neugier entwickelst auf sexuelle Erfahrungen mit Männern und du dich von ihnen sexuell angezogen fühlst. So wie du schreibst, ist das bei dir aktuell nicht der Fall.

Diese Antwort gilt auch für Frage 40071.

 

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40062 von 19.07.2025

Hallo,wir fahren morgen in den Urlaub mit dem Auto ca. 4Std.Unsere Kondome sind im Koffer in einer Kulturtasche in der ungeöffneten Originalverpackung(Pappschachtel). Nun sind es heute 28Grad draußen,aber das Auto steht unter einem Baum im Schatten. Die Koffer haben wir nun schon am Nachmittag ins Auto gepackt,am nächsten Morgen fahren wir dann.
Können die Temperaturen im Auto den Kondomen im Inneren des Koffers unter den beschriebenen Umständen schaden, sodass sie porös oder ähnliches werden? Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Unsere Antwort

Kondome schützen dich auch im Sommer sicher vor einer Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Infektionen. Denn Temperaturen von über 30 Grad Celsius beschädigen das Kondom nicht. Beim Sex ist es aufgrund der Körperwärme und der Reibung ähnlich warm und wärmer.

Du solltest Kondome allerdings vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Lagere sie also dunkel zum Beispiel in einer Schublade. Auch in deinem Koffer sind sie gut aufgehoben. Ansonsten gelten auch bei Hitze diese Tipps zur richtigen Anwendung von Kondomen.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40061 von 19.07.2025

Hallo

Ich bin Anfang 20 und hatte vor Kurzem zum ersten Mal Sex.

Beim ersten Mal hatten wir zuerst Geschlechtsverkehr, danach auch Oralsex. Kurz darauf wurde mein Partner krank – er hatte starke Halsschmerzen, und beim Arzt wurden Streptokokken festgestellt. Er bekam Antibiotika.

Beim zweiten Mal hatten wir keinen Oralsex – und er wurde nicht krank.

Beim dritten Mal hatten wir wieder Geschlechtsverkehr mit Oralsex, und jetzt ist er wieder krank. Diesmal hat er Co-Amoxicillin bekommen.

Nach allen drei Malen hatte ich jeweils leichte Blutungen, was mir inzwischen Sorgen macht – auch wenn ich gelesen habe, dass das nach dem ersten Mal vorkommen kann.

Ich frage mich jetzt:
– Könnte es sein, dass ich Bakterien (z. B. Streptokokken oder andere) in mir trage und ihn dadurch krank mache, obwohl ich selbst keine Beschwerden habe?
– Muss ich mich untersuchen oder testen lassen?
– Sind wiederholte Blutungen nach dem Sex noch normal, oder sollte ich das abklären lassen?

Ich habe strenge Eltern und sie wissen nichts von meinem Sexualleben. Darum traue ich mich nicht zum Frauenarzt, weil ich Angst habe, dass sie es herausfinden oder irgendwie mitbekommen.

Ich wäre sehr dankbar für eine Einschätzung, was in meiner Situation sinnvoll oder notwendig wäre.

Vielen Dank!

Unsere Antwort

Es stimmt, dass bei 10-20% der Frauen Streptokokken in der Vagina unbemerkt vorkommen können, aber das ist ein anderer Typ von Streptokokken.

Angina/Mandelentzündungen und Rachenbeschwerden werden von Streptokokken der Gruppe A ausgelöst. Falls in der Vagina Streptokokken vorhanden sind, sind das Streptokokken der Gruppe B. Es kann sein, dass du Streptokokken im Mund/Rachen hast, die du nicht bemerkst, also Streptokokken der Gruppe A: Die Infektion wird durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion weitergegeben, das heisst durch Niesen, Husten, Küssen zum Beispiel. Es kann aber auch sein, dass dein Freund die Infektion ganz woanders her hat. Vielleicht wurde er auf der Arbeit, im Bus oder sonst wo angeniesst. Vielleicht war auch die erste Infektion nicht vollkommen ausgeheilt und ist dann wieder aufgeblüht. Wenn beim 2. Mal nicht wieder ein Abstrich gemacht wurde, der beweisst, dass es wieder (oder immer noch) Streptokokken waren, ist es auch möglich, dass nach der Streptokokken Infektion sich auf die abheilenden Stellen eine Virusinfektion daraufgesetzt hat. Das ist auch möglich. 

Wenn du weiterhin nach dem Geschlechtsverkehr bluten solltest, würde ich dir empfehlen, das mal durch eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen abklären zu lassen. Das wahrscheinlichste ist, dass du entweder kleine Einrisse am Scheideneingang beim GV bekommst. Das passiert zum Beispiel weil du angespannt bist und die Muskeln dann dort mehr zusammenziehen, dann kann es dort zu kleinen Einrissen kommen. Oder es kann auch sein, dass es zu einer Kontaktblutung kommt. Das bedeutet, dass das Gewebe, das sich im Cervixkanal (also die Verbindung zwischen Gebärmutter und Vagina) befindet, weiter nach aussen wächst auf die Portio (den Muttermund). In dem Fall kann es zu leichten Blutungen kommen, wenn der Penis dagegen stösst.

Aber einfach damit du dich sicherer fühlst, würde ich dir empfehlen es trotzdem abklären zu lassen, wenn es die nächsten Mal auch immer so sein sollte. Deine Eltern müssen davon nichts erfahren.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40060 von 19.07.2025

Hallo liebes Team,

ich bin M26 und seit [wenigen] Monaten mit meiner Freundin (W23) zusammen und etwas überfordert. Ich bin mit ihr in meiner ersten Beziehung, [...]
Ich versuche mich kurz zu halten und werde teilweise Themenbereiche nur oberflächlich anreißen. Ansonsten könnte das hier zu einem Roman werden (was es wahrscheinlich ohnehin schon wird).

Ein wenig Vorwissen zu ihr:
Sie kommt aus einem schwierigen Elternhaus, wohnt allerdings nach wie vor zu Hause. Der Erziehungsstil ihrer Eltern (vorrangig vonseiten ihrer Mutter) sieht und sah folgendermaßen aus: Sie hat ihr Versprechen aufgedrückt, die sie einzuhalten hatte. Wurden diese gebrochen oder wenn sie generell nicht das getan hat, was ihre Eltern wollten, wird oder wurde sie für mehrere Tage ignoriert, ihr die Liebe entzogen, etc.
Heute sieht es so aus, dass ihre Mutter sie nicht loslassen kann und sehr eifersüchtig ist, dass wir Zeit miteinander verbringen.
[...]
Beim Thema Sex war es meiner Freundin immer wichtig, ihr erstes Mal mit „dem Richtigen“ zu haben und auch nur mit einem einzigen Mann zu schlafen.

Nun zu den eigentlichen Themen, die mich belasten…
[Sie] erzählte mir, ihr Ex-Freund habe sie über ein Jahr hinweg mehrfach vergewaltigt.
Das war für mich natürlich ein Schock und ich musste ihr erst einmal klar machen, dass sie dafür keine Verantwortung hat, und habe versucht, sie etwas aufzubauen.
In Therapie war sie nie und hat auch mit niemandem darüber geredet, außer mit einer Internetbekanntschaft (die das Ganze wohl eher schlimmer als besser gemacht hat).
Daraufhin begann sie immer wieder, Details mit mir zu teilen, wobei sich allerdings Widersprüche in ihren Erzählungen auftaten.
Da mich diese Widersprüche stutzig machten, hakte ich dann auch selbst immer wieder nach.
Generell hatte ich nie das Gefühl, dass sie 100% ehrlich zu sich selbst noch zu mir ist, was diese [...] Beziehung anging.

Durch die vielen Gespräche, die wir darüber hatten, konnte ich mir eine Version ableiten, die sie mir schlussendlich so bestätigt hat (es gäbe wohl immer noch Abweichungen, aber sie hat sie bisher nicht mit mir geteilt oder teilen wollen):

Sie wurde nie vergewaltigt.
[...]
So kam es dann dazu, dass sie manchmal nach ein paar Stunden aus schlechtem Gewissen mit ihm geschlafen hat.
Generell meinte sie wohl, sie habe sich benutzt gefühlt, auch da es weder ein Vorspiel o.ä. gab noch auf ihre Bedürfnisse eingegangen wurde.
Er hat also mit ihr geschlafen, und wenn er gekommen ist, war die Sache dann zu Ende.
Dennoch hat sie sich gerne mit ihm getroffen und erst bei den letzten paar Treffen keine Lust mehr gehabt, ihn zu sehen.

Ergänzend hierzu: Sie hat nie gesagt, was sie möchte und wie sie sich wohlfühlt, sondern einfach „mit sich machen lassen“. Sie hat auch nie kommuniziert, wenn sie etwas nicht wollte. Wenn sie dann doch einmal etwas gesagt hat, was sie nicht mag, war das wohl nie wieder ein Thema.
[...]

[...]
Vor ein paar Wochen hat sich meine Freundin dann bei mir entschuldigt.
Es sei sehr egoistisch gewesen, mir zu sagen, sie sei vergewaltigt worden.
Sie habe sich das über all die Jahre (fünf um genau zu sein) eingeredet, um sich nicht einzugestehen, dass sie ihr erstes Mal „mit dem Falschen“ hatte. Zudem hatte sie massive Angst, dass sie einmal jemand mag und dieser sie dann ablehnt, weil sie nicht mehr „unschuldig“ war.

Mein Problem mit der ganzen Sache ist Folgendes: Mittlerweile hat sie mir so viele Varianten erzählt (sowohl ganz negativ als auch nicht negativ), dass ich nicht mehr weiß, was genau ich ihr glauben kann. Auch weil nach wie vor Dinge nicht zusammenpassen.
Ich habe das Gefühl, dass sie die ganze Beziehung viel negativer darstellt, als sie tatsächlich war. Auch weil die Mutter ihr (wahrscheinlich) vieles eingeredet hat, was den Ex-Freund angeht.
Und ich habe das Gefühl, dass sie ihn sehr gemocht hat und sich das jetzt nicht eingestehen möchte, weil sie ihm „das erste Mal“ geschenkt hat und die Beziehung am Ende in die Brüche gegangen ist.
Dass er sauer oder beleidigt etc. war, wenn sie nicht mit ihm schlafen wollte, ist natürlich dennoch nicht in Ordnung.
Von dem, was sie aber sonst erzählt hat, hat er sie wirklich sehr geliebt und wollte ihr nie etwas Böses. Sie haben halt nicht miteinander geredet und sie hat nie Grenzen gesetzt.
Das will sie aber nicht wahrhaben und wirft ihm vor, er habe sie manipuliert und ausgenutzt.

Dadurch, dass sie die Sachen anfangs so schrecklich erzählt hat, habe ich seit Monaten Schlafprobleme und ich sehe eigentlich ständig von meinem inneren Auge, wie die beiden miteinander schlafen.
Anfangs waren es noch sehr gewaltvolle Szenen (im Sinne einer Vergewaltigung), mittlerweile sehe ich nur noch, wie sie „normal“ miteinander schlafen und er dann in ihr kommt. Manchmal sehe ich, wie sie während des GV anfängt zu weinen und er dann aufhört.

Zudem übt ihre Mutter wieder Druck auf sie aus. Sie hat mittlerweile Angst davor, zu sagen, dass sie sich mit mir treffen möchte.
Häufig, wenn wir uns sehen, weint sie wegen des emotionalen Drucks, den ihre Mutter auf sie ausübt, oder redet sich ein, sie sei ein schlechter Mensch und falle allen zur Last. Letzteres vermutlich auch, weil sie gelegentlich mitbekommt, dass es mir nicht so wirklich gut geht wegen allem.
[...]

Mich belastet die ganze Situation sehr und ich weiß langsam nicht mehr, wie ich mir oder ihr helfen kann.
Und ich merke, dass ich mittlerweile etwas unglücklich und erschöpft bin.
Ich habe mir meine erste Beziehung etwas anders vorgestellt…
Ich mag sie aber wirklich sehr gerne und möchte weiter mit ihr zusammen sein.
Habt ihr mir vllt. ein paar Ratschläge, wie man am besten weitermachen kann?

Vielen Dank für eure Antwort und eure Zeit.
Liebe Grüße

Unsere Antwort

Wir haben deine Anfrage gekürzt, um deine Anonymität sicher zu stellen.

Ich kann sehr gut verstehen, dass du deine Beziehungserfahrung als schwierig und überfordernd beschreibst. Die Mutter und die Ex-Partner-Geschichte nehmen sehr viel Platz ein. Sie weint viel, teilt Details mit dir, du verwendest viel Energie darauf, die Geschichte zu verstehen... Wo bleibt da Zeit für euch beide im Hier und Jetzt und dafür, euch eine Zukunft miteinander aufzubauen? 

Deine Freundin hat heftige emotionale Gewalt erlebt in ihrer Kindheit und erlebt das heute auch noch. Du pflegst einen sehr zugewandten Umgang mit deiner Freundin und machst dir viele Gedanken um ihre Erlebnisse und ihren Umgang damit. Dich belastet das mittlerweile auch.

Es ist hohe Kunst, in solchen Fällen Grenzen zu setzen, und dem eigenen Wohlergehen Priorität einzuräumen.

So wie du es beschreibst, hast du erkannt, dass deine Freundin große Schwierigkeiten damit hat, Grenzen zu setzen. Und du erkennst, wie schwierig Beziehungen werden können, wenn wichtige Grenzen nicht gesetzt werden. Und genau diese Erkenntnis finde ich für dich sehr wichtig.

Das, was ich schreibe, klingt vielleicht erstmal für dich wie das Gegenteil von liebevoll. Aber du merkst selbst, dass du am Rande deiner Kapazität angelangt bist. Sei ehrlich mit dir, wie viel von ihren Geschichten du dir anhören kannst. Ganz entscheidend für eure gemeinsame Zukunft ist, dass du Grenzen setzt.

Deine Freundin hat schlimmes erlebt und erlebt das heute auch noch. Dennoch braucht sie einen Beziehungspartner, der ihr aufzeigt, wo ihre Verantwortung liegt. Wenn sie eine langfristige liebevolle Beziehung mit dir führen will, tut sie gut daran, sich um ihre Themen zu kümmern. Ich halte es für eine gute Idee, dass du sie daran teilhaben lässt, wie sehr dich die bisherigen Themen belasten und dass du etwas anderes von ihr brauchst, um in dieser Beziehung glücklich zu sein. Es wäre in Ordnung zu sagen: Du möchtest die Beziehung zu ihr frei von solchen schweren Themen halten.

Deine Freundin ist seit 5 Jahren volljährig. Sie muss ihrer Mutter nichts davon erzählen, wohin sie geht und mit wem sie sich trifft. Es braucht ihrerseits die Bereitschaft, sich von der Kontrolle ihrer Mutter zu lösen. Sieht deine Freundin die Dynamiken in ihrer Familie auch? Oder siehst du das und sie verneint das? Meine klare Empfehlung ist, dass sie sich dazu Unterstützung von Fachpersonen holt.

Es ist dir hoch anzurechnen, dass du ihr beistehen möchtest. Dennoch ist es für dein Wohlergehen unglaublich wichtig, dass du deine Partnerin als erwachsene Frau anerkennst, die ihren Anteil zu eurer Beziehung beiträgt. Du bist nicht ihr Retter.

Es ist wirklich eine sehr herausfordernde Situation, in der du dich befindest. Es wäre eine gute Idee, dazu gemeinsam eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine Beziehungs- und Familienberatung wäre das richtige. Die Fragestellung, die ihr bearbeitet ist: "Wie könnt ihr die Beziehung bestreiten trotz dieses Rucksacks, den sie mitschleppt?" Je früher ihr euch diese Unterstützung holt, umso besser. Viele Paare holen sich zu spät Hilfe.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40058 von 19.07.2025

Hallo ich hab eine Frage, ich habe über viele Jahre einen sekundären Vaginismus gehabt? Nun war es möglich dass ich einen Penis etwas aufnehmen konnte. Ich bin aber unsicher ob er ganz drin war. Wieviele centimeter geht der normal rein? Ich habe mich noch nicht getraut ihn ganz aufzunehmen. Vielleicht wäre es gegangen. Ich war aber auch erstaunt, dass es so möglich war, wollte das was möglich war nicht „kaputt“ machen. Weil es bisher nie ging. Und ich denke ich hatte auch Angst, das es weiter nicht geht, und das wollte ich vermeiden, weil das auch sehr frustrierend ist.

Ich bin leider auch immer noch schlecht darüber zu reden, weil ich könnte ja meinen Mann fragen. Ich habe aber auch Angst dass er es anders wahrgenommen hat. Ich schätze es waren so 1.5-2 cm. Vielen Dank für die Mühe und Zeit!

------------
Sorry ich (40058) war zu schnell, mit dem absenden. Ich habe noch mehr das mich beschäftigt. Ich frage mich auch wie das jetzt sein kann, ich habe etwas für mich geübt mit dem Finger.

Früher hatte ich alles mögliche probiert wie spezielle Physiotherapie und sexualtherapie aber war nie erfolgreich. Kann es sein dass es möglich wurde weil ich für mich gewisse traumatische Ereignisse inzwischen mehr anschauen konnte und es dadurch gelöst hat?

Ich habe nämlich diverse Diagnosen, auch CPTSD. Ich werde sicherlich auch noch mit meiner Therapeutin darüber sprechen, aber da ich grad auf sie wütend bin, vielleicht nicht so bald. Ich danke euch.

Unsere Antwort

Toll, dass du nun etwas erreicht hast, worauf du seit so langer Zeit und mit viel Mühe hingearbeitet hast.

Die kurze Antwort ist: Ja, es kann sein, dass sich der Vaginismus gelöst hat, weil du bestimmte traumatische Ereignisse bearbeitet hast.

Wenn du eine komplexe Traumafolgestörung hast, ist dein Körper generell in einer höheren Muskelspannung. Je weiter dein Therapieerfolg vorankommt, umso entspannter bist du auch im Beckenboden.

Beim Vaginismus sind die ersten paar Zentimeter der größte Durchbruch. Denn genau um diesen vorderen Teil der Vagina liegen die Beckenbodenmuskeln, die beim Vaginismus angespannt sind. Das hast du also geschafft.

Wie weit der Penis reingeht, hängt vom Winkel ab und auch, wie weit du ihn aufnehmen möchtest. Die Vagina ist etwa 12 cm lang. Wenn die ersten paar Zentimeter geschafft sind, geht der Rest deutlich einfacher, denn dort können die Beckenbodenmuskeln nicht "zumachen".

Du hast offensichtlich große Schritte gemacht in der Traumabearbeitung. Weiter so mit Geduld und Zeit. Erforsche weiterhin mit deinem Finger und bleib dran.

Vielleicht wäre es einen Versuch wert, jetzt, wo du die Antwort von uns bereits weißt einmal mit deinem Mann darüber zu sprechen. Allenfalls wäre es auch ein Anlass, diesen Erfolg gemeinsam zu feiern. Wahrscheinlich war es auch für ihn besonders, dass du seinen Penis ein Stück weit aufnehmen konntest. Oder was meinst du?

Diese Antwort gilt auch für Frage 40059.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40056 von 18.07.2025

Ich bin männlich und 18 Jahre alt. Ich hatte jetzt mein erstes Mal. es gerade mal 4 wochen her. Seit dem bin ich nur noch geil. Ich denke nur an Sex und machs mir 3-4 mal am Tag. Ich weiß gar nicht wohin mit meiner Geilheit. Ist das normal? Bei meinem ersten mal hab ich mein Penis in die Vagina gesteckt und hab sofort ins Kondom gespritzt. Stimmt was nicht mit mir? Ich würde gerne länger durchhalten. Ich würde gerne auch meine Freundin zum Orgasmus bringen.

Unsere Antwort

Ja, es ist ganz normal, dass du nach deinem ersten Mal mehr Lust auf Sex empfindest. Freu dich aufs zweite mal. Du kannst deine Lust auf Solosex in der Zwischenzeit dazu nutzen, alleine für den Sex zu zweit zu üben. Tipps dazu findest du in diesem Text. Und es ist auch ganz normal, dass du beim ersten Mal schnell gekommen bist. In diesem Text erfährst du, wie du beim nächsten mal länger geniessen kannst.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40055 von 18.07.2025

Also ich bin w14 und ich habe ein frage. und zwar hat mich ein klassenkamerad gefragt ob ich ihm einen bj geben würde. ich dachte erst es gehört zu unserem "spiel" dazu weil wir stellen uns oft gegenseitig so perverse bzw. anzügliche fragen. und dann hab ich ihn halt gefragt ob er wollen würde und er so ja er würde es ausprobieren. das ging dann noch ne weile so und er meint es halt ernst.ich will es auch sehr gerne weil ich würde gerne wissen wie es ist einen blowjob zu geben.

ich hatte mit 13 einen freund für 10 monate und diesem habe ich fast jedes mal wenn er bei mir war einen runtergeholt(mit der hand), er hat meine brüste geleckt und mich gefingert bzw. meine klitoris mit den fingern stimuliert.also ich bin sehr aufgeschlossne was das thema sex und sowas angeht und eigentlich immer offen für neues.

jetzt ist meine frage wie ich denn einen guten blowjob gebe. also ich weiß schon keine zähne und sowas aber so ja. eine freundin hat mir gesagt das ich ihm sagen soll das er eiswürfel dahaben soll und ja.

ich will jetzt wissen 1. wie ich anfange,2. wie ich es mache,3. wie ich es schaffe das sein ganzer penis nass bzw. feucht ist weil sonst "flutscht" es ja nicht gescheit und wird unangenehm sowohl für mich als auch für ihn. 4. soll ich das sperma schlucken oder ausspucken? bzw. was soll ich machen wenn wir nicht draußen sind und ich das sperma nicht ausspucken kann? sorry für die lange nachricht und schonmal danke im vorraus für die antwort.
LG

Unsere Antwort

1. und 2. Es gibt viele Arten, wie du bei einem Blowjob anfangen und vorgehen kannst. Es gibt dabei nicht die eine richtige Technik. Jeder Junge und jeder Mann mag es anders, und du wirst auch merken, was dir gefällt und was weniger. Mach dir zur Faustregel, alles dreimal auszuprobieren und entscheide dann, ob es dir gefällt. Lies dazu auch diesen Text. Es hilft, wenn ihr offen darüber sprecht, was euch gefällt. Denn so kannst du mitteilen, was du machen möchtest und was nicht. Und du erfährst, was deinem Gegenüber gefällt. In diesem Text findest du Tipps, die dir das Reden beim und über Sex erleichtern können.

3. Um den Penis feucht werden zu lassen, kannst du einfach deine Spucke benutzen. Sie reicht aus, damit es besser rutscht und sich für ihn angenehmer anfühlt. 

4. Ob du das Sperma schlucken oder ausspucken möchtest, ist deine Entscheidung. Du kannst auch beides ausprobieren und schauen, womit du dich am wohlsten fühlst. Am besten hast du ein Taschentuch dabei oder legst ein Handtuch daneben. Dort kannst du das Sperma hineinspucken oder es direkt mit dem Handtuch oder Taschentuch am Penis abfangen, wenn du es gar nicht im Mund haben möchtest.

Zum Schluss möchte ich dich noch darauf hinweisen, dass auch beim Oralsex sexuell übertragbaren Infektionen (STI) übertragen werden können. Deswegen solltest du dich vorher darüber informieren, wie du dich davor schützen kannst. Lies dazu bitte diesen Text. Am besten verwendet ihr beim Blasen Kondome, wenn du nicht in einer festen Beziehung mit deinem Partner bist und nicht weisst, ob er eine Infektion hat.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40054 von 18.07.2025

Ich (w,32) bin in ambulanter Therapie (PTBS, seit 2 Jahren) und muss zwischen den wöchentlichen Sitzungen immer an meinen Therapeuten denken, z.B. was er so von mir denkt/ was er von mir und meinen Problemen hält; ob ich ihm "wichtig" bin oder nur eine gewöhnliche Patientin mit der er Geld verdienen kann; was ihn insgesamt so beschäftigt; wie er seine Freizeit gestaltet...

Ich bin selbst seit Jahren in einer glücklichen Partnerschaft und habe kein Interesse an meinem Therapeuten, deshalb verstehe ich auch nicht, warum er in meinen Gedanken immer soviel Platz einnimmt. Zeitweise bin ich sehr genervt von meinen Gedanken und dass ich nicht einfach zu einer Sitzung gehen kann und in der wöchentlichen Pause nicht weiter über Therapie nachdenken muss. Habt ihr einen Tipp für mich?? MfG

Unsere Antwort

Mein Tipp ist: Sieh das gelassen an. Therapeut*innen können in den Köpfen der Klient*innen einen grossen Raum einnehmen. Sie können Vorbilder sein, sie können "Testbeziehungspersonen" sein, ja, und man kann für sie schwärmen. Sie können als Person interessant und wichtig werden. Es ist die Rolle der Therapeut*innen, die professionelle Distanz aufrechtzuerhalten. Dein Therapeut scheint das gut zu machen.

Du könntest dir überlegen, welche Aspekte du an deinem Therapeuten so faszinierend findest, und was er für dich verkörpert. Und dann schau dir die therapeutische Beziehung an: Was erlebst du in der Beziehung, was du in anderen Beziehungen nicht erleben kannst? Vielleicht kannst du dich auf eine Weise öffnen, wie du das noch nie konntest. Oder er strahlt dir gegenüber eine Ruhe aus, die du noch nie erlebt hast. Es kann auch sein, dass da ganz alte Sehnsüchte in dir wachwerden, die deine Eltern nie erfüllt haben.

Und dann ist da die grosse Sehnsucht, ein ganz besonderer Mensch zu sein. Herauszustehen und einzigartig zu sein. Wirklich wichtig zu sein. In einer therapeutischen Beziehung bist du während der Sitzung die wichtigste Person, aber du bist ausserhalb der Sitzungen eine von Vielen. Daher ist es wichtig, dass du lernst, auch im Privatleben und bestimmten privaten Beziehungen zu diesem Gefühl zu kommen, dass du einzigartig und wichtig und wertvoll bist. Ein Ziel der Therapie ist, dass du das lernst.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40053 von 18.07.2025

Hallo Lilli,

ich beziehe mich auf 40023. Vielen Dank für eure Antwort :-)

Ihr habt wahrscheinlich Recht, dass mein Partner eine Erregungstechnik mit viel Druck hat. Ich habe ihn bereits vorsichtig darauf angesprochen. Aber ich bin damit auf ziemlich viel Widerstand gestoßen, denn ich sei die einzige Frau, mit der er dieses Problem habe, deshalb liegt es eher an mir... sonst wäre das ja bei den anderen Frauen auch so gewesen... dem kann ich natürlich nichts entgegnen.

Ich habe mir ein Biofeedbackgerät verschreiben lassen, um den Druck in meiner Vagina zu messen... das Gerät zeigt an, dass die Beckenbodenmuskeln eher hyperton sind, und sagt ständig: Schwächer, Schwächer... weil zu viel Spannung da ist. Deshalb funktioniert auch das Trainigsprogramm nicht, weil das Gerät immer nur dieses Feedback in der Loslassphase gibt. Meine Frauenärztin findet mich auch normal und nicht zu weit.

Für mich ist der Sex inzwischen tatsächlich nicht mehr schön. Ich habe das Gefühl, zu enttäuschen und fühle mich hilflos. Auch kann ich nur sehr schwer annehmen, wenn etwas für mich getan wird, das ist generell ein Problem von mir. Auch habe ich oft eher Schmerzen beim Sex und fühle mich als ob die Vagina zu eng wäre, was sicherlich mit der Beckenspannung zusammenhängt. Die wiederum kommt wahrscheinlich von der Angst, wieder zu enttäuschen und nicht gut genug zu sein... Teufelskreis.

Was uns weiterbringen würde... ich weiß es nicht. Ich hoffte, es seien eure Übungen und Tipps. Aber ich setze die schon lange um, aber es ändert sich nichts. Er müsste wahrscheinlich auch an sich arbeiten... auch wenn ich mich tatsächlich wundere, dass mit anderen Frauen das Problem offenbar nicht bestand.

Und zu den Vergangenheitsgeschichten... was würde da weiterbringen? Ich weiß es nicht. Wenn ich es wüsste, hätte ich nicht euch geschrieben... Ich habe nichts gegen Pornos, Swingerclubbesuche etc. Aber ich finde Frauenkörper einfach nicht erotisch. Es ist ein Teil von mir, den ich mir nicht abtrainieren kann. Ich bringe einfach die Eigenschaft "Bi" nicht mit.... und sehe auch keine Kompromisse, wie sollten die denn aussehen? für mich ist das wie Schwanger sein: Ganz oder gar nicht, ein bisschen schwanger gibt es ja auch nicht... und für mich deshalb auch nicht ein "bisschen Bi sein"....

Vielen Dank.

Unsere Antwort

Vielen Dank, dass du nochmal geschrieben hast. Jetzt habe ich mehr Informationen, um dir weiterzuhelfen. Schau mal, wie bei dir ankommt, was ich dir jetzt schreibe. Mir ist es ein Anliegen, dir die Dinge aufzuzeigen, die du vielleicht übersiehst.

Du hast bereits objektive Belege dafür, dass deine Vagina eher zu viel als zu wenig anspannt. In dieser Richtung geht es also nicht weiter.

So, wie du es beschreibst, weist dein Partner jede Verantwortung von sich und sieht zu, wie du dir größte Mühe gibst ohne selbst einen Finger krumm zu machen. Was glaubst du, geht in seinem Kopf vor, wenn er sich so verhält? Versuche dich wirklich in ihn hineinzuversetzen. Was hat er davon, sich auf diese Weise zu verhalten? Das ist ein ganz wichtiger Schritt. Denn aktuell habe ich den Eindruck, du denkst von ihm "Der Arme kommt gar nicht auf seine Kosten mit mir. Er leidet und ich muss ihm helfen, damit es ihm besser geht in unserer Beziehung, sonst kann ich nicht mithalten mit seinen Ex-Partnerinnen" An deiner Stelle würde ich das in Zweifel ziehen, denn dafür schaut er schon viel zu lange zu, wie du dir größte Mühe gibst.

Viele Menschen haben sogenannte "Blinde Flecken" für bestimmtes unangemessenes Verhalten von Mitmenschen. Ich frage mich, ob es bei dir solche blinde Flecken gibt, weshalb dir sein Verhalten nicht zu denken gibt. Kennst du solches Verhalten zum Beispiel aus deiner Familie? Du gehst ganz schön weit, um es deinem Partner recht zu machen. Solche Strategien entwickeln wir nicht ohne Grund. Was dich hier weiterbringt, ist, Mitgefühl für dich zu entwickeln unter welchem Anpassungsdruck du auf diese Strategien zurückgegriffen hast.

Du schreibst: "Dem kannst du natürlich nichts entgegnen" Das sehe ich anders. Du könntest sagen: "Und du bist mit mir in einer Beziehung und ich möchte, dass du dazu beiträgst, dass wir guten Sex miteinander haben. Für mich ist unser Sex nicht mehr schön. Ich habe den Eindruck, ich bin eine ständige Enttäuschung für dich. Noch dazu halte ich Schmerzen beim Sex aus, in der Hoffnung, dir das bieten zu können, was du möchtest. Und ich will das so nicht mehr." Meine Sichtweise ist: Dein Partner geht unangemessen mit dir um. An deiner Stelle würde ich ihm ganz klar sagen, dass du am Ende dessen bist, was du machen kannst und möchtest, dass er etwas beiträgt.

Du schreibst, dass es dir schwerfällt, anzunehmen, wenn etwas für dich getan wird. Das halte ich für ein unglaublich spannendes Lernfeld für dich. Wenn du etwas üben möchtest, was dich wirklich weiterbringt, dann verwende deine Energie darauf. Verwende deine Energie für ein Gefühl von: Ich bin genug. Ich bin wertvoll. Ich brauche keine Schmerzen aushalten. Ich umgebe mich mit Menschen, die es gut mit mir meinen.

Wie du wahrscheinlich bemerkst, habe ich eine ziemlich andere Einstellung dazu, was euch in eurer Beziehung weiterbringt. Wie kommt das bei dir an?

Unser Fragefenster macht jetzt Sommerpause. Du kannst dich einfach wieder nach den Ferien melden. Gib dann bitte wieder die Nummer dieser Frage an.

Für Zwischendurch empfehle ich dir, deine Gedanken für dich zu verschriftlichen und auch Gespräche mit Vertrauenspersonen zu führen.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40052 von 18.07.2025

Wenn ich einen Samenerguss hatte und Sperma auf meiner Hand und meinen Klamotten gelandet ist, sollte ich mich dann gründlich waschen und umziehen, bevor ich Besuch empfange oder das Haus verlasse? Oder reicht es, wenn ich es einfach nur grob wegwische und es auf den Klamotten eintrocknen lasse?

Unsere Antwort

Wenn du nicht möchtest, dass man Spermaflecken auf deiner Kleidung sieht, oder wenn du gerne saubere Hände hast, dann ist es eine gute Idee, deine Kleidung oder deine Hände zu waschen.

Oder befürchtest du, dass eine Frau von dem Sperma schwanger werden könnte? Das kann nicht so einfach passieren. Spermien sind keine Krankheitserreger, mit denen man sich anstecken kann. Sie sind äusserst empfindliche Keimzellen, die nur ganz kurz überleben können in ihrer Spermienflüssigkeit. Eine Frau kann nur dann schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Vagina gelangen. Die Vagina liegt innen. Das ist beim vaginalen Geschlechtsverkehr möglich. Und auch bei einem Samenerguss direkt am Vaginaeingang könnte eine Schwangerschaft entstehen. In diesem Text kannst du ganz genau nachlesen, wie eine Frau schwanger werden kann. Und in diesem Text erfährst du, wie lange Spermien ausserhalb des Körpers überleben können.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40050 von 17.07.2025

wie kann man den Orgasmus verstärken (Mann)

Unsere Antwort

Es gibt ein paar einfache Faustregeln, wie du einen Orgasmus intensiver erleben kannst:

  1. Komm mit deinem Becken (Tipps für Männer) und den Beckenbodenmuskeln (Tipps für Männer) in Bewegung, während du dich sexuell erregst. So ist die Durchblutung viel besser und du spürst das intensiver.
  2. Komm mit deinem Oberkörper in Bewegung. Lockere deinen Mund, deinen Nacken, deinen Kiefer, deinen Brustkorb. Lass deine Stimme hören und atme tief. Lass deine Beckenbewegungen die ganze Wirbelsäule erfassen. Wie du das machen kannst, steht auch in diesen Tipps für Männer. Wenn du den Körper so bewegst, konzentriert sich die sexuelle Erregung nicht nur auf den Ort, wo du dich stimulierst. Sondern sie fliesst durch den ganzen Körper. Der bewegte Körper fühlt sich grundsätzlich wohliger an, und du erlebst die sexuelle Erregung genussvoller und angenehmer.
  3. Lass dir mehr Zeit, den Orgasmus zu erreichen. Du lässt dir mehr Zeit für den Aufbau der sexuellen Erregung und für die Verteilung im ganzen Körper. So kann auch der Orgasmus intensiver werden.
  4. Beziehe grössere Bereiche deines Geschlechts und auch deines restlichen Körpers ein. Damit werden mehr Nervenendigungen stimuliert, und die sexuelle Erregung kann so auch zu einem grösseren Erlebnis werden.

All diese Tipps sind mit Übung verbunden. Gerade wenn du eine bestimmte sexuelle Technik gelernt hast, wirst du nicht von einem Tag auf dem anderen eine neue Technik sofort beherrschen.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40049 von 17.07.2025

Hallo lilli

Ich bin ein 27 jähriger, noch junger mann.
Langsam fange ich an meinen zierlichen Körper etwas mehr zu mögen. Beim Sport(karate) und beim theaterspielen wirke ich schon selbstbewusst aber im Umgang mit Frauen, die mir gefallen, bin ich meist sehr schüchtern.
Ich mag beyonce. Der Song "Run the world, girls" gefällt mir sehr gut. Er ist vielleicht etwas feministisch und ich kenne viele männer die ihn deshalb nicht mögen. Aber ich finde den Text und den Rhythmus genial, sexy und gar nicht so unwahr. Ich habe eine Vorliebe für schwarze Frauen, nicht dass mir andere frauentypen nicht auch gefallen könnten aber es sind schon des öfteren schwarze.
Als ich vor einer Woche im Supermarkt war, fiel mir eine verkäuferin auf die gerade lebensmittel in die regale schlichtete. Sie war schwarz, hatte einen schönen Hintern, das schöne Gesicht wirkte durch die dezente Brille auf eine süße und etwas ernste weise intelligent und diese geflochtenen Haare waren zusätzlich wie ein Magnet für mich. Ich musste immer wieder mal zu ihr hinsehen. Als sie mich ansah schaute ich immer gleich weg. Ich hab mich absichtlich immer etwas in der Nähe aufgehalten und überlegte verzweifelt was ich ihr sagen könnte, aber ich war einfach zu schüchtern und überfordert. Ich brauchte Freilandeier fürs Frühstück . Sie war gerade dabei die Eier einzuschlichten. Ich ging hin und nahm mir welche. Sie bemerkte mich und sagte Hallo. Ich grüßte verlegen zurück nahm die Eier und ging schnell wieder weil ich zu nervös war.
Wie hätte ich mit ihr etwas reden können. Was hätte ich sagen sollen. Hätte ich mit ihr reden sollen? Was sagt man in so einer Situation. Wenn ich sie vielleicht wieder sehe möchte ich nicht so schüchtern sein, sie vielleicht anlächeln oder etwas charmantes sagen. Ein nettes Gespräch beginnen. Kann man das machen oder ist es eher unangebracht.

Unsere Antwort

Es ist ganz normal, dass du am Anfang im Umgang mit Frauen noch etwas schüchtern bist. Aber du scheinst schon grosse Fortschritte gemacht zu haben. Es ist toll, dass du deinen Körper immer mehr magst und dass du durch Karate und Theaterspielen immer selbstbewusster wirst. Kennst du schon diesen Text? Dort findest du Tipps, wie du auch beim Daten selbstsicherer werden kannst.

Wenn du die Verkäuferin wiedersiehst, kannst du natürlich versuchen, ein Gespräch anzufangen. Das ist nicht unangebracht. Wichtig dabei ist, dass du auf ihre Reaktion achtest. Du könntest zum Beispiel damit anfangen, sie anzulächeln, und zu schauen, wie sie reagiert. Lächelt sie zurück? Scheint sie sich über dein Lächeln zu freuen? Schaut sie immer wieder zu dir hin? Das sind Zeichen dafür, dass sie Interesse an dir hat. Mehr dazu erfährst du im Text Tipps fürs Flirten.

Im nächsten Schritt könntest du auf sie zugehen und ein Gespräch beginnen. Du könntest sie begrüssen mit «Hallo, ich heisse…», «Ich seh dich oft hier». Es hängt nicht die Welt davon ab, was du sagst. Wenn sie dich kennen lernen will, wird sie dann auch mit dafür sorgen, dass sich ein kleines Gespräch entwickelt. Du kannst dich umschauen, was um euch herum passiert, und beginnst mit einer Bemerkung über das, was du siehst oder hörst. Dann könnt ihr darüber ganz unverbindlich zu reden beginnen und das Eis so brechen. Es ist ausserdem hilfreich, wenn du dir vor dem Gespräch vorstellst, was du ihr sagen willst, welche Fragen du stellen möchtest und was du auf ihre Fragen antworten möchtest. Gut ist, wenn du das abends vor dem Einschlafen machst. Sachen, die wir direkt vor dem Einschlafen durchspielen oder durchdenken, prägen wir uns nämlich besser ein. In diesem Text findest du weitere Tipps, wie du ein Gespräch beginnen kannst.

Wenn du sie ansprichst, achte weiter darauf, wie sie reagiert. Geht sie auf das Gespräch ein? Lächelt sie? Stellt sie auch dir Fragen? Das sind alles Zeichen dafür, dass sie sich wohlfühlt und gerne mit dir redet. Antwortet sie eher knapp? Versucht sie das Gespräch abzuwimmeln? Dann hat sie vermutlich kein Interesse und das solltest du respektieren. Sollte das der Fall sein, dann kann dir dieser Text helfen.

Kennst du schon unser Kapitel Tipps fürs Dating und Verführen? Dort findest du viele weitere Tipps.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40048 von 17.07.2025

Hi Lilli,

ich nehme die Pille Maxim und hatte heute 1h nach Einnahme Durchfall. Ich habe eine Pille nachgenommen und hatte dann ca. 7h erneut Durchfall. Wenn ich morgen keinen Durchfall habe, hat die Pille dann gewirkt? In eurem Text steht, dass man nur bei mehrmaligem Durchfall im kritischen Zeitraum nach der Einnahme doppelt verhüten muss. Das war ja nur einmalig und dann erst nach 7h. Was ist eure Empfehlung?

2) Wenn ich morgen auch noch Durchfall habe dann aber zusätzlich 7 Tage doppelt verhüten oder?

Unsere Antwort

Zweimalig an einem Tag Durchfall würde ich schon als mehrmaligen Durchfall beurteilen, insbesondere, da du ja auch noch nicht weisst, wie es weitergehen wird mit dem Durchfall. In diesem Fall würde ich zum Sichergehen schon zusätzlich mit Kondom verhüten bis 7 Tage nach Ende der Durchfallepisode.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40047 von 16.07.2025

Hallo Lilli
Ich möchte schon seit einiger Zeit ein Zungenpiercing. Ich finde, es sieht supersexy aus. Aber wie ist das mit dem Blasen, wenn man ein Zungenpiercing hat? Geht das überhaupt oder tut es den Jungen weh?
w.15

Unsere Antwort

Wie dein Zungenpiercing beim Oralsex empfunden wird, hängt von deinem Gegenüber ab. Manche Männer und Jungen finden es interessant und stimulierend, während es sich für andere vielleicht ungewohnt oder unangenehm anfühlt. Deswegen ist es am wichtigsten, offen mit demjenigen zu reden, mit dem du Oralsex hast. Denn er kann dir am besten sagen, was sich für ihn gut anfühlt und was nicht.

In diesem Text findest du Tipps, die dir dabei helfen können, über Sex zu reden. Und vielleicht interessiert dich auch dieser Text über Oralsex oder dieser Text darüber, was du beim Oralsex beachten solltest, um dich vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI) zu schützen.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 40046 von 16.07.2025

Hallo.
Ich bin 18 Jahre alt und wohne mit meiner Mutter und meinem 12-jährigen Bruder bei meinem Vater.
Mein Vater beleidigt uns alle ständig, schreit rum, provoziert uns, macht uns Angst und droht mit Aussagen wie „das wird nicht gut enden“. Wenn wir etwas sagen, eskaliert er noch mehr.
Er trinkt oft, kommt spät nach Hause und schlägt dann manchmal gegen Dinge oder wirft Sachen, um uns einzuschüchtern.
Meine Mutter redet oft über Scheidung, aber sie zieht es nicht durch. Ich glaube, sie hat Angst oder fühlt sich gefangen.
Ich möchte Hilfe holen – für mich, für meinen kleinen Bruder, vielleicht auch für meine Mutter. Aber ich habe Angst, dass sie sauer auf mich wird oder denkt, ich würde sie verraten.
Ich weiß nicht, was ich tun darf oder kann.
Was sind meine Möglichkeiten? Kann ich mit jemandem reden, ohne dass mein Vater es erfährt? Was kann ich für meinen Bruder tun?

Unsere Antwort

Du beschreibst, dass dein Vater emotional gewalttätig ist und euch bedroht. Das nennt man häusliche Gewalt. Genauere Informationen findest du in unserem Kapitel «Gewalt in Beziehungen und in der Familie: Was tun?». Du fragst, ob du dir Hilfe holen kannst, ohne dass dein Vater davon erfährt. Die Schweizer Opferhilfeberatungsstellen stehen unter besonders strenger Schweigepflicht, sie arbeiten gratis und du kannst dich dort anonym melden. Die gleichen Regeln gelten für die Opferberatung in allen deutschsprachigen Ländern. Wir ermuntern dich darum, dich an eine dieser Stellen zu wenden: «Unterstützung und Beratung bei Gewalt». Adressen für Deutschland/Österreich und für die Schweiz findest du im Adressteil dieser Seite. Alle Opferberatungen wissen, dass Betroffene von Gewalt noch in Gefahr sein können. Die Beraterinnen kennen die Schutzmöglichkeiten, die deinem Bruder, dir und auch deiner Mutter Sicherheit bieten können. Sie wissen auch, dass es niemandem leicht fällt, sich an eine Beratungsstelle zu wenden. Am besten teilst du ihnen von Anfang mit, dass deine Mutter ev. noch nicht zu einer Beratung bereit ist. Sie werden dir helfen, deine Schuld- und Verratsgefühle deiner Mutter gegenüber zu beruhigen. Für deine Mutter wird es am schwersten sein, sich von ihrem Ehemann zu distanzieren - aus Angst und auch aus langjähriger Loyalität. Dein Bruder und du brauchen aber dringend Entlastung und Schutz. Es ist darum gut, wenn du die Initiative für Veränderung übernimmst. 

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Next page