Antibabypille: Mögliche Nebenwirkungen
Antibabypille: Mögliche Nebenwirkungen
Hormonelle Verhütungsmittel sind Medikamete
Die Pille ist ein Medikament. Darum muss sie von einer Ärztin verschrieben werden. Die Ärztin klärt mit dir ab, ob die Pille aufgrund deines Gesundheitszustandes und deines Lebensstils für dich geeignet ist, und bespricht mit dir mögliche Nebenwirkungen. Bei der Pille können ganz verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Bei kombinierten Pillen besteht eine leicht erhöhtes Thromboserisiko. Die Pille wirkt auch auf Knochen, arterielles System, Lipide und Gerinnung ein. Auf der Packungsbeilage liest du alle möglichen Nebenwirkungen.
Der Körper muss sich erst an die Pille gewöhnen
Der Körper braucht am Anfang eine gewisse Gewöhnungszeit, deshalb hab etwas Geduld, falls du beim Beginn der Pilleneinnahme Nebenwirkungen spürst, z.B. Stimmungsänderungen oder Gewichtsänderungen. Auch Schmierblutungen können auftreten. Ein Absetzen der Pille oder ein Wechsel auf ein anderes Präparat macht dann Sinn, wenn du nach drei Monaten immer noch Nebenwirkungen hast.
Bei bestimmten Nebenwirkungen sofort zur Ärztin
Es gibt bestimmte Beschwerden, bei denen du in jedem Fall sofort eine Ärztin kontaktieren resp. die Pille absetzen solltest - auch wenn du die Pille erst seit kurzem nimmst. Das sind z.B. starke Kopfschmerzen, Schwindel, Seh- oder andere Wahrnehmungsstörungen, Brustschmerzen, Beinschmerzen oder Atembeschwerden. Du findest sie auf der Packungsbeilage.
Du solltest auch dann eine Ärztin kontaktieren, wenn nach längerer Pilleneinnahme ohne Nebenwirkungen plötzlich irgendwelche Nebenwirkungen auftreten.
Manche Kombinationspräparate können bei Pubertäts-Akne helfen
Eine für manche wünschenswerte Nebenwirkung verschiedener Kombinationspräparate (nicht von Gestagen-Pillen) ist die günstige Beeinflussung der Pubertätsakne.
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