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Selbstbefriedigung: Tipps für Männer

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Selbstbefriedigung: Tipps für Männer

Was ist die richtige Methode der Selbstbefriedigung?

Egal was dir deine Kumpels sagen: Es gibt nicht die richtige Art, sich einen runterzuholen. Stell dir vor, dein Körper ist ein Musikinstrument. Du kannst dich auf so viele Arten selbst befriedigen, wie es auf einem Instrument Melodien gibt. Wenn du immer die gleiche Melodie spielst, wird die Selbstbefriedigung dich möglicherweise irgendwann langweilen. Es gibt zahllose Methoden, bei der Selbstbefriedigung die sexuelle Erregung zu steigern. Wichtig ist, dass du alles, was du ausprobierst, übst. Denn nur durch Wiederholen lernst du.

Schnelle Entladung und Entspannung...

Wenn du schnell einen Samenerguss haben willst, klappt das in der Regel besser, wenn du dich voll auf deinen Penis konzentrierst, ihn (oder auch nur die Eichel) gezielt mit der Hand fest drückst oder fest rubbelst und dabei die Muskeln im Becken anspannst. Oder wenn du den Penis (oder den ganzen Körper) ganz stark gegen etwas presst und die Muskeln dabei anspannst. Mit Bildern oder anderen Erregungsquellen kannst du die sexuelle Erregung dabei zusätzlich noch steigern. So kommst du schnell zur Entladung und zur anschliessenden Entspannung. Aber du geniesst das Ganze nicht so wahnsinnig, und du lernst auch nicht, ein guter Liebhaber zu werden.

...oder Genuss und mehr Männlichkeit

Wenn dein Ziel bei der Selbstbefriedigung einzig der Samenerguss ist, dann hast du möglicherweise noch nicht gelernt, den Sex zu geniessen. Ein guter Liebhaber kann den Samenerguss herauszögern. Dazu gibt es viele Tricks. Der wichtigste ist, dass er sich gut spürt und den Sex geniesst. So kann er den Weg zur Ejakulation steuern … und es lohnt sich für ihn auch, ihn zu verlängern. Einfach weil es sich gut anfühlt.

Geniessen lernst du, wenn du dir Zeit lässt

Wir empfehlen dir, dir Zeit zu lassen – mindestens eine Viertelstunde, besser eine halbe Stunde oder noch länger. Und dann suchst du dir am besten einen angenehmen, bequemen Ort für die Selbstbefriedigung aus, zum Beispiel dein Bett. Sorge dafür, dass das Zimmer warm ist. Wenn bei dir ständig Leute ins Zimmer platzen, ist es eine gute Idee, wenn du die Tür abschliesst oder ein Schild «Bitte nicht stören!» dranhängst: Geniessen lernst du am besten in einer angenehmen Umgebung, wo du nicht gestört wirst und wo du nicht stressen musst.

Deine Erregbarkeit beschränkt sich nicht auf die Eichel

Schau mal, was du erlebst, wenn du mit der Hand dein Geschlecht erkundest. Es ist gut, wenn du dich dabei nicht nur auf den Penis oder gar die Eichel beschränkst: Deine ganzes Geschlecht ist voller Erregungsquellen – zum Beispiel auch der Hodensack. Je mehr erregbare Stellen du entdeckst, desto mehr Arten lernst du, dich zu erregen. Dadurch macht der Sex auf die Dauer mehr Spass. Und du wirst du ein besserer Liebhaber – weil du deinen Körper besser kennst und beim Sex mit einem anderen Menschen besser einsetzen kannst.

Öl macht Berührungen angenehmer

Vielleicht möchtest du dir ein Öl kaufen (z.B. biologisches Mandelöl). Zum Beispiel kannst du deinen Körper und dein Geschlecht damit einschmieren. Achte darauf, wie sich das anfühlt. Beim und nach dem Duschen kannst du das mit Duschgel und anschliessend mit Bodylotion machen. Dein Körper hat überall Stellen, die sich angenehm anfühlen können und sogar erregbar sind, z.B. die Brustwarzen. Wenn du deinen Körper gut spürst und geniesst, macht der Sex auf die Dauer mehr Spass, und du wirst du ein besserer Liebhaber.

Wie riechst und schmeckst du?

Vielleicht möchtest du dir mal mit der Hand durch die Haare am Hodensack fahren und danach daran riechen. Wie gefällt dir der Geruch? Jeder Mann hat seinen eigenen Geschlechtsgeruch. Wenn du eine Ejakulation hast, probier auch, wie dir das Sperma schmeckt. Geruch und Geschmack am Geschlecht können eine Quelle der sexuellen Erregung sein.

Es gibt keine Regeln - nur gute Gefühle

Jeder Mann spürt anders, und jeder Mann findet für sich selbst heraus, wie er sich am liebesten selbst befriedigt. Probiere am besten viele verschiedene Berührungen aus: schnelle, langsame, kräftige, sanfte. Lass dich von deinen Händen lenken. Wenn sich etwas gut anfühlt, mach dort weiter.

Bewegung ist besser als Hochspannung

Achte mal darauf, dass du die Bauch-, Po- und Oberschenkelmuskeln nicht allzusehr anspannst. Das kriegst du am besten hin, wenn du deinen Körper, vor allem dein Becken, immer ein bisschen bewegst und auch nicht vergisst, zu atmen. Dadurch kann die Erregung besser durch den ganzen Körper «wandern», du erlebst den Sex intensiver und lustvoller. Du hast dann auch reichhaltigere Fantasien, in denen du als ganzer Mann Platz hast. Das Becken ist das Steuerrad des Penis. Wenn du übst, beim Sex dein Becken zu bewegen und mit den Muskeln zu spielen, wirst du dich mit der Zeit männlicher fühlen – und du wirst ein besserer Liebhaber.

Lass deinen Fantasien freien Lauf

Welche Gedanken, Bilder, Vorstellungen, Fantasien erregen dich sexuell? Leg dich aufs Bett und erinnere dich an Erlebnisse oder Momente, die du erregend gefunden hast. Stell sie dir vor und mal sie in der Vorstellung aus. Stell dir vor, wie sie in deiner Fantasie weitergehen könnten. Achte darauf, was sich in deinem Geschlecht und in deinem Körper alles tut, wenn du so fantasierst. Wenn du Lust hast, berühre dich dabei - wo und wie du willst.

Gezielt für den Geschlechtsverkehr üben

Du kannst bei der Selbstbefriedigung auch gezielt allein für den Geschlechtsverkehr üben. So wirst du ein besserer Liebhaber und hast auch mehr Lust auf Geschlechtsverkehr. Dazu haben wir viele Tipps zusammengestellt.


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