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Frage Nr. 39740 von 09.05.2025

Hallo, ich bin männlich, 28 Jahre und seit fast einem Jahr in einer Beziehung. Anfänglich hatte ich Probleme mit der Erektion, das hat sich aber gegeben. In letzter Zeit kamen die Erektionsprobleme hin und wieder vor, ich denke, eigentlich in einem unproblematischen Ausmaß. Dennoch hat mich das viel beschäftigt. Ich habe Angst, meiner Freundin nicht zu genügen und nicht gut genug zu sein. Meine Freundin sagt, sie hatte nie das Gefühl ich wäre nicht gut genug. Sie hat den Sex in letzter Zeit sehr genossen.
Ich habe gelesen, dass es sich wahrscheinlich um ein psychisches Problem handelt, wenn Selbstbefriedigung noch klappt und es nächtliche und morgendliche Erektionen gibt. Seit dem setze ich mich so unter Druck, dass es bei der Selbstbefriedigung auch nicht mehr für eine Erektion ausreicht. Wann ich das letzte mal eine Morgenlatte hatte, weiß ich nicht, ich glaube es ist Monate her.

Ich bin mir schon sicher, dass es nichts ernsthaft körperliches ist, aber ich habe trotzdem Angst davor. Sollte ich zum Arzt gehen? Was kann ich sonst tun? Wie kann ich mit meiner Partnerin eine gute Sexualität ohne Erektion erleben (bis es wieder klappt)? Danke für eure Antwort:)

Unsere Antwort

Ich empfehle dir zunächst, einen Urologen aufzusuchen. Spreche dein Anliegen mutig an und lasse dich untersuchen. Er kann prüfen, ob dein Testosteronhaushalt im Körper in Ordnung ist. Er wird dir vermutlich auch PDE-5 Hemmer anbieten. Das sind Medikamente, die dir helfen, eine stabile Erektion zu bekommen. Man kennt es auch unter dem Namen "Viagra". Mit dem folgenden Text kannst du dich schon vorab informieren: Viagra und so – wie helfen PDE-5-Hemmer meiner Erektion?

Es ist häufig so, dass sich durch die ausbleibende Erektion eine Angstspirale entwickelt. Um diese Angstspirale zu durchbrechen, können PDE-5-Hemmer eine grosse Stütze sein.

Gleichzeitig möchte ich dir noch Tipps für den Umgang in deiner Partnerschaft geben: Erektionsprobleme: Tipps für den Umgang in der Partnerschaft.

Es sind gute Voraussetzungen, dass deine Freundin dir den Rücken stärkt und den Sex mit dir geniesst. Das mit dem "psychischen Problem" ist ein bisschen trügerisch. In unserer Erfahrung ist es wichtig die körperliche Logik zu verstehen. Dein Penis braucht eine gute Durchblutung für eine stabile Erektion und die förderst du durch spüren und Bewegung. Dich locker zu bewegen kann wiederum positive Auswirkungen auf deine Stimmung und deine Gedanken haben. Es lohnt sich also sehr, damit zu experimentieren.

Schau mal, was du mit diesen Hinweisen selbst bewirken kannst. Falls du weitere Fragen hast, melde dich einfach wieder.

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