Frage Nr. 41639 von 06.09.2026
Darf man sich mit 18 nackt ins bett gehen
Unsere Antwort
Klar darfst du das. Du kannst mit Kleidung, Unterwäsche oder nackt schlafen. Ganz wie du möchtest.
Dabei solltest du aber die Grenzen anderer Menschen respektieren. Wenn du zum Beispiel mit anderen in einem Zimmer schläfst oder jemand unangekündigt reinkommen könnte, ist es gut, vorher zu überlegen, ob das für alle okay ist.
Wenn du allein in deinem Bett bist und dich nackt wohl fühlst, spricht nichts dagegen.
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Frage Nr. 41636 von 05.09.2026
Soll ich beim Mastobieren mich ganz ausziehen oder den Slip noch anhaben?
Unsere Antwort
Das kannst du so machen, wie es dir am besten gefällt. Du kannst dich ganz ausziehen oder den Slip anbehalten. Und du kannst auch mal beides ausprobieren und schauen, wie es sich anfühlt. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Probier aus, womit du dich wohl fühlst und was sich gut anfühlt.
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Frage Nr. 41634 von 05.09.2026
nachn 60 Jahre Sex immer mit demgleichen Partner, den ichnliebe hatte ich nie einen spürbaren Erguss, war erregt , aber ich glaube ich kann nicht sqirlen ., gibt es sowas überhaupt .nn
Unsere Antwort
Ich gehe davon aus, dass du weiblich bist. Bitte melde dich nochmal, falls ich da falsch liege.
Ich verstehe deine Frage so, dass du gerne Squirten würdest, das bisher aber noch nie erlebt hast. Du möchtest wissen, ob das normal ist.
Viele Menschen mit Vagina erleben kein Squirten. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, schau doch mal in unseren Text G-Zone (G-Punkt), weibliche Ejakulation und Squirten.
Erlebst du denn Orgasmen mit deinem Partner?
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Frage Nr. 41633 von 05.09.2026
Hallo,
Mein Freund m31 und ich auch m31 haben uns testen nach 6 Monaten testen lassen um das Kondom wegzulassen.
Bei anyonmer tesstelle. Es wurde HIV, Glaub HPV, Chlamydien und Genokokken getestet. Das übliche.
Mittel Blut, Urin, Rachen und Analprobe.
Allerdings bei meinem Freund gab es kein Resultat bei der Rektalen Probe, er hat wohl nur das wattestäbchen in der Flüssigkeit eingetaucht und danach entsorgt anstatt es abzubrechen und drinnen zu lassen.
Alle anderen Werte, bei mir wie bei ihm waren negativ. Wir sind 6 Monate zusammen und zeigen keinerlei Symptome. Die Dame am Telefon sagte man braucht es nicht nochmals zu testen weil Rachen und Urin negativ waren und keine Symptome da sind. Wenn wir ungutes Gefühl haben können wir natürlich nochmals kommen sagte sie.
Was denkt ihr dazu? Ich sehe es auch entspannt, alles negativ und keine Symptome in den 6 Monaten.
Bitte nach 2 Wochen löschen.
Danke
Unsere Antwort
Auf Grundlage deiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass es sicher genug ist, das Kondom wegzulassen. Denn es gab in den letzten 6 Monaten keine Hochrisikosituation für eine Ansteckung, alle auswertbaren Testergebnisse waren negativ und ihr habt keinerlei Symptome.
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Frage Nr. 41631 von 04.09.2026
Erhöhen hormonelle Verhütungsmittel wirklich das Risiko für Hirntumore ua Meningeome?
Unsere Antwort
Ja, neuere Studien zeigen leider tatsächlich, dass bestimmte hormonelle Verhütungsmittel das Risiko für Meningeome, einen Hirntumor, erhöhen. Dies gilt insbesondere für Depot-Gestagene, das heisst vor allem für die 3-Monatsspritze (zB Depo-Provera). Auch die Minipille (Gestagen-Pille) und kombinierte Pillen können das Risiko leicht erhöhen, insbesondere wenn sie Cyproteron-Acetat enthalten.
Die «Number needed to harm» betrug in einer grossen amerikanischen Studie 1152, also 1 von 1152 Anwenderinnen war davon betroffen.
Die Risikoerhöhung gilt nur spezifisch für das. Meningeom. Das Risiko ist nicht erhöht für andere Hirntumore wie Gliome.
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Frage Nr. 41630 von 04.09.2026
Hallo liebes Lilli Team,
Es tut mir leid, dass ich euch nochmal schreibe. Ich hatte euch bereits 2x geschrieben (41028).
Nun hat sich die Situation etwas verändert. Meine Familie zuhause lässt mich eigentlich in Ruhe und ich kann machen was ich möchte. Trotzdem habe ich noch Angst davor zu sagen, dass ich etwas mit meinem Freund unternehmen möchte.
Generell ist das Klima daheim eher kühl. [...] Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr dazu gehöre. Oft bekomme ich auch einfach doofe und unnötige Sprüche an den Kopf geworfen, die mich verletzen [...].
Ich rede nicht mehr mit meinem Freund über die Situation daheim, weil er mir kommuniziert hat, dass das Thema unsere Beziehung belastet [...].
Mittlerweile fühle ich mich oft einsam und weine viel.
Ich bin wirklich im Kopf soweit, dass ich ausziehen möchte. Aber ich habe Angst vor dem Streit, den es dann wahrscheinlich gibt. Außerdem weiß ich nicht, ob es so gut ist, wenn ich alleine lebe, weil ich mich so einsam fühle.
Ich habe irgendwie niemanden, mit dem ich reden kann. Eine Therapie kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Ich habe erfahren, dass z.B. die Versicherungsbeiträge erhöht werden, wenn man in psychischer Behandlung war oder man Versicherungen nicht mehr abschließen kann.
Aber ich glaube ich brauche doch Hilfe. Habt ihr vielleicht einen Tipp?
PS: könntet ihr den Beitrag vielleicht kürzen? Ich möchte nicht, dass jemand der mich kennt das vielleicht liest und erkennt.
Unsere Antwort
Wahrscheinlich kannst du dir vorstellen, dass das Ausziehen und das Alleinwohnen dir in deiner persönlichen Entwicklung helfen können. Ausziehen und allein wohnen sind grosse Schritte in Richtung Autonomie. Und wenn du merkst, dass du das schaffst, kann dich das selbstbewusster machen. Auch wenn es mit schwierigen Situationen und Emotionen verbunden ist.
Wie würde denn der Streit aussehen, wenn du ausziehst? Wer würde was sagen? Wie würdest du antworten? Es kann helfen, wenn du eine Situation mal im Kopf durchspielst und dir überlegst, was du sagen würdest. Dann bist du eher darauf vorbereitet. Du könntest uns das auch nochmal genauer beschreiben.
Ich finde es wichtig, dass du jemanden hast, mit dem du in deiner Einsamkeit reden kannst. Gibt es Freundinnen oder andere Menschen, mit denen du wieder mehr Kontakt aufnehmen könntest? Welche Art von Beratung bietet deine Uni an? Alternativ kommt auch eine Jugendberatung infrage. Wenn du keine Psychotherapie machen möchtest, empfehle ich dir dringend, dass du Ausschau hältst nach Alternativen. Du könntest z.B. bei Google «Hilfe bei Einsamkeit» und deinen Wohnort angeben und schauen, was es da alles für Angebote gibt.
Das Thema Pschotherapie ist für mich damit aber nicht einfach so für immer vom Tisch. Falls du in Deutschland lebst, kannst du dich z.B. auf dieser Seite informieren, wie das mit den Versicherungsbeiträgen ist.
Ich würde zudem etwas darin investieren, Kontakte mit anderen Menschen zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen. Es ist wichtig, dass du dir deine eigene «Familie» schaffst. Line Dancing mit deiner Mutter und Schwester hilft dir nicht dabei, ein eigenes soziales Umfeld ausserhalb deiner Familie aufzubauen. Ein Tanzkurs oder eine Sportart an der Uni oder sonst in deinem Umfeld schon. Überleg dir doch mal, was da möglich wäre.
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Frage Nr. 41629 von 04.09.2026
Hey liebes Lilli Team,
ich würde mich sehr über eure Antwort zu meinem Anliegen freuen.
Ich (w/25) lerne zur Zeit einen Mann (28) kennen. Wir treffen uns seit Juni diesen Jahres. Geküsst haben wir uns das erste Mal vor paar Wochen. Ich finde seinen Körper recht attraktiv, aber ohne, dass es jetzt doof klingt, finde ich seine Gesichtsmerkmale nicht wirklich so anziehend.
Für mich ist das aber so ausschlaggebend, damit ich später auch Lust empfinden kann. Ich muss sagen, bevor wir uns geküsst haben habe ich stärker diese Anziehung in mir wahrnehmen können. Ich finde die Küsse okay, aber ich fühle nicht so wie er. Ich weiß, dass er echt in mich verknallt ist und für ihn ist das alles ernst. Ich habe ihm offen gesagt, dass ich nicht so weit bin gefühlstechnisch wie er und ihm gesagt, dass ich einfach ein sehr langsamer Typ bin. Gefühle brauchen lange um zu wachsen. Wenn ich jemanden nicht so krass attraktiv finde, braucht Lust bei mir auch um nachzukommen.
Ich will ihn aber wirklich nicht canceln oder abschießen aktuell weil ich finde, dass so der erste Mann ist bei dem ich das Gefühl habe er könnte so jedes Tempo von mir akzeptieren, ohne dass er mich verurteilen würde. Wir haben so voll viele Themen durchgesprochen und ich spüre wie mein Respekt ihm gegenüber wächst. Charakterlich ist er auch echt Husband Material.
Ich will das ganze nicht übern Haufen werfen nur weil er mir optisch zu 70% gefällt.
Mir ist unangenehm zu schreiben, weil das oberflächlich klingt, aber mich quält ehrlich total der Gedanke. Ich frage mich, ob ich vllt nicht einfach auch bindungsängstlich bin. Mich halten diese Sachen nach jedem Date wach. Und jedes Date das irgendwie zu lange ging weckt in mir erst mal so einen Fluchtimpuls. Am liebsten würde ich erstmal 3 Tage nichts von ihm hören. Ich weiß nicht was dieses Gefühl in mir soll. Ich weiß aber fest, dass es nicht an ihm liegt oder weil er irgendwas macht was mir nicht gefällt.
Vor dem Kuss hatte ich das Gefühl tatsächlich nicht. Aber ich merke wie mich das ganze total belastet und mich nachts wachhält bis dahin, dass ich schon Bauchschmerzen habe. Vorallem nach den Treffen (obwohl wir bei den Treffen echt lange mit einander Zeit verbringen können und es auch echt locker mal über 4 oder 5h gehen kann).
Mir fällt es insgesamt schwer mich in Mann-Frau - Beziehungsdynamik fallen zu lassen. Und ich habe nur das Gefühl, dass es mehr in Freundschaften zu Typen passiert. Aber auf romantischer Ebene aktiviert es eine tiefe innere Unruhe.
Ich weiß wirklich nicht, was in mir passiert. Ich fühle mich sehr schlecht und verwirrt und weiß irgendwie echt nicht weiter.
Für eure Antwort, danke ich im Voraus.
Unsere Antwort
Du beschreibst sehr klar, was dich beschäftigt und wie du weiter vorgehen möchtest. Du möchtest ihn weiterhin treffen und beobachten, wie sich das weiterentwickelt. Es ist in Ordnung, dir Zeit zu geben. Gut möglich, dass tiefere Gefühle und Lust noch wachsen bei dir.
Du machst dir Sorgen, bindungsängstlich zu sein. Angst vor Bindungen hat damit zu tun, wie unsere Bezugspersonen in der Kindheit mit uns in Verbindung gegangen sind. Mich interessiert daher, welche Bindungserfahrungen du gemacht hast. Wie war das in deiner Herkunftsfamilie? Es wäre toll, wenn du mir das beschreiben könntest. Wie hast du dich zuhause gefühlt? Wer war für dich da? Wer hat dich getröstet? Konntest du dich auf deine Bezugspersonen verlassen? Hast du Gewalt oder Vernachlässigung erlebt?
Du beschreibst eindrücklich, dass die Treffen bei dir mit Stress einhergehen. Das lange wach liegen und der Fluchtimpuls sowie die Bauchschmerzen sprechen dafür. Es wäre daher interessant, wie du dich in solchen Situationen selbst beruhigen kannst. Schau dazu doch mal in unsere Texte Wie beruhige ich mich selbst? und Gefühle, Beziehungen und das autonome Nervensystem.
Du bemerkst, dass diese Gefühle bei dir da sind. Was würdest du stattdessen gern erleben? Versuche das möglichst genau zu beschreiben. Zu einem gewissen Grad, kannst du Einfluss nehmen auf deine Gefühle. Denn Gefühle lassen sich als etwas beschreiben, was du in deinem Körper tust als Reaktion auf eine Situation. In deinem Fall stelle ich mir vor, dass du recht angespannt bist. Beobachte das mal. Wenn du weißt, was du tust, hast du die Entscheidung auch etwas anderes tun zu können. Mehr dazu steht in unserem Text Wie beeinflusse ich meine Stimmung über den Körper?
Mich interessiert außerdem:
Was wäre anders oder besser, wenn das Date nicht "irgendwie zu lange" wäre, sondern für dich genau die richtige Dauer hat?
Was wäre anders oder besser, wenn du nach einem Date 3 Tage lang nicht von ihm hören würdest?
Für mich klingt durch, dass du dich unsicher fühlst. Das gehört zum Beginn von Liebesbeziehungen für die allermeisten Menschen dazu. Nach und nach entwickelt sich mehr Vertrauen und damit mehr Sicherheit.
Ob da bei dir ein tieferes Thema dahinter steckt, kann ich auf Grundlage dessen, was ich bisher von dir weiß, nicht einschätzen. Wenn du möchtest, lass uns gern weiterhin im Kontakt bleiben und das gemeinsam genauer anschauen. Du kannst uns einfach wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41628 von 04.09.2026
Kann schleim bei der menstruationnach Fisch stinken?
Unsere Antwort
Wenn der Ausfluss fischig riecht, ist das meist ein Zeichen für eine Infektion (z.B. eine Gardnerella-Infektion). Hast du mehr Ausfluss als üblich, oder hat der Ausfluss eine andere Farbe als sonst? Empfindest du auch Juckreiz oder Brennen am Geschlecht? Auch das sind alles mögliche Zeichen einer Infektion. Dann solltest du zur Frauenärztin gehen und das abklären lassen.
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Frage Nr. 41627 von 04.09.2026
Hallo,
ich bin dem Rat auf Ihrer Website gefolgt, zu masturbieren und dabei verschiedene Kondome auszuprobieren, um mich daran zu gewöhnen und herauszufinden, welche für mich geeignet sind. Ich dachte, dass das ziemlich einfach sein würde, aber ich habe tatsächlich mehrere Fragen.
Zuerst: Ist der Durchmesser des Rings, der um die Basis herum sitzt, oder der des restlichen Latexteils, der bis zur Spitze reicht (der dünne Teil, der den Penis umschließt, der „Körper“ des Kondoms), wichtiger, um die passende Größe zu bestimmen? Wenn man unsicher ist, ist es weniger riskant, ein etwas zu kleines oder ein etwas zu großes Kondom zu nehmen?
Außerdem ist mir bewusst, dass meine Fragen ziemlich spezifisch sind und dass es vielleicht nicht notwendig ist, sich zu sehr auf diese Details zu konzentrieren. Ich frage mich eigentlich, wie wichtig die richtige Passform ist. Ich weiß, dass das eine etwas vage Frage ist, aber konkreter stelle ich mir eine Situation vor, in der ein Mädchen, das ich kennengelernt habe, mir ein häufiger erhältliches Kondom in der falschen Größe anbieten würde (vor allem, wenn, wie es scheint, Kondome in Standardgröße für mich nicht geeignet sind) und ich selbst keines dabei hätte. Ich stelle mir vor, dass es immer besser ist, Kondome in meiner Größe dabeizuhaben, aber vielleicht wäre es tatsächlich kein großes Problem und einfach eine Frage des Komforts?
Bei diesen Versuchen habe ich außerdem ziemlich schnell festgestellt, dass sich dünnere Kondome deutlich angenehmer anfühlen. Ist ihre Verwendung riskanter als die von Kondomen mit normaler Dicke?
Noch ein weiteres Detail: Ich finde es für die Eichel unangenehm, wenn Latex direkt auf ihr liegt, außer wenn sie von Natur aus feucht ist, was nicht immer der Fall ist. Sie ist dann zu empfindlich, aber nicht auf angenehme Weise. Auch ohne Kondom würde ich meine Eichel nicht direkt berühren, ohne Gleitmittel zu verwenden, falls Sie verstehen, was ich meine. Ebenso würde ich nicht mit einem nackten Penis ohne Gleitmittel masturbieren, wenn meine Eichel trocken wäre. Um dieses Problem zu lösen, habe ich versucht, wie an anderer Stelle im Internet empfohlen, einen Tropfen Gleitmittel auf die Innenseite zu geben, aber dadurch wird die Spitze lockerer, sodass ich im Grunde ein Problem gegen ein anderes eintausche. Gibt es einen Trick, wie man damit umgehen kann?
Hier noch einige weitere Details, um Ihnen etwas Kontext zu geben: Ich habe online eine gemischte Packung mit Kondomen verschiedener Marken, Größen, Dicken und Texturen gekauft. Nachdem ich mit mehreren davon Schwierigkeiten hatte, habe ich meine Maße so genommen, wie es in Ihrem Ratgeber und auf der von Ihnen empfohlenen Website mysize.ch beschrieben wird, und die Messung mehrmals wiederholt, um ein zuverlässiges Ergebnis zu erhalten. Ich finde, es wäre nicht wirklich angebracht, diese Maße hier online mitzuteilen, aber ich habe verstanden, dass der Umfang das entscheidende Maß ist und als wichtigste Referenz dienen sollte. Ich möchte nicht der Angeber oder pingelige Typ sein, der sagt, dass er größere oder spezielle Kondome braucht, obwohl er sie eigentlich gar nicht wirklich braucht. Laut diesen Größentabellen im Internet sollte meine Größe jedoch normalerweise einer nominalen Breite von 58–60 mm entsprechen, was je nach Marke Large oder Extra Large entspricht.
Das Problem ist, dass die größeren Kondome (56 mm und mehr; und ich möchte hinzufügen, dass die von mir ausprobierten alle die normale „straight-walled“-Form hatten) sich um die Spitze des Penis herum zusammenfalten bzw. dort Falten bilden und sich manchmal durch die Vor-und-zurück-Bewegung meiner Vorhaut etwas mitbewegen, während die Kondome in Standardgröße (52–54 mm) oder kleiner an der Basis (am Ring) unangenehm eng sind. Dabei hat mein Penis, soweit ich das anhand dessen beurteilen kann, was man auf Bildern im Internet sehen kann, eine typische Form und keine besonders ungewöhnlichen Proportionen (seine Länge ist nach den Größentabellen im Internet mehr oder weniger proportional zu den entsprechenden Perzentilen).
Im Moment denke ich, dass dies zumindest teilweise damit zu tun haben könnte, dass es mit Kondomen schwieriger ist, dauerhaft eine maximale Erektion aufrechtzuerhalten, verglichen damit, vollständig nackt zu sein, einfach weil die Empfindungen nicht ganz so gut sind und die Eichel der Teil ist, der von Schwankungen der Erregung am schnellsten betroffen ist. Ich nehme an, dass es in Gegenwart eines Mädchens anders sein könnte. Ich möchte erwähnen, dass selbst die 58-mm-Kondome (größere hatte ich in der Testpackung nicht) auch mit Sperma und nach dem Nachlassen der Erektion sicher an der Basis sitzen bleiben. Bei den kleineren habe ich dagegen oft Schwierigkeiten, sie ganz bis zur Basis abzurollen, oder kann das überhaupt nicht, und sie fühlen sich unangenehm eng an oder hinterlassen kleine Blutergüsse an den Stellen, an denen der Ring eingeklemmt hat (54 mm und weniger).
Es scheint Kondome für unterschiedliche Penisformen zu geben, aber es scheint, dass diese speziellen Formen nur für das entgegengesetzte Problem zu meinem gedacht sind (zum Beispiel eine Tulpenform für eine breitere Eichel). Es ist, als bräuchte ich Kondome, die kürzer oder konischer sind, aber denselben Umfang am Ring haben. Andererseits scheint es, dass Kondome immer länger hergestellt werden als die erwartete Penislänge, sodass die Enge nicht von der Länge kommen dürfte. Vielleicht mache ich etwas falsch. Sollte ich vermeiden, sie ganz abzurollen? Ich weiß nicht, ob das wichtig ist, aber ich habe verschiedene Methoden ausprobiert, das Kondom abzurollen, und am bequemsten ist es, wenn ich das Kondom bei zurückgezogener Vorhaut zunächst zur Hälfte abrolle und dann die Vorhaut wieder in ihre normale Position bringe, bevor ich es bis zur Basis abrolle, sodass sie sich bewegen kann und gleichzeitig das Kondom mitbewegt. Ich habe diese Methode auch an anderer Stelle im Internet gesehen. Ich achte außerdem darauf, das Reservoir zusammenzudrücken, damit keine Luftblase entsteht. Ist das die richtige Art, es anzuziehen? Der Grund ist, dass es eher unangenehm ist, wenn ich es vollständig abrolle, während die Vorhaut zurückgezogen ist, und ich kann mich dann nicht stimulieren, weil sich die Vorhaut nicht mehr bewegen kann, während meine Erregung normalerweise zu einem großen Teil durch ihre Bewegung über die Eichel entsteht.
Vielen Dank für Ihre Ratschläge!
Unsere Antwort
Toll, dass du so viel ausprobiert hast mit verschiedenen Kondomen.
Es kommt vor allem auf die Größe des Rings an, der den Penisschaft eng genug umschließt, dass es nicht abrutscht und kein Sperma herausfließt.
Sowohl zu kleine als auch zu große Kondome, können zu Verhütungspannen führen. Zu große Kondome können abrutschen oder Sperma unten auslaufen. Zu kleine Kondome können platzen oder reißen.
Ganz oft passen ein paar Kondomgrößen gut genug, damit es nicht zu Verhütungspannen kommt. Erst wenn die Abweichung von der idealen Größe zu groß ist, ist das Kondom nicht mehr sicher.
Wir empfehlen daher, dass du stets Kondome in einer für dich passenden Größe dabei hast. Denn es handelt sich um eine Frage der Verhütungssicherheit und nicht nur des Komforts.
Alle Kondome werden auf ihre Verhütungssicherheit geprüft. Auch dünnere Kondome sind sicher für vaginalen Geschlechtsverkehr und Oralsex. Sie sollten allerdings nicht für Analsex verwendet werden, da beim Analsex die Beanspruchung stärker ist.
Bezüglich der empfindlichen Eichel: Du solltest kein Gleitmittel auf die Innenseite des Kondoms geben. Denn das erhöht das Risiko für ein Abrutschen des Kondoms. Wenn es zusätzliche Feuchtigkeit an der Eichel braucht vor dem Überstreifen des Kondoms, würde ich dir eher raten, etwas Spucke zu verwenden. Schau doch mal, wie es sich dann mit dem Kondom verhält. Außerdem könntest du extra feuchte Kondome probieren. Diese sind auch innen gleichmäßig befeuchtet.
Ein Kondom, dass sich nicht vollständig abrollen lässt, ist definitiv zu klein. Es ist okay, wenn sich das Kondom mitbewegt. Auch ein Nachlassen der Erektion zwischendurch ist kein Problem.
Es ist richtig, das Kondom bis ganz nach unten zum Penisansatz abzurollen. Die Methode, wie du mit der Vorhaut vorgehst, kannst du so beibehalten.
Schau mal, wie du mit diesen Antworten weiterkommst. Und weiterhin viel Freude beim Ausprobieren.
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Frage Nr. 41626 von 04.09.2026
Guten Tag Lilli,
Ich hab AD(H)S und ne Zwangsstörung.
Nehme deswegen Antidepressiva.
Das ADS war eine Diagnose in der Jugend.
Nur scheint die klassische Erwachsenenpsychiatrie, bei der ich regulär bin, AD(H)S bei Erwachsenen nicht zu kennen.
Von dem wie ich mich selbst erlebe, habe ich den Eindruck dass die Zwänge unter anderem das unstrukturierte, Chaos, vergessen usw versuchen zu kompensieren. Auch weil man jahrelang kaum Fortschritte machte bei der Therapie von den Zwängen.
Nun ist es so das ADHS-Medikamente bei der Kombination auch nicht verschrieben werden, weil es Zwänge triggern kann oder?
Hinzu kam das bei einem anderen Behandler (dazu bin ich sehr weit gefahren) als DD ASS infrage kam, was wiederum anders behandelt wird, oder? Ich bin als Laie mittlerweile jedoch "Experte" auf dem Gebiet, denn ich tauche bei Interesse sehr ins Detailwissen ab. Sind über die Jahre jedoch wechselnde Themen.
Für mich passt das Gesamtbild deutlicher zu AD(H)S mit autistischen Zügen.
Und eben der ausgeprägten Zwangsstörung obendrauf.
Deshalb freue ich mich über Ihre Rückmeldung.
Danke & Freundliche Grüße
Unsere Antwort
Ich kann dir keine Auskunft über Medikamente geben, weil ich nicht deine behandelnde Ärztin bin. Bitte besprich das mit der Person, die dir Medikamente verschreibt.
Als Psychotherapeutin würde ich dich individuell behandeln, basierend auf dem oder den Anliegen, die du hast, und auf deinen persönlichen Stärken und Herausforderungen. Neurodiversität zeigt sich von Person zu Person anders.
Auch Zwänge sind eine sehr individuelle Sache. Du erkennst bei dir das Bedürfnis, das unstrukturierte Chaos zu kompensieren. Die Frage ist, was du für Wege lernen könntest, besser damit umzugehen. Da fände ich Coaching/Psychotherapie sehr sinnvoll.
Hast du denn eine Fachperson, die mit dir individuell deine Probleme und Herausforderungen anschaut und dich dabei unterstützt, besser damit klarzukommen?
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Frage Nr. 41624 von 03.09.2026
Hallo, ich möchte anonym eine Frage stellen.
Ich dachte vor kurzem, dass ich vielleicht schwanger sein könnte. Da das Kondom in den Ferien gerissen ist. Wir waren zu fest im stress um die Pille danach zu holen obwohl es kurz vor meinem Eisprung wahr. Dann habe ich meine Periode bekommen, aber sie war sehr schwach und anders als sonst. Am Ende der Blutung kam ein kleines rotes Stück heraus, das fest, aber nicht hart war.
Ich hatte schon sicher 1 Woche vor meiner Periode Übelkeit und Unterleibsschmerzen und dies immer noch.
Ich bin unsicher, ob das eine sehr frühe Fehlgeburt gewesen sein könnte oder ob es etwas anderes ist. Ich weiss nicht ob ich einfach am überreagieren bin und es mir einbilde
Können Sie mir bitte sagen, ob diese Symptome normal sind oder ob ich medizinisch abgeklärt werden sollte?
Vielen Dank.
Unsere Antwort
Ist denn deine Periode zum normalen Zeiptunkt gekommen oder verspätet? Wenn sie zum normalen Zeitpunkt gekommen ist, denke ich ist eine sehr frühe Fehlgeburt äusserst unwahrscheinlich, auch wenn die Blutung schwächer war als sonst. Wenn die Blutung extrem schwach und kurz war und du weiterhin Übelkeit hast, würde ich zur Sicherheit einen Schwangerschaftstest machen, um eine Schwangerschaft sicher auszuschliessen. Wenn dieser negativ ist, brauchst du keine weitere medizinische Abklärung.
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Frage Nr. 41623 von 02.09.2026
Ich bin ein 11-jähriges Mädchen und gehe in die 6. Klasse.
Ich habe ein Thema, das mich seit ein paar Wochen sehr belastet. Ich weiß nicht genau, wie ich damit umgehen soll, und habe bisher mit niemandem darüber gesprochen. Ich möchte auch nicht mit jemandem darüber sprechen.
Vor ein paar Wochen war ich mit zwei Jungs aus meiner Klasse in der Badi. Beide sind 12 Jahre alt. Wir haben zusammen gebadet und hatten eigentlich viel Spaß. Irgendwann saßen wir auf einem Balken auf dem Spielplatz. Die beiden Jungs waren oben ohne.
Einer der Jungs hat sich irgendwann gestreckt. Dabei konnte ich seine Achsel sehen und mir ist aufgefallen, dass er dort Achselhaare hatte. Ich glaube, ich habe etwas zu auffällig hingeschaut, und meiner Meinung nach hat er bemerkt, dass ich auf seine Achsel geschaut habe. Danach hat er selbst unter seine Achsel geschaut und meiner Meinung nach ziemlich auffällig ein Achselhaar genommen und daran gezupft. Ich glaube, er wollte es unauffällig machen, aber ich habe trotzdem gesehen, was er gemacht hat. Der andere Junge hat von der Situation bzw. von den Achselhaaren nichts bemerkt.
Seitdem habe ich das Gefühl, dass der Junge auch in der Schule häufiger unter seine Achsel schaut und sich manchmal so streckt, dass man seine Achsel sehen kann. Ich sitze außerdem neben ihm, obwohl ich mir diesen Sitzplatz nicht selbst ausgesucht habe.
Als ich seine Achselhaare damals in der Badi zum ersten Mal gesehen habe, wurde mir plötzlich schlecht und ich habe mich nicht mehr wohlgefühlt. Ich habe mir aber nichts anmerken lassen.
Ich weiß nicht, warum mich das so stark beschäftigt und wie ich damit umgehen soll. Ich möchte eigentlich mit niemandem darüber sprechen.
Vielleicht könnt ihr mir auch erklären, was während der Pubertät bei Jungen und Mädchen ungefähr passiert und in welchem Alter die verschiedenen Veränderungen normalerweise beginnen. Mich würden dabei möglichst genaue Altersangaben interessieren, auch wenn ich weiß, dass sich jeder Mensch unterschiedlich entwickelt.
Vielen herzlichen Dank schon jetzt für eure Hilfe.
Herzliche Grüße
Unsere Antwort
Was du erlebt hast, ist normal. Euer Körper verändert sich gerade, das macht neugierig, kann aber auch verunsichern, das geht nicht nur dir so. Wahrscheinlich fühlt sich der Junge deshalb auch etwas unsicher oder neugierig und kontrolliert jetzt öfter, ob an seinen Achseln ein neues Haar dazugekommen ist oder sich etwas verändert hat.
Dass dich die ganze Situation beschäftigt, ist verständlich, gerade wenn einem so etwas neu und ungewohnt vorkommt. In der Pubertät wachsen sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen Körperhaare, unter den Achseln und im Intimbereich, meistens etwa ab neun bis vierzehn Jahren. Der Körper wächst schneller als vorher oder man kann auch mal Pickel bekommen, und der Schweiss riecht plötzlich intensiver als früher. Bei Mädchen beginnt die Brust sich oft schon zwischen acht und dreizehn Jahren zu entwickeln, und die erste Periode kommt meistens irgendwann zwischen neun und fünfzehn Jahren. Bei Jungen verändert sich zusätzlich die Stimme in etwa zwischen elf und fünfzehn Jahren, sie wird tiefer, das nennt man Stimmbruch. Viele merken in dieser Zeit auch, dass ihre Gefühle stärker schwanken als sonst, das gehört genauso dazu.
Bei jedem Menschen ist das anders, und ob es bei dir oder bei anderen früher oder später losgeht, ist völlig normal.
In diesem Kapitel zum Thema Pubertät, da kannst du erfahren was, in dieser Zeit beim Körper passiert.
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Frage Nr. 41621 von 01.09.2026
Hallo! Ich habe eine Frage zum Thema Psychotherapie. Mein Therapeut verfolgt das Konzept der hilfreichen Selbstoffenbarung in der therapeutischen Beziehung und hat mir ein paar private Dinge über sich erzählt. Nun bin ich die ganze Zeit damit beschäftigt über ihn nachzudenken und ihn zu analysieren. War es unprofessionell von ihm mir private Dinge zu erzählen? Wie kann ich besser damit umgehen und wieder etwas mehr gedankliche Distanz zu ihm aufbauen? VG!
Unsere Antwort
Die Selbstoffenbarungen deines Therapeuten waren für dich nicht hilfreich. Das Konzept hat bei dir also nicht funktioniert. Jedenfalls nicht in der Form, in der dein Therapeut sie angewendet hat. Seine Selbstoffenbarungen wirken auf dich unprofessionell. Wir raten dir, deine Reaktion ernst zu nehmen und mit ihm darüber zu sprechen.
Du kannst dir erklären lassen, welchen Sinn diese Methode hat und was du dabei lernen kannst/sollst? Jede psychotherapeutische Methode kann nur wirkungsvoll werden, wenn sie für dich sinnvoll ist.. Dein Therapeut hat die Methode gelernt. Er wird darin einen Sinn sehen. Du hast einen Grund, warum du zu einem Psychotherapeuten gehst. Jetzt müsste dein Therapeut dir erklären, wie seine Methode gerade für deine Bedürfnisse und Fragen genützt werden kann Frag ihn doch, was sein Grund ist, dir Privates zu erzählen. Vielleicht will er, dass du ihn als Person wahrnimmst, die Fehler hat und Fehler macht. Vielleicht will er Nähe herstellen oder authentisch sein. Möglicherweise arbeitet er nach dem 4-Ohren-Modell. Dort geht man davon aus, dass jede Information mehrere Ebenen hat: die sachliche und informative Ebene, die persönliche und selbstoffenbarende Ebene, die Beziehungsebene und den Apell. Zum 4-Ohren-Modell gehört nicht unbedingt die konkrete Selbstoffenbarung. Gespräche werden eher auf den vier Ebenen analysiert.
Ich verlinke mal einen Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt zu Selbstoffenbarungen. Vielleicht hilft er dir weiter. Die Psychotherapieforschung hat nämlich herausgefunden, dass viele Patientinnen von Selbstoffenbarungen profitieren. Selbstoffenbarende Therapeuten wirken auf sie sympathischer, integrer und menschlich wärmer. Es scheint aber noch keine guten Weiterbildungen zur Methode der Selbstoffenbarung zu geben. Durch Fragen und ernsthaftes Wissenwollen kannst du deinen therapeutischen Prozess fördern. Frag nach! Stell dich selbst ins Zentrum. Ganz sicher ist, dass dein Therapeut dir nochts Privates erzählt, damit du dich in Gedanken oder im Leben um ihn kümmerst. Das wäre unprofessionell.
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Frage Nr. 41620 von 01.09.2026
Hallo Lilli,
ich hatte schonmal geschrieben, finde aber die Frage nicht mehr. Ich hatte jahrelang schweres CPPS, Vulvodynie, und Pudendusneuralgie und bin mit Physio gesund geworden.
Dann hatte ich Analsex. Dabei gab es nach der Eichel starken Widerstand und es tat auch ein bisschen weh, aber ich habe so lange mit rein-raus Bewegungen dagegen gearbeitet bis es nachgab.
Danach hatte ich zwei Wochen schreckliche Schmerzen im hinteren Beckenboden, und seitdem seit fünf Monaten vor allem beim nach hinten gekippten Sitzen starke Schmerzen, aber es ist besser als am Anfang.
Ich mache mir solche Vorwürfe. Meine Physio behandelt mich und findet muskuläre Befunde. Aber ich habe jetzt gelesen in Studien, die ich über die Unibib hab und auf Ärzteseiten, dass Analverkehr das Steissbein subluxieren oder sogar brechen kann.
Man muss dazu sagen, auf einem früheren MRT vor Jahren zeigte sich bei mir ein stark nach ventral ausgerichtetes Steissbein.
In einer amerikanischen Physioseite habe ich gelesen, dass ein solches Steissbein sogar Stuhl zurückhalten und zu Verstopfung führen kann.
Ich habe jetzt einen Termin zum Röntgen ausgemacht, aber muss warten. Ich habe furchtbare Ängste.
Wie schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein, dass bei dem Analsex mein vorher schon stark ventral ausgerichtetes Steissbein gebrochen oder zumindest luxiert wurde?
Vielen Dank!
Unsere Antwort
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit als äusserst klein ein, dass dein Steissbein durch den Analsex gebrochen oder subluxiert ist. Die medizinischen Datenbanken, die ich danach durchsucht habe, geben dafür keinerlei Hinweise. Eine Steissbeinfraktur oder Subluxation passiert in aller Regel durch einen Sturz aufs Gesäss oder ein ähnliches Trauma, aber nicht durch Analsex. Es gibt hingegen Studien, die Hinweise geben, dass Analverkehr zu einer Schmerzverstärkung bei bereits vorbestehender Coccygodynie, also bei vorbestehenden Steissbeinschmerzen (zum Beispiel durch einen früheren Sturz) führen kann. Auch kann häufiger Analsex zu Problemen wie Analinkontinenz führen.
Es ist sicher gut, dass du bei der Physiotherapeutin in Behandlung bist für die muskulären Befunde. Ich denke, sie kann dir am besten helfen in dieser Situation.
Du schreibst noch, dass du dir Vorwürfe machst. Diese Haltung würde ich überdenken und schauen, ob es dir, statt dich mit Selbstvorwürfen noch weiter zu belasten, möglich sein könnte, eher ins Selbstmitgefühl und in die Selbstfürsorge zu gehen. Wenn du vorher gewusst hättest, dass du danach wieder solche Schmerzen haben würdest, hättest du es dir wahrscheinlich nochmals überlegt mit dem Analsex. Aber du wusstest es eben nicht und hast in dieser Situation so gehandelt, wie es sich für dich in dem Moment richtig anfühlte. Ich denke, es geht jetzt viel mehr darum zu schauen, wie du dir wieder so gut sorgen kannst und dir Hilfe holen kannst, wie es dir in der Zeit mit der Vulvodynie gelungen ist. Du hast schon mal eine schwierige Zeit gemeistert, und das wird dir auch jetzt gelingen.
Möglicherweise reagiert dein System sensibler auf gewisse Belastungen und dein Körper gerät leichter in Schmerzzustände. Das kann mit vielen Faktoren zu tun haben wie genetische Veranlagung zur Reiz- und Schmerzverarbeitung, das autonomen Nervensystem, eventuell früher erlebten Traumatas und die zur Verfügung stehenden Coping-Mechanismen. Nimm diese neue schwierige Situation möglichst als Entwicklungschance, in welcher du deinen Körper nochmals besser kennenlernen darfst, noch besser lernen kannst, auf ihn und seine Signale zu hören und wie du dich und deinen Körper am besten unterstützen kannst.
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Frage Nr. 41618 von 01.09.2026
Hi lilli was würdest du mir raten wenn ich wieder an sex denke?
Unsere Antwort
Was genau ist deine Frage? Wenn du an Sex denkst, musst du grundsätzlich erst mal gar nichts machen. Es ist völlig okay, an Sex zu denken.
Möchtest du nicht an Sex denken? Wünschst du dir, Sex zu haben? Werden die Gedanken unangenehm oder belastend? Oder passiert etwas Bestimmtes, wenn du an Sex denkst?
Schreib uns doch noch einmal und beschreibe etwas genauer, was deine Frage an uns ist. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41614 von 31.08.2026
Hallo zusammen.
Ich habe eine Frage wegen sexueller Befriedigung. Ich bin weiblich und nehme die Pille. Es gibt Wochen, da denke ich gar nicht am Selbstbefriedigung und spüre auch keine Erregung und dann gibt es Tage, da spüre ich sie jeden Tag und könnte jeden Tag mastubieren. Das macht mir etwas Angst, dass ich die dann jeden Tag spüre. Keine Ahnung woher das kommt und so unterschiedlich ist. Und manchmal mastubiere ich und das reicht dann wieder für Wochen… Danke für eure Antwort
Unsere Antwort
Erst einmal ist es völlig normal, dass du die körperliche Erregung mehrmals täglich bis ganz selten spürst. Sexuelle Erregung ist ein automatischer Vorgang in deinem Körper. Dieser wird durch deinen Gedanken, Gefühle und möglicherweise auch durch deine Hormonlage beeinflusst. Wie genau körperliche, beziehungsweise genitale Erregung zustande kommt, ist dabei sehr individuell. Das können bestimmte Berührungen, Bewegungen, oder zum Beispiel Fantasien sein.
Der Text über die sexuelle Erregung könnte an dieser Stelle interessant sein für dich und dir helfen, etwas besser zu verstehen, was in deinem Körper vor sich geht.
Manchmal wird sexuelle Erregung ausgelöst, obwohl dir die Situation vielleicht nicht gerade passend erscheint. Sie kann auch vorkommen, wenn du gerade überhaupt keine Lust hast. Auch das ist normal, da du den so genannten Erregungsreflex wie bereits erwähnt, nicht direkt steuern kannst.
Du kannst bewusst Situationen schaffen, in welcher du die Erregung auslösen und steigern kannst, wie zum Beispiel bei der Selbstbefriedigung. Solange du dich wohl fühlst dabei, macht es Sinn, dass du Selbstbefriedigung machst. Du kannst die Erregung jedoch auch einfach vorbei ziehen und abflachen lassen. Im nachfolgenden Text steht beschrieben, wie du mit sexueller Erregung umgehst, bei welcher du dich unwohl fühlst.
Wenn du das nächste mal Sorgen verspürst, sobald sexuelle Erregung aufkommt, kann es helfen, dass du dir bewusst machst, dass dein Körper völlig normal reagiert. Dazu kann dich der folgende Text unterstützen, dich selbst zu beruhigen. Dann kannst du in Ruhe entscheiden, ob du die Erregung vorbei ziehen lassen willst oder ob du ihr mit Selbstbefriedigung nachgehst.
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Frage Nr. 41612 von 30.08.2026
Hallo - ich bin 52 und meine Frau 50. Sie muss eine Antohormontherapie machen. Noch sechs Jahre lang. Nach einem Jahr hat sie die Lust auf Sex und körperliche Nähe komplett verloren. Sexualität war für uns seit Beginn der Beziehung immer wichtig, eine tragende Säule. Nun ist es für mich und sie von 100 auf 0 gefallen. Sie leidet darunter, ich leide darunter.
Ich habe oft Lust auf Sex. Der Verzicht facht die Lust noch zusätzlich an. Ich habe gesagt, dass ich eine Phase lang ohne Sex mitmachen kann. So ein halbes Jahr. Dass ich mir eine Beziehung ohne Sexualität aber nicht vorstellen kann.
Sie will mich auf nicht befriedigen, weil meine Lust sie eifersüchtig macht und weil sie nicht „geben“ will in einer Phase, in der sie Zeit für sich will. Wir gehen in die Paartherapie. Ich sehe gerade nicht, wie das mit uns gut weitergehen soll.
Unsere Antwort
Ich kenne nur deine Sicht auf euer Thema. Es wäre interessant auch ihre Sicht zu kennen.
Du denkst darüber nach, ob eure Beziehung, die bisher auch eine sexuelle Beziehung war, eine Zukunft hat. Deine Frau und du findet seit einiger Zeit auf sexueller Ebene nicht zusammen. Das klingt frustrierend. Du suchst nach Lösungen und hast dich deshalb an uns gewendet. Ausserdem macht ihr eine Paartherapie.
Ich lese bei dir zwei unterschiedliche Dinge. Einerseits lese ich, dass die Lust auf Sex und körperliche Nähe durch die Antihormontherapie verloren gegangen ist. Andererseits lese ich, dass sie Zeit für sich will.
Die Antihormontherapie scheint medizinisch notwendig zu sein. Darauf könnt ihr also keinen Einfluss nehmen. Mich würde dennoch interessieren, was sich genau verändert hat. Weshalb ist diese Therapie notwendig? Wie geht es deiner Frau allgemein gerade?
Wovon ich noch keine Vorstellung habe, ist, wie du ihr eigentlich Lust auf sexuelle Begegnungen mit dir machst. Was könnte ihr auch unter den aktuellen Umständen mit der Antihormontherapie noch gut schmecken an euren sexuellen Begegnungen?
Wie blickt sie auf Sexualität in eurer Beziehung? Ist sie gerade froh über Zeit für sich? Und was löst das bei dir aus?
Wie stehst du zu Solosexualität? Könntest du in diesem Rahmen erfüllende Momente für dich gestalten?
Schreib uns gerne nochmal. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41611 von 30.08.2026
Ich bin m63 Jahre alt. Wie lange ist ein Mann zeugungsfähig? Ich bin letztens bei einem ONS aus Versehen in ihrer Vagina gekommen. Ich befürchte sie geschwängert zu haben. Sie ist erst 38.
Unsere Antwort
Ja, du kannst mit 63 Jahren noch zeugungsfähig sein. Bei Männern nimmt die Fruchtbarkeit mit dem Alter zwar ab, weil weniger Spermien gebildet werden und ihre Befruchtungsfähigkeit sinken kann. Aber Männer sind nicht ab einem bestimmten Alter sicher unfruchtbar.
Wenn du ohne Kondom in ihrer Vagina einen Samenerguss hattest, und sie nicht anders verhütet hat, kann sie schwanger geworden sein. Falls der Geschlechtsverkehr erst wenige Tage her ist, solltest du möglichst schnell mit ihr über Notfallverhütung sprechen. Sie kann sich in der Apotheke oder bei einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt zur Pille danach oder der Spirale danach beraten lassen. Das ist bis zu 5 Tage nach dem Geschlechtsverkehr möglich.
Ein Schwangerschaftstest kann euch später Gewissheit geben. Falls der Test 21 Tage nach dem Geschlechtsverkehr negativ ist, ist sie sicher nicht schwanger.
Falls sie schwanger sein sollte, sind Fachstellen zur sexuellen Gesundheit eine gute Anlaufstelle für euch. Dort gibt es Berater*innen, die euch gut begleiten können.
Wenn ihr kein Kondom benutzt habt, besteht auch das Risiko einer Übertragung von sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Deswegen kann auch ein STI-Test sinnvoll sein. Was du dazu wissen musst, erfährst du in diesem Text.
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