Frage Nr. 41791 von 17.10.2026
Meci für alles.
Unsere Antwort
Sehr gerne! Wir freuen uns, wenn wir dir weiterhelfen konnten 
Diese Antwort gilt auch für Frage 41787.
Frage Nr. 41778 von 15.10.2026
Antwortet bei Lili ein Mensch oder eine KI oder beides?
Unsere Antwort
Die Fragen, die bei Lilli gestellt werden, werden immer von Menschen beantwortet, nicht von einer KI. Im Lilli-Team arbeiten Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Sexualberatung und Sexualtherapie, Psychologie und Psychotherapie. Wer wir sind, erfährst du auch auf dieser Seite.
Frage Nr. 41552 von 19.07.2026
Hallo liebes Beratungsteam, ich verfolge die gesundheitspolitischen Debatten mit ziemlichem Entsetzen in Deutschland, wo die Politik mit ihrem neuen GKV-Sparpaket heftige Kürzungen und Budgets bei der ambulanten Psychotherapie durchgedrückt hat.
Aus meiner Sicht ein totaler Fehlschuss, der nur von der Tapete bis zur Wand gedacht ist, weil er langfristig durch verschleppte Krankheiten und Klinikaufenthalte massive Folgekosten verursacht.
Ist das den Abgeordneten egal und wieso läuft es in der Schweiz da besser?
Auch wenn das deutsche Gesetz für die Schweiz natürlich nicht gilt, würde mich brennend interessieren, wie ihr als Fachpersonen zu dieser Entwicklung steht.
Mit freundlichen Grüßen
Unsere Antwort
Wir teilen deine Sorge über den Rückgang der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland. Falls du deiner Meinung politisches Gehör verschaffen möchtest, könntest du dich an die Bundestagsabgeordneten wenden, die für deinen Wohnort zuständig sind. Das geht zum Beispiel per Mail oder per Brief.
Allerdings sind wir nicht die richtigen Ansprechpersonen für die Einschätzung politischer Veränderungen im Ländervergleich. In der Schweiz ist vieles anders zum Beispiel auch das Krankenversicherungssystem. Das würde im Rahmen dieser Online-Beratung zu weit führen, da ins Detail zu gehen.
Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema
Frage Nr. 41550 von 19.07.2026
Kann die FSME Impfung (oder Impfungen generell) MS auslösen?
Ich hatte in der Uniklinik Freiburg ein Schädel MRT und eine Lumbalpunktion.
Es besteht kein Verdacht darauf, es war eine allgemeine Abklärung, nicht spezifisch wegen MS.
Es wäre wenn dann, ein Zufallsbefund gewesen.
Meine Oma hatte MS und ich habe schiss, deshalb die Frage.
Unsere Antwort
Es gibt dazu inzwischen zum Glück grosse Studien, die diese Frage untersucht hat, weil vor einigen Jahren mal der Verdacht aufkam, dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Multipler Sklerose gäbe.
Dies konnte nun eindeutig widerlegt werden:
Eine große Fall-Kontroll-Studie mit 12.262 MS-Patienten und 210.773 Kontrollen zeigte, dass Impfungen nicht mit einem erhöhten MS-Risiko assoziiert waren. Im Gegenteil: Geimpfte Personen hatten eine geringere Wahrscheinlichkeit, in den folgenden 5 Jahren eine MS-Diagnose zu erhalten. Besonders ausgeprägt war dieser negative Zusammenhang für FSME-, Hepatitis-B- und Influenza-Impfungen.
Diese Antwort gilt auch für Frage 41551.
Frage Nr. 41543 von 19.07.2026
Hallo, ist es sicher sich im Hochsommer bei diesen (extrem) heißen Temperaturen sich gegen FSME zu impfen?
(Hochrisiko-Gebiet)
Die dritte Dosis (Grundimmunisierung) ist bald schon 5 Jahre her.
Vor allem mache ich mir Gedanken ob es einen Mechanismus gibt, die die Kühlkette der Impfstoffe von der Pharma zur Praxis (und in der Praxis selbst) garantiert?
Danke für die Antwort
Unsere Antwort
Personen zwischen 16-49 Jahre sollten 5 Jahre nach der Grundimmunisierung eine Auffrischimpfung bekommen. Von dem her ist es sinnvoll, wenn du dich nach 5 Jahren wieder impfen lässt.
Der Impfstoff sollte zwischen 2-8 Grad gelagert werden. Arztpraxen lagern diese Impfungen im Kühlschrank auf, und die korrekte Temperatur wird dauernd überwacht. Beim Transport der Impfungen wird auf die Kühlkette geachtet durch den Transport in dafür geeigneten Behältern.
Es gibt viele Qualitätskontrollen, die von den Praxen und Apotheken erfüllt werden müssen und die auch regelmässig vom Amt kontrolliert werden. Von dem her kann man hierzulande davon ausgehen, dass die Kühlketten gewährleistet und eine sichere Impfung garantiert sind.
Frage Nr. 41523 von 14.07.2026
Das hier ist keine Frage, sondern einfach nur ein dickes Dankeschön an alle Mitarbeiter dieses Team. Ihr habt mir und meinem Bekantenkreis schon so oft geholfen und eure Arbeit ist wirklich Klasse! Ganz viel Liebe????????????????????????
Unsere Antwort
Danke. Das freut und motiviert uns. :-)
Frage Nr. 41493 von 06.07.2026
Guten Morgen,
ich bin Mitleserin von Frage Nr. 41428. (...)
Unsere Antwort
Vielen Dank für deine Rückmeldung zu unserem Antwort- und Schreibstil und zu deiner Befürchtung über unsere Haltung. Wir werden auf diese Diskussion nun nicht mehr eingehen, denn sie sprengt den Rahmen dessen, was wir hier auf Lilli anbieten können.
Unsere finanziellen und dadurch auch zeitlichen Ressourcen sind sehr knapp, denn wir sind vollumfänglich durch Spenden finanziert. Wir verwenden diese begrenzten Ressourcen zur Online-Beratung von Menschen mit persönlichen Fragen, Anliegen und Problemen. Wir geben dabei unser bestes. Wenn du all die auf Lilli publizierten 500 Texte und 3'000 Antworten sorgfältig durchliest, wirst du trotzdem zwangsläufig auch auf Formulierungen stossen, die falsch verstanden werden können, und die auch zu berechtigter Kritik einladen.
Wir sind auf deine Kritikpunkte schon mehrmals eingegangen, zuletzt in Antwort 41484. Die Diskussion muss nicht weitergeführt werden: Die Kritik wurde gehört und ernst genommen. Das gilt auch für Beiträge, die wir nicht veröffentlicht haben. Wir sind derzeit im Rahmen eines Projektes am Überarbeiten unserer Texte und Formulierungen. Das ist ein langsamer Prozess, denn unsere Ressourcen sind wie gesagt knapp. Aber wir geben auch hier unser bestes.
Diese Antwort gilt auch für die Fragen 41555 und 41556.
Frage Nr. 41368 von 16.06.2026
41367
Unsere Antwort
Bitte gib die Nummer deiner Frage in unser Suchfenster ein.
Frage Nr. 41367 von 16.06.2026
Wir (Fachpersonal) testen gerade diese Plattform. ich frage mich, wie das mit dem Antworten funktioniert
super, weil ich keinen Namen angeben muss.
Unsere Antwort
Die Fragen, die im Fragefenster gestellt werden, werden vom Lilli-Team beantwortet. Wir sind Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Sexualberatung und Sexualtherapie, Psychologie und Psychotherapie. Wer wir sind, kannst du auch auf dieser Seite nachlesen.
Jeder gestellten Frage wird eine Nummer zugewiesen. Diese wird dir nach dem Absenden der Frage angezeigt. Unter dieser Nummer findest du dann die Antwort, sobald deine Frage beantwortet wurde. Um die Antwort zu finden, gib einfach die Nummer der Frage im Suchfenster ein. Wenn du die Nummer nicht mehr weisst, kannst du auch die neusten Antworten durchblättern. Dort wirst du deine Antwort finden. Wir beantworten die Fragen nicht der Reihe nach, denn für manche Fragen brauchen wir mehr Zeit.
Wenn du uns deine Frage bis Sonntag 23.55 Uhr schickst, findest du deine Antwort bis spätestens Donnerstag 12 Uhr der gleichen Woche. Wenn du uns ab Montag Morgen eine Frage schickst, kannst du die Antwort spätestens Donnerstag 12 Uhr der folgenden Woche erwarten (also 10 Tage später).
Weitere Infos zum Fragefenster findest du in diesem Text.
Frage Nr. 41350 von 09.06.2026
Liebe Lillis
Habt ihr mal vor Podcasts zu machen? MfG
Unsere Antwort
Im Rahmen unseres Projekts «Erfüllte Beziehungen trotz…», das sich mit Liebe und Beziehungen von Menschen mit körperlichen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen beschäftigt, arbeiten wir mit der Sendung «Lust und Frust» zusammen.
Die erste Podcast-Folge zum Thema Online-Dating mit Behinderung ist bereits erschienen, weitere Folgen sind geplant.
Falls dich das Thema interessiert, hör gerne mal rein.
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Frage Nr. 41275 von 02.06.2026
Männer und Frauen sind doch ähnlicher als man denkt? Wenn man an die Geschlechtsentwicklung denkt (selber Ursprung)
Was sind Vaginalöffnung, Vulvalippen etc als Pendant beim Mann?
Außerdem stammen alle Frauen auch von Männern ab (Vater).
Verstehe deshalb dieses Benachteiligen nicht, und weshalb sollte ein Geschlecht minderwertiger sein oder weniger Rechte haben? Gibt es da eine vernünftige Begründung, wie manche Männer (Kulturen) auf so eine dumme Idee kamen?
Sogar mit der Eizelle ist es so das die Eizelle aktiv die Spermien aussucht. Und nicht "wer als erstes war". Da könnte man auch argumentieren, "dass Frauen viele Männer haben sollten um das beste Spermium zu finden."
Unsere Antwort
Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau deine Frage ist. Verstehe ich dich richtig, dass du nicht nachvollziehen kannst, warum Frauen in vielen Gesellschaften benachteiligt wurden oder werden, obwohl Männer und Frauen biologisch doch so ähnlich sind?
Grundsätzlich hast du recht: Biologisch gibt es viele Gemeinsamkeiten. Bis etwa zur 6. oder 7. Schwangerschaftswoche entwickeln sich alle Embryonen zunächst nach demselben Grundbauplan. Erst danach beeinflussen Gene und Hormone, wie sich die Geschlechtsentwicklung weiterentwickelt.
Deshalb haben viele Teile der sogenannten weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane denselben Ursprung. Die Klitoris und der Penis entstehen aus demselben Gewebe, ebenso die äußere Vulvalippen und der Hodensack. Auch Eierstöcke und Hoden gehen ursprünglich aus derselben embryonalen Anlage hervor.
Und ja, auch bei der Befruchtung ist das Bild heute differenzierter als früher. Lange dachte man, die Eizelle sei passiv und das schnellste Spermium würde automatisch die Eizelle befruchten. Neuere Forschung deutet jedoch darauf hin, dass die Eizelle über chemische Signale bestimmte Spermien stärker anlocken können als andere.
Die Entstehung des Patriarchats ist ein großes Thema. Forschende gehen heute davon aus, dass es sich nicht um einen „Naturzustand“ handelt, sondern um eine historisch gewachsene Gesellschaftsordnung. Vereinfacht gesagt entstanden mit Sesshaftigkeit, Eigentum und Vererbung Strukturen, in denen Männer nach und nach mehr Kontrolle über Ressourcen, politische Macht und Gesetze erhielten. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Artikel.
Und wenn du magst kannst du noch unsere Antworten zu den Fragen 37120 und 38362 lesen. Du findest sie, wenn du die Nummer ins Suchfenster eingibst.
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Frage Nr. 41052 von 08.04.2026
Wenn ich in die Schweiz auswandern würde, müsste ich dann die Krankenversicherung selbst bezahlen?
Sind bei Lilli welche dabei die selbst in die Schweiz ausgewandert sind und wie schaut es aus mit den Frauenrechten, ist die Schweiz da Vorreiter (besser)?
Im Better Life Index (einer alternative zum BIP), da liegt Schweiz vorne.
Unsere Antwort
Wir gehen davon aus, dass du aus Deutschland in die Schweiz einwandern möchtest. Durch die Personenfreizügigkeit ist es leicht, für längere Zeit in die Schweiz zu ziehen. Wenn du mehr als 90 Tage bleiben möchtest, brauchst du eine Aufenthaltsbewilligung. In der Schweiz ist die Krankenversicherung Privatsache und wird selbst bezahlt. Arbeitgeber*innen zahlen in der Regel 50% an die Taggeldversicherung und die Unfallversicherung. Ausserdem beteiligen sie sich mit 50% an Rentenversicherung und Pensionskasse.
Die Schweiz hat seit 1996 ein Gleichstellungsgesetz, das sich auf die Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben bezieht. Es verpflichtet die Arbeitgeber*innen aktiv Massnahmen gegen Diskiminierung zu ergreifen. Arbeitnehmer*innen müssen vor Sexueller Belästigung geschützt werden. Wenn Löhne bei Männern und Frauen unterschiedlich ausfallen, muss der Arbeitgebende beweisen, dass keine Diskrimnierung vorliegt. An Arbeitsplätzen von mehr als 100 Mitarbeitenden muss eine Lohngleichheitsanalyse zeigen, dass Männer und Frauen gleichgestellt sind. In Städten, Kantonen und im Bund gibt es Fach- und Beratungsstellen für Massnahmen zur Gleichstellung.
In Deutschland bietet das Allgemeine Gleichstellungsgesetz nicht nur Männern und Frauen Schutz vor Diskriminierung. Das Gesetz ist weiter gefasst als in der Schweiz und umfasst auch Diskriminierungen wegen Rasse, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Insgesamt kann man sagen, dass das ökonomische Leben in der Schweiz ein gutes Niveau hat. Aber auch hier sind alte patriarchale Haltungen noch nicht überwunden. Frauen können sich darum immer wieder benachteiligt fühlen.
Wenn du bereits Bekannte oder einen Arbeitsplatz in der Schweiz hast, wird dir die soziale Integration leichter fallen. Expats klagen öfters, dass freundschaftliche Kontakte mit Schweizer*innen nicht leicht zustande kommen. Etwa ein Viertel der Wohnbevölkerung in der Schweiz hat keinen Schweizer Pass. In Grosstädten wie Zürich ist es sogar mehr als ein Drittel. Wir raten dir, gut zu überlegen, warum du in ein neues Land ziehen möchtest und wie du dich dort einleben kannst.
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Frage Nr. 40905 von 28.02.2026
Hallo wie heißen Sie?
Unsere Antwort
Die Fragen bei Lilli werden von einem Team aus verschiedenen Fachpersonen beantwortet. Im Bereich Über uns findest du heraus, wer wir sind.
Frage Nr. 40775 von 02.02.2026
Mich würde interessieren wer die eingehenden Fragen beantwortet. Alle Beratenden oder nur eine Beratende Person?
Unsere Antwort
Die eingehenden Fragen werden unter den Berater*innen des Lilli-Teams aufgeteilt und von dem*der jeweiligen Berater*in beantwortet. Das Team besteht aus Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Sexualberatung und Sexualtherapie, Psychologie und Psychotherapie. Wer wir sind, erfährst du auch auf dieser Seite.
Frage Nr. 40732 von 25.01.2026
Lohnt es sich in die Schweiz auszuwandern? Ich habe die dt. rechte Politik so satt, und ich mag die CH. Außerdem habe ich eine solide Ausbildung.
Unsere Antwort
Grundsätzlich ist die Schweiz ein Einwanderungsland. Die beiden grössten Gruppen sind Italiener und Deutsche. Derzeit leben 330'000 deutsche Staatsbürger*innen in der Schweiz. Insofern kann man wohl sagen, dass es sich lohnt, hierher zu kommen. Bevor du dich allerdings definitiv für einen Umzug entscheidest, solltest du dich mit dem Land deiner Wahl beschäftigen. Die Schweiz ist sehr vielfältig. Die 26 Kantone sind wie eigenständige Gliedstaaten. Sie unterscheiden sich daher kulturell und politisch sehr voneinander. Auch hier gibt es konservative Politik, die man rechtslastig nennen kann. Schau dich doch mal auf Jobbörsen um und lies was über die Regionen und Städte. Möglicherweise machst du auch einen Besuch in der Schweiz. Du musst ja hier etwas finden, was dir gefällt. Nach unserer Erfahrung lässt die Erleichterung, dass du die deutsche Politik nicht mehr ertragen musst, schnell nach, wenn du hier nichts Sinnvolles findest.
Frage Nr. 40621 von 07.01.2026
Liebe Lilli, wie viel spenden Privatpersonen euch so durchschnittlich (Personen außerhalb der Schweiz mit geringerem Lohnniveau bzw. wenig Einkommen, zum Beispiel Studenten)?
Ist es möglich euch in Euro zu spenden?
Liebe Grüße
Unsere Antwort
Ja, du kannst uns gern in Euro spenden. Es ist schwierig für uns, einzuschätzen, wie viel die Leute geben, da wir nicht wissen, was sie verdienen und ob sie Studierende sind. Privatpersonen geben uns meistens zwischen 10 und 100 Euro. Wir sind über jede Spende glücklich und wertschätzen das sehr, wenn eine Person, die wenig Geld hat, uns einen kleinen Betrag gibt.
Auf dieser Seite kannst du uns spenden, wenn du das möchtest:
https://www.lilli.ch/lilli-finanziell-unterstuetzen
Du kannst über Paypal oder direkte Banküberweisung in Euro spenden. Vielen herzlichen Dank 
Frage Nr. 40349 von 05.11.2025
Kennt ihr Tomatolix auf YouTube?
Der hat empfehlenswerte Videos zum Thema 1 Tag als Urologe - wie unangenehm ist es wirklich? &
1 Tag Frauenarzt - so ist es wirklich!
Bei Gelegenheit kann ich noch den Gyncast aus Berlin empfehlen, oder kennt ihr den schon?
Unsere Antwort
Danke für deine Empfehlungen. Tomatolix kannten wir bisher noch nicht. Natürlich können wir uns nicht alle seine Videos ansehen, um sagen zu können, ob wir den Kanal grundsätzlich empfehlen können. Die Videos vom Besuch bei der Gynäkologin oder beim Urologen sind aber spannend und interessant für Menschen, die sich fragen, wie so ein Besuch abläuft.
Einer Aussage der Gynäkologin wollen wir widersprechen. Sie sagt, dass es den G-Punkt nicht gebe. Das stimmt so nicht. Es handelt sich dabei zwar nicht um einen Punkt, sondern um eine G-Zone. Sie liegt etwa eine Fingerlänge innerhalb der Vagina, und besteht aus Schwellgewebe der Klitoris rund um die Harnröhre. In diesem Text erfährst du mehr über die G-Zone.
Ausserdem sprechen wir nicht wie der Urologe von "Geschlechtskrankheiten" sondern von sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Denn nicht immer wenn du dich mit einer STI ansteckst, hast du auch Krankheitszeichen. Es kann sein, dass du dich überhaupt nicht krank fühlst, den Keim aber trotzdem in dir trägst. Du bist dann für andere ansteckend und solltest dich ärztlich behandeln lassen. Daher ist es besser, von Infektion zu reden und nicht von Krankheit. Mehr dazu liest du in diesem Text.
Den Gyncast kennen wir. Auch hier haben wir nicht genug Folgen gehört, um eine ausführliche Einschätzung geben zu können. Grundsätzlich wird der Podcast von Fachleuten erstellt, ist wissenschaftlich fundiert und basiert auf fachlichem Wissen. In der Fachwelt gibt es allerdings auch zu verschiedenen Themen unterschiedliche Meinungen. Zudem haben viele Gynäkolog*innen weniger Kenntnisse über Sexologie. Was sexologische Themen betrifft, gibt es deswegen andere Podcasts, die wir mehr empfehlen können. Hier findest du eine Liste unserer Podcast-Empfehlungen.
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Frage Nr. 40345 von 04.11.2025
Hallo Lilli,
grosses Lob an eure Arbeit. Mich würde interessieren, wie ihr als Mitarbeitende zu Lilli gekommen seid und wer bei Lilli mitarbeiten kann.
Muss die Fachperson aus der Schweiz sein? Ich empfehle diese Seite bei Gelegenheit immer weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Unsere Antwort
Schön, dass dir Lilli so gefällt, und dass du unser Angebot weiterempfiehlst!
Lilli wurde bereits 2001 gegründet. Ein Gründungsmitglied ist immer noch dabei. Die anderen Mitarbeitenden sind entweder über Stellenausschreibungen oder Aufrufe in Weiterbildungen dazu gekommen, oder sie haben uns einfach angeschrieben und ihre Bewerbungsunterlagen geschickt. Sie können im Prinzip überall auf der Welt sein, denn wir treffen uns vor allem per Zoom. Wenn du auf diese Seite gehst, siehst du, was die Leute so alles mitbringen, die bei Lilli mitmachen.
Wir sind immer daran interessiert, neue Leute kennen zu lernen, die bei uns mitmachen wollen. Natürlich haben wir nicht immer das Geld, um sie zu zahlen, denn wir sind völlig auf Spenden von Stiftungen, Gemeinden, Kirchen und Privatpersonen angewiesen. Darum sind wir auch froh, wenn Leute auf Freiwilligenbasis bei uns mitmachen möchten. Bewerbungen können an info@lilli.ch geschickt werden.
Frage Nr. 40273 von 21.10.2025
Ist es normal, dass nach dem Urinieren immer noch ein wenig Resturin in der Harnröhre verbleibt und entsprechend nachträufelt? Seitdem ich dies feststellen musste, reinige ich mich stets mit Toilettenpapier, um den Resturin weitestgehend aufzufangen bzw. die Harnröhre so gut es geht zu entleeren. Da ich dies inzwischen als sehr unangenehm empfinde, kann ich mir auch nicht mehr vorstellen, ein Pissoir aufzusuchen. Mal abgesehen vom Resturin in der Harnröhre, befindet sich nach dem Urinieren am Pissoir doch auch stets noch Resturin an der Penisspitze, welchen man dann im nassen Zustand wieder verstaut. Ist dies ein gängiges Problem, wird aber von der Gesellschaft so hingenommen und nicht weiter als unangenehm wahrgenommen?
Zudem kommt es seit Kurzem vor, dass ich wenige Minuten nach dem Urinieren erneut die Toilette aufsuchen muss. Das kann sich gerne 2- bis 3-mal wiederholen. Welche Ursache könnte dahinter stecken und was kann ich dagegen tun?
Und kann es vorkommen, dass man gelegentlich im Laufe des Tages wenige Tropfen Urin verliert ohne einen Harndrang zu verspüren? Oder ist dies eigentlich ausgeschlossen und muss zwingend untersucht werden?
Danke euch.
Unsere Antwort
Es kommt häufig vor, dass in der Harnröhre noch Urin ist. Dieser lässt sich, wenn du mit dem Finger vom Damm her an der Unterseite des Penis Richtung Eichel entlang fährst, ausstreichen.
Was macht Urin für dich unangenehm? Urin ist eine Körperflüssigkeit, die in unseren Nieren produziert wird. Dies ist ein Weg wie wir Stoffe ausscheiden, die unser Körper nicht mehr braucht. Wenn du lieber auf der Toilette urinierst, ist das vollkommen in Ordnung. Menschen mit Penis haben häufig eine bevorzugte Position, um zu urinieren, stehend oder sitzend.
Viele Menschen stören sich an wenigen Tropfen Urin kaum und Wechseln regelmässig ihre Unterwäsche. Machst du dir sonst über Hygiene grosse Sorgen? Oder ekelst du dich vor anderen Körperflüssigkeiten? Wenn dich dies im Alltagsleben einschränkt, kann sich eine Beratung lohnen.
Die Ursachen, weswegen Menschen kurz hintereinander häufig zur Toilette müssen, sind verschieden. Wenn wir gestresst sind, haben wir häufig eine höhere Anspannung, die sich auch auf unsere Beckenboden auswirken kann. Das ist ein möglicher Grund, weswegen besonders junge Menschen häufig zur Toilette müssen. In der Schweiz gibt es das sogenannte "Angstbisi" oder auch den Ausdruck "sich vor Angst in die Hosen machen". Hier kannst du dich im Alltag achtsam beobachten. In welchen Situationen musst du häufig zur Toilette? Wie geht es dir gerade? Wie könntest du dich entspannen?
Engstellen in der Harnröhre oder eine vergrösserte Prostata können ebenfalls zu Beschwerden beim Urinieren führen. Das lässt sich mit Untersuchungen beim*bei der Urologen*in abklären. Untersuchungen empfehle ich, wenn die Beschwerden im Alltag sehr störend und beeinträchtigend sind oder Harnwegsinfekte auftreten. Harnwegsinfekte äussern sich meistens mit häufigem Harndrang über eine längere Zeit und Brennen beim Urinieren.
Es kann vorkommen, das ein Urinverlust nicht bemerkt wird. Auch kann Ausfluss aus der Harnröhre andere Sekrete als Urin enthalten. Eine Untersuchung sollte bei eitrigem Ausfluss und Brennen in der Harnröhre erfolgen, da dies häufig bei Gonorrhoe auftritt.
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Frage Nr. 40210 von 22.09.2025
Generische Antworten vs. persönliche Situation
Weil alles online ist und man anonym bleibt, kann die Beratung nicht immer sehr tief ins Detail gehen. Manche Antworten sind allgemeiner Natur, da individuelle Situation, Vorgeschichte etc. nicht so einfach geprüft werden. Das heißt: Es kann sein, dass eine Antwort zwar richtig und hilfreich ist, aber nicht perfekt passt für deine spezielle Lage.
Wie soll ich die Hilfe von euch nutzen, wenn ich nicht sicher sein kann, dass eure Orientierung wirklich passender Natur für mich ist und alleine das Abwägen eurer Antwort zu viel von meiner wenig vorhandene Lebensenergie verschlingt? Im Zweifel müsstet ihr zu sein lassen raten, stimmts?
Unsere Antwort
Anonyme Online-Beratung hat ihre Stärken und ihre Grenzen.
Die Stärken sind: Du kannst mit uns über Dinge reden, über die du mit sonst niemandem reden möchtest oder kannst. Anders als bei ChatGPT sind wir echte Menschen und gleichzeitig Fachberater*innen, Ärzt*innen oder Therapeut*innen.
Wir können dich sogar begleiten – denn du kannst bei jeder neuen Anfrage angeben, was die Nummer der letzten Anfrage war. So können Beratungen durchaus ins Detail gehen. Es kann sein, dass wir deine Anfrage mit lauter Rückfragen beantworten, die uns helfen, ein klareres Bild zu bekommen, und die dich gleichzeitig zum Denken anregen.
Die Grenzen sind: Wir sehen dich nicht, wir sind nicht in einem Raum mit dir, und unsere Antwort kommt nicht direkt, sondern erst Tage später.
Es würde mich freuen, wenn du uns dein Anliegen schildern würdest.