Frage Nr. 41266 von 31.05.2026
41230
Entschuldigung, ich noch einmal. Naja ich bin unsicher, ob es durch mehr Sport (Reibung/ Druck) ist, aber es scheint wieder mehr angeschwollen/ grösser als zuvor. So 1-2 cm Durchmesser und deutlich sichtbare Beule. Nicht schmerzhaft, nicht gerötet, es ist unter der Haut.
Ich bin verunsichert: geht das denn irgendwann noch weg? Das sieht nicht schön aus.
Unsere Antwort
Ich würde mal noch ein wenig Zeit geben, zum Beispiel 1-2 Monate. Wenn es dich dann immer noch stört, kannst du es zeigen gehen.
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Frage Nr. 41241 von 25.05.2026
Ich hab mal gesehen es gibt Frauen mit einer längeren klitoris, sieht aus wie ein Mini penis. Oder war das KI?
Unsere Antwort
Ob dieses bestimmte Bild mit KI erstellt wurde, kann ich dir nicht sagen. Das, was du gesehen hast, kommt aber tatsächlich vor. Die Klitoris kann von Person zu Person unterschiedlich aussehen. Bei manchen ist der sichtbare Teil der Klitoris eher klein, bei anderen ist er grösser und deutlicher zu sehen. Es gibt also eine natürliche Vielfalt. Ausserdem kann die Klitoris vergrössert sein. Das nennt man Klitorishypertrophie und hat meist hormonelle Gründe.
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Frage Nr. 41230 von 23.05.2026
Nochmal zu Frage 40968:
Ich hab es in Ruhe gelassen und schon fast vergessen. Heute aber festgestellt, dass es immer noch deutlich tastbar ist, mittlerweile ohne zugang zur Oberfläche. Es tut nicht weh. Kann ich es einfach sein lassen? Ich habe Angst das jemandem zeigen zu müssen. Habe keine Gynäkologin und generell Mühe, jemanden in dem Bereich ranzulassen aufgrund früherer Übergriffe.
Unsere Antwort
Ja, du kannst es einfach sein lassen. Du beschreibst, dass es nicht weh tut und du es ohne danach zu tasten gar nicht mehr bemerkt hast. Dann musst du nichts unternehmen und es niemandem zeigen gehen.
Du schreibst von früheren Übergriffen, die dich darin einschränken, medizinische Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Aktuell gibt es keine Notwendigkeit, dich dafür zu überwinden. Es ist eine gute Idee, dass du achtsam mit dir umgehst. Aber es können im Laufe deines Lebens immer wieder Situationen entstehen, in denen du durch die Erfahrungen von damals im Heute nicht deine Möglichkeiten ausschöpfen kannst.
Menschen mit Übergriffserfahrung können hervorragend ihr Leben meistern trotz der Wunden von damals. Da bringst du sicher auch einiges an Stärken und Fähigkeiten mit. Möglicherweise möchtest du dir zu irgendeinem Zeitpunkt in deinem Leben Begleitung suchen, um freier von dem damals erlebten leben zu können. Ich möchte dir dafür Mut machen, diesen Schritt anzugehen, wenn es sich für dich stimmig anfühlt.
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Frage Nr. 41228 von 23.05.2026
Liebe Lilli
Mein Anliegen ist dies: Ich habe schon versucht mir öfters ein Tampon in kleinster Grösse reinzustellen,doch es gab da eine Barriere. Meine Vermutung ist dass meine Vagina noch zu klein ist und ich würde gerne Übungen wissen, wie ich meine Vagina erweitern könnte so schnell wie möglich.
Unsere Antwort
Meine Vermutung wäre, dass du den Winkel deiner Vagina noch nicht gut kennst. Oder deine Beckenbodenmuskeln stark angespannt sind. Das sind nämlich häufige Gründe, warum das Einführen eines Tampons nicht auf Anhieb funktioniert.
Schau dir zum richtigen Winkel bitte das Bild bei o.b. an. Es lohnt sich auch, deine Vagina mit dem Finger zu erkunden ohne Tampon. So kannst du dich einfacher orientieren. Und mit deinen Beckenbodenmuskeln kannst du spielen. Dazu findest du in diesem Text Tipps.
Berichte uns gerne, ob es geklappt hat. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41221 von 21.05.2026
Kann die Nabelschnur eines Kindes im Bauch der Mutter reissen?
Unsere Antwort
Die Nabelschnur ist dafür gemacht, sehr viel auszuhalten – auch wenn sich das Baby bewegt, dreht oder strampelt. Sie ist von einer dicken, schützenden Schicht umgeben und wie eine Kordel eingedreht. Dadurch ist sie sehr stabil und gleichzeitig etwas dehnbar. Zusätzlich wird sie durch das Fruchtwasser und die dicke Wand der Gebärmutter geschützt. Das bedeutet, dass du dich im Alltag ganz normal bewegen kannst. Du musst dir deshalb keine Sorgen machen, dass die Nabelschnur reisst. Das ist wirklich sehr selten.
Auch während der Geburt ist die Nabelschnur darauf ausgelegt, das Baby gut mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Durch ihre schützende Struktur hält sie den Wehen in der Regel gut stand.
Selten gibt es Fehlbildungen der Nabelschnur oder des Mutterkuchens. Darauf wird bei den Ultraschallkontrollen in der Schwangerschaft geachtet. Während der Geburt passen Hebammen und Ärztinnen sehr aufmerksam auf Mutter und Baby auf. Und selbst ein Nabelschnurabriss ist heute eine seltene Situation, bei der das medizinische Team schnell und routiniert handeln kann, damit beide gut versorgt sind.
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Frage Nr. 41187 von 14.05.2026
Woher kommt das Zittern nach der Geburt?
Unsere Antwort
Es ist eine Reaktion des autonomen Nervensystems.
Die Geburt ist eine körperliche und psychische Extrembelastung. Wenn sie geschafft ist, kann der Körper mit einer Art «Entladung» reagieren, welche sich mit Zittern am ganzen Körper zeigen kann. Der Körper versucht so, sich nach der Extrembelastung zu regulieren. Das Zittern ist nichts Gefährliches und dauert in der Regel auch nur relativ kurz.
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Frage Nr. 41175 von 09.05.2026
Hallo Lillis.
Wie heissen denn hier die mit x markierten Stellen: (x{°}x)
bei einer Vulva: ( {°} )
Ist schwer es zu beschreiben.
Grüessli
Unsere Antwort
Ich vermute, du meinst die Stellen zwischen den inneren und den äusseren Venuslippen. Für diese Stelle gibt es keinen geläufigen eigenen Namen. Du könntest sie zum Beispiel als Furche zwischen der inneren und der äusseren Venuslippe bezeichnen. Meinst du etwas anderes? Dann schau dir doch mal den Text Die Vulva – das äussere weibliche Geschlecht an. Dort haben wir beschrieben, wie die Vulva aufgebaut ist und wie die verschiedenen Teile der Vulva heissen. Du kannst uns auch noch einmal schreiben. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41169 von 07.05.2026
Moin, ich geh gern schwimmen und baden, da und auch beim Duschen komnt manchmal wasser in die scheide würde ich eine gebärmutter oder scheidenentzündung merken? Nicht das ich da probleme bekomme weil ich in der vergangenheit immer wieder antibiotika mal nehmen musste und ich frag mich was das mit der gesundheit der vagina macht?
Unsere Antwort
Es kann passieren, dass beim Schwimmen, Baden oder Duschen mal etwas Wasser in die Vagina gelangt. Das führt normalerweise nicht einfach zu einer Scheiden- oder Gebärmutterentzündung.
Eine Entzündung würdest du meist an Beschwerden merken. Zum Beispiel an Juckreiz, Brennen, Schmerzen, ungewöhnlichem Ausfluss oder einem auffälligen Geruch. Je nach Art der Entzündung können die Beschwerden etwas unterschiedlich sein. Mehr dazu in den Texten Scheideninfektion: Gardnerella vaginalis und Pilzinfektionen – Candidiasis.
Ja, Antibiotika können das natürliche Gleichgewicht der Bakterien in der Vagina verändern. Dadurch kann zum Beispiel leichter ein Scheidenpilz entstehen. Das passiert aber eher während der Einnahme der Antibiotika oder kurz danach. Wenn du schon länger keine Antibiotika mehr genommen hast, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie jetzt noch Auswirkungen auf deine Vagina haben.
Damit die Vagina gesund bleibt, ist es ausserdem wichtig, den Intimbereich nicht zu stark zu reinigen. Für die Vulva reicht warmes Wasser. Seifen, Intimwaschmittel oder Vaginalduschen können die Haut reizen und das natürliche Gleichgewicht der Vagina stören. In diesem Text erfährst du, wie du deine Vulva und deine Vagina am besten pflegen kannst.
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Frage Nr. 41149 von 03.05.2026
Hallo, ich (28.w) habe jetzt mehrere monate mehrheitlich nur noch braunes blut gesehen wöhrend meinen letzten paar perioden. ist das normal?
Es fängt häufig mit schmierblutungen an, dann ca 2 tage pause, und dann braune periode.
Ich habe vor ca 4 monaten die pille abgesetzt, vor und während der pille hatte ich immer regelmässige, kurze perioden mit rotem blut und einigen tagen schmierblutung danach. num da es anders ist mache ich mir sorgen. Herzlichen dank für euren Rat!
Unsere Antwort
Nach dem Absetzen der Pille muss sich der Körper hormonell oft erst wieder umstellen. Es kann deshalb eine Zeit lang dauern, bis der eigene Zyklus wieder normal in Gang kommt. Auch Schmierblutungen oder Veränderungen der Blutung können in den Monaten nach dem Absetzen vorkommen. Das muss erst einmal kein Grund zur Sorge sein.
Wenn die Schmierblutungen aber länger anhalten oder Schmerzen oder andere Beschwerden dazukommen, solltest du das mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt besprechen.
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Frage Nr. 41140 von 01.05.2026
Ich bin total rasiert, meine Freundinnen auch, teilweise auch mit schmalem Luststreifen. Für was sind Schamhaare? Ist doch bei Cunilingus störend.
Unsere Antwort
Haare im Genitalbereich haben verschiedene Funktionen. Sie schützen die Haut am Geschlecht und halten sie warm und feucht. Sie schützen die Haut auch vor Reibung während sexueller Aktivitäten. Sie halten Schmutz und Keime von der Vaginalöffnung fern und verhindern so Infektionen in der Vagina. Zudem sind sie eine Art "Behälter" für unsere persönlichen Duftstoffe, die eine Rolle bei der sexuellen Anziehung spielen können.
Ob jemand die Haare am Geschlecht entfernt oder nicht, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Manche mögen die Haare und lassen sie gerne stehen. Andere fühlen sich wohler damit, die Haare zu entfernen. Wie du das handhaben möchtest, hängt davon ab, was du angenehm findest, was dir gefällt und womit du dich wohlfühlst.
Dass Haare am Geschlecht beim Cunnilingus störend sind, empfinden manche so, andere überhaupt nicht. Auch das ist unterschiedlich.
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Frage Nr. 41130 von 28.04.2026
Kann man als Frau auch zu eng sein für penetrativen Sex? Kein Vaginismus, es muss wirklich am Hymen liegen. Wäre ein operativer Eingriff auch mit 40 noch sinnvoll (Libido nimmt ja scheinbar sowieso steil ab)?
Unsere Antwort
Grundsätzlich ist jede Vagina so gebaut, dass sie sich stark dehnen kann. Spätestens bei einer Geburt würde ein Baby durchpassen.
Oft liegt es an angespannten Muskeln, wenn das vaginale Aufnehmen nicht möglich ist. Lese dazu den folgenden Artikel über Vaginismus.
Wie die Vagina, kann sich auch das Hymen stark dehnen. Früher sprach man vom "Jungfernhäutchen", was jedoch ein veralteter Begtiff ist. Fachpersonen sprechen heute auch von der vaginale Korona. Das kannst dir wie einen kleinen gefältelten und gefurchten Hautring vorstellen. Dieser kann sehr unterschiedlich sein. Lese dazu diesen Text zur vaginalen Korona.
Im Text steht beschrieben, dass das Hymen beim Aufnehmen grosser Dinge, wie einem Penis oder einem Dildo ebenfalls zur Seite weicht und mitgedehnt wird. Beim ersten mal, wo ein Gegenstand oder ein Penis aufgenommen wird, kann es am Hymen zu einem kleinen Einriss kommen. Das kommt darauf an, wie es ausschaut. Da die Haut sehr dehnbar und weich ist, macht das wenig Schmerzen oder wird nicht gespürt. Auf dem Bild kannst du sehen, wie unterschiedlich Hymen aussehen können.


Es wäre spannend von dir zu erfahren, was dich vermuten lässt, dass es am Hymen liegt? Vielleilcht kannst du dich nochmals auf Frage Nummer #41130 beziehen, sobald du dir die vorgeschlagenen Artikel nochmals durchgelesen hast. Vielleicht magst du für dich nochmals nachschauen, wie deine Muskelspannung im Beckennoden ist? Zudem wäre interessant von dir zu erfahren, ob du noch nie etwas in deine Vagina aufnehmen konntest oder ob es mit der Zeit schwieriger wurde? Oder ob es nicht möglich ist, einen Penis aufzunehmen, du aber deine Finger in die Vagina einführen kannst?
Es ist eher selten der Fall, dass ein operativer Eingriff nötig ist, um Sex haben zu können.
Das die sexuelle Lust mit dem Alter sowieso abnimmt, ist ein verbreiteter Irrtum. Es kommt drauf an, auf was du gerade Lust hast und welchen Stellenwert du diesen Bedürfnissen gibst. Das kann sich verändern, je nachdem, wie deine Lebensumstände sind. Vielleicht lernst du jemanden kennen, mit wem du Sex haben möchtest oder du spürst ein körperliches Verlangen nach Sex und möchtest diesem Gefühl nachgehen. Schmerzen und unangenehme Gefühle können die Lust widerum dämpfen. Deshalb ist es super, dass du dem Problem mit dem, dass du deine Vagina als eng erlebst, nachgehst. Lese dazu diesen Text darüber, wie du deine Lust beeinfüssen kannst.
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Frage Nr. 41125 von 27.04.2026
In #39695 wird von einer Prostata bei Frauen gesprochen.
Haben die auch ein PSA-Wert? Oder können da auch Veränderungen auftreten? Sitzt die Prostata äußerlich oder auch innerlich?
Unsere Antwort
Mit «weiblicher Prostata» sind die Skene-Drüsen gemeint. Das sind Drüsen, welche im inneren weiblichen Genitale, unterhalb der Blase um die Harnröhre herum liegen, und das weibliche Homolog zur männlichen Prostata darstellen. Die Skene-Drüsen produzieren ein weisses Sekret, das bei sexueller Stimulation über die Harnröhre ausgeschieden werden kann. Es besitzt möglicherweise eine Wirkung gegen Bakterien und könnte so vor Blasenentzündung schützen.
Der PSA-Wert kann bei Frauen in bestimmten Situationen erhöht sein, insbesondere im Rahmen eines Hyperandrogenismus, also wenn die männlichen Sexualhormone zu hoch sind wie bei einem PCO-Syndrom, bei Brustkrebs und beim extrem seltenen Skene-Drüsen-Karzinom. Der PSA-Wert wird bei Frauen üblicherweise nicht gemessen und dient nicht als Vorsorge-Marker, wie er bei den Männern für Prostata-Karzinom gemessen werden kann.
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Frage Nr. 41111 von 24.04.2026
Wieso geht es einem danach besser wenn man bei Migräne erbricht?
+++
Was gibt bei einer Schwangerschaft zu beachten wenn man Migräne mit Erbrechen hat?
Unsere Antwort
Es gibt einige Hypothesen dazu. Bei der Migräne kommt es zu einer Dysregulation in verschiedenen Hirnarealen, insbesondere im Hirnstamm. Auch das vegetative Nervensystem ist beteiligt. Das Erbrechen kann zu einer Art Reset bzw. einer Neusynchronisierung dieser verschiedenen an der Migräne beteiligten aktivierten Hirnzentren führen, was das Wohlbefinden verbessert.
In der Schwangerschaft kann Erbrechen vor allem dann problematisch werden, wenn es zu wiederholtem Erbrechen mehrmals täglich kommt, weil es dadurch zu Elektrolytstörungen (Natrium, Kalium, Chlorid) und Dehydratation führen kann. Mehrmals tägliches Erbrechen in der Frühschwangerschaft nennt man auch Hyperemesis gravidarum. Dies sieht man weniger im Rahmen einer Migräne, sondern wegen der Schwangerschaftsübelkeit, die bei einigen Schwangeren sehr viel ausgeprägter sein kann als durchschnittlich.
Ein gelegentliches Erbrechen in der Schwangerschaft während eines Migräneanfalls ist in der Regel nicht problematisch. Interessanterweise wird bei vielen Frauen die Migräne in der Schwangerschaft besser, insbesondere ab dem mittleren Schwangerschaftsdrittel. Bei wiederholtem Erbrechen in der Schwangerschaft ist das Wichtigste, die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen, idealerweise mit Nachtrinken einer Elektrolytflüssigkeit, also Wasser, das zusätzlich etwas Salz (NatriumChlorid) und allenfalls Kalium enthält oder eine Bouillon.
Wir haben diese Frage mit Frage 41113 zusammengefasst, weil wir vermuten, dass sie von der selben Person gestellt wurden.
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Frage Nr. 41107 von 23.04.2026
Hallo, ich bit weiblich und 26 Jahre alt.
Mir ist nur aufgefallen wie aussergewöhnlich beleidigend ich es finde, wenn Menschen mit mir negativ über andere Frauen reden wollen.
Nicht nur ist es unnütze Rhetorik um hass zu schüren, ich fühle mich auch beleidigt weil Leute glauben, ich würde darauf eingehen. Als ob ich diese Art von Person wäre. Erst dann in meiner Reihe der Prioritäten geht es mir darum, dass ich als Frau auch instrumentalisiert werden kann, als jemand der das gutheisst und es scheint sogar eine gewisse Unterart von romantischen Anwerbern sieht eine Art "gemeinsames Hobby" in der Sache. Als ob ich nicht wüsste, dass diese Person mich früher oder später auch so behandeln würde, wenn ich einen Fehltritt mache. Diese Menschen haben normalerweise so ein schlechtes Bild von Frauen, dass sie, selbst wenn sie normalerweise gute Kommunikationsfähigkeiten haben, doch sofort von einer entmenschlichten Version einer romantischen Partnerin denken würden.
Unsere Antwort
Du beschreibst deine Wut über frauenfeindliches Verhalten und ziehst Bezüge zu Kriterien für die Partnerwahl. Wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du dich vor frauenfeindlichem Verhalten in einer Liebesbeziehung schützen. Korrigiere mich gern, falls ich etwas anders verstanden habe, als du es gemeint hast.
Wolltest du das einfach loswerden oder hast du eine konkrete Frage an uns?
Du kannst uns einfach wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41104 von 23.04.2026
Liebe Lilli,
KI sagt: Sulcus nympholabialis: Dies ist die rinnenförmige Furche, die genau zwischen der Außenseite der inneren Vulvalippe (Labia minora) und der Innenseite der äußeren Vulvalippe (Labia majora) verläuft. In diesem Bereich finden sich häufig ebenfalls Fordyce-Drüsen.
Bei mir entstehen in dieser Falte zwischen inneren Vulvalippen und äusseren vulvalippen immer wieder Einschlusszysten oder wie das auch heissen mag.
Sind wenige mm gross und eine davon stört mich sehr.
Wie heissen diese Zysten an der Stelle?
Zyste an Skene Drüsen oder Bartolin zyste ist es eher nicht, denn diese liegen INNERHALB der inneren Vulvalippen.
Die ich habe in der Falte (dort wo Schleimhaut ist) zwischen inneren Vulvalippen und äusseren quasi.
Unsere Antwort
Ich gehe davon aus, dass du von den freien Talgdrüsen sprichst. Diese können sich als feine weisse Pünktchen zeigen, da sie weissen Talg enthalten. Talgdrüsen haben die Funktion, die Haut vor Austrocknen zu schützen, indem sie den fettreichen Talg herstellen und über die Drüsenöffnung den Talg an die Haut abgeben. Die Drüsenöffnungen können manchmal verstopfen, so dass der produzierte Talg nicht abfliessen kann, sondern sich staut.
Das sieht dann aus wie ein Pickel, den man möglichst in Ruhe lassen und nicht ausdrücken sollte. Denn das Rummanipulieren kann die Gefahr erhöhen, dass Hautbakterien in die Talgdrüse eindringen und dort eine Entzündung oder Infektion verursachen. Der Pickel wird dann rot und schmerzhaft. Wenn dich ein solcher Pickel immer wieder stört, kannst du versuchen, lauwarme Sitzbäder mit Kamille zu machen. Und versuche, möglichst nicht dran zu drücken, auch wenn das manchmal schwierig sein kann, weil es ja stört.
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Frage Nr. 41088 von 19.04.2026
Wenn bei mir eine Überweisung in die Gynäkologie nötig sein wird: Kann ich sagen, ich möchte mich von einer Ärztin behandeln lassen?
Hintergrund: Grundsätzlich scheinen Frauen bei behandelten Frauen besser betreuut und hätten weniger Komplikationen, außerdem habe ich Angst vor schlechten Erfahrungen etc. Da ich auch noch recht jung bin.
Es ist nicht lange her als Nervenverläufe in der Vulva dargestellt wurden und das relevant ist bei Eingriffen oder so. Ich hab die Erfahrung gemacht, das junge Leute sich mehr einsetzen gegen geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten (Frauen in der Medizin) und da vielleicht auch mehr >>Awareness<< haben.
+++
Ich wollte noch Anmerken: Es geht um eine Überweisung ins Klinikum
Unsere Antwort
Ja, du kannst sagen, dass du in der Gynäkologie gern von einer Ärztin behandelt werden möchtest. Ich halte es für eine gute Idee, dass du dich für dich einsetzt. Es ist wichtig, dass du ausreichend Vertrauen hast in die Person, die dich behandelt.
Ich weiß nicht, wie viele Frauen und Männer in der Gynäkologie in deinem Klinikum vor Ort arbeiten. Daher kann ich nicht einschätzen, ob dein Wunsch erfüllt werden kann. Du könntest das zum Beispiel auf der Website recherchieren.
Offensichtlich hast du Angst vor einer schlechten Behandlung. Da du noch jung bist, frage ich mich, wer dir zur Seite steht. Eine Behandlung im Klinikum kann mit vielen Sorgen verbunden sein. Da hilft es, eine Vertrauensperson an deiner Seite zu haben. Mit dieser Person könntest du auch besprechen, wie du die Behandlung empfindest.
Überlege dir auch, wie du vorgehen möchtest, falls dein Wunsch nach einer Ärztin nicht erfüllt werden kann. Ich weiß nicht, um welches medizinische Thema es bei dir geht. Möglicherweise wirst du abwägen müssen, ob du einem Arzt ausreichend vertrauen kannst für die Behandlung. Das Geschlecht sagt sehr wenig über die Person aus. Es gibt sehr kompetente männliche Ärzte und sehr kompetente weibliche Ärztinnen. Du könntest zum Beispiel überlegen, welche Fragen du stellen möchtest, um die Kompetenz und die gute Betreuung zu beurteilen.
Du hast Recht, dass geschichtlich einiges übersehen wurde, was für eine gute medizinische Versorgung von Frauen relevant ist. Das ist allerdings ein Thema der medizinischen Forschung und Lehre. Für die Wahl deiner Behandlung kannst du das nur mit konkreten Fragen an die behandelnde Person in Erfahrung bringen. Du könntest dir überlegen, wovor du konkret Sorgen hast und diese aktiv ansprechen.
Diese Antwort gilt auch für Frage 41089.
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Frage Nr. 41085 von 18.04.2026
Zu 41065
Es gibt jedoch auch Frauen die mit kleine(re)n Brüsten stillen.
Und ohne ein Baby zu haben, das man warmhalten möchte, machen dauerhaft ausgeprägte Brüste doch kein Sinn... ????
Unsere Antwort
Ja, du machst da eine gute Beobachtung. Genau über solche Punkte diskutieren auch Forscher*innen, und sie sind sich nicht immer einig. Es sind eben Theorien. Das heisst: Man versucht damit eine Erklärung zu finden, aber man weiss nicht mit Sicherheit, warum menschliche Brüste dauerhaft ausgeprägt sind.
In der Evolution ist es oft so, dass sich bestimmte Merkmale eher durchsetzen, weil sie einen kleinen Vorteil gehabt haben könnten. Das heisst aber nicht, dass andere Merkmale deshalb gar nicht mehr vorkommen. Es geht also nicht um ein klares „entweder – oder“, sondern eher um Entwicklungen und Tendenzen über eine lange Zeit. Auch wenn grössere Brüste vielleicht einen Vorteil gehabt haben könnten, können Menschen trotzdem ganz unterschiedlich aussehen. Kleine Brüste sind deshalb genauso ein Teil der natürlichen Vielfalt.
Und zu deinem zweiten Punkt: Du hast recht, dass Brüste ausserhalb von Schwangerschaft und Stillzeit auf den ersten Blick keinen klaren Zweck erfüllen. Natürlich können Brüste auch noch andere Bedeutungen haben, zum Beispiel in Bezug auf Sexualität oder Körpergefühl. Wenn wir aber bei dieser Theorie bleiben, geht es vor allem darum, ob die Brustgrösse in der Evolution beim Stillen einen Vorteil hatte. Merkmale können in der Evolution bestehen bleiben, auch wenn sie nicht ständig gebraucht werden. Entscheidend ist eher, ob sie irgendwann einmal einen Vorteil gehabt haben könnten und nicht, ob sie in jeder Situation sinnvoll erscheinen.
Deine Frage zeigt darum auch etwas Wichtiges: Diese Theorien können nicht alles vollständig erklären. Sie sind eher Versuche, zu verstehen, wie sich der menschliche Körper entwickelt hat.
Diese Antwort gilt auch für Frage 41084.
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Frage Nr. 41065 von 12.04.2026
Ich frag mich warum Frauen dauerhaft ausgeprägte Brüste haben auch wenn sie nicht stillen oder ein Baby haben? Denn in der Natur sind die Brüste sonst nur ausgeprägt, wenn ein Tier trächtig ist.
Ist dann schon gemein, wenn Frauen unter großer Oberweite leiden müssen und das es aufs Kreuz geht bei (zu) großen Brüsten ist dann wohl auch so geplant von der Natur, aber nur beim Menschen. Wie gemein.
Unsere Antwort
Du machst eine spannende Beobachtung. Tatsächlich gibt es dauerhaft ausgeprägte Brüste nur beim Menschen. Viele Forscher*innen haben sich dieselbe Frage gestellt wie du: Warum ist das so? Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Aber Wissenschaftler*innen haben verschiedene Theorien aufgestellt:
Am weitesten verbreitet ist die Theorie, dass weibliche Brüste in der Evolution als sexuelles Signal gedient haben, um Partner anzuziehen. Die Idee dahinter ist, dass grössere Brüste als Hinweis auf Fruchtbarkeit und darauf gesehen wurden, dass eine Frau gut ernährt ist. Solche Merkmale könnten also unbewusst eine Rolle bei der Partnerwahl gespielt haben. Grössere Brüste, so die Theorie, könnten dadurch zu mehr Nachwuchs geführt haben und sich im Laufe der Evolution eher durchgesetzt haben.
Andere Wissenschaftler*innen sagen hingegen, dass die weibliche Brust deshalb so stark nach aussen gewölbt ist, damit Säuglinge beim Stillen nicht ersticken. Im Gegensatz zu anderen Primaten haben menschliche Babys einen weiter zurückliegenden Kiefer. An einer flacheren Brust würde die Nase des Babys beim Stillen stärker gegen den Körper der Mutter gedrückt, sodass es schwieriger wäre zu atmen. So hätten eher die Säuglinge von Frauen mit grösseren Brüsten überlebt.
Eine neuere Studie legt nahe, dass vergrösserte Brüste dabei helfen könnten, Wärme zu speichern und so das Baby vor Unterkühlung zu schützen. Durch die Form und Grösse der Brüste entsteht eine grössere Hautkontaktfläche zwischen Mutter und Kind, was beim Stillen den Wärmeaustausch verbessern kann. Babys, die besser warm gehalten wurden, hatten dadurch vermutlich höhere Überlebenschancen, weshalb sich dieses Merkmal in der Evolution eher durchgesetzt haben könnte.
Und dann gibt es noch weitere Theorien, die die Grösse der Brüste zu erklären versuchen. Sicher ist, dass unser Körper das Ergebnis einer Entwicklung über sehr lange Zeit ist. In der Evolution entstehen bestimmte Merkmale – das bedeutet aber nicht, dass sie von der Natur bewusst geplant oder gewollt sind. Und manches davon kann für Menschen auch unangenehm oder belastend sein.
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Frage Nr. 41051 von 08.04.2026
Hallo liebes Lilli Team,
Ich (w) 15, habe eine Frage betreffend der Periode: Wie oder kann man überhaupt die Periode "beschleunigen"? Es kommt oft vor dass ich lange überfällig bin, die Periode dann aber doch irgendwann kommt. Daher wollte ich wissen ob man da irgendetwas machen kann? Danke schon im Voraus für die Antwort. Lg
Unsere Antwort
Hast du deine lange Zyklusdauer schon mit deiner Frauenärztin besprochen? Das würde ich dir als erstes raten.
Weitere Informationen findest du auch in unseren Texten Unregelmässige Mens in der Pubertät und Unregelmässige oder ausbleibende Mens und Zwischenblutungen.
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Frage Nr. 41043 von 29.03.2026
Kennt ihr Vaginal Laser? Kann das helfen bei Inkontinenz? Oder bei Trockenheit? Kann man das mal ausprobieren ob es wirkt oder ist das eher schädlich oder so?
Unsere Antwort
Der Vaginallaser ist eine noch relativ neue Therapiemöglichkeit bei vaginaler Trockenheit und/oder leichter Inkontinenz nach der Menopause. Allerdings sind die Resultate unterschiedlich gut und häufig gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten, die meist eher besser und günstiger sind.
Der Vaginallaser stimuliert die Vaginalschleimhaut thermisch. Thermisch bedeutet durch Wärme. Die Wärme führt zu einer verbesserten Durchblutung, zu Kollagenneubildung und einer Regeneration der Scheidenschleimhaut. Dies ist allerdings nur eine vorübergehende Reaktion. Der Laser muss deshalb mehrmals und wiederholt angewendet werden für eine längerdauernde Wirkung. Die Behandlung ist nicht kassenpflichtig. Kurzfristige Nebenwirkungen können brennende Beschwerden und vermehrter wässriger Ausfluss für einige Tage nach der Laserbehandlung sein. Schwerwiegende schädliche Wirkungen gibt es normalerweise nicht.
Bei vaginaler Trockenheit ist die aktuell wirkungsvollste Therapie eine Behandlung mit Oestriol-Creme/Gel/Zäpfchen, einem Oestrogenhormon.
Bei einer Urin-Inkontinenz kommt es darauf an, ob es eher eine Stress-Inkontinenz ist oder eine Drang-Inkontinenz.
- Stress-Inkontinenz bedeutet Urin-Verlust bei Husten, Laufen, Niesen etc. Die beste Behandlungsmöglichkeit ist ein Beckenbodentraining, bei ungenügendem Erfolg ist die operative Einlage eines TVT-Bandes die erprobteste und erfolgreichste Therapie. Vaginal-Laser wird für leichte Stress-Inkontinenz beworben - die Resultate sind aber eher bescheiden.
- Bei einer Drang-Inkontinenz, also wenn man oft starken Harndrang hat und häufig Wasserlösen muss bzw. beim Drang Urin verliert, ist eine Vaginallaserbehandlung nicht hilfreich. Dort sind Entspannungsverfahren beziehungsweise ein "Blasentraining" mit der Physiotherapeutin mögliche Behandlungsoptionen, oder Medikamente, die auf spezifische Nervenrezeptoren in der Blase wirken.
Hier, hier und hier findest du wissenschaftliche Studien zum Thema Vaginal-Laser.
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