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Fragen & Antworten:
Frauenkörper | Frauenthemen

Frage Nr. 41568 von 21.07.2026

Hallo, ich bin 18 Jahre alt und weiblich. Ich habe seit ca. 1,5 Jahren einen Freund und das Thema Brüste ist in der Beziehung ein Tabu Thema.

Ich fühle mich extrem unwohl wenn meine Brüste berührt werden. Nicht aus Schmerzen oder Ähnlichem, sondern weil ich sehr unzufrieden und unsicher bin und sie zu klein finde. Ich habe große Angst, dass wenn er sie berührt, er auch Abneigung spüren könnte.

Mittlerweile ist er aber etwas genervt von diesem „Verbot“ und man merkt das auch, dass die generelle Stimmung in unserer Beziehung schlechter wird.

Was kann ich tun, dass ich mich selbst überwinde und die Bindung wieder stärker wird? ( Positive Gedanken etc. funktionieren kaum.(Ich mag meinen Körper überhaupt nicht)
Danke schon einmal! :)

Unsere Antwort

Wenn ich deine Beschreibung lese, bin ich sehr berührt von deiner Angst vor seiner Abneigung. Es ist verständlich, dass du dieses Gefühl der Abneigung vermeiden möchtest. Gleichzeitig weiß ich gar nichts darüber, wie dein Freund tatsächlich zu deinen Brüsten steht. Da er sie offenbar gerne berühren möchte, stelle ich mir vor, dass er sich eher hingezogen fühlt zu deinen Brüsten. Wie denkst du darüber? Also welche Gedanken gehen deinem Freund wohl tatsächlich durch den Kopf. Ich kenne nur deine Sicht. Es wäre wirklich spannend, seine Perspektive zu hören.

Wenn ich dich richtig verstehe, scheinst du aus Angst nicht offen für neue Erfahrungen zu sein. Also zum Beispiel die Erfahrung zu machen, dass dein Freund deine Brüste mag und sie gerne berührt. Aufgrund deiner Beschreibung vermute ich, dass das ein viel zu großer Schritt wäre. Dennoch schreibst du, du möchtest dich selbst überwinden. Was meinst du damit genau? Möchtest du dich bereit machen dafür, dass er deine Brüste berührt? Oder etwas anderes?

Ganz zu Beginn würde ich an deiner Stelle anerkennen, dass du hier und heute deine Brüste und deinen Körper überhaupt nicht magst. Also wirklich "Ja" dazu sagen, dass das jetzt gerade so ist. Und so wie dir geht es noch vielen anderen Menschen. Du bist damit nicht allein. Und du wirst deine eigenen Entscheidungen dazu treffen, wie du auf deinem Lebensweg weiter damit umgehst.

Was dich aktuell umtreibt, scheint der Umgang in Beziehung zu sein. Dazu habe ich ein paar Anregungen:

Du könntest ihn fragen, ob die schlechtere Stimmung damit zu tun hat, dass er deine Brüste nicht berühren darf. Möglicherweise steckt etwas anderes dahinter.

Du könntest abwarten, ob die schlechte Stimmung sich unabhängig von den Brüsten wieder bessert.

Du könntest ihm, falls er das nicht schon weiß, den Grund für das Berührverbot nennen. Also so, wie du es uns geschrieben hast: "weil ich sehr unzufrieden und unsicher bin und sie zu klein finde. Ich habe große Angst, dass wenn er sie berührt, er auch Abneigung spüren könnte."

Du könntest ihm klar und deutlich sagen, dass du weiterhin nicht möchtest, dass er deine Brüste berührt. Selbst wenn er darauf mit schlechter Laune reagiert.

Und dann gibt es noch deinen eigenen Umgang mit deinem Körper. Du schreibst, dass du deinen Körper überhaupt nicht magst. Und dass du bisher noch nichts gefunden hast, was dir hilft, ein besseres Körpergefühl aufzubauen. Ein Körper sieht ja nicht nur aus, sondern er fühlt sich auch an. Und er tut uns im Alltag gute Dienste. Wir empfehlen sehr, den Körper zu benutzen und zu spüren. Zum Beispiel beim Sport oder generell in Bewegung. Gibt es denn etwas, was du gern machst, was körperlich aktiv ist? Das kann alles mögliche sein von Handwerken, über Joggen oder Hunde kraulen. Dein Körper ist das Werkzeug, um mit der Welt zu interagieren.

Unser Fragefenster macht jetzt Sommerpause. Ich bin gespannt, wie du weiter machst und welche Erfahrungen du dabei machst. Wenn du möchtest, kannst du uns davon berichten, wenn das Fragefenster wieder geöffnet ist. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41553 von 19.07.2026

Hallo liebes Lilli-Team,

seit ich (35) nach der Geburt meines Kindes wieder einen Eisprung/Zyklus habe, habe ich um den Einsprung herum ein unangenehmes Druckgefühl in der Vagina, aber auch im Unterbauch und einen viel stärker ausgeprägten Mittelschmerz als vor der Schwangerschaft. Das Druckgefühl war so unangenehm und neu für mich, dass ich Sorge hatte durch die Geburt eine Gebärmuttersenkung o.ä. zu haben. Aber sowohl bei der Nachuntersuchung als auch bei einem Termin aufgrund der Schmerzen und des Druckgefühls direkt um den Einsprung herum, konnte die Ärztin nichts Ungewöhnliches oder eine Senkung der Organe feststellen. Gibt es noch andere Ursachen, die in Betracht kämen und wie lässt es sich erklären, dass dies in einem Zusammenhang mit dem Eisprung steht?

Unsere Antwort

Ich interpretiere deine Situation so, dass du nun den normalen Eisprung stärker spürst als früher. Es gibt viele Frauen, die um den Eisprung herum ein Ziehen oder leichte Schmerzen im Unterbauch spüren.

Schwangerschaften und Geburten können manchmal zu anhaltenden Veränderungen führen: die Zykluslänge oder -stärke kann sich ändern, Mensschmerzen können geringer oder stärker werden, und eben auch der Eisprung kann stärker oder weniger empfunden werden.

Es ist gut, dass deine Frauenärztin eine Senkung oder eine andere Pathologie ausschliessen konnte. Ich denke nicht, dass noch etwas anderes dahintersteckt, nach dem gesucht werden müsste.

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Frage Nr. 41540 von 18.07.2026

Hallo,

ich habe seit ein paar Tagen bemerkt, dass ich beim Geschlechtsverkehr blute. Die Blutung tritt nur während des Sex auf und hört danach wieder auf. Ich habe dabei keine Schmerzen und auch sonst keine Beschwerden.

Vor etwa 2 bis 2½ Wochen hatte ich eine Pilzinfektion. Damals wurde ich nicht untersucht, sondern habe eine Creme und Tabletten verschrieben bekommen. Seit etwa einem Monat habe ich denselben Geschlechtspartner. Anfangs gab es beim Sex keine Blutungen – das Problem besteht erst seit ein paar Tagen.

Könnten Sie mir sagen, woran das liegen könnte?

Dankeschön :)

Unsere Antwort

Es gibt verschiedene Ursachen für Kontaktblutungen, also Blutungen beim Geschlechtsverkehr.

Die häufigste Ursache ist eine Ektopie am Gebärmutterhals. Das ist eine harmlose Veränderung, bei der sich Schleimhaut aus dem Inneren des Gebärmutterhalses etwas weiter auf die Aussenseite des Gebärmutterhalses ausdehnt. Dies ist vor allem bei jungen Frauen häufig. Wenn es stört, kann es von der Frauenärztin mit Silbernitrat behandelt werden.

Auch eine Infektion kann zu Blutungen führen - da spielt eventuell die vorher durchgemachte Pilzinfektion eine Rolle. Noch häufiger sind allerdings Chlamydieninfektionen die Ursache einer Kontaktblutung. Wenn du in der neuen Partnerschaft Geschlechtsverkehr ohne Kondom hast und ihr euch noch nicht auf sexuell übertragbare Krankheiten getestet habt, würde ich das empfehlen. Gerade Chlamydien sind relativ häufig und sollten ausgeschlossen werden mit einem Abstrich vom Gebärmutterhals.

Auch gutartige Polypen am Gebärmutterhals könnten die Ursache sein.

Zur Abklärung empfehle ich dir eine Untersuchung bei der Frauenärztin. Mit einer normalen Spekulum-Untersuchung mit eventueller Abstrichentnahme auf Chlamydien/Gonokokken kann sie diese verschiedenen möglichen Ursachen ausschliessen oder nachweisen und behandeln.

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Frage Nr. 41531 von 17.07.2026

Hallo
Ich (w; 19 Jahre) bin mit meinen Brüsten sehr unzufrueden. Ich habe gerade mal zwei kleine Hügel. Körbchengröße A. Kann ich noch hoffen, dass sie noch wachsen. Meine Stiefschwester ist auch 19 Jahre alt und hat Körbchen F. Sie hat richtig große runde Brüste. Das ist sehr deprimierend für mich. Außerdem erregt sie mich auch sehr mit uhren Brüsten. Für uns beide ist es kein Problem, dass wir gemeinsam im Bad sind und uns fertig machen. Dadurch sehen wir uns oft nackt. Dabei werde ich auch immer feucht. Meistens masturbiere ich dann auch noch heimlich. Sie weiß gar nicht, dass sie mich sexuell erregt. Soll ich ihr das sagen. Wäre es in Ordnung, wenn wir beide Sex miteinander hätten. Ich hätte getn mit ihr Sex

Unsere Antwort

Die Brustentwicklung in der Pubertät ist etwa zwischen 16 und 18 abgeschlossen. Trotzdem verändern sich Brüste im Laufe des Lebens. Sie können zum Beispiel grösser werden, wenn du Gewicht zunimmst oder während einer Schwangerschaft. Wenn du deine Brüste nicht besonders magst, kannst du etwas dafür tun, dich mit ihnen anzufreunden. Lies dazu mal diesen Text.

Gesetzlich gesehen spricht nichts dagegen eine sexuelle Beziehung mit deiner Stiefschwester zu haben. Wenn du ihr sagen möchtest, dass sie dich erregt, solltest du dir vorher ein paar Sachen überlegen. Ihr scheint zusammen zu wohnen. Falls auch eure Eltern mit euch wohnen, solltest du dir überlegen, ob eine sexuelle Beziehung zu deiner Stiefschwester in der Familie für Probleme sorgen könnte. Überleg dir auch, was es in eurem Umgang und Zusammenleben verändern könnte, wenn deine Stiefschwester nicht an einer solchen Beziehung interessiert ist.

Falls du dich entscheidest, es ihr zu sagen, überleg dir vorher, wie du es ihr am besten sagen kannst und wie sie reagieren könnte. Vielleicht ist es besser, dich langsam an das Thema anzunähern, statt sie damit zu überraschen. Weitere Tipps findest du in diesem Text.

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Frage Nr. 41520 von 13.07.2026

Ich (w. 18 Jahre) war seit September 2025 zu einem Gastschuljahr in Kanada an einer Schule in Winnipeg. Wir waren vier Mädels und drei Jungen aus Deutschland und Österreich. In der ersten Woche mussten wir zur ärztlichen Untersuchung.

Nun ist es bei mir so, dass meine linke Brust deutlich größer ist als die rechte. Für mich war es die erste Untersuchung seit meiner Pubertät, es hatte also vorher noch kein Arzt meinen Busen zu sehen bekommen. Ein ältere Arzt hat uns untersucht, er hat sehr verwundert getan, dass meine Brüste so ungleich groß sind und hat dies zum Anlass genommen, sie ausführlich abzutasten. Er hat dann gemeint, er könne im Augenblick nichts weiter feststellen, aber ich solle mich in einem Jahr, wann ich wieder zu Hause bin, doch nochmals bei einem Arzt vorstellen.

Nach meiner Rückkehr vor einer Woche habe ich mit einer Freundin darüber gesprochen, sie hat mich auf diese Internetseiten verwiesen. Nun war ich total überrascht, als ich hier gelesen habe:
„Es gibt auch sehr viele Frauen, bei denen beide Brüste unterschiedlich gross sind. Manchmal beträgt der Unterschied eine Körbchengrösse oder mehr.“

Ich bin aus allen Wolken gefallen. Denn jetzt steht die Untersuchung in Winnipeg für mich in einem ganz anderen Licht. Für einen älteren Arzt, der schon viele Jugendliche untersucht hat, dürfte es doch nicht so außergewöhnlich sein, wenn er bei einer Schülerin die Brüste so sind wie bei mir. Ich bin jetzt total verunsichert, hat er schlicht und einfach die Gelegenheit ergriffen, mich zu befummeln? Gibt es für dieses Abtasten eine andere Erklärung als die, dass es sich um einen medizinisch getarnten sexuellen Übergriff gehandelt hat ?

Unsere Antwort

Von dem wie du die Situation beschreibst, würde ich nicht unbedingt an einen Übergriff denken.

Es ist ärztlich beziehungsweise medizinisch korrekt, dass wenn bei einer Gesundheitsuntersuchung eine Auffälligkeit vorhanden ist wie eine Asymmetrie der Brüste, dass dann die Brüste abgetastet werden sollten, um etwas Krankhaftes wie einen Tumor oder eine Entzündung auszuschliessen, auch wenn eine unterschiedliche Brustgrösse häufig auch ein Normalbefund ist.

Natürlich kann sich auch eine medizinisch angebrachte Untersuchung übergriffig anfühlen, sowie eine medizinische Untersuchung am entblössten Körper ja grundsätzlich unsere "normalen" zwischenmenschlichen Grenzen etwas überschreitet. Man lässt sie ja aber normalerweise zu, weil die Untersuchung einen medizinischen Zweck hat.

Und natürlich kommt es natürlich auch noch darauf an, wie der Arzt oder die Ärztin die Untersuchung durchführt, also entweder auf eine gute Art, bei welcher er oder sie sich respektvoll verhält und auf eine gute Interaktion mit dem/der Patientin achtet oder eben nicht.

Ich würde also vor allem darauf gehen, wie du das Gespräch mit dem Arzt und die Untersuchung wahrgenommen hast.

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Frage Nr. 41517 von 13.07.2026

Da Lichen Sclerosus eine Autoimmun Erkrankung ist , betrifft es offenbar nicht nur Die Scheide sondern auch die Klitoris . Es kann sogar alle Schleimhäute befallen - es gibt Studien dazu hat mir ein Urologe gesagt - wissen Sie wo ich diese finden kann???

Unsere Antwort

Der beste Ort, um medizinische Studien zu finden ist Pubmed: http://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
Dort kannst du deinen Suchbegriff eingeben oder folge diesem Link.

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Frage Nr. 41514 von 13.07.2026

Die freien Talgdrüsen / Fordyce-Drüsen im Intimbereich verstopfen und entzünden sich ständig. Jetzt schon die 5. oder so die einen Knubbel unter der Haut gebildet hat.
Warum und was tun.

Unsere Antwort

Wie ausgeprägt sind denn diese Entzündungen und Knoten? Bei starker Ausprägung bräuchte es vielleicht eine Abklärung, ob es sich um eine Hidradenitis suppurativa (inverse Akne) handelt. Diese zeigt sich mit wiederholten schmerzhaften Knoten und Abszessen sowohl im Genitalbereich als auch in der Achselhöhle, in den Leisten oder unter den Brüsten. In so einem Fall bräuchte es eine Therapie mit Antibiotika oder Immuntherapeutika.

Aber so wie du es beschreibst, tönt es nicht ganz so ausgeprägt, auch wenn es natürlich sehr unangenehm ist, wenn du dauernd solche Entzündungen und Knubbel unter der Haut hast. Dann ist es meistens eine Follikulitis, also eine oberflächliche Entzündung der Haarfollikel mit kleineren Pusteln. Diese treten häufig nach dem Rasieren auf.

Oder es handelt sich um Atherome, das sind unter der Haut liegende Knoten, die Talgflüssigkeit ansammeln. Sie sind meist schmerzlos, ausser wenn sie sich entzünden. Dies geschieht gerne, wenn man versucht, sie auszudrücken oder wiederholt daran rumdrückt, wozu man ja leider oft verleitet ist, wenn es schmerzt oder stört.

Was tun?

Vorbeugende Massnahmen können sein: lockere, atmungsaktive Kleidung, die nicht einschneidet. Vermeiden von Rasieren oder Waxing, nicht Rauchen, Gewichtsreduktion bei Übergewicht. Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen, insbesondere Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index können das Risiko erhöhen, das heisst Getränke oder Nahrungsmittel, die den Blutzucker schnell hochschiessen lassen wie Süssgetränke, Zucker- und mehlhaltige Speisen. Hingegen hilft eine Pflanzenbasierte Vollkosternährung dem Immunsystem, Entzündungen und Infektionen zu verhindern.

Bei einer Entzündung können folgende Massnahmen helfen: lokale feuchte Wärme (38-40 Grad) für 15-20 Minuten zum Beispiel in Form einer mit warmem Wasser angefeuchteten Kompresse, allenfalls mit Zugabe von Kamille oder Jodlösung. Oder das Auftragen von antibiotischen Cremen wie Fuzidin-Creme. Und möglichst Hände weg.

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Frage Nr. 41510 von 11.07.2026

Hallo ich möchte zu 41415 noch was fragen undzwar ich habe so bustiers nicht und wenn ich mal eins pobieren will muss ich dann auch schon auf diese Zahlen achten mit den Buchstaben?
Und ich habe noch eine Frage wenn ich bald in den Urlaub fahre darf ich dann überhaupt am Strand auch nur in Badehose laufen also wenn das wirklich wächst? Weil ich bin ja noch nicht erwachsen und in den letzten Jahren war ich ja richtig ein Kind

Unsere Antwort

Auf Zahlen und Buchstaben musst du nur bei der Grösse von BHs achten. Bustiers gibt es einfach in normalen Grössen wie andere Kleidungsstücke auch. Zum Beispiel XS, S, M oder auch in Kindergrössen. Du könntest deine Mutter oder eine andere vertraute Person fragen, ob sie dich mal in ein Geschäft begleitet. Dort kannst du verschiedene Bustiers anprobieren und schauen, welches bequem sitzt und womit du dich wohl fühlst.

Wie du dich am Strand kleiden kannst, hängt zum Beispiel davon ab, wo du bist und was dort üblich ist. Wenn du dich nur mit Badehose wohl fühlst und deine Mutter das okay findet, kannst du das machen. Wenn du dich unsicher oder unwohl fühlst, kannst du zum Beispiel ein Bikinioberteil, einen Badeanzug oder ein Schwimmshirt tragen.

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Frage Nr. 41490 von 05.07.2026

Intimrasur Mädchen

Unsere Antwort

Schau zu diesem Thema doch mal in unseren Text Haare entfernen am Geschlecht: Tipps für Frauen.

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Frage Nr. 41475 von 01.07.2026

Hallo Lilli Team,

Letztes Jahr habe ich die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung gehabt. Dieses Jahr hatte ich einen Termin abgemacht mit der Gynäkologin, für ein Beratungsgespräch für die Klärung persönlicher Fragen. Ich entschloss mich, kein neues Medikament zu nehmen, es blieb beim Alten. Gegen Ende des Termins forderte sie mich auf, mich bereit zu machen für den Untersuch (Ultraschall und Abstrich). Ich sagte nein. Da seufzte sie, verdrehte die Augen und forderte mich nonverbal auf, Platz zu nehmen. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt und willigte ein. Nun geht es mir nicht gut.

Unsere Antwort

Erstmals tut es mir leid, dass es dir nach dieser ärztlichen Untersuchung nicht gut geht.

Was du beschreibst, ist leider ein häufiges Problem. Als Patientin im medizinischen System fühlt man sich oft unter Druck gesetzt, eine Untersuchung mitzumachen, die man in diesem Moment nicht möchte oder auch den Sinn dafür nicht versteht. Es ist in solchen Situationen schwierig, für sich und seine Anliegen einzustehen. Ungünstig ist natürlich auch, dass die Ärztin dich anscheinend nicht ernst genommen hat oder nicht wirklich verstanden hat, dass du keine Untersuchung möchtest und dich nonverbal unter Druck gesetzt hat. 

Du spürst jetzt, dass es dir nach dieser Situation nicht gut geht. Deshalb ist es gut, wenn du darüber reflektierst und dir Hilfe suchst. Du hast also schon gut daran getan, es bei uns in die anonyme Online-Beratung zu schreiben.

Fragen, die du dir jetzt stellen kannst, sind: Wie kannst du dieses unangenehme Erlebnis einordnen? Wie kannst du dich regulieren, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen? Und was kannst du tun, dass du bei einer nächsten solchen Situation genügend zentriert und selbstbewusst bleibst, um klar auszudrücken, was für Untersuchungen du in einer Situation möchtest oder nicht möchtest, und dies der Ärztin verständlich vermitteln kannst? 

So unangenehm diese Situation auch war – du hast nun die Wahl, daraus einen persönlichen Entwicklungsschritt zu machen. Die Situation hat dir gezeigt, dass deine Grenzen überschritten wurden, beziehungsweise dass du eine Untersuchung über dich hast ergehen lassen, die du in dieser Situation nicht wolltest. Du kannst dich dazu entscheiden, der Ärztin ein Feedback zu geben, wie unangenehm du ihr Vorgehen erlebt hast. Und/oder du kannst deine eigenen Möglichkeiten explorieren, wie du in Zukunft eine solche Situation anders lösen könntest. Dafür braucht es ein Entwickeln einer guten eigenen Verankerung, ein Erkennen der eigenen Grenzen und ein Einstehen für diese, sowie das Einüben einer Kommunikation, mit welcher du anderen klar vermitteln kannst, was du brauchst und möchtest beziehungsweise nicht möchtest. Das ist alles nicht einfach und in Systemen, in welchen eine gewisse Hierarchie besteht und wir auch nicht genau wissen, was auf uns zukommt, ist es besonders schwierig. Aber es ist möglich, es zu üben und immer besser darin zu werden, wenn wir die klare Absicht dafür haben.

Wenn du solche oder ähnliche Situationen schon mehrmals erlebt hast, könnte es sinnvoll sein, dir auf diesem Entwicklungsweg therapeutische Hilfe zu holen.

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Frage Nr. 41445 von 30.06.2026

Hallo ich bin schwanger und 18 Jahre alt. Ich bin im 7.Monat. Ist es normal dass mir kaum noch ein BH passt und meine Brüste so extrem wachsen. Normal habe ich schon Körbchen D. Jetzt brauche ich F.

Unsere Antwort

Ja, das ist normal, dass die Brüste in der Schwangerschaft wachsen und du eine grössere BH-Grösse brauchst. Die Brustdrüse vergrössert sich, um sich auf die Milchproduktion beim Stillen vorzubereiten.

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Frage Nr. 41419 von 27.06.2026

Hallo ich bin 19 Jahre und ich habe schon sehr große Brüste. Ich habe jetzt schon Körbchen 90D. Die größe geht gerade so noch, aber größer sollten sie nicht werden. Bis wann wachsen meine Brüste?

Unsere Antwort

Bei den meisten Mädchen beginnt die Brustentwicklung zwischen 9 und 12 Jahren. Und meist ist sie zwischen 16 und 18 Jahren abgeschlossen. Mit 19 ist es also eher unwahrscheinlich, dass deine Brüste noch stark wachsen. Mehr dazu erfährst du in diesem Text.

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Frage Nr. 41415 von 26.06.2026

Hallo ich bin noch nicht lange 12 und es ist ja warm im Moment und ich hatte in der Schule ein Top an und dann haben andere Mädchen zu mir gesagt man sieht meine Brüste aber ich finde ich habe noch gar nicht so Brüste und ich habe so eine Vertrauen Lehrerin gefragt und die hat gesagt man kann meine Brustwarzen sehen aber ich habe das Problem ich weiß nicht ob ich jetzt ein BH brauche weil ich ja finde ich habe noch nicht richtig Brüste und meine Mama hat mir auch letztens gesagt ich kann in den Pool im Garten einfach nur in Badehose also denkt die das ja auch nicht das ich das brauche was soll ich jetzt machen?

Unsere Antwort

Es kann sein, dass deine Brustwarzen durch ein Top sichtbar sind, auch wenn deine Brüste noch klein sind. Das ist normal. Es heisst nicht, dass du einen BH tragen musst. Ob du einen BH tragen möchstest, entscheidest du. 

Vielleicht fühlst du dich in der Schule wohler, wenn du unter dünnen Tops ein Bustier, ein Unterhemd oder ein Top aus etwas dickerem Stoff trägst. Das muss aber nicht sein. Wichtig ist, dass es sich für dich gut anfühlt und dass du dich wohl fühlst.

Das gilt auch für das Baden im Garten. Wenn es für dich und deine Mutter okay ist, kannst du dort auch nur eine Badehose tragen.

Du kannst auch nochmal mit deiner Mutter oder deiner Vertrauenslehrerin darüber sprechen. Du könntest ihnen sagen, dass du unsicher bist und gern mit ihnen zusammen überlegen möchtest, was für dich passt.

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Frage Nr. 41335 von 07.06.2026

Hallo liebes Team! Ich bin 32 Jahre, weiblich und habe 2 Kinder geboren. Bei der letzten Untersuchung hat die Frauenärztin gesagt, dass meine Vagina glatt wäre. Ist das nicht was pathologisches? Liegt sie nicht normalerweise gefaltet vor? Kommt das von den Geburten? Die letzte ist 6 Jahre her. Ich nehme auch Dienogest wegen Endometriose.

Seit den Geburten verunsichert mich einfach alles an meinem Körper und ich schäme mich extrem für meinen Intimbereich, da er Spuren davon trägt. Über eine kurze Erklärung würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße!

Unsere Antwort

Ich weiss jetzt nicht genau, was die Frauenärztin ausdrücken wollte, als sie sagte, dass die Vagina glatt wäre. Für mich tönt es so, als wollte sie sagen: Es sieht alles normal aus. Und es liegen zum Beispiel keine Senkungen/Vorwölbungen der Vaginalwände vor.

Du hast natürlich recht, dass insbesondere die vordere Vaginalwand bei genauer Betrachtung Querrillen hat. Aber ich denke, dass die Frauenärztin grundsätzlich sagen wollte, dass alles in Ordnung war.

Ich kann verstehen, dass du dich schnell verunsichert fühlst, insbesondere, wenn du viele Schamgefühle in Bezug auf deinen Intimbereich hast und du das Gefühl hast, dass deine Geburten negative Spuren an deinem Körper hinterlassen haben. Es ist wichtig, dass du deine schwierigen Gefühle ernstnimmst. Gleichzeitig möchte ich dich ermutigen, zu beginnen, dein Selbstbild in eine positivere Richtung aufzubauen. Das ist möglich, wenn du daran glaubst und etwas Zeit und Energie darin investierst.

Im Moment schaust du dich mit der Negativ-Brille an, mit der «Scham»-brille, vielleicht auch mit der «Beschädigt durch Geburt»-Brille. Sie ist aber nicht die Wahrheit, sondern deine subjektiv negativ gefärbte Wahrnehmung. Es gäbe ebenso die «Stolz»-Brille. Dein Körper konnte zwei Kinder zeugen, austragen und gebären. Allfällige Spuren davon an deinem Körper erinnern dich eher daran, was für eine ausserordentliche Leistung dein Körper vollbracht hat. So wie vielleicht in alten Zeiten Krieger ihre Narben gerne zeigten als Zeichen ihrer Stärke und ihres Muts. Du könntest deinen Körper auch durch die «Wertschätzungs»-Brille anschauen, durch die du sehen könntest, was für ein Wunderwerk dein Körper ist mit all seinen Fähigkeiten. Es ist wirklich erstaunlich, wie stark unsere Wahrnehmung eingefärbt ist dadurch, wie wir uns sehen und mit welcher Einstellung.

Anstatt unsere weibliche Intimregion weiterhin mit Schamwörtern benennen zu lassen wie Schamlippen, Schambein etc. könnten wir uns klar davon abgrenzen und uns bessere Bezeichnungen wählen wie Geschlechtslippen, Vulva oder wir entwickeln noch neue Wörter. Und das beginnt mit einem Umdenken. Es gibt im Patriarchat leider eine jahrtausendalte gesellschaftliche Abwertung der Frau und ihres Körpers. Aber nun ändern sich die Zeiten und wir Frauen können vorausgehen und beginnen, Stolz für unsere Körper und dessen erstaunliche Fähigkeiten zu entwickeln, statt ständige Scham.

Es ist mir klar, dass es ein Prozess ist, der seine Zeit dauert, aber ich möchte dich sehr ermutigen, diesen Weg zu gehen – von der Scham zur Wertschätzung und Verbundenheit mit deinem Körper.

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Frage Nr. 41331 von 05.06.2026

Liebes Team von Lilli! Ich bin 33 Jahre, weiblich und Mutter zweier Kinder. Ich habe 4 Jahre am Stück gestillt (Kind 1+Kind 2). Abgestillt habe ich vor 4 Jahren. Ich bin schockiert von der Optik meiner Brüste. Sie sind sehr viel kleiner, wie leer getrunken und extrem weich. Die Brustwarzen sind verlängert und klappen auch teilweise nach unten, was in meinen Augen sehr eigenartig aussieht und ich auch noch niemals bei einer anderen Frau so gesehen habe. Zunächst haben sie sich etwas aufgefüllt nach einigen Zyklen, bis sie aktuell unter Dienogest (Monotherapie bei Endometriose) wieder aussehen wie frisch abgestillt.

Ich schäme mich extrem, lasse keine Intimität mehr zu und möchte mich damit auch keiner Frauenärztin zeigen. BH‘s passen mir auch nicht mehr. Nichts- (noch nicht mal A-Körbchen) werden ausgefüllt. Jetzt bin ich für mich persönlich gegen Silikonimplantate, habe aber entdeckt, dass man auch Brustwarzen verkleinern lassen kann. Darüber erhoffe ich mir ein attraktiveres Bild und weniger Scham.

Wie schätzen Sie die Risiken einer solchen OP ein? Was kann ich darüber hinaus tun für ein besseres Körpergefühl? Es fühlt sich an, als hätte ich mit der Mutterschaft (auch durch andere Spuren an meinem Körper) meine ganze Attraktivität abgelegt. Viele liebe Grüße und ich freue mich auf Ihre Antwort

Unsere Antwort

Du beschreibst sehr eindrücklich "Es fühlt sich an, als hätte ich mit der Mutterschaft meine ganze Attraktivität abgelegt." Da klingt für mich durch, dass dir der Zugang zu deiner Attraktivität verschlossen ist und du neben einer OP kaum Möglichkeiten siehst, diesen Zugang zurückzugewinnen. Damit bist du nicht allein. Einigen Müttern fällt es schwer, sich mit ihrem veränderten Körper durch Schwangerschaft und Geburt weiterhin oder wieder attraktiv zu fühlen. Das kann sich auch über Jahre ziehen.

Mich interessiert, wie das bei dir vor der Geburt der Kinder war. Woraus hat sich da dein Gefühl deiner Attraktivität zusammengesetzt? Häufig gehört so viel mehr dazu als das pure Aussehen bestimmter Körperteile. Und es zählt zum Beispiel auch die Lust daran, sich schön zu machen für bestimmte Anlässe dazu, oder Rückmeldungen von anderen, die häufig viel weniger kritisch schauen und auch deine Ausstrahlung beachten. Möglicherweise waren bei dir aber auch deine Brüste eine wichtige Quelle für dein Gefühl von Attraktivität und der Anblick schmerzt dich deshalb umso mehr. Wie ist es generell für dich mit deiner Mutterrolle und Raum und Zeit für dich als attraktive Frau? Hat sich etwas in deiner Wahrnehmung von Frausein verändert, seit du Kinder hast?

Was würdest du deinen Kindern mitgeben wollen, was einen Menschen alles attraktiv machen kann? Vielleicht fällt dir mit dieser Brille viel mehr ein, als wenn du es auf dich beziehst.

Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. So wie du schreibst, klingt es für mich als wärst du recht allein mit deiner Auseinandersetzung mit deinem veränderten Körperbild. Deshalb ist es toll und mutig, dass du uns geschrieben hast. Wäre es für dich eine Möglichkeit, mit engen Freundinnen darüber zu sprechen oder deinen Partner einzuweihen? Gespräche mit vertrauten Menschen können sehr entlastend wirken. Du kannst dabei auch selbst entscheiden, wie viel du sie an deinem persönlichen Thema teilhaben lässt oder das Thema eher oberflächlich besprichst, um verschiedene Perspektiven zu hören.

Es ist deine Entschiedung, ob du deinen Körper so annehmen möchtest, wie er ist, oder ob du eine Brustoperation in Betracht ziehst. Operationen in spezialisierten Kliniken gelten heute als sehr sicher. Dennoch bestehen – wie bei jedem operativen Eingriff – Risiken. Wenn du genauer wissen möchtest, was eine Brustoperation beinhaltet, kann ein Beratungsgespräch in einer spezialisierten Klinik hilfreich sein. Als ersten Schritt möchte ich dich jedoch dazu ermutigen, dich mit deinen körperlichen Veränderungen auseinander zu setzen.

Du fragst konkret nach Möglichkeiten, um ein besseres Körpergefühl zu erreichen. Da können wir dir einiges mitgeben:

Es kann helfen, wenn du dich deinem Körper mit einem neuen Blick annäherst. Oft existieren ideale Bilder in unseren Köpfen. In der Realität sehen die wenigsten Brüste genauso aus, wie es in der Werbung, auf Social Media oder in anderen Medien vermittelt wird. Es ist ganz normal, dass dies Scham auslösen kann. Es braucht Zeit, diese Scham wahrzunehmen und zuzulassen. Im nachfolgenden Text steht beschrieben, wie vielfältig Brüste sein können. Mit den nachfolgenden Tipps kann es möglich sein, dass du lernst, deinen Körper, so wie er jetzt ist, zu akzeptieren. Dies ist ein Prozess, den du selbst gestalten kannst.

Denke daran: Deine Brüste haben deine Kinder vier Jahre lang ernährt und damit Grossartiges geleistet. Deine Gebärmutter hat zwei Kinder heranwachsen lassen, und du hattest die Kraft, sie auf die Welt zu bringen. Vielleicht hilft es dir als ersten Schritt, dies wertzuschätzen.

Zwei nachfolgende Texte können interessant für dich sein: 

Hilfreich kann auch sein, bewusst Abschied von dem Körper zu nehmen, den du vor deinen Kindern hattest. Dadurch schaffst du Raum, dich deinen jetzigen Brüsten und deinem Körper wieder anzunähern.

Die Annäherung an den eigenen Körper gelingt oft leichter, wenn du dich zunächst auf die Bereiche konzentrierst, die du bereits magst. Gibt es eine Stelle an deinem Körper – vielleicht deine Hände oder etwas in deinem Gesicht –, die du gerne betrachtest oder berührst?

Oft sind die Augen dabei sehr kritisch. Deshalb kann es dir erst wohler sein, deinen Körper zum Beispiel beim eincremen zu berühren und mit den Händen zu erkunden. Lese dazu den folgenden Text daüber, wieso spüren eine wichtige Rolle spielt. Achte darauf, wie du dich selbst ansiehst. Die Hinweise im folgenden Text können dabei unterstützen. Schaust du mit einer kritischen Brille auf dich oder gelingt es dir, einen sanften und verständnisvollen Blick einzunehmen – für all das, was dein Körper geleistet hat?

Hilfreich kann auch sein, bewusst wahrzunehmen, was deine Brüste spüren können. Wie fühlt es sich an, wenn du sie selbst berührst? Dann steht nicht nur der Blick in den Spiegel im Mittelpunkt, sondern auch die Wahrnehmung über deine Hände. Nimm dir dafür Zeit und achte darauf, tief in den Bauch zu atmen. Das beruhigt dein Nervensystem und kann helfen, mit aufkommender Scham umzugehen. 

Gib dir Zeit und wiederhole diese Berührungen. Wenn du Stellen gefunden hast, die du magst und deren Berührung sich angenehm anfühlt, wird es vielleicht wieder vorstellbarer, dass auch jemand anderes diese Stellen berührt.

Du kannst uns gerne wieder schreiben. Schreib einfach auf, was dir zu unseren Gedanken und Fragen in den Sinn kommt. Du brauchst nur das zu beantworten, was sich für dich hilfreich anfühlt. So kannst du unsere Online-Beratung nutzen, um für dich einen Schritt weiter zu kommen. Gib bitte die Nummer dieser Frage an, wenn du uns wieder schreibst.

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Frage Nr. 41330 von 05.06.2026

Extreme Angst vor Schwangerschaft trotz 6 Abbruchblutungen und gynäkologischem Befund
Ich leide unter einer extremen Tokophobie (Schwangerschaftsangst) sowie einer Körperdysmorphen Störung und benötige dringend eine fachärztliche, rein biologische Einschätzung zu meiner Situation, da mein Kopf ununterbrochen Horrorszenarien baut.

Hier sind die medizinischen Fakten:
Verhütungsfehler: Am 25. Dezember hatte ich Geschlechtsverkehr und habe zu dieser Zeit die Kombinationspille mehrmals vergessen.

Blutungen: Ich hatte seitdem über 5 Monate hinweg 6 aufeinanderfolgende Abbruchblutungen, die mathematisch präzise immer genau in der Pillenpause einsetzten. Sie waren etwas schwächer als meine frühere Periode, aber definitiv keine Schmierblutungen. Bei der letzten Blutung im Mai hatte ich zudem deutliche Gewebe-Klumpen (Koagel) im Blut, was ich zuvor noch nie so beobachtet hatte.

Gynäkologischer Befund: Am 10. Februar (rechnerisch ca. 10. Schwangerschaftswoche / SSW 9+3) hatte ich eine Vorsorgeuntersuchung mit Krebsvorsorge-Abstrich und manueller Tastuntersuchung. Der Befund war komplett unauffällig. Ich wog damals ca. 52–53 kg (bei 154 cm Körpergröße) mit Fettansatz primär am Unterbauch.

Aktueller Stand: Mittlerweile sind 5 Monate vergangen (rechnerisch ca. 24. SSW). Ich wiege 49 kg. Mein Kopf redet mir aufgrund von Internetberichten über kryptische Schwangerschaften ununterbrochen ein, dass der Arzt die Schwangerschaft wegen des Unterbauchfetts übersehen hat, das Kind schwer unterentwickelt ist (weshalb die Fruchthöhle die Gebärmutter nicht ausfüllt und die klumpigen Blutungen am Kind vorbeigingen) oder ein Silhouetten-Effekt vorliegt.

Meine Fragen an Sie: Ist eine fortlaufende Schwangerschaft aus dem Dezember bei diesem Verlauf (6 präzise Abbruchblutungen, Gewebeklumpen im Mai, unauffällige Tastuntersuchung in der 10. SSW bei zierlicher Statur) biologisch und medizinisch zu 100 % ausgeschlossen?Schließen die Gewebeklumpen im Mai eine bestehende Plazenta/einen Fötus im 6. Monat mechanisch aus?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Unsere Antwort

Von dem her was du berichtest, scheint keine Schwangerschaft vorzuliegen. Du hast seit dem Pillenfehler regelmässige Abbruchblutungen in der Pillenpause gehabt, keine Gewichtszunahme, keine Bauchumfangzunahme und du spürst keine Kindsbewegungen, die du in einer rechnerisch 24. SSW spüren müsstest. Soweit ich es verstehe, hat deine Frauenärztin keinen Schwangerschaftstest und keinen Ultraschall gemacht.

Wenn dich die Schwangerschafts-Angst weiterhin so schlimm verfolgt, ist der einfachste Weg, eine Schwangerschaft sicher auszuschliessen, ein negativer Schwangerschaftstest. Den Schwangerschaftstest bekommst du in jeder Apotheke oder Drogerie. 

Ich verstehe deinen Wunsch nach einer fachärztlichen Einschätzung. Zusätzlich empfehle ich dir dringend, dich mit der Angstbewältigung zu befassen. Deine Angst nimmt seit Monaten offensichtlich viel Raum in deinem Leben ein. Zur Behandlung von Phobien gibt es sehr wirksame Therapie. Falls du noch nicht in psychologischer Behandlung bist, empfehle ich dir das sehr. Angstbewältigung geht mit Begleitung von Fachpersonen in der Regel viel leichter und schneller. Zunächst kannst du dich auch bei der Angst- und Panikhilfe Schweiz oder bei der Angsthilfe Deutschland informieren.

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Frage Nr. 41329 von 05.06.2026

Hallo, ich bin weiblich, 31 Jahre alt. Manchmal spüre ich beim penetrationssex ein brennen in der Vagina. Ich frag mich dann ob Schweiß oder smegma am penis das auslösen können. Oder wenn der Partner seinen Finger einführt und vorher geraucht hat. Oder ist es wahrscheinlicher das ein leichtes brennen von zu wenig Feuchtigkeit kommt? Für mich ist nicht ganz klar warum es manchmal auftaucht und manchmal nicht. Kann Hygiene dafür verantwortlich sein?

Unsere Antwort

Hygiene ist aus meiner Sicht nicht der Grund dafür. Natürlich kannst du deinen Partner dennoch bitten, sich vorher zu duschen und die Hände zu waschen.

Es ist wahrscheinlich, dass das leichte Brennen von zu wenig vaginaler Feuchtigkeit beim Geschlechtsverkehr kommt. Es sei denn, du hast eine Infektion. Aber dann hättest du deine Beschwerden vermutlich anders beschrieben.

Vielen Frauen ist gar nicht so klar, woher die vaginale Feuchtigkeit bei sexueller Erregung eigentlich kommt. Ich weiß natürlich nicht, wie dein Wissensstand dazu ist. Da diese Antwort vielleicht noch einige andere Frauen lesen, hole ich mal ein bisschen aus.

Wenn du dich sexuell erregst, wird die Vagina stärker durchblutet. Dadurch tritt von den Blutgefässen Flüssigkeit durch die Vaginawand in den Vaginainnenraum. Es handelt sich also nicht um Feuchtigkeit aus Drüsen, sondern aus den Blutgefässen. Für eine feuchte Vagina braucht es demnach eine gute Durchblutung im Becken. Das förderst du durch Bewegung.

Durch die verstärkte Durchblutung glättet sich die Vaginawand. Und das oberste Drittel der Vaginawand spannt sich auf wie ein Ballon. Das gibt dem Penis oder Dildo mehr Raum. Du siehst das, wenn du die zwei Bilder miteinander vergleichst. Du kannst mit dem Finger ausprobieren, ob du diese Veränderungen ertasten kannst.

Das Bild zeigt einen Längsschnitt durch Geschlechtsorgane  im Ruhezustand. Die Vaginawände liegen nah beieinander.

Das Bild zeigt einen Längsschnitt durch Geschlechtsorgane bei sexueller Erregung. Die Vagina ist weit und aufgespannt wie ein Ballon.

Viele Frauen spannen die Beckenbodenmuskeln stark an, um sich sexuell zu erregen. Möglicherweise hast du auch im Alltag eine hohe Grundspannung in deiner Muskulatur. Die Beckenbodenmuskulatur umfliesst den Eingang der Vagina. Wenn sie angespannt ist, kann das die Vagina enger machen. Sie wird dann auch nicht richtig feucht. Denn die Muskeln drücken so stark, dass das Blut nicht mehr so gut fliessen kann. Also sickert auch weniger Flüssigkeit aus den umliegenden Blutgefässen durch die Vaginalwand.

Da die Vagina dann sowohl enger als auch trockener ist, kann es während oder und auch nach dem Sex wehtun.

Geht ihr ohne Vorspiel sofort aufs Ganze? Dann hat deine Vagina gar keine Zeit, sich auf den Penis vorzubereiten. Der Sinn des Vorspiels ist nämlich, dass du bei dir genügend sexuelle Erregung aufbauen kannst. So wird deine Vagina weiter und feuchter. Erst dann kann sie einen Penis gut aufnehmen. 

Um das Brennen zu verhindern ist es also wichtig, dass du tatsächlich sexuell erregt bist während dem Sex. Dafür ist es gut, wenn du in Bewegung kommst.

Bild von einer Frau, die in Reiterstellung auf einem Kissen kniet. Zwei Pfeile zeigen auf ihr Becken. In kleinen Textkästen daneben steht: Die Beckenschaukel ist eine Bewegung des Beckens. Die Bewegung ist ein aktives Spiel aus Spannung und Entspannung deiner Muskeln. Durch diese Aktivierung spürst du dein Geschlecht besser, und die Durchblutung ist besser. Beides fördert deine sexuelle Erregung.  Darunter ist der Kopf der Frau in Nahaufnahme zu sehen. Sie hat die Augen geschlossen und den Mund geöffnet.

Du schreibst von Penetrationssex und den Finger einführen. In dieser Sichtweise ist die Frau und ihre Vagina passiv und der Mann und sein Penis oder Finger aktiv. Diese Sicht ist weit verbreitet, dem gemeinsamen genussvollen Sex aber nicht besonders dienlich. Wir benutzen deshalb stattdessen gern die Begriffe "aufnehmender Sex" und "einen Finger aufnehmen". Denn du kannst deine Vagina aktiv bewegen und dir die Berührungen holen, die für dich schön sind. Vielleicht macht dich diese Perspektive ja neugierig darauf, es auszuprobieren.

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Frage Nr. 41266 von 31.05.2026

41230
Entschuldigung, ich noch einmal. Naja ich bin unsicher, ob es durch mehr Sport (Reibung/ Druck) ist, aber es scheint wieder mehr angeschwollen/ grösser als zuvor. So 1-2 cm Durchmesser und deutlich sichtbare Beule. Nicht schmerzhaft, nicht gerötet, es ist unter der Haut.
Ich bin verunsichert: geht das denn irgendwann noch weg? Das sieht nicht schön aus.

Unsere Antwort

Ich würde mal noch ein wenig Zeit geben, zum Beispiel 1-2 Monate. Wenn es dich dann immer noch stört, kannst du es zeigen gehen.

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Frage Nr. 41241 von 25.05.2026

Ich hab mal gesehen es gibt Frauen mit einer längeren klitoris, sieht aus wie ein Mini penis. Oder war das KI?

Unsere Antwort

Ob dieses bestimmte Bild mit KI erstellt wurde, kann ich dir nicht sagen. Das, was du gesehen hast, kommt aber tatsächlich vor. Die Klitoris kann von Person zu Person unterschiedlich aussehen. Bei manchen ist der sichtbare Teil der Klitoris eher klein, bei anderen ist er grösser und deutlicher zu sehen. Es gibt also eine natürliche Vielfalt. Ausserdem kann die Klitoris vergrössert sein. Das nennt man Klitorishypertrophie und hat meist hormonelle Gründe.

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Frage Nr. 41230 von 23.05.2026

Nochmal zu Frage 40968:
Ich hab es in Ruhe gelassen und schon fast vergessen. Heute aber festgestellt, dass es immer noch deutlich tastbar ist, mittlerweile ohne zugang zur Oberfläche. Es tut nicht weh. Kann ich es einfach sein lassen? Ich habe Angst das jemandem zeigen zu müssen. Habe keine Gynäkologin und generell Mühe, jemanden in dem Bereich ranzulassen aufgrund früherer Übergriffe.

Unsere Antwort

Ja, du kannst es einfach sein lassen. Du beschreibst, dass es nicht weh tut und du es ohne danach zu tasten gar nicht mehr bemerkt hast. Dann musst du nichts unternehmen und es niemandem zeigen gehen.

Du schreibst von früheren Übergriffen, die dich darin einschränken, medizinische Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Aktuell gibt es keine Notwendigkeit, dich dafür zu überwinden. Es ist eine gute Idee, dass du achtsam mit dir umgehst. Aber es können im Laufe deines Lebens immer wieder Situationen entstehen, in denen du durch die Erfahrungen von damals im Heute nicht deine Möglichkeiten ausschöpfen kannst.

Menschen mit Übergriffserfahrung können hervorragend ihr Leben meistern trotz der Wunden von damals. Da bringst du sicher auch einiges an Stärken und Fähigkeiten mit. Möglicherweise möchtest du dir zu irgendeinem Zeitpunkt in deinem Leben Begleitung suchen, um freier von dem damals erlebten leben zu können. Ich möchte dir dafür Mut machen, diesen Schritt anzugehen, wenn es sich für dich stimmig anfühlt.

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