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Fragen & Antworten:
Sexualität

Frage Nr. 41843 von 01.11.2026

Wieso hab ich mit 80ig keinen orgasmus mehr

Unsere Antwort

Mit 80 kann man grundsätzlich Orgasmen haben. Warum du keinen Orgasmus hast – da können ganz unterschiedliche Dinge eine Rolle spielen. 

Ich würde dir gern einige Gegenfragen stellen. Vielleicht möchtest du uns nochmal schreibe und sie beantworten? Dann könnte ich dir bei deiner Frage besser weiterhelfen:

  • Bist du ein Mann oder eine Frau?
  • Bist du körperlich gesund? Wenn nein, welche Erkrankung(en) hast du?
  • Nimmst du regelmässig Medikamente? Wenn ja, welche?
  • Hast du keinen Orgasmus beim Solosex, beim Paarsex oder bei beiden?
  • Ist das plötzlich gekommen oder immer schwieriger geworden mit der sexuellen Erregung?

Sehr oft liegt das Problem an der Erregungstechnik. Es kann sein, dass eine Methode der sexuellen Erregung früher funktioniert hat, heute aber nicht mehr. Daher ist es interessant, wenn du schaust, wie das bei dir ist: Welche Technik hast du? Welche Problem könnten allenfalls daraus entstanden sein? Dazu haben wir diesen Text geschrieben, der dich auf weitere Texte verlinkt. Ich empfehle dir, dass du dich dort schlau machst und dir überlegst, auf welche Weise du deinen Körper einsetzt und wie du dich stimulierst, um dich sexuell zu erregen. Du kannst uns die Gedanken, die du nach der Lektüre hast, auch gern schreiben.

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Frage Nr. 41835 von 30.10.2026

Ich (w) fortgeschrittenen Alters bin beim Solo als auch Partnersex sehr erregt, machnmal so stark, dass ich mich vor Erregung krümme, aber ich komme nicht den letzten Millimeter über den Gipfel, habe noch nie einen spürbaren Orgasmus erlebt. Oft werden nach dem Sex meine Füsse angenehm warm und kribbelnd, oder mein Rücken extrem empfindsam auf Berührung. Habe nach dem Sex fast nie das Empfinden der Befriedigung oder gesättigt zu sein. Eure Tipps hinsichtlich Atmen, Tönen, Bewegen/Schaukeln habe ich schon lange verinnerlicht, und bin auch present mit Empfinden und Kopf ohne Leistungsdruck. Auch mein Partner spürt meine intensive und teils laute Lust und hat das Gefühlt, dass ich gleich komme, aber das ekstatische Gefühl und Entladung bleibt aus. Bitte um Euren Rat, vielen Dank

Unsere Antwort

Erstmal: Schön, dass du unsere Tipps verinnerlicht hast. Ich kann aus der Ferne natürlich nicht beurteilen, was du genau wie umsetzt und wie du deinen Körper einsetzt, um die sexuelle Erregung zu steigern. Ich hätte aber noch einige Fragen dazu – es wäre toll, wenn du das nochmal genauer beobachten könntest:

Auffällig ist, dass du dich vor Erregung krümmst. Was meinst du damit? Nach vorn, nach hinten? Wie lange geht das? Welche Muskeln spannst du dabei an? Wie stark? Wie atmest du dabei? Bewegt sich dein Körper dabei oder verharrst du in der Krümmung?

Interessant wäre auch, zu verstehen, was vor der Krümmung passiert. Welche Stellen deines Körpers berührst du, welche werden stimuliert? Wie? Wie atmest du? Und was passiert nach der Krümmung? Bleibt die Erregung hoch oder nimmt sie wieder ab?

Du schreibst von Ekstase. Ich überlege mir, ob du möglicherweise viel Erleben und Intensität auf emotionaler Ebene hast, und möglicherweise die Aufmerksamkeit weniger auf der Ebene des Geschlechts ist. Wie genau nimmst du diese Erregung in deinem Körper wahr? Was spürst du wo? Und wie stellst du dir einen Orgasmus vor? Bitte lies auch unsere Texte über sexuelle Erregung und Orgasmus. Vielleicht hilft dir das auch, dein Erleben besser einzuordnen.

Du kannst gern nochmal schreiben und genauer beschreiben, was du erlebst und wie du deinen Körper dabei einsetzt. Möglicherweise kann ich dir dann konkretere Anregungen geben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

Übrigens könntest du dir auch einige Sitzungen Sexocorporel-Sexualtherapie gönnen. Dort könntest du gemeinsam mit einer Therapeutin genauer erforschen, was du mit deinem Körper machst und worin die Logik deines Erlebens liegt. Daraus könnte die Therapeutin ganz konkrete Anregungen und Übungstipps entwickeln und dich in deinem Prozess begleiten.

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Frage Nr. 41830 von 27.10.2026

Ergänzung zu Frage Nr. 41822
Vielen Dank für die Antwort! Ich bin in einer Beziehung mit zwei Kindern und das jüngste ist wenige Monate alt. In meiner Beziehung findet Sex nicht statt. Wir hatten bereits ohne Kinder am Ende sehr selten Sex (ca 4-5 mal pro Jahr). Die Gründe bei ihr sind unüberwindbar. Stichworte: Borderline, langjährige Sertralin Einnahme, allg. Ekel vor Sex aufgrund des offenen Mastrubierens ihrer Mutter als sie Jugendliche war, beginnende frühe Menopause, Zustand nach den Schwangerschaften. Auch hat sie bereits zwei Paar-Therapien von sich aus abgebrochen. Jedenfalls ist mein Leben von Druck geprägt, da ich einen sehr stressigen Job habe und das Familienleben sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Insgesamt aber belastet mich mein Lustdruck (nenne ich einfach mal so) ziemlich. Versuche bereits sexuelle Fantasien zu vermeiden und Selbstbefriedigung (die ohnehin nicht wirklich erfüllend ist) so kurz auszugestalten, dass daraus nicht noch mehr Lust entsteht. Für Sport, Fußball oder generell eigene Freizeit ist kaum Raum. Ab und an gehe ich meinem Ehrenamt als Feuerwehrmann nach. Aber ansonsten versuchen wir unser Leben einigermaßen in den Griff zu bekommen. Leider wüsste ich jetzt nicht, wo ich aktuell mehr Zeit für mich herbekomme, da auch meine Partnerin sehr ausgelastet ist..

Unsere Antwort

Danke für die Ergänzung!

Erst mal: Hut ab was du alles meisterst. Wir haben ja schon in der letzten Antwort Tipps gegeben, wie du den sexuellen Druck etwas mindern könntest. Ich empfehle dir unsere Tipps auf jeden Fall. 

Freilich gäbe es aus sexualtherapeutischer und paatherapeutischer Sicht noch andere Möglichkeiten. Deine Partnerin findet dafür derzeit keine Motivation, was bei all der Belastung verständlich ist. Aber wer weiss, was die Zukunft bringt.

Denn ich gehe nicht mit dir einig, dass die Gründe deiner Partnerin für wenig Sex unüberwindbar sind. Borderline ist kein Grund. Wecheljahre und Schwangerschaften gehen mit hormonellen Veränderungen einher, die sich auf die Sexualität nicht negativ auswirken müssen. Ekel ist ein Gefühl, das man sexualtherapeutisch angehen könnte. Sertralin kann hemmend auf das sexuelle Erleben wirken – hier ist es allenfalls sinnvoll, Alternativen zu finden, und auch hier kann Sexualtherapie helfen.

Unabhängig von deiner Partnerin gäbe es eigentlich für dich auch eine Alternative zur völligen Abstinenz. Ein möglicher Weg wäre, dass du den Solosex so gestaltest, dass du ihn lustvoll erlebst. Da bist du nacher eher sex-"satt" und befriedigt. Du schreibst selbst, dass du die Selbstbefriedigung nicht als erfüllend erlebst. Was wäre, wenn sie erfüllend wäre? Sie könnte möglicherweise eine gute Ressource sein, dir im Stress kleine Auszeiten der Lust und Entspannung zu ermöglichen. 

Ich schreibe das jetzt alles im vollen Verständnis dafür, dass dir derzeit dazu die Motivation, Zeit und Energie fehlt. Aber wenn du Energie investieren musst, um die Lust auf Sex abzustellen, könntest du sie allenfalls auch einsetzen, um Sex sättigender zu erleben? Sich etwas verbieten führt eher zu dranghaftem Erleben. Und das macht auf die Dauer noch mehr Stress.

Falls du doch irgendwann interessiert daran bist, wie du lustvoller und sättigender Solosex haben kannst, schreib uns einfach wieder. Wir könnten dann zusammen anschauen, wie du bei deinem vollen Pensum pro Tag ein paar Minuten Zeit für dich nehmen könntest, und was du dann tun könntest. 

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Frage Nr. 41829 von 27.10.2026

Ich bin 52 Jahre alt ich rauche viel ich hole mir fast jeden Tag ein hoch aber vor wenn ich mut freundin treffe steht er nicht ich muß blaue Tabletten nehmen giebt es andere Lösungen

Unsere Antwort

Ja, es gibt andere Lösungen.

Zunächst machen wir mal eine kurze Bestandsaufnahme:

Für eine stabile Erektion braucht es eine gute Durchblutung im Beckenraum, sodass sich die Schwellkörper deines Penis prall mit Blut füllen können. Mit den PDE-5-Hemmern (du nennst sie blaue Tabletten) nimmt man medikamentös Einfluss auf die Durchblutung. Es braucht dennoch den Erregungsreflex und du musst Lust haben, sonst helfen die Tabletten nicht. Die Tabletten helfen bei dir. Deshalb gehe ich davon aus, dass du grundsätzlich Lust auf Sex mit deiner Freundin hast. Es geht also eher darum, die Durchblutung auf anderem Wege zu fördern.

Bei der Selbstbefriedigung hast du kein Thema mit der Erektion. Mich würde interessieren, wie du das genau machst. Schau dazu bitte in unseren Text Wie kann ich mich sexuell erregen? Bei Männern in deinem Alter ist es häufig so, dass der alternde Körper auch mit Auswirkungen auf die Gefäße und somit auf die Erektion einhergeht. Das bedeutet: es braucht etwas mehr Stimulation als früher, um eine harte Erektion und einen Orgasmus zu erreichen. Das können zum Beispiel intensivere Bilder sein oder schnelleres Reiben oder mehr Druck. Häufig passieren diese Anpassungen im Alter wie nebenher, sodass es dir bislang womöglich selbst noch gar nicht aufgefallen bist, dass du etwas mit deiner Hand an deinem Penis deutlich intensiver machst als mit Mitte 20.

Beim Sex zu zweit erlebt dein Penis etwas anderes als wenn du es dir allein machst. Gut möglich, dass die Stimulation, die dein Penis da bekommt, nicht ausreicht. Wenn du jedoch beim Sex zu zweit deinen Körper eher so einsetzt, dass die Durchblutung im Becken gefördert wird, kannst du auch im Alter eine stabile Erektion erleben. Schau dazu am besten mal in unsere Texte Erregung ohne Hochspannung: Beckenschaukel für Männer und Bewegung beim Sex: bessere Erektionen und mehr Lust. Das neue zu lernen erfordert etwas Übung. Erwarte also keine Spontanheilung. Aber wenn du dranbleibst, kannst du etwas für genussvolle Sexualität bis ins hohe Alter tun.

Du schreibst, dass du viel rauchst. Eine nachlassende Erektion kann ein früher Hinweis für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Hast du deine Gefäße mal überprüfen lassen? Das wäre eine gute Sache.

Schau mal, wie unsere Antwort bei dir landet. Falls du weitere Fragen hast, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41825 von 26.10.2026

Hallo,
wie sensibilisiere ich meinen Penis/meine Eichel?

Unsere Antwort

Ich kann dir dazu zunächst allgemein diesen Text empfehlen. Vielleicht möchtest du uns noch schreiben, weshalb du dir dieses Ziel gesetzt hast?

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Frage Nr. 41822 von 25.10.2026

Hallo liebes Lilli Team. Ich bin M 40 Jahre und habe keinerlei Aussicht auf sexuellen Kontakt. Im Grunde bin ich körperlich gesund. Welche Tipps könnt ihr mir geben, damit man seine Libido mindern kann? Ich möchte nicht mehr mit meinem Frust leben müssen und würde mir wünschen, dass mein Verlangen nicht mehr da wäre. Vielen Dank im Voraus!

Unsere Antwort

Ganz abstellen lässt sich die Libido nicht, aber du kannst sie etwas beeinflussen. Dabei hilft ein Blick auf den Körper. Wenn deine Genitalien erregt sind und du deine Erregung möglichst loshaben möchtest, löst das bei dir Druck und Stress im Körper aus. Erregung hängt eng mit Anspannung zusammen. Wenn du gestresst oder angespannt bist, wird die Erregung oft stärker und drängender, weil der Körper Spannung aufbaut, bzw. die Erregung dauert länger an. Umgekehrt kannst du durch Entspannung körperlich und emotional dazu beitragen, dass die Erregung schneller wieder abklingt.

Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei das körperliche Entspannen, besonders im Beckenboden. Viele Menschen halten diesen Bereich unbewusst angespannt, was die Erregung zusätzlich verstärken kann. Wie du deinen Beckenboden wahrnehmen und lockern kannst, erfährst du in diesem Text. Genauso wichtig ist das emotionale Entspannen. Wenn du merkst, dass Frust, Druck oder innere Unruhe da sind, kannst du Wege zu finden, die dich wieder zur Ruhe bringen, zum Beispiel bewusstes Atmen, Zeit in der Natur, Yoga machen oder etwas, das dich entspannt.

Uns würde interessieren, in welchen Momenten deine Erregung besonders stark ist. Gibt es Situationen oder Tageszeiten, in denen eine Errektion häufiger auftritt? 

Auch Ablenkung kann helfen. Was bereitet dir Freude? Treibst du Sport oder gibt es etwas, das dich begeistert? Wenn du deine Energie in Dinge steckst, die dich erfüllen, rückt deine Erektion oft etwas in den Hintergrund.

Vielleicht interessiert dich auch dieser Text, da findest du noch weitere Tipps.

Schreib mir gerne nochmal, gib dann die Nummer dieser Antwort an.

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Frage Nr. 41820 von 24.10.2026

Ich gehe noch zur Schule und bin 18 Jahre alt. Mir ist zum wiederholten Male etwas sehr peinliches passiert. Gestern in der Schule habe ich ein sehr starke Erektion bekommen. Eine meinr Mitschülerinnen erregt mich immer sehr. Da wird mein Penis oft sehr schnell steif. Ich habe mit 22cm einen sehr langen errigierten Penis, sodass man meine Erektion sehr schnell sieht. Deshalb bleibe ich immer an meinem Tisch sitzen, wenn mein Penis steif wird. So kann ich ihn unter dem Tisch verstecken. Doch mir ist es gestern zum dritten Mal passiert, dass ich ohne meinen Penis zu berühren auch einen sehr starken Samenerguss in der Hose hatte. Nur vom Anblick der einen Mitschülerin. Das Problem ist, dass ich dann immer einen großen sichtbaren Fleck auf der Hose habe. Mir ist das sehr peinlich. Ich habe schon probiert, früh auf dem Schulklo zu masturbieren, damit das nicht passiert, aber auch als ich dass gemacht habe, war ich dann trotzdem so erregt, dass ich einen Samenerguss in meiner Hose hat, den man dann auch auf der Hose sehen konnte. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Unsere Antwort

Was du beschreibst, ist total normal, vor allem in deinem Alter, und ein gesundes Zeichen deines Körpers. Darüber musst du dir erst einmal keine Sorgen machen. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

Was du tun kannst, ist deinen Körper mit der Atmung zu entspannen. Atme ruhig und tief in den Bauch, dann geht eine Erektion meist schneller wieder weg. Wenn du anspannst hast und sie möglichst schnell loswerden willst, dauert es länger.

Ein Samenerguss ist meist nur etwa ein Teelöffel Flüssigkeit, das ist also gar nicht so viel. Damit du dir weniger Gedanken über einen möglichen Fleck machen musst, kannst du weite und eher dunkle statt helle Hosen tragen. Ausserdem kannst du deinen erigierten Penis nach oben in den Hosenbund stecken, dann sieht man die Erektion weniger gut.

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Frage Nr. 41819 von 24.10.2026

Sex mit beinen an den Füssen gefesselt und an den Füssen Rchtg Decke gezogen, Männer die mich dabei anal und vaginal befriedigen.wo zu finden?

Unsere Antwort

Fragst du, wo du Männer kennenlernen kannst, mit denen du solche sexuellen Praktiken ausprobieren kannst? Oder suchst du nach Pornos, in denen solche Szenen gezeigt werden?

Wenn du selbst solche Erfahrungen machen möchtest, könntest du dich zum Beispiel in BDSM-Communitys, auf entsprechenden Datingplattformen oder bei BDSM-Stammtischen umschauen. Dort kannst du Menschen kennenlernen, die ähnliche sexuelle Vorlieben haben.

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Frage Nr. 41812 von 22.10.2026

Männlich 19
Ich habe ein Problem mit vorzeitigem Samenerguss und würde gerne wissen, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Beim Sex komme ich fast jedes Mal sehr schnell, teilweise schon nach wenigen Sekunden nach Beginn der Penetration. Das belastet mich sehr, und ich möchte etwas dagegen unternehmen. Es passiert wiederholt und nicht nur gelegentlich.
Ich würde gerne wissen, ob ein Medikament oder eine andere Behandlung für mich geeignet wäre.

Unsere Antwort

Du beschreibst, dass du beim Sex sehr schnell zum Samenerguss kommst und dich das belastet. Damit bist du nicht allein. Ein Medikament ist aber nicht das erste, das ich dir empfehlen würde. Es ist möglich, zu lernen, die eigene Erregung besser wahrzunehmen und zu steuern. 

Du schreibst auch, dass das wiederholt passiert. Gibt es auch Situationen, in denen das anders ist? Erlebst du manchmal, dass du deine Erregung und den Orgasmus besser steuern kannst? Was ist in solchen Situationen anders? Wie ist es, wenn du Solosex machst? 

Du siehst vielleicht schon, es gibt vieles, das du dir anschauen kannst. Unsere Sexualität ist nichts Feststehndes, das sich nicht verändern kann. Du hast geschrieben du möchtest etwas dagegen unternehmen. Das kannst du. Lies hier unseren Text zum Thema vorzeitiger Samenerguss. Der Weg zum Orgasmus kann unterschiedlich gestaltet werden, je nachdem wie du deinen Körper dabei einsetzt. Wenn du sehr angespannt oder aufgeregt bist, hat das Einfluss darauf wie dieser Weg abläuft und wie schnell es gehen kann. Auch was du mit deinem Körper machst, ist wichtig. Wie wir atmen, wie viel Bewegung dabei ist und wie stark wir unsere Muskeln spannen, hat ebenfalls großen Einfluss. Ich empfehle dir auch unseren Text über sexuelle Erregung.

Wenn du etwas verändern möchtest, hilft es erst mal alleine zu üben. Da hast du weniger Druck und kannst in Ruhe etwas ausprobieren. Sei neugierig und gib dir auch Zeit. Neues Lernen und etwas verändern, bedeutet immer, das man Zeit braucht, ausprobiert und wiederholt.

Wenn du weitere Fragen hast, schreibe uns wieder und gib die Nummer diese Frage an.

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Frage Nr. 41809 von 21.10.2026

Hallo ich bin weiblich 20 und habe zum ersten Mal einen freund männlich 25. Wir sind nun seit knapp 1 und halb jahren zusammen und sind relativ oft intim, sprich mehrmals die woche. Ich selbst habe früher viel masturbiert war aber vor meinem jetzigen freund noch jungfräulich. Ich habe bis heute keinen wirklichen Orgasmus durch ihn bekommen und das belastet mich mehr als ich eigentlich zugeben möchte. Ich weiß nicht ob ich zu hohe Erwartungen an das thema habe oder etwas anderes nicht stimmt. Aber ich bin auch meistens die jenige von uns beiden die Lust hat und da er aber nicht in stimmung ist, bleibe ich damit auch oft allein. Und wenn wir Sex haben dann freue ich mich in dem Moment zwar aber sobald er fertig ist bin ich oft sehr niedergeschlagen und frustriert. Der Sex fühlt sich im Nachhinein und manchmal auch während dessen so einseitig an. Ich fühle mich schrecklich, weil ich daraufhin etwa vor einem halben Jahr wieder angefangen habe zu masturbieren weil es mir fehlt mich auch gut zu fühlen. Ich habe es mehrfach angesprochen aber da ich ihm keine direkte Lösung nennen konnte probieren wir nicht wirklich neues aus. Wenn ich später über den Sex nachdenke empfinde ich ihn häufig als langweilig oder nicht reizend. Ich fühle mich so schuldig diese Gedanken oder Gefühle zu haben, wobei ich ihn doch liebe. Kann mir jemand helfen das anzugehen oder passen mein Partner und ich nicht zusammen?

Unsere Antwort

Es ist völlig verständlich, dass dich diese Situation im Moment sehr belastet, aber vorweg: Du musst dich absolut nicht schuldig fühlen. Deine Gefühle, Gedanken und auch deine Frustration sind völlig legitim und ein wichtiges Signal von deinem Körper und deinen Bedürfnissen. Das du frustriert bist und die Sorgen machst, zeigt eher gerade, dass du deinen Freund liebst und etwas verändern möchtest. 

Sexualität ist ein gemeinsamer Lernprozess, wo du deine persönlichen Lernschritte und dein Partner seine zusammenbringt. Deshalb ist es völlig normal, dass es unterschiedliche Bedürfnisse gibt und sich der Sex nicht so spannend anfühlt. Ihr habt beide die Möglichkeit, an eurer Sexualität zu arbeiten – vorausgesetzt, beide Partner sind bereit, zuzuhören und gemeinsam neue Lösungen auszuprobieren. Dein Freund scheint im Moment unsicher zu sein, was er tun soll, weil du ihm "keine direkte Lösung" genannt hast. Eine Lösung muss aber nicht von dir allein kommen – ihr könnt sie gemeinsam erforschen. Lest dazu diesen Text. 

Hier sind ein paar Gedanken und konkrete Schritte, wie ihr dieses Thema angehen könnt:

  • Sex ist ein Lernprozess: Du hast absolut keine zu hohen Erwartungen. Dass du bisher durch den Sex noch keinen Orgasmus hattest, ist extrem häufig – vor allem, weil viele Frauen beim vaginalen Geschlechtsverkehr keinen Orgasmus bekommen. Die Klitoris spielt dabei eine entscheidende Rolle. Vermutlich hast du in der Selbstbefriedigung einen Weg erlernt, wie du dich bis zum Orgasmus stimulierst. Dieser unterscheidet sich vermutlich von dem, was du zusammen mit deinem Partner machst. Es ist als neu für dich und du hast die Möglichkeit, weitere Bewegungen (zum Beispiel die Beckenschaukel) oder Berührungen dazuzulernen, welche im Paarsex erregend sind. Es gibt viele Wege, wie du lernen kannst, beim Geschlechtsverkehr und dem Aufnehmen des Penis dich selbst so zu stimulieren, dass du einen Orgasmus erreichst. 

  • Konkrete Vorschläge statt Vorwürfe: Sag ihm nicht nur, dass es sich einseitig anfühlt, sondern schlage kleine, unverfängliche Experimente vor. Als Inspiration gibt es auf Lilli einige Texte, welche dich dabei unterstützen: 
  • Ausserdem ist das weitere Praktizieren von Selbstbefriedigung völlig normal: Dass du wieder angefangen hast zu masturbieren, ist kein Verrat an deinem Freund, sondern ein völlig gesunder Weg, dir das zu holen, worauf du Lust hast. Du kennst deinen Körper durch deine Masturbation am besten. Selbstbefriedigung zu machen ist sogar ein grosser Vorteil. Dabei hast du bereits gelernt, welche Berührungen und Bewegungen du magst. Diese Erfahrungen darfst du in den Sex mit deinem Partner einbringen. Vielleicht kann auch er lernen, wie er dich stmuliert, dass du mehr Erregung erlebst und der Sex spannend wird. 

  • Vorbereitung ohne Druck: Sprich das Thema am besten nicht direkt während oder kurz vor/nach dem Sex an, sondern in einem ruhigen Moment im Alltag. Dazu empfehle ich dir den folgenden Text.

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Frage Nr. 41805 von 21.10.2026

Hallo liebes Lilli-Team

Ich bin weiblich, 17 Jahre alt und beschäftige mich schon länger mit meiner sexuellen Orientierung. Bisher identifiziere ich mich als asexuell, bin mir aber unsicher, wie ich einige meiner Empfindungen einordnen soll. Ich würde mich deshalb über eine fachliche Einschätzung freuen.

Ich empfinde meiner Einschätzung nach eindeutig romantische Anziehung zu Jungen. Manchmal finde ich einen Jungen unglaublich süss und stelle mir vor, wie es wäre, ihm näherzustehen. Ich möchte für ihn ein besonderer Mensch sein, Zeit mit ihm verbringen, kuscheln, in seinen Armen liegen und ihm möglichst nahe sein. Bei solchen Vorstellungen bekomme ich Schmetterlinge im Bauch.

Gleichzeitig finde ich Jungen körperlich attraktiv und nehme manchmal körperliche Empfindungen wahr, beispielsweise ein Kribbeln oder eine Art Erregung. Das verunsichert mich, weil ich nicht genau weiss, wie sich sexuelle Anziehung anfühlt und wie sie sich davon unterscheidet, jemanden körperlich attraktiv zu finden, körperliche Nähe zu wünschen oder eine körperliche Reaktion zu erleben.

Ich stelle mir manchmal auch intimere Situationen vor, die ich schön oder aufregend finde. Was mich daran besonders anspricht, scheint jedoch häufig die emotionale Nähe zu sein: die Vorstellung, dass zwei Menschen einander so sehr vertrauen, dass sie sich verletzlich zeigen können, ohne sich voreinander schämen zu müssen. Vertrauen, Geborgenheit und gegenseitige Akzeptanz spielen dabei für mich eine grosse Rolle.

Gleichzeitig verspüre ich eigentlich kein bewusstes Bedürfnis nach Sex. Ich kann mir romantische Intimität und bestimmte Situationen vorstellen, die sich beinahe sexuell anfühlen, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, Sex selbst haben zu wollen. Ich empfinde mich ausserdem als stark sex-repulsed.

Was mich besonders verwirrt, ist, dass ich mir intime Situationen manchmal gerne vorstelle. Sobald ich jedoch daran denke, dass ich selbst diese Situationen erleben würde, fühlt sich die Vorstellung plötzlich seltsam, schwer greifbar oder sogar unangenehm an. Ich weiss nicht, ob das daran liegt, dass ich solche Situationen noch nie erlebt habe, ob mir die Vorstellung von Intimität besser gefällt als ihre tatsächliche Umsetzung oder ob meine sexuelle Orientierung damit zusammenhängt.

Deshalb würde mich interessieren:

**Können diese Empfindungen mit Asexualität vereinbar sein, oder könnten sie auch auf sexuelle Anziehung hindeuten? Wie kann ich zwischen romantischer Anziehung, körperlicher Attraktivität, körperlicher Erregung, Fantasien und tatsächlichem sexuellem Begehren unterscheiden? Und was bedeutet es, wenn sich Intimität in meiner Vorstellung schön anfühlt, ich mir aber kaum vorstellen kann, sie selbst erleben zu wollen?**

Mir ist besonders wichtig zu betonen, dass ich keine Tipps suche, um Sex positiver zu sehen, mich dafür zu öffnen oder meine Sex-Repulsion zu überwinden. Ich möchte auch nicht dazu ermutigt werden, sexuelle Erfahrungen zu machen, um herauszufinden, was ich empfinde. Meine Frage ist wirklich, ob das, was ich beschreibe, sexuelle Anziehung sein könnte oder nicht.

Ich merke, dass ich das Konzept sexueller Anziehung grundsätzlich nicht richtig verstehe und Schwierigkeiten habe, es auf mein eigenes Erleben zu übertragen. Ich weiss zwar, dass sexuelle Anziehung, körperliche Erregung und der Wunsch nach Sex unterschiedliche Dinge sind, aber ich verstehe nicht genau, woran man sexuelle Anziehung bei sich selbst erkennt und wie sie sich subjektiv anfühlen kann. Genau das würde ich gerne besser verstehen.

Mir ist bewusst, dass sich meine sexuelle Orientierung nicht anhand einer einzelnen Nachricht eindeutig bestimmen lässt. Ich wünsche mir auch kein bestimmtes Label, sondern eine differenzierte fachliche Erklärung und Einschätzung, die mir hilft, meine Empfindungen besser einzuordnen, ohne mich in eine bestimmte Richtung zu drängen.

Da ich noch minderjährig bin und das Thema sehr persönlich für mich ist, wäre mir ausserdem wichtig, dass meine Frage nicht länger als nötig öffentlich sichtbar bleibt. Wäre es möglich, sie nach ungefähr einer Woche wieder zu entfernen? Falls das nicht möglich ist, würde ich gerne vor der Veröffentlichung wissen, wie lange die Frage online bleibt.

Vielen Dank für eure Zeit und eure Unterstützung!

Unsere Antwort

Du teilst sehr differenziert mit, was du empfindest und was dich verunsichert. Dein Wunsch ist nachvollziehbar, deine Empfindungen besser zu verstehen, ohne dass dir jemand ein bestimmtes Label zuordnet oder dich zu sexuellen Erfahrungen ermutigt.

Was du beschreibst, kann mit Asexualität vereinbar sein. Aus deiner Nachricht lässt sich nicht eindeutig ableiten, ob du sexuelle Anziehung empfindest oder nicht. Es gibt einige Unterscheidungen, die dir vielleicht helfen, dein eigenes Erleben besser einzuordnen.

1. Romantische Anziehung, körperliche Attraktion und sexuelle Anziehung

Diese Empfindungen können miteinander verbunden sein, müssen es aber nicht. Romantische Anziehung kann sich darin zeigen, dass du dir wünschst, für einen Jungen ein besonderer Mensch zu sein, Zeit mit ihm zu verbringen, mit ihm zu kuscheln oder ihm emotional nahe zu sein. Die von dir benannten Schmetterlinge im Bauch passen zu deinem Erleben romantischer Anziehung.

Körperliche Attraktivität bedeutet, dass du jemanden körperlich anziehend oder schön findest. Das kann mit dem Wunsch verbunden sein, die Person anzuschauen oder ihr nahe zu sein. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass du mit dieser Person sexuelle Aktivitäten erleben möchtest.

Sexuelle Anziehung wird häufig als ein auf eine bestimmte Person gerichtetes sexuelles Interesse beschrieben. Dabei geht es nicht nur darum, jemanden schön zu finden oder körperliche Empfindungen zu haben, sondern darum, dass die Person selbst auf dich eine sexuelle Anziehung ausübt.

Wie sich sexuelle Anziehung subjektiv anfühlt, kann individuell unterschiedlich sein. Sie muss sich nicht bei allen Menschen gleich bemerkbar machen. Deshalb gibt es auch kein einzelnes körperliches Gefühl, an dem du zweifelsfrei erkennen könntest, ob du sexuelle Anziehung empfindest.

2. Körperliche Erregung ist nicht dasselbe wie sexuelle Anziehung

Du schreibst, dass du manchmal ein Kribbeln oder eine Art Erregung wahrnimmst. Solche körperlichen Reaktionen sagen für sich genommen nicht aus, ob du sexuelle Anziehung empfindest. Körperliche Erregung ist eine körperliche Reaktion. Sexuelle Anziehung beschreibt dagegen, wie du dich sexuell zu einer Person hingezogen fühlst. Auch das sexuelle Begehren ist nochmals eine eigene Komponente: Es bezeichnet den Wunsch nach einer sexuellen Aktivität, bei der sexuelle Erregung eine Rolle spielt.

Diese Dinge können zusammen auftreten, müssen es aber nicht. Du kannst jemanden körperlich attraktiv finden, körperliche Erregung wahrnehmen und trotzdem keinen Wunsch nach Sex mit dieser Person verspüren. Umgekehrt lässt sich aus dem fehlenden Wunsch nach Sex allein nicht mit Sicherheit ableiten, ob sexuelle Anziehung vorhanden ist.

3. Was bedeuten sexuelle Fantasien?

Du beschreibst, dass du dir intime Situationen vorstellen kannst, in denen Vertrauen, Geborgenheit und gegenseitige Akzeptanz eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig möchtest du diese Situationen nicht unbedingt selbst erleben. Das ist kein Widerspruch, den du auflösen musst. Eine Fantasie kann unterschiedliche Aspekte enthalten: zum Beispiel emotionale Nähe, Zärtlichkeit, Vertrauen, das Gefühl, angenommen zu werden, oder auch sexuelle Vorstellungen. Nicht jede Fantasie ist automatisch ein Wunsch nach einer entsprechenden Erfahrung in der Realität. Mehr dazu in diesem Text.

Manchmal kann eine Vorstellung schön oder aufregend sein, solange sie in Gedanken stattfindet. Die tatsächliche Situation kann sich dagegen fremd, schwer vorstellbar oder unangenehm anfühlen. Aus einer solchen Fantasie lässt sich deshalb nicht zuverlässig ableiten, ob du sexuelle Anziehung empfindest oder Sex haben möchtest. Auch deine Beobachtung, dass dich vor allem die emotionale Nähe und das gegenseitige Vertrauen an diesen Vorstellungen ansprechen, ist wichtig. Diese Aspekte scheinen für dich bedeutsam, ohne daraus eine sexuelle Orientierung abzuleiten.

4. Was bedeutet das für deine mögliche Asexualität?

Asexualität wird häufig als eine sexuelle Orientierung verstanden, bei der eine Person keine oder nur wenig sexuelle Anziehung zu anderen Menschen empfindet. Asexuelle Menschen können dennoch romantische Gefühle haben, andere Menschen körperlich attraktiv finden, körperliche Erregung erleben oder sexuelle Fantasien kennen.

Asexualität bedeutet also nicht automatisch, dass jemand keine romantischen Beziehungen möchte, keine Nähe mag oder keinerlei körperliche Reaktionen erlebt.

Du kannst romantische Anziehung zu Jungen empfinden, und zugleich kein bewusstes Bedürfnis nach Sex haben und erlebst dich als stark sex-repulsed, also abgestoßen von der Vorstellung von Sex. Das kann auf eine asexuelle Orientierung hindeuten. Ob du sexuelle Anziehung empfindest, lässt sich anhand deiner Nachricht allerdings nicht abschließend beurteilen. Aber du musst keine sexuellen Erfahrungen machen, um herauszufinden, was du empfindest. Nimm deine aktuellen Grenzen ernst und entscheide immer wieder neu, welche Nähe sich für dich gut anfühlt und welche nicht.

5. Musst du jetzt schon wissen, wie du dich identifizierst?

Nein. Du musst dich nicht auf ein Label festlegen und auch nicht jede einzelne Empfindung eindeutig zuordnen können. Du darfst dich momentan als asexuell verstehen, wenn sich diese Bezeichnung für dich passend anfühlt, und sie später beibehalten, verändern oder genauer differenzieren.

Vielleicht helfend dir dabei andere Fragen mehr als die Frage, ob du «insgeheim» doch sexuelle Anziehung empfindest: Wenn du deine Gefühle für einen Jungen betrachtest, was genau zieht dich zu ihm hin? Ist es vor allem der Wunsch nach romantischer Verbundenheit, Zärtlichkeit und emotionaler Nähe? Nimmst du darüber hinaus einen eigenständigen Wunsch wahr, mit gerade diesem Menschen vielleicht doch sexuelle Aktivitäten zu erleben? Oder bleibt dieser Wunsch aus, auch wenn du ihn körperlich attraktiv findest oder dir intime Situationen vorstellen kannst?

Beobachte, was du tatsächlich erlebst, ohne daraus sofort eine Schlussfolgerung ziehen zu müssen. Deine Empfindungen müssen nicht alle in dieselbe Richtung weisen, um stimmig zu sein. Romantische Anziehung, körperliche Attraktivität, körperliche Erregung, Fantasien und sexuelles Begehren sind unterschiedliche Aspekte des Erlebens. Sie können miteinander verbunden sein, müssen es aber nicht. Du musst dich weder zu Sex hingezogen fühlen noch sexuelle Erfahrungen machen, um deine Gefühle ernst nehmen zu dürfen. Vielleicht helfen dir diese Unterscheidungen, dein Erleben mit Ruhe und weniger Entscheidungsdruck zu betrachten.

Deine Frage wird auf deinen Wunsch hin nur für eine Woche online bleiben.

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Frage Nr. 41804 von 21.10.2026

darf ein 11 järigem und ein 15 järigen sex haben

Unsere Antwort

Nein, in der Schweiz ist das nicht erlaubt. Dort gilt: Wenn eine Person unter 16 Jahren alt ist, darf die andere Person höchstens 3 Jahre älter sein. Zwischen einer 11-jährigen und einer 15-jährigen Person ist der Altersunterschied aber grösser.

Auch in Deutschland ist das grundsätzlich nicht erlaubt. Dort sind sexuelle Handlungen mit Kindern unter 14 Jahren verboten.

Mehr dazu erfährst du in diesem Text.

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Frage Nr. 41802 von 20.10.2026

Was heisst Jungfrau?

Unsere Antwort

Als "Jungfrau" bezeichnet man meistens eine Person, die noch keinen Sex hatte. Oft ist damit gemeint, dass sie noch keinen vaginalen Geschlechtsverkehr hatte. Was genau als Sex zählt, verstehen Menschen aber unterschiedlich.

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Frage Nr. 41800 von 20.10.2026

Hi, vielleicht interessiert die Frau von Frage 41753 (und andere, denen es so geht) noch eine männliche Sicht. Aus meiner Sicht zählt nur eines: nämlich dass «du» es begehrst. Das macht dich automatisch von einer Geberin zu einer aktiven Nehmerin. Du nimmst dir selbstbewusst, was du begehrst. Ich habe von einer Frau vor kurzem einen Kommentar gelesen, der das auf den Punkt bringt:"I give head for me not him". Zu deutsch "Ich gebe Oralsex für mich, nicht für ihn". Für mich klingt das sehr selbstbewusst. Überhaupt sind ich die Begriffe geben oder nehmen unpassend. Du gibst ihm Mund und Zunge, aber er gibt dir Zugang zu seinen intimen Körperteilen. Ihr seid beide Geber und Nehmer.

Eine Sache, die weder du noch lilli bedenkt, ist dass dein Partner dich an sehr intime Stellen seines Körpers lässt. Er lässt im wahrsten Wortsinn die Hosen herunter und macht sich sehr verletzlich. Du kannst sicher sein, dass er im Hinterkopf auch etwas Angst haben wird, ob du es wirklich möchtest, ob du es begehrst, ob dir sein Penis gefällt, ob du seinen Intimgeruch und -geschmack magst. Abseits vom typischen Pornotrash ist er also keinesfalls in der mächtigen, überlegenen Position, sondern macht sich sehr verletzlich.

Bei der Unterwürfigkeit sehe ich das etwas anders als lilli. Die Unterwürfigkeit und Submission ist ein elementarer Teil der sexuellen Dynamik, die die Erregung befeuert. Wichtig ist, dass du dich bei deinem Partner wohl fühlst und weisst, dass du dich bei ihm fallen lassen kannst. Dass er möchte, dass du Spaß hast, dass er dich respektiert und wertschätzt - während und nach dem Blowjob. Und dass er weiss, dass du ihn respektierst und wertschätzt. Nochmal: Sich vor einem anderen Menschen sprichwörtlich nackt zu machen und diesen so intim heran zu lassen, ist keine Kleinigkeit! Den Tipp mit der Pause, wenn dein Partner sehr erregt ist, find ich nicht so toll. Sich erst nackt und vulnerabel zu machen und dann vorgeführt zu werden, kann auch nach hinten losgehen. Wenn dich Unterwürfigkeit stört, solltest du sie deinem Partner ebensowenig antun. Zumindest solltet ihr vorher darüber reden, wo eure Grenzen bei dieser Dynamik liegen. Ich würde aber empfehlen, dich frei von Porno-inspirierten Rollenbildern auf deine Lust zu konzentrieren. Skripte und alberne Machtspielchen lenken dich nur ab und zerstören die authentische Intimität.

Last but not least: Bitte zieh keine Pornoshow ab. Das ist albern und durchschaubar. Mach dir keinen Druck, eine bestimmte Technik können und ihn zum Orgasmus bringen zu müssen. Wenn es deinem Partner so geht, wie mir, dann möchte er nichts lieber, als dass es dich erregt und dass du es machst, weil du es willst, dass es dir gut geht, dass es schön für dich ist, dass du Lust empfindest. Sei einfach authentisch. Wenn eine Frau ihre eigene Lust zulassen und dazu stehen kann, wenn sie sich von erfundenen Geschlechterrollen (z.Bsp. die Frau darf nur begehrt werden und nicht aktiv den Mann begehren, sonst Schlampe) lösen kann - was könnte selbstbewusster und emanzipierter sein?

Unsere Antwort

Danke, dass du deine Gedanken mit uns teilst. Vielleicht liest die Fragestellerin sie ja. 

Ich finde, daran wird gut deutlich, wie unterschiedlich Menschen dieselbe sexuelle Situation erleben können und wie wichtig es ist, miteinander über Wünsche und Grenzen zu sprechen.

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Frage Nr. 41799 von 19.10.2026

Meine Halbschwester und ich (wir sind 15 und 16) haben uns vor ein paar Monaten ineinander verliebt und hatten seit dieser Zeit auch schon öfters Sex. Wir wissen, dass das gesetzlich verboten ist und wir hatten immer wieder die Absicht es nicht wieder zu machen, aber dann es ist es uns immer passiert. Das darf nicht so weitergehen aber wie können wir da rauskommen.

Unsere Antwort

Das Thema ist in Diskussion. Inzest ist in der Schweiz, Deutschland und Österreich noch verboten. In einigen anderen europäischen Strafgesetzbüchern gibt es keinen Inzest-Artikel mehr. Auch vom deutschen Ethikrat wurde bereits 2014 die Straffreiheit für sexuelle Beziehungen vorgeschlagen. Die aktuelle Rechtslage sieht so aus:

In Deutschland steht unter «Beischlaf zwischen Verwandten» im Paragraph § 173 des Strafgesetzbuchs (StGB): «(1) Wer mit einem leiblichen Abkömmling den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Wer mit einem leiblichen Verwandten aufsteigender Linie den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; dies gilt auch dann, wenn das Verwandtschaftsverhältnis erloschen ist. Ebenso werden leibliche Geschwister bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen. (3) Abkömmlinge und Geschwister werden nicht nach dieser Vorschrift bestraft, wenn sie zur Zeit der Tat noch nicht achtzehn Jahre alt waren.» Nach diesem Gesetz habt ihr euch nicht strafbar gemacht.

In der Schweiz ist Inzest ein «Vergehen gegen die Familie». In Art. 213 des Schweizer Strafgesetzbuchs steht: «(1) Wer mit einem Blutsverwandten in gerader Linie oder einem voll- oder halbbürtigen Geschwister den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. (2) Minderjährige bleiben straflos, wenn sie verführt worden sind.» Diese Formulierung lässt eine Strafe für Jugendliche wie euch offen.

Nun scheint deine Haltung klar zu sein: 'Das darf nicht so weitergehen'. Für deine Frage: '...aber wie können wir da rauskommen', können wir euch keinen einfachen Plan vorlegen. Für jede Handlung und auf für jede unterlassene Handlung braucht es eure persönliche Entscheidung. Du schreibst: '.. ist es uns immer wieder passiert'. Ihr wart wohl doch nicht ganz fest entschlossen. Und dann war die Anziehung stärker oder die Gelegenheit war günstig oder die Nähe war so wichtig. Für das Scheitern gibt es viele Gründe. Für einen persönlichen Entschluss aber auch. Ihr wisst, dass ihr euch gegenseitig attraktiv findet. Aber: soll diese Beziehung auch Teil eurer Lebensgeschichte sein? Oder: wie soll die Beziehung aussehen, die ihr gern in eurer Lebensgeschichte hättet? Ist es wichtig, dass ihr eure Vertrautheit und euer gegenseitiges Verständnis behaltet? Wie ginge das auch ohne Sex? Ihr habt jetzt Gelegenheit, eure Vorhaben und Entschlüsse ernst zu nehmen. Ihr könnt euch beweisen, dass ihr euch sehr gern haben könnt, ohne dass ihr das mit Sex ausdrückt. Unser Rat: Redet miteinander und unterstützt euch. 

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Frage Nr. 41797 von 19.10.2026

Hallo zusammen

Hier meldet sich nochmals der Fragesteller von Nr. 40236.

Bisher habe ich meistens über meine Probleme und Unsicherheiten geschrieben. Heute möchte ich zur Abwechslung eine positive Erfahrung mit euch teilen.

Zunächst möchte ich mich nochmals herzlich bei Lilli und der Fragestellerin von Nr. 40297 für ihre Antworten bedanken.

Meine Trennung liegt inzwischen eine Weile zurück und seither durfte ich wunderschöne Begegnungen mit zwei Frauen erleben. Mit beiden hat die Sexualität wunderbar funktioniert, und wir haben sie gegenseitig sehr genossen. Es entstand jeweils ein Raum zwischen zwei Menschen, geprägt von Respekt, Begegnung auf Augenhöhe, Vertrauen und offener Kommunikation.

Diese beiden Frauen haben mir gezeigt, dass Sexualität auch ganz anders erlebt werden kann als in meiner früheren Beziehung. Dafür bin ich sehr dankbar.

Die Scham und das Gefühl, nicht männlich genug zu sein, sitzen teilweise noch tief. Gleichzeitig meldet sich inzwischen aber auch eine andere Stimme in mir, die diesen Gedanken widerspricht. Ich beginne zu erkennen, dass ich viel mehr bin als mein Penis. Und ich bin dankbar, einen gesunden Penis zu haben, der funktioniert.

Ich denke, dass Männer ähnlich wie Frauen unter unrealistischen Körperidealen leiden. Während Frauen häufig durch Werbung, Models und soziale Medien mit bestimmten Schönheitsidealen konfrontiert werden, erleben Männer einen vergleichbaren Druck hinsichtlich ihrer Penisgrösse. Diese Vergleiche entstehen sowohl unter Männern als auch durch Erwartungen einzelner Frauen.

Mir ist bewusst, dass ich in Zukunft möglicherweise wieder Frauen begegnen werde, die ähnlich reagieren wie meine Ex-Partnerin. Doch ich lerne zunehmend, dass solche Reaktionen nicht automatisch etwas über meinen Wert als Mann aussagen, sondern auch mit den individuellen Vorstellungen und Erwartungen meines Gegenübers zusammenhängen.

Ich habe mich zudem mit der Frage beschäftigt, wie unterschiedlich Menschen sexuelle Reize wahrnehmen. Wenn eine Frau bei der Penetration wenig spürt, muss das nicht zwangsläufig an der Penisgrösse liegen. Sexuelles Empfinden ist komplex und hängt von vielen Faktoren ab, etwa Erregung, Entspannung, Kommunikation und individuellen Vorlieben.

Auch frage ich mich, welchen Einfluss bestimmte Gewohnheiten bei der Selbstbefriedigung haben können. Beispielsweise, ob sehr intensive Stimulation durch Sextoys die Wahrnehmung anderer Reize vorübergehend verändern kann – ähnlich wie bei Männern, die sich an sehr kräftige oder schnelle Masturbation in Verbindung mit Pornografie gewöhnt haben. Dabei ist mir wichtig, niemandem die Schuld zuzuschieben, sondern Sexualität als etwas zu verstehen, das beide gemeinsam gestalten.

Ich bin weiterhin dabei, meinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist. Ich möchte lernen, meine Unsicherheit nicht mehr ständig in den Vordergrund zu stellen, sondern Sexualität einfach zu geniessen.

Dabei möchte ich achtsam und bewusst auf mein Gegenüber eingehen, ohne mich selbst und meine eigenen Bedürfnisse zu verlieren.

Ich bin noch nicht vollständig frei von meinen alten Gedanken, aber ich spüre, dass sich etwas verändert hat. Und genau diese positive Entwicklung wollte ich mit euch teilen.

Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung und eure wertvolle Arbeit!

Unsere Antwort

Vielen lieben Dank für deine positive Rückmeldung. Es freut mich wirklich sehr, dass du so schöne Erlebnisse haben konntest in der Zwischenzeit.

Du machst eine interessante Entwicklung durch, bei der sich der Bezug zu deinem Körper, zu deinem Wert als Mann und deine Art mit anderen in Beziehung zu treten verändern. Schön, dass du weiter dranbleibst.

Deine Gedanken klingen sinnvoll.

Ja, auch Männer sind mit unrealistischen Körperidealen konfrontiert.

Zu den Gewohnheiten bei der Selbstbefriedigung haben wir diesen Text geschrieben. Außerdem könnte dich der Text Warum spüre ich so wenig in meiner Vagina? interessieren.

Weiterhin alles, alles Gute für dich!

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Frage Nr. 41793 von 18.10.2026

Hallo,
Ich habe seit kurzem einen neuen Freund, der völlig anders ist, als meine bisherigen Beziehungen. Er hatte bisher noch keine Freundin und hat ADHS, so wie ich es verstanden habe. Unser sexleben ist etwas speziell. Mein neuer Freund redet oft wie ein Wasserfall, sogar beim Sex macht er ständig Witze oder erzählt mir verschiedene Dinge nicht in der richtigen Reihenfolge, so dass es teilweise anstrengend ist, zu verstehen, was er eigentlich genau sagen will.

Beim ersten Sex machte er das Kondom zuerst falsch herum auf seinen Penis. Ich musste ihm dann zeigen, wie man präservative richtig benutzt. Als das kondom drauf war, wollte er dann aber plötzlich doch keinen sex mehr und zog seine unterhose wieder an. Es war eine unterhose mit snoopy drauf, vielleicht etwas kindisch für einen erwachsenen Mann so ein Comic-Motiv... naja. Mich hat es etwas genervt und ich sagte es ihm auch möglichst liebevoll.

Beim zweiten Mal hatte er eine unterhose mit roten Herzchen, um mich zu überraschen, aber er vergass dummerweise die Kondome also klappte der Sex wieder nicht...

Beim dritten Mal hatten wir beide zusammen 5 packungen kondome dabei, aber er hatte die glorreiche Idee, sich zuvor komplett intim zu rasieren, also hatte er überall entzündete pickelchen und meinte, dass er gerade nicht bereit wäre für sex. Usw.

In dem Stil ging das mehrere Male und ich machte es ihm nach dem Abrollen des Kondoms einfach mit der Hand bis er zum Samenerguss kam...

Vaginalsex klappte dann schliesslich erst beim ungefähr 10. Mal. Seitdem haben wir recht oft sex zusammen. Es ist immer ziemlich lustig und er macht aus unserem sex eine veritable comedy-show, aber irgendwie ist es nicht das, was ich mir für unseren sex wünsche. Ich stehe eigentlich auf harten sex und würde auch mal gerne laut stöhnen und einen orgasmus haben, so wie bei meinem Ex.

Mein neuer Freund macht ständig witze oder rennt nackt im zimmer umher und schüttelt seinen penis, so dass sein genital abwechselnd an seinem linken und rechten oberschenkel aufschlägt. Dann macht er mit seinem penis auch sehr gerne "den Propeller" und löst einen Lachanfall bei mir aus. es kommt auch vor, dass er recht kurz nach dem eindringen wieder seinen penis herauszieht, um kurz pinkeln zu gehen. Das kondom wirft er dann theatralisch gegen die Zimmerdecke und ich muss ihm dann ein neues anziehen, wenn er vom pinkeln zurück ist und wieder den "propeller" gemacht hat. Für mich ist es kaum zu erkennen, ob er einen Samenerguss hatte oder, ob es einfach nur eine weitere Pinkelpause bedeutet, wenn er seinen Penis rauszieht. Es kann schon mal vorkommen, dass wir bis zu 4 kondome und 1-2 stunden brauchten für einen einzigen Samenerguss. Er argumentierte, dass er wegen dem kondom schwierigkeiten hätte, seine erektion zu halten und, dass er beim orgasmus nur 1-2 Zuckungen in seinen penis spürt. Weiss nicht, vielleicht liegt es ja auch einfach daran, dass er sich nicht wirklich auf den sex konzentriert und nur am rumblödeln ist. Mein Ex hatte jedenfalls sehr intensive Orgasmen und war auch ziemlich laut dabei, trotz Kondom.

Ich denke, ich werde in Zukunft hormonell verhüten, weil so ist es ja echt doof mit den Kondomen für meinen Freund. Seine Vorliebe für diese peinlichen Unterhosen werde ich nicht ändern können. Aber, was könnte ich tun, damit ich auch mal was von unserem Sex habe und es meine Lust besser befriedigt?
w/26

Unsere Antwort

Das klingt wirklich nach einer ziemlichen Umstellung, die wahrscheinlich sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt.

Wie geht es dir denn insgesamt in der Beziehung? Ich sehe natürlich in deiner Beschreibung nur einen kleinen Ausschnitt.

Zu deiner konkreten Frage: Glücklicherweise kannst du einiges tun, um dir selbst beim Sex Befriedigung zu verschaffen. Damit meine ich folgendes: Wenn eine Katze gestreichelt werden will, muss man eigentlich nur die Hand hinhalten: Sie streicht so um die Hand, dass die Hand unbewegt bleiben kann. Sie holt sich durch ihre Bewegungen genau die Streicheleinheiten, die sie will. Du kannst dir beim Sex auch die gewünschten Streicheleinheiten holen: Wenn du dein Becken bewegst, bewegst du dein Geschlecht und so kannst du dir deine Streicheleinheiten holen.

Schau dazu doch mal in unsere Texte Guter Sex: Wer befriedigt hier wen? und Aktiver und bewegter Sex: Beckenschaukel für Frauen

Bei der Frage nach hormoneller Verhütung scheinst du schon entschieden. Oder hast du da ein Anliegen an uns?

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Frage Nr. 41790 von 17.10.2026

Wie groß muss der Penis für eine Frau sein

Unsere Antwort

Ein Penis muss keine bestimmte Grösse haben, damit eine Frau den Sex geniessen kann. Viel wichtiger als die Grösse eines Penis ist, was ein Mann mit seinem Penis macht. Was ich damit meine, erfährst du in diesem Text. Dort findest du auch Links zu Übungstipps. 

Ausserdem hängt es beim Geschlechtsverkehr nicht vom Mann allein ab, wie viel eine Frau in ihrer Vagina spürt und wie sehr sie den Sex geniesst. Es spielt auch eine Rolle, wie gut eine Frau gelernt hat, ihre Vagina zu spüren und beim Sex einzusetzen.

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Frage Nr. 41784 von 16.10.2026

Wie funktioniert Sex im Alter

Unsere Antwort

Im Grunde funktioniert Sex im Alter genauso wie in jungen Jahren. Allerdings verändert sich der Körper mit dem Alter. Vielleicht dauert es länger, bis du sexuell erregt bist, oder bestimmte Dinge fühlen sich anders an als früher.

 

Vielleicht möchtest du dir dazu unsere Texte ansehen. Unsere Kapitel Sexualität: Facts und Tipps und Sex-Probleme und Lösungen sind grundsätzlich für Menschen aller Altersgruppen geschrieben. Zusätzlich haben wir Tipps zu Sex bei Krankheiten und Körperproblemen, was im Alter häufiger ein Thema sein kann. Schau dich doch mal in unseren Tipps um, dann wirst du vermutlich viele Antworten auf deine Fragen finden.

Und vielleicht interessiert dich ja auch das Buch Make more Love. Es spricht gezielt auch ältere Menschen an.

Wenn du eine ganz bestimmte Frage hast, dann stell sie uns doch einfach. Gib dein Alter und dein Geschlecht an und dann können wir dir in unserer Onlineberatung ganz gezielte Tipps dafür geben. Bitte gib auch die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41783 von 16.10.2026

Zu 41740

Vielen Dank für eure Nachricht und die Tipps und eure Website! Ich habe so viel hier gelernt und lerne weiterhin und so viel Hoffnung geschöpft, dass ich meinen Körper richtig spüren lernen kann! Also danke! Eure hands-on Attitüde zu Sex ist super toll und hilft mir die Scham die ich dazu hatte, hinter mir zu lassen. Evtl würde ich mich zu dem Thema meiner letzten Frage nochmal melden, falls ich weitere Fragen habe. Toll, dass ihr da seid!

Unsere Antwort

Vielen Dank für deine positive Rückmeldung - das motiviert und freut uns natürlich sehr!

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