Hallo,
ich bin seit 2 Jahren in ambulanter Psychotherapie (mit einem teilstationären Aufenthalt), es gab bisher viele Höhen und Tiefen und eigentlich bin ich optimistisch das es noch ein Stück bergaufgehen kann.
Doch seit ca. einem Monat werden die depressiven Phasen mit Drang zur Selbstverletzung wieder häufiger. Meine Skills helfen noch, aber es kostet mich mehr Kraft sie anzuwenden.
Ich bin 43 Jahre alt und frage mich, ob die Stimmungsschwankungen auch homonelle Ursachen haben können? Prä-Menopause?
Weil eigentlich hat sich in meinem Alltag Nichts verändert. Eigentlich ist Alles gut.
Was kann ich tun, das die depressiven Phasen wieder weniger werden? Psychopharmaka habe ich bisher nicht genommen und möchte auch weiterhin keine nehmen! VG!
Unsere Antwort
Ja, das ist theoretisch schon möglich, dass du schon perimenopausal bist und deine Stimmungsschwankungen auch hormonell mitbedingt sein könnten.
Sind denn die Stimmungsschwankungen vor allem vor der Menstruation ausgeprägter im Sinne eines Prämenstruellen Syndroms? Oder haben sich diese Phasen verlängert? In solchen Fällen wäre es eine Möglichkeit, es mit einer Behandlung mit Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) zu probieren, zum Beispiel jeweils in der zweiten Zyklushälfte oder durchgehend. Auch eine Behandlung mit Johanniskraut wäre eine mögliche pflanzliche Option.
Am besten lässt du dich von deiner Frauenärztin beraten. Oder von einer Heilpraktikerin oder einer Fachperson, die in Phytotherapie ausgebildet ist, wenn du lieber keine Psychopharmaka einnehmen möchtest.
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