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Frage Nr. 40778 von 02.02.2026

Ich hatte als Jugendliche die ADS-Diagnose.
Benötige ich als Erwachsene jetzt nochmals eine Diagnose?
Das Problem ist das es für die Erwachsenenpsychiatrie (...) trotz der früheren Befunde nicht deutlich war, ob es eher AD(H)S oder Autismus-Spektrum trifft - oder beides. Und Autismus behandelt man anders (Minidosis Risperidon).
Was jetzt? ????
P.S. Die Klinik ist zu weit weg zur erneuten Vorstellung

Unsere Antwort

Grundsätzlich stellt sich ja die Frage, wozu du diese Diagnose brauchst. Wenn du Medikamente erhältst, sollten diese so gut wie möglich auf dich zugeschnitten sein. Du schreibst, dass bereits bei deiner ersten Diagnose nicht ganz eindeutig war, in welchen Bereich der neuromentalen Störungen sie gehört. Um sicher zu sein, dass du richtig behandelt wirst, finden wir eine Aktualisierung der Diagnose sinnvoll. Wenn du aufgrund deiner Symptomatik Einschränkungen in deiner Erwerbsfähigkeit beobachtest, ist eine Aktualisierung der Diagnose ebenfalls gut.

Du findest in vielen Orten Spezialsprechstunde für Ad(H)S und/oder Autismus. Solche Sprechstunden gibt es nicht nur an Universitätskliniken. Einschränkend müssen wir sagen, dass wir als Schweizer Onlineberatung keine verbindlichen Angaben zum deutschen Gesundheitssystem machen können.

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