Wieso geht es einem danach besser wenn man bei Migräne erbricht?
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Was gibt bei einer Schwangerschaft zu beachten wenn man Migräne mit Erbrechen hat?
Unsere Antwort
Es gibt einige Hypothesen dazu. Bei der Migräne kommt es zu einer Dysregulation in verschiedenen Hirnarealen, insbesondere im Hirnstamm. Auch das vegetative Nervensystem ist beteiligt. Das Erbrechen kann zu einer Art Reset bzw. einer Neusynchronisierung dieser verschiedenen an der Migräne beteiligten aktivierten Hirnzentren führen, was das Wohlbefinden verbessert.
In der Schwangerschaft kann Erbrechen vor allem dann problematisch werden, wenn es zu wiederholtem Erbrechen mehrmals täglich kommt, weil es dadurch zu Elektrolytstörungen (Natrium, Kalium, Chlorid) und Dehydratation führen kann. Mehrmals tägliches Erbrechen in der Frühschwangerschaft nennt man auch Hyperemesis gravidarum. Dies sieht man weniger im Rahmen einer Migräne, sondern wegen der Schwangerschaftsübelkeit, die bei einigen Schwangeren sehr viel ausgeprägter sein kann als durchschnittlich.
Ein gelegentliches Erbrechen in der Schwangerschaft während eines Migräneanfalls ist in der Regel nicht problematisch. Interessanterweise wird bei vielen Frauen die Migräne in der Schwangerschaft besser, insbesondere ab dem mittleren Schwangerschaftsdrittel. Bei wiederholtem Erbrechen in der Schwangerschaft ist das Wichtigste, die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen, idealerweise mit Nachtrinken einer Elektrolytflüssigkeit, also Wasser, das zusätzlich etwas Salz (NatriumChlorid) und allenfalls Kalium enthält oder eine Bouillon.
Wir haben diese Frage mit Frage 41113 zusammengefasst, weil wir vermuten, dass sie von der selben Person gestellt wurden.
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