Hallo Lilli, ich frage mich weshalb ich bzw mein Kopf immer gleich so besorgt denkt.
Ich habe den Eindruck das ich immer mit etwas besorgt sein muss und wenn es mal nichts gibt mein Kopf wieder Ängste und Sorgen erfindet. So ohne Anlass teilweise.
Das wird dann im Kopf so ganz groß.
[...]
Was sagt ihr? Weshalb bin ich so?
P.s könntet ihr den Beitrag bitte kürzen?
Unsere Antwort
Der Kopf sucht sich immer etwas, mit dem er sich beschäftigen kann. Oft sind es Ängste und Sorgen, mit denen er sich beschäftigt. Denn diese können durchaus belebend sein, auch wenn sie unangenehm sind.
Um von den Ängsten und Sorgen wegzukommen, braucht der Kopf also eine andere Beschäftigung. Es gibt gute Beschäftigungen, die verhindern, dass der Kopf sich in diesen Gedanken verliert. Besonders gut funktioniert dabei eine körperliche Beschäftigung. Zum Beispiel Übungen, bei denen du dein Gleichgewicht halten musst, oder auch andere Bewegungen, die deinen Fokus auf etwas lenken, das nicht mit Ängsten und Sorgen einhergeht.
Ausserdem entstehen starke, angstvolle Gedanken besser in einem Körper, der angespannt ist. Auch deswegen kann Bewegung beruhigend wirken, genauso wie Atemübungen. Wenn du oft sehr detailfokussiert bist, ist es wichtig, dass du Körpertechniken lernst, mit denen du dich lockern und beruhigen kannst. Damit regulierst du auch dein autonomes Nervensystem besser. In den folgenden Texten findest du Tipps dazu:
- Wie beruhige ich mich selbst?
- Wie beeinflusse ich meine Stimmung über den Körper?
- Gefühle, Beziehungen und das autonome Nervensystem
- Bauchatmen belebt und beruhigt
Schau dir auch unsere anderen Texte über das autonome Nervensystem an. Diese können Menschen im Autismus-Spektrum sehr helfen.
Wir haben die Frage auf deinen Wunsch gekürzt.
Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema