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Frage Nr. 41396 von 23.06.2026

Ich (w 57) lebe zusammen mit meiner 28-jährigen Tochter. Sie ist Autistin mit einer sozialen Phobie, weswegen sie es nur schafft maximal 30 Stunden in der Woche zu arbeiten. Dabei verdient sie leider nur den Mindestlohn, der bei uns in Deutschland nicht wirklich hoch ausfällt. Bisher habe ich kein Kostgeld von ihr verlangt, da ich selber finanziell ausreichend gut aufgestellt war - jedoch hat meine Tochter regelmäßig die Kosten für den Wocheneinkauf übernommen oder spontan sonstige Besorgungen bezahlt. Leider sind nun einige größere Summen auf uns zugekommen, die wir in den nächsten Monaten abbezahlen dürfen, weswegen ich eigentlich auf Kostgeld von meiner Tochter angewiesen wäre, um diese zusätzliche Belastung halbwegs auszugleichen. Gleichzeitig fühlt es sich jedoch "schäbig" an, Geld von meinem Kind zu verlangen, obwohl es selbst kaum etwas hat. Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?

Unsere Antwort

Für deine Frage sind wir nicht wirklich geeignet. Unsere Recherche ergab, dass es gesetzlich in Deutschland keine Festlegung von Kostgeld für Kinder, die eigenes Einkommen haben, gibt. Deine Tochter ist aber nicht mehr in Ausbildung, sondern teilt den Haushalt mit dir.

Wir würden dir darum zu einem Gespräch mit deiner Tochter raten. Wenn sie Wocheneinkäufe und ab und zu Besorgungen bezahlt, weiss sie, dass euer Haushalt etwas kostet. Wenn ihr nun besondere Ausgaben habt, könntest du ihr das doch erklären. Du könntest sie um einen Anteil bitten. Möglich wäre aber auch, ein regelmässiges Kostgeld zu vereinbaren, damit du nicht bei jeder grösseren Ausgabe wieder fragen musst. Wichtig ist, dass du transparent bist. Wenn du auf sie angewiesen bist, wird sie dich wahrscheinlich unterstützen.

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