Guten Tag Lilli,
Ich hab AD(H)S und ne Zwangsstörung.
Nehme deswegen Antidepressiva.
Das ADS war eine Diagnose in der Jugend.
Nur scheint die klassische Erwachsenenpsychiatrie, bei der ich regulär bin, AD(H)S bei Erwachsenen nicht zu kennen.
Von dem wie ich mich selbst erlebe, habe ich den Eindruck dass die Zwänge unter anderem das unstrukturierte, Chaos, vergessen usw versuchen zu kompensieren. Auch weil man jahrelang kaum Fortschritte machte bei der Therapie von den Zwängen.
Nun ist es so das ADHS-Medikamente bei der Kombination auch nicht verschrieben werden, weil es Zwänge triggern kann oder?
Hinzu kam das bei einem anderen Behandler (dazu bin ich sehr weit gefahren) als DD ASS infrage kam, was wiederum anders behandelt wird, oder? Ich bin als Laie mittlerweile jedoch "Experte" auf dem Gebiet, denn ich tauche bei Interesse sehr ins Detailwissen ab. Sind über die Jahre jedoch wechselnde Themen.
Für mich passt das Gesamtbild deutlicher zu AD(H)S mit autistischen Zügen.
Und eben der ausgeprägten Zwangsstörung obendrauf.
Deshalb freue ich mich über Ihre Rückmeldung.
Danke & Freundliche Grüße
Unsere Antwort
Ich kann dir keine Auskunft über Medikamente geben, weil ich nicht deine behandelnde Ärztin bin. Bitte besprich das mit der Person, die dir Medikamente verschreibt.
Als Psychotherapeutin würde ich dich individuell behandeln, basierend auf dem oder den Anliegen, die du hast, und auf deinen persönlichen Stärken und Herausforderungen. Neurodiversität zeigt sich von Person zu Person anders.
Auch Zwänge sind eine sehr individuelle Sache. Du erkennst bei dir das Bedürfnis, das unstrukturierte Chaos zu kompensieren. Die Frage ist, was du für Wege lernen könntest, besser damit umzugehen. Da fände ich Coaching/Psychotherapie sehr sinnvoll.
Hast du denn eine Fachperson, die mit dir individuell deine Probleme und Herausforderungen anschaut und dich dabei unterstützt, besser damit klarzukommen?
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