Hallo
ich bin knapp über 30 . Männlich habe eine leichte Spastik mit Bein betonter-Lähmung
Ich habe als "Aufhänger" mir auf dieser Seite schon mal folgendes rausgesucht:( Stichworte:) #
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-Es braucht viele Wiederholungen, bis das Gehirn lernt. Das heisst, - es braucht viele Berührungen an einem Punkt... i
- . Darum: Sei geduldig und gib nicht auf, auch wenn sich etwas neues zunächst vielleicht nicht so toll anfühlt.
.-.. sexuelle Vorlieben werden durch Wiederholung ausgebildet und Fantasien werden davon beeinflusst -----
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Jetzt darauf bezogen zu meiner Frage. Ich denke ich möchte bewusst meine Sexualität erleben. - ehr langsam - das was in der Öffentlichkeit Richtung Vermarktung von Sexualität passiert, ist da ehr oft das Gegenteil. (hör schneller weiter.. ) bei mir sorgt das ehr für mistrauen. Ich fühle mich Aufgereizt / überreizt . Überfordert. zu viel Angebot an Toys und co.. von denen alle das ultimative versprechen....
und auf der andren Seite möchte ich neues ausprobieren, aber eben durch so etwas das für mich wirklich gut ist. Und auch das ist was ich in meiner Sexualität auch partnerschaftlich mal haben möchte- Das Hinwirken auf Tief und verbunden und langsam.
eben das zu erlernen was ich mir auch Wünsche, und zu mir passt. und nichts was dazu nicht passt.
(nur weil es überall leicht verfügbar wäre, überdrehte und unrealistische Darstellungen von Sexualität)
Warum mir das so wichtig ist? Ich habe eine Geh Behinderung, mit Zerbralparesse mit sogenannter Bein Betonter Lähmung Das Heißt ich kann beispielsweise Meine Hüfte Bewegen aber nur durch Ruhe. und viel Übung.
Nun bin ich Single und frage mich daher ob das ein guter weg sein kann: Folgendes an mir selbst zu tun und zu üben :
Es gibt eine DVD die heißt Genitalmassagen für Genießer. bzw. für Genießer:innen Von Jaiya Hanauer Das ist ausdrücklich nicht als Porno ausgewiesen. Sondern er zeigt laut Beschreibungen Massage Techniken. Ist es nun eine Gute Idee, Garde mit dem wissen das alles viel Wiederholung braucht bevor ein Reitz als schön empfunden wird, sich das heufig anzugucken. und die Techniken so zu erlernen.
oder besteht die Gefahr von Erwartungsdruck. gerade gegüber einer Patner/ in die ich noch nie hatte.
Ich möchte einfach behutsam vorgehen und nichts üben was zu einer art von Bumerang/ Abhängigkeit führen/ werden könnte, Ich glaube einfach ganz allgemein, das vieles nicht möglich wird weil Menschen zu viel voneinander erwarten. Davor möchte ich mich und eine spätere Panterin bewahren!
und auf der andren Seite möchte ich Sexualität auch Single erleben,. Den grade die Sogenannte " Stop and go " Technik zum Beispiel hat sehr Positiv entspannende Effekte auf die Spastik.
Aber durch die Spastik besteht halt immer auch eine Tendenz von ehr zu viel Spannung.
Wahrscheinlich fühle ich mich deshalb auch schnell Aufgereizt/ Überreitzt. und auf der andren Seite braucht es ja eine Gewisse Grundspannung um überhaupt in die Nähe eines Höhepunkts zu gelangen. Es scheint also alles ein schmaler Gerd zu sein
Danke das Ihr da seit und es diese Seite gibt!
Gerade als Mensch mit Beeinträchtigung ist so eine Beratung wie hier nicht leicht zu finden!
ich bin sehr froh , das ich hier mein Anliegen los werden darf!
Unsere Antwort
So wie du schreibst, bist du gerade dabei, deine Sexualität vielleicht anders oder neu zu entdecken. Ja, das kann sehr sinnvoll sein. Wenn du beim Solo-Sex herausfindest, was sich angenehm anfühlt und was dir und deinem Körper Entspannung oder Lust bringt, dann ist das nichts Schlechtes und führt nicht zu falschen Erwartungen oder einer Art Abhängigkeit – also nicht dazu, dass du später nichts anderes mehr schön oder lustvoll finden kannst. In diesem Text kannst du mehr über Sexualität und Spastik erfahren.
Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass du dir viel Druck machst, später möglichst „gut vorbereitet“ in eine Beziehung zu gehen. Das ist verständlich. Gleichzeitig entsteht Sexualität gemeinsam – beim Tun, gemeinsamen Üben, Ausprobieren und miteinander Reden. Oft läuft sie ganz anders ab als Solo-Sex. Menschen lernen miteinander, probieren aus, lachen vielleicht auch mal über Missgeschicke und finden Schritt für Schritt heraus, was sich für beide gut anfühlt.
In meiner Arbeit mit Menschen in Beziehungen, die sich mit ihrer Sexualität beschäftigen, fällt zu diesem Thema manchmal ein Satz, den ich sehr schön finde: gemeinsam lustvoll nach vorne zu scheitern.
Du schreibst auch, dass du Single bist. Deshalb finde ich noch etwas anderes wichtig: Sexualität besteht nicht nur aus Techniken. Genauso wichtig ist es, Menschen kennenzulernen, Nähe aufzubauen und Erfahrungen mit Flirten, Vertrauen und Begegnungen zu machen.
Wie ist das bei dir – wie lernst du Menschen kennen und wie erlebst du Kontakt und Nähe zu anderen? Vielleicht interessieren dich dazu unsere Texte im Kapitel Tipps fürs Dating und Verführen.
Du beschreibst deine Bedürfnisse und Gedanken schon jetzt sehr klar und hast ein gutes Gespür dafür, was deinem Körper guttut und was er braucht. Wenn du diese Offenheit später auch in einer Beziehung teilen kannst, dann ist das eine gute Grundlage für gemeinsame und erfüllende Sexualität.
Gerne kannst du mir noch einmal schreiben. Gib dann einfach die Nummer dieser Antwort an.
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