Stell deine Frage...

Fragen & Antworten:
Ich und die anderen

Frage Nr. 37696 von 11.01.2024

Sind Frauen wirklich emotionaler als Männer

Unsere Antwort

Die kurze Antwort lautet: Nein, Emotionen hängen nicht vom Geschlecht ab.

Die lange Antwort ist aber komplizierter. Es gibt durchaus Unterschiede zwischen Menschen in Bezug darauf, wie stark, wie viele und welche Gefühle sie empfinden. Ein gewisser Teil davon scheint angeboren zu sein, aber viel ist auch erlernt – das heißt geprägt durch die Erziehung und die Umgebung, in der eine Person aufwächst. Und Frauen und Männer werden da immer noch sehr unterschiedlich erzogen. Viele Jungs lernen, dass Gefühle irgendwie schwach und "unmännlich" sind. Oft wird von ihnen erwartet, Gefühle nicht zu zeigen. Das kann auch dazu führen, dass manche den Zugang zu ihren Gefühlen verlieren, weil sie sozusagen eine Mauer bauen müssen, über die die meisten Gefühle nicht drüber kommen. Andere fühlen durchaus viel, zeigen es aber nicht. Es kommt also auch darauf an, was du genau meinst mit „emotional“. Denn das kann ja vieles heißen: Gefühle erleben, Gefühle zeigen, über Gefühle sprechen, und so weiter.

Mädchen wird dagegen oft beigebracht, dass sie sehr auf die Gefühle anderer achten sollen. Also zum Beispiel, dass sie niemanden verletzen oder vor den Kopf stoßen sollen. Dadurch entwickeln Mädchen meist ein größeres Verständnis und Bewusstsein für Gefühle. Allerdings passiert es auch, dass manche so sehr auf die Gefühle anderer fokussiert sind, dass sie ihre eigenen kaum noch wahrnehmen. Du siehst also, wie Menschen ihre Gefühle erleben und mit ihnen umgehen, ist ziemlich individuell und komplex.

Egal, welches Geschlecht sie haben: Vielen Menschen tut es gut, sich mit ihren Gefühlen mal etwas näher zu beschäftigen. Falls du dazu mehr wissen willst, empfehle ich dir unser Kapitel Meine Stimmung, meine Gefühle.

 

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 37688 von 10.01.2024

Ich habe eine Frage zum Thema Körperempfindungen und Gefühle im allgemeinen. Ihr sagt ja oft, wenn man sich z.B. beim Sex bewegt, dann hat man angenehmere Gefühle und Empfindungen. Oder: wenn man die Muskeln stark anspannt, hat man evtl. härtere Phantasien.
Beim Yoga heißt es: „Die energetische Ladung von Elebtem wird irgendwo im Körper gespeichert“. Oder zum Beispiel, dass bei manchen Körperhaltungen unerwartet Gefühle hochkommen können. Als wären die irgendwo in den Muskeln (?) auch über Jahre (?) gespeichert und man würde durch Bewegung diese Gefühle aktivieren. Und verarbeiten ?
Könntet ihr mir das mal wissenschaftlich übersetzen ? So klingt es eher nach Glaubenssystem…

Ich leide oft unter Verspannungen und Muskelschmerzen im unteren Rücken. Der Arzt sagt ich brauche mehr Bauchmuskeln. Ok.
Oft habe ich auch das Gefühl, als würde ich / mein Körper sehr unter Druck stehen. Ich fühle mich manchmal aggressiv und wütend, obwohl im hier und jetzt in der Außenwelt gar nichts passiert, was mich aktuell wütend machen könnte. Manchmal putze ich die Wohnung (=ich bewege mich) und fühle mich plötzlich wie geladen und aggressiv. (Das Putzen ist dafür nicht der Grund, ich mache es freiwillig und nicht ungern).
Manchmal fühle ich mich wie ein Dampfdruck-Kessel, bei dem aber der Dampf nicht entweichen kann. Als wäre das alles irgendwo ganz tief so abgespeichert. Ich habe angefangen Sport zu machen und hoffe, dass ich durch das körperliche Ausgelaugtsein etwas von dem Druck löst.
Trotzdem verstehe ich nicht, woher das alles kommt, warum das so ist und wie das - abseits von abstrakten Erklärungen - alles abläuft im Körper….
Danke!

Unsere Antwort

Ich kann das leider nicht wissenschaftlich übersetzen. Bei körperorientiert arbeitende Fachpersonen wirst du aber oft das Konzept eines Körpergedächtnisses finden. Gerade in der Traumatherapie ist das Konzept sehr hilfreich. Die therapeutische Richtung des Somatic experiencing zum Beispiel arbeitet ganz konkret damit. Wir wissen auch, dass durch körperliche Zustände (Haltung, Anspannung, Bewegung) Erinnerungen, alte Gefühlszustände und Flashbacks hochkommen können.

Ich mache keine klare Trennung von Körper und Geist, sondern sehe das eine als die eine Seite der Münze, das andere als die andere: Wenn du etwas denkst oder fühlst, spiegelt sich das im Körper – und umgekehrt, wenn du etwas mit dem Körper machst, spiegelt sich das in deinem mentalen Erleben.

Ich glaube nicht, dass dein Problem mangelnde Bauchmuskulatur ist. Ich könnte mir das eher folgendermassen vorstellen – schau mal was du damit anfangen kannst: Du stehst unter hoher Spannung – und damit ist sowohl mentale als auch muskuläre Spannung gemeint. Möglicherweise hast du auch einen muskulären "Panzer", um die Energie darin festzuhalten. Durch die muskuläre Spannung aktivierst du dein autonomes Nervensystem dahingehend, dass es dich zum Kämpfen (oder Fliehen) auffordert. Aktivität wie Putzen kann unter hoher Spannung geschehen: Angenommen, du atmest kurz, hast einen angespannten Kiefer, angespannte Schultern und angespannten Nacken - das lockert dich nicht, sondern treibt dich möglicherweise noch mehr in diesen Zustand.

Sport kann gut sein – wenn es mit einer Entladung von Spannung einhergeht, kommst du danach in einen Zustand der Entspannung. Ich würde dir vor allem Bewegung und Lockerung des Rumpfes, der Schultern und des Kopfes empfehlen. Tanzen wäre super. Eine Kampfsportart wäre klasse. Yoga wäre auch klasse.

Im Kapitel Meine Stimmung, meine Gefühle haben wir Tipps zur Selbstberuhigung und Tipps, wie du deine Stimmung über den Körper beeinflussen kannst. Schau die dir doch mal an.

Gern kannst du uns wieder schreiben. Gib dann die Nummer dieser Frage an.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 37644 von 01.01.2024

Hallo,
ich bin m. (31) Jahre alt und bin Jungfrau. Die letzten 6 Jahre habe ich mich, mehr oder weniger damit beschäftigt eine Partnerin zu bekommen, habe vielleicht aber nur 5 Personen angesprochen, was außerordentlich wenig ist. Die Frauen, die mich immer und immer wieder erkennen, rennen auch sichtbar weg von mir, ich belästige jedoch niemand oder schade jemanden. Ich bin auch nicht Frauenhassend, der Hass geht eigentlich nur gegen meine Mutter.
Als ich 29 wurde, bin ich mir meiner Sterblichkeit deutlich bewusst geworden und habe erkannt das ich praktisch die letzten 15 Jahre einsam gelebt habe, was eigentlich total gegen meiner Lebensvorstellung entspricht. Ich habe es geschafft vom 8. bis zum 25. Lebensjahr eine Vulva zu simulieren indem ich mit einer Matratze penetriert habe, auch wenn es mir instinktiv ziemlich falsch vorkam, ich hatte/habe eine Sucht nach leicht bekleideten Frauen aus diversen onlineshops. Nun hat mich die Realität erfasst, meine Libido ist gegen null und ich weiß nicht so richtig, wie ich das handhaben soll. Ich hatte einen Psychotherapeuten, habe aber dann wieder aufgegeben.

Unsere Antwort

Du weisst sehr viel über dich und kannst dich sehr genau ausdrücken. Du kannst Wünsche formulieren und weisst, dass du Fähigkeiten entwickeln musst, wenn du dir Wünsche erfüllen willst. Jetzt ist dir aber der Weg in eine Beziehung noch nicht gelungen. Möglicherweise stehst du dir selbst bei der Umsetzung deiner Pläne im Weg. Vielleicht hast du auch unrealistische Vorstellungen. Bist du sicher, dass du dein Ziel ernsthaft verfolgst?  Um diese Fragen zu klären, raten wir dir, es noch einmal mit einer Psychotherapie zu versuchen. Mit einem professionellen Begleiter könntest du heraus finden, wie ernst es dir ist. Zudem scheint mir wichtig, dass du dich so real wie möglich mit deinen Beziehungswünschen beschäftigst. Es soll dir ja gelingen, aus deiner Traumfrau eine ganz reale Partnerin zu machen. In einer Psychotherapie könntest du auch üben, dich immer wieder zu ermutigen und deinen Plan so lange zu verfolgen, bis du dein Ziel erreicht hast. Und vielleicht interessiert dich auch unser Kapitel mit Tipps fürs Dating und Verführen.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 37599 von 08.11.2023

Ist es normal das ich m 15 nicht mit meinen Freunden in eine Gemeinschafts Dusche nackt gehen will oder mich nicht vor den umziehen möchte? meine Freunde sagen, das kommt mit dem Alter das das mir nicht mehr peinlich ist, aber ich weiß es nicht. ist das normal oder kommt das wirklich noch?

ich kann es mir nicht vorstellen, weil ich mich schäme unter Freuden nackt zu duschen unter anderen fremden im Schwimmbad ist das ja noch so halbwegs okay aber unter Freunden mh das mag ich garnicht danke

Unsere Antwort

Danke für deine Frage und zuerst ist es wichtig zu sagen, dass es in Ordnung ist, wenn du nicht mit deinen Freunden nackt duschen willst.

Das Nacktsein kann sich unangenehm anfühlen mit Menschen, mit welchen man nahe befreundet ist. Darum ist es manchmal einfacher mit Menschen, welche man nicht so gut kennt.

Du spürst bereits, dass «nackt Duschen mit Freunden» eine Grenze von dir überschreitet und du das nicht magst. Deshalb gibt es auch keinen Grund, weshalb du das machen solltest, und du setzt dich ja bereits für deine Grenze ein. Das ist super!

So viel zu deiner Frage. Falls du aber noch untersuchen möchtest, weshalb es dir unangenehm ist, könntest du ein kleines Experiment machen und versuchen rauszufinden, was es genau ist, was du am «nackt duschen mit Freunden» unangenehm findest. Sind es die nackten Körper der Anderen? Liegt es an deiner eigenen Nacktheit? Liegt es daran, dass du Angst hast ausgelacht zu werden? Oder ist der Akt des Duschens ein Moment der Entspannung, welchen du ungerne mit anderen Menschen teilst? Diese und noch viele andere Gründe könnte es geben. Alle Gründe sind in Ordnung! Es könnte für dich einfach spannend sein herauszufinden, an was es genau liegt.

Eine andere Frage kann natürlich sein, dass du nicht weisst, wie du deinen Freunden beibringst, dass du es unangenehm findest mit ihnen zu duschen. Es entsteht ja schon ein wenig Druck. Vor allem wenn es in der Schule oder beim Hobby ist. Dazu bräuchte ich aber mehr Informationen, was genau die Situation ist. (Kannst gerne schreiben und einfach die Fragenummer anfügen)

Aber grundsätzlich will ich dich ermutigen deinen Freunden zu sagen, dass du es unangenehm findest und du darum auf das gemeinsame Duschen verzichtest. Und wenn sie deine Freunde sind, dann akzeptieren sie es. Es braucht vielleicht einfach ein wenig Zeit.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Hast du mehr Unklarheiten oder willst mir deine Situation noch mehr beschreiben, dass ich dir noch konkreter helfen kann, dann schreib mir einfach.

Unser Fragefenster ist jetzt bis Ende des Jahres zu, aber du kannst dich gerne wieder melden, wenn es Anfang Januar wieder offen ist. Gib dann einfach die Nummer dieser Frage an. Falls du auf fortnite unterwegs bist, kannst du dort noch bis zum 1.12. jeweils Dienstag bis Freitag 19-21 Uhr live mit jemandem aus dem Lilli-Team chatten. Gib auch dort bitte deine Fragenummer an.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 37568 von 04.11.2023

Eventuell die Falsche Plattform für sowas.
Ich habe mit einer neuen Arbeit angefangen. Ich verstehe mich mit einem Kollegen gar nicht. Er ist in meinem Büro. Wir sind zu 3 im Büro, mir inklusive. Die Chemie passt einfach nicht und das ist okay. Was mein Problem ist: Wenn ich Zuhause bin dann ist er mir immer noch im Kopf. Denke mir, was er besser machen könnte, dass er anders reagieren könnte, dass er sich ändern müsste, dass er voll den Stock im Arsch hat. Denke das wahrscheinlich auch damit ich bisschen mit ihm klar komme. Aber auch damit er besser wird.
Irgendwie stressen mich die Gedanken. So Art Stress Gedanken. Sollte ich doch lieber bei mir bleiben (Gedanklich) und nicht überlegen was er besser machen kann und ihn einfach seine Arbeit machen lassen? Das versuche ich, doch schweife da immer wieder ab. Ich habe auch versucht Nett zu sein und der andere Kollege meinte auch, ich bin auch nett zu ihm (Mit dem anderen Kollegen verstehe ich mich extrem gut) Es herrscht aber eine Grundspannung zwischen dem die Chemie nicht stimmt und mir.
Er nimmt alles sehr sehr negativ was man ihm sagt, wird sehr schnell beleidigt. Das habe ich auch gemerkt und ihm mehr "Raum" gegeben, in dem ich nur über die Arbeit rede und nicht sage was ihn "angreifen" könnte. Wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt und ihm meine "andere" Meinung sage, dreht er sich immer mit dem Kopf komplett weg und hört nicht zu. Ich bleibe bei meiner Meinung. Es ist auch so, als würde er mich nicht respektieren, wenn wir verschiedener Meinung sind. Er meinte auch zu unserem 3 Arbeitskollegen wie Dumm es sei sein Geld zur Seite zu legen, für ein Teureres Motorrad. Der Typ mit dem die Chemie nicht stimmt investiert sein ganzes Geld. Der Kollege der sein Geld weglegt für sein Motorrad schaut mich verwirrt an, ich meinte zu ihm das es nicht Dumm sei, sein Geld für ein Motorrad zur Seite zu legen. Es ist seine Leidenschaft / Hobby und er sollte sein Geld ausgeben nach seinen eigenen Bedürfnissen und Wünsche und die Bedürfnisse und Wünsche unterscheiden sich bei Menschen. Da habe ich auch gemerkt, er respektiert einfach nicht andere Menschen, so wie sie sind. Für ihn gibt es "Rational" einfach nur das was er denkt ist richtig und alles andere Falsch?!
Er wirft mir bei der Arbeit auch super oft Blicke rüber und schaut böse. Ich nehme das eigentlich gelassen auf und arbeite einfach weiter. Er arbeitet auch echt nicht und ich weiß auch nicht wie er die Stelle bekommen hat.
Ich habe auch mit anderen Kollegen gesprochen und die meinten auch, er wirkte so als hätte er 4 Jahre mit keinem Menschen gesprochen. Ich habe mit ihm gleichzeitig die neue Arbeit angefangen und ganz am Anfang war er wirklich extrem unsicher. Hat seine Sätze extrem vorsichtig formuliert, damit er potenziell keinen Angreifen kann. Hatte bei jedem "Fehler" Angst und wenn ihm der Chef etwas gesagt hat ihr 3 (Also zu ihm, mir und dem anderen Kollegen) dann hat er immer extreme Panik geschoben und völlig überreagiert. Es gab paar Situationen, wo der Chef mit uns geredet hat, da wir neu sind und noch nicht wissen wie alles abläuft. Da hat er komplette emotionale Ausraster gehabt und gesagt eigentlich müssten wir gekündigt werden aus dem und dem Grund. Mit dem Kollegen mit dem ich mich gut verstehe... wir haben uns einfach angeschaut und großen Augen gemacht. Im Sinne von, was geht hier jetzt ab, es ist echt nicht wildes.

Meine Vermutung war es, dass er alles in den Arsch geschoben bekommt und selbst wenig Lebenserfahrung gesammelt hat. Und deshalb so extrem unsicher ist und soziale Interaktionen nicht wirklich einschätzen kann, ob die gut oder schlecht sind. Im laufe der Zeit hat man immer mehr mitbekommen und er hat von sich aus viel erzählt. Tatsächlich bekommt er alles von seinem Vater bezahlt, wird bekocht, sogar zur Arbeit gefahren, hat nur Online Freunde, und seine "echten" Freunde sind die Freunde von seinem Vater... Er übernimmt auch immer nur die Meinung von seinem Vater (sagt auch mein Vater hat mir gesagt das und das) hat keine Eigene Meinung und hat tatsächlich am Anfang der Arbeit meine Interessen einfach kopiert um gut anzukommen. Sowas wie Musikgeschmack oder Hobbys. Doch die stimmen einfach nicht. Er tut das glaube ich, um nicht aufzufallen und nicht anders zu sein. Nachdem Motto, wenn ich nicht die selben Interessen habe etc. dann werde ich von anderen nicht gemocht oder sowas. Er meinte auch das sich der Chef jeden Fehler aufschreibt und gegen uns hält... Doch der Chef ist genau das Gegenteil.. Er will uns so lange wie möglich behalten..
Er bekommt alles was ich mir quasi erhofft habe, also Geld. Doch merke einfach das ich zum Glück sein Leben nicht habe, da er einfach so wenig Lebenserfahrung, keine eigen Verantwortung hat und alles leider in den Arsch gesteckt bekommt.
Er Super komisch der Kerl. Er ist Mittlerweile 22 und wird bald 23.
Ich merke aber auch selber, ich stecke viel zu viele Gedanken in eine Person, mit der ich nicht klarkomme. Ich vermutete ich tue das, da ich selber unzufrieden mit meinem Leben bin. Ich könnte sowas wie mein Schlafrhythmus verbessern, habe auch gut zu genommen. Also könnte ich auch meine Ernährung umstellen mehr Sport machen. Ich habe auch gemerkt. Wenn ich das auch teilweise gemacht habe, habe ich auch viel weniger über den komischen Mitarbeiter gedacht. Eventuell will mir mein Gehirn sagen, du bist unzufrieden mit deinem Leben, ändere mal was. Als Signal quasi. Dann geht es mir auch viel besser wenn ich mich um mich selbst Pflege.
Etwas viel Text. Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und danke, für euere wirklich tolle Seite!
Falls das eine Rolle spielt, wir alle 3 im Büro sind Männlich
Wenn ich meine Frage: 37568 noch ergänzen darf.
Wie kann ich mein inneres Stärken und mehr mich mit meinen "Problemen" beschäftigen, als von den anderen?
Es das Problem mit den Gedanken zeigt mir auch, es stimmt auch was mit mir nicht. Und was genau? In bestimmten Lebensbereichen möchte ich mich verbessern, doch das tue ich nicht. Komme nicht in die Gänge. Ich vermute sehr stark, deshalb kommen die negativen Gedanken zu dem Kollegen, dass er sich ändern müsste, da ich mich eigentlich ändern möchte, und ich mit mir unzufrieden bin. So eine Art Projektion? Die Bestätigung war auch, als ich mehr an meinen Problem gearbeitet habe, dann habe ich viel weniger an den komischen Arbeitskollegen gedacht. Eventuell sollte ich auch ein wenig mit der Achtsamkeit beschäftigen. Ich gehe bei der Arbeit auch ab und zu raus, an die Frische Luft, und Atme tief ein und aus. Schnappe mir was um trinken aus der Küche und das tut mir immer gut :-)
Wie kann ich Grenzen aufsetzen?
Sollte ich ihn einfach mal drauf ansprechen, dass es eine negative Grundspannung zwischen uns liegt und wir es einfach mal besprechen sollten?
Eventuell sollte ich auch auch abstand gewinnen von dem Gedanken, wie Menschen eigentlich sein sollten. Das macht er ja quasi auch und ich auch bei ihm.
Ehrlich gesagt habe ich immer nur 2 Sachen getan, bei meinen Freunden. Wenn reden nie geholfen hat. Dann Kontakt abbrechen. Da kam nur 2 mal vor. Sonst waren die Freundschaften die auch aufgebaut habe immer natürlich und wenn etwas nicht gepasst habe, habe ich einfach meine Gefühle / Wünsche ausgesprochen und meine Freunde haben das immer Respektiert und das wars dann schon. Bei der Arbeit geht das nicht (also Kontaktabbruch) Aber könnte mal zu mindestens mit ihm reden, damit ich es versucht habe. Ich bin bereit mich anzupassen. Doch sollte ich das überhaupt?
Tut mir leid, für die echt langen Texte.

Unsere Antwort

Du hast recht. Wir sind nicht ganz die richtige Plattform für deine Frage. An deinem langen Text merken wir aber, dass du dich wirklich intensiv und ausdauernd mit deinem ungeliebten Kollegen beschäftigst. Auch da hast du recht. Du widmest ihm wirklich viele deiner Gefühle und sehr viel von deiner Zeit.

Sinnvoll finden wir deine Frage: «Wie kann ich mein inneres Stärken und mehr mich mit meinen ‚Problemen’ beschäftigen, als von den anderen?»

Du machst etwas, was die meisten Menschen am besten können. Du externalisierst. D.h. du siehst bei anderen sehr gut, was sie nicht können, was alles nicht stimmt und möglicherweise sogar, wie sie ihre Probleme lösen können. Du erlebst die anderen aber auch als Störung. Also möchtest du, dass die Störung verschwindet. Bei Externalisieren kann man sich nur vorstellen, dass die Anderen zur Verbesserung der Situation Änderungen vornehmen müssten. Mit deiner Haltung müsste deine Kollege was verändern, damit deine Welt in Ordnung kommt. Das klappt leider nie. Darum haben wir Menschen so oft Beziehungsprobleme.

Du hast allerdings schon sehr viel erkannt. Bisher hast du nur zweimal eine Beziehung beenden müssen, weil Reden nicht geholfen hat. In Freundschaften hast du erfahren, dass Reden hilft. In Freundschaften haben allerdings auch beide Seiten ein Interesse am Erhalt der Freundschaft. Gegenseitiger Respekt hilft auch, Kompromisse zu suchen. Bei Freund*innen ist es auch leicht zu verstehen, wenn sie so gemocht werden wollen wie sie sind. Also tolerieren wir da das Anderssein leichter.

Bei Arbeitskollegen geht das nicht. Hier bist du mit deinen persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und/oder deiner Frustrationstoleranz gefragt. Wie regulierst du deine Gefühle? Darf dein Ärger während deines ganzen Arbeitstag in dir herumtoben, weil dein Kollege sich störend verhält? Oder findet ihr beide (dein Ärger und du) andere Wege? Du hast schon gute Sachen rausgefunden. Sich Ablenken, Veränderungsvorschläge für sich selbst ausdenken, etwas trinken, Luft schnappen etc…. Genau so etwas wird dir helfen, wenn du aufhörst, so misstrauisch zu sein. Mit dir stimmt alles! Was dir nicht gut tut ist, dass du darauf nicht vertraust! Wenn du einen Kollegen hast, den du nicht magst, leidest du darunter. Das ist normal. Es ist viel schöner mit Leuten, die das «Heu auf der gleichen Bühne haben». Auch normal. Deswegen ein Langzeitleiden entwickeln, ist auch normal, macht aber gar keine Freude. Such doch mal in dir selbst nach einer Instanz, die das «Heu auf der gleichen Bühne hat» und die gern mit dir zusammen ist. Gemeinsam mit dieser inneren Instanz findest du sicher einen Weg, deinen Kollegen zu tolerieren und dir selbst ein interessantes Leben zu bieten. Vielleicht gehört es zu dir, ab und zu über das merkwürdige Verhalten des Kollegen zu staunen. Wenn du dich für dein eigenes Innenleben verantwortlich fühlst, sind die Beobachtungen und Beurteilungen von anderen Menschen ganz interessant.

Diese Antwort gilt auch für Frage 37569.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 37555 von 03.11.2023

37488 und 37507

Tut mir leid für meine Ausraster.... Könntet ihr die beiden Fragen / Ausraster bitte löschen?

Soweit ich weiß helfen Psychologen bei Themen wie Sexualität oder meinem Problem mit dem Jungfrau sein nicht oder?

Muss es dann eine Sexualtherapie sein? Glaube die Krankenkasse übernehmen die Kosten dafür leider nicht

Unsere Antwort

Deine beiden Fragen haben wir vom Netz genommen.

Nein, das muss keine Sexualtherapie sein. Denn dein Anliegen ist ja nicht in erster Linie ein sexuelles. Wenn ich all das lese, was du uns geschrieben hast, dann sehe ich da Themen wie Selbstwert, Selbstbewusstsein, Teufelskreise, Verhaltensänderungen und soziale Kompetenzen. Und natürlich auch die Verarbeitung der vielen Ablehnungserfahrungen. All das sind klassische Themen der Psychotherapie. Und auch Sexualität ist oft Teil von „normaler“ Psychotherapie. Ein kompetenter Therapeut wird daher einen Weg finden, das mit der Kasse abzurechnen.

Wenn du in Deutschland lebst, hilft dir eventuell diese Seite dabei, einen Therapieplatz zu finden. Es könnte sich auch lohnen, mal das sogenannte Kostenerstattungsverfahren zu recherchieren. Manchmal kommt man so schneller an einen Platz.

Es freut mich, dass du das angehen willst – ich glaube, das könnte dir wirklich helfen. Wir wünschen dir auf jeden Fall alles Gute dabei.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 36282 von 25.01.2023

Antwort auf die Frage 36234.

Warum sollte ich nicht meine Entscheidung fällen, ob ich dann Frauen gefalle?

Ich meine Kendall Jenner wird mich auch nicht Daten wollen, da sie in einer komplett anderen Liga ist, die unerreichbar für mich ist. Ich bin einfach nur irgendjemand, im Vergleich zu ihr. Kendall Dated natürlich nur Männer in ihrer Liga, die auch erfolgreich, bekannt sind etc. wie sie ist es. Die Männer in ihrer Klasse haben etwas zu bieten.

Ich habe leider nicht viel zu bieten, da ich kein Erfolg habe. Ich bin einfach ich, ohne Erfolg, Geld und großem following.

Ich kann auch keine 10/10 Daten, da ich auch selber keine 10/10 bin. Warum sollte eine 10/10 Frau nach unten Daten?

Ich denke immer, ich muss in der selben klasse / Liga spielen. Ich kann zum Beispiel keine Doktorin Daten, da ich eine Ausbildung mache, was an sich nicht schlimm ist. Sie ist halt deutlich intelligenter und sucht sich jemanden aus, der auch akademisch gut Erfolg hat. Macht das denn Sinn? Für mich irgendwie schon. Ich denke Frauen Daten immer in der selben Liga, mit ähnlichen Attraktivität, Intelligenz, werte, Gedankengänge etc.

Kann man den jemanden lieben nur für die Person die sie ist, ohne etwas zu bieten?

Eventuell liegt das auch in meiner Kindheit. Ich musste für liebe und Anerkennung immer arbeiten. Mit arbeiten meine ich gute Schulnoten vorweisen, also für gute Noten arbeiten. Meine Eltern waren Schulnoten das allerwichtigste. Ich habe immer nur Anerkennung und Liebe bekommen, wenn ich gute Noten hatte, doch die guten Schulnoten hatte ich nie. Deshalb gab es immer Streit und es wurde laut.
Ich weiß gar nicht wie sich Liebe anfühlt.

Eventuell denke ich deshalb (Vorgeschichte aus der Kindheit), dass ich was erreicht haben muss, um bei Frauen gut anzukommen, da ich sonst nichts wert bin, und keine Anerkennung bekomme?

Wie kann ich den Gedankengang durchbrechen?

Deine Antwort hat mich deshalb verwirrt. Das Frauen mich jetzt schon gefallen an mir haben können, obwohl ich nichts erreicht habe, nichts zu bieten habe.

Ich habe viel über Instagram geschrieben und tinder. Da schreiben mir die Frauen, dass sie keine Interesse haben. Ich bin auch mehr der ernste Typ, und nicht so witzig. Wie kann ich witziger sein und lockerer? Das fällt mir auch schwer. Eventuell wenn ich mehr Selbstbewusstsein habe, kann ich lockerer sein und die Welt und mich selbst auch gelassener sehen? Hier denke ich wieder, dass ich wieder gefallen muss… sollte ich doch lieber einfach ernst bleiben?

Sollte ich trotzdem versuchen eine Beziehung einzugehen, obwohl ich nichts zu bieten habe? Ich weiß auch nicht ob ich lieben kann. Eventuell sollte ich zuerst mich selbst lieben lernen, bevor ich andere liebe?

Wie kann ich lernen mich selbst lieben zu lernen?

Wie kann ich offen über meine Gefühle reden. Ich glaube das ist der Schritt wie aus einer Frauen Freundschaft mehr werden könnte? Ich habe mich das niemals getraut zu sagen, das ich eine Frau mag, aus Angst abgelehnt zu werden.

Ich habe weiterüberlegt und merke, dass die ganzen Probleme bezüglich des Dating eventuell gar nicht, beziehungsweise weniger stark vorkommen würden, wenn ich mich selbst akzeptieren würde?

Stimmt das?
Habt ihr dazu eventuell einen Beitrag, beziehungsweise könnt ihr mir erklären, wenn ich dabei vorgehen könnte, mich selbst zu akzeptieren?

Denke das ist super wichtig.

Unsere Antwort

Deine Fragen zeigen mir, dass du intelligent bist (soviel zu deiner Liga smiley). Ich glaube, du triffst da einen Nagel auf den Kopf, wenn du schreibst: "Ich habe immer nur Anerkennung und Liebe bekommen, wenn ich gute Noten hatte, doch die guten Schulnoten hatte ich nie. Deshalb gab es immer Streit und es wurde laut. Ich weiß gar nicht wie sich Liebe anfühlt."

Ja, ich glaube, du hast keine richtige Liebe erlebt. Und die Frage "Kann man den jemanden lieben nur für die Person die sie ist, ohne etwas zu bieten?" macht vor diesem Hintergrund genauso Sinn wie dein Gefühl, dass du bei Frauen etwas erreicht haben musst, weil du sonst nichts wert bist.

Und es macht Sinn, dass meine Antwort dich verwirrt hat – dass Frauen jetzt schon Gefallen an dir haben könnten. Dein Gehirn hat eine Kindheit lang anderes Futter bekommen – leider. Es macht auch Sinn, dass du meinst, abgelehnt zu werden, wenn du dein Innerstes preisgibst. Denn dieses Innerste hat noch wenig Liebe erfahren.

Ja, du hast recht: Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind zentral. Glaub mir, viele Leute sind in Beziehungen, ohne dass sie wissen, was Liebe wirklich ist. Viele Menschen haben, so wie du, ein niederes Selbstwertgefühl. Denn viele Menschen wurden als Kinder nicht bedingungslos geliebt.

In Liebesbeziehungen widerspiegelt sich das oft darin, dass man den*die Partner*in dafür braucht, das eigene Selbstbild aufzuwerten. Da ist es klar, dass diese*r Partner*in eine möglichst hohe "Stellung" haben muss – man will ja nicht "nach unten" daten. Oft geht das einher mit Bewunderung und Idealisieriung des*der Partner*in. Wenn der*die Partner*in dann auf die Dauer nicht dem Idealbild entspricht, schlägt die Bewunderung in Abwertung oder gar Verachtung um.

Daher: Wenn eine Frau dich wegen deines mangelnden Erfolges oder niedrigeren Bildungsstandes nicht möchte, glaube ich nicht, dass dir diese Frau gut tun würde. Dir täte eine Frau gut, die an dir als Person interessiert ist – unabhängig davon, in welcher "Liga" du spielst.

Es ist eine gute Idee, wenn du dich interessiert mit dir auseinandersetzt. Das geht in einer Beziehung: Viele Menschen reifen in einer Beziehung aneinander. Es geht auch als single.

Egal ob in einer Beziehung oder allein: Nun, ein wichtiges Ziel ist, dass du dich nicht mehr abwertest, sondern Mitgefühl für dich entwickelst. Wir haben ein Kapitel geschrieben, wo es um die Themen geht, die du beschreibst. Ich schlage vor, dass du dich da mal durchliest. Vielleicht möchtest du mit diesem Text beginnen. Danach kannst du uns gern deine Gedanken dazu schreiben.

In Sachen "lockerer werden" stehen in diesem Text für dich ein paar Tipps.

Diese Antwort gilt auch für Frage 36285.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 35043 von 16.05.2022

Antwort Zu #34970

Ihr habt bei mir ein paar Denkansätze angestoßen, die ich so noch nicht gesehen habe.
Dies liegt vor allem daran, dass Männer bei meiner Mutter häufig nicht als "majorenne" Wesen gesehen werden.
Bedeutet, Männer sind nach dieser Logik gar nicht fähig zu begreifen, dass sie mit ihren kurzen Haaren einem Klischee entsprechen, sie tun es einfach aus Pflegeleichtigkeit, weil sie die Regeln der Hygiene sowieso nicht beherrschen können.

Dies wird auch immer wieder deutlich, wenn ich davon rede, dass mein Cousin über mir seinen Kram nicht geregelt bekommt, inkl. seine Wohnung nicht sauber halten kann. Das Argument ist klar. Er ist ein Mann. Er kann es eben nicht besser.
Wie sollte ich dann auf die Idee kommen, zu hinterfragen, wieso Männer sich an dem Rollenbild stören könnten, wenn sie nur Entschuldigungen und Vorteile hieraus ziehen, da ein Mann mit langen Haaren ja in der Lage ist, sich zu pflegen.

Meine Intention ist aber weiterhin nicht, mich nur als Frau selbstsicherer zu sehen, sondern auch die Kommunikation zu üben.

Mein Ziel ist es, Konflikte anzusprechen und meinen Standpunkt klar zu verteidigen.
Dies kann man auf mehrere Arten tun. Man kann das Gegenüber provozieren, aufklären oder man kann es zu einer freien Diskussion einladen.

Meistens bevorzuge ich letzteres, aber manchmal ist keine Zeit dazu.

Letztens hatte ich Zeit dazu. Ich habe einen Mann kennengelernt und da es online war, habe ich erstmal kein Bild ins Netz gestellt. So konnte ich austesten, ob er auf meinen Charakter steht. Dann habe ich ich mich irgendwo auf einem öff. Platz ganz normal getroffen, also ohne Schminke etc.
Eigentlich hätte ich gedacht, mit dem riesen Rucksack und dem grün-gestreiften Pulli muss "Mann" jetzt doch mal die Augen kurz von der Frisur wegbekommen.
Aber auch hier kamen wir natürlich wieder auf das Thema, wobei er noch gefragt hat, ob mir die Haare abbrechen.
Super...

Beim zweiten Versuch habe ich mir dann doch mal etwas edleres angezogen. Zumindest einen schwarzen Rock und schönere Schuhe. Je kürzer der Rock, desto magischer der Blickfang, so sagt man. Es scheint zumindest etwas gewirkt zu haben.

Zur Selbstsicherheit gehört immerhin nicht nur, sich im eigenen Körper wohl zu fühlen, sondern auch, selbstsicher auftreten zu können. Das ist es, was mir noch fehlt.
Daher gehe ich gerne oftmals auch mal das Risiko ein, wie ein Steinbock mit den Hörnern zuzuschlagen und meine Kräfte zu messen.
Allerdings ist die jugendliche Naivität trotz meines langsam nicht mehr ganz so jugendlichen Alters noch gut bei mir vorhanden, so dass sich vor allem Menschen vor den Kopf gestoßen fühlen, die doppelt so alt sind.

Die Kunst muss also wohl darin liegen, die Nachricht nicht zur vermitteln, sondern sie auch auf einem Niveau zu vermitteln, das der andere versteht. Manchmal glaube ich, alte Menschen wollen nicht verstehen.

Und junge Menschen wollen sich wörtlich die Hörner abstoßen.

Wie kann ich meine sprachlichen Fähigkeiten so trainieren, dass ich sie noch besser einsetzen kann?

Unsere Antwort

Ist es eine Frage der sprachlichen Fähigkeiten? Du schreibst sehr differenziert. Das lässt darauf schliessen, dass du auch mündlich sehr gute sprachliche Fähigkeiten hast.

Ich glaube, es ist keine Frage der Sprache, sondern eine Frage der Einstellung. Ich finde es super, wie du dich damit auseinandersetzt. Du schreibst, dass deine Mutter eine verachtende Haltung gegenüber Männern hat. Du bist aufgewachsen in einem Milieu, wo Verachtung viel Platz hatte. Da verstehe ich, wenn du immer mal wieder verachtende Blicke auf dir spürst. Kannst du dir auch vorstellen, dass Menschen dir gegenüber wirklich wohlwollende Blicke haben? Das macht es leichter für dich, ihnen gegenüber eine wohlwollende Haltung zu haben.

Eine wohlwollende Haltung bedeutet: Sieh sie als Menschen. Mit Gefühlen und Bedürfnissen. Wenn du dich so einem Mensch gegenüber selbst behaupten möchtest, brauchst du eine offene Haltung gegenüber dem, was in ihm vorgeht. Ein echtes Interesse. Du sagst, manchmal ist keine Zeit für eine freie Diskussion. Ich glaube, dann ist auch nicht der richtige Zeitpunkt, einen Konflikt zu klären. Menschen werden nicht gern unter Druck gesetzt. Dann gehen sie eher in den Widerstand. Dann wollen sie nicht verstehen. Sie werden aber gern eingeladen – abgeholt dort, wo sie stehen. Dafür musst du dich in sie hineinversetzen.

Ich empfehle dir dieses Buch: «Konflikte im Kern gelassen lösen – Die Anatomie des Friedens» vom Arbinger Institute. Falls du Englisch kannst, hier noch das Original: "The Anatomy of Peace".

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 34789 von 23.03.2022

Sammelantwort 34789:
Ich habe eine Frage zu meinem medizinischen Befund…

Unsere Antwort

Dies ist eine Sammelantwort für bestimmte Fragen rund um ärztliche Untersuchungen, medizinische Befunde, Laborberichte und so weiter.

Wir bekommen viele Fragen, in denen Personen von uns medizinische Dinge wissen wollen, die am allerbesten die behandelnde Fachperson beantworten kann.
 
Wir verstehen, dass ein ärztlicher Rat oder ein medizinischer Befund sehr verwirrend sein können. Oft habt ihr nach einer Untersuchung noch Fragen. Das ist normal! Aber wir haben die Untersuchung nicht durchgeführt und können daher immer nur Vermutungen anstellen. Das bringt dich nicht weiter.
 
Daher ist das Beste, was du tun kannst, deine Ärztin direkt zu kontaktieren. Ruf an, geh vorbei oder schreib eine E-Mail. Deine Ärztin weiß ganz sicher, was getestet und untersucht wurde, und sie kann dir das erklären.
 
Auch Fragen, die sich aus einer Untersuchung ergeben, klärst du am besten erstmal direkt mit deiner Ärztin. Medizinische Fachpersonen haben eine Aufklärungs- und Informationspflicht. Es ist Teil ihres Jobs, Dinge zu erklären! Und du hast das Recht, solange nachzufragen, bis du alles verstanden hast.
 
Diese Antwort gilt auch für die Fragen 34730, 34734, 36486

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 34500 von 26.01.2022

Hallo,

ich bin schon immer recht schlank (bin 1,68m groß und wiege 52kg, 23 Jahre alt). Ich war neulich mit meinem Vater joggen und es hat mir viel Spaß bereitet. Nun überlege ich das öfter zu machen. Ich habe mich aber gefragt ob ich es besser sein lassen soll damit ich nicht abnehme, das will ich auch gar nicht. Es geht mir dabei einfach um den Spaß und nebenbei auch darum dem Körper etwas gutes zu tun. Denkt ihr es ist bedenklich wenn ich 1-2 mal die Woche etwas joggen gehe?

Unsere Antwort

Ich nehme mal an, dass du eine Frau bist. Mit einem BMI von 18.4 bist du untergewichtig. Hast du eine Anorexie? Oder woran liegt dieses Untergewicht?

Es könnte sein, dass es bedenklich ist, wenn du ein bis zweimal pro Woche joggen gehst. Zum einen könntest du abnehmen, weil du nicht weisst, wie du dein Gewicht halten kannst. Zum anderen könntest du abnehmen, weil du in einen "Abwärtsrausch" gerätst, wo das Abnehmen plötzlich ein Ziel wird.

Umgekehrt empfehle ich grundsätzlich Körperbewegung, die ein gutes Körpergefühl gibt. Du sagst ja, du willst dem Körper etwas gut tun. Darum schlage ich folgendes vor: Geh nach Lust und Laune joggen, aber geh auch zu einer Ernährungsberaterin und informiere dich, was du tun kannst, dass du nicht weiter abnimmst (allenfalls sogar zunimmst) und genug von allen Nährstoffen hast. Damit tust du deinem Körper nämlich auch etwas Gutes.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 34328 von 08.12.2021

Hallo,
ich bin weiblich und 19 Jahre alt und hatte noch nie Sex und habe auch noch nie einen Jungen geküsst. Ich fühle mich so unnormal deswegen. Ich hätte eigentlich gerne Sex und fühle mich auch bereit dazu, es liegt also nicht daran, dass ich noch warten und "den richtigen" finden will, es hat einfach niemand Interesse an mir.

Ich bin ziemlich schüchtern, und fühle mich auch nicht besonders attraktiv, in der Schule bin ich eher eine Außenseiterin. Ich traue mich auch nicht, einem Jungen zu zeigen, dass ich ihn attraktiv finde, weil ich so große Angst habe, dass der Junge sich über mich lustig macht und es lächerlich findet, dass ich überhaupt dachte, er könne Interesse an mir haben. Das ganze ist mittlerweile ein großes Problem für mich und ich beschäftige mich sehr viel damit, wie ich es schaffen kann, endlich Sex zu haben. Irgendwie wirkt sich das auch ziemlich auf mein eh schon nicht so gutes Selbstwertgefühl aus, weil ich mich unattraktiv und langweilig fühle, weil niemand Interesse an mir hat.

Mit Menschen, die ich nicht so gut kenne, versuche ich diese Themen zu vermeiden, weil ich mich so sehr dafür schäme. Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass Menschen erstaunt sind und es komisch finden, wenn ich ihnen erzähle, dass ich noch nie Sex hatte. Ich hab panische Angst vor Momenten, in denen jemand in einer Gruppe fragt, wann die Leute ihr erstes Mal hatten und alle ein Alter sagen und ich sagen muss, dass ich noch nie Sex hatte. Manchmal überlege ich, dann einfach zu lügen und irgendein Alter zu sagen, einfach, um die Reaktionen der anderen zu vermeiden. Ich denke, ich würde mich auch nicht trauen, einem Jungen, mit dem ich Sex habe zu sagen, dass es mein erstes Mal ist, weil es mir so peinlich wäre. Ich habe das Gefühl, dass es mich irgendwie zu einer komischen, unattraktiven und langweiligen Person macht, dass ich noch nie Sex hatte und ich nicht zum club der normalen teenager*innen gehöre.

Und irgendwie weiß ich auch auf einer rationalen Ebene, dass es das beste wäre, mich nicht so unter Druck zu setzen und zu mir zu stehen. Aber finde es richtig schwierig, das auch umzusetzen.

Unsere Antwort

Ich kann mir gut vorstellen, dass dich das belastet. Gerade in deinem Alter kann man schnell das Gefühl bekommen, dass alle um einen rum schon Sex hatten und sich alles darum dreht. Das stimmt aber nicht. Sehr viele Menschen fangen erst viel später im Leben an, Sex zu haben. Du bist also überhaupt nicht „komisch“ oder „langweilig“, sondern ganz normal. Höchstwahrscheinlich gibt es in deinem Umfeld andere, denen es ganz genauso geht und die vielleicht sogar auch lügen, weil es ihnen peinlich ist. Denn leider haben viele Leute immer noch unsinnige Vorstellungen über Sex.

Sex macht dich nicht zu einem interessanten Menschen. Dinge wie deine Persönlichkeit und deine Interessen machen dich aus – nicht die Tatsache, ob du schon mal Sex hattest oder nicht. Es ist auch nicht peinlich, noch keinen Sex gehabt zu haben. Beim Sex sollte es um Genuss und Spaß gehen und nicht darum, die Erwartungen von irgendwem anders zu erfüllen.

Nun sagst du, dass du gern sexuelle Erfahrungen machen würdest. Das Ziel sollte dabei aber nicht sein, „endlich Sex zu haben“, sondern dein Selbstwertgefühl zu stärken. Du weißt ja eigentlich schon, dass Druck da nicht hilft. Im Gegenteil: Druck und Schamgefühle stehen dir nur im Weg. Denn um Menschen kennenzulernen, hilft es, sich gut und wertvoll zu fühlen. Ich empfehle dir daher sehr, mal die Texte in diesem Kapitel zu lesen.

Wenn unser Selbstwert niedrig ist, dann verstecken wir uns und können uns gar nicht vorstellen, dass jemand anderes uns vielleicht mag, weil wir es selbst nicht tun. Dann merken wir auch oft gar nicht, wenn uns jemand attraktiv findet. Ich bin mir sicher, dass es nicht stimmt, dass „niemand“ an dir Interesse hat. Du bist noch jung und wahrscheinlich hat bisher vor allem deine Schule dein Umfeld geprägt. Das ist aber nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Welt und zudem ein Ausschnitt, in dem die Rollen oft schon fest verteilt sind.

Ich frage mich auch, ob du denn schon sexuelle Erfahrungen mit dir selbst gemacht hast? Selbstbefriedigung ist auch Sex, deshalb nennt man es manchmal auch Solo-Sex. Und es ist eine tolle Möglichkeit, deine eigene Sexualität kennenzulernen und deinen Körper zu erkunden. Das macht nicht nur Spaß, sondern macht dich auch selbstsicherer. Denn dann weißt du schon, was dir gefällt, wenn es irgendwann zu einer sexuellen Situation mit einer anderen Person kommt.

Wenn du mit unseren Tipps nicht weiterkommst, dann wäre eventuell auch eine psychologische Beratung oder Psychotherapie für dich hilfreich. Dort kann man Schwierigkeiten mit dem Selbstwertgefühl gut bearbeiten.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 33258 von 03.07.2021

Hey Lilli-Team
Ich bin w 14 und momentan geht es mir sehr schlecht.

Ich habe fast jeden Tag oder regelmässig Streit mit meiner Mutter. Mit Streit ist nichts mit Gewalt oder Agressivität gemeint, sondern eine Art Diskussionen. Es ist zu einem Zeitpunkt gekommen wo wir auch für das kleinste diskutieren.

Das Problem ist, sie hört mir nicht zu. Wenn ich ihr etwas erzähle oder frage dann antwortet sie nicht! Und das irritiert mich, weil es wäre so als würde ich einfach mit der Wand sprechen! Dann sage ich es ihr, "ja wiedereinmal hörst du mir nicht zu" und sie dann "ich habe dich zugehört du hast das und das gesagt" dann wieder ich "ja aber woher sollte ich wissen das du zuhörst, du schaust auf dem handy und gibst kein Antwort" dann wieder sie " und was genau sollte ich dir sagen?" Dann ich:" du könntest mir ja helfen oder tipps geben!"

Dann sagt sie was unlogisches, wo mir nicht nötig ist und dann diskutieren wir. Ich meine mit ihr kann man nicht sprechen und ich muss immer alles alleine lösen und bin immer irritiert. Als mein Vater Zuhause ankommt von der Arbeit, merkt er das etwas mit mir nicht stimmt und fragt meine Mutter. Meine Mutter erzählt aber nicht die ganze Wahrheit, sondern nur ihre version und lässt die wichtigsten Sachen aus! Beispielsweise das diese Diskussionen wegen ihr zustande kommen, da sie mir nicht zuhört und ich mir aus diesem Grund irritiere.

Ich brauche wirklich eure Meinung weil das ist eine scheiss situation.

Unsere Antwort

Ja, die Situation ist wirklich nicht schön. Ich habe ein paar Ideen, was du tun könntest:

1) Statt deiner Mutter Dinge zu erzählen, suche dir andere Menschen, denen du Dinge erzählst. Du kennst deine Mutter gut, und du kennst ihr Verhalten. Überleg mal: Das nächste Mal, wenn du ihr etwas erzählst, weisst du schon, dass sie wie eine Wand sein wird. Und wenn du dann nachhakst, wird sie wieder etwas Unlogisches sagen. Du machst dich ja eigentlich nur fertig, wenn du ihr weiterhin Dinge erzählst. Wen gibt es in deinem Bekanntenkreis? Gibt es andere erwachsene Leute, denen du Dinge erzählen könntest? Mit diesen Leuten könntest du auch über die Probleme mit deiner Mutter reden.

2) Sprich selbst mit deinem Vater. Ich frage mich, warum er deine Mutter fragt, was mit dir los ist. Aus irgend einem Grund fragt er nicht dich. Ich kenne deinen Vater nicht, aber vielleicht will er dich in Ruhe lassen. Aber für dich ist es frustrierend, wenn er nicht erfährt, was aus deiner Sicht abläuft. Daher: Sag es ihm. Vielleicht kann er dir ja mit deiner Mutter helfen.

3) Wenn du weder mit deinem Vater noch und mit anderen erwachsenen Bekannten oder Verwandten reden kannst, empfehle ich dir eine Jugendberatung. Du könntest mal googlen und schauen, was es da in deiner Gegend gibt.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 31994 von 27.01.2021

Sammelantwort 31994
Kann die einsicht der Sinnlosigkeit bei zwangsstörungen auch schwinden, wenn man die Zwänge schon sehr lange hat?

Unsere Antwort

Wir sind keine Spezialist*innen zum Thema Zwang. Wir werden deine Fragen nicht mehr beantworten. Du brauchst dringend psychotherapeutische Unterstützung. Ausserdem gibt es Websites mit unterschiedlichen Angeboten und Information zum Thema Zwang. Du könntest dazu «Hilfe bei Zwang» in Google eingeben.

Diese Antwort gilt auch für Frage 31982 und 31983, 31990, 31992, 32001, 31994, 32002, 31980, 32003, 32004, 32005, 32018, 32024, 34615.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Frage Nr. 28934 von 16.02.2020

Sammelantwort 28934:
Hallo Lilli,
ich habe eine Frage...

Unsere Antwort

Dies ist eine Sammelantwort. Wir bekommen immer wieder solche und ähnliche Fragen gestellt.

Meist geht es um ein sehr konkretes Thema. Du hast dich möglicherweise schon dazu schlau gemacht. Du warst bei Fachpersonen wie Ärzt*innen oder wir haben dir bereits ausführlich eine Antwort dazu geschrieben. Trotzdem kommt das Wissen nicht ganz bei dir an. Du zweifelst vielleicht weiterhin. Oder du möchtest dich vielleicht nochmals rückversichern. Oder du willst es noch genauer wissen bis in alle Feinheiten.

Stell dir vor, dass wir dir jede deiner Fragen beantworten würden. Du denkst vielleicht, du könntest dich erst dann beruhigen. Letztlich brauchst du so aber immer wieder eine Antwort von uns oder anderen Fachpersonen. Vermutlich wirst du immer mal wieder unsicher sein. Stell dir nun etwas anderes vor: Du machst die Erfahrung, dass du dir selbst weiterhelfen kannst. In dem Fall bekräftigst du dich darin, dass du auf dich selbst vertrauen und eine Lösung finden kannst. Dazu möchten wir dich ermutigen.

Haben wir deine Frage oder eine sehr ähnliche Frage schon mal beantwortet? Dann lies bitte die Antwort mit der entsprechenden Fragennummer erneut durch.

Vielleicht denkst du, dass es dir bei deiner Frage nur an Wissen fehlt. In vielen Fällen hilft das Wissen allein aber nicht weiter. Es braucht vielmehr, dass du neu auf die Sache schaust. Du schaust dann nicht mehr voller Sorgen drauf sondern realistisch. Was hilft dir dabei, dass du realistisch drauf guckst? Wie übst du dich darin? Demnach könntest du sorgenfreier handeln. Dabei lernst du, wie du die Situation einschätzen und bewältigen kannst. Hast du in einer vorherigen Antwort bereits Tipps bekommen? Wir geben in unseren Antworten sehr genaue Tipps, wie du mit dem bestimmten Thema umgehen kannst. Vom Lesen allein kommst du aber nicht weiter. Dazu musst du dein Verhalten ändern und neue Verhaltensweisen einüben. Das Thema deiner Angst ist Schwangerschaft? Dann informiere dich bitte in diesem Text, wie du diese Angst vor Schwangerschaft überwinden kannst.

Vielleicht ist dein Thema allgemein sehr grosse Angst. Du weisst wahrscheinlich schon, dass deine Angst irgendwie überrissen ist. Vielleicht suchst du nach immer neuen Möglichkeiten, wie etwas Schlimmes eintreten könnte. Dabei weisst du, dass das eigentlich völlig unwahrscheinlich ist. Du willst die Angst besiegen? Dann lerne, dich selbst zu beruhigen. Ausatmen ist der schnellste Trick, dich zu beruhigen. Ich empfehle dir dazu diese Atemtipps für Männer oder diese Atemtipps für Frauen. Es gibt viele weitere Tipps und Wege, Angst zu überwinden. Dir gelingt das allein nicht? Dann schau dich mal auf Websites um mit Tipps zur Angstbewältigung, zum Beispiel bei der Deutschen Angst-Hilfe.

Vielleicht fühlst du dich ziemlich allein und hilflos. Wir sind eine anonyme Online-Beratung und können dich nicht so gut begleiten. Du wünschst dir Begleitung? Dann empfehlen wir, dass du dir eine Beratung oder eine Psychotherapie suchst. Schau dazu bitte mal in diese Linkliste. Es kann auch sein, dass du bereits therapeutische Unterstützung erhalten hast. Vielleicht war die Person nicht geeignet. Dann empfehlen wir dir, dass du dich nach jemand neuem umschaust. Aber auch die beste Fachperson kann deine Probleme nicht für dich lösen. Sie kann dich nur dabei unterstützen, dass du dir selbst hilfst.

Wir empfehlen dir: setze alles daran, dich selbst stärker zu machen. Lerne, die Zügel selbst in der Hand zu haben. Das ist für dein Selbstwertgefühl das Beste. Dann machst du die Erfahrung, dass du dir selbst weiterhelfen kannst. Und so kriegst du ein Gefühl von Kontrolle über dich und dein Leben. Und schliesslich: Du hast ganz viele Stärken und Ressourcen. Es lohnt sich, dass du die weiter ausbaust. Wir empfehlen dir dazu diesen Text für Männer oder diesen Text für Frauen.

Es hilft dir nicht, wenn du dich immer rückversicherst. Hast du aber weiterhin Fragen, wie du mit deiner Angst umgehen kannst? Dann schreib uns bitte wieder und gib die Nummer deiner letzten Frage an.

Diese Antwort gilt für die Fragen 29145, 29223, 29228, 29229, 29230, 29231, 29234, 29238, 29262, 29290, 29319, 29385, 29414, 29468, 29517, 29648, 29649, 29689, 29721, 29722, 29757, 29803, 29816, 29866, 29916, 29917, 29926, 29946, 29974, 30047, 30108, 30128, 30392, 30412, 30413, 30414, 30438, 30546, 30559, 30609, 30624, 30955, 30994, 31573, 32006, 32042, 32417, 32423, 32885, 32926.

Schau dir mehr Antworten und Infotexte an zum Thema

Next page