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Fragen & Antworten:
Männerkörper | Männerthemen

Frage Nr. 40342 von 04.11.2025

Ich werde bald 15 und habe bis jetzt noch keine Schamhaare. Ich Eigentlich ist doch Schambehaarung das erste Anzeichen der Pubertät. Meinen ersten Samenerguss hatte ich mit 13 und auch sonst bin ich wie andere Jungs in meinem Alter entwickelt. Zwar finde ich es gar nicht schlecht, dass bei mir noch keine Haare wachsen und ich mich nicht rasieren muss, aber vielleicht könnt ihr mir sagen, woran das liegt.

Unsere Antwort

Es ist völlig normal, wenn du mit fast 15 Jahren noch keine Haare in der Geschlechtsregion hast. Es ist bei jedem Jungen anders, wann die Pubertät genau beginnt, wie schnell die einzelnen Veränderungen auftreten, wie die genaue Reihenfolge ist und wann die Pubertät abgeschlossen ist. Es kann also sein, dass Schamhaare erst später kommen und nicht zu den ersten Veränderungen in der Pubertät gehören. In diesem Text erfährst du mehr darüber, wie sich dein Körper in der Pubertät verändert.

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Frage Nr. 40312 von 29.10.2025

Hallo . Ich habe einen kleinen Penis . Er ist nur 4 cm im schlaffen Zustand und wenn er steif ist knapp 10 cm . Werde ausgelacht und gemoppt

Unsere Antwort

Wenn andere über dich lachen oder sich über dich lustig machen, sagt das immer mehr über sie selbst aus als über dich. Oft sind sie selbst unsicher und versuchen, sich aufzuwerten, indem sie andere abwerten. Niemand sollte wegen seines Körpers beschämt oder herabgesetzt werden. Du bist völlig okay so, wie du bist. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

Abgesehen davon liegt dein Penis medizinisch gesehen vollkommen im normalen Bereich. Eine Erektionslänge von etwa 10 cm ist nur leicht unter dem Durchschnitt. Die Vorstellung, dass „groß“ automatisch „besser“ bedeutet, ist schlicht falsch – ein Mythos, den sehr viele von uns Männern verinnerlicht haben, weil er in Pornos und in Männlichkeitsklischees immer wieder vermittelt wird. Vielleicht interessiert die dazu dieses Kapitel.

In diesem Text kannst du erfahren warum es uns besser geht, wenn wir uns weniger mit anderen vergleichen, und warum Freundschaften dabei helfen können, erfährst du in diesem Text.

Falls du dir noch weitere Unterstützung wünschst, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 40305 von 27.10.2025

Habe einen weißen Rand an der Vorhaut ist eine OP schmerzhaft und würd die unter Narkose gemacht und wie lange muss ich dann in Krankenhaus bleiben

Unsere Antwort

Warst du schon beim Urologen oder der Urologin oder woher weisst du, dass das operiert werden muss? Nur weil es irgendwo einen weissen Rand gibt, heisst das noch lange nicht, das etwas operiert werden muss oder kann. Das wäre Schritt eins: das ärztlich abklären lassen. Falls die Vorhaut entfernt werden müsste, wird das bei Erwachsenen in lokaler Betäubung und bei Kindern in Vollnarkose gemacht. Die OP ist sehr klein, deshalb ist das ein ambulanter Eingriff, sowohl bei Kindern wie bei Erwachsenen. Man kann also am selben Tag wieder nach Hause. Hast du unseren Text zur Beschneidung durchgelesen?

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Frage Nr. 40302 von 27.10.2025

Wenn wir nach dem Sport gemeinsam duschen habe ich (13) immer totale Angst einen steifen Penis zu bekommen. Mir ist es schon zweimal passiert dass er ganz plötzlich waagerecht stand. Was kann ich tun ?

Unsere Antwort

In deinem Alter ist es ganz normal, dass dein Körper manchmal auf eine Weise reagiert, die du nicht steuern kannst – besonders in der Pubertät, wenn die Hormone verrücktspielen. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass du beim gemeinsam Duschen eine Erektion bekommst. Das passiert vielen Jungs, auch wenn selten offen darüber gesprochen wird. Das bedeutet nicht, dass etwas nicht stimmt mit dir – im Gegenteil, es zeigt, dass dein Körper gesund und aktiv ist. Das gehört einfach zum Erwachsenwerden dazu.

Was du tun kannst: Wenn du merkst, dass sich eine Erektion anbahnt, hilft es oft, sich abzulenken, tief durchzuatmen oder das Wasser der Dusche kalt zu stellen – die Kälte hilft meistens. Ein Handtuch griffbereit zu haben, ist auch eine gute Idee. Und vielleicht kannst du mit einer vertrauten Person, vielleicht einem Freund darüber sprechen, manchmal hilft das schon, um sich weniger allein zu fühlen. Wichtig ist: Du bist völlig normal, und solche Situationen gehören für alle Jungs einfach zur Pubertät dazu.

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Frage Nr. 40300 von 27.10.2025

Ist es nicht unfair, als Mann bekommt Mann keine Vorsorge unter 45 beim Urologe, während es beiFrauen schon da kassenleistung ist.

Kann mann sich selbst die Prostata Abtasten,wenn mann hinkommt

Unsere Antwort

Vorsorgeuntersuchungen müssen, damit sie bezahlt werden, wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein. Das sind messbare und faire Kriterien. Da Prostatakrebs sehr selten in jungen Jahren auftritt, werden Vorsorgeuntersuchungen erst ab 45 Jahren und/oder entsprechend bestimmter Risiken empfohlen. Gebärmutterhalskrebs als Beispiel tritt häufiger früher auf, weswegen Vorsorgeuntersuchungen in jüngeren Jahren beginnen. Vorsorgeuntersuchungen, die alle Geschlechter betreffen, werden nach denselben Kriterien geplant und vergütet. 

Ärzt*innen werden über mehrere Jahre ausgebildet, um die Prostata zu tasten und zu beurteilen. Von einer selbständigen Beurteilung der Prostata ohne medizinische Ausbildung rate ich daher ab. Du kannst dich selbstverständlich anal stimulieren. Mehr hierzu findest du auch im Infotext: Prostata und Prostatamassage beim Mann.

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Frage Nr. 40289 von 25.10.2025

Hey, bin männlich und 17.
Meine frage ist ab wie viel cm im steifen und schlaffen Zustand man einen micropenis hat. (Wenns geht beides beantworten Danke im voraus)

Unsere Antwort

Ein Penis wird als Mikropenis bezeichnet, wenn er im steifen Zustand kürzer als 7 Zentimeter ist. Dieser Wert gilt allerdings nur für Erwachsene, da sich der Penis bei Jugendlichen noch entwickelt. Spätestens ab 19 Jahren wächst dein Penis nicht mehr weiter. Lies dazu auch mal diesen Text über die Penisgrösse.

Die Penisgrösse misst man immer nur im steifen Zustand. Du merkst wahrscheinlich selbst, dass dein schlaffer Penis ganz unterschiedlich lang sein kann. Das hat zum Beispiel damit zu tun, wie warm oder kalt es bei dir ist. Wenn du deinen schlaffen Penis misst, sind die Werte also nicht genau. Dein schlaffer Penis sagt dir nichts darüber, wie lang dein steifer Penis ist. Auch wenn du den schlaffen Penis von einem anderen Mann siehst, weisst du nichts über die Länge von seinem steifen Penis. In diesem Text erfährst du, wie du deinen Penis richtig misst.

Übrigens: Dein Penis muss nicht eine bestimmte Grösse haben. Für Sex spielt es keine Rolle, wie lang oder breit dein Penis ist. Entscheidend ist, was du beim Sex mit deinem Penis machst. Wenn dich das interessiert, lies bitte unseren Text «Grosser Penis gleich guter Liebhaber?». Stell dir vor, jemand sagt, dein Penis muss unbedingt genau so lang oder genau so breit sein. Hör nicht darauf. Penisse können kürzer, länger, breiter oder schmaler sein. Es ist völlig normal, dass kein Penis gleich ist.

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Frage Nr. 40280 von 23.10.2025

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Bruder nackt gesehen und dabei auch seinen Penis. Er ist gerade mal 12 und das Teil ist echt groß, ich bin zwei Jahre älter und wenn mein Penis steif ist dann ist er immer noch viel kürzer als seiner, wenn er schlaff runterhängt. Wie ist so ein Unterschied möglich ?

Unsere Antwort

Es ist vollkommen normal, dass der Penis bei Brüdern unterschiedlich groß ist, auch wenn du älter bist als dein Bruder. Jeder Mensch entwickelt sich in der Pubertät ganz einzigartig, und gerade bei Jungs setzt das Wachstum der Geschlechtsorgane nicht bei allen gleichzeitig ein.

Manche Jungen kommen früher in die Pubertät, andere etwas später. Es kann deshalb gut passieren, dass dein jüngerer Bruder bereits einen Wachstumsschub hatte, während bei dir dieser noch bevorsteht. Die Größe des Penis im schlaffen oder steifen Zustand kann zwischen Brüdern — und generell zwischen allen Menschen — sehr unterschiedlich sein, selbst innerhalb einer Familie. In den kommenden Jahren wird sich bei euch beiden noch einiges verändern, denn die Pubertät dauert mehrere Jahre und verläuft für jeden einzigartig.

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Frage Nr. 40252 von 15.10.2025

Wenn ich (13) es mir mache dann wird mein Penis meistens nicht so steif, aber ich spritze dann trotzdem. Ist das normal ?

Unsere Antwort

Ja, das ist völlig normal. Dein Körper befindet sich in der Pubertät und ist mitten in der Entwicklung. In der Pubertät verändert sich vieles im Körper, auch beim Penis und beim Samenerguss. Und da kann es vorkommen, dass du einen Orgasmus bekommst und ejakulierst, obwohl dein Penis noch nicht richtig steif ist. Das pendelt sich mit der Zeit ein. In diesem Text erfährst du mehr darüber, wie sich dein Körper in der Pubertät verändert.

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Frage Nr. 40250 von 14.10.2025

Hi Lilli ich bin m. 26. Ich fühle mich nicht wohl im Umgang mit anderen Männern und habe kaum zuverlässige Freunde. Ich habe mit Männern schon viele schwierige Erfahrungen gemacht. Mein Vater ist von zuhause ausgezogen als ich 12 war. Seitdem bin ich in meiner Familie quasi die einzige männliche Person, sonst nur Schwestern, Tanten, Cousinen und so. Ich habe mich deswegen immer sehr alleine und hilflos gefühlt, bis heute. Ich habe nicht wirklich ein männliches Vorbild. Ich bin momentan auch sozial stark isoliert wegen Arbeitslosigkeit.

Männer sind oft extrem hart zueinander und machen sich gegenseitig fertig. Junge Männer sagen sich als beispiel gegenseitig "Hurensohn" zur Begrüssung. Es gibt einen ständigen Konkurrenzkampf, so erlebe ich es zumindest immer wieder. Männer müssen stark und erfolgreich sein und dürfen nicht weinen, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Wenn ich mit Männern unterwegs bin, dann geht es nur ums Bier trinken und ums Zigaretten rauchen. Es gibt derbe Sprüche und es muss immer erstmal abgecheckt werden, ob jemand "schwul" ist. Das ist sogar bei Studenten so, also Männern die etwas intellektueller sind. Ich verstehe es einfach nicht, was das ganze Theater soll. Es ist doch eigentlich ziemlich cool, wenn jemand schwul ist.

Ich finde bei Männern keinen wirklichen Anschluss. Ich möchte nicht mit dem Rauchen anfangen, bloss um dazuzugehören, weil dann kriegt man später Lungenkrebs.

Manchmal habe ich es auch mit eher netten Männern zu tun und höre sogar Sätze wie "ich bin immer für dich da, wenn du mich brauchst", jedoch haben solche Zusicherungen meiner Erfahrung nach nur eine Lebensdauer von wenigen wochen. Danach gilt das dann nicht mehr und die person, die das gesagt hat, schreibt mir kaum noch zurück. Ich habe z.B. mal mündlich eine Zusage für einen Job bekommen, eine Woche später konnte sich der betreffende Typ aber angeblich nicht mehr daran erinnern und jemand anderes bekam den job. Ich vertraue mittlerweile eigentlich niemandem mehr, weil ich habe gelernt, dass man sich auf solche gut gemeinten Ankündigungen nicht zu sehr verlassen sollte.

Ich frage mich, ob alle Männer so sind. Ich schäme mich auch oft für das Verhalten von anderen Männern. Ansonsten finde ich es schon okay ein Mann zu sein, ich pinkle zum beispiel sehr gerne im wald an einen Baum. Und ich mach mit meinem Penis auch gerne selbstbefriedigung vor dem einschlafen.

Aber richtige Freunde habe ich nicht. Wenn ich z.B. zugebe, dass ich noch nie mit einer Frau Sex hatte, dann kommt oft ein spruch "geh doch einfach ins Bordell und bumse eine prostituierte", anstatt dass ich wirklich ernst genommen werde. Ich hab den Eindruck, dass viele Männer es grundsätzlich vermeiden, eine Freundschaft mit Tiefgang aufzubauen.

Wie findet man Freunde, wo man auch über Gefühle reden kann? Also wo man auch mal kurz weinen darf und von seinem Kumpel dann getröstet wird mit einer festen Umarmung?

Unsere Antwort

Was du beschreibst, wie schwierig du den Umgang unter Männern erlebst und wie einsam du dich dabei fühlst, ist sehr gut nachvollziehbar. Viele Männer empfinden ähnlich, auch wenn kaum jemand offen darüber spricht. Du bist damit also nicht allein. Viele haben früh gelernt, dass man nur dann akzeptiert wird, wenn man „stark“ und „cool“ wirkt. Kaum jemand hat wirklich gelernt, Schwäche zu zeigen, traurig zu sein oder über Unsicherheiten zu sprechen. 

Dass du dich davon bewusst abgrenzt und nicht einfach mitmachst, ist etwas sehr Positives. Es zeigt, dass du reflektiert bist und weißt, was dir guttut und was nicht. Diese Klarheit kann dir helfen, wenn du neue Menschen kennenlernen möchtest egal ob du dir freundschaftliche Nähe, körperliche Nähe oder beides wünscht.

Versuch, dich in deinem Umfeld nach Männern umzusehen, bei denen du dich grundsätzlich wohlfühlst. Wenn du mit jemandem ein gutes Gefühl hast, verbring ein bisschen mehr Zeit mit ihm. Du kannst ruhig ein wenig von dir erzählen und beobachten, wie er reagiert. Fühlt sich das stimmig an, kannst du dich Schritt für Schritt weiter öffnen. So sammelst du nach und nach gute Erfahrungen mit anderen Männern. Das stärkt dein Vertrauen und gibt dir den Mut, neue Kontakte einzugehen. Vielleicht interessiert dich dazu auch dieser Text.

Oft wirst du merken, dass Männer es sogar schätzen, wenn jemand ehrlich über sich spricht. Dadurch fühlen sie sich sicherer und trauen sich selbst eher, etwas Persönliches zu erzählen. So kann langsam eine freundschaftliche oder auch intime Nähe entstehen.

 

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Frage Nr. 40236 von 13.10.2025

Liebes Lilli

Meine Ex (w, 23) hat mich (m, 25) aufgrund meines Penisgrösse verlassen. Ihrem Ex passten knapp die XXL Kondome und ich brauche kleinere unterdurchschnittliche Kondome (Länge Knapp 10cm und dünn) verwenden. Optisch hat ihr mein Penis nicht gefallen. Da er kurz und dünn ist hat sie auch nicht viel gespührt und war beim Sex schlecht gelaunt bis sie komplett intime Momente vermied. Wir waren knapp ein Jahr zusammen und hatten vielleicht 2-3x GV. Mein Penis konnte ihr leider nie das gefüllt sein Gefühl geben, die ihr Ex ihr geben konnte.

Ich fühle mich am Boden zerstört und getraue mich nicht mehr neue Frauen kennenzulernen. Ich hatte schon vorher damit Probleme und habe mich deshalb sexuell nie ausgelebt, weil ich Frauen nicht damit beglücken konnte. Ich bin sehr präsent und bin aufmerksam um sie mit meinem Mund befriedigen zu können. Leider kann ich die Fantasien wie in den Filmen wie 50 Shades of Gray nicht erfüllen, weil ich nicht das richtige Hauptwerkzeug habe, obwohl ich das innerlich wünsche.

Ich sehne mich sexuell ausleben zu können. Ich bin dankbar, dass ich wenigstens einen gesunden kompletten Körper habe, aber diese Erfahrung hat mich traumatisiert.

Unsere Antwort

Der Grund für die Trennung sagt etwas über die Denkweise deiner Exfreundin aus. Es ist keine Aussage über dich.

Es ist wirklich schade, dass deine Ex sich nicht darauf einlassen konnte, mit dir und allem was du mitbringst, eine schöne gemeinsame Sexualität zu erforschen.

Kritik an der Penisgrösse kann ein wirklicher Tiefschlag sein. Dabei geht es um einen Angriff, der im wahrsten Sinne des Wortes unter der Gürtellinie ist. Es tut mir leid, dass du das erlebt hast.

Mit dir stimmt trotzdem alles. Dein Penis ist okay und du bist okay.

Deine Präsenz und Aufmerksamkeit sind ein Geschenk bei sexuellen Begegnungen. Du wirst Frauen treffen, die das zu schätzen wissen.

Es ist verständlich, dass du dich zunächst sehr traurig fühlst und dir der Mut fehlt, neue Frauen kennenzulernen. Wenn du dich dazu bereit fühlst, kannst du den Mut wieder aufbringen und neue Erfahrungen sammeln.

Mit "traumatisiert" meinst du vermutlich, dass das, was du erlebt hast, deine aktuellen Fähigkeiten überfordert hat. Um mit diesen Erfahrungen besser umgehen zu können, hilft es, dich mit dir selbst gut zu fühlen. Möchtest du Unterstützung dabei, wie du das Gefühl stärken kannst, ein wertvoller Beziehungs- und Sexualpartner zu sein? Dann empfehle ich dir zum Beispiel unseren Text Tipps, wie sich der Penis grösser anfühlt.

Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die du gern um dich hast? Es kann sehr unterstützend sein, nach einer Trennung nicht allein zu sein. Unternehmungen und eine gute gemeinsame Zeit können dich wieder auf heitere Gedanken bringen.

Falls du dir noch weitere Unterstützung wünschst, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 40235 von 13.10.2025

Liebes Lilli-Team,
ich bin M/26 und habe Probleme mit meinem Sperma bzw. eher mit meinem Umgang damit. Egal ob nach dem Sex mit meiner Freundin oder nach der Selbstbefriedigung habe ich das Gefühl duschen zu müssen und das sogar besonders lange mit einer mehrfachen gründlichen Reinigung aller Stellen die mit meinem Sperma in Berührung gekommen sein könnten. Ich kenne eure Texte und weiß, dass das in diesem Umfang nicht notwendig ist. Andere Menschen duschen nicht mal direkt nach Sex oder Selbstbefriedigung, oder?
Mein Verhalten schränkt den Spaß an meiner eigenen Sexualität langsam ein, da das Duschen dann eine ganze Zeit und wahrscheinlich länger als nötig einnimmt. Ich habe jedoch das Gefühl bzw. den Zwang nach der Berührung mit meinem Sperma Duschen zu müssen, um sauber zu sein und mein Sperma bzw. kleine Reste davon nicht im Bett oder an anderen Gegenständen zu verteilen und sie zu „kontaminieren“.
Ich möchte wieder mehr Spaß an meiner Sexualität haben, mich nicht einschränken und danach, wenn überhaupt nur kurz duschen. Habt ihr Tipps für mich wie ich einen normalen Umgang mit meinem Sperma wieder einüben kann und wie ich Schritt für Schritt dahin zurück komme?
Vielen Dank für eure Arbeit und liebe Grüße!

Unsere Antwort

Ja, du weisst bereits, dass es nicht notwendig ist, dich in diesem Ausmass zu waschen und zu reinigen, wenn du mit Sperma in Berührung gekommen bist. Und du hast recht, es gibt Menschen, die nach Selbstbefriedigung oder Sex gar nicht duschen.

Du hast bereits einen wichtigen Schritt gemacht, indem du dein Problem erkannt hast und es angehen und Lösungen finden möchtest. Und ich denke, dass dir das mit fachlicher Unterstützung leichter fallen würde. Zum Beispiel mit einer psychologischen Beratung oder einer Psychotherapie. 

In der Zwischenzeit möchte ich dich dazu ermutigen, einen besseren Umgang mit deinem Sperma – und mit deiner männlichen Potenz – zu finden. Was dir dabei helfen kann, ist die Stärkung deiner männlichen und sexuellen Selbstsicherheit, und eine Verbesserung deiner Beziehung mit deinem sexuellen Körper. Auf diese Weise kannst du eine gute Beziehung zu deinem Penis und deinem Sperma aufbauen. Vielleicht möchtest du dir dafür das Buch Klappt's von Michael Sztenc kaufen. Es hilft dir, dich mit dir selbst als Mann auseinanderzusetzen und eine gute Beziehung zu dir selbst aufzubauen.

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Frage Nr. 40190 von 16.09.2025

Hallo ich bin männlich und 45 jahre alt. Meine Frau ist gleichalt und wir haben auch noch regelmäßig Sex. Nur kann ich seit ein paar Monaten kaum noch meinen Samenerguss halten. Sonst habe ich immer normal durchgehalten sodass ich meinen Penis rechtzeitig rausgezogen habe. Seit ca. 3-4Monaten komme ich viel zu schnell, oft sofort wenn ich in sie eindringe. So habe ich jetzt auch meine Frau nochmal geschwängert. Wir haben schon zwei 20 und 21 jährige Kinder. Wir haben das nicht mehr für möglich gehalten und uns auch nicht mehr groß Gedanken über Verhütung gemacht. Sie hatte ihre Regel schon länger nicht mehr. Wie ist das möglich und wie kann ich wieder länger durchhalten?

Unsere Antwort

Da du früher keinen vorzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox) hattest, würde ich dir dringend empfehlen dich urologisch untersuchen zu lassen. Als Ursache können Erkrankungen in Frage kommen. Falls sich eine Erkrankung bestätigen sollte und diese behandelt wird, sollte es wieder besser werden. Man sollte zum Beispiel nach Entzündungen der Prostata und Erkrankungen der Schilddrüse schauen, ebenso nach veränderten Lebensumständen und Stress. 

Den Penis vor dem Orgasmus rauszuziehen (Koitus interruptus) ist ohnehin keine sichere Verhütungsmethode, da hattet ihr die Zeit davor Glück, dass nichts passiert ist. Ich denke, ihr solltet euch überlegen, wie ihr stattdessen in Zukunft verhüten möchtet.

Wie lange hatte deine Frau ihre Regel nicht? Erst wenn die Frau ihre Menstruation ein Jahr lang nicht mehr hatte, kann man sagen, dass sie in der Postmenopause ist. Hatte deine Frau ihre Regel ein Jahr nicht mehr? Wahrscheinlich nicht. Und deine Frau ist mit 45 auch noch relativ jung, um aus ärztlicher Sicht direkt von Postmenopause auszugehen, ohne dass man Blutuntersuchungen gemacht hat. Das die Regel längere Zeit ausbleibt, kann auch an anderen Dingen liegen zum Beispiel auch an der Schilddrüse.

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Frage Nr. 40177 von 14.09.2025

Hallo,
Mit 30m und hatte 2x schon ein Perianalabszess (bestimmt 2 Jahre her).
Nun seit 2 Wochen habe ich beim duschen festgestellt das ich dort 2 Art „Kugel“ haben die so leicht weiß/blau sind. Hab mit dem Spiegel nachgeschaut.
Hab keine Beschwerden, wenn ich mich darauf gedanklich fixiere dann „juckt“ es. Ansonsten gar nichts.
Wenn ich drauf drücke fühlen die sich relativ „hart“ an und „Schmerzen“ wie blaue Flecken.
Weder beim Sitzen noch beim Stuhlgang habe ich Beschwerden oder Schmerzen.

Ich würde ungern zum Proktologen gehen. Was könnte es sein? Vielleicht harter Stuhlgang gewesen?

Bin Gay, praktiziere kaum Analsex und sehr selten Dildos. Das letzte Mal vor paar Monaten, würde aber trotzdem ungern darauf verzichten.

Hab kein Schamgefühl (mehr), aber hab Angst dass der sagt muss aufgeschnitten werden oder so. Hatte das zweimal beim Abszess und war die Hölle.
Allerdings bereitete mir der Abszess höllische Schmerzen.

Beim „Abwischen“ mache ich das Toilettenpapier IMMER nass damit es nicht kratzt (seit ich den Abszess hatte) und danach direkt entweder Bidet oder duschen.

Was denkt ihr ?
Danke euch

Unsere Antwort

Das ist als Ferndiagnose via Internet nicht zu sagen. Wenn du genau wissen möchtest, was es ist, bleibt dir nichts anderes übrig als es dem Proktologen/der Proktologin zu zeigen. Möglicherweise sind es einfach sichtbare Hämorrhoiden. Falls das der Fall wäre, könnten sie dir zum Beispiel eine Salbe geben.

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Frage Nr. 40175 von 14.09.2025

Hallo ich bin m 14 und habe nur eine kurze Frage: ist es normal das meine scham Haare zwischen den vorhaut und Eichel stecken bleiben, es tut dann weh wenn ich eine Erektion habe denn es zieht an die Haare.

Unsere Antwort

Ja, es kann vorkommen, dass sich Haare der Genitalregion zwischen Vorhaut und Eichel einklemmen. Und dass das dann ziehen kann, ist auch klar. Was du machen kannst, ist zum Beispiel andere Unterhosen auszuprobieren, in denen der Penis sich weniger hin und her bewegen kann. Du könntest auch die Schamhaare kürzen oder entfernen, damit sie sich weniger oder gar nicht mehr verfangen können.

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Frage Nr. 40135 von 05.09.2025

Hallo ich bin 17 Jahre und habe nur eine sehr kurze vorhaut. Als kind ist mein penis wegen einer Phimose teilweise beschnitten worden, deshalb guckt die eichelspitze jetzt häufig raus. Das finde ich nervig, weil abundzu reibt der unterhosen-stoff daran und zwickt mich in der harnröhre-öffung, hab dann auch erektionen. Ich trage darum am bequemsten ganz enge männerslips resp. badehosen in slipform. Lockere badeshorts haben nämlich so ein unangenehmes Innennetz und der penis wird darin nicht gut fixiert.

Von den anderen jungs krieg ich beim umziehen im sport häufig doofe bemerkungen, wieso ich "eierquetscher" tragen würde und so. Die gelten als peinlich. Angesagt sind calvin klein boxershorts und eben die badeshorts für zum schwimmen.

Ich frage mich, ob auch andere so eine empfindlichkeit haben? Würde gerne auch mal in badeshorts ins schwimmbad gehen mit den anderen, um richtig dazuzugehören.

Unsere Antwort

Ja, das kann es geben, dass die Eichel dann empfindlicher ist, insbesondere wenn sie am Stoff etwas kleben bleibt.

Auch wenn es doofe Bemerkungen von den anderen Jungs gibt, ist es wichtiger, dass du dich körperlich wohl fühlst als "deren Wünschen" zu entsprechen. Das braucht natürlich einiges an Selbstbewusstsein dem standzuhalten, aber das hast du ja offenbar. Das ist super! 

Wegen dem Schwimmbad: ich weiss nicht, ob das für dich machbar ist, aber du könntest ja über deine Badehose eine lockere Badeshorts drüberziehen. Wenn ihr euch erst im Schwimmbad umzieht, müsstest du halt kurz vor oder nach den anderen in die Umkleidekabine kommen oder eine Einzelkabine benutzen. Oder du findest Jemanden, der dir die Badehose umändern kann. Ein Schneider oder eine Schneiderin, die das Netz heraustrennen und stattdessen eine enge Hose darein näht. Vielleicht wäre es ja den Versuch und die Investition wert.

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Frage Nr. 40129 von 04.09.2025

Hallo lilli

Ich werde bald 36.
Habt ihr Tipps dafür wie man diese totalverzweiflung als mann überwinden kann. Diese Verzweiflung unbedingt bei frauen landen zu müssen, diese verzweifelte Suche nach weiblicher Bestätigung und diese verzweiflung unbedingt sex haben zu müssen um als mann durchgehen zu können.
Viele männer die ich kenne, verhalten sich so. Ich bin zwar cis männlich doch nervt mich hetero männlichkeit. Es wirkt einfach so erbärmlich wie männer um Frauen werben. Wie sie diese besingen und mit Komplimenten überschütten,während man selber im Schatten steht oder sogar als Konkurrent schlecht behandelt wird.
Hetero männlichkeit ist komisch. Da sind die homosexuellen männer viel weiter. Von denen bekomme ich öfter Lob und höre Komplimente, die mir Frauen und hetero männer nie gemacht haben. Ich bin zwar nicht homosexuell aber oft gefällt mir diese Art. Die müssen sich nicht dauernd krass machen. Da gibt es diese lächerliche ritterlichkeit nicht.
Ich beneide frauen weil sie keine richtigen kerle sein müssen. Mein Vater machte es nicht besser. Er war auch so verzweifelt. Schon als kleiner Junge konkurierte er mit mir um die Aufmerksamkeit meiner Mutter. Er machte meine Erfolge immer runter, immer dann wenn sie mich lobte. Bei meiner Schwester war das nicht so. Sie hatte nie das Gefühl mit jemandem um was kämpfen zu müssen. Es tat weh. Frauen kommen mir oft mächtig vor, weil man vor ihnen gegen andere verzweifelte männer bestehen oder kämpfen muss. Könnt ihr mich verstehen. Mich versteht irgendwie keiner wenn ich mit jemandem darüber rede. Gibt es auch andere männer die ähnlich denken wie ich.

Unsere Antwort

Viele Männer kennen die Verzweiflung, die du beschreibst, auch wenn sie selten offen darüber sprechen. Das Gefühl, dass die eigene männliche Identität an Anerkennung durch Frauen und an sexuellen Erfolg gebunden ist, entsteht nicht von allein, sondern wird von klein auf vermittelt. Schon als Junge lernen viele, dass ihr Wert daran gemessen wird, ob sie stark, erfolgreich oder begehrenswert wirken. Dieses Bild von Männlichkeit erzeugt Druck, weil es ständig nach Bestätigung verlangt. So wie du schreibst haben deine Erfahrungen mit deinem Vater hat dieses Gefühl noch verstärkt: Dadurch ist dieser Gedanke, ständig beweisen zu müssen, dass du etwas wert bist, noch tiefer geworden.

Es ist sehr verständlich, dass du dich davon entfremdet fühlst und dass dich das Verhalten vieler Männer irritiert. Das Buhlen um weibliche Aufmerksamkeit, das Überhäufen mit Komplimenten, wirkt nicht nur anstrengend, sondern tatsächlich auch erniedrigend. Denn dahinter steckt das Gefühl, Frauen seien Richterinnen darüber, ob man ein richtiger Mann ist. Frauen sind aber keine Jury. Sie sind Menschen mit eigenen Wünschen und Unsicherheiten. Und es ist befreiend, sich von der Vorstellung zu lösen, seinen Wert über andere Menschen definieren zu müssen. Es kann hilfreich sein, dich bewusst mit alternativen Männlichkeitsbildern auseinanderzusetzen. Dabei ist allerdings Vorsicht wichtig: Es gibt Männergruppen und Online-Communities, die ein sehr negatives Bild von Frauen und von Männlichkeit verbreiten. Oft entstehen dort frauenfeindliche Einstellungen und eine Art „Wir gegen die“ – Haltung, die zwar kurzfristig Zusammenhalt geben kann, langfristig aber die eigene Verzweiflung noch verstärkt.

Entscheidend ist, dass du den Selbstwert nicht daran knüpfst, ob du bei Frauen landest. Dein Wert steht für sich, unabhängig von Sexualität oder Bestätigung. Wenn dir homosexuelle Männer Komplimente machen, dann zeigt das, dass du Qualitäten hast, die gesehen werden – auch wenn sie nicht von der Gruppe kommen, von der du es bisher erwartest. Es gibt also viele Quellen von Anerkennung und du kannst wählen, welche dir guttun. Schuld oder Neid auf Frauen sind dafür nicht nötig, vielmehr kann dein Gefühl von Anerkennung in Freundschaften, in deiner Arbeit, in kreativen Projekten, oder Selbstfürsorge wachsen.

Es ist kein leichter Weg, weil sich in dir Erlebnisse aus Kindheit und Jugend tief eingeprägt haben. Aber allein, dass du diese Fragen stellst und dich kritisch mit Männlichkeit auseinandersetzt, zeigt, dass du innerlich schon aus diesem Kreislauf heraustrittst. Wenn dich diese Gedanken belasten oder du das Gefühl hast, dass dich die Verzweiflung sehr einschränkt, kann es helfen, mit jemandem ausführlicher darüber zu sprechen. Ein vertrautes Gespräch, zum Beispiel mit einer Beratungsstelle oder einer Therapeut*in, kann dir Raum geben, deine Sicht auf Männlichkeit und Beziehungen zu sortieren und eigene Wege zu entwickeln.

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Frage Nr. 40107 von 02.09.2025

Seit den sommerferien gehe ich (16 m) in eine neue schulklasse. Im sport verlangt der Lehrer, dass wir duschen müssen weil es nur wenig zeit hat bis zur nächsten stunde. Ich habe bis jetzt aber noch nie zusammen mit anderen männern ganz nackt geduscht. Mir ist das voll peinlich, habe angst einen Steifen zu bekommen, oder bei einem Schwanzvergleich mitmachen zu müssen.

Ich habe absichtlich mein duschzeug vergessen, damit ich nicht mit den andern unter die dusche muss, dann bekam ich von den anderen jungs aber die bemerkung, dass ich ein bisschen müffeln würde. Habe auch probiert, erst als letzter duschen zu gehen, aber das klappt auch nicht, weil ich dann in der nächsten stunde fast zu spät kam.

Habt ihr eine Idee, wie ich meine Hemmungen überwinden kann? Die anderen sind viel lockerer als ich, die stolzieren nackt richtig rum in der umkleide so dass der penis hin und her schwingt beim gehen, ein paar haben sogar ihre penisgrössen miteinander verglichen und aufgezählt wer in der klasse alles beschnitten ist und so. Viele sind schon mega weit entwickelt und haben total viele schamhaare, axelhaare, brusthaare und sowas. Ich bin auch gefragt worden, ob ich denn überhaupt schon spritzen kann, also ob ich sperma habe. Von dieser Frage hab ich eine leichte Erektion bekommen, ich war so froh musste ich an dem Tag nicht duschen gehen.

Für mich ist es total ungewohnt diese etwas merkwürdige Stimmung in der Herrenumkleide.

Unsere Antwort

Es ist völlig normal, dass du dich beim Duschen in der neuen Klasse unwohl fühlst und dir Sorgen machst, vielleicht eine Erektion zu bekommen. Vielen Jugendlichen geht es ähnlich, auch wenn sie nach außen hin locker wirken. Häufig verstecken sich hinter „Schwanzvergleichen“ oder Sprüchen über Schamhaare und Sperma eigentlich die eigenen Unsicherheiten – viele Jungs wollen damit zeigen, dass sie cool sind, obwohl sie selbst noch Fragen zu ihrem Körper haben.

Wichtig ist zu wissen: Die körperliche Entwicklung in der Pubertät verläuft bei jedem Menschen sehr unterschiedlich. Manche sind schon sehr weit, andere brauchen einfach noch etwas mehr Zeit. Das ist völlig normal und gleicht sich später meist an. Wenn du dich auf dich selbst konzentrierst und dir bewusst machst, dass fast alle in dieser Lebensphase mit Unsicherheit zu tun haben, kannst du dir den Druck ein Stück nehmen. Und es ist völlig okay, wenn du nicht alles so mitmachst wie die anderen – manchmal ist es sogar cooler, einfach bei dir selbst zu bleiben.

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Frage Nr. 40095 von 29.08.2025

Kann/Sollte/ ist es ein Problem wenn ein Mann mit ca 50 Jahren noch Vater werden? (Wenn er einen Kinderwunsch hat, weil er zum Beispiel eine (deutlich) jüngere Partnerin im gebärfähigen Alter hat?)

Geht das? Ich hoffe das geht

Unsere Antwort

Die Entscheidung, mit 50 Jahren Vater zu werden, ist sehr individuell und persönlich und sollte gut überlegt sein. 

Ab einem Alter von 40 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit bei Männern langsam ab. Es kann also sein, dass es länger dauert, bis die Frau schwanger wird.

Die nachlassende Fruchtbarkeit kann daran liegen, dass die Beweglichkeit und Qualität der Spermien langsam abnimmt. Es ist allerdings von Person zu Person unterschiedlich. Wie fruchtbar ein Mann ist, hängt auch von anderen Dingen ab: Zum Beispiel von der Ernährung, der Gesundheit oder der körperlichen Aktivität des Mannes.

Ihr solltet euch auch über mögliche gesundheitliche Risiken für das Kind informieren. Denn bei älteren Männern steigt das Risiko, dass das Kind genetisch bedingte Krankheiten entwickelt, oder dass es zu einer Frühgeburt kommt. 

Es ist allerdings wichtig zu beachten, dass diese Risikofaktoren mit den Daten von sehr vielen Männern berechnet wurden. Das bedeutet, es kann durchaus möglich ist, dass "alte" Eltern oder ein "alter" Vater ein gesundes Kind bekommen. Genauso wie es möglich ist, dass "junge" Eltern oder ein "junger" Vater ein krankes Kind bekommen.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an möglichen pränatalen Untersuchungen, um Auffälligkeiten beim Kind frühzeitig zu entdecken. Überlegt euch im Vorfeld, welche davon ihr machen möchtet. Da euch das Ergebnis dieser Untersuchungen vor sehr schwierige Entscheidungen stellen kann, ist es gut wenn ihr vorher als Paar miteinander über eure Haltung gesprochen habt.

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Frage Nr. 40043 von 16.07.2025

Ich bin m 13 Jahre alt und werde in zwei Wochen mit meinen Eltern in Ferien fahren. Dabei werden wir auch ein paar Tage an einem FKK Strand sein wo wir vor ein paar Jahren schonmal waren. Damals war das für mich kein Problem aber diesmal habe ich einen ziemlichen Bammel davor, Vor allem habe ich Angst dass ich ständig mit einem steifen Penis rumlaufe und es deswegen Probleme gibt. Mit meinen Eltern habe ich noch nicht darüber geredet, vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben wie ich mich verhalten soll.

Unsere Antwort

Hey, erstmal toll, dass du dich traust, über so eine intime Sorge zu sprechen – das ist echt mutig und absolut verständlich. Du bist mitten in der Pubertät, und was du beschreibst, passiert sehr, sehr vielen Jungs in deinem Alter. Es kann ziemlich verunsichernd sein, wenn man sich vorstellt, nackt an einem FKK-Strand zu sein und dann vielleicht eine Erektion zu bekommen – gerade wenn man weiß, dass auch andere Menschen, sogar die eigenen Eltern, dabei sind.

Das Gute ist: Erektionen in deinem Alter sind ganz normal. Der Körper reagiert in der Pubertät oft total spontan. Manchmal geschieht das beim Gedanken an etwas Schönes oder Aufregendes, manchmal auch einfach, wenn du dich entspannt oder besonders beobachtet fühlst – oder ohne jeden ersichtlichen Grund. Das kann dir auf einer Klassenfahrt passieren, zu Hause beim Fernsehen oder eben auch am Strand. Das Entscheidende ist: Es ist nichts, wofür du dich schämen musst oder was dich irgendwie „komisch“ macht.

Die Angst, dass andere das sehen könnten, ist verständlich. Aber in Wirklichkeit ist die Aufregung meistens viel größer im Kopf als draußen in der Situation. An FKK-Stränden sind die allermeisten Menschen wirklich ziemlich entspannt und schauen nicht ständig auf die Körper der anderen – und schon gar nicht bei Jugendlichen. Und falls es doch mal passiert, gibt es einfache Möglichkeiten, wie du damit umgehen kannst: Du kannst dich hinlegen, dein Handtuch über dich legen oder dich kurz auf den Bauch drehen, wenn du merkst, dass dein Penis steif wird. Du kannst auch ins Wasser gehen oder woanders hinschauen, um dich innerlich ein bisschen abzulenken.

Wenn du mit deinen Eltern darüber sprechen willst, aber dir komisch dabei vorkommst, genügt es vielleicht schon, ihnen einfach zu sagen, dass dir der Strand dieses Jahr etwas unangenehm ist und du nicht genau weißt, wie du dich da fühlen wirst. Du musst nicht alles im Detail erklären – nur ehrlich sagen, dass du unsicher bist. Viele Eltern reagieren da mit Verständnis, weil sie wissen: Gerade in deinem Alter verändert sich sehr viel und regelmäßige und häufige Erektionen des Penis sind einfach Teil des Größerwerdens. Wichtig ist: Du bist völlig normal, und solche Situationen gehören für alle Jungs einfach zur Pubertät dazu.

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Frage Nr. 39973 von 30.06.2025

39961

Mir fallen da noch weitere Sachen ein. Sry, dass meine Nachricht ellenlang ist.

Mit der Meinung auf andere projizieren. Wie geht man damit um?
Ich merke, wenn mein Vater sagt, dass es gut ist, dann ist alles in Ordnung und lobt mich, aber wenn ich etwas mache, was in seinen Auge mache schlecht ist, kann er das nicht verstehen und versucht mich zu überzeugen. Er kann meinen Weg gar nicht nachvollziehen und fühlt sich sogar angegriffen dabei. Ich sage dann einfach, ich gehe mein Weg und du kannst deinen gehen...

Bei manchen Freunden ist das auch so, doch das ist doch falsch? Man sollte die Person doch machen lassen und die Person unterstützen? Gerade das mit Clubs und Bars, darauf habe ich keine Lust. Die versuchen dann immer zu überzeugen oder können es nicht nachvollziehen...

Und warum ist Männlichkeit wichtig, wenn ich Sex mit Frauen haben möchte? Geht das nicht ohne Männlichkeit? Wie wirkt Männlichkeit auf Frauen, wenn man es hat vs. wenn man es nicht hat? Wie wird man sexuell attraktiv für Frauen? Wenn ich mich sexuell attraktiv finde? Warm ist das so und wie stark ist die Wirkung, wenn ich mich sexuell attraktiv finde vs. nicht?

Unsere Antwort

Was genau meinst du mit "mit der Meinung auf andere projizieren"? Meinst du, wenn andere versuchen, dich davon zu überzeugen, dass ihre Meinung die einzig richtige ist? Ich finde, dass du damit bereits sehr gut umgehst. Lass dich davon nicht unterkriegen und setz dich weiter für die Dinge ein, die du möchtest, und die dir wichtig sind. Du kannst auch versuchen, ein ehrliches und offenes Gespräch zu suchen, und sagen, dass du dir Unterstützung wünschst, auch wenn du einen anderen Weg gehst. 

Du fragst, ob Männlichkeit wichtig ist, um Sex mit Frauen zu haben. Was heisst denn Männlichkeit für dich? Was ist männlich und was ist es nicht? Das sind meist auch nur Meinungen, die sich manchmal auch stark unterscheiden können. Lies dazu mal diesen Text. Viel wichtiger ist für mich die Frage: Wie möchtest du denn gerne sein? Wann fühlst du dich in deiner Haut wohl? Dazu interessiert dich vielleicht auch dieser Text.

Sexuell attraktiv wird man zum Beispiel, wenn man sexuell selbstsicher wird. Das bedeutet, dass dein Penis weiss, was er mit dem Geschlecht einer Frau anfangen kann. Andere Menschen merken, wenn du deinen Penis gut in deinem Becken spürst und wenn du dich mit ihm wohlfühlst. Das hat einen Einfluss auf deine Ausstrahlung. Du trittst dann anders auf, bewegst dich anders, fühlst dich in deinem Körper wohler. Und das macht dich attraktiver. Und zur sexuellen Selbstsicherheit gehört auch, dass du deinen Körper sexuell attraktiv findest, ihn als "heiss" oder "geil" geniesst und dich in deiner Haut als sexuelle Person wohl und liebenswert findest. Das kannst du lernen, auch wenn du alleine übst. Dafür empfehle ich dir noch einmal diesen Text zum allein für den Sex üben und unsere Sextipps und Übungen für Männer und alle mit Penis. Auch ist das Buch «Klappt's?» von Michael Sztenc ein gutes Buch zum Explorieren und Üben. Es lohnt sich also, dort weiterzulesen.

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