Frage Nr. 37767 von 26.01.2024
Guten Tag
Darf man bei Adenomyose in den Wechseljahren grundsätzlich bioidentische Hormone nehmen? Was gibt es für Alternativen, wenn man die Symptome wie Abgeschlagenheit und depressive Stimmungen nicht einfach tolerieren möchte/kann?
Unsere Antwort
Da gilt es die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen, ich empfehle dir eine persönliche Beratung bei deiner Frauenärztin.
Es kommt darauf an, ob und was für Beschwerden du von der Adenomyose her hast. Häufig sind Schmerzen sowie zu starke und schmerzhafte Menstruationen Symptome einer Adenomyose. Da du in den Wechseljahren bist, stellt sich ja das Problem mit den Zyklusbeschwerden nicht mehr. Oestrogene können grundsätzlich Adenomyoseherde eher stimulieren, aber wenn du keinerlei Beschwerden von der Gebärmutter her hast ist eine bioidentische Hormontherapie schon eine Möglichkeit. Bespreche dich mit deiner Frauenärztin.
Gegen Symptome der Wechseljahre wie Abgeschlagenheit und depressive Stimmungen könntest du auch eine pflanzliche Behandlung probieren, zum Beispiel mit Johanniskraut, Passionsblume oder Traubensilberkerze.
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Frage Nr. 37754 von 24.01.2024
Ist ELLEN® PROBIOTISCHE CREME gut? Ich bin weiblich und 28 Jahr alt.
Unsere Antwort
Ja, sie ist empfehlenswert. Die Creme enthält drei Milchsäure produzierende Bakterienstämme und unterstützt somit die Erhaltung eines guten Vaginal-Mikrobioms.
Du kannst deine Vaginalflora auch auf natürlichem Wege über die Ernährung unterstützen, indem du öfters Nahrungsmittel zu dir nimmst. die die milchsäure produzierenden Bakterien in Darm und in der Vagina unterstützen. Dazu gehören ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie grüne Blattgemüse und fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut, Kimchi, eingelegte Gurken oder fermentierter Soja wie Tempeh oder Miso. Ungesüsster Naturjoghurt (auch auf Pflanzenbasis) unterstützt ebenfalls die Milchsäurebakterien.
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Frage Nr. 37743 von 22.01.2024
Hallo? Sollte man jeden Tag die Vulva eincremen oder ist das nicht gut? Ich bin 25 Jahre alt und bin mamchmal trocken(besonders nach Periode).Ich habe keine Infektion,aber meine Scharmlippen jucken ab und zu,weil es trocken ist.Was kann ich machen? Ist Linolafett oder Vaseline gut? Und was soll ich benutzen?
Unsere Antwort
Grundsätzlich ist es nicht unbedingt notwendig, die Vulva täglich einzucremen. Die Vagina produziert im gesunden Zustand Milchsäurebakterien, welche ein saures Milieu schaffen und dich vor Infektionen an deinem Geschlecht schützt. Natürlich kannst du die Haut deiner Vulva, gerade bei Trockenheit, pflegen. Von Vaseline oder Linolafett zur täglichen Pflege rate ich dir ab, da sie die Haut nicht atmen lassen. Mit welchen Produkten zu deine Vulva pflegen kannst, findest du in den Abschnitten „Vulva zur Pflege ölen“ und „Pflege bei empfindlicher, trockener Haut“ unter diesem Link. Probiere verschiedene Produkte nacheinander aus und entscheide dich für jenes, welches dir am besten passt.
Manchmal kann auch übermässiges Schwitzen Juckreiz an der Vulva fördern. Vermeide deshalb gerade während deiner Menstruation eng geschnittene Hosen, synthetische Stoffe und Plastikbeschichtungen in Slipeinlagen und Binden.
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Frage Nr. 37741 von 21.01.2024
Liebes Lilli Team,
Ich bin 16 J Weiblich und habe meine Tage jetzt seit 80 Tagen nicht mehr gehabt. Schwanger sein kann ich nicht, da ich noch nie mit jemandem geschlafen habe. Es geht mir aber super. Also es ist nichts anders als es vorher war.
An manchen Tagen riecht meine Scheide einfach etwas unangenehm aber das ist nicht immer so.
Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen.
Liebe Grüsse
Unsere Antwort
Leider kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, was mit deinem Zyklus und in deiner Vagina los ist. Du könntest das am besten von einer Frauenärztin anschauen lassen. Möglich ist auch, dass du dich zunächst mal bei einer Beratungsstelle zur sexuellen Gesundheit in deiner Nähe meldest.
Ich habe ausserdem einige Texte, die dich vielleicht weiterbringen:
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Frage Nr. 37736 von 20.01.2024
Liebes beratungsteam! Ich bin 30 Jahre und habe 2 Kinder vaginal geboren. Das Thema Geburtsverletzungen triggert mich massiv, vor allem wenn ich höre dass Frauen unverletzt geblieben sind. Ich habe meine Kinder vollkommen selbstständig und ohne analgetika geboren. Dabei aber einen DR II bei der ersten und einen DR I bei der zweiten Geburt erlitten. Die Naht des DR II belastet mich bis heute mental. Ich wurde ohne Absprache anal untersucht und unter größten Schmerzen genäht und es wurde über die schwere des risses vor meinen Ohren besprochen. Die Schmerzen beim infiltrieren waren so massiv, dass ich einen Schock bekam. Auch hat die Wirkung nicht ausreichend eingesetzt. Es wurde jedoch einfach weiter gemacht. Ich habe gezittert, geweint und geschwitzt und alle haben einfach zugesehen. Mein Partner mit Baby auf dem Arm ebenfalls.
Bisher nahm mich niemand ernst damit. Die Naht des DR I ist leider nicht korrekt was mich optisch auch nicht los lässt da das Erlebnis mit starken Emotionen verbunden ist. Bei der zweiten Geburt habe ich mich jedoch geschützt und beim nähen immer wieder stop gesagt wenn es zu viel wurde. Denn auch da bestand das gleiche Problem. Meine Frage ist: wie kann man so ein Erlebnis integrieren? Natürlich im Rahmen dieser online Beratung-die Grenzen sind mir klar. Mit körperübungen komme ich nur bedingt weiter (masturbation vorm Spiegel, hinfühlen, hinschauen, vulvaabdruck etc.). Eine traumatherapie würde mich aktuell finanziell und kräftemäßig überfordern. Ich bedanke mich schon jetzt und freue mich auf ihre Antwort! Viele herzliche Grüße!
Unsere Antwort
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinen beiden Kindern. Eine Geburt ist immer eine grosse Leistung, und du darfst stolz darauf sein, es geschafft zu haben.
Ich kann aufgrund deiner Schilderungen gut nachvollziehen, dass die Art und Weise wie die Nahtversorgung durchgeführt wurde, grenzverletzend und aufgrund der beschrieben Schmerzen auch unprofessionell war. In der Regel sollte eine ausreichente Lokalanästhesie verabreicht werden, bei der man zwar noch spürt, dass etwas gemacht wird, aber es nicht schmerzhaft sein darf.
Bei rund der Hälfte aller Spontangeburten kommt es zu einem Dammriss. Die Faktoren, welchen diesen begünstigen, sind von so vielen Einflüssen abhängig, dass es schwierig ist, diese vorgängig zu verhindern. Wichtig ist, dass dir bewusst ist, dass du dabei nichts richtig oder falsch gemacht hast. Von einem Vergleich mit anderen Frauen würde ich dir abraten, da ich denke, dass dieser nicht zielführend ist. Jede Geburt ist anders. Mit einem solchen Erlebnis bist du jedoch nicht alleine, und es ist gut, wenn du ernst nimmst, dass dich dieses Erlebnis bis heute mental so beschäftigt. Ein wichtiger erster Schritt zur Integration ist, anzuerkennen, dass diese Art von Behandlung nicht ok war.
Ich weiss nicht, wie sich der Schock, welchen du beschreibst, gezeigt hat. Da du sagst, dass du gezittert, geweint und geschwitzt hast. Dein Körper hat also klare Warnsignale gezeigt, dass das, was passiert nicht gut ist. Es ist super, dass du beim zweiten Mal Nähen deine Grenzen wahren konntest und das Tempo selbst bestimmt hast, in dem genäht wurde. Und doch scheint das Erlebte noch nicht verarbeitet sein. Du hast dich deinem Geschlecht bereits angenommen, was sicher ein weiterer wichtiger Schritt ist.
Ich kann mir vorstellen, dass es helfen würde, noch einmal mit einer Fachperson über das Erlebte zu sprechen. Mein Vorschlag ist, dass du dich an dem Ort meldest, wo du geboren hast. In der Regel ist es möglich, ein Nachgespräch zu haben, auch wenn die Geburt schon etwas länger zurückliegt. Das können die damals zuständigen Hebammen oder auch die beteiligten Ärzte sein. Dann hättest du die Möglichkeit, das was du erlebt hast, dort zu besprechen, wo die verantwortlichen Personen sind, und ein entsprechendes Feedback geben. Vielleicht kannst du dann auch einen Teil deiner negativen Gefühle dort platzieren und somit etwas loslassen?
Wenn du merkst, dass du doch ein Bedürfnis hast, eine Fachperson zu kontaktieren, welche nicht in die Situation involviert war, könntest du auch nochmal deine ambulante Hebamme, sofern du eine hast, kontaktieren für ein Gespräch.
Zudem würde ich dir raten, das Erlebte noch einmal aufzuschreiben. Das kann hilfreich sein, um es besser einsortieren zu können. Vielleicht fühlst du dich zu einem späteren Zeitpunkt bereit für eine Therapie oder ein Gespräch mit der Klinik, in welcher du geboren hast. Gib dir Zeit!
In der Schweiz gibt es den Verein «Gewaltfreie Geburt». Dort gibt es diverse Informationen, Beratung und die Möglichkeit, das Erlebte zu platzieren. Schau dir die Site doch mal an. Vielleicht kann man dir dort auch sagen, was es allenfalls in deiner Gegend gibt. Möglich ist auch, dass du dich bei einer Beratungsstelle der Familienplanung/zur sexuellen Gesundheit meldest.
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Frage Nr. 37733 von 19.01.2024
Hey :)
ich bin weiblich & 18 Jahre alt. Ich habe eine eher medizinische Frage, die den Scheideneingang betrifft. Ich habe eben gegoogelt und bin auf die hintere Kommissur gekommen, wo wahrscheinlich mein Problem liegt. Ich habe öfter (v.a. nach dem GV) Schmerzen an dieser Stelle, also an dem unteren Teil des Scheideneingangs. Es fühlt sich an wie eine Lippe, die so trocken ist, dass es weh tut und reißt, wenn man sie zb beim Lächeln spannt. Also der Schmerz fühlt sich auch eher wie ein Riss an und bis ein paar Tage danach blutet es leicht (sieht man nur beim auf Toilette gehen am Klopapier). Auch bei der Nutzung der Menstruationstasse spüre ich diesen Schmerz. Jetzt frage ich mich, ob das anatomisch bedingt ist, oder ob man da was gegen machen kann. Ist die Stelle bei mir einfach nicht dehnbar genug? Oder gibt es eine Möglichkeit diese dehnbarer zu machen? Vielen Dank schonmal für die Antwort!
Unsere Antwort
Dies ist ein relativ häufiges Problem und es handelt sich tatsächlich meist um einen kleinen oberflächlichen Riss der Haut an der hinteren Kommissur bei abrupter Dehnung.
Einerseits kann das schon ein wenig mit der Anatomie zusammenhängen, also wie weit deine Vagina-Öffnung ist und wie gross das ist, was mit der Vagina aufgenommen werden soll. Bei einem sehr breiten Penis und einer schmalen Vagina kann es eher zu Rissen kommen als bei anderen Grössenverhältnissen, insbesondere wenn die Dehnung rasch oder abrupt geschieht.
Dennoch muss dies nicht sein. Das heisst, wenn die Haut in einem guten Zustand ist, also gut durchblutet, belastbar und dehnfähig ist, sollten auch bei stärkerer Dehnung keine Risse auftreten.
Ein häufiges Problem ist, dass die Haut zu trocken und spröde ist, und es deshalb schneller zu Rissen kommt. Ich empfehle dir, die Vulva und insbesondere die hintere Kommissur, täglich mit einem Pflegeöl zu behandeln. Das kann ein Granatapfelöl sein, Lavendelöl, Rosenöl, Mandelöl oder ähnliches. Die Haut nimmt das Öl auf und wird dadurch genährt und gepflegt, so dass die Haut belastbarer und dehnbarer wird. Du kannst das Öl auch etwas einmassieren, dann wird die Haut auch noch besser durchblutet. Auch regelmässiges vorsichtiges Dehnen kannst du probieren, zum Beispiel mit Vagiwell-Silicon-Dehnhilfen in aufsteigender Breite, so dass sich der Vaginaeingang immer einfacher an die Dehnung gewöhnt und sich daran anpassen kann.
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Frage Nr. 37732 von 19.01.2024
Kann ich als Frau eine Masektomie machen lassen, wenn mich meine Brüste stören? Ich habe sie seit 16 Jahren, bekommen mit 10 und will sie nur noch los haben.
Unsere Antwort
Das ist grundsätzlich möglich. Dies muss allerdings eingebettet sein in eine vorangehende entsprechende Beratung und sorgfältige Abklärung. Wende dich dazu an eine Fachperson, zum Beispiel an deine Frauenärztin oder an eine Beratungsstelle für Gender-Inkongruenz. Hier findest du weitere Kontaktstellen.
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Frage Nr. 37705 von 14.01.2024
Hallo.Ich bin sehr besorgt.Ich bin weiblich und 27 Jahre alt.Hatte noch keinen GV,nur oralverkehr.Ich habe schon seit einiger Zeit Unterleibschmerzen.Ich habe Angst das es Gebärmutterhalskrebs sein könnte.Da ich noch Jungrau bin kann mir der Frauenarzt keinen Abstrich machen.Wie hoch ist die Wahrscheinlich dass ich Krebs habe obwohl ich keinen GV hatte? Danke.
Unsere Antwort
Diese Wahrscheinlichkeit ist äusserst klein.
Gebärmutterhalskrebs bildet sich in den meisten Fällen erst nach einer lange anhaltenden Infektion mit HPV-Viren (humane Papillom-Viren) und einer schrittweisen Veränderung der Zellen am Gebärmutterhals. Dafür braucht es zuerst einen Kontakt mit HPV-Viren, welcher normalerweise durch Geschlechtsverkehr geschieht. Das heisst, Frauen, die noch nie Geschlechtsverkehr hatten, haben ein äusserst kleines Risiko für Gebärmutterhalskrebs.
Ausserdem macht Gebärmutterhalskrebs meist sehr lange Zeit keine Schmerzen. Das heisst Unterleibsschmerzen haben meist eine andere Ursache.
Ich habe dein Eindruck, dass du vor allem durch deine Ängste geplagt und verunsichert bist, und das bei dir einen grossen Leidensdruck erzeugt. Das würde ich ernst nehmen und man kann etwas dagegen tun. Deshalb empfehle ich dir eine persönliche Beratung bei einer Frauenärztin. Wenn du keine Untersuchung möchtest, kannst du dich vorerst von ihr bezüglich deinen Ängsten und Sorgen in einem Gespräch beraten lassen, bei welchem du deine Fragen stellen kannst und deinen Sorgen Ausdruck verleihen kannst. Zusätzlich könnte die Frauenärztin auch einen Vorsorgeabstrich vom Gebärmutterhals machen. Dieser ist möglich, auch wenn du noch nie Geschlechtsverkehr hattest. Oder denkst du, dass eine gynäkologische Untersuchung bei dir nicht möglich wäre? Auch in diesem Fall würde ich mich persönlich bei der Frauenärztin beraten lassen. Such dir Unterstützung bei einer Fachperson, der du vertraust.
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Frage Nr. 37675 von 07.01.2024
Hallo,
Ich bin weiblich , 18 Jahre alt. Ich habe folgendes Problem. Ich kann leider keine Tampons einführen, da ich dolle Schmerzen am Muttermund verspüre. Die Schmerzen ziehen auch recht doll im Unterleib und afterbereich. Ich habe auch die Richtung geändert und es hat dennoch weh getan. Ich habe das Gefühl, der Muttermund blockiert die Scheide, auch beim sex egal in welcher Stellung. Ich mache mir Sorgen, dass es etwas schlimmes sein könnte denn der Muttermund tut ja normalerweise nicht so weh. Das war mein erstes Mal mit einem Tampon, aber auch beim geschlechtsverkehr vorher hatte ich schon immer schmerzen. Morgen rufe ich beim Frauenarzt an, doch da die Terminvorgaben meist länger dauert, wollte ich gerne euren Rat einholen. Danke!
Unsere Antwort
Aufgrund deiner Beschreibung habe ich noch kein klares Bild, wo genau der Schmerz ausgelöst wird. Du beschreibst, dass er vom Muttermund ausgeht. Du beschreibst das Gefühl, dass der Muttermund die Scheide blockiert. Der Muttermund ragt am Ende der Vagina von leicht oben ins hintere Scheidengewölbe und bildet so zu sagen das Ende der Vagina. Sieh dir dazu die Anatomie auf dieser Seite an. Je nach Zyklusstand kann der Muttermund tiefer in die Vagina hinein ragen. Hast du deinen Muttermund mal selbst tasten können? Einen Tampon führt man in den vorderen Bereich der Vagina ein. Auch bei einer kleinen Vagina sollte ein Tampon nicht gegen den Muttermund drücken. Mir ist aufgrund deiner Beschreibung nicht klar, was sich blockiert anfühlt. Es ist gut, dass du die Schmerzen ernst nimmst und dich dem Thema annimmst. Ein Termin bei der Gynäkologin gibt bestimmt Aufschluss darüber, ob mit deinem Muttermund alles in Ordnung ist, da sie diesen untersuchen kann.
Hier ist eine Checkliste zum Thema Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Vielleicht hilft es, diese Fragen durch zu gehen und uns nochmals zu schreiben was dabei herauskommt. Wenn du uns nochmal schreibst, gib bitte die Nummer dieser Frage an.
So wie du die Schmerzen beschreibst, die bereits beim Einführen eines Tampons und bis in den Afterbereich reichen, könnte es mit einer hohen Spannung im Beckenboden zusammenhängen.
Wenn du schon immer Schmerzen beim Sex und beim Einführen von Tampons hast, dann könnte das Thema Vaginismus für dich lesenswert sein.
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Frage Nr. 37662 von 05.01.2024
Hallo und zwar hab ich eine Frage :) ich w 32jahre
Habe vor 8 Monaten meine Pille abgesetzt danach war mein Zyklus auch gleich wieder sehr regelmäßig…(21-26) jetzt seit 2 Monaten hab ich einen langen Zyklus von 38 Tagen ,,,meine Frauenärztin meinte nur so ja das kann mal vorkommen …aber mich belastet das schon sehr wenn ich jedes Mal so lang auf meine Periode warten muss und außerdem ist ein Zyklus von 38 bis 40 ja auch nicht ganz normal oder ? Steht zuminderdt im Internet
…mich nervt es das meine Ärztin meine Sorgen null ernst nimmt und kein Verständnis dafür hat warum mir das iwie Sorgen bereitet …wenn ich sex hatte und jedes Mal überfällig bin und Ungewissheit habe ob sie doch noch kommen …
Was ist eure Meinung dazu ist das normal ? Oder sollt ich das untersuchen lassen ?
Unsere Antwort
Es ist ganz normal, dass es nach dem Absetzen der Pille Unregelmässigkeiten im Zyklus geben kann. Das kann auch mehrere Monate nach dem Absetzen der Pille noch der Fall sein. Es ist also gut möglich, dass sich dein Zyklus bald von selbst wieder einpendelt.
Ein normaler Menstruationszyklus dauert 21 bis 35 Tage. Wie regelmässig die Periode eintritt, ist von Frau zu Frau verschieden und verändert sich auch im Verlauf des Lebens. Es kann auch passieren, dass der Zyklus länger als 35 Tage dauert. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Du kannst sie im Text «Unregelmässige oder ausbleibende Mens und Zwischenblutungen» nachlesen. Dort steht auch, was du tun kannst, wenn dich die Länge deines Zyklus belastet.
Wenn du dich dennoch weiterhin verunsichert fühlst, oder dein Zyklus weiterhin unregelmässig bleibt, kannst du noch einmal auf deine Gynäkologin zugehen und sie bitten, dich zu untersuchen und deine Sorgen ernst zu nehmen. Und wenn du dich bei ihr nicht wohl fühlst, oder den Eindruck hast, dass sie dich nicht ernst nimmt, dann kannst du dich auch an eine andere Gynäkologin wenden.
Und solltest du dir weiterhin viele Sorgen darum machen, schwanger zu werden, kannst du ausserdem mal darüber nachdenken, ob deine aktuelle Verhütungsmethode die Richtige für dich ist. Vielleicht gibt es eine andere Verhütungsmethode, mit der du dich sicherer fühlen kannst. Und mit der du entspannt bleiben kannst, auch wenn dein Zyklus mal länger oder unregelmässig ist. Und vielleicht interessiert dich zu dem Thema auch dieser Text.
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Frage Nr. 37661 von 05.01.2024
Hallo liebes Team :)
Ich habe eig garkeine wirkliche Frage sondern würde mir gerne eure Meinung dazu anhören …
Ich w 31 hab extreme Angst schwanger zu werden …was eig nicht schlimm wäre da ich in einer festen Beziehung bin in der ich sehr glücklich bin …jedoch ist meine Angst Phobie so schlimm geworden das wenn ich zb auf Besuch bei n Kumpel bin Angst danach habe schwanger zu sein obwohl wir keinen sexuellen Kontakt hatten …reine Angst davor das ich trotz Kleidung iwie schwanger werden konnte …ich weis vom Verstand her das das nicht möglich ist aber ich hab so Angst dann im Nachhinein das ich mich garnicht mehr traue mich mit anderen männlichen Leuten zu treffe weil ich danach Angst habe ich könnte iwie unbemerkt schwanger sein ….mich belastet das so sehr und ich hab schon versucht mit Hilfe zu holen aber viele Therapeuten kennen sich mit diesen Thema nicht aus …ich weiß nicht wie ich meine Angst in Griff bekommen soll …habt ihr Tipps was ich machen könnte ?
Danke für eure Arbeit !
Unsere Antwort
Auch wir würden dir zu einer Psychotherapie raten. Du hast eine ganz spezifische Angst entwIckelt. Du weisst, dass du nur mit Geschlechtsverkehr schwanger werden kannst. Und trotzdem meldet sich deine irrationale Angst dauernd und setzt dich unter Druck. Diese Angst müsste ein*e Psychotherapeut*in, die sich auf kognitive Verhaltenstherapie spezialisiert hat, eigentlich behandeln können. Inhalt der Therapie wäre das genaue Studium deiner Angst. Damit würdest du deine Selbstbeobachtung differenzieren. Du würdest herausfinden, wie du deine Angst beeinflussen kannst. Zentral wäre die Entwicklung von Bewältigungsstrategien und Formen der Selbstberuhigung. Mit der Zeit, stände dann nicht mehr das aufregende "hoffentlich bin ich nicht schwanger!" Oder "jetzt bin ich bestimmt schwanger geworden!" im Zentrum deiner Gefühle. Du wüsstest, dass du diese Gedanken immer wieder denkst. Du wüsstest aber auch, wie du dich soweit beruhigst, dass deine Angst abnimmt ... und dann hoffentlich irgendwann ganz verschwindet.
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Frage Nr. 37658 von 04.01.2024
Hallo liebes lilli.ch Team,
Ich bin weiblich und 19 Jahre alt. Ich habe ein dringendes Anliegen. Es geht darum, dass ich fürchterliche Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verspüre. Ich weiß nicht, ob es mein Muttermund ist, aber nach circa 9cm in der Scheide, ist eine kleine Kugel welche beim Geschlechtsverkehr Druck auf den After ausübt. Man kann um sie herum fassen, doch an der Kugel vorbei komme ich durch den Schmerz nicht. Nach 11cm geht es in meiner Scheide nicht weiter. Der Druck ist stark und zieht auch durch den ganzen Po. Die Kugel hat keine Öffnung wie es beim Muttermund üblich ist. Außerdem fühlt sich die Vagina von innen sehr gewölbt an, als hätte ich kurz nach dem Scheideneingang mehrere wulstige Muskeln durch die man erst einmal durchkommen muss.
Mein nächster Frauenarzt Termin ist leider erst in 5 Wochen und ich bin seit Tagen wie wild im Internet unterwegs um antworten zu meinem Anliegen zu finden.
Ich bedanke mich herzlich im Voraus bei ihnen.
Unsere Antwort
So wie du es beschreibst, handelt es sich bei der von dir beschriebenen Kugel ziemlich sicher um den Muttermund. Die Öffnung in die Gebärmutter hinein ist nicht eine wirklich tastbare Öffnung, sondern tastet sich eher wie ein kleines Grübchen, denn der Cervikalkanal ist normalerweise sehr schmal, so dass nicht wirklich eine Öffnung tastbar ist.
Weshalb du allerdings solch starke Schmerzen verspürst beim Geschlechtsverkehr wird mir durch deine Beschreibung noch nicht ganz klar. Denn normalerweise ist der Muttermund nicht unbedingt sehr schmerzempfindlich, ausser wenn der Penis vielleicht sehr schnell und kräftig auf den Muttermund trifft. Tut es denn auch weh, wenn du einfach nur mit dem Finger tastest? Tut es in jeder Stellung weh beim Sex, oder nur in einer bestimmten?
Es ist auf jeden Fall sinnvoll, dass du dich frauenärztlich untersuchen lässt. Wichtig ist, dass du der Frauenärztin genau erklärst, wie und wann die Schmerzen auftreten. Ich denke auch der Ausschluss eines Infektes, wie zum Beispiel ein Chlamydieninfekt, wäre sinnvoll. Denn eine Infektion kann manchmal zu Schmerzen führen.
Schau dir bis dann unsere Informationstexte zum Thema Schmerzen beim Geschlechtsverkehr an. Vielleicht kommst du dadurch dem Problem noch besser auf die Spur.
Wenn die Frauenärztin nichts besonderes feststellen kann, empfehle ich dir, eine SexualtherapeutIn aufzusuchen. Denn Geschlechtsverkehr sollte nicht schmerzhaft sein und es gibt einiges, was man dagegen machen kann. Lies hierzu auch diesen und diesen Text.
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Frage Nr. 37655 von 03.01.2024
Hi,
29 w
habe die Pille Maxim fast 1,5 Jahre genommen und mich entschieden sie abzusetzen. Mir waren die Wasserablagerungen in den Beinen einfach zu viel. Habe auch zugenommen. Hatte aber überhaupt keine Libido-Beschwerden. Nun habe ich sie seit 1,5 Monaten abgesetzt und bemerke, dass meine Brüste dadurch erheblich kleiner geworden sind. Meine BHs passen mir nicht mehr, die mir vor der Pille aber gepasst haben.
1. Frage: Wie lange dauert es ungefähr, dass der Körper wieder im normalen Hormon-Haushalt ist?
2. Frage: Wenn ich mich wieder entscheiden würde, die Pille zu nehmen, wann könnte ich sie wieder nehmen, so dass es für meinen Körper möglichst keine großen Umstände bereitet? also, erst wieder, wenn sich alles auf "normal" eingestellt hat und ich meine Periode regelmässig bekomme? Oder ist das immer individuell? Manche Frauen berichtet ja von jahrelangen Langzeitfolgen und Beschwerden nach dem Absetzen der Pille. Oder ist es sowieso schlimm und es kommt nicht darauf an, wann ich diese wieder nehme?
Ehrlich gesagt, leide ich sehr darunter, dass meine Brüste jetzt noch kleiner als vorher sind und überlege sie auch deshalb wieder zu nehmen, da es keinen Spaß macht, wenn die kleinste BH-Größe auch nicht mehr passt und man sich ständig arrangieren muss, dass alles irgendwie sitzt.
Unsere Antwort
Die Brüste werden mit der Pille oftmals deshalb grösser, weil mehr Wasser im Gewebe abgelagert wird. Was dir bei den Brüsten als Vorteil erschienen ist, fühlte sich bei den Wasserablagerungen in den Beinen schlechter an. Deshalb bist du im Moment für dich die Vor- und Nachteile der Pilleneinnahme am gegeneinander abwägen. Das ist nicht immer ganz einfach.
Was mit der Brustgrösse passiert mit und ohne Pille bzw. nach Absetzen der Pille ist von Frau zu Frau recht unterschiedlich und kann sich auch immer wieder mal verändern im Laufe des Lebens, auch ohne Pille. Da spielen viele Faktoren mit rein wie das Gesamtgewicht, die Ernährung, das Alter und vieles mehr. Insbesondere hormonelle Umstellungen führen oft zu Grössenveränderungen der Brüste, sowohl bei natürlichen Hormonveränderungen wie dem Menstruationszyklus, aber auch Schwangerschaften, Stillphasen und der Übergang in die Menopause führen zu grossen Veränderungen in der Brustgrösse. Auch das Beginnen und Aufhören von hormonellen Verhütungsmitteln kann bei einigen Frauen einen Einfluss auf die Brustgrösse haben. Es kann gut sein, dass deine Brüste kurz nach dem Absetzen der Pille recht viel kleiner werden, aber nach einigen Wochen bis Monaten wieder grösser werden. Das ist schwierig voraussehbar.
Wenn du dich dazu entschliesst, die Pille wieder zu beginnen, solltest du mit der Einnahme bis zur nächsten Menstruation warten und am ersten Tag der Periodenblutung die erste Pille einnehmen. Ein Punkt ist allerdings, dass die Pilleneinnahme einen Einfluss auf die Blutgerinnungsfaktoren haben kann, so dass das Risiko einer Thrombose oder Lungenembolie erhöht wird. Dieses Risiko ist vor allem bei Neueinnahme der Pille am höchsten und sinkt dann wieder ein wenig ab. Aber deshalb kann das kurzfristige Absetzen und wieder neu nehmen der Pille das Risiko für Thrombosen kurzfristig etwas erhöhen. Dies ist vor allem der Fall, wenn die Frau eine vererbte Gerinnungsstörung hat, was sie aber oft nicht weiss. Wenn in deiner Verwandtschaft jemand schon mal eine Thrombose oder eine Lungenembolie hatte, dann gilt besondere Vorsicht. Ansonsten kannst du eigentlich selbst entscheiden, nach wie langer Zeit du die Pille wiederbeginnen möchtest. Es ist nicht nötig zu warten, bis sich dein Menstruationszyklus normalisiert hat.
Wie lange es dauert, bis sich der Körper nach dem Absetzen wieder auf den normalen Hormonhaushalt einpendelt, kann recht unterschiedlich lang sein. Nach Absetzen der Pille kommt es zuerst zur letzten Abbruchblutung. Danach dauert es bei den meisten Frauen 4-6 Wochen bis sie wieder ihre erste natürliche Menstruation bekommen. Bei einigen Frauen kann es aber länger dauern, zum Teil mehrere Monate, bis sie wieder ihre normale Periode bekommen. Das nennt sich dann Post-Pill-Amenorrhoe.
In deinem Fall würde ich dir am ehesten eine Besprechung mit deiner Frauenärztin empfehlen, um die Vor- und Nachteile der Pilleneinnahme zu besprechen. Vielleicht gibt es für dich ja auch noch andere Verhütungsmethoden, die noch besser auf dich abgestimmt sind.
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Frage Nr. 37642 von 19.11.2023
woran liegt das dass ich tampons nur mit plastikapplikator einführen kann (würde gerne aus umweltschutzgründen die normalen verwenden aber das trockene material tut weh beim einführen)?
Unsere Antwort
Um einen Tampon auch ohne Applikator leicht einführen zu können, kannst du ihn an der Spitze mit Öl oder einem pflegenden Vaginalgel befeuchten. Dafür kannst du zum Beispiel Mandelöl oder Actigel von Multigyn benutzen. Das Actigel hilft übrigens auch gegen sonstige Beschwerden und gegen Trockenheit in der Vagina. Weitere Tipps zur Pflege deiner Vulva und deiner Vagina findest du in diesem Text. Und in diesem Text findest du weitere Hinweise zur Anwendung von Tampons.
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Frage Nr. 37627 von 15.11.2023
Hallo liebes Team,
ich habe eine Frage an Sie. Ich war am Montag zum ersten mal bei meiner Frauenärztin. Ich bin 23 Jahre alt und habe ihr erklärt, dass ich noch Jungfrau bin und aus religiösen Gründen auch bleiben muss. Sie hat mir erklärt, dass sie einen Abstrich nehmen muss und eine Untersuchung in dem Alter erforderlich ist. Bezüglich des Hymen wurde gesagt, dass da nichts passieren wird. Für die Untersuchung hat sie auch extra kleineres Spekulum verwendet und einen Abstrich entnommen. Danach hat sie ohne Erklärung, einen Finger eingefügt und mit der anderen Hand den Bauch abgetastet. Ich fragte erneut nach, ob dabei irgendetwas passieren könnte, sie sagte, dass alles in Ordnung wäre und lachte darüber. So habe ich das Gefühl, dass bei der Abnahme des Abstriches und beim einfügen des Fingers etwas passiert ist, da es auch leichte Schmerzen hatte. Können Sie mir Ihre Meinung dazu sagen? Vielen Dank!!
Unsere Antwort
Es tut mir leid, dass du dich von der Ärztin nicht gut betreut gefühlt hast. Ich empfehle dir, fürs nächste Mal jemanden zu suchen, der dir noch einfühlender begegnet.
Ich nehme an, dass wenn du dir Sorgen machst, ob etwas passiert sein könnte, damit meinst, ob dein Jungfernhäutchen hätte beschädigt werden könnten?
Eine gynäkologische Untersuchung mit einem kleinen Spekulum und mit dem Finger beschädigt normalerweise das Jungfernhäutchen nicht, sogar wenn es ein wenig weh getan hat. Der Name Jungfernhäutchen ist ziemlich irreführend, weil es eigentlich überhaupt kein Häutchen ist, das den Scheideneingang irgendwie vollständig verschliesst, sondern es ist eher wie ein Schleimhaut-Ring am Eingang der Vagina mit einer Öffnung in der Mitte. Lies hierzu unseren Artikel über das Jungfernhäutchen - wir nennen es lieber vaginale Korona oder Hymen. Vielleicht magst du dir dein Hymen einmal selbst in einem Spiegel anschauen. Am besten siehst du es, wenn du mit der Vulva vor einem gut beleuchteten Spiegel sitzt und mit deinen Händen links und rechts die äusseren Vulvalippen zwischen die Finger nimmst und sie ein wenig nach aussen ziehst. Dann siehst du direkt auf dein Hymen, diesen Schleimhautring mit der Öffnung in der Mitte. Ich denke, es ist für jede Frau sinnvoll, ihren Körper gut zu kennen, um auch immer gut verstehen und entscheiden zu können, was mit ihm in verschiedenen Situationen passiert und wozu du zustimmst oder nicht.
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Frage Nr. 37620 von 14.11.2023
Hallo Lillie,
in euren Antworten steht oft vom Actigel. Was ist der Unterschied zwischen beiden Sorten? Eins brennt mich und eines nicht, kann das sein?
Und ich habe immer Angst den Applikator versehentlich in die Harnröhre zu stecken ohne es zu bemerken. Kann das denn passieren? Täte das weh?
Danke für eine Antwort :-)
Unsere Antwort
Jetzt weiss ich leider nicht, was du mit beiden Sorten von Actigel meinst? Der ganze Name des Produkts ist Multigyn Actigel, und dieser wirkt gegen die bakterielle Vaginose und unterstützt die Vaginalflora. Seit neustem gibt es nun auch das Produckt Multigyn Actigel 2in1. Gemäss Angaben des Produzenten wirkt dieser neben der Wirksamkeit gegen die bakterielle Vaginose zusätzlich auch noch pH senkend, also er macht die Vaginalflora saurer, was ihrem gesunden Zustand entspricht.
Du kannst das Gel auch ohne Applikator mit dem Finger in die Vagina einführen, wir empfehlen das sogar. Allerdings musst du keine Angst haben, dass der Applikator versehentlich in die Harnröhre gerät. Normalerweise ist die Harnröhrenöffnung viel kleiner als die Applikatorspitze. Und wenn du den Applikator am unteren Ende des Vaginaeingangs einführst, also an dem Ende, wo es Richtung After geht, dann bist du weit entfernt von der Harnröhrenöffnung, welche am oberen Ende des Vaginaeingangs liegt, also gleich unterhalb der Klitoris. Und ja, es täte ziemlich sicher weh, wenn du den Applikator in die Harnröhre einführen würdest, von dem her würdest du das schon merken. Aber es ist eben wie gesagt äusserst unwahrscheinlich.
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Frage Nr. 37617 von 12.11.2023
hallo
meine partnerin (31) hat neuerdings eine kupferspirale. vor dem einsetzen haben wir liebeskugeln verwendet. können wir diese weiterhin bedenkenlos verwenden?
danke für die antwort
Unsere Antwort
Es ist sinnvoll, nach dem Einsetzen der Kupferspirale einen Monat lang zu warten, bevor ihr die Liebeskugeln wieder verwendet. Denn im ersten Monat besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen. Danach, könnt ihr die Liebeskugeln problemlos wieder verwenden. Egal ob mit Finger, Penis, Liebeskugeln oder anderen Sextoys, kann die Spirale beim Sex nicht verrutschen.
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Frage Nr. 37616 von 12.11.2023
ich habe keine Vaginaöffnung was soll ich tun
Unsere Antwort
Leider kann ich dir aus der Ferne nur sehr wenig dazu sagen. Ich weiß fast nichts über dich und ich kann dich auch nicht untersuchen. Eventuell liegt bei dir eine Intergeschlechtlichkeit vor. Es kann aber auch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt, ich kann nur Vermutungen anstellen.
Bitte mach unbedingt einen Termin bei einer Gynäkologin und lass dich untersuchen.
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Frage Nr. 37614 von 12.11.2023
mir ist letztens etwas sehr ekliges passiert und ich habe angst mich mit etwas angesteckt zu haben. ich war auf einer öffentlichen toilette und wollte mein ob wechseln. als ich das ob aus der verpackung raus nahm viel es mir dummerweise auf den boden. der boden war ziemlich eklig und nass. ich denke es war urin auf dem boden. allgemein war es dreckig. da ich nur noch 1 ob hatte, hob ich es auf und benutze es. im nachihnein bereue ich meine entscheidung sehr.
kann es sein dass ich jetzt irgendwelche bakterien oder viren in meiner vagina habe! ist das schlimm? kann ich etwas dagegen tun?
Unsere Antwort
Ja, da warst du wirklich in einer blöden Lage, mit nur einem OB, der dir auf den Boden gefallen ist und wo du keine andere Option hattest, als ihn zu benutzen. Grundsätzlich denke ich nicht, dass du ein grosses Risiko hattest, dich mit etwas anzustecken, denn übertragbare Bakterien und Keime überleben oft nicht sehr lange ausserhalb des Körpers, also auf Gegenständen, auf jeden Fall meist nicht in der hohen Anzahl, die es bräuchte, um eine Infektion zu verursachen. Hinzu kommt, dass die Vagina sich grundsätzlich gut wehren und regulieren kann, auch wenn etwas Schmutziges in sie reinkommt.
Wenn du keine Beschwerden wie Jucken, Brennen oder komisch riechenden, vermehrten Ausfluss hast, musst du nichts tun.
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Frage Nr. 37612 von 12.11.2023
Ist es normal das die Libido im Zyklus schwankt? Vor meiner Periode ist sie immer am stärksten. Ansonsten so mittelmäßig. Bin weiblich 27
Unsere Antwort
Ja, das ist ganz normal. Die Durchblutung deines Geschlechts ist vor und während der Periode stärker. Dadurch kann es sein, dass du mehr im Geschlecht wahrnimmst und mehr Lust auf Sex hast.
Es gibt aber auch viele andere Faktoren, die deine Lust auf Sex beeinflussen können. Vielleicht interessieren dich zu dem Thema ja die beiden Texte «Lust auf Sex – wie kann ich sie beeinflussen?» und «Keine Lust auf Geschlechtsverkehr – was tun?».
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