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Questions & answers:
Sexualität

Question No. 38047 from 20.03.2024

Ich bin m und bin 15 Jahre alt. Ich habe eine Freundin und liebe sie auch. Sie macht mich auch horny aber wenn ich mastrubiere hole ich mir auf Männer einen runter. Aber ich empfinde nichts für Männer ich kann mir nichts mit ihnen vorstellen. Ich will unbedingt davon wegkommen! Habt ihr Tipps?

Our Answer

Wieso möchtest du von den Fantasien wegkommen? Das habe ich noch nicht so recht verstanden aus dem, was du schreibst.

Deine sexuellen Fantasien müssen nicht unbedingt dazu passen, was du selbst über deine sexuelle Orientierung denkst und sie müssen deine sexuelle Orientierung auch nicht widerspiegeln.

Das lese ich aus deiner Beschreibung: Du hast eine Freundin und stehst auf Frauen. Sie erregt dich sexuell und du möchtest mit ihr eine Liebesbeziehung führen. Ausserdem kommen Männer in deinen Fantasien vor. Mit ihnen möchtest du aber keine sexuellen Handlungen machen und auch keine Liebesbeziehung mit ihnen führen.

Die Mehrheit der Menschen fantasiert von Menschen, die nicht ihre Partner*innen sind. Dabei lieben sie ihre Partner*innen und wollen auch nur mit ihnen Sex haben. Das ist normal. Die Figuren in den sexuellen Fantasien geben einen Extrakick und erregen dich sexuell. Sie sind Mittel zum Zweck. Deine Fantasie baut sie rein zum Zweck der sexuellen Erregung. Sie sind keine echten Partner*innen.

Alle sexuellen Fantasien sind normal. Darin können Dinge passieren, die du in der Wirklichkeit nicht machen möchtest. Das ist das gleiche wie bei Träumen. Aber eigentlich bereichern sexuelle Fantasien deine Sexualität. Daher ist es eine gute Idee, wenn du dich freundlich für sie interessierst, statt sie abzuwerten.

Du schreibst, du möchtest deine sexuellen Fantasien bei der Selbstbefriedigung verändern. Das ist möglich. Bitte lies dazu unseren Text Wie komme ich mit meinen sexuellen Fantasien besser klar?

Es klingt so, als wärst du wegen der Fantasien verunsichert über deine sexuelle Orientierung. Deshalb empfehle ich dir, das Thema sexuelle Orientierung ein bisschen mehr zu erforschen mit Hilfe von unseren Texten: Was heisst schwul, lesbisch, bi, queer oder hetero?, Wie finde ich heraus, ob ich hetero, schwul, lesbisch oder bi bin? und Schwul, lesbisch, hetero – Das ist nicht wie schwarz oder weiss.

Wenn du über die Übungstipps im Text und die Infos hinaus Unterstützung möchtest, schreib uns einfach wieder und beantworte die Frage oben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an. Das Fragefenster ist ab dem 1. April wieder offen.

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Question No. 38045 from 20.03.2024

Hallo lilli :)

(w) Fragen zum Thema Lust kontrollieren

Ich, w(24), habe ein großes Thema mit meiner Lust. Ich bin gerade in meiner ersten festen Beziehung und merke, dass es noch vieles gibt, das im Sex mit meinem Beziehungsmenschen (m) noch nicht eingespielt ist.
Ich tendiere dann immer gerne dazu, das auf meine Kappe zu nehmen, weil ich noch nicht so viel Erfahrung habe.
Er hatte schon viele Beziehungen und viel Sex.
Ich habe erst recht spät angefangen mich selbst zu befriedigen und auch sehr selten. Eigentlich höchstens alle paar Wochen mal, weil ich einfach kein großes Interesse/Lust verspüre. Und einen Orgasmus zu bekommen benötigt meistens viel Arbeit, auf die ich im Vorhinein nicht so viel Lust habe. Auf Sex mit meinem Freund habe ich schon immer wieder Lust, tendenziell aber weniger als er und auch besonders stark immer in Kombination mit Alkohol. Der Sex ist oft schön, aber wir beide lassen uns oft nicht richtig fallen oder achten mehr auf den anderen.
Aus eurem Beiträgen heraus lese ich, dass vieles einfach Übungssache ist und ich mich einfach dazu bewegen sollte, mich ein bisschen mehr selbst zu berühren und die Synapsen auszubilden.
Was mir aber aktuell Gedanken macht und wozu ich noch keinen Beitrag gefunden habe, ist zum Thema Lust: Inwiefern unterscheidet sich Lust bei verschiedenen Menschen (auch geschlechtsbezogen), wie kann ich meine Lust länger halten, kontrollieren?
Ich habe durchaus Lust auf Sex, aber zum Beispiel: die Lust wallt während des Vorspiels auf, durch unseren Sex wird sie gesteigert und dann kommt eine Art Höhepunkt (ich glaube nie ein richtiger Orgasmus) und dann ist sie einfach wieder weg. So oder so ähnlich, das Thema ist immer das gleiche, auf meine Lust ist kein Verlass, sie kommt und geht innerhalb von 2-3 Minuten wie sie will. Dagegen ist die Lust meines Freundes sich steigernd.
Wir haben noch keinen guten Umgang mit meiner unzuverlässigen Lust gefunden, der uns beide zufrieden macht. Denn wenn meine Lust weg ist, tue ich mir oft schwer weiter mit zu machen, um ihm auch seine Befriedigung zu geben, da ich ja komplett das Interesse verloren habe.
Auch aus feministischer-konsens-Sicht fällt es mir schwer, einen Umgang für mich persönlich mit unseren unterschiedlichen Lust und Sex Bedürfnissen zu finden. Ich möchte mich für meinen Partner nicht verbiegen und meine Grenzen überschreiten, aber gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass die Erfahrung von belasteter Sexualität mich halt einfach sensibler gemacht hat als notwendig wäre (dh. ich könnte schon einfach mal weiter mitmachen, selbst wenn ich nicht total Lust habe). Die verstärkte Beschäftigung der feministischen Szene mit dem Appell seinen Konsens zu wahren finde ich toll, aber ich merke, dass es mich auch noch achtsamer, unkooperativer und kompromissloser macht. Es fällt mir schwer, meine persönlich-erfahrenen sexuellen Negativ-Erfahrungen und diese feministischen Lehren auseinanderzuhalten. Habt ihr dazu einen Beitrag?
Und dann habe ich noch eine Frage, was ich auch schon von vielen Freudinnen mitbekommen habe: wir alle (w) haben immer wieder Momente, in denen unsere Partner*innen uns klitoral befriedigen und es intensiv ist, aber wir einfach nicht zum Höhepunkt kommen. Aber es ist so intensiv, dass wir irgendwann abbrechen, weil wir es nicht mehr aushalten. Was hat es damit auf sich?

Vielen Dank für eure starke und ganz ganz wichtige Arbeit. Ich bin gestern auf euch gestoßen und frage mich warum die Gesellschaft es nicht schafft diese Themen besser zu kommunizieren.
Danke also!
Kürzt gerne, wie ihr wollt.

Viele Grüße

Our Answer

Wenn du von Lust sprichst, bin ich nicht ganz sicher, was du meinst. Wir unterscheiden:

  • Sexuelles Begehren – also die Lust auf Sex
  • Lust am Sex - das mehr oder weniger genussvolle Erleben der Sexualiät
  • Sexuelle Erregung – das körperliche Geschehen. Lies dazu bitte diesen Text

Es lohnt sich, wenn du alle drei Faktoren getrennt voneinander betrachtest. Körperliche sexuelle Erregung kann, muss aber nicht mit lustvollem Erleben einhergehen. Und die Lust auf Sex wird erst dann befriedigt, wenn beim Sex auch das passiert, auf das ich Lust habe. Es lohnt sich, wenn du das bei dir mal auseinandernimmst.

Wie sexuell erregt bist du? Möglicherweise bist du bis zu einer orgastischen Entladung erregt, aber du erlebst sie nicht als schön und den Weg dahin als unter dem Strich nicht sonderlich lustvoll. Hierzu empfehle ich dir diesen Text über den Orgasmus. Auch beim Solosex scheint die sexuelle Erregung vor allem mit Anstrengung einherzugehen. Und unangenehme Gedanken scheinen sowohl Solosex als auch Paarsex zu begleiten.

Die Frage ist also: Was kannst du tun, um die sexuelle Erregung lustvoller zu erleben? Dafür möchte ich dir diese Tipps ans Herz legen. Darin steht, was du machen kannst, um während dem Sex aus einem "Lust-Loch" herauszukommen, statt gleich abzubrechen. Zentral dabei ist Bewegung – vor allem im Oberkörper. Ausserdem empfehle ich dir diese Tipps zum sexuellen Begehren. Und schliesslich empfehle ich dir, diesen Text über Erregungstechniken zu lesen. Darin und in den von dort verlinkten Texten wird beschrieben wie das, was wir mit dem Körper machen, unser sexuelles Erleben beeinflusst. Umgekehrt: Wie wir es durch das, was wir körplich machen, beeinflussen können.

Das sexuelle Begehren, die Lust am Sex, Erregungsquellen und Erregungstechniken unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Und sie verändern sich im Verlauf des Lebens. Wir lernen bis zum Tod dazu. Wenn du all die Texte, auf die ich dich verlinkt habe, gelesen hast, verstehst du möglicherweise besser die "Logik" hinter deinem Erleben. Das heisst: Was auch immer du als "Lust" beizeichnest, ist nicht unzuverlässig, sondern eine logische Begleiterscheinung dessen, was du machst und erlebst. Vielleicht bringt dich die Lektüre auf Ideen, wie du das beeinflussen kannst. Ich möchte dich einladen, auszuprobieren und zu experimentieren und zu üben. Es lohnt sich, zu üben. Lustvolles Erleben fällt nicht vom Himmel.

Du sprichst von negativen sexuellen Erfahrungen. Waren das Erfahrungen wo du gezwungen wurdest? Oder waren die Erfahrungen einfach enttäuschend? Oder waren es Erfahrungen, die von Ambivalenz geprägt waren? Oder wo du erst im Nachhinein begriffen hast, dass du sie nicht wolltest? Derartige Erfahrungen sind im sexuellen Lernprozess häufig. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

Grundsätzlich sind wir Menschen nie nur von einem Bedürfnis geleitet. Und unsere Bedürfnisse widersprechen sich oft. Du möchtest, dass dein Freund den Sex geniesst, aber du möchtest nicht, dass du selbst dafür leiden musst. Umgekehrt möchtest du nicht, dass dein Freund leidet, weil du den Sex abbrichst. Was auch immer du machst, irgend ein Bedürfnis wird nicht befriedigt. Vielleicht nützt es dir, wenn du dir sagst: "Ich mache aus freien Stücken mit meinem Freund Sex und erwarte dabei keine Lust am sexuellen Erleben, ich bin nämlich in einer Experimentierphase. Ich bin neugierig und offen für das, was ich erlebe, und freue mich über jedes Mal, wenn die Lust wieder kommt".

Das könntest du auch deinem Freund erzählen. Denn ich glaube, bei euch ist die Erwartungshaltung gross, dass der Sex dir grosse Lust bereiten muss. Und vielleicht bist du in deinem sexuellen Lernprozess an einem Punkt, wo es nicht so realistisch ist. Dazu zitiere ich aus dem Text Wieso komme ich nicht (immer) zum Orgasmus? folgenden Abschnitt: "Wir nennen es das Schweizer-Käse-Prinzip (schliesslich kommt Lilli aus der Schweiz): Wenn du dich auf die Löcher im Käse konzentrierst, merkst du nicht, dass der Käse eigentlich gut schmeckt. Konzentrier dich also auf das, was du fühlst, was du wahrnimmst, auf das, was angenehm ist."

Und schliesslich noch zur Frage der Überstimulation am Klitoriskopf: Der hat unglaublich viele Nervenendigungen. Direkte Stimulation des Klitoriskopfes ist für viele Frauen schnell zuviel – insbesondere wenn das ein*e Partner*in macht, der*die selbst ja nicht spüren kann, was gerade in der Klitoris abläuft, und drum weniger nuanciert dosieren kann. Wir empfehlen die indirekte Stimulation über die Vorhaut oder dann grossflächiger, also unter Einbezug der ganzen Klitoris und nicht nur ihres Kopfes.

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Question No. 38043 from 19.03.2024

Halllo ich bin m22. Meine Freundin und ich treffen uns oft mit einen anderen paar zum Sex. Doch irgendwie fühle ich mich da immer so unterlegen. Der andere Mann hält immer viel länger durch. Ich komme spätestens nach 5 minuten und er hält manchmal über 10 min durch. Und bei ihm spritzt das Sperma auch richtig raus. Bei mir fließt oder tröpfelt es nur raus. Stimmt bei mir etwas nicht?

Our Answer

Was du empfindest macht Sinn. Denn in unserer Gesellschaft ist Sex häufig mit Leistung verknüpft. Dennoch: Dich mit dem anderen Mann zu vergleichen, macht keinen Sinn. Eigentlich geht es beim Sex ja darum, dass du etwas fühlst. Du hast keine Ahnung was der andere Mann fühlt.

Vergleichen wir es mal mit dem Essen: Sagen wir mal ihr esst Burger. Der andere Mann isst in der Zeit, in der du einen Burger gegessen hast, drei Burger. Ist das nun besser oder schlechter? Hat es ihm besser geschmeckt als dir? Hatte er mehr Hunger als du? Hast du es mehr genossen oder er? Ist er ein "Vorbild" fürs essen oder du? All das lässt sich nicht klären, weil wir immer nur das fühlen können, was in uns vorgeht. Obwohl der Mann "länger durchhält" und das "Sperma richtig bei ihm rausspritzt", kann er viel weniger empfinden als du. Das kann niemand wissen. Möchtest du in dem Falle mit ihm tauschen, du fühlst viel weniger und kannst dafür länger? Sex als Wettbewerb zu sehen, ist nicht sonderlich gut für den Genuss am Sex. Um Sex zu geniessen, musst du deine Aufmerksamkeit mehr nach innen auf dich richten, auf dein Fühlen. Um beim "Sex-Wettbewerb" teilzunehmen, richtest du deine Aufmerksamkeit nach aussen, also weg von dir und deinem Genuss. Das ist auf die Dauer nicht gut.

Du kannst aber lernen noch mehr Genuss zu haben und als Nebeneffekt, kann es dadurch durchaus dazu kommen, dass du auch deine Erregung besser steuern kannst und länger kannst. Wie stark die Ejakulation spritzt, ist davon abhängig, wie stark im Moment des Orgasmus die Spannung im Beckenboden ist.

Bei dir ist alles in Ordnung. Wenn du mehr Genuss haben möchtest, kannst du unsere Texte über die Erregungssteigerung,die Wahrnehmung des Penis, die Bewegung im Becken und den Beckenboden lesen.

Wenn du merkst, dass dir das Treffen mit dem anderen Paar nicht gut tut, weil du dich nicht mehr gut auf deine Empfindungen konzentrieren kannst, dann könnte es hilfreich sein erstmal nicht mehr an diesen Treffen teilzunehmen.

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Question No. 38040 from 19.03.2024

Hallo. Ich bin 21 und hatte am Wochenende mein erstes mal. Oder es sollte das erste mal werden...ich war 2 mal viel zu schnell fertig. Erst hat sie mir einen BJ gemacht aber ich bin ganz plötzlich in ihrem Mund gekommen. Ich wollte das eigentlich nicht weil das für sie ja nicht so toll ist. Sie hat es aber locker genommen. Nach einer kurzen Pause dachte ich dass ich länger durchhalte wenn ich in ihre Vagina eindringe. Aber auch hat es nur zwei Stöße gedauert und ich bin in ihr gekommen. Sie möchte wieder Sex mit mir aber ich bin unsicher wenn ich so schnell komme. Was kann ich tun?

Our Answer

Dass dich diese Erfahrung nicht so freut, ist verständlich. Aber sie ist nicht selten: Wahrscheinlich kommen viele Jungen und Männer beim ersten Mal viel zu schnell. Denn da ist die Aufregung und die Nervosität. Wenn du aufgeregt und nervös bist, dann steigt die Muskelspannung im Körper automatisch. Und auch in deinem Becken. Höhrere Muskelspannung im Becken macht, dass du schneller kommst. Das ist völlig normal.

Du schreibst, dass deine Partnerin gelassen reagiert hat und wieder mit dir Sex haben will. Dann hast du ja eine schöne Möglichkeit, zu üben, mehr Kontrolle über deine sexuelle Erregung zu gewinnen. Grundsätzlich geht es darum, dass du deinen Penis gut spürst und die Muskeln im Becken besser steuern kannst, denn das ist enorm wichtig für das Kontrollieren deiner sexuellen Erregung. Ich empfehle dir dazu diesen Text und die Tipps, auf die er verlinkt.

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Question No. 38032 from 18.03.2024

Weiblich, 39, habe eine Frage zum Artikel "Aktiver und bewegter Sex: Beckenschaukel für Frauen", und zwar steht dort, dass man beim Ausatmen anspannt, wie man es auch vom Sport kennt. In Gianna Bacios "Hand drauf" steht aber, dass man beim Ausatmen entspannt. Sollen wir einfach beides ausprobieren?

Our Answer

Ja, probier auf jeden Fall beides aus. Wir empfehlen bei der Beckenschaukel die Variante Ausatmen und Anspannen, weil es Menschen in der Regel besser gelingt, im Ausatmen Intensität aufzubauen, weil sie so ihr Becken besser spüren, und weil eher das Gefühl entsteht, mit der Vagina durch die Beckenbodenkontraktion etwas aufzunehmen. Aber umgekehrt Atmen hat auch seinen Reiz und seine Qualitäten. Also: Probier aus, erforsche, spiele... Viel Spass!

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Question No. 38022 from 16.03.2024

Liebes lilli
Ich frage aus Interesse:
Kann es sein, dass jeder Mensch eigentlich bi ist?
Habe das mal gelesen.
Was ist eure Meinung dazu?
Lg

Our Answer

Du hast recht, es gibt diese Theorie, dass die meisten Menschen nicht zu 100 % heterosexuell oder homosexuell sind, sondern irgendwo dazwischen. Letztendlich weiß die Wissenschaft nicht, wie sexuelle Orientierung entsteht. Höchstwahrscheinlich spielen dabei sowohl biologische als auch soziale Faktoren – wie Erfahrungen, Umfeld, Kultur, Gesellschaft – eine Rolle. Deshalb kann man das auch nicht wirklich gut erforschen, denn kein Mensch wächst in einem komplett neutralen Umfeld auf. Insofern ist auch unklar, was dann mit „eigentlich bi“ gemeint sein soll. Denn wie gesagt, sexuelle Orientierung entsteht und besteht aus mehreren Komponenten, sodass die Idee einer „eigentlichen“ sexuelle Orientierung nicht viel Sinn macht. Daher lässt sich deine Frage leider nicht wirklich klar beantworten.

Vielleicht interessiert dich ja noch dieser Text: Schwul, lesbisch, hetero – Das ist nicht wie schwarz oder weiss.

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Question No. 38017 from 15.03.2024

Hallo, ich w (21) mache mir sehr viele Gedanken bezüglich Oralsex. Und das obwohl mein Freund gar nicht so der große Fan von Blowjobs ist. Er ist dabei auch noch nie gekommen. Allerdings mag ich das Blasen an sich eigentlich ganz gerne (außer wenn er geradr auf der Toilette war). Aber die Vorstellung, das ganze Sperma in den Mund zu bekommen, ist für mich einfach so schlimm. Ich bin eigentlich gar nicht verklemmt und habe mit Sperma sonst (z.B. auf meinem Körper) auch kein Problem - aber im Mund? Es dreht sich mir dabei wirklich der Magen um, auch wenn ich es ausspucken könnte. Ich wär so gerne eine der Frauen, die damit so total lässig umgehen kann. Aber tief im Inneren bin ich irgendwie froh, dass es bei meinem Freund bisher nicht geklappt hat. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, das Zeug in den Mund zu bekommen. Auch in Pornos finde ich den Anblick total abturnend.
Was kann ich tun? Ich komme mir so prüde vor, aber ich kann gegen dieses Empfinden einfach nicht an. Dabei könnte es auch gut sein, dass es mir, wenn es wirklich passieren sollte, total egal ist - und mich frage, wieso ich solche Angst davor hatte. Ich weiß es nicht. Aber die Vorstellung löst einfach schon Ekel in mir aus. Danke für eure Hilfe.

Our Answer

Wir finden es okay, wenn es für dich nicht drin liegt, dass dir jemand in den Mund ejakuliert. Da scheinen allerdings sehr strenge und wertende Stimmen in deinem Kopf zu sein. Die gönnen es dir nicht, deine Abneigung gegen Sperma im Mund zu akzeptieren. Woher kommt die Erwartung, dass du das bieten solltest? Hast du eine Idee, wieso du so denkst?

Was hältst du davon, mit deinem Freund darüber zu sprechen? Du könntest ihm sagen, dass du dich unwohl fühlst damit, Sperma in den Mund zu bekommen. Du könntest mit ihm verabreden, dass er dir Bescheid sagt, bevor er ejakuliert. Und wenn ihr so eine Verabredung getroffen habt, könntest du mal schauen, wie es dir dann mit dem Gedanken an Oralsex geht.

In deiner Beschreibung klingt auch durch, dass du gerne verändern würdest, wie du Sperma findest. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber wichtig ist es in jedem Fall, dass du deine Komfortzone zunächst akzeptierst und dich nur so weit über deine Komfortzone hinaus begiebst, wie du das mit Neugier und Freude tust.

Schau doch mal, was du mit dieser Antwort anfangen kannst. Schreib uns gern wieder, wenn weitere Fragen kommen. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Question No. 38004 from 13.03.2024

Hallo
Ich bin m 32 seit einem Jahr in einer Beziehung und möchte jetzt mit ihr das erste mal. Aber wie spreche ich mit ihr über Sex?

Our Answer

Mit deiner Partnerin über Sex zu reden ist Übungssache. In diesem Text findest du Tipps, die dir das Reden leichter machen. Und vielleicht interessiert dich auch dieser Text mit Tipps für das erste Mal.

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Question No. 37995 from 12.03.2024

Ich man 34 habe vor kurzem erst gehört das es eine Erregungs Kurve und für den man drei Erregungs Phase gibt. Wie lerne ich meine Erregungs Kurwe kennen und fühlen/wahrnehmen? Und wie lerne ich meine Erregungs Kurwe zu kontrollieren?

Our Answer

Diese Antwort gilt auch für Frage 37992.

Wahrscheinlich meinst du mit den drei Phasen Erregungsphase, Plateauphase und Orgasmusphase. Viele sexologische Schulen unterscheiden das so. Wir machen das nicht so. Bei unserem sexologischen Ansatz, dem Sexocorporel-Konzept, unterscheiden wir aber zwei Kurven: eine Kurve der körperlichen sexuellen Erregung und eine des Lusterlebens. Wir machen das, weil wir aus klinischer Erfahrung wissen, dass sexuelle Erregung nicht unbedigt mit grossem Lusterleben, sondern auch mit weniger lustvollen und sogar negativen Gefühlen einhergehen kann. Um die Erregungs- und Lustkurve besser zu verstehen, empfehle ich dir, diesen Text zu lesen. 

Deine Erregungskurve lernst du kennen, wenn du dir Gedanken dazu machst, was zwischen dem Moment, in dem du merkst, dass du sexuell erregt bist, und deiner Ejakulation passiert. Das ist eine spannende Angelegenheit, bei der du dich und deinen Körper besser kennenlernen kannst. 

Hier gibt es einen Zeitraum, in dem deine sexuelle Erregung sich körperlich so weit steigert, bis zu dem Punkt an dem die Entladung passiert. Es kann sein, dass das steil nach oben geht. Es kann auch sein, dass es auf dem Weg nach oben mal eine Zeit lang auf einer Ebene bleibt. Oder dass der Anstieg zwischendurch nach unten fällt. Je nachdem was du in der Zeit so machst, denkst oder erlebst.

Wie lustvoll sich das für dich anfühlt, zeichnest du auf der zweiten Kurve ein – so wie du das in dem Text siehst, auf den ich dich verlinkt habe.

Wenn du dich näher mit deiner Erregung und Lust beschäftigt, bemerkst du vielleicht, dass du viele verschiedene Kurven zeichnen kannst. Manche sind ähnlich, andere vielleicht ganz anders. Das merkst du schon, wenn du dir mal überlegst, wie deine Kurven bei der Selbstbefriedigung anders als beim Sex mit einer*einem Partner*in ist. Oder anders wenn du dir Zeit lässt, als wenn du dich beeilst. Du kannst hier darüber nachlesen, was man alles für unterschiedliche Dinge machen kann, um sich zu erregen, und schauen, was für Auswirkungen es auf deine Erregung und somit auf deine Kurven hat.

Ich schlage dir vor, im ersten Schritt nachzulesen und eigene Kurven zu zeichnen. Hier geht es weniger darum, ganz korrekt zu sein, als eher darum, interessiert und aufmerksam zu sein, was du und dein Körper erleben. Und dann kannst du auch beginnen auszuprobieren, was das Ansteigen/Bleiben/Fallen der Kurve beeinflusst. 

Du fragst, wie du die sexuelle Erregung kontrollieren kannst. Geht es darum, dass du zu schnell kommst? Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

 

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Question No. 37990 from 11.03.2024

Ich m 26
Ich hab das Problem, dass mein Penis kurz vorm Eindringen erschlafft. Besonders bei Doggy. Ich hatte des öfters jeden Tag mein Penis gegen die Matratze gerieben... Und das mehr als ein Jahr. Jetzt hab ich das Problem, dass mein Penis kurz vorm Verkehr erschlafft. Habt ihr Tipps wie ich das beseitige? Ich möchte, dass mein Penis auch steif bleibt. Gibt es dazu Soloübungen?

+++

Frage 38003

Ich m 27 brauche eure Hilfe. Wieso wird mein Penis jedesmal kurz vorm Eindringen wird er schlapp. Bei der Selbstbefriedung bleibt beim Penis wenn es errigiert ist steif. Nur bei dem Verkehr wird er sofort schlapp wenn es errigiert ist. Habt ihr Tipps wie ich kurz vorm Verkehr mein Penis steif halte? Gibt es Mastrubationstechniken die helfen? Muss ich meine Muskeln leicht anspannen oder komplett erspannen um die Erektion zu halten?

Our Answer

Wir haben hier zwei Fragen zusammengefasst, weil sie sich stark ähneln.

Ja, es gibt Soloübungen. Ich empfehle dir sehr, dass du sie machst. Hier findest du sie. Für die Erektion ist es am besten, wenn du abwechselnd anspannst und entspannst – also wenn du dein Becken und deine Beckenmuskeln bewegst. Mehr über die Bewegung beim Sex findest du in diesem Text.

Ausserdem empfehle ich dir diese Tipps bei Erektionsproblemen beim Sex mit anderen.

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Question No. 37988 from 11.03.2024

Hallo ich hab immer die Start Stop Technik angewendet. Manchmal hab ich so gestoppt, dass mein Samenerguss nach innen ging war etwas schmerzhaft. Führt dies zu erektionsprobleme oder der gleichen, wenn man das häufig macht?

Our Answer

Genau genommen geht die Start-Stopp-Technik so, dass du dich am Penis stimulierst und dann, kurz bevor der kritische Punkt erreicht wird, aufhörst zu stimulieren. Falls es dabei doch zum Samenerguss kommt, geht dieser nicht nach innen, sondern fliesst nach aussen ab.

Ich nehme an, dass du die Squeeze Technik meinst. Dabei wird, bevor du den kritischen Punkt bei der Masturbation erreicht hast, der Penisschaft kurz unterhalb der Eichel fest zusammengedrückt. Wenn du dabei trotzdem zum Orgasmus kommst, wird das Ejakulat zurückfliessen. Je nachdem mit welchem Druck das Ejakulat dann zurückläuft und welchen Gegendruck es gibt, kann sich das unangenehm anfühlen.

Es führt nicht zu Erektionsproblemen. Aber wir empfehlen diese Technik nicht. Sie ist für den Sex zu zweit auch nicht gut anwendbar. Lies doch einmal in unseren Texten nach, was du machen kannst um wirklich Einfluss auf deine Erregung und damit deine Ejakulation zu bekommen.

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Question No. 37985 from 10.03.2024

Wie breit ist ein Penis maximal?
Der Umfang von bis zu 15,5 cm oder?
Ich will nen dildo der breit ist aber die meisten breiten dildos sind zu lang (über 20 cm)

Our Answer

Ich konnte leider keine Angaben zum breitesten Penis finden. Der Penisumfang liegt häufig zwischen 9 und 15 Zentimeter. Alles darüber kommt selten vor.

Wenn du einen breiten Dildo möchtest, empfehle ich dir, den Dildo im Geschäft in die Hand zu nehmen. So kannst du schauen, welche Breite dir gefällt. Du kannst dich im Geschäft auch beraten lassen.

Wieso ist die Länge für dich ein Thema? Du könntest den Dildo nur so weit einführen, wie es dir angenehm ist.

Ich weiss nicht, ob ich deine Frage ganz verstanden habe. Schreib uns gern wieder, wenn noch etwas unklar ist. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

Diese Antwort gilt auch für Frage 37986

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Question No. 37983 from 10.03.2024

Hallo

Ich bin w34. Ist es normal, dass mich Verwundbarkeit bzw Schwäche bei Männern gefällt und manchmal sogar erregt. Ich hab oft Phantasien wie ein starker Ritter der nach einem Turnierkampf in einem Rückzugsraum seine schwere Rüstung abnimmt sich nackt auf einen hocker sitzt und weint, weil er verloren hat und ihm auffällt dass er das gar nichtmehr will aber nicht aufhören kann weil er nicht darf. Oder ein geschrumpfter nackter Mann, der in einem spinnenetz festhängt und völlig hilflos der Situation ausgeliefert ist. Oft verändern sich die Schauplätze und die Situationen dieser Männer aber sie sind oft nackt und zeigen schwäche und verletzlichkeit. Es sind oft männer die mir im richtigen Leben gefallen.

Die ich attraktiv finde aber oft nicht wirklich näher kenne.In diesen Geschichten kommt dann immer eine person (meistens ist es eine andere frau oder ich) die dann hilft oder rettet. Die Geschichte spinnt sich dann romantisch weiter und endet dann meistens mit einer Beziehung.

Wie findet ihr das. Sind diese Fantasien normal. Was könnten sie über mich Aussagen. Bin ich eine sadistin weil mich nackte männer in not berühren und erregen. Meine Phantasien enden aber immer gut für sie. Ich bin etwas verwirrt.

Our Answer

Diese Fantasien sind völlig normal. Nein, das ist nicht sadistisch. Du beschreibst vielmehr Retterfantasien. Du findest das auch in der Literatur oder in Filmen. Mehrheitlich ist der Held ein Mann und die Frau in Not. Aber du findest es auch mit der Frau als Heldin und dem Mann in Not. Leiden ist etwas, das uns in hohe emotionale Erregung versetzt. Sich stark fühlen, sich als Retterin fühlen, ja, das kann sich sehr gut anfühlen, und das kann auch erregend sein. Emotionale Erregung kann sexuelle Erregung auslösen.

Ausserdem macht die Verletzlichkeit den Mann zugänglich. In deinen Fantasien "zähmst" du ihn ja auch.

Interessant ist noch die Frage: Willst du die Fantasien in die Wirklichkeit umsetzen?

Mehr über sexuelle Fantasien liest du in diesem Text.

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Question No. 37979 from 09.03.2024

Hallo was passiert wenn man ständig sein Penis gegen die Matratze reibt? Wird es zu Erektionsproblemen führen? Ihr hattet auf eure Seite geschrieben, dass der Blut im Penis nicht gefördert wird und die Erektion schwächer wird oder?

++++

Wenn man Pornos schaut und sein Penis gegen die Matratze reibt aber mit Unterhose und Sporthose kriegt man später probleme mit erektion?

Our Answer

Es ist okay, wenn du den Penis gegen die Matraze reibst beim Solosex. Die Durchblutung im Penis während der sexuellen Erregung wird gefördert, wenn du das Becken dabei bewegst und nicht nur ganz steif die Muskeln anspannst. Du hast wahrscheinlich diesen Text gelesen, nicht wahr?

Schau dir mal diese Tipps an zum Thema Beckenbewegungen beim Sex. Vielleicht willst du mal probieren, diese Beckenbewegungen in den Solosex einzubauen.

Wenn du Sex mit einer anderen Person hast, fehlen sie als Erregungsquelle. Daher lohnt es sich, Selbstbefriedigung ohne Pornos zu üben. Wir empfehlen dir dazu diesen Text zum Üben. Da steht auch drin, wie du dich unabhängiger machst von Pornos.

Diese Antwort gilt auch für Frage 38024.

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Question No. 37974 from 08.03.2024

Zu37935..ich hab mit ihr gesprochen. Sie meinte dass sie einen sehr intensiven Orgasmus hatte. Sie konnte sich kaum kontrollieren und es hat ihr die Augen verdreht. Ich wusste nicht dass es so was gibt.

Our Answer

Danke für die Rückmeldung. Schön, dass du mir ihr geredet hast! Ich empfehle dir, weiterhin mit deiner Freundin zu reden, wenn dich wegen dem Sex etwas beschäftigt.

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Question No. 37971 from 07.03.2024

Liebes Team,
Kann ein ftm (female-to-male) nach der Rolllappenplastik OP spontane Erektionen der versenkten Klitoris bekommen? Z.b. während des Schlafs, ähnlich der CIS-männlichen Morgenlatte

Ich bin ftm und 58 jahre

Our Answer

Erstmal: die Klitoris bekommt nächtliche Erektionen, wie der Penis auch, nur dass es halt nicht so offensichtlich sichtbar ist. Das heisst, auch du hattest wahrscheinlich schon immer nächtliche Erektionen.

Nun zum Penoidaufbau oder Phalloplastik: es gibt viele verschiedene Arten, wie das gemacht werden kann. Die Arten unterscheiden sich einerseits darin, wo das Gewebe hergenommen wird, um den neuen Penis und die Harnröhre zu bilden. Und es gibt auch unterschiedliche Arten, die Klitoris da zu integrieren. Aber mit Klitoris integrieren ist nicht gemeint, dass die gesamte Klitoris mit ihren Schenkeln bis in das Penoid hochgezogen wird, das ist normalerweise nicht möglich. Was genau dein Operateur/deine Operateurin macht, musst du mit ihm/ihr besprechen. Auch wenn es scheinbar Standardlösungen gibt, hat doch jeder Operateur/jede Operateurin seine/ihre Herangehensweise und seine/ihre persönliche OP-Erfahrung. 

Oft bleiben die Orgasmusfähigkeit und auch die Erektion der Klitoris erhalten und das ist auch ein Ziel. Sichtbar ist das jedoch eher nicht. Um sichtbare Erektionen zu haben mit einem Penoid wird eine Penisprothese eingebaut. Aber diese Erektionen, die mit der Penisprothese entstehen, sind dann natürlich nicht spontan.

Vielleicht würde es dir helfen, dich vor der Operation von verschiedene Zentren, die diese Eingriffe durchführen, beraten zu lassen, so dass du mehrere Möglichkeiten kennenlernst.

Diese Antwort gilt auch für Frage 37970.

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Question No. 37968 from 07.03.2024

Hallo ich bin 17 Jahre alt, und ich schaue mir regelmäßig Nacktbilder an, jetzt wollte ich fragen, ob ich dadurch dumm werden kann oder vergesslich? Danke im Vorraus

Our Answer

Durch das Anschauen von Nacktbildern wirst du weder dumm noch vergesslich. Solange das Anschauen der Bilder dir Freude bereitet und sich gut anfühlt, musst du dir keine Sorgen machen.

Interessant könnte es sein zu beobachten, was in deinem Körper passiert, wenn du die Nacktbilder betrachtet. Fühlst du dich erregt? Berührst du dich am Genital oder an anderen Stellen? Steigerst du deine sexuelle Erregung bis zum Orgasmus oder geniesst du einfach das Gefühl beim Anschauen der Bilder? Weshalb Selbstbefriedigung spannend sein kann, findest du in diesem Text.

Falls du noch mehr Fragen hast, einfach schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Question No. 37954 from 06.03.2024

Hallo

Welche erogenen Zonen gibt es beim männlichen Körper noch abgesehen vom penis. Ich möchte die gerne beim solosex einbauen. Ich hab mich bis jetzt nur auf den Penis und die Eichel konzentriert.

M32

Our Answer

Erogene Zonen sind Bereiche am Körper, welche bei Berührung deine sexuelle Erregung steigern. Zentral ist, dass du erlernt hast, dass eine Stimulation deinen Erregung auslöst oder deine Erregung steigert. Das heisst, du hast irgendwann in deinem Leben gemerkt, dass eine gewisse Stimulation, zum Beispiel Reibung des Penisses, sich angenehm anfühlt und du dieses Gefühl steigern kannst. Wir nennen das sexuelles Lernen. Dazu empfehle ich dir sehr, diesen Text zu lesen.

So ist das auch bei den erogenen Zonen. Der Körper merkt sich, welche Stimulation mit der sexuellen Erregung zusammenhängt. So kann es sein, dass du gelernt hast, dass eine feine Berührung am Hals dich erregt und dein Körper dann erregt wird, wenn dich jemand fein am Hals berührt. Aber wenn dich jemand fest am Bein packt, rührt sich nichts. Oder umgekehrt. Nervenendigungen, die du nicht reizt, schlafen ein wenig ein. Das bedeutet aber auch, dass man sie aufwecken kann. Doch wie geht das?

Zuerst lohnt es sich, zu beobachten, wie du dich gewöhnlich erregst und diese Erregung steigerst. Welche Körperstellen berührst du? Wie ist der Druck, wie viel Reibung ist das? Oder streichelst du eine bestimmte Stelle? Wenn du erregt bist, dann berühre mal andere Körperstellen und schaue, was es mit der Erregung macht. Es gibt unterschiedliche Stellen, die häufiger mit sexueller Erregung verbunden werden, weil an ihnen besonders viele Nervenendigungen sind, die gut stimulierbar sind: Der Penis, Hoden und Hodensack, der Damm und der After, die Brust. Diese Nervenendigungen reagieren auf unterschiedliche Arten der Berührung: Streicheln, Reiben, Druck, Vibration. Probiere es aus und experimentiere, was sich für dich gut anfühlt. Jeder Mensch ist anders.

Grundsätzlich kann aber jeder andere Körperteil auch erregend sein, beziehungsweise kannst du jeden Körperteil erregend machen. Indem du einen Körperteil immer wieder stimulierst, wenn du sexuell erregt bist, lernt dein Gehirn ganz allmählich, auch die Berührung an diesem Körperteil erregend zu finden. Diesen Lernprozess dauert, braucht einfach Übung. Bitte lies dazu diesen Text. Gehe einfach von deinem Gefühl aus, und was sich gut anfühlt. 

Es kann auch sein, dass du merkst, dass ein gewisses Material dich sexuell erregt. Vielleicht ein flauschiger Stoff, ein Fell oder Leder oder irgendein anderes Material. Das ist völlig normal – und auch hier möchte ich dich ermutigen einfach auszuprobieren.

Es gibt natürlich auch noch andere Stimulationsimpulse als Berührung, welche als erogene Zonen gelten: Es gibt noch vier weitere Sinne, welche deine Erregung steigern können. Riechen, Hören, Sehen oder Schmecken.

Riechen: Vielleicht merkst du, dass dich ein bestimmter Geruch in sexuelle Erregung versetzt. Das hat auch damit zu tun, dass dein Körper im Gehirn diesen Geruch mit sexueller Erregung verbindet. Das kann der Gerucht eines Parfüms, einer anderen Person oder bestimmte Körpergerüchte (Schweiss, Speichel usw.) sein. Du kannst natürlich auch damit experimentieren und verschiedene Gerüchte ausprobieren und schauen, was diese mit deiner Erregung machen.

Hören: Manche Menschen lieben es bestimmte Geräusche zu hören, welche sie erregen. Vielleicht erlebst du das auch bei dir? Schliess dazu mal deine Augen, wenn du sexuell erregt bist, und versuche zu hören, ob es ein Geräusch gibt, was dich anmacht.

Sehen: Diese Stimulation sind wir uns im Alltag sehr gewohnt. In der Werbung, in Filmen und in der Pornografie,wird dieser Sinn bedient. Bei diesem Sinn kann es spannend sein, zu forschen, was genau dich anmacht. Sind es die Beine, die Füsse, der Bizeps, die Behaarung oder die Körperform? Oder was ganz anderes? Vielleicht fallen dir auf einmal ganz andere Körperteile oder Details auf, welche sich gut anfühlen und dich erregen.

Schmecken: Hast du dir mal ein Stück Schokolade auf der Zunge vergehen lassen? So kann es auch bei der sexuellen Erregung ergehen. Vielleicht verbindest du einen gewissen Geschmack im Mund mit sexueller Erregung. So kann es sein, dass der Lusttropfen im Mund oder die Vaginalflüssigkeit dich beim Oralverkehr erregen. Oder du liebst es eine Erdbeere im Mund zu haben, da dich der Geschmack erregt. Die Vielfalt ist gross und ich will dich ermutigen zu experimentieren.

Seine eigenen erogenen Zonen herauszufinden, kann sehr aufregend sein. Du kannst das alleine oder mit anderen Menschen machen. Vielleicht passiert es dir auch im Alltag, dass du merkst, dass dich jetzt etwas erregt. Verfolge es und bleib neugierig. Viel Spass.

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Question No. 37947 from 04.03.2024

Guten Abend
Ich bin seit einiger Zeit in einer Beziehung mit meinem Freund aber verspüre immer mehr die Lust, etwas mit einer Frau auszuprobieren. Ich weiss jetzt nicht was ich tun sollte. Ich bitte um einen Ratschlag

Our Answer

Ich weiß nicht viel über dich und euch, deshalb stelle ich dir mal ein paar Fragen, die ich für wichtig halte:

  • Bist du mit der Beziehung zufrieden?
  • Magst du euren Sex?
  • Möchtest du nur sexuell was ausprobieren oder willst du eine Beziehung mit einer Frau?
  • Wie wichtig ist dir dieses Ausprobieren? Wärst du bereit, deine Beziehung dafür zu beenden?

Je nachdem, welche Antworten du darauf hast, sehen deine Optionen natürlich anders aus. Du könntest mit deinem Freund darüber sprechen. Vielleicht wäre es für ihn in Ordnung, wenn du sowas machst. Vielleicht findet ihr einen Weg, wie du das ausprobieren kannst, der für euch beide okay ist. Eventuell hilft dir dieser Text weiter.

Oder du belässt dieses Interesse in deiner Fantasie. So eine sexuelle Fantasie kann ja auch etwas sehr Schönes und Erregendes sein.

Wenn du mit deiner Beziehung unzufrieden bist, wäre natürlich auch Trennung eine Option.

Schreib uns gern noch einmal mit ein paar mehr Details, falls du weitere Beratung möchtest. Gib dann diese Fragenummer mit an.


 

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Question No. 37940 from 03.03.2024

Ich 20 m. Ist es besser bevor ich mit meiner Freundin Gv habe mir einen vorher runter zuholen um länger mit ihr Gv zu haben. Komme sonst nach 1-2 min. Und meine Freundin ist enttäuscht. Muss sie dann noch mit den Finger an ihrer Klitoris stimmuliwren bis sie kommt. Danke für die Antwort.

Our Answer

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass du beim Geschlechtsverkehr schneller kommst, als du willst. Zum Beispiel daran liegen, dass du deinen Körper beim Sex stark anspannst. Du kannst lernen, beim Sex lockerer zu bleiben und deine Erregung besser zu steuern und zu geniessen. In diesem Text erfährst du, wie das geht. 

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