Frage Nr. 41000 von 21.03.2026
Was ist squirting?
Unsere Antwort
Wenn Frauen oder Menschen mit Vulva sich auf eine ganz bestimmte Art stimulieren und stark erregt sind, kann es manchmal passieren, dass sie grössere Mengen an Flüssgkeit ejakulieren. Das wird dann Squirting oder Squirten genannt. Die Flüssigkeit kommt aus den Skene-Drüsen und aus der Harnblase. Es kann sein, dass eine Person gleichzeitig auch einen Orgasmus hat, das ist aber nicht immer so. Mehr über Squirting erfährst du in diesem Text.
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Frage Nr. 40995 von 20.03.2026
Morje, hatte vor 14 Jahren einen Schlaganfall. rechte Seite macht Probleme, sitze teilweise im Rollstuhl. Bin 75 m und meine Frau will oder kann nicht so wie ich es gerne hätte(geschlechtsverkehr) was kann ich tun ?
Unsere Antwort
Weiss deine Frau, dass du gerne Geschlechtsverkehr möchtest? Und wie du Geschlechtsverkehr möchtest? Hast du mit ihr darüber gesprochen? Wenn du genaue Vorstellungen hast, was du möchtest, gibt es vielleicht Möglichkeiten, wie du sie für deine Anliegen oder einen Teil davon gewinnen kannst. Mehr dazu findest du auch im Infotext Warum lohnt es sich, Verführen zu üben?. Es kann dir auch helfen, dich in die Situation deiner Frau hineinzuversetzen. Wie sieht ihr Alltag aus? Hat sie ebenfalls Einschränkungen, Krankheiten, Schmerzen oder andere belastende Situationen, die Sexualität erschweren? Würde ihr Sexualität, Nähe und Zärtlichkeiten ohne Geschlechtsverkehr derzeit besser gefallen? Könnte das für sie entlastend sein? Du kannst sie auch nach ihren Wünschen fragen. Ihre Anliegen und Wünsche für eine gemeinsame Sexualität, wirst du respektieren müssen. Partner*innen dürfen ihre eigenen Bedürfnisse haben. Es ist normal, dass bei der Paarsexualität ein "gemeinsamer Nenner" und ein gegenseitiges Einverständnis ausgehandelt werden müssen. Hier kann eine Beratung unterstützend wirken, wenn ihr zu zweit nicht weiter kommt und dies möchtet.
Auch bei körperlichen Einschränkungen kann ein Gespräch mit Fachpersonen, Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen helfen, um geeignete Möglichkeiten, Positionen und Hilfsmittel zu finden.
Es gibt auch Paare, die sich entscheiden, sexuelle Bedürfnisse ausserhalb der Beziehung zu leben. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten mit anderen Partner*innen oder Dienstleistungen von Berührer*innen/Prostituierte, welche jedoch selbst bezahlt werden müssen.
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Frage Nr. 40990 von 19.03.2026
Frage: Ich bin seit 10 Jahren in einer Beziehung . Wir haben vor kurzem sogar geheiratet. Nun kommt bei mir seit längerem die Frage auf, ob das die richtige Entscheidung war. Mein „Mann“ ist mein erster Freund und auch derjenige mit dem ich meine ersten sexuellen Erfahrungen gemacht habe. Ich finde den Gedanken dass, er der letzte Sexualpartner für mich sein sollte (lt. gesellschaftliche Erwartung etc.) beängstigend. Irgendwie möchte ich auch noch andere Erfahrungen machen und trotzdem liebe ich meinen Mann. Ich habe auch meine Pille abgesetzt vor kurzem und frage mich auch inwiefern das auch damit einhergeht. Vielen Dank für eure Rückmeldung.
w, Alter 27
Unsere Antwort
Wenn ich dich richtig verstehe, hast du Angst, etwas verpasst zu haben. Was wäre das genau? Geht es darum, dass Sex mit einem anderen Menschen aufregend wäre? Möchtest du von jemand anderem begehrt werden? Oder geht es darum, dass du dir mehr aufregendes und spannendes in eurem gemeinsamen Sexualleben wünschst? Vielleicht ist es für dich etwas ganz anderes. Ich interessiere mich dafür, was da genau in dir vorgeht. Offenbar braucht das gerade Aufmerksamkeit.
Ich möchte dich dazu einladen, deine Möglichkeiten und Alternativen zu betrachten. Du hast dich für deinen Mann entschieden. Dafür hattest du Gründe. Da könnte zum Beispiel das Vertrauen und die Sicherheit wichtig gewesen sein. Du könntest dich auch anders entscheiden. Dazu fallen dir bestimmt auch Gründe ein. Da könnte zum Beispiel Neugier, Aufregung und Abenteuerlust wichtig sein. Dann gibt es auch noch Möglichkeiten, wie du den neuen sexuellen Erfahrungen mehr nachgehen kannst, und mit deinem Mann zusammen bleiben. Waren es für ihn auch die ersten sexuellen Erfahrungen mit dir? Möchtest du mal ein offenes Gespräch mit ihm suchen?
Du stellst Vermutungen zum Zusammenhang mit der Pille an. Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Untersuchungen dazu, dass die Pilleneinnahme Auswirkungen darauf hat, welcher Körpergeruch attraktiv empfunden wird. Das kann also einen gewissen Einfluss haben. Allerdings gibt es ja vieles mehr als den Körpergeruch, der bei der Partnerwahl relevant ist. Die Pille ist also ein Faktor von vielen. Außerdem entdecken viele Frauen eigene Wesenszüge wieder, die unter der Pille nicht so sehr zum Vorschein kamen. Da kann zum Beispiel auch ein Bedürfnis nach Unabhängigkeit mehr spürbar werden. Das können Hinweise darauf sein, was dir wichtig ist. Du entscheidest, in welchem Ausmaß du danach handelst. Du könntest zum Beispiel beobachten, ob es dir in ein paar Monaten immer noch wichtig ist.
Wenn wir dich weiterhin unterstützen können, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage ein.
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Frage Nr. 40989 von 19.03.2026
Ich habe eine Frage meine Frau und ich schlafen seit 11 Jahren nicht mehr miteinander was muss ich machen das es wider klappt haben Sie mir eine Idee?
Unsere Antwort
So wie ich dich verstehe, hast du weiterhin Lust auf sexuelle Begegnungen mit deiner Frau. Dazu habe ich zunächst ein paar Fragen, um ein besseres Bild davon zu bekommen, wie das bei euch ist. Was war denn vor 11 Jahren? Wie erklärst du dir, dass es nicht mehr zu Geschlechtsverkehr kam?
Seid ihr euch sonst körperlich nah? Kuschelt ihr oder haltet Händchen oder streichelt einander? Also ist es nur der Geschlechtsverkehr, der fehlt?
Gab es in den 11 Jahren Versuche von dir, deiner Frau Lust auf Sex mit dir zu machen? Wie hast du das versucht? Und wie hat sie reagiert? Wie steht es um deine Verführungsfähigkeit?
Was weisst du darüber, was deiner Frau an Sex gefällt oder nicht gefällt?
Schau doch mal, was du mit diesen Fragen anfangen kannst. Wenn wir dich weiter unterstützen können, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40988 von 19.03.2026
Guten Tag, manchmal erlebe ich in der Schule aus dem nichts einen Häftigen Samenerguss. Was kann ich dagegen tun?
Unsere Antwort
Du schreibst, dass sich das für dich wie ein Samenerguss „aus dem Nichts“ anfühlt. So geht es vielen – es kann sich tatsächlich sehr plötzlich und ohne erkennbaren Auslöser anfühlen. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.
Ein Samenerguss passiert aber in der Regel nicht ganz ohne körperliche Erregung. Oft sind das Dinge, die dir vielleicht gar nicht bewusst auffallen – zum Beispiel durch Gedanken, Gefühle, Reibung durch Kleidung oder einfach durch hormonelle Prozesse im Körper. Gerade in der Pubertät kann der Penis manchmal ziemlich erregt werden. Das ist erstmal nichts Ungewöhnliches und nicht schlimm. In diesem Text kannst du etwas darüber erfahren, wie die Erektion funktioniert.
Manchmal handelt es sich auch gar nicht um einen vollständigen Samenerguss, sondern um sogenannte Lusttropfen, die schon bei leichter Erregung entstehen können.
Ich weiß nicht wie alt du bist und in welchen Situationen es dir so geht. Wenn du möchtest kannst du mir nochmal schreiben. Dann gib einfach die Nummer dieser Antwort an.
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Frage Nr. 40986 von 18.03.2026
Hallo Lilly,
ich bin seit vier Jahren in einer festen Beziehung und es klappt sexuell eigentlich gut mit uns.
Mein Problem ist, das ich seit Jahren schon, auch vor meiner jetzigen Beziehung, beim Geschlechtsverkehr keinen Orgasmus bekommen kann.
Einen Orgasmus bekomme ich nur beim Onanieren, und das auch nur nach circa einer Stunde oder länger, wobei die Erregung immer wieder zu- und abnimmt, bevor es dann klappt.
Kann es auch mit meinem Alter zusammenhängen, denn früher hatte ich dieses Problem weniger, bzw. gar nicht. Es belastet mich schon.
Vielleicht habt ihr ja einen Rat.
+++
Anlage zu meiner Frage 40986:
fehlender Orgasmus beim GV
ich bin männlich und 67 Jahre alt.
Unsere Antwort
Es kann verschiedene Gründe haben. Mit 67 Jahren solltest du dich auf jeden Fall erstmal von einer Urologin oder einem Urologen untersuchen lassen, um auszuschliessen, dass es eine medizinische Ursache hat. Es müssen neurologische Ursachen, hormonelle Veränderungen, Stoffwechselerkrankungen und urologische Ursachen ausgeschlossen werden. Auch Medikamente, Alkohol und Drogen haben einen Einfluss auf die sexuelle Erregung.
Wenn du gründlich medizinisch untersucht wurdest, könntest du dich auch damit beschäftigen, wie du mehr Einfluss auf deine sexuelle Erregung bekommen kannst.
Neben der medizinisch-körperlichen Grundausstattung beeinflussen mehrere Aspekte die sexuelle Erregung. Wir haben Texte über die verschiedenen Erregungstechniken (Körperbewegung, Druck- und Muskelspannung und schnelles Reiben), die Beckenbewegung, den Einsatz des Beckenbodens und die Wahrnehmung des Penis geschrieben.
Vielleicht möchtest du das mal lesen und unsere Tipps ausprobieren. Gut möglich, dass du so lernst wieder mehr Einfluss auf deine sexuelle Erregung zu bekommen.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40987.
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Frage Nr. 40985 von 18.03.2026
Hallo :)
Ich 32 und weiblich habe eine Frage.
ich bin seit 6 jahren mit meinem Partner zusammen und er hat mir neulich gestanden, dass er gerne über Frauen fantasiert und sich selbst befriedigt indem er sich Sex mit ihnen vorstellt. Das Problem ist, dass es nahezu alle Frauen aus unserem und seinem Umfeld betrifft. Es gingen schonmal Gerüchte um, dass er etwas mit einer anderen hatte, das ist aber lange her. Nun hat er mir auch gesagt, dass er mit einer Frau Kontakt aufgenommen hat um sie kennenzulernen. Der Kontakt sei aber schnell wieder abgeflacht und es sei auch nie mehr passiert. Das ist ebenfalls eine Weile her. und damals hatten wir sehr viel Streit.
nun seine Fantasien kann und will ich nicht kontrollieren, aber ich fühle mich verunsichert, ob ich Angst haben muss, dass er bisher einfach von keiner der Damen eine Chance bekommen hat und mich bei einer Gelegenheit betrügen würde, wenn er sich mit all diesen Frauen/Freundinnen Sex vorstellt oder ob das Risiko deswegen nicht höher ist.
Lieben Dank.
Unsere Antwort
Ist deine Frage, ob du Angst haben musst, dass er dich bei der richtigen Gelegenheit betrügen würde, wenn er sich mit all diesen Frauen Sex vorstellt – und ob das Risiko deshalb höher ist?
Ich sehe das als zwei verschiedene Dinge: Es ist sehr normal, dass Menschen von Personen fantasieren, die nicht ihre Partner*innen sind. In der Fantasie sucht man ja oft das Neue, Andere, Extreme. Es ist etwas anderes, wenn dein Partner schon mal mit einer anderen Frau Kontakt aufgenommen hat, und wenn es schon Gerüchte gab, dass er mit einer anderen Frau etwas hatte. Diesbezüglich ist deine Befürchtung nachvollziehbar und ernstzunehmen.
Ich finde es interessant, dass dein Partner dir das erzählt hat. Weisst du warum? Egal was seine Motive waren, ich glaube, das offene Gespräch bringt dich weiter. Dafür ist es wichtig, dass du Interesse hast für das, was dir dein Partner ehrlicherweise erzählen würde.
Du könntest ihn also fragen: "Sag mal, du hast mir erzählt, dass du mal eine andere Frau kontaktiert hast? Was war eigentlich der Grund, warum du mir das erzählt hast? Oder was ist der Grund, warum du mir erzählst, dass du von anderen Frauen fantasierst? Was möchtest du mir eigentlich sagen?" Vielleicht wünscht er sich zum Beispiel, dass ihr die Beziehung öffnet. Oder es gibt etwas in der Beziehung, das ihm fehlt. Du kannst ihm auch sagen, dass du befürchtest, dass er fremdgehen wird. Du kannst ihn fragen, wie er das sieht.
Seine Offenheit ermöglicht dir, mit dem umzugehen, was wirklich in seinem Kopf abläuft. Du kannst überlegen, was das für dich bedeutet, und ob sich das mit dem trifft, was du dir von der Beziehung wünschst. Es ist wichtig, dass du das auch deinem Freund mitteilst.
Gegenseitige Offenheit ermöglicht, dass die Beziehung sich weiter entwickelt. In welche Richtung auch immer.
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Frage Nr. 40982 von 17.03.2026
Zu 40809 und 40866: Hallo liebes lilli team. Ich muss euch schon wieder schreiben.
Meine sexuelle Erregung hat mich heute in der Schule wieder überwältigt. Eine Mitschülerin, auf die ich schon länger stehe, hat mich angesproch und habe keinen Ton rausbekommen. Das einzige was sich bewegt hat, war mein Penis in der Hose. Er ist extrem hart geworden. Ich habe versucht, tief durchzuatmen und die Erektion einfach vorbeiziehen zu lassen. Wie ihr mir geschrieben habt. Das hat leider nicht funktioniert. Ich hatte dann das Bedürfnus zu masturbieren und bin aufs Klo gegangen. Schließlich saß ich dann komplett nackt in der Klokabine mit Kopfhöhrern und hab mich zu Pornos befriedigt. Ich glaube ich hab auch zu laut gestöhnt, weil dann plötzlich jemand an die Tür geklopft hat.
Als ich ejakuliert hatte, war da wieder so ein Schamgefühl, dass ich wieder auf dem Schulklo masturbiert habe. Ich denke immer, ich bin der einzige, der sich nicht kontrollieren kann und sich auf der Schultoilette befriedigt.
Wie schaffe ich es, in der Schule keine Erektion mehr zu bekomen und den Drang zu masturbieren zu unterdrücken? Oder soll ich dem Drang auch in der Schule nachgeben?
Unsere Antwort
Es ist verständlich, dass dich das verunsichert, vor allem wenn die sexuelle Erregung in der Schule so stark wird.
Es kann wieder vorkommen, dass du in der Schule eine Erektion bekommst. Aber es liegt an dir, wie du damit umgehst. Lies nochmal die Tipps, die wir in unseren letzten Antworten beschrieben haben. Nur weil es einmal nicht geklappt hat, heisst das nicht, dass die Tipps bei dir nicht funktionieren.
Und du kannst auch mal überlegen: Warum hat es in dem Moment nicht funktioniert? Haben dir unsere Tipps in anderen Momenten geholfen? Was war diesmal anders?
Auch wenn du manchmal nicht vermeiden kannst, dass du eine Erektion bekommst, hast du dennoch Kontrolle. Du kannst entscheiden, ob du dich etwas anderem zuwendest, oder ob du auf die Toilette gehst um zu masturbieren. (Du bist übrigens nicht der Einzige, der das macht.) Und du hast auch Kontrolle darüber, ob du einen Porno anschaust, dich komplett ausziehst, oder wie laut du bist. Beim nächsten Mal kannst du das auch anders machen.
Du könntest auch beginnen, zuhause die Qualität beim Masturbieren auszubauen. Je genussvoller der Sex ist, desto eher bist du länger davon "gesättigt". Sprich: Je mehr du auch emotional befriedigt bist, desto länger hält die gefühlte Befriedigung an. Und desto seltener solltest du von deinen sexuellen Erregungen überrumpelt werden.
Um das zu erreichen, kannst du Sex üben. Am einfachsten geht das mit dir alleine. Je mehr du den ganzen Körper bewegst, desto mehr wirst du emotionale Befriedigung erleben.
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Frage Nr. 40979 von 17.03.2026
Ich lüge alle an und sage immer dass ich mein erstes Mal mit einem Mädchen hatte, nicht mit einem Jungen und ich weiß nicht, wieso ich das tue. Ich bin queer/lesbisch. Mein erstes Mal hatte ich mit einem Jungen, mein Ziel war offiziell keine Jungfrau mehr zu sein. Ich hab ihn nicht mal geküsst. Keine Ahnung ob er gemerkt hat, dass ich eigentlich nicht auf Männer / Jungs stehe, denke mal schon. Im wahrsten Sinne, war under einziger sexueller Kontakt dass er kurz rein und wieder raus ist, ich bin dann ins Badezimmer, habe sichergestellt ob ich keine Jungfrau mehr bin (was ich bestätigen konnte). Eine Woche später hat er sich nicht mehr bei mit gemeldet, kann sein, dass er mich fragte ob ich überhaupt auf Männer stehe und nicht gemerkt habe dass ich nein geantwortet habe. Meine Freunde meinten wenn man keine Jungfrau mehr ist, gilt man nicht als Außenseiter. Und dass nur Jungs ein Mädchen entjungern können.
Unsere Antwort
Diese Aussagen, die du gehört hast, sind so nicht richtig – aber sie können sich trotzdem sehr überzeugend anfühlen. Oft geht es beim „ersten Mal“ gar nicht so sehr um das eigene Gefühl oder Begehren – sondern um Druck von außen. Zum Beispiel durch Freund*innen oder Vorstellungen und Erwartungen darüber, wie Sex „sein sollte“. Annahmen wie: „Man muss entjungfert werden“ oder „sonst ist man Außenseiter“ können ziemlich stark beeinflussen, was wir tun – selbst wenn es eigentlich nicht zu uns passt.
In deiner Situation so zu handeln, war ein nachvollziehbarer Versuch, dazuzugehören und mit dem Druck umzugehen. Das sagt nichts darüber aus, auf wen du wirklich stehst. Deine sexuelle Orientierung wird nicht durch dein erstes Mal oder dein konkretes Erlebnis bestimmt. Mit der anderen Version deiner sexuellen Erfahrung versuchst du vielleicht deine Geschichte an das anzupassen, wer du heute bist. Dein Erlebnis zu „korrigieren“, das sich vielleicht nie richtig nach dir angefühlt hat. Eine Version zu erzählen, die sich stimmiger anfühlt.
Sexualität ist etwas, das wir lernen – durch Erfahrungen, durch andere Menschen, durch das, was wir hören und glauben. Gerade Freundeskreise können da viel Einfluss haben. Eine vollständige Wahrheit zu deinen sexuellen Erlebnissen bist du niemandem schuldig. Du kannst z.B. sagen: „Darüber will ich gerade nicht so ins Detail gehen.“ oder das Thema wechseln. Das ist kein Lügen, sondern Grenzen setzen. Du kannst eine ehrlichere und sichere Version finden, z.B.: „Mein erstes Mal war nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.“. Oder du könntest es so betrachten: Es war eine Erfahrung unter Druck. Es hatte wenig mit deinem echten Begehren zu tun.
Du bist okay so wie du bist – unabhängig von diesem Erlebnis. Deine sexuelle Orientierung gehört dir – und du darfst sie selbst definieren. Sei neugierig mit dir, wozu du deine Geschichte manchmal anders erzählst, ohne dich dafür zu verurteilen. Was versuchst du damit für dich zu schützen oder herzustellen? Zugehörigkeit, Sicherheit oder ein stimmiges Bild von dir selbst? Was sagt das darüber aus, was du eigentlich brauchst? Mit solchen Fragen an dich gehst du freundlicher mit deinem Verhalten um. Vielleicht kannst du beim nächsten Mal, wenn das Thema aufkommt, bewusst ausprobieren, eine der für dich stimmigeren Antworten zu geben – und schauen, wie es sich anfühlt.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40980.
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Frage Nr. 40975 von 16.03.2026
Hallo zusammen
Ich (w>25) bin mit meinem Freund über ein Jahr zusammen und wir würden gerne meinen weiblichen Orgasmus verbessern beim gemeinsamen Sex. Befriedige ich mich selbst, auch mit einem Vibrator, habe ich krasse intensive Orgasmen. Das ist toll, aber langweilig. Ich hätte gerne diese Orgasmen auch mit ihm. Wenn er mich und die Klitoris v.a. aussen berührt/reibt, dann werde ich sehr erregt und auch feucht. Ich geniesse von ihm berührt zu werden und auch die anschliessende Penetration. Allerdings bleibt es bei sehr erregt und endet nicht in einem Orgasmus egal was ich/wir tun. Irgendwann kapituliere ich jeweils, weil ich mich dann eher überstimuliert/überreizt fühle.
Ich finde wir sind aktiv, bewegen us mit Beckenschaukel, benutzen den Beckenboden und versuchen auch aussen zu stimulieren oder verschiedene Positionen auszuprobieren. Was kann ich tun oder wie kann ich mich verhalten, dass ich meine Erregung auch im gemeinsamen Liebesspiel so weit steigern kann, dass ich auch zum Orgasmus komme?
Nun ist es manchmal so, dass wir sehr schönen Sex haben, er kommt und meine Erregung dann unbefriedigt in sich zusammenfällt, ich friere sofort und fühle mich deprimiert. Das möchten wir gerne verändern.
Vielen Dank für eure Tips
Unsere Antwort
So wie du es beschreibst, hast du schon viele sexuelle Fähigkeiten erworben und bist dabei, sie noch weiter zu verfeinern. Das merkt man daran, wie du Interesse zeigst und ausprobierst und deinen Körper schon auf verschiedene Arten einsetzt.
Sexualität ist ein Lernprozess. Sexuelle Fähigkeiten können wir nicht einfach von Anfang an, sondern wir erwerben sie uns durch Ausprobieren und mit zunehmender Erfahrung. Insbesondere mit einem weiblichen Körper ist das Erreichen eines Orgasmus ein Lernprozess, vor allem der Orgasmus beim Sex zu zweit beziehungsweise beim Geschlechtsverkehr. Es geht vielen Frauen so wie dir, dass sie relativ einfach zu intensiven Orgasmen kommen können bei der Selbstbefriedigung, indem sie ihre Klitoris stimulieren und einen Vibrator einsetzen. Der nächste Lernschritt, ist auch mit einem Partner (oder einer Partnerin) zu einem Orgasmus kommen zu können. Und das ist meist zu Beginn etwas schwieriger. Und es lohnt sich, sich dafür genügend Zeit zu geben und es sich entwickeln zu lassen.
Als Sexualtherapeutin sehe ich öfter die Situation, wie du sie beschreibst: ihr probiert beide, dass du zum Orgasmus kommen kannst, und wenn es nicht gelingt, wird es irgendwie zum Stress. Meist führt das zu einer Anspannung im Körper und einem starken Fokussieren auf den Orgasmus, und zu Frust und schlechten Gefühlen, wenn es nicht gelingt. Und je mehr man probiert, desto weiter scheint der Orgasmus in die Ferne zu rücken.
Die Ursache liegt darin, dass der Orgasmus ein Reflex ist. Es ist also etwas, das man nicht willentlich machen kann. Es braucht einen Auslöser beziehungweise gewisse Vorbedingungen, und dann passiert der Reflex. Ein Reflex kann unterdrückt werden, insbesondere durch starkes Fokussieren darauf oder durch Anspannung, so wie man einen Niessreflux durch Luftanhalten unterdrücken kann. Beim Orgasmus muss einerseits eine genügend hohe Erregung da sein, und dann braucht es ein gewisses Loslassen, damit der Orgasmus passieren kann. Und dieses Loslassen ist sowohl körperlich wie mental. Ich sehe oft, dass Frauen gut in eine sehr hohe sexuelle Erregung kommen können, aber sich dann nicht in das Orgasmusgeschehen fallen lassen können wegen der hohen Spannung und Fokussierung darauf. Manchmal kann auch eine Angst vor Loslassen beziehungsweise ein hohes Kontrollbedürfnis Teil des Problems sein.
Ich würde euch empfehlen, im Moment den Druck etwas rauszunehmen und das Ziel deines Orgasmus für den Moment weniger im Zentrum zu haben. Denn der wird kommen, wenn du deine Fähigkeiten im Loslassen, im Geniessen und im Fliessen lassen noch weiter verfeinerst. Jede Frau kann lernen, beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus zu kommen, aber es braucht gewisse Entwicklungsschritte, und die brauchen meist auch viele Wiederholungen und somit auch einige Zeit.
Es ist toll, dass du schon mit der Beckenschaukel arbeitest und dass du mit den Beckenbodenmuskeln spielst. Auch den Atem bis in den Bauch fliessen zu lassen ist sehr hilfreich. Auch die obere Schaukel, also die Bewegung des Brustkorbs, kann dir helfen, im "oben" loszulassen und zu fliessen.
Konzentriert euch im Moment auf die Erregungsphase und deren Genuss, ohne den Orgasmus als Ziel. Es ist viel schwieriger, in den Genuss der Erregung zu kommen, wenn der Kopf dauernd mit dem Ziel Orgasmus besetzt ist, beziehungsweise das Risiko für einen Frust ist viel höher. Bedenke, dass bei einer sexuellen Begegnung der Orgasmus nur wenige Sekunden dauert, hingegen die Erregungsphase sehr viel länger. Da macht es Sinn, diese möglichst interessant und genussreich zu gestalten. 
Und je mehr du in der Gelassenheit und dem Genuss fliessen kannst, desto bessere Voraussetzungen schaffst du dafür, dass der Orgasmusreflex passieren kann. Ich bin überzeugt, dass du es erlernen wirst. Versuche ins Vertrauen in deinen Lernprozess zu kommen und gib dir Zeit für deine sexuelle Lernkurve.
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Frage Nr. 40965 von 15.03.2026
Guten Tag, ich bin ein Mann und wenn ich beim Sex mit meiner Freundin Ihre Brustwarzen verwöhnen möchte, ist das für Sie zuerst unangenehm. Nach der "Anfangsphase" mag Sie es aber.
Auch nach dem Höhepunkt ist das gleiche Empfinden für Sie unangenehm.
Wie kommt das eigentlich ?
Unsere Antwort
Erstmal schön, dass dir deine Freundin so klar sagen kann, was sich für sie angenehm oder unangenehm anfühlt und wann.
Wie das genau bei deiner Freundin ist, kann ich dir nicht sagen. Ich weiß auch nicht, was du genau mit ihren Brustwarzen machst und was bei euch zwischen der Anfangsphase und dem Höhepunkt genau passiert.
Aber, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist: Während sexueller Erregung ist unser Schmerzempfinden reduziert. Das würde erklären, weshalb sie deine Stimulation an den Brustwarzen unterschiedlich empfindet.
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Frage Nr. 40957 von 13.03.2026
Im Alter von 84 Jahren sich selbst zu befriedigen
Unsere Antwort
Wenn du Tipps zum Thema Selbstbefriedigung suchst, schau mal in unser Kapitel Selbstbefriedigung: Facts und Tipps. Die Texte in diesem Kapitel sind grundsätzlich für Menschen aller Altersgruppen geschrieben.
Wenn du eine ganz bestimmte Frage hast, dann stell sie uns doch einfach. Gib dabei die Nummer dieser Frage und auch dein Geschlecht an, damit wir dir in unserer Onlineberatung ganz gezielte Tipps geben können.
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Frage Nr. 40952 von 11.03.2026
Ich befriedige mich manchmal selber und schaue dabei Pornos. Ich mag den Gedanken die Kontrolle zu verlieren und zu pinkeln. Aber kurz vor dem Orgasmus höre ich dann immer auf weil ich mir denke das es abnormal ist. Wie kann ich mental über die Schwelle kommen und bis zum Orgasmus weiter machen und es eventuell laufen lassen?
Unsere Antwort
Ich weiß nicht, was du mit abnormal meinst. Ich kann dir sagen, dass es unglaublich viele unterschiedliche Arten gibt, Sex zu haben. Wahnsinnig viele Dinge können uns Menschen sexuell erregen. Stell dir das vor wie eine große bunte Wiese mit unglaublich vielen Sachen drauf. Je genauer man hinschaut, umso mehr entdeckt man. Da gibt es Dinge, die sind häufiger und andere seltener.
Du bist nicht die einzige Person, die das Gefühl von Pinkeln beim Orgasmus erotisch interessant findet. Auch wenn das vielleicht viele Leute nicht interessiert. Grundsätzlich ist alles okay, was Spaß macht, wo alle gern mitmachen, niemand verletzt wird oder sonst wie zu Schaden kommt.
Die hinderlichen Gedanken können abnehmen, wenn du dir selbst die Erlaubnis gibst. Also, wenn du das machst, was dir sexuell Freude bereitet. Gesteh es dir zu. Dafür kannst du dir ein erleichterndes Umfeld schaffen. Zum Beispiel gestattest du dir vielleicht in der Badewanne das Pinkeln eher als im Bett. Oder im Bett eher, wenn du vorher eine Unterlage bereit gelegt hast. Da kannst du kreativ werden, wie es für dich machbarer wird.
So, wie du schreibst gehe ich mal davon aus, dass du eine Vagina hast. In dem Fall hilft dir womöglich auch der Text über weibliche Ejakulation, um dein Erleben einzuordnen.
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Frage Nr. 40951 von 11.03.2026
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage. Ich bin zurzeit öfters erregt am Tag und kenne das so eigentlich gar nicht, da ich auch die Pille nehme und nicht solche Schwankungen habe. Ich habe etwas Bedenken, dass das so bleibt und das stresst mich auch ein wenig und habe aber das Gefühl, dass es dadurch noch weniger weggeht. Wie kann ich da am besten damit umgehen? W 18
Unsere Antwort
Es ist grundsätzlich ganz normal, dass sich eine körperliche Erregung einstellt, auch wenn diese gerade nicht erwünscht ist. Das kann durch Hormonschwankungen passieren oder durch verändernde Lebensumstände vorkommen (zum Beispiel eine Verliebtheit). Es ist sicher gut, wenn du dich selbst genau beobachtest und deine körperlichen Reaktionen kennenlernst. So kannst du diese genauer einsortieren. Dazu hast du bereits einen Interessanten Gedanken beschrieben. Du vermutest, dass der Stress dazu führt, dass die spontane Erregung noch stärker wird. In diesem Text kannst du mehr dazu lesen, wie sexuelle Erregung im Körper funktioniert.
Eine Vermutung ist, dass die Körperspannung, welche der Stress verursacht, die Erregung zusätzlich verstärkt. Meistens braucht es Spannung in den Muskeln (Oberschenkel, Beckenboden, Bauch), um Erregung auszulösen und zu steigern. Wie du die Körperspannung zur Steigerung der Erregung einsetzt, kannst du auch einmal ganz bewusst in der Selbstbefriedigung erforschen.
In diesem Text findest du Informationen darüber, woher die sexuelle Erregung kommt, wie sie mit der Muskelspannung zusammenhängt und wie du damit umgehen kannst.
Dadurch, dass dir in letzter Zeit diese Erregung so fest aufgefallen ist, kann es sein, dass du dich nun besonders darauf achtest. Bekommt deine Erregung und die erregten Körperstellen viel Aufmerksamkeit, kann sich noch mehr Erregung einstellen. Deshalb kannst du dir überlegen, wieviel Aufmerksamkeit du dieser Erregung schenkst, oder ob du sie möglichst nicht beachtest, durchatmest und etwas machst, dass dich ablenkt oder worauf du dich fokussieren kannst.
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Frage Nr. 40945 von 09.03.2026
Hallo, ich bin 21 und weiblich.
Mir ist das etwas unangenehm, aber ich wache alle paar Wochen in der Nacht mal auf und habe (glaube ich) einen Orgasmus. Die scheide zieht sich zusammen wie eine Kontraktion. Ist das normal? Manchmal träume ich etwas sexuelles und manchmal nicht oder ich weiß es zumindest nicht. Ich merke, dass es dann besonders häufig ist, wenn ich das Bedürfnis habe, mich mal wieder selbst zu befriedigen. Ich mastubiere vielleicht alle vier Wochen mal und dann kommt das gehäuft…. Danke für eure Hilfe und Arbeit
+++
Hallo, ich habe die Frage 40945 gestellt und habe dazu noch eine weitere Frage… ich bin eigentlich eher selten erregt oder merke es im Alltag zumindest nicht so oft. Ich habe mir dazu euren Recht zur sexuellen Erregung durchgelesen. Zurzeit ist aber auch meine Aufmerksamkeit mehr darauf gerichtet und weiß eigentlich gar nicht genau, warum. Dadurch fühle ich mich öfters erregt oder die Erregung kommt durch die Gedanken daran. Ich finde das etwas störend, so oft zu merken und weiß eigentlich gar nicht so recht, wie ich damit im Alltag am besten zurecht komme. Ich mache zurzeit auch mehr Sport, kann davon mehr Erregung durch die Durchblutung entstehen? Ich hoffe irgendwie, dass die Erregung wieder weniger wird oder die Aufmerksamkeit nicht immer wieder in mein Geschlecht wandert. Habt ihr dazu vielleicht Tipps?
Unsere Antwort
Ja, es ist normal, dass du nachts aufwachst und einen Orgasmus hast. Du bist nicht die einzige, die das erlebt.
Zu deiner anderen Frage:
Du meinst wahrscheinlich diesen Text. Es ist normal, dass du sexuelle Erregung öfter bemerkst, wenn du deine Aufmerksamkeit darauf richtest. Mit dir ist alles in Ordnung. Du hast eine normal funktionierende sexuelle Erregung. Es kann ein interessantes Experiment sein, die sexuelle Erregung im Alltag zu beobachten. Glücklicherweise kannst du das ganz privat für dich machen. Das bekommt niemand außer dir mit.
Mich interessiert, was du da genau erlebst. Was bedeutet es für dich, mehr Erregung zu spüren? Was denkst du dann über dich selbst? Bei manchen Menschen ist die eigene sexuelle Erregung stark schambesetzt. Ist das bei dir der Grund, weshalb du deine sexuelle Erregung lieber nicht spüren möchtest? Oder etwas anderes? Fühlt es sich verboten an? Oder machen Frauen sowas nicht?
Du kannst davon ausgehen, dass all die anderen Menschen um dich herum ebenso wie du häufig am Tag und auch hin und wieder nachts sexuelle Erregung erleben. Und jede Person hat ihre ganz eigene Einstellung dazu. Inwiefern stört es dich im Alltag?
Ja, der Sport kann dazu beitragen, dass die Durchblutung in deinem ganzen Körper und auch in deinem Becken gesteigert ist. Und bei gesteigerter Durchblutung spürst du auch eher sexuelle Erregung.
Wenn dir deine sexuelle Erregung unangenehm ist, empfehlen wir dir unseren Text Ich fühle mich unwohl mit meiner sexuellen Erregung. Es spricht aus unserer Sicht aber auch nichts dagegen, wenn du deiner Neugier folgst und die Aufmerksamkeit sogar gezielt auf dein Geschlecht richtest. Ganz im Gegenteil: Es spricht sogar vieles dafür, dass du dein Geschlecht und deine sexuelle Erregung gut spürst. Denn so entwickelst du ein gutes Körpergefühl, das dein Geschlecht und deine sexuelle Erregbarkeit einschließt.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40973.
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Frage Nr. 40943 von 09.03.2026
Hallo!
Ich bin männlich (50) und habe das Gefühl- dass mein penis nicht mehr so errigiert wie ich es gewohnt bin. Ich war letztes Jahr beim Urologen- Durchblutung etc. Ist alles gut. Sonst war er steif und jetzt wird er auch mal weicher- wir machen meist etwas längeren Sex. Richtig hart bin ich eigentlich nur wenn sie mich oral befriedigt. Obwohl ich alles gut finde. Mein Arzt hat mir Tadalafil verschrieben- die ich zuletzt immer angewendet habe. Damit geht es. Dosis 5mg, aber ich nehme sie nicht durch- wofür die Anwendung eigentlich gedacht ist in der Dosis- hat er mir aber auch nicht gesagt. Nur wenn ich vermute/ dass wir intim werden nehme ich eine. Ich bin mittlerweile schon irritiert und auch frustriert weil ich das so gar nicht kenne. Ist das normal? Kann es von selbst besser werden- oder werde ich alt. Oder spielt der Kopf mit rein. Habt ihr Ideen?
Unsere Antwort
Grosse Studien zeigen, dass 45-50% der 50 jährigen Männer Erektionsprobleme haben.
Die meisten von ihnen milde, wozu du auch zählen würdest, 15-20% moderate und 5-10% schwere oder vollständige.
Bei dir gibt es ja offenbar keine Gefässveränderungen, keinen Bluthochdruck und keinen Diabetes und vermutlich nimmst du auch keine Medikamente, die die Ursache sein könnten. Du sprichst Stress oder psychische Faktoren an (ich habe "Kopf" jetzt mal so interpretiert). Das kann schon sein, es kann aber auch am abnehmenden Testosteron liegen. Da eine Erektion eben von vielen Faktoren abhängig ist, kann sie schnell aus dem Gleichgewicht geraten, wenn sich einer der Faktoren verändert und andere Faktoren das nicht auffangen können.
Oft gelingt es einzelne Faktoren abzupuffern, wenn man gelernt hat seine Erregung mit den Bewegungen und Wahrnehmungen des Körpers zu steigern und zu halten. Viele Männer und Frauen steigern ihre Erregung über Druck, Muskelspannung und starke Reibung. Das funktioniert oft eine ganze Zeit ganz gut und Mann/Frau denkt auch gar nicht darüber nach, weil man davon ausgeht, dass Sex halt einfach so funktioniert und es einem nicht bewusst ist, dass man diese Technik erlernt hat. Sobald aber einer der anderen Faktoren dann wackelig wird, fühlt man sich schnell aufgeschmissen.
Ich weiss ja nicht, wie du dich normalerweise erregst. Ich empfehle dir, dich mit unseren Texten über die Beckenbewegung, den Beckenboden und der Wahrnehmung des Penis zu beschäftigen und das auch zu üben. Und vielleicht interessiert dich auch der Sex zu zweit. Gut möglich, dass du nach einiger Zeit des Übens dein Problem wieder los wirst.
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Frage Nr. 40941 von 09.03.2026
Ich M 67, mein Penis ist 25 Stunden am Tag erregt und ich mastubiere bis zu 12 mal am Tag, weil ich mir nicht anders zu helfen weiß. Wie kann ich gegen dieses problem angehen ohne auf wichsen zu verzichten? Bzw. ist es überhaupt gesund so oft am Tag zu mastubieren?
Unsere Antwort
Du schreibst, dass dein Penis „25 Stunden am Tag“ erigiert ist. Vermutlich meinst du damit, dass du sehr häufig oder sehr lange erregt bist.
Grundsätzlich spielen weder die Dauer einer Erektion noch die Häufigkeit von Masturbation eine Rolle dafür, ob etwas „normal“ oder „gesund“ ist. Menschen sind sehr unterschiedlich. Manche masturbieren selten, andere häufiger. Masturbation, oder wie wir bei Lilli sagen: Solo-Sex, ist eine schöne und gesunde Form von Lust und Sexualität.
Problematisch wird es eher dann, wenn du Schmerzen hast, deine Haut gereizt ist oder du das Gefühl hast, dass dir dein Verhalten nicht guttut oder dich im Alltag stark einschränkt.
Wie ist das bei dir? Fühlst du dich eingeschränkt? Oder kannst du deinen Solo-Sex geniessen? Macht er dir Spass?
Wenn das der Fall ist und du dich damit wohlfühlst, gibt es grundsätzlich keinen Grund, weniger zu masturbieren.
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Frage Nr. 40936 von 08.03.2026
Hallo ich bin [...] und 15
Ich hatte mit meinem Freund das erstem Mal Sex doch er ist nicht zum Orgasmus gekommen und auch sein Penis ist nicht lange steif geblieben.
Logt das an mir bin ich zu hässlich für ihn oder warum ist das so
+++
Hallo ich bin [...] und 15
Ist die Doggy Position für das erste Mal die richtige Position
Unsere Antwort
Nein, das liegt nicht an deinem Aussehen. Das erste Mal Sex ist ganz schön aufregend. Da kann es schonmal sein, dass der Penis schlaff wird. Beim nächsten Mal kann das schon anders sein. Es ist normal und gehört dazu, dass ihr verschiedenes ausprobiert und nicht alles gleich klappen wird.
Bist du zum Orgasmus gekommen? Wie hat es sich für dich angefühlt?
Was meinst du mit richtige Position? Es kommt darauf an, was ihr wollt. Jede Position hat Vor- und Nachteile. Beim Doggy könnt ihr euch zum Beispiel nicht ins Gesicht schauen. Dafür kann er dir den Rücken streicheln. Gibt es eine Position, mit der du dich wohler fühlen würdest?
Ich halte es für eine gute Idee, dass ihr über eure Erfahrungen bei eurem ersten Mal sprecht. Denn Reden über Sex kostet zwar Überwindung, aber es ist sehr hilfreich. Es scheint da Dinge zu geben, die dich verunsichern und im Gespräch könnt ihr schauen, was das nächste Mal noch angenehmer machen würde.
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Frage Nr. 40933 von 06.03.2026
Meine frau hatte 2x sex mit einem mann der einen fleischpekis hatte. Er war schlaff 14 cm lang ubd 4cm breit. 1. Wie groß ist dieser eregiert, meinecfrau hat ihn nur schlsff gesehen. Ich denke jedoch sie muss es gespürt haben. Habdjob!? Mein blutpenis ist 13,7 cm lang und 3,7cm breit. Bin ich ihr jetzt nicht mehr gut genug?
Unsere Antwort
Ich kann dir nicht sagen, wie gross der Penis des anderen Mannes im erigierten Zustand war. Das ist aber auch gar nicht so wichtig. Denn die Penisgrösse bestimmt nicht, ob du guten Sex hast. Lies mal diesen Text. Da erfährst du, was einen guten Liebhaber wirklich ausmacht.
Wir empfehlen dir übrigens, nicht von Blutpenis oder Fleischpenis zu sprechen. Denn «Blutpenis» und «Fleischpenis» sind umgangssprachliche Ausdrücke, die wenig aussagen. Die Leute sagen, dass wenn er steif wird, ein Blutpenis mehr wächst als ein Fleischpenis. Das macht aber wenig Sinn: Mal ist dein schlaffer Penis ja kürzer und mal länger.
Ist deine Frau fremdgegangen? Oder machst du dir noch aus anderen Gründen Sorgen um eure Beziehung? Dann kannst du uns gerne noch einmal schreiben. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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