Frage Nr. 40932 von 06.03.2026
Wie bekomme ich am schnellsten einen Orgasmus bei der Selbstbefriedigung mit den Fingern? An der Klitoris?
Unsere Antwort
Ein schneller Orgasmus geht in der Regel mit hoher Muskelspannung und entweder Druck oder Reibung einher. Wenn dich das interessiert, schau doch mal in die verlinkten Texte.
Es gibt verschiedene erregbare Stellen. Die Klitorisperle ist eine davon. Manche mögen es aber gar nicht, wenn die Klitorisperle direkt gerieben wird. Bei anderen ist es der sichere und schnelle Weg zum Orgasmus. Ich wünsche dir, dass du neugierig herausfindest, was für dich stimmt. Dafür macht es Sinn, verschiedenes auszuprobieren.
Wenn ich deine Frage lese, entsteht bei mir der Eindruck, dass du noch nicht so viel Erfahrung mit Selbstbefriedigung hast. Wie kommst du denn bislang zum Orgasmus? Und wie lang dauert das? Wieso möchtest du einen schnellen Orgasmus?
Oder geht es darum, dass du aktuell keinen Orgasmus erlebst, und das gerne erleben würdest. Dann interessiert dich vielleicht unser Text Wieso komme ich (w) nicht (immer) zum Orgasmus?
Du kannst uns einfach wieder schreiben, falls du weitere Fragen hast und wir dir weiterhelfen können. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40931 von 06.03.2026
Hallo Lilli,
bitte nicht veröffentlichen:
(...)
Unsere Antwort
Es ist nicht ganz einfach, auf deine Frage einzugehen, weil du sie nicht veröffentlicht möchtest. Ich muss aber trotzdem auf einige Inhalte eingehen. Ich probiere das so neutral wie möglich zu machen, um deine Anonymität zu gewährleisten.
Du beschreibst eindrücklich etwas, was in Paartherapie immer wieder ein Thema ist: Man probiert den Partner zuliebe irgendeine Art von Körperberührung, und man ist dadurch gestresst, dass man Angst hat, es nicht gut genug zu tun. Der Partner wiederum spürt diesen Stress und das fühlt sich unangenehm an. Ausserdem ist er zusätzlich unter Stress gesetzt, weil er ja auch irgendwo denkt, er müsse es gut finden. Weil du es ja für ihn machst. Das heisst, beide sind im Stress, und es fühlt sich gar nicht gut an.
Die Lösung hier ist – zumindest auf Papier – einfach: wenn du deinen Partner berührst, tue es für dich selbst. Schau, was deine Hand aus der Berührung herausholen kann. Sag deinem Partner, dass du seinen Körper erforschen möchtest und schauen möchtest, dass es dir dabei gut geht. Sag ihm, dass du aus diesem verkrampften es-für-ihn-gut-machen-wollen herauskommen möchtest, und dass du das üben möchtest. Du kannst mit ihm abmachen, dass du das immer mal wieder 3-5 Minuten lang machst. Wichtig ist, dass du dich dabei so platzierst, dass dein Körper möglichst locker und nicht verrenkt ist. Dazu ist es auch eine gute Idee, wenn du dich konzentrierst darauf, mit deinem Bauch zu atmen, um dich emotional zu beruhigen. Schau mal, wie dein Freund diese Berührungen findet.
Als kleine Übung allein kannst du immer mal wieder 3-5 Minuten lang einen Stuhl streicheln. Wie kannst du dieses Streicheln für dich interessant machen? Wie kannst du es für dich angenehm machen?
Wir haben auch einen Text geschrieben über Eigenständigkeit in der Beziehung. Ich glaube, das ist auf jeden Fall ein Weg, den du eingehen kannst, damit es dir in dieser Beziehung oder grundsätzlich in Beziehungen besser geht.
Wenn du weitere Fragen hast, schreib uns bitte einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40926 von 05.03.2026
Hallo! Ich hatte letztes Jahr die Fragen 39739 und dann 39772 gestellt.
Ich (w, 30) hatte noch nie Geschlechtsverkehr mit einem anderen, aber bereite mich darauf vor, weil ich es gerne erleben möchte und experimentiere mit einem Dildo. Wie schon letztes Mal beschrieben, habe ich bei der Penetration häufig die Empfindung von Harndrang. Es ist schon besser geworden, aber gerade bei schnellen Bewegungen mit dem Dildo kommt es doch noch manchmal und ist unangenehm. Ich kann inzwischen häufiger einfach bei dem Gefühl bleiben, ohne sofort abzubrechen und dem Harndrang nachzugehen. Ich habe mich nun gefragt, ob bei tatsächlichem Geschlechtsverkehr mit einer anderen Person, was ich mir auf ganz vielen verschiedenen Ebenen erotisch vorstelle, dieses Gefühl von Harndrang nicht vielleicht gewissermaßen ersetzt wird? Es ist doch eine aufregende Situation, sowohl emotional, sozial, psychisch usw. und empfindet der Körper nicht auch ganz anders und greift nicht zurück auf das bereits bekannte Signal "Harndrang"? Also kann ich diese Übungseinheiten allein wirklich mit der Situation von Geschlechtsverkehr vergleichen? Ich hoffe, ich beschreibe das verständlich!! Ich muss zugeben, dass ich mir immer noch Sorgen mache bei tatsächlichem Geschlechtsverkehr abbrechen zu müssen, wegen dieses Harndrangs oder es zumindest als unangenehm zu empfinden. Ich übe weiter, aber finde es manchmal schwierig regelmäßig dran zu bleiben!! Danke wie immer für das Lesen der Frage und die Antworten und liebe Grüße!
Unsere Antwort
Es ist toll zu hören, dass du bereits so viel Lernen konntest und weiterhin motiviert bist. Die Überlegungen, welche du anstellst, sind interessant und sehr wichtig.
Es lässt sich jedoch kaum voraussagen, wie du und dein Körper und deine Emotionen reagieren, wenn es zum Sex mit einem Partner kommt. Es wird bestimmt so sein, dass du etwas aufgeregt und unsicher sein wirst. Das ist völlig normal. Aufgrund deiner umfassenden Erfahrung gehe ich jedoch davon aus, dass du bereits gut vorbereitet bist.
Den Dildo konntest du bisher selbst steuern. Es hat niemand ausser du mitgekriegt, dass du die Geschwindigkeit der Stimulation anpassen musstest, damit es wieder angenehm ist oder du eine Pause brauchtest, weil der Harndrang zu stark wurde. Hast du nun Geschlechtsverkehr mit einem Partner, ist es möglich, genau diese Bedürfnisse deinem Gegenüber mitzuteilen und zu sagen, was du brauchst und was angenehm und was unangenehm ist. Dein Gegenüber wird nur davon profitieren und ist froh, wenn es weiss, was dir gefällt und was nicht. Dabei ist es auch völlig in Ordnung, wenn du eine Aktion verlangsamst, änderst oder abbrichst. Insbesondere dann, wenn der Harndrang einsetzt. Vielleicht ist es dir dann möglich, die Berührungen so anzupassen, dass der Harndrang wieder weniger wird. Was als Vorbereitung helfen kann ist, dass du bereits bevor es zum Sex kommt benennst, was dir wichtig ist. Du allein entscheidest, was sich für dich stimmig anfühlt.
Es gibt eine Menge Bilder und Filme, welche eine bestimmte Form von Sexualität zeigen. Was jedem einzelnen gefällt, ist jedoch so verschieden, wie wir Menschen sind. Solltest du auf jemanden treffen, welcher sich etwas ganz anderes wünscht, als du gerade geben kannst, ist es in Ordnung, "nein" oder "noch nicht" zur Situation zu sagen. Du bestimmst, was du beim Sex mitmachst, nicht die Anderen.
Damit du weisst, wie sich ein Nein oder ein Ja in deinem Körper anfühlt, kannst du auch erst einmal mit dem Umarmen oder Küssen experimentieren. Frage dich vor einer Umarmung, ob du diese möchtest. Was passiert dabei in deinem Körper? Wie fühlt sich das Ja oder das Nein im Körper an? Spürst du vielleicht Herzklopfen? Lust? Ist die Anspannung da, weil du aufgeregt bist oder ist sie ein Zeichen dafür, dass du dich unsicher fühlst? Du hast bereits geschrieben, wie du dich dank der Erkundung deiner Vagina mit deinem Körper verankert fühlst. Zudem stellst du dir eine sexuelle Begegnung sehr erotisch vor. Was passiert genau in deinem Körper, wenn du dir den Sex vorstellst? Ist es ein Kribbeln, eine Wärme oder eine Anspannung in bestimmten Körperregionen?
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg!
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Frage Nr. 40925 von 05.03.2026
Ich, m24 und meine Freundin w23 sind bereits seit vier Jahren zusammen und hatten bis vor etwa zwei Jahren ein Sexleben, das uns beide befriedigt hatte und mit dem wir auch beide grösstenteils zufrieden waren.
Seitdem sie vor zwei Jahren eine neue Stelle angenommen hat (die sie sehr liebt!), wurde sie zum "workaholic", was sich unter anderem auch auf unser Sexleben ausgewirkt hat. Der Sex wurde weniger (womit ich aber kein grosses Problem habe), jedoch habe ich auch das Gefühl, dass sie sich selbst weniger "schaut"/sich fast ein wenig vernachlässigt (z.B. wenig Bewegung/wenig schlaf).
Ich habe deswegen das Gefühl, dass ich mich immer weniger sexuell zu ihr angezogen fühle, obwohl ich sie sehr liebe. Gleichzeitig erwische ich mich immer mehr in sexuellen Fantasien mit anderen Frauen, wobei ich mich sehr schlecht fühle.
Angesprochen habe ich das Thema schon viele Male, fühle mich aber immer unverstanden und sie fühlt sich verletzt. Deswegen habe ich das Thema auch jetzt seit ein paar Monaten nicht mehr angesprochen. es kommt aber natürlich immer wieder hoch. Was kann ich bzw. was können wir tun?
Unsere Antwort
Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, dass du das Thema ansprichst. Du hast schlechte Gefühle wegen deinen sexuellen Fantasien. Besser ist, dass du dein Erleben ernst nimmst, und schaust, was du tun kannst, damit du in der Beziehung mit deiner Freundin wieder glücklicher wirst. Denn wenn du das nicht tust, wirst du höchstwahrscheinlich noch unzufriedener und fühlst dich noch weniger von ihr angezogen. Und das ist für die Beziehung gar nicht gut.
Du schreibst, sie fühlt sich verletzt, wenn du es ansprichst. Was ist denn bei ihr verletzt? Hast du ihren Stolz verletzt, ihr Ego, ihr Selbstwertgefühl? Wenn du etwas ansprichst, was dich bei ihr stört, ist das natürlich Kritik. Und Kritik fühlt sich nie gut an. Dieses Unwohlsein gleich Verletzung zu nennen, finde ich problematisch. Denn wie sollten wir denn in einer Beziehung Kritik äussern können, wenn wir ständig probieren, Verletzungen zu vermeiden?
Die Frage ist, wie geht sie mit dieser Kritik um? Derzeit stellt sie ihr eigenes Unwohlsein offenbar über ihr Interesse daran, was du brauchst. Die Frage ist, warum. Wie beschreibt sie denn ihre Verletzung?
In diesem Zusammenhang ist es natürlich interessant, anzuschauen, wie du die Kritik äusserst. Was hast du ihr denn genau gesagt? Hast du ihr gegenüber konkrete Wünsche geäussert? Hast du ihr gesagt, wovon du dir mehr wünschst? Was du dir für eure (sexuelle) Bezehung wünschst? Das ist auf jeden Fall konstruktiver, als wenn du einfach nur sagst, was dich stört und was du nicht mehr möchtest.
Falls du uns nochmal schreiben möchtest, dann beschreibe bitte, so gut es geht, so einen typischen Dialog zwischen euch. Da könnten wir die konkrete Unterstützung bieten, wie man es allenfalls besser machen könnte. Falls du uns noch mal schreibst, gib bitte die Nummer dieser Frage an.
Alternativ könnte auch eine Sitzung bei einer Parthertherapeutin hilfreich sein. Das Lösen von Konflikten ist oft erfolgreicher, wenn eine dritte Person im Raum ist.
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Frage Nr. 40920 von 05.03.2026
Guten Tag, ich bin ein Mann und habe zur Zeit Schmerzen im Fuß und nehme Ibuprofen.
Beeinflußt dieses Mittel die Empfindsamkeit beim Errreichen des Orgasmus ?
Unsere Antwort
Ibuprofen ist ein Schmerzmittel, das gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt wird. Es wirkt vor allem entzündungshemmend und schmerzlindernd.
Im Allgemeinen hat Ibuprofen keinen direkten Einfluss auf die Empfindsamkeit oder auf das Erreichen eines Orgasmus. Das Medikament wirkt nicht auf die Nerven oder Hormone, die für sexuelle Erregung und Orgasmus wichtig sind.
Wenn du Schmerzen hast oder dich körperlich nicht ganz wohl fühlst, kann das Einfluss auf deine Lust oder dein sexuelles Empfinden haben. Das liegt dann eher am allgemeinen körperlichen Zustand als am Medikament selbst.
Merkst du denn eine Veränderung deiner Libido?
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Frage Nr. 40916 von 04.03.2026
W/14 ist es normal wenn ich mich sexuell befriedige durch reibung und druck das ich nicht mehr aufhören kann bzw. ich mich jetzt immer öfter befriedige( es ist aber in meinem Empfinden noch keine Sucht oder so)
Unsere Antwort
Selbstbefriedigung fühlt sich gut an. Da ist es verständlich, dass du das oft machen möchtest. Mit dir ist alles in Ordnung.
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Frage Nr. 40897 von 26.02.2026
Ich bin über 50Jahre bin noch Jungfrau und wichse mein ganzes Leben in den letzten Jahren sehr heftig mindestens 10 mal täglich als Höhepunkt trinke ich mein sperma ich kann es nicht reduzieren im Gegenteil es wird mehr was kann ich tun um davon wegzukommen und doch noch eine Frau zu bekommen
Unsere Antwort
Damit ich dir besser helfen kann, habe ich noch ein paar Fragen an dich:
- Wie lange dauert es wenn du masturbierst jeweils, bis du einen Samenerguss hast?
- Machst du das schon lange so? Oder immer mal wieder? Gibt es Phasen, in denen du weniger masturbierst? Oder Dinge, die du machen kannst, damit der Drang weniger stark ist?
- Warum möchtest du reduzieren? Masturbierst du so viel oder lange, dass du andere Sachen in deinem Leben vernachlässigst? Hält dich dir Masturbation davon ab, eine Beziehung mit einer Frau zu haben? Wenn ja, wie? Hast du bei der Selbstbefriedigung ein schlechtes Gewissen?
- Erlebst du bei der Selbstbefriedigung angenehme Gefühle? Ist es schön Selbstbefriedigung zu machen oder vor allem stressig? Was ist schön daran? Und wie gehts dir danach?
- Was machst du sonst noch so im Leben? Was macht dir Spass? Hast du ein schwieriges Leben? Fühlst du dich überfordert? Gibt es Dinge, die dich sonst befriedigen, die dir Spass machen? Kann es sein, dass du unangenehme Sachen aufschiebst? Versuchst du Langeweile zu verhindern? Ist dein Leben sonst leer?
Ich empfehle dir ausserdem, diesen Text zu lesen. Dort findest du bereits einige Infos und Tipps. Du kannst uns aber auch gerne wieder schreiben und unsere Fragen beantworten. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40890 von 24.02.2026
Hallo ich bin männlich 36 Jahre alt. Ich leide schon sehr lange an frühzeitigen Samenerguss. Das zu frühe Kommen ist schon seit meinem ersten Mal so und nicht wirklich besser geworden. Ich war 18 damals. Ich war völlig erregt und nervös. Ich habe mein Penis in ihre Vagina gesteckt und bin nach 10 Sekunden in ihr gekommen. Ich dachte das legt sich irgendwann. Aber eigentlich ist es sehr oft noch genauso. Was kann ich tun?
Unsere Antwort
Du kannst lernen, deine Erregung besser zu steuern. Dass sich dein Problem "von selber" einfach so legt, ist unwahrscheinlich. Aber wenn du unseren Tipps folgst und Neues hinzulernst, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass du deine Ejakulation in Zukunft besser steuern werden kannst.
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Frage Nr. 40882 von 21.02.2026
Ich habe bisher nie so richtig einen besonders guten Bezug zu meinem Puller erleben, lernen können und dürfen, auf Grund meiner so schweren Vergangenheit seit meiner Kindheit, aber ich möchte und will es gern ändern...ich versuche mehr durch Wahrnehmungsübungen meinen Puller zu achten, wahrzunehmen, ihn zu spüren und ihn so zu akzeptieren und anzunehmen wie er ist, obwohl es mir immernoch oder etwas schwer fällt, das er keine komplette Vorhaut mehr hat...ich versuche oder berühre mich am Puller so oft es geht, achtsam und mit sehr viel Neugier und seitdem ich nach der 3. Corona Impfung 2 schwere Schlaganfälle erlitten habe, seitdem ist mir mein Puller wie etwas fremd geworden, obwohl er ja zu mir gehört...ich mag zb. meinen eigenen Liebesgeruch am Puller so wie ich es nenne, ich mag mich auch sehr gern auch nur am Eichelkranz zu berühren, ich würde so gern mit meinen Puller mehr spielen, mehr spüren und auch mehr stolz auf seine Steife, auf seine Größe sein...gibt es denn geeignete Spiele, die ich mit meinem Puller haben kann???
Unsere Antwort
Woran würdest du merken, dass du einen guten Bezug zu deinem Penis hast?
Du machst bereits vieles gut und Übungen, wie du sie auch im Infotext Tipps, wie sich der Penis grösser anfühlt findest. Ideen wie du mit nicht kompletter Vorhaut deinen Penis wieder entdecken kannst, findest du im Infotext Keine Vorhaut mehr - wie ist jetzt der Sex?. Du schreibst über erschwerende Faktoren aus deiner Vergangenheit/Kindheit und die Schlaganfälle. Das können Herausvorderungen sein, welche in einer persönlichen Beratung besser berücksichtigt werden können, als bei rein selbständigem Üben. Adressen hierzu findest du auf lilli.ch unter Adressen & Links zum Beispiel zu körperlicher und psychischer Gesundheit oder Sexualberatung und -Therapie.
Wir haben deine Frage anonymisiert.
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Frage Nr. 40880 von 21.02.2026
Heute habe ich mich mit Frauensachen eingedeckt als ich den slip und den bh angezogen hatte habe ich bereits einen steifen bekommen dann habe ich den Rock und die bluse angezogen und habe eine latte bekommen ich habe es 5 Minuten ausgehalten dann musste ich wichsen das mit 50 Jahren bin ich noch normal?
Unsere Antwort
Du bist nicht allein damit, dass du das Tragen von Frauensachen erregend findest. Diese Vorliebe ist weiter verbreitet als man denkt. Es ist eine sexuelle Vorliebe unter vielen anderen.
Wie geht es dir sonst mit deiner Sexualität? Erlebst du auch anderes sexuell erregend? Für manche Menschen entstehen Probleme in der partnerschaftlichen Sexualität, wenn eine Vorliebe zu sehr dominiert. Das muss aber nicht so sein.
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Frage Nr. 40866 von 19.02.2026
Zu 40809: Ja es war das erste Mal, dass ich im Wald masturbiert habe. Ich war selber über mich überrascht, dass ich mich im Freien nackt mache. Ich war einfach so stark erregt. Ich hatte das schon oft, dass ich schon mit steifen Penis früh aufwache und dann hab ich fast den ganzen Tag eine Erektion. In der Schule ist das oft sehr unangenehm, sodass ich auch schon auf der Schultoilette masturbiert habe. Einmal war ich die ganze Schulstunde auf dem Klo und habe mich selber befriedigt. Das gab dann Ärger. Es war mir aber unangenehm die Wahrheit zu sagen. Ich weiß nicht, ob eine so starke sexuelle Erregung normal ist.
Unsere Antwort
Ja, besonders bei jungen Männern sind häufige Erektionen normal. Wegen des vielen Testosterons bekommst du ab der Pubertät häufig Erektionen. Das kann mehrmals am Tag sein und auch in der Nacht.
Falls dich das trotzdem stört, findest du in diesem Text Tipps darüber, wie du mit ungewollten Erektionen umgehen kannst.
Wenn du merkst, dass du in ungünstigen Situationen eine Erektion bekommst, reagierst du vermutlich mit Anspannung. Überleg mal, welche Gedanken dir in einer solchen Situation durch den Kopf gehen. Das könnte zum Beispiel so aussehen: "Ich will, aber ich sollte nicht masturbieren... es könnte mich jemand sehen... das macht man doch nicht! Aber wie speziell wäre das doch! Aber es ist sicher verboten!" Solche Gedanken bauen Spannung auf – nicht nur emotional, sondern auch muskulär. Und Muskelspannung wird vom Körper als (sexuell) erregend erlebt. Emotionale Aufregung auch. Das kann die Erektion stärker machen. Und das willst du ja gerade nicht.
Besser ist es, dass du die Erektion einfach als Zeichen dafür siehst, dass deine Sexualität gut funktioniert: Du bist ein gut erregbarer, sexuell gesunder Mann, und bekommst deshalb eine Erektion. Du könntest dir zum Beispiel sagen "Oh, wie schön, mein Penis reagiert!", tief ein und ausatmen und deine Aufmerksamkeit anderen Dingen zuwenden. So geht eine Erektion schnell wieder weg.
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Frage Nr. 40859 von 19.02.2026
Guten Tag, hier ist der Mann für die Frage 40836 noch mal.
Ich habe mit meiner Freundin gesprochen weil ich gerne wissen möchte ob Sie einen klitoralen Orgasmus mit mir erlebt oder einen vaginalen Orgasmus. Sie sagte das es bei Ihr ein klitoraler Orgasmus ist. Diesen Orgasmus spüre ich leider nur sehr gering und erreiche den Höhepunkt bei mir nicht.
- können Sie mir sagen wie ich auch für mich einen Höhepunkt erreichen kann bei dem ich Ihre Vagina intensiv spüre ? Das ist dann wie ein Orgasmus so intensiv für mich wie ich mir wünsche.
(bei den anderen beiden Frauen hat es wunderbar funktioniert, Wieso hier nicht...ich habe keine Ahnung)
- was kann Sie oder ich dafür tun ?
Unsere Antwort
Ich hoffe, du hast dir meine Antwort auf deine Frage 40836 auch zu Herzen genommen. Ich wiederhole mich zuerst noch einmal: Menschen sind keine Maschinen, manche Dinge lassen sich nicht "herstellen".
Ob eine Frau beim Geschlechtsverkehr einen rein klitoralen oder rein vaginalen Orgasmus erlebt, lässt sich oft gar nicht sagen. Ich empfehle dir mal unsere Texte zum Thema weiblicher Orgasmus zu lesen. Ausserdem kann nur die Frau ihren Orgasmus erleben. Was die Frau empfindet, das kann der Mann ja nicht empfinden, da es um Nervenempfindungen und Verarbeitungen im Körper und Gehirn der Frau geht. Du kannst ja auch nicht die Zahnschmerzen einer Frau empfinden, ebenfalls Nervenreizungen, die im Gehirn der Frau verarbeitet werden. Die körperlichen Reaktionen, die du/dein Penis spüren kann, sind in beiden Fällen (klitoraler/vaginaler Orgasmus) die selben, zum Beispiel anspannen und entspannen des Beckenbodens der Frau, Atmung der Frau, Geräusche.
Ich würde dir empfehlen, die Wahrnehmung deines Penis zu schulen, deinen Beckenboden bewusst einzusetzen, deinen Körper zu bewegen, dir das Kapitel über Sex zu zweit durchzulesen und dich auch mit dem Thema Vagina und auch vaginaler Verkehr auseinanderzusetzen.
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Frage Nr. 40856 von 18.02.2026
Wie kann ich das erste mal anfangen(mädchen)ich habe gesagt ich überrasche ihn,aber wie und es ist einfach schon in 2 tagen
Unsere Antwort
Ich vermute, dass euer erstes Mal inzwischen schon stattgefunden hat. Wie ist es gelaufen? Hast du einen guten Weg gefunden zu beginnen? Auch wenn euer erstes Mal bereits stattgefunden hat, empfehle ich dir den Text Geschlechtsverkehr: Tipps für das erste Mal. Und schau dir auch mal die Texte im Kapitel Wie macht Sex zu zweit mehr Spass? an. Dort findest du weitere hilfreiche Tipps.
Wenn du noch eine Frage hast, kannst du uns gerne wieder schreiben. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40849 von 17.02.2026
Hallo, ich schreibe euch, weil ich in einer Gedankenspirale feststecke. Ich masturbiere 1-2 mal pro Woche abends vor dem Schlafen zu Pornos und fühle mich danach jedes Mal 'unrein' und wie ein schlechter Mensch. Das Schlimmste ist der Vergleich mit meinem Bruder mit dem ich zuhause wohne. Ich bilde mir ein, dass er so etwas nie tun würde und fühle mich ihm gegenüber minderwertig. Sonst reden wir in der Familie nie darüber wir sind christlich. Ich habe Angst, dass unsere ganze Beziehung kaputtgeht wenn es auffliegt, nur weil ich diese Bedürfnisse habe. Wie kann ich aufhören, mich so fertig zu machen? Ich habe am nächsten Tag Schuldgefühle in sozialen Situation auch mit Freunden und bei der Arbeit und kann andere Leute nicht lange in die Augen schauen.
Unsere Antwort
Du bist kein schlechter Mensch und auch nicht unrein. Du schämst dich für Selbstbefriedigung. Scham ist für viele Menschen eins der unangenehmsten Gefühle. Das geht so richtig an die Nieren, und man will im Boden versinken. Die Scham will uns dabei helfen, dass unsere persönlichen Grenzen geschützt werden und dass wir uns nicht auf eine Weise benehmen, wegen der wir Probleme kriegen können. Also genau das, was du beschreibst.
Du kannst davon ausgehen, dass alle deine Familienmitglieder Selbstbefriedigung und sexuelle Handlungen gut verbergen, wenn sie welche machen. Das macht ja auch Sinn, wenn alle sich dafür schämen. Und es ist für euer Zusammenleben ja auch dienlich, wenn ihr alle eure Privatsphäre habt und nicht alles voneinander mitbekommt. Möglicherweise denken deine Familienmitglieder über dich ebenso, dass du niemals Selbstbefriedigung machen würdest. So wie du es über deinen Bruder denkst. Es ist schlicht etwas, was ihr nicht übereinander wisst. Du kannst dir aber sicher sein, dass dein Bedürfnis in Ordnung ist. Es ist okay, dass du Selbstbefriedigung machst und das darf dir auch niemand verbieten, solange du es an einem geschützten Ort machst.
Die Verbindung Scham und Selbstbefriedigung mag naheliegen, weil diese Einstellung in unserem christlichen Kulturkreis weit verbreitet ist. Es ist aber nur ein mögliches Gefühl rund um Selbstbefriedigung. Andere mögliche Gefühle sind Genuss, Freude, Entspannung...
Jedes Gefühl machst du in deinem Körper. Da du dich schon häufig rund um die Selbstbefriedigung geschämt hast, kommt dir dieses Gefühl wie automatisch. Dennoch bleibt es etwas, was du in deinem Körper machst.
Ich lade dich ein, ein Experiment zu starten. Schau, ob du Lust hast, es auszuprobieren. Falls nicht, ist es kein Problem, mir nochmal zu schreiben und ich mache einen anderen Vorschlag, was du ausprobieren könntest.
Beobachte mal, wie sich Scham bei dir anfühlt. Wie ist dein Atem? Wie groß oder wie klein fühlst du dich? Wo spannst du an? Wo sinkst du zusammen?
Du kannst deine Gefühle über den Körper beeinflussen. Dafür ist es sinnvoll zunächst anzuerkennen: Gerade fühle ich Scham. Das ist okay und verständlich in meiner Familie und mit meinen bisherigen Erfahrungen. Wenn du das anerkannt hast, kannst du dich fragen, ob dieses Gefühl dir gerade weiterhin dienlich ist. Falls nicht, kannst du an die Stelle der Scham etwas dienlicheres setzen. Dafür ist alles hilfreich, was anders ist als das Schamgefühl in deinem Körper. Wenn du in der Scham zum Beispiel flach atmest oder den Atem anhältst, atme tief. Falls du dich klein fühlst, mach dich groß und so weiter. Das mag dir alles erstmal richtig komisch vorkommen. Beobachte, welche Erfahrung du damit machst und inwiefern es dir gelingt, Einfluss darauf zu nehmen, wie sehr die Scham dich im Griff hat.
Außerdem könntest du unsere Tipps für die Selbstbefriedigung ausprobieren. Denn falls du in hoher Muskelspannung Selbstbefriedigung machst, machen sich Schamgefühle leichter breit. In einem locker bewegten Körper haben es Schamgefühle deutlich schwerer.
Du beschreibst Gedankenspiralen und Schuldgefühle, die lange anhalten und über die eigentliche Situation hinausgehen. Das könnten Hinweise darauf sein, dass es dir insgesamt nicht besonders gut geht und du möglicherweise Schwierigkeiten im Alltag erlebst. Mich würde daher interessieren, wie es dir allgemein geht. Vielleicht möchtest du mir dazu nochmal schreiben. Dann könnte ich dich dabei unterstützen, dass es leichter werden kann. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40848 von 17.02.2026
Ich M14 verspüre seid einem längerem Zeitraum das verlangen meinen besten Freund Oral zu befriedigen und wollte fragen wie ich ihn am besten fragen kann?
Unsere Antwort
Wichtig ist: Beide müssen das wirklich wollen. Wenn du mit deinem besten Freund darüber sprechen möchtest, dann verhalte dich vorsichtig und respektvoll – und sei bereit, jede Antwort anzunehmen. Manchmal ist etwas in der Fantasie sehr aufregend – aber in der Realität fühlt es sich vielleicht ganz anders an. Hast du dir schon überlegt, wie es für dich wäre, wenn er Nein sagt?
Eure Freundschaft ist wahrscheinlich etwas Wertvolles. Wenn einer von euch sich überrumpelt fühlt oder andere Erwartungen hat, kann das die Beziehung verändern. Manchmal ist es schwer, nach einem "Nein“ wieder ganz unbefangen miteinander umzugehen. Überleg dir deshalb: Will ich das wirklich oder ist es eher eine Fantasie? Bin ich bereit, auch ein Nein zu akzeptieren? Was würde es für unsere Freundschaft bedeuten?
Mit 14 ist es normal, sexuelle Gefühle zu entwickeln und neugierig zu sein. Gleichzeitig seid ihr noch in einer Phase, in der Gesetze euch besonders schützen sollen: Jugendliche ab 14 Jahren (die in Deutschland und Österreich leben) können rechtlich selbst entscheiden, ob sie einvernehmliche sexuelle Handlungen mit Gleichaltrigen eingehen. Bei Kindern unter 14 Jahren sind alle sexuellen Handlungen strafbar, auch wenn sie einverstanden scheinen.
In der Schweiz liegt das Schutzalter bei 16 Jahren. Das bedeutet, dass sexuelle Handlungen mit Personen unter 16 Jahren grundsätzlich verboten sind – ausser der Altersunterschied ist nicht mehr als 3 Jahre. Eine 14-jährige Person und eine 16-jährige Person dürfen demnach einvernehmliche sexuelle Handlungen haben (Altersunterschied ≤ 3 Jahre). Mehr dazu erfährst in diesem Text Text über das Schutzalter.
In allen drei Ländern gilt: Druck, Ausnutzung oder Zwang machen sexuelle Handlungen unabhängig vom Alter strafbar. Sexualität sollte niemals aus der Angst entstehen, jemanden zu verlieren. Ihr beide solltet euch sicher, bereit und wirklich interessiert fühlen. Beschäftige dich dazu mit diesen Fragen:
– Geht es dir eher um Nähe und Zuneigung – oder vor allem um die sexuelle Erfahrung?
– Wie würdest du dich fühlen, wenn er überrascht oder irritiert reagiert?
– Was wäre dir wichtiger: die Freundschaft oder diese Erfahrung?
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Frage Nr. 40844 von 16.02.2026
Ich m,25 habe einen relativen kleinen Penis. Durch jahrenlanges Pornokonsum und unvorteilhaftes mastrubieren (fest und zu schnell) habe ich zum einen Probleme mit der Erektion. Hier bin ich den Tipps bereits dran, die ich auf dieser Webseite gefunden habe :) Allerding zieht sich mein Penis oft stark zusammen. Sieht dann aus wie eine Eiche und ist mir extrem unangenehm. Kann es sein dass mein Becken verspannt ist und so die Durchblutung weniger ist?
Unsere Antwort
Das freut mich, dass du unsere Tipps schon gelesen hast und fleissig am Üben bist :)
Achte mal darauf, wann sich dein Penis zusammenzieht. Meist hat das was mit der Aussentemperatur zu tun oder auch mit Angst. Wenn du masturbierst und erregt bist, sollte das eigentlich nicht passieren.
Wenn der Penis relativ klein ist oder klein erscheint, kann es schon sein, dass man den Eindruck hat, fast nur noch die Eichel zu sehen, wenn sich der Penis zusammenzieht. Mit klein erscheint meine ich, dass bei Männern die sehr dick sind, oft viel vom Penis in der Fettschicht verborgen ist, obwohl der Penis eigentlich gar nicht klein ist. In dem Falle hilft abnehmen sehr gut.
Wie stark der Penis auf Kältereize reagiert, kann man nicht steuern. Wenn das Zusammenziehen bei dir allerdings eher bei Angst passiert, dann kann es gut sein, dass du es besser in den Griff bekommst, wenn du durch unsere Tipps und Übungen wieder mehr an (sexuellem) Selbstbewusstsein gewinnst und dann auch wieder mehr spürst und weisst wie deinen Körper einsetzen.
Es ist also etwas vielschichtiger, als "nur" der Beckenboden, aber der Beckenboden spannt sich natürlich bei Angst mehr an, genauso wie die anderen Muskeln im Körper auch. Und bei Kälte verändern die Muskeln allgemein auch ihre Spannung.
Schau doch mal, wie du mit dieser Antwort weiterkommst. Falls du irgendwo anstehst, schreib uns einfach wieder und gib die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40843 von 16.02.2026
40818
Hallo Lilli,
Wow, das ist eine tolle und differenzierte Antwort. Ich habe ChatGPT jetzt weggelegt, das war eine Verzweiflungstat gewesen, aber ihr habt Recht.
Bitte ab hier die Frage nicht veröffentlichen:
[...]
Ich würde mich deshalb total über Anregungen freuen. Lieben Dank!
+++
nochmal zu 40843: Statt ChatGPT habe ich jetzt Podcasts gehört, dort hieß es, die Öffnung einer Beziehung um eine Krise zu heilen sei immer zu Scheitern veruteilt. Seht ihr das auch so?
Unsere Antwort
Es hört sich für mich ein bisschen so an, als ob du dir wünschst, dass ich die Zukunft voraussage. Das kann ich natürlich nicht. Dein Freund ist ehrlich mit dir, wenn er auf deine Frage "Willst du mich noch?" mit "Ich weiss nicht antwortet". Ich würde das mal hoch einschätzen. Er ist dir gegenüber offenbar wirklich ehrlich. Was er empfindet und sagt, fühlt sich nicht gut an, aber wenigstens weisst du, woran du bist.
Du hast es mit einem Mann zu tun, der offenbar jetzt mit einer Frau sexuelle Erlebnisse haben möchte. Was dabei passieren wird, wie er es erleben wird, das können wir im Vorfeld nicht wissen. Die Frage ist eher: Wird er jetzt noch davon absehen, das zu machen? Und wenn nein: Wie wirst du damit umgehen, wenn er mit der anderen Frau Sex hat? Wie wirst du das erleben, und wie wirst du dann über ihn denken? Erst wenn es passiert, wirst du das wissen, nicht vorher. Genauso wird er das auf eine Weise erleben, die du jetzt nicht voraussagen kannst, bei allen Gedanken, die du dir machst. Und er wird daraus Konsequenzen ziehen, die du jetzt nicht weisst.
Wegen den Podcasts: Ich mag es nicht, wenn Leute von "immer" oder "nie" sprechen. Denn letztendlich kann man so etwas nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Die Motive, wegen denen eine Beziehung geöffnet wird, spielen sicherlich eine Rolle. Wenn beide das wollen, weil sie die Beziehung bereichern wollen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass das ein erfolgreiches Projekt wird. Aber auch dann kann es Probleme geben. Wenn die Beziehung aus einer Defizithaltung geöffnet wird, oder weil das Paar irgendwie nicht miteinander klar kommt, wenn eine Person möchte und die andere eher nicht – das sind alles Gründe, wo dann eher Probleme auftauchen. Aber das heisst noch nicht, dass das so sein muss. Es heisst nicht, dass bei euch zwei dann nicht doch etwas gutes daraus wird.
Was ich also sagen möchte: egal was ich finde, egal was die Fachmeinung ist, egal was Erfahrungswerte anderer sind, eure Erfahrung ist etwas ganz einzigartiges. Das heisst für dich auch, dass du mit einer Ungewissheit leben musst. Wir haben keine Kontrolle über die Zukunft.
Was mir bei deinem Schreiben noch aufgefallen ist: du sprichst von Penetration. Ich glaube, deine persönliche sexuelle Entwicklungsgeschichte könnte da hingehen, dass du lernst, von Aufnehmen zu reden – und das auch so zu erleben. Denn es geht darum, dass du nicht die passiv Erduldende (im Idealfall: Geniessende) bist, sondern die aktiv Aufnehmende. Wir haben das in unseren Tipps für Frauen mit Vaginismus genauer beschrieben, vielleicht interessiert dich das.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40855.
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Frage Nr. 40842 von 16.02.2026
Ich hatte gestern Sex. Mein Freund han mich gefingert. Ich bin gekommen und es kam etwas Schleim heraus. Er machte weiter und etwa 10 Sekunden danach bin ich mit Flüssigkeit (durchsichtig) ausgelaufen und auf dem Bett war ein Fleck. Meinem Freund hat es gefallen. Mir war es etwas unangenehm. Er meinte, nicht alle Frauen könnten dies. Es war bei mir das erste Mal, dass so etwas passierte. Ist das normal?
Unsere Antwort
Das, was du beschreibst, klingt nach Squirting. Das ist etwas ganz normales und muss dir nicht unangenehm sein. Manche Frauen squirten beim Orgasmus. Lies doch mal unseren Text dazu: «G-Zone (G-Punkt), weibliche Ejakulation und Squirten»
Falls du dann noch weitere Fragen hast, meld dich gern wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40838 von 15.02.2026
Wie kann ich meinen Puller besser mögen lernen??? Ich möchte ihn doch wieder mehr spüren beim masturbieren.....
Unsere Antwort
Wie stehst du denn bisher zu deinem Penis? Wie berührst du ihn? Wie machst du Selbstbefriedigung? Hast du angenehme und lustvolle Gefühle dabei? Wenn du sagst, du möchtest deinen Penis wieder mehr spüren, was hat sich verändert und seit wann?
Ich empfehle dir, die beiden Texte Wie lerne ich meinen Penis besser wahrnehmen? und Selbstbefriedigung: Tipps für Männer und alle mit Penis zu lesen. Dort findest du viele Tipps. Und ausserdem empfehle ich dir sehr das Buch "Klappt's" von Michael Sztenc. Darin erfährst du, wie du deine Sexualität bereichern und schöner machen kannst. Und es befasst sich auch mit dem Thema Körpergefühl. Es liest sich leicht und kann ein guter Ratgeber und Begleiter werden.
Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du uns gerne wieder schreiben. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40836 von 14.02.2026
ich habe beim Sex mit den Frauen unterschiedlichen Erfolg bei mir einen Orgasmus zu erleben
- es gibt 2 Frauen bei denen wir beide (Mannn und Frau) einen ganz intensiven Orgasmus erleben
- es gibt aber auch 2 Frauen wo nur die Frau einen Orgasmus erlebt und ich es nur sehr wenig bemerkt habe. Bei mir war es bisher nur einmal mit dieser Frau möglich selbst einen Orgasmus zu erleben
Wie können wir (oder ich) das ändern ?
Unsere Antwort
Ich verstehe deinen Text nicht richtig.
Du hast mit 4 verschieden Frauen Sex, mit 2 dieser Frauen erlebst du eine befriedigende Sexualität und mit den anderen beiden Frauen nicht. Habe ich das so richtig verstanden?
Wenn ja: das ist normal. Sex ist ja kein ein mechanischer Akt, wie etwa das laufen eines Motors. Zu gutem Sex gehören viele Faktoren. Einerseits ist es hilfreich, wenn beide Personen, die daran beteiligt sind sich selbst sexuell gut kennen und wissen, wie sie sich bewegen müssen um ihre Erregung zu steigern. Es kommt aber auch hinzu, dass man nicht für alle Personen das gleiche sexuelle Interesse hat, also die gleiche sexuelle Anziehungskraft verspürt. Und dann kann es auch noch sein, dass Gefühle und Vertrauen mit hineinspielen. Nur ein Teil dieser Faktoren ist bewusst steuerbar.
Ich würde dir empfehlen, das mal ein wenig mehr zu erkunden, dann wirst du wahrscheinlich herausfinden, warum es mit manchen Personen schöner ist als mit anderen.
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