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Fragen & Antworten:
Sexualität

Frage Nr. 40779 von 03.02.2026

Nach acht Jahren wieder Sex , Schmerzen als sei ich zugewachsen oder das Jungfernhäutchen ist wieder zugewachsen .

Unsere Antwort

Das Jungfernhäutchen (wir benutzen lieber das Wort Hymen) wächst nicht wieder zu. Es ist auch keine geschlossene Haut, sondern eine elastische Schleimhautfalte zwischen Vulva und Vagina. Wenn du früher schon Sex hattest, „bildet“ es sich nicht neu. In diesem Text erfährst du mehr über das Hymen.

Wenn du Schmerzen beim Geschlechtsverkehr hast, hat das vermutlich andere Gründe. Beantworte mal die Fragen in diesem Text. Sie helfen dir dabei, dem Grund für die Schmerzen auf die Schliche zu kommen.

Du kannst uns dann gerne wieder schreiben. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 40773 von 02.02.2026

Ich spüre den penis nicht in mir

Unsere Antwort

Meinst du, dass du in deiner Vagina nicht viel spürst? Das ist ganz normal und liegt ganz einfach daran, dass du noch nicht gelernt hast, mehr in der Vagina zu spüren. In diesem Text wird das genauer erklärt. Du kannst lernen, mehr in deiner Vagina zu spüren. Wie das geht, erfährst du in diesem Text.

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Frage Nr. 40763 von 30.01.2026

Ich (m, 43) merke mie die Lust meinen Leben im Griff hat. Ich habe sehr viele sexuelle Gedanken am Tag (sind harmlose). Ich erwische mich auch immer wieder wie ich auf das weibliche Körper immer wieder einen Blick werfe und schäme mich dafür. Ich war früher mal ambitioniert und seit Jahren im Mastrubation- bzw. Sexsucht gefangen. Wenn ich meinen Tag so starte ist er gelaufen und bin nicht übelst motiviert. Was kann ich tun?

Unsere Antwort

Es macht nichts, wenn du oft sexuelle Gedanken hast. Was aber schon etwas macht, ist, wenn du deinen Alltag dadurch nicht mehr normal leben und strukturieren kannst.

So wie du es beschreibst, scheint das ja der Fall zu sein. Deshalb würde ich dir dringend empfehlen eine Suchttherapie zu machen oder dich zunächst an eine Suchtberatungsstelle zu wenden. Da helfen in der Regel ein paar Tipps nicht aus, sondern es braucht eine Therapie über einen längeren Zeitraum.

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Frage Nr. 40761 von 29.01.2026

Ich m,27 möchte wissen wie sich ein Samenerguss in der Frau für den Mann anfühlt! Fühlt es sich so an als müsste man pinkeln oder wie darf ich das verstehen! Bin zwar keine Jungfrau mehr,aber ich bin mir nicht sicher,ob ich beim letzten Geschlechtsverkehr mit meiner Freundin gekommen bin.
Musste zwar nach dem Geschlechtsverkehr pinkeln,aber bis ich zur Toilette gekommen bin sind gut 10 Minuten vergangen und mein Glied war noch steif.
Wir haben den Geschlechtsverkehr ganz im Dunkeln vollzogen und mit Kondom und Hormon Stäbchen verhütet.

Unsere Antwort

Dass du dir nicht sicher bist, ob du gekommen bist, geht vielen so. Sex ist oft eine ziemlich intensive und aufregende Situation. Da mischen sich Erregung, Aufregung, Lust – vielleicht auch Unsicherheit oder der Gedanke, ob „alles richtig läuft“. In so einem Moment ist es gar nicht immer einfach, einzelne Körperempfindungen klar einzuordnen. Vielleicht interessiert dich dazu diesem Text.

Auch nicht jeder Orgasmus fühlt sich gleich intensiv an. Manche sind sehr deutlich spürbar, mit rhythmischen Kontraktionen im Penis oder Beckenboden, andere verlaufen ganz ruhig. Und ja: Es kann durchaus sein, dass der Penis nach einem Orgasmus noch eine Zeit lang steif bleibt – das schliesst einen Samenerguss nicht aus. Infos zum Thema Erektion und Orgasmus findest du in diesem Text.

Wichtig ist uns aber vor allem etwas anderes: Es muss beim Sex nicht darum gehen, ob du gekommen bist. Viel wichtiger ist, wie es sich für dich angefühlt hat. Hast du dich wohlgefühlt? Hattest du Lust? War es für dich eine schöne Erfahrung? 

So wie du eure Verhütung beschreibst – mit Kondom und Hormonstäbchen – ist das eine sehr sichere Kombination.

Wenn dich etwas weiter beschäftigt oder du noch Fragen hast, darfst du dich gerne wieder bei mir melden. Gib dann einfach die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 40759 von 29.01.2026

Liebes Lilli Tema ich habe da eine Frage zum Thema Squirten...
Ich habe seit anfang des Jahres Sex mit meinem Partner. Er isst älter als ich desswegen hat er sehr viel mehr Erfahrung und macht dies auch wunderbar. Ich bin w18J und er m34J.

Ich würde so gerne das Squirten ausprobieren und es klappt auch schon fasst. Gestern hatte ich lange sex mit ihm und wir waren schliesslich in der Reiterstellung gelandet. Ich sass in blickrichtung zu ihm und sein Penis war extrem tief in mir. Ich liebe dieses Gefühl so ausgefüllt zu sein und ihn zu verschlingen. So drückt sein Penis auch relativ stark an die Aussenwand meiner Vagina und das fühlt sich extrem intensiv und gut an. Bei diesem Moment hatte ich gestern dann kurz das Gefühl ich müsste pinkeln oder eben Squirten. Ich habe versucht mich darauf zu konsentrieren und habe auch leichten Druck ausgeübt so wie man das sonst auch auf der Teilette macht. Als ich noch keinen Druck gegeben habe ist zwar ein kleines Tröpfchen ausgetreten aber mehr auch nicht. Ich habe dann auch angefangen meine Klitoris zu reiben und mit meinem Becken kreisförmige Bewegungen gemacht so konnte ich seinen Penis noch viel intensiver spüren. Sollte ich besser einfach entspannt bleiben und daran denken loszulassen oder sollte ich besser mit etwas Druck arbeiten? Ich würde so gerne einfach auf ihn squirten und ich weiss das das ihn auch unglaublich heiss macht. Hättet ihr mir da noch einen Tip?
Danke für die Antwort

Unsere Antwort

Da macht ihr ja spannende Entdeckungen miteinander.

Am besten probierst du weiter aus, was für dich zum Squirten führt. Was wir zum Squirten sagen können, steht in unserem Text G-Zone (G-Punkt), weibliche Ejakulation und Squirten.

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Frage Nr. 40752 von 28.01.2026

Hallo,
ich bin männlich und habe eine sehr peinliche Frage. Unterscheidet sich der Geruch eines weiblichen Geschlechtsteils vom männlichen? In einem Forum erzählte eine Frau, dass ihr Partner sich vor ihrem Intimgeruch ekle und sie schien verzweifelt, weil sie meinte, egal wie sehr sie sich schrubben würde, dass sie den Geruch nie ganz weg kriegen würde. Stimmt das? Müffelt das bei Frauen immer etwas? Sogar nach dem Duschen?

Wenn ich meinen Penis mit Duschgel wasche, riecht er gut und frisch. Bei Frauen sind die Genitalien natürlich im Körper und sie können da nicht so tief reinwaschen. Wahrscheinlich fängts auch nach dem Duschen schneller wieder an zu müffeln als beim Penis, der außen an der frischen Luft hängt? Neben der abtörnenden Optik ist das höchst entmutigend. Wenn eine Frau sich mit viel Duschgel wäscht, riecht man trotzdem Intimgeruch beim Geschlechtsverkehr?

Unsere Antwort

Nach der Pubertät ist es normal, dass jeder Mensch seinen einzigartigen Geruch der Genitalregion hat. Wie stark ausgeprägt dieser Geruch ist, ist unterschiedlich. Bei manchen Menschen ist der Geruch nach dem Duschen für eine gewisse Zeit viel weniger wahrnehmbar, bei anderen Menschen ist das nicht so. Das ist alles normal. Wenn es plötzlich eine Geruchsänderung geben sollte, kann auch eine Infektion dahinter stecken. 

Sowohl Männer, wie auch Frauen sollten einmal am Tag die Genitalregion waschen und zwar am besten mit Wasser und allenfalls einer milden Seife. Duschgel und "schrubben" ist nicht besonders gut für die Haut des Genitales und kann zu austrocknen und kleinen Verletzungen führen, was das Infektionsrisiko steigen lässt.

Bei Frauen ist das innere Genitale im Körper, das äussere Genitale aber nicht. Das innere Genitale reinigt sich von selber, da sollte man nichts tun. Das könnte leicht das physiologische Gleichgewicht durcheinanderbringen und für Entzündungen sorgen. Das äussere Genitale, die Vulva und die Vulvalippen, ist vergleichbar mit der Haut der Eichel oder der Haut des Penis. Das äussere Genitale liegt also, genauso wie der Penis, ausserhalb, meist weniger an der frischen Luft und mehr in der Unterhose. 

Es kann sein, dass du dich noch an das Aussehen von Vulven und den Genitalgeruch von anderen Menschen gewöhnen wirst. So wie du schreibst, gehe ich davon aus, dass du noch keine wirklich persönlichen/ körperlichen Erfahrungen damit gemacht hast. Es kann aber auch sein, dass das so bleibt und du die Vulva einfach nicht erotisierend und sexuell erregend findest. Das macht ja nichts. Du kannst ja offen bleiben und fühlen, was du genau erotisch oder sexuell erregend empfindest. Jeder Mensch ist anders. Bleib offen und schau, wie es sich bei dir entwickelt.

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Frage Nr. 40751 von 28.01.2026

In eurem Hilfetext "Tipps für den Sex zu zweit, wenn du (m) nicht so schnell kommen willst" schreibt ihr: "Dann kann das daran liegen, dass du sie oder ihn einfach so heiss und erregend findest." Ich finde den Satz ungeschickt. Soll das heißen, dass Frauen Männer weniger heiss und erregend finden? Den Eindruck habe ich ganz und gar nicht, wenn ich manche Berichte von Frauen lese (Paarsex oder SB, bei dem sich Frauen sicher keine Katzenvideos anschauen).

In einer Dokumentation wurde ein anderer Grund genannt, der mir viel mehr einleuchtet. Dort hieß es, die meisten Frauen würden auf Klitorisstimulation reagieren, weil diese extrem viele Nervenendungen hat. Beim Geschlechtsverkehr würde die Klitoris kaum oder nur leicht indirekt etwas berührt werden, wodurch der Orgasm gap entsteht. Es scheinen auch sehr viele Frauen sich bei der Selbstbefriedigung und teilweise sogar beim Geschlechtsverkehr an der Klitoris stimulieren. Der Unterschied wäre dann nicht die geringere Erregung und Attraktivität, sondern die geringere bzw viel ungewohntere Stimulation.

In dem Hilfetext geht es zwar nicht um weibliche Stimulation, aber das (anatomische) Verständnis darüber, warum Frauen in den meisten Fällen (aber auch nicht immer!) später als Männer kommen, wäre entlastender als den Eindruck zu erwecken "Du kommst zu schnell, weil du deine*n Partner*in so heiss findest. Deiner*m Partner*in passiert das nicht, weil er*sie dich nicht genauso heiss findet." Für Männer, die sich sowieso schon für die vorzeitige Ejakulation schämen, entsteht so eher noch mehr Stress, den vermeintlichen Makel geringerer Attraktivitätsempfindung und Erregung der Partnerin durch Performance ausgleichen zu müssen.

Unsere Antwort

Da hat unser Text bei dir ganz schön viel angeregt. Du machst dir interessante Gedanken über Geschlechterverhältnisse beim Sex.

Danke an der Stelle für deine kritische Rückmeldung.

Nein, das soll nicht heissen, dass Frauen Männer weniger heiss und erregend finden. Wir haben an der Stelle keinen Vergleich zwischen Geschlechtern gezogen. Es könnte ebenso um einen Mann gehen, der einen anderen Mann heiss und erregend findet und diesen Text liest, weil er seiner eigenen Einschätzung nach zu schnell kommt. Es geht in dem Satz darum, zu normalisieren, dass eine hoch erotische Situation zu einer Ejakulation führen kann, manchmal früher als gedacht.

Du hast selbstverständlich Recht mit deiner Anmerkung, dass viele sich Leistungsdruck machen und der eine Belastung sein kann. Auch Schamgefühle sind häufig bei vorzeitiger Ejakulation.

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Frage Nr. 40749 von 27.01.2026

Ich habe eine Frage zum Schutzalter...

Unsere Antwort

Wir bekommen viele Fragen gestellt, in denen es um das Schutzalter geht. 

Informationen zum Schutzalter findest du in diesem Text.

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Frage Nr. 40748 von 27.01.2026

Hallo Lilli. Ich habe eine Frage zu mir, meinem Schamgefühl und meiner Beziehung. Ich bin weiblich und seit zwei Jahren mit einem Mann zusammen der täglich pornos konsumiert, wie auch sexuell erfahren ist. Ich bin grundsätzlich unheimlich brav erzogen, Sex war ein großes Tabu in der Familie. Ich entwickelte jedoch schnell Interesse mehr zu erfahren. Ich schaute in jungen Jahren viele Pornos, laß Bücher und fing auch an mich mit BDSM stark zu beschäftigen. Somit kenne ich mich schon relativ gut aus. In meinen letzten Partnerschaften stieß das jedoch auf Abneigung und mir wurde oft gesagt, das ich nicht normal wäre. So wie ich es auch im Elternhaus lernte.

Nun ist mein aktueller Partner aber sehr freudig im ausprobieren. Sagt aber das er seine sexuellen Bedürfnisse nur mit mir teilen möchte. Wie z.B Pornokinos oder Glory Holes für mich. Er möchte mich bei meiner sexuellen Orientierung beobachten und es mache ihn wahnsinnig an, mich beim Sex mit anderen zu sehen. Selbst will er jedoch keine andere Frau. Es geht ausschließlich um unsere partnerschaftliche Sexualität. Er kauft mir Kleidung oder Sextoys, erstellt und Partnerkanäle bei z.B JoyClub. Das finde ich grundsätzlich auch toll. Nur sitzt mir meine Vergangenheit so sehr im Nacken. Ich werde diese Scham nicht los. Bin verklemmt und irgendwie steif. Dabei würde ich das gerne loswerden und einfach frei meine durch die Jahre aufgestaute Lust ausleben. Und einen perfekten Partner dazu habe ich ja auch.

Er ist behutsam aber einfach sexuell absolut erfahrener. Er hat keine Scham und will mir seine Welt zeigen. Ich stehe so im Zwiespalt meiner Gefühle und möchte mich gerne locker machen. Manchmal kommen dann wieder Zweifel ob das richtig und normal oder ob meine Fantasien pervers sind. Einfach weil ich mich nie austoben konnte und mit 40 Jahren beginne Sex neu definieren zu wollen.

Wie komme ich aus diesem Strudel? Warum sieht mein Mann mich gerne mit anderen, will aber selbst absolute „Treue“ und sagt mir ständig „ich möchte meinen Schwanz nur noch in einer Frau sehen, in der die ich von Herzen liebe“? Ist es normal als Frau in GloryHoles zu gehen, täglich Sex haben zu wollen? Ich glaube es liegt auch daran, das ich mich als Frau nie besonders begehrenswert empfand und immer zugeknöpft war. Ich konnte mich nicht mal im Bikini am Strand sehen und soll jetzt beim Sex beobachten werden…das sind ziemlich große Schritte.

Unsere Antwort

Frauen sind lustvolle und sexuelle Wesen. Ich freue mich mit dir, dass du dich bei diesen Erfahrungen als begehrenswert erleben kannst.

Es spricht nichts dagegen, dass du Sexualität auf diese Weise auslebst, solange du auf deinen Schutz und dein Einvernehmen und das aller Beteiligten achtest. Gerade bei sexuellen Begegnungen mit wechselnden Partner*innen könntest du dich mit einer sexuell übertragbaren Infektion anstecken. Der Schutz darf neben dem Vergnügen nicht zu kurz kommen.

Du scheinst bereits gut über deine Situation zu reflektieren. Ich finde dein letzter Satz beschreibt es sehr gut. Das sind ziemlich große Schritte. Da kann ich gut nachempfinden, wenn du dich aktuell herausgefordert fühlst. Insofern war es in den vorherigen Beziehungen leichter für dich, da du nicht herausgefordert warst, dich mit deiner Scham näher auseinanderzusetzen. Du stehst also vor einem Lernprozess. Wie bei anderen Lernerfahrungen auch wird es mit Wiederholung leichter.

Du schaust bereits auf viele sexuelle Lernschritte zurück. Trotz der tabubehafteten Haltung in deinem Elternhaus, hast du deine ganz eigenen sexuellen Interessen gepflegt und nun einen Partner mit dem du diese teilen kannst.

Mir fällt dazu ein, dass du die Schritte selbst gestalten kannst. Was sind die Dinge, die innerhalb deiner Komfortzone liegen? Auf welche Dinge hast du aus dir heraus Lust? Es könnte dir leichter fallen, wenn du neben der Scham auch das, was dich lockt, gut spüren kannst. Es könnte hilfreich für dich sein, immer mal wieder zwischen Wohlgefühl und Überwinden der Scham zu wechseln. Gemischte Gefühle gehören bei neuen Erfahrungen in aller Regel dazu. Was bei dir herausfordernd sein könnte, ist, dass du nicht so viel Begleitung bekommen hast, um deine Wünschen und Grenzen in der Sexualität kennenzulernen. Denn eine tabuisierte Sexualität bietet in der Regel wenig bis keinen sicheren Rahmen für das Entdecken. Du wirst nach und nach lernen zu unterscheiden zwischen moralischen Zeigefingern deiner Eltern, die du überwinden möchtest und eigenen Grenzen, die du wahren möchtest.

Du tust dir keinen Gefallen, wenn du ignorierst, welche Vorerfahrungen du mitbringst. Du als erwachsene Frau darfst dich entscheiden, neue Wege zu gehen. "Richtig", "normal", "pervers" sind Bezeichnungen, die nicht viel Information liefern. Man könnte nachfragen: Für wen? Unter welchen Umständen?

Eine sinnvollere Orientierung bietet dir dein Gefühl der Stimmigkeit. Dann schaust du nicht im Außen nach Orientierung, sondern guckst ob es für dich passt. Das erlaubt dir deutlich mehr Sicherheit, wenn du das ein wenig geübt hast. Du könntest dich zum Beispiel immer mal wieder fragen: Will ich das? Will ich das jetzt oder lieber später? Wenn du auf diese Weise mit dir selbst in engem Kontakt bleibst, würde ich vermuten, dass sich das Gefühl eines Strudels legt.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wieso dein Mann bestimmte Dinge möchte, können wir dir keine Auskunft geben. Es könnte aber ein spannendes Gesprächsthema für euch werden.

Schau mal, was du mit diesen Gedanken anfangen kannst. Ich lade dich auch dazu ein, mir wieder zu schreiben, was dir nach dem Lesen meiner Antwort durch den Kopf ging.

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Frage Nr. 40740 von 26.01.2026

Hallo!

Ich habe ein unerwartetes Problem in meiner Ehe. Wir sind schon lange zusammen und Mitte 40. zuletzt habe ich vermehrt den Eindruck gehabt- dass mein Partner keine rechte Lust auf Sex hatte.

Gestern hat er ihn abgebrochen. Tags zuvor habe ich ihn noch oral verwöhnt und habe mich natürlich gefreut/ dass ich gestern auf meine Kosten komme. Nicht falsch verstehen- es ist immer ein geben und nehmen und in allen Varianten schön. Und ich stecke auch gerne zurück- weil mir die Erregung meines Partner schon Freude bereitet. Aber ich möchte natürlich doch auch umgekehrt in den Genuss kommen.
Jetzt komme ich mir ziemlich doof vor und war auch sauer- als er den GV abbrach- und sich zudeckte. Ich war auf perplex- weil ich dachte- wie switchen wie häufig zu Petting oder OV. Aber dieses Mal nicht. Ich bin sowohl irritiert- aber auch genervt- weil ich mich ja auch auf den Sex und die gemeinsame Befriedigung gefreut habe. Habe auch sichtlich irritiert nachgefragt ob wir nicht weitermachen… Weil er sich zugedeckt habe. Und bin dann vor lauter Frust aufgestanden und aus dem Raum gegangen. Dies war sicher nicht richtig/ aber ich war total überfordert.

Und jetzt weiß ich nicht weiter/ ich habe das Gefühl dies hat eine Bruch erzeugt / und ich weiß auch nicht warum ich meinem langjährigen Partner erklären muss- wie es um meine Befriedigung bestellt ist. Wir sind jahrelang immer konform gegangen: und jetzt ist es als ob ich mit einem fremden das Bett Teile.

Vielleicht habe ihr Anregungen fur mich. Danke!

Unsere Antwort

Ich kann verstehen, dass dich das sehr irritiert hat, als dein Partner den Sex abgebrochen und die Decke über sich gezogen hat. Ich verstehe deinen Frust wegen dem Gefühl, dass du zu kurz kommst. Und ich verstehe, dass du da jetzt einen Bruch erlebst. Um diesen Bruch zu überwinden, hilft es, wenn du verstehst, was in deinem Mann vorgeht.

Du hast jetzt das Gefühl, dass du mit einem Fremden das Bett teilst. Wenn du dir überlegst, was diesem Fremden durch den Kopf ging, als er die Decke über sich gezogen hat, wird er dir vielleicht wieder näher. Vielleicht hat dein Partner seit einiger Zeit Schwierigkeiten damit, sexuell zu funktionieren. Vielleicht ist es beim GV schwierig für ihn, eine Erektion zu haben oder sich bis zu einem Orgasmus zu erregen. Das könnte ihn sehr verunsichern und beängstigen. Gleichzeitig könnte er es als beschämend erleben. Möglicherweise erlebt er sich als hilflos, weil er nicht weiss, was er dagegen machen kann. Die eher schroffe Abwehr, die du beschreibst, könnte ein Zeichen dieser Scham und Hilflosigkeit sein.

Es könnte auch sein, dass er selbst über irgendetwas irritiert ist, was beim Sex und rund um den Sex zwischen euch auf Beziehungsebene abläuft. Das erfährst du aber natürlich nur, wenn du mit ihm sprichst. Ganz klar: Das Gespräch kann den Fremden wieder zum Vertrauten machen.

Eine Person gerade beim Sex oder unmittelbar danach anzusprechen, ist eher schwierig. Empfehlenswert ist es in einem ruhigen Moment, zum Beispiel auf einem gemeinsamen Spaziergang. Da fände ich sinnvoll, dass du ihm erzählst, dass dich das verunsichert und überfordert, was jetzt gerade abläuft. Und dass es dich interessiert, was bei ihm abläuft. Und dass du interessiert bist daran, gemeinsame Lösungen zu finden.

Ich bin ziemlich sicher, dass dein Partner sehr wohl weiss, dass du unzufrieden bist. Vielleicht ist er darüber alles andere als glücklich und erlebt sich selbst in einem Gefühl von Überforderung. Wenn du in dem Gespräch einfach über deine Unzufriedenheit sprichst, könnte er in die Abwehr gehen. Darum fände ich es sinnvoller, wenn du ihm zeigst, dass du an seinem Erleben interessiert bist. Dadurch lädst du ihm am ehesten zu einem offenen und konstruktiven Austausch ein.

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Frage Nr. 40738 von 25.01.2026

Hallo ich (männlich 19 jahre) hatte vorgestern mein erstes Mal. Ich war so stark erregt dass ich schon nach 3 Minuten in ihrer Vagina zum Samenerguss gekommen bin. Ich habe auf ihren Bauch ejakuliert. Mein Problem war dass ich danach auch direkt pinkeln musste. Ich konnte meine Blase nicht kontrollieren. Ich konnte es einfach nicht halten und hab dann direkt nach dem Orgasmus in Bett gemacht. Mir war das total peinlich. Sie war auch nicht begeistert. Ist das normal nach dem Samenerguss? Ich hab Angst dass mir das wieder passiert.

Unsere Antwort

Es kommt regelmässig vor, dass Menschen ihr erstes Mal als unbefriedigend oder negativ erleben. Viele dieser Menschen geniessen später ein zufriedenes, erfülltes Sexualleben. Für Menschen mit Penis ist ein Orgasmus nach 3 Minuten vaginaler Penetration absolut im normalen Bereich. Die Anspannung und Nervosität, die verständlicherweise beim ersten Mal hoch sind, erschweren es, die eigene Erregung zu steuern. Ideen, wie du dies lernen kannst, findest du im Infotext Tipps für den Sex zu zweit, wenn du (m) nicht so schnell kommen willst.

Wie eine orgasmusassoziierte Harninkontinenz genau Zustande kommt, ist nicht abschliessend geklärt. Es gibt hier auch Unterschiede zwischen Menschen mit Penis oder Vagina. Wenn du sonst keine weiteren Erkrankungen, Operationen am Harntrakt oder Beschwerden bei Wasser lassen hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies erneut auftritt gering. Generell lässt sich eine Inkontinenz beim Sex vorbeugen, wenn die Harnblase vorher entleert wird. Wie es gelingen kann, über Inkontinenz zu sprechen, Unsicherheiten zu kommunizieren und weitere hilfreiche Tipps sind im Infotext Sex mit Inkontinenz zusammengestellt. 

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Frage Nr. 40735 von 25.01.2026

Liebes Lilli Team
Ich (35, m) merke wie ich seit der Beschneidung (vor 2 Jahren) die Nerven immer wie mehr abgestumpft sind und ich keine gute Errektion mehr erhalten kann. Sobald mit einer Partnerin das Kondom ins Spiel kommt spühre ich sehr viel weniger und die Erektion verliert sofort. Missionar geht manchmal aber für die Reiterstellung leider nicht. Ich habe vor zwei Wochen angefangen Sildenfail zu nehmen und inzwischen kann ich nicht ohne. Was kann ich tun?

Unsere Antwort

So wie du es beschreibst, ist es eher unwahrscheinlich, dass es einen direkten anatomischen oder physiologischen Zusammenhang mit der Circumcision (Beschneidung) gibt. Denn dann würde es nicht 2 Jahre lang immer weniger werden mit den Empfindungen, sondern wäre direkt nach der Circumcision gravierend anders und würde dann so bleiben oder sich eventuell etwas verbessern. 

So wie du es beschreibst, hört es sich eher so an als seien mehrere Dinge zusammengekommen. Einerseits natürlich die Circumcision und Ängste, andererseits aber auch etwas, das mit dem älter werden häufiger wird. Und zwar ist das folgendes: wenn man in (sehr) jungen Jahren gewohnt ist Sex unter muskulärer Anspannung zu haben, ist das in der Zeit oft kein Problem. Später wird es aber häufig zum Problem, wenn man nur diese "Technik" anwendet. Es resultieren dann eben diese "Symptome", die du beschreibst.

Ich würde dir also raten, dich mehr mit der Bewegung des Beckens zur Steigerung der Erregung zu beschäftigen. Deinen Beckenboden beim Sex aktiv einzusetzen und auch die Wahrnehmung des Penis zu trainieren. Wenn du das einige Zeit übst, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich eine deutliche Veränderung zum positiven einstellen wird.

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Frage Nr. 40734 von 25.01.2026

Hallo Lilli!

Ich (cis Frau, 33) erlebe und genieße intensive Orgasmen durch Stimulation der AFE-Zone (direkte Cervix-Berührungen empfinde ich jedoch meist als schmerzhaft, sowohl mit Partner als auch alleine). Mein bisheriger Wissensstand ist, dass bei Orgasmen die Klitoris beteiligt ist. Ich habe mir ein 3D-Modell der Vulva, Vagina, Klitoris etc. angeschaut (auf anatomyofpleasure.org) und dort scheint für mich die Klitoris in diesem Bereich nicht explizit stimuliert zu werden(?). Ich habe bisher noch keine Quellen gefunden, wo für mich verständlich erklärt wird, wie "AFE-Orgasmen" funktionieren, oder welche Hypothesen es dazu gibt (der Vagus-Nerv scheint beteiligt zu sein (?), außerdem habe ich in englischsprachigen Quellen oft von "cervical orgasm" gelesen). Ich bin so neugierig, kannst du mir dazu etwas mehr erklären?

Vielen Dank!

Unsere Antwort

Nein, es braucht keine Klitorisstimulation für einen Orgasmus. Frauen mit einer kompletten Rückenmarksverletzung können keinen Orgasmus erreichen, wenn sie die Klitoris stimulieren, aber sie können einen Orgasmus erreichen, wenn sie sich hinten in der Vagina beim Gebärmutterhals stimulieren. Reize an der Klitoris gelangen über das Rückenmark zum Gehirn. Vom Gebärmutterhals gelangen sie über den Vagusnerv, der nicht durch das Rückenmark geht, zum Gehirn. Deshalb ist dieser Weg bei Frauen mit Rückenmarksverletzungen nicht unterbrochen.

Bei Frauen ohne Nervenverletzungen spielt die Klitoris bei der Stimulation in der Regel immer eine Rolle, weil sie anatomisch so nah bei der Vagina ist, dass sie bei vaginaler Stimulation auch mit stimuliert wird. Hinzu kommen noch Rezeptoren innerhalb der Beckenbodenmuskulatur, die dann auch stimuliert werden. Wenn eine Frau keine Nervenverletzung hat, kann sie innerhalb der Vagina gar nicht so gezielt ein ganz bestimmtes Gebiet und nur dieses stimulieren. 

Aus diesen Gründen ist die Unterteilung der Vagina in verschiedene Zonen (G-Zone, O-Zone, U-Zone, AFE-Zone...) auch nur begrenzt hilfreich. Es ist interessanter, für dich selbst herauszufinden, welche Gebiete innerhalb der Vagina du wach kitzeln kannst.

Ich empfehle dir, dazu auch unseren Text über klitorale und vaginal Orgasmen zu lesen.

Übrigens: Berührungen am Gebärmutterhals sollten eigentlich nicht weh tun, wenn der Gebärmutterhals gesund ist. Was für eine Art von Schmerz ist denn das? Ich empfehle dir dazu diesen Text über Schmerzen in der Tiefe der Vagina.

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Frage Nr. 40730 von 25.01.2026

Liebes Team!

Mein Mann (50) kann seine Erektion in der reiterposition nicht halten. Er nutzt wegen Medikamentennebenwirkung auch Tadalafil 5mg zur bedarfsanwendung. Er kann generell aber auch ohne. In anderen Positionen klappt es deutlich besser. Aber wir beide mögen die Stellung einfach. Wenn da die Härte abnimmt- dann können wir auch nicht in andere Positionen wechseln- als ob sein Kopf dann nciht mitmacht. Daher weiche ich dann meist auf orale Befriedigung bei ihm um. Ich merke aber/ dass mich das als Frau mittlerweile sehr belastet. Generell ist er fit- wir machen beide gemeinsam kraft- und ausdauersport und versuchen uns recht gesund zu ernähren. Woran kann das liegen? Ist es kopfsache? Trotz der Potenzmittel? Oder ist er zu entspannt oder angespannt. Vielleicht habt ihr ja ratschlage für mich wie ich damit auch besser umgehen kann. Ich mag das nicht zerreden- und versuche ihm kein schlechtes Gefühl zu geben- daher auch der Switch wenn es nicht so klappt.

Herzlichen Dank für eure Hilfe!

Unsere Antwort

In der Reiterposition ist die Durchblutung des Penis am geringsten, deshalb fällt es in der Position oft am schnellsten auf, wenn die Durchblutung grenzwertig ist. Hinzu kommt allerdings, dass sich Männer in der Position auch oft nicht oder viel zu wenig bewegen oder sich sogar noch muskulär anspannen. Beides ist ebenfalls nicht gut für die Durchblutung.

Ich würde euch beziehungsweise deinem Mann empfehlen, die Erregung mehr über die Bewegung zu steuern als über Muskelspannung. Dazu ist es wichtig, dass man das Becken und den Beckenboden bewusst einsetzen kann. Es ist auch von Vorteil die Wahrnehmung des Penis zu verfeinern. Ich denke wenn er oder ihr beide, das miteinbeziehen könnt, sollte es mit der Zeit eine deutliche Besserung geben.

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Frage Nr. 40724 von 23.01.2026

Hi, bin m18 und single. Vor ein paar Tagen hat sich mein Gefühl beim Orgasmus irgendwie komplett verändert: vorher hab ich es im ganzen Körper gespürt, ab dem Tag ist es aber ein neutrales Gefühl. Und ich habe auch nicht mehr Lust auf sb und kriege keine Erektion mehr nur vom an etwas denken, beim Anfassen aber schon noch, einfach nicht mehr so schnell. Ich bin halt auch down weil ich nicht dachte, dass sowas schon so jung passieren kann und es halt wirklich am einen Tag noch alles normal war und dann am nächsten Tag alles verändert. Woran kann das liegen? Und wird das wieder besser?

Unsere Antwort

Also erst mal: mit dir stimmt alles. Du hast einfach noch nicht erlebt, dass sexuelle Erregung und sexuelle Lust nicht immer auf Knopfdruck kommen, sondern dann, wenn sie wollen. Und so kann sich Sex ganz unterschiedlich anfühlen. Das ist nicht erst bei älteren Männern so, sondern auch in deinem Alter.

Es kann sehr viele Gründe geben, warum das Gefühl beim Orgasmus dann anders war. Es kann sein, dass du mit dem Körper etwas anders gemacht hast, es kann sein, dass du weniger Energie hattest aus irgendeinem Grund, dass dein Körper einen Virus bekämpft hat, dass dein Biorhythmus irgendwie anders drauf war, dass du müde warst, oder dass du etwas angespannter warst als sonst. All das ist genauso normal wie das, was vorher war.

Wenn du jetzt natürlich das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, dann wirken diese Gefühle gegen deine sexuelle Erregung und gegen deine sexuelle Lust an. Da kann ich mir vorstellen, dass es dann schwieriger wird. Damit versetzt du dich nämlich in genau das Gegenteil einer sexy Stimmung. Es ist da ein gutes Zeichen, dass dein Penis trotz der negativen Gefühle und Gedanken noch eine Erektion hat.

Ich empfehle dir daher, dass du dir sagst, "O. k., jetzt hab ich gerade eine Phase, wo weniger Feuer da ist. Das ist o. k. so, ich bin keine Maschine". Vielleicht wünscht dein Penis jetzt gerade mal etwas anderes? Vielleicht geht's jetzt weniger darum, dass du schnell und intensiv in die Erregung kommst. Vielleicht wäre es jetzt eine gute Idee, mehr darauf zu achten, was sich für den Penis angenehm anfühlt? Dein Penis ist ja kein Mittel zum Zweck smiley. Vielleicht interessieren dich unsere Tipps zur Selbstbefriedigung.

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Frage Nr. 40722 von 23.01.2026

Zur Frage 40688 mach es mir ja meist selber. Trotzdem wäre Sex mit meiner Sexpartnerin/Ehefrau bestimmt was anderes als immer selbst, mit Toys und künstlichen Vaginas zum Orgasmus zu kommen.Oder soll ich mit jemand treffen der mich oral mit Kondom zum Orgasmus bringt. Der Handbetrieb meiner Frau zögert sich immer weiter hinaus. Bin verzweifelt. Jeden 2.Tag 0der 3.Tag sich selbst befriedigen ist nicht schön . Ist schöner wenn es eine Frau macht und immer wieder den Orgasmus mit der Hand hinauszögert.
Dann macht es richtig Spaß einen Orgasmus zu bekommen.
Was meinen Sie dazu .

Unsere Antwort

In unserer letzten Antwort war genussvolle Selbstbefriedigung nur eine von mehreren Sachen, die wir dir empfohlen haben. Wir haben dir auch empfohlen, mit deiner Partnerin zu sprechen darüber, was sie bereit ist zu machen, und was du gern hättest. Wir haben auch geschrieben, dass wir, wenn du nicht weiterkommst, eine Paartherapie empfehlen bei einer Person, die sexualtherapeutisch geschult ist.

Ich möchte dich nun noch einmal zu einem Gespräch anregen. Vielleicht musst du deiner Partnerin noch klarer sagen, dass du leidest. Solche Gespräche sind schwierig, denn da wird ja auch die Beziehung ein bisschen infrage gestellt. Trotzdem: Es geht darum, dass du wieder glücklicher wirst. Und daher lohnt es sich, diesen schwierigen Schritt zu machen und klar mit ihr zu reden. In diesem Gespräch greifst du sie nicht an, sondern du erzählst ihr, wie sehr du leidest. Und dass du dir wünschst, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet. Ob das nun heisst, dass ihr gemeinsam an der Sexualität miteinander arbeitet, oder dass ihr die Beziehung öffnet – ja, das könnt ihr miteinander besprechen. 

Deine Partnerin ist mit der Situation ja sicher auch nicht glücklich. Daher könnte ich mir vorstellen, dass sie offen ist für eine Paarberatung. Falls ihr zu zweit nicht weiter kommt, wäre das wirklich sinnvoll.

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Frage Nr. 40718 von 22.01.2026

Hallo, grüß Gott,
Ich benutze Medikamente, um meine Bluthochdruck zu reduzieren. Und das verhindert eine Erektion. Was kann ich tun, um zur Lektion zu kommen? Welche Mittel kann ich nehmen? Und welche Praktiken liebe Grüße

Unsere Antwort

Ich kann dir leider nicht sagen, welche Medikamente du einnehmen sollst. Das musst du mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin abklären. Schlussendlich ist es nämlich wichtiger, dass der Blutdruck gut eingestellt ist, um schlimmere Folgeerkrankungen zu vermeiden. 

Was du aber auf jeden Fall machen kannst, und das bringt in der Regel schon einiges, dich mit der Bewegung des Beckens und des Beckenbodens zu beschäftigen, da das sowohl die Durchblutung in dem Bereich wie auch die Wahrnehmung verbessern kann. Beschäftige dich doch auch mal mit der Wahrnehmung des Penis.

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Frage Nr. 40717 von 22.01.2026

Erstmal hallo zusammen.
Ich wollte fragen wie genau das man selbstbefriedigung macht und anwelchen bestimmten stellen.
Ps. Für frauen

Unsere Antwort

Du findest auf unserer Webseite viele Texte, die dir Tipps und Übungen für die Selbstbefriedigung geben. Ich empfehle dir für den Anfang vor allem den Text Selbstbefriedigung: Tipps für Frauen und alle mit Vagina und das Kapitel Sextipps und Übungen für Frauen und alle mit Vagina. Von dort aus kannst du dich auch durch die verlinkten Texte klicken.

Schau mal, wie weit du mit diesen Tipps und Übungen kommst. Und wenn du dann noch Fragen hast, kannst du uns gerne wieder schreiben. Gib dabei dann bitte die Nummer dieser Frage mit an.

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Frage Nr. 40716 von 22.01.2026

Ich bin w31 und bin mit meinem freund seit drei jahren zusammen. Wor hatten bisher nur oralsex ich habe das gefühl wir sind beide etwas schpchtenr vielleicht. Mir fällt es schwer locker zu lassen ich konzentriere mich immer darauf was ich als nöchstens tun soll und zudem irrituert es mich das er teilweise während des rummachens an sich etwas rumspielt oder gehört das dazu? Wie kann ich mich etwas lockern ich kann ihm voll vertrauen und fphle mich auch wohl bei ihm

Unsere Antwort

Du beschreibst, wie es dir beim Oralsex mit deinem Freund geht. Es ist schön zu lesen, dass du ihm vertrauen kannst und dich wohl fühlst bei ihm. Das sind gute Voraussetzungen und gleichzeitig ist es verständlich, dass du trotzdem genau das erlebst, was du beschreibst. Denn das hängt davon ab, was du in deinem Körper machst. Also kannst du es auch beeinflussen.

Du bist mit Gedanken beschäftigt und es fällt dir schwer, dich zu entspannen. Wenn unsere Muskeln angespannt sind, sind wir eher im Kopf und locker lassen ist schwierig. Ich vermute deshalb, dass du angespannt bist während eurer sexuellen Begegnungen. Wie ist das?

Eine einfache Möglichkeit aus dieser Anspannung rauszukommen, ist es, dich locker zu bewegen. Tipps dazu findest du zum Beispiel in unserem Text Aktiver und bewegter Sex: Beckenschaukel für Frauen. Es ist eine gute Idee, wenn du das für dich alleine ausprobierst. Beobachte neugierig, wie sich deine Gedanken verändern, je nachdem ob du in lockerer Bewegung bist oder angespannt. So kannst du auf andere Gedanken kommen. Genussvolle Gedanken haben es leichter, wenn du dich locker bewegst. Zum Beispiel so:

Eine nackte Frau kniet mit einem Kissen zwischen ihren Beinen. Sie schaukelt ihr Becken nach vorne und hinten. Dabei atmet sie ein und aus.

Beim Sex machen Leute ganz unterschiedliche Sachen. Für manche gehört es dazu, dass sie ihren Penis oder ihre Vulva oder Vagina berühren bei sexuellen Begegnungen mit anderen. Auch wenn ihr eher schüchtern seid, könnte Reden über Sex Missverständnisse vermeiden und den Rahmen für neue Erfahrungen miteinander eröffnen. Wenn ich dich richtig verstehe, wärst du neugierig andere sexuelle Praktiken als Oralsex mit deinem Freund auszuprobieren. Möchtest du Geschlechtsverkehr mit ihm haben? Oder was möchtest du gern mit ihm probieren? Vielleicht ist er ja auch neugierig darauf und weiss nicht, wie er mit dir darüber sprechen kann. Überleg mal, was du dir für eure sexuellen Begegnungen wünschst, und was ein Schritt in diese Richtung sein könnte, für den du den Mut aufbringst.

Was irritiert dich daran, dass er seinen Penis anfasst? Wie reagierst du, wenn er das macht? Wie würdest du stattdessen gern reagieren?

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Frage Nr. 40706 von 19.01.2026

Guten Tag

Ich bin 22M. Ich bin unsicher, ob ich zu einem Urologen muss.

Ich hatte lange keine SB gemacht (mehrere Tage). Nach einer Dammmassage von aussen habe ich eine art "Orgasmus" erlebt. Dabei ist mir erst nur wenig flüssigkeit und später viel Flüssigkeit aus dem Penis gespritzt (ohne diesen Berührt zu haben). Diese war durchsichtig und roch leicht nach Urin. Ist das Normal? Oder sollte ich einen Urologen aufsuchen?

Unsere Antwort

Das macht nichts. Wahrscheinlich war die Blase sehr voll. Wenn du sonst im Alltag keine Probleme mit dem Wasser lösen hast, dann kannst du das ignorieren. 

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