Frage Nr. 40834 von 14.02.2026
Hi
Gewichts-Konen für Beckenbodenstärkung mit Spirale nutzbar?
+
Ihre Meinung zu Beckenboden Trainingsgewichten (Bspw Elanee)
Hilft es bei gelegentlichem ''Gefühl das unten etwas rausfällt'' (kürzliche gyn. Kontrolle inkl. Spirale = unauffällig)
Unsere Antwort
Ja, grundsätzlich kannst du Gewichts-Konen bei einer liegenden Spirale problemlos benutzen.
Wenn du ein Senkungsgefühl hast, ist ein Beckenbodenaufbau-Training eine gute Idee. Ich würde allerdings nicht als erstes gleich mit Gewichts-Konen beginnen – das wäre wenn überhaupt eher etwas für spätere Trainingsstadien.
Zu Beginn würde ich mit Wahrnehmungs- und Aktivierungsübungen beginnen ohne Gewichte. Es geht darum, die Beckenbodenmuskeln zuerst bewusst wahrzunehmen und sie gezielt ansteuern zu können. Das kannst du zum Beispiel machen, indem du einen Finger in deine Vagina einführst und dann versuchst, den Finger mit deinen Vaginalmuskeln zu umfassen und ihn leicht zusammen zu drücken. So bekommst du ein direktes Feedback, ob du am richtigen Ort anspannst und wie kräftig sich dieser Muskel anfühlt. Es ist auch wichtig, ob du ihn ganz entspannen kannst. Nun kannst du spielerisch verschiedene Arten zum Anspannen und Lösen üben. Zum Beispiel mehrere kurze schnelle Sequenzen mit leichtem Anspannen. Oder du kannst probieren, maximal anzuspannen während 5-10 Sekunden. Achte auch auf deine Atmung. Versuche, beim Spannen auszuatmen und nicht dem Atem anzuhalten. Beim Einatmen kannst du wieder entspannen.
In unserem Text zum Beckenbodentraining für die Frau findest du weitere Tipps. In diesem Text findest du unsere Informationen über Liebeskugeln für den Beckenboden.
Beckenbodentrainingsgeräte wie Elvie, PerifitCare u.a. können auch spannend sein, obwohl sie etwas teurer sind. Das sind kleine Geräte mit einem Drucksensor, die du in die Vagina einführst und du siehst visuell auf der zugehörigen Handyapp, was du mit deinen Beckenbodenmuskeln am machen bist. Dieses visuelle Feedback kann sehr hilfreich sein. Du kannst natürlich auch mit einer Beckenbodenphysiotherapeutin zusammenarbeiten. Auch im Pilates wird häufig der Beckenboden addressiert und gezielt gestärkt.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40833.
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Frage Nr. 40829 von 13.02.2026
Hi ????????♂️
Bin 30m und ab und zu versuche ich mich mit einem dildo Anal zu befriedigen, leider relativ selten weil ich mir die Zeit dazu nicht nehme. Ich benutze gerne viel gleitgel auf wasserbasis, relativ dickflüssig. Hab aber das Gefühl das es sofort vertrocknet, warum ? Außerdem wenn ich mir den dildo einführe brennt es ziemlich stark, fast so stark wie wenn man scharf essen tut. Aber ich Blute nicht. Woran könnte das liegen? Hab leider kein Analsex mit anderen Männern weil ich Angst vor den brennen/schmerzen habe. Schon allein das drin sein brennt.
Hab euch schon mal geschrieben gehabt das ich 2x ein Abszess hatte und letztes Jahr eine analtrombose diagnostiziert wurde obwohl ich zum Glück keinerlei Beschwerden habe.
Danke euch
Unsere Antwort
Wir haben ein ganzes Kapitel über Analsex geschrieben, ich würde dir empfehlen das zu lesen.
Gleitmittel mit Silikon trocknen nicht so schnell aus, aber diese sollte man halt nicht mit Sextoys aus Silikon verwenden. Vielleicht solltest du also mal dieses Gleitmittel probieren und dafür auf deine Finger umsteigen.
Wenn du Probleme mit dem After hast, wie brennen, solltest du dich an einen Proktologen/eine Proktologin wenden. Gut möglich, dass du bei deiner Vorgeschichte eine regelmässige Pflege/Creme brauchst, die dir verschrieben wird. Wir können da keine Ferndiagnose abgeben.
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Frage Nr. 40828 von 13.02.2026
Hallo liebes Team,
ich bin 19m, und meine Freundin ist auch 19. Wir haben beide noch wenig Erfahrung, aber sind schon länger zusammen. Sie ist bisher nur extrem zögerlich und zurückweisend auf alles Sexuelle eingegangen, sogar beim darüber sprechen, und deswegen dachte ich immer, sie fühlt sich nicht bereit für Sex, und macht eben nur das Mindeste, um mich nicht völlig zu enttäuschen. Sie war immer komplett passiv. Ich fand das zwar sehr schade und auch ziemlich ermüdend, aber wollte ihr nicht zu viel Druck machen. Auch meine Freunde haben mir immer gesagt, ihr einfach mehr Zeit zu lassen.
Vor kurzem aber meinte sie, sie ist enttäuscht, dass wir immer noch keinen Sex hatten. Das hätte ich niemals gedacht, und wir hatten ein aufschlussreiches Gespräch danach. Sie stammt aus einer Kultur, in der Sex nicht unbedingt etwas Gemeinsames ist, sondern eher etwas was der Mann der Frau "antut", sozusagen. Es ist da normal dass die Frau wirklich 100% passiv ist. Sie will total gerne und wartet schon die ganze Zeit darauf, dass ich das endlich mache. Da hätte ich als Deutscher aber nie draufkommen können. Wie soll ich denn einfach so Sex mir ihr haben, obwohl es sich nicht so anfühlt als ob sie will? Sie ist ja kein Körper ohne Seele, sondern meine Freundin. Außerdem bin dann doch immer ich Schuld, wenn beim Sex was nicht klappt.
Was macht man da?
Unsere Antwort
Reden hilft am besten! Du hast am Schluss deiner Frage etliche gute Gedanken, die sich gut für Gespräche mit deiner Freundin eignen. Es muss sich anfühlen, dass sie will! Sonst magst du Sex nicht! Zum Sex gehören alle Gefühle, die eine Person haben kann. Und ganz wichtig: Du bist nicht Schuld, wenn was nicht klappt.
Deine Freundin hat in ihrer Kultur ein Bild von partnerschaftlicher Sexualität, dass du nicht teilst. Du möchtest etwas Gemeinsames. Sie kennt das nicht. Hier hättet ihr beide die Möglichkeit, die verschiedenen Ansichten und Bedürfnisse miteinander zu verhandeln. Bestimmt hat sie aber ihre eigene sexuelle Erregung auch schon wahrgenommen. Das könnte für sie ein Ausgangspunkt werden, von dem aus sie sexuelle Erregung mit dir teilen kann. Es kann aber sein, dass sie die Gemeinsamkeit auch mit Gesprächen, nicht sofort umsetzen kann. Du solltest dich also darauf einrichten, dass du zunächst die Initiative für sexuelle Kontakte ergreifen musst. D.h. nicht, dass du gegen dein Gefühl fordernd sein musst. Du kannst mit ihr verabreden, dass sie dir sagt, wie sie sich beim Sex mit dir fühlt. Und du kannst auch klar machen, dass du dir wünschst, dass sie den Sex geniessen lernt. Weitere Gesprächsideen kommen dir vielleicht, wenn du Infotexte von uns liest. Ihr könnt auch gemeinsam lesen und dann drüber reden.
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Frage Nr. 40826 von 13.02.2026
Gibt es Tipps zu Sex im Alter
Unsere Antwort
Unsere Kapitel Sexualität: Facts und Tipps und Sex-Probleme und Lösungen sind grundsätzlich für Menschen aller Altersgruppen geschrieben. Zusätzlich haben wir Tipps zu Sex bei Krankheiten und Körperproblemen, was im Alter häufiger ein Thema sein kann. Schau dich doch mal in unseren Tipps um, dann wirst du vermutlich viele Antworten auf deine Fragen finden.
Wenn du eine ganz bestimmte Frage hast, dann stell sie uns doch einfach. Gib dein Alter und dein Geschlecht an und dann können wir dir in unserer Onlineberatung ganz gezielte Tipps dafür geben.
Und vielleicht interessiert dich ja auch das Buch Make more Love, denn es spricht gezielt auch ältere Menschen an.
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Frage Nr. 40824 von 13.02.2026
Ich kann nur noch mit Anspannung zum orgasmus kommen geht das irgendwie wieder weg
Danke für die Antwort
Unsere Antwort
Anspannung gehört beim Steigern von sexueller Erregung in aller Regel dazu. Vermutlich sprichst du davon, dass du sehr stark angespannt bist. Diese Hochspannung kannst du durch lockere Bewegungen aufweichen. Infos und Tipps dazu findest du in diesen Texten:
Falls du nach dem Lesen weitere Fragen hast, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40822 von 12.02.2026
Guten Tag
Ich schreibe hier anonym, da ich mich ehrlich gesagt sehr verloren fühle und mir die ganze Situation äusserst unangenehm ist. Mir fällt es sehr schwer, dieses Thema anzusprechen, da ich mich stark schäme, überfordert bin und unsicher, wie ich richtig reagieren soll. Aus diesem Grund möchte ich das Thema derzeit weder mit meinem Arzt noch mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten besprechen.
Mein Ex-Mann und ich sind getrennt. Wir haben gemeinsam eine Tochter. Sie lebt von Montag bis Donnerstag bei mir und von Freitag bis Sonntag bei ihrem Vater.
Seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass sich bei mir zu Hause persönliche Gegenstände nicht mehr an ihrem vorgesehenen Platz befinden. Ich lebe allein mit meiner Tochter und wir haben kaum Besuch, insbesondere nicht in meinem Schlafzimmer. Deshalb bin ich zunächst davon ausgegangen, dass meine Tochter diese Gegenstände möglicherweise an sich genommen haben könnte.
Ich habe versucht, das Thema vorsichtig bei ihr anzusprechen. Sie verneinte dies jedoch und sagte, sie wisse nicht, wovon ich spreche, und dass sie mein Schlafzimmer grundsätzlich nicht betrete. Zur Information: Mein Schlafzimmer ist abgeschlossen, und der Schlüssel wird von mir bewusst versteckt aufbewahrt.
Vor zwei Wochen teilte mir mein Ex-Mann mit, dass er bei sich zu Hause einen solchen persönlichen Gegenstand im Zimmer unserer Tochter gefunden habe. Er sagte, er habe unsere Tochter nicht darauf angesprochen und so getan, als wüsste er nichts davon. Er meinte, man könne die Situation als harmlosen Scherz betrachten und schlug vor, dass wir uns zu dritt zusammensetzen und darüber sprechen. Ich teilte ihm jedoch mit, dass ich es für sinnvoller halte, zunächst allein mit unserer Tochter zu sprechen.
Daraufhin überprüfte ich mein Schlafzimmer und stellte fest, dass zwei meiner persönlichen Gegenstände fehlten. Dies ist für mich besonders schwer zu verarbeiten, da gerade die beiden sehr privaten Gegenstände fehlen – genau diejenigen, deren Nutzung mich besonders belastet. Diese Feststellung ist für mich mit sehr grosser Scham verbunden. Ich besitze mehrere solcher Gegenstände in unterschiedlichen Ausführungen; ausgerechnet die beiden besonders sensiblen fehlen. Gerade aufgrund dieser starken Scham und meines ausgeprägten Schutzbedürfnisses halte ich mein Schlafzimmer abgeschlossen.
Mehrere Fragen beschäftigen mich sehr:
Ich möchte auf keinen Fall, dass mein Ex-Mann erfährt, dass diese Gegenstände mir gehören.
Ich frage mich, weshalb meine Tochter gezielt in meinem Schlafzimmer nach diesen Dingen sucht.
Ich verstehe nicht, weshalb sie ausgerechnet diese ausgewählt hat.
Ich habe grosse Mühe, mit dieser Situation umzugehen, insbesondere weil sie für mich sehr beschämend ist. Ich fühle mich verletzt, unsicher und überfordert, und gleichzeitig mache ich mir Sorgen, wie sich das auf das Vertrauen zwischen meiner Tochter und mir auswirken könnte.
Letzten Mittwoch wollte ich das Gespräch mit ihr suchen. Anstatt wie geplant um 17.30 Uhr kam ich bereits um 14.00 Uhr nach Hause, ohne sie vorher zu informieren. Beim Öffnen der Wohnungstüre blickt man direkt auf das Wohnzimmer und den Balkon. Die Balkontüre war nahezu geschlossen, weshalb meine Tochter mich weder sehen noch hören konnte. Ich selbst konnte jedoch innerhalb weniger Sekunden einen grossen Teil der Situation überblicken.
Meine Tochter befand sich auf dem Balkon, in Richtung Garten schauend, und war mit meinem persönlichen Gegenständen beschäftigt, die ich zuvor nicht mehr finden konnte. Einer davon ist ein persönlicher Gegenstand, den ich selbst benutze, der andere ein mechanisches Hilfsgerät, das sich vor- und zurückbewegt und verschiedene Geschwindigkeitsstufen hat. Die beiden können miteinander verbunden werden, um zusammen verwendet zu werden. Ich schäme mich besonders, weil ich selbst grosse Mühe habe, den einen persönlichen Gegenstand vollständig zu benutzen, da er sehr groß ist. Sie hatte dabei ihre Füße und eine Hand fixiert und trug ein Art Augentuch über den Augen. Weitere persönliche Gegenstände lagen im Wohnzimmer auf dem Boden und waren sichtbar benutzt und verschmutzt. Sie bemerkte meine Anwesenheit nicht.
Ich habe gesehen, wie sie den gesamten persönlichen Gegenstand benutzt hat. Es war für mich emotional sehr schockierend und belastend, dass sie ausgerechnet diesen Gegenstand genommen hat, der mir besonders nahegeht. Er entspricht in seiner Grösse und Form nicht der Realität und ist deutlich grösser als ein menschlicher Penis. Das macht die Situation für mich besonders belastend und emotional schwer zu verarbeiten. Ich schäme mich und fühle mich überfordert, weil sie deutlich jünger ist, als ich das erste Mal solche Erfahrungen gemacht habe, und die Unterschiede die Situation für mich schwer nachvollziehbar machen.
Meine Tochter hat mich in der Vergangenheit ebenfalls mehrmals gesehen, als ich ähnliche persönliche Gegenstände benutzt habe. Das macht die Situation für mich zusätzlich schwierig und belastend.
Auch dass dies auf dem Balkon geschah, ohne dass sie vollständig bekleidet war und in einer fixierten Position, kann ich nicht verstehen und machte die Situation für mich zusätzlich sehr belastend.
Ich war völlig überfordert und begann zu weinen. Ich ging direkt wieder ins Auto, um sicherzugehen, dass sie mich nicht sieht, und wartete dort, bis ich wie ursprünglich geplant um 17.30 Uhr nach Hause zurückkehrte. Zu diesem Zeitpunkt war alles wieder ordentlich versorgt, und es wirkte, als wäre nichts geschehen.
Seitdem fühle ich mich sehr verloren. Ich weiss nicht, ob ich das Thema mit meinem Ex-Mann besprechen soll. Ich frage mich, weshalb meine Tochter meine persönlichen Gegenstände benutzt. Es betrifft mein Privatleben und löst bei mir grosse Scham, Unsicherheit und Überforderung aus. Ich verstehe nicht, weshalb sie ausgerechnet diese Gegenstände auswählt, obwohl es auch andere gibt, und weshalb dies auf dem Balkon geschieht.
Ich habe bereits in der Vergangenheit offen und altersgerecht mit meiner Tochter über Sexualität und Selbstbefriedigung gesprochen und möchte weiterhin einen respektvollen, sicheren Umgang ermöglichen. Gleichzeitig weiss ich aber nicht, wie ich jetzt angemessen reagieren oder das Thema behutsam ansprechen soll.
Mir ist auch bewusst, dass Kinder neugierig sind und dass die Situation für sie besonders spannend wird, wenn etwas als „Geheimnis“ behandelt wird. Grundsätzlich sollte jedoch gelten, dass persönliche Gegenstände und private Angelegenheiten respektiert und gewahrt bleiben dürfen.
Eine Frage, die mich besonders belastet, ist: Warum wählt meine Tochter genau diese Gegenstände aus, die für mich besonders sensibel sind, anstatt normale oder ungefährlichere Gegenstände? Der grössere Gegenstand erfordert meiner Meinung nach sehr viel Erfahrung und körperliche Reife, die sie bisher nicht hat. Ich verstehe ihr Verhalten nicht und empfinde es als emotional sehr belastend. (Wenn es wichtig für Sie wäre, könnte ich Ihnen den genauen Gegenstand mit Länge und Dicke mitteilen, aber aktuell, glaube ich nicht, dass Sie das benötigen).
Ich möchte weiterhin eine Atmosphäre schaffen, in der meine Tochter eine gesunde Haltung zu Privatsphäre, persönlichen Grenzen und Sexualität entwickeln kann, ohne dass jemand verletzt oder blossgestellt wird. Gleichzeitig möchte ich lernen, wie ich meine eigenen Grenzen besser schützen kann.
Ich finde die Idee, das Thema Sexualität erneut auf einer allgemeinen oder Metaebene zu besprechen, gut. Ich könnte dabei darauf eingehen, dass es viele verschiedene Erfahrungen und Vorstellungen gibt, die nicht immer der Realität entsprechen, und meiner Tochter Orientierung und Reflexion ermöglichen.
Vielleicht muss ich Ihnen auch noch genauer schildern, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, auch wenn es mir sehr unangenehm ist. Ich hoffe, dass dies hilfreich ist, damit wir gemeinsam Wege finden können, die Situation zu verstehen und zu bearbeiten. Ich möchte nicht genau ins Details gehen, ich werde das schreiben, was ich kann, nicht mehr, nicht weniger.
Situation:
Meine Tochter hat mich einmal unbeabsichtigt in einer sehr privaten Situation gesehen. Wir hatten die Situation zuvor auf Video aufgenommen, die in einer Ecke des Zimmers oben angebracht war, und beim Ansehen des Videos fiel mir auf, dass sie auf der Treppe stand und zugesehen hat. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich in einem Ferienhaus mit mehreren erwachsenen Männern, die ich für einen Abend eingeladen hatte. Die fünf Männer, haben es auch nie gemerkt und sich später bei mir entschuldigt. Ich habe dies als sehr belastend erlebt und frage mich, welche Auswirkungen dies auf sie gehabt haben könnte und ob es mit der aktuellen Situation zusammenhängt. (Es war nicht geplant, dass sie so früh nach Hause kam, da es erst ca. 18.00Uhr bis 22Uhr passiert ist. Sie war mit Kolleginnen und Kollegen auch unterwegs). Mir war sehr bewusst, dass ich in diesem Ferienhaus mit meiner Tochter wohnte, und es war grundsätzlich so geplant, dass sie nicht in meiner Nähe sein konnte, während ich anders beschäftigt war.
Ein weiteres Mal wollte meine Tochter ursprünglich bei einer Freundin übernachten, entschied sich dann aber, nach Hause zu kommen. Dabei hat sie mich unbeabsichtigt in einer privaten Situation gesehen. Ich befand mich auf dem Esstisch und benutzte dieses Hilfsgerät, das mit einem weiteren Gegenstand kombiniert wurde, um mich zu penetrieren. Auch diese Situation war für mich emotional sehr belastend.
Wir haben beide Situationen damals gemeinsam besprochen und sind dafür zu einer Therapeutin gegangen. Das ist inzwischen etwa zwei Jahre her. Vergangenes Jahr haben wir noch einmal darüber gesprochen, und ich glaube, dass meine Tochter die Situationen verstanden und akzeptiert hat.
Könnte es sein, dass ich durch mein Verhalten, insbesondere die Vorfälle, bei denen meine Tochter mich in privaten Momenten gesehen hat, dazu beigetragen habe, dass sie zu früh sexualisiert wird? Habe ich dadurch möglicherweise eine Grenze überschritten, die ihre Wahrnehmung von Sexualität beeinflusst?
Ich mache mir Sorgen, ob diese Ereignisse langfristige Auswirkungen auf ihre Entwicklung haben könnten und ob ich dafür verantwortlich bin. Ich möchte verstehen, wie ich diese Situation richtig einordnen kann, damit ich mit ihr weiterhin auf gesunde Weise über solche Themen sprechen und sie vor schädlichen Einflüssen schützen kann.
Ich wünsche mir Unterstützung, um einen Weg zu finden, wie wir als Familie über Privatsphäre, persönliche Grenzen und Vertrauen sprechen können, ohne dass sich jemand verletzt oder blossgestellt fühlt.
Ich habe mich jetzt geöffnet wie noch nie. Es war gar nicht einfach, einen solchen Text zu schreiben. Das Einzige, was mir hilft, ist das Wissen, dass alles anonym bleibt. Ich hoffe, es bringt mir/uns was.
Danke.
Unsere Antwort
Du schreibst nicht, wie alt deine Tochter ist, aber so wie du schreibst gehe ich davon aus, dass sie über 16 ist. Falls das nicht stimmt, korrigiere mich bitte.
Alles, was auffälliger ist und spezieller, kann grundsätzlich sexuell erregender sein. Deine Tochter hat dich mit diesen Gegenständen gesehen, das hat bei ihr möglicherweise ein Prickeln ausgelöst und dem ist sie dann nachgegangen. Es ist normal, dass sich das zu einer sexuellen Fantasie und Lust auf bestimmte sexuelle Handlungen weiterentwickeln kann. Es ist normal, dass deine Tochter inspiriert hat, was sie bei dir gesehen hat. Sie hatte daraus ihr eigenes gemacht und hat diese Fantasie weiterentwickelt zu ihrer eigenen. Und da passieren dann jetzt Sachen wie Augenbinde und Balkon. All das ist völlig normales Verhalten.
Du hast grosse Scham rund um deine Sextoys und deine Art dich sexuell zu erregen. Aber offenbar funktioniert es sehr gut und macht Spass. Und deine Tochter hat das auch inspiriert, zu etwas, was ihr Spass macht. Also ist das sicher nicht etwas, wofür du dich schämen musst.
Trotzdem: Unsere sexuellen Vorlieben können sehr sehr privat sein, und die Scham schützt auch diese Privatsphäre. Dein Mann muss davon nichts erfahren. Aber es ist gut, wenn du mit deiner Tochter sprichst. Da hilft dir, dass ihr eine offene Beziehung miteinander habt, wo ihr grundsätzlich gut über Sex reden könnt. Deine Tochter schämt sich wahrscheinlich auch, deshalb hat sie abgestritten den Zimmer betreten und deine Gegenstände genommen zu haben. Möglicherweise kann sie die Toys auch nicht zurückräumen, weil das Zimmer abgeschlossen ist.
Versuche einerseits Verständnis für die Neugier deiner Tochter zu zeigen, und ihr andererseits auch klar zu sagen, dass eine Grenze überschritten wurde. Mach ihr auch klar, dass das nicht nochmal passieren soll. Du kannst ihr mitteilen, dass das Zimmer morgen offen sein wird, und sie alles zurückräumen kann, was sie rausgenommen hat. Du kannst sie auch bitten, dass sie es dir einfach zurück gibt. Was dir lieber ist. Teile ihr mit, dass du möchtest, dass sie deine Toys und Gegenstände nicht verwendet. Wenn deine Tochter noch nicht 18 ist, kann es für sie schwierig sein, Sextoys zu kaufen. Du kannst ihr anbieten, dass du ihr Toys kaufst, die sie haben möchte.
Ich finde es ausserdem sehr wichtig, dass du mit ihr abmachst, wie ihr in Zukunft eure Privatsphäre besser schützen möchtet. Denn das hat bei euch bis jetzt wirklich nicht gut funktioniert. Eine Möglichkeit ist, dass ihr einander mitteilt, wenn ihr früher als erwartet nach Hause kommt. Eine andere ist, dass ihr einander mitteilt, wenn ihr die Wohnung für euch selbst haben möchtet so dass die andere Person nicht zufälligerweise rein platzt.
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Frage Nr. 40817 von 10.02.2026
Ich bin 18 Jahre alt und männlich. mir ist etwas peinliches passiert. Waren mit paar Jungs und Mädels im Schwimmbad baden. Also alle in Badesachen. Und die eine war voll heiß. Sie hatte so dicke Schamlippen die man durch ihren Slip gesehen hat. Also man hat ihre Vagina richtig gesehen. Dazu noch echt große große Brüste. Und dann stehen wir alle am Beckenrand und ich habe nur Augen für ihre Brüste und zwischen ihren Beinen und dann lachen alle auf einmal. Bei mir hatte sich ein riesiges Zelt in der Badehose gebildet. Ich hatte das gar nicht gemerkt. War echt peinlich. Ich musste erstmal auf dem Klo masturbieren. Ich musste mir einige Sprüche anhören. Wie gehe ich damit um wenn mir das wieder passiert?
Unsere Antwort
Das kann immer passieren, dass Mann eine Erektion bekommt, sei es aus Erregung aber auch bei Angst und Anspannung kann das passieren. Was du in so einem Fall tun kannst, wenn du die Erektion nicht möchtest: deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken. Als Mensch ist man nicht ausgeliefert auf was man seine Aufmerksamkeit richtet, man kann sie selber steuern. Manchmal muss man das erst besser lernen, damit es gelingt, dass du Zugriff drauf hast. Du kannst ausserdem versuchen deine Muskeln im Po, Bauch und Beckenbodenbereich zu entspannen und tief zu atmen.
Blöde Bemerkungen hinterher von anderen kann man oft leider nicht verhindern. Wenn man mit einem Spruch antwortet, bringt das für einen selbst trotzdem meist keine innere "Entschärfung" der Situation. Du hast es offenbar richtig gemacht, hast dich aus der Situation zurückgezogen, hast die Sprüche ausgehalten und bist trotzdem noch befreundet.
Kleiner Hinweis noch: das äussere Genitale der Frau heisst Vulva. Die Vagina kann man von aussen nicht sehen, sie liegt im Körper der Frau.
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Frage Nr. 40814 von 10.02.2026
Ich masturbiere den ganzen Tag alles dreht darum der Grund dafür ist ich trinke mein sperma und bin süchtig danach ich möchte die wichszeit gern reduzieren aber schaffe es nicht
Unsere Antwort
Damit ich dir besser helfen kann, habe ich noch ein paar Fragen an dich:
- Wie oft masturbierst du am Tag? Und wie lange dauert es dann jeweils, bis du einen Samenerguss hast?
- Machst du das schon lange so? Oder immer mal wieder? Gibt es Phasen, in denen du weniger masturbierst? Oder Dinge, die du machen kannst, damit der Drang weniger stark ist?
- Warum möchtest du reduzieren? Masturbierst du so viel oder lange, dass du andere Sachen in deinem Leben vernachlässigst? Hast du bei der Selbstbefriedigung ein schlechtes Gewissen?
- Erlebst du bei der Selbstbefriedigung angenehme Gefühle? Ist es schön Selbstbefriedigung zu machen oder vor allem stressig? Was ist schön daran? Und wie gehts dir danach?
- Was machst du sonst noch so im Leben? Was macht dir Spass? Hast du ein schwieriges Leben? Fühlst du dich überfordert? Gibt es Dinge, die dich sonst befriedigen, die dir Spass machen? Kann es sein, dass du unangenehme Sachen aufschiebst? Versuchst du Langeweile zu verhindern? Ist dein Leben sonst leer?
Ich empfehle dir ausserdem, diesen Text zu lesen. Dort findest du bereits einige Infos und Tipps. Du kannst uns aber auch gerne wieder schreiben und unsere Fragen beantworten. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40809 von 09.02.2026
Hallo ich bin 18 jahre alt und zur Zeit im Ski Urlaub mit der Familie. Ich hatte heute meine sexualität nicht unter Kontrolle. Ich war schon den ganzen Tag erregt und mein Penis war die ganze Zeit steif. Ich hatte auch echt Druck. Während einer Ski Abfahrt bin ich dann von der Piste runtergefahren in den Wald. Ich hab meine Skihose runtergezogen und masturbiert. Ich stand halbnackt im Wald. Ich wusste mir nicht anders zu helfen. Ich musste den Druck ablassen und hab in den Schnee ejakuliert. Ich schäme mich dass ich mich nicht unter Kontrolle hatte und mich im Wald selbst befriedigt habe. Wie kann ich in solchen Situationen besser mit meiner Erregung umgehen?
Unsere Antwort
Es ist in Ordnung, nackt im Wald zu masturbieren, wenn du niemandem begegnest. War es das erste Mal? Du beschreibst, dass du starken Druck verspürt hast. An was hast du vorher gedacht? Was könnte diese sexuelle Erregung auglöst haben? Falls du verstehen willst, wie sexuelle Erregung funktioniert und wie der Druck entsteht, dann lies dazu diesen diesen Text. Und in diesem Text erfährst du, wie du mit unerwünschter sexueller Erregung besser umgehen kannst.
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Frage Nr. 40806 von 09.02.2026
Hallo. Ich bin ein Mann und 36jahre alt. Seit Freitag bin ich eigentlich durchgängig sexuell erregt. Ich habe mich sogar auf einem Erotikportal angemeldet und versende da Nacktbilder von mir ohne dass man mich erkennt. Das erregt mich sehr. So sehr dass ich täglich 4 oder 5 Mal mich selber befriedige und zum Samenerguss komme. Ich frage mich ob ein so starker Sexualdrang noch normal ist. Und ist es normal dass man es erregend findet Nacktbilder von sich zu verschicken?
Unsere Antwort
Ja, es ist völlig normal, dass du mal mehrere Tage sexuell erregt bist und Lust auf sexuelle Erregung hast. Und auch, dass du 4 oder 5 mal am Tag Selbstbefriedigung machst. Lies dazu bitte diesen Text über Selbstbefriedigung.
Und es ist auch normal, dass du es erregend findest, Nacktbilder von dir zu verschicken. Dabei ist allerdings wichtig, dass du nicht gegen die Spielregeln des Portals verstösst. Denn sonst könntest du dich strafbar machen.
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Frage Nr. 40805 von 09.02.2026
Ich bin m/42 seid einer Weile hab ich ein Problem. Ich hab keinen Sex mehr mit meiner Ehefrau und das schon 8 Jahre her. Ich hab keine Ahnung warum.
Von mir aus kam auch fragen woran es liegt. Sie sagte nur es ist schon gut und es ist alles in Ordnung...Was soll ich machen bin doch noch nicht so weit das ich keinen Sex mehr habe. Wenn es bei mir soweit ist besorge ich es mir selber.
Es ist keine Lösung auf Dauer eine Frau aber auch keine.
Was soll ich machen.
Unsere Antwort
Ich denke, du solltest nochmal das Gespräch mit deiner Frau suchen. Versuche es, wenn die Stimmung nicht angespannt ist und erzähle ihr von dir. Sage ihr zum Beispiel, das, was du für sie empfindest und was du dir in eurer Beziehung wünschen würdest ohne ihr Vorwürfe zu machen. Und lade sie auch ein, ihre Wünsche zu formulieren, ganz allgemein für die Beziehung und auch spezifisch für die Sexualität. Vielleicht weiss sie es im Moment gar nicht so genau, das ist möglich. Dann bleibt im Gespräch.
Du schreibst nicht, wie eure Beziehung im Moment sonst so läuft, abgesehen von der Sexualität. Vielleicht gibt es in anderen Bereich auch Gesprächsbedarf. Der erste Schritt und gleichzeitig das Wichtigste ist es, das Gespräch zu suchen.
Erst dann, wenn du weisst woran du bist, kannst du eine passende Entscheidung treffen. Entweder ihr schafft es alleine, ins Gespräch zu kommen und entwickelt so eure Beziehung und eure Sexualität weiter. Oder ihr nehmt Hilfe in Anspruch, um wieder ins Gespräch zu kommen, zum Beispiel durch einen Sexualtherapeuten oder eine Sexualtherapeutin. Lies bitte auch unser Kapitel zu besseren Liebesbeziehungen.
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Frage Nr. 40803 von 08.02.2026
Hallo, ich bin 14 (männlich) und wollte etwas fragen. Ich bin in das eine Mädchen verknallt und mein bester Freund auch und meine Frage wäre wie ich das am besten jetzt zugib ohne das ich ausgelacht werde und mein Kolleg es realisiert.
2) Wenn ich masturbiere und kurz vorm Sperma bin kommt ein unvorstellbarer intensiver Druck, wie kann ich den loswerden oder fast loswerden?
Unsere Antwort
Es ist nie ganz leicht jemandem zu gestehen, dass man verliebt ist. Denn es besteht immer auch die Möglichkeit, dass das verliebt sein nicht erwidert wird. Aber es besteht eben auch die Möglichkeit, dass es der anderen Person genauso geht. Und einer muss halt den ersten Schritt machen.
Wie du vorgehen kannst, hängt davon ab, ob du sie schon kennst beziehungsweise wie nah euer Kontakt schon ist. Wenn du sie nur immer mal von weitem gesehen hast, dann wäre es eher sinnvoll, sie erst mal besser kennenzulernen. Zum Beispiel indem du mit ihr über Dinge ins Gespräch kommst die sie und dich interessieren. Wenn du sie schon sehr gut kennst und ihr euch häufig unterhaltet, kannst du direkter vorgehen und ihr sagen, was du für sie empfindest.
Es ist natürlich schwierig, dass du und dein Freund in das selbe Mädchen verliebt seid, aber da kann man nichts machen. Ihr habt euch das ja nicht ausgesucht, Gefühle kommen halt einfach. Dein Freund wird es vermutlich so oder so erfahren, ausser du redest mit dem Mädchen nicht über deine Gefühle und vermeidest so, dass ihr zusammenkommen könntet.
Also wenn du ihr sagst, dass du in sie verliebt bist und sie sich auch für dich interessiert, wird dein Freund es erfahren, wenn die Beziehung zwischen dir enger wird. Wenn du es ihr sagst, sie aber deine Gefühle nicht erwidert und später mit deinem Freund zusammenkommt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie es ihm erzählt.
Aber das, was du eigentlich befürchtest, ist dass die Freundschaft zu deinem besten Freund dadurch zerbricht. Das kann man vorher aber nicht wissen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Natürlich könnte es sein, dass die Freundschaft zerbricht. Es kann aber auch sein, dass sie gleich bleibt oder noch stärker wird. Es wäre zum Beispiel möglich, dass die junge Frau mit dir zusammensein will und dein Freund sich sehr schnell in jemanden anderen verliebt. Oder es ist auch möglich, dass sie mit keinem von euch zusammensein möchte. Was wäre, wenn dein Freund mit ihr zusammenkäme, würdest du dann die Freundschaft zu deinem besten Freund beenden?
Es braucht immer Mut über intensive eigene Gefühle zu sprechen. Je öfter man das macht, desto mehr Übung bekommt man aber.
Es ist normal, dass man vor der Ejakulation einen Druck spüren kann, weil die Muskeln eine Spannung aufbauen um das Ejakulat hinauszubefördern. Wenn es dir zu stark erscheint, kann es aber auch sein, dass du mit zu viel Muskelspannung masturbierst. Versuche doch mal mit deinem Körper mehr in Bewegung zu bleiben.
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Frage Nr. 40801 von 08.02.2026
Hey,
Wie groß ist so ungefähr ein Penis? Wenn er so 20cm lang ist wäre das zu lang dann würde er beim Sex einfach meinen Darm oder so berühren. Wäre das schlimm für die Organe?
Lg und danke
Unsere Antwort
Die Mehrheit der Penisse sind im steifen Zustand zwischen 10 und 19 Zentimeter lang.
Aber keine Sorge. Der Penis berührt beim Sex nicht einfach deine inneren Organe. Auch ein sehr langer Penis kommt nur bis zum Gebärmutterhals. Der liegt im oberen Teil deiner Vagina. Der Darm, die Gebärmutter oder andere Organe liegen tiefer. Ausserdem wird die Vagina wenn sie erregt ist, grösser, weiter und feuchter und kann einen grossen Penis dadurch leichter aufnehmen.
Wie die Vagina genau aufgebaut ist, kannst du auf diesem Bild sehen.

Du kannst auch mal selbst mit deinen Fingern nachfühlen. Dafür empfehle ich dir den Text Reisetipps für die Reise durchs weibliche Geschlecht. Dort erfährst du, wie du deine Vulva und Vagina besser kennenlernen kannst.
Um den Sex mit einem langen oder breiten Penis möglichst angenehm zu gestalten, gibt es ausserdem ein paar Dinge, die beachtet werden können. Mehr dazu findest du in diesem Text.
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Frage Nr. 40797 von 08.02.2026
Hallo ich bin männlich 30 jahre alt. Ich bin völlig durch den Wind. Ich habe gestern mit einem Kumpel zusammen Pornos geschaut. Das haben wir schon oft gemacht; seit unserer Jugend schon. Dabei war aber nie etwas sexuelles zwischen uns. Gestern allerdings saßen wir nebeneinander und irgenwann haben wir angefangen zu masturbieren und jeweils den anderen Penis in die Hand zu nehmen. Das hat uns extrem erregt und wir haben uns gegenseitig zum Samenerguss gebracht. Ich war dabach sehr durcheinander. Wir sind beide verheiratet und lieben unsere Frauen. Jetzt gabe ich zweifel ob ich wirklich hetero bin...
Unsere Antwort
Das klingt wirklich nach einem aufwühlenden Erlebnis. Die Aufregung des Verbotenen und des ersten Males kann die sexuelle Erregung befeuern.
Nüchtern betrachtet hast du diese sexuelle Erfahrung mit deinem Kumpel gemacht. Und du spürst, was diese Erfahrung in dir bewirkt. Und du wirst herausfinden, wie du weiter damit umgehen möchtest.
Viele Männer machen im Laufe ihres Lebens auch sexuelle Erfahrungen mit Männern. Das kann bedeuten, dass sie bisexuell oder homosexuell sind. Das muss aber nicht sein. Homosexuell und bisexuell sind Selbstbezeichnungen. Es entscheidest also du allein, wie du dich bezeichnen möchtest.
Du darfst dir die Erlaubnis geben, jetzt langsam zu machen. Du darfst dich erstmal sortieren und beobachten, ob du die Erfahrung wiederholen möchtest, ob du das Gespräch mit deinem Kumpel suchen willst oder nicht, ob du das Gespräch mit deiner Frau suchen willst oder nicht.
Ich weiß nicht, welche Verabredungen du und deine Frau zum Thema Treue habt und wie offen ihr miteinander sprecht über das gemeinsame Pornoschauen. Ist es ein Thema, das dich beschäftigt, ob du die Erfahrung geheim halten möchtest oder mit ihr teilen?
Falls du dir weitere Unterstützung wünschst, schreib uns einfach wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40796 von 08.02.2026
Hi bin [...] 25 jahre alt. Ich bin so ausgehungert. Ich hab extrem Druck. Meine Freundin ist im 9.Monat schwanger und lässt mich zurzeit nicht ran. Sie hat überhaupt kein Bock zum ficken. Ich weiß wirklich nicht wie ich damit umgehen soll. Ich denke nur an Sex. Mir ist das auch unangenehm, dass ich so sexuell verzweifelt und so eine Not habe. Ich habe schon überlegt zu einem Escortgirl zu gehen. Könnt ihr mir helfen?
Unsere Antwort
Wir haben deine Frage anonymisiert.
Es ist normal, dass manche Männer in der Schwangerschaft der Partnerin mehr Lust haben als vorher. Das heisst aber nicht, dass Mann die auch ausleben muss. Sexualität ist zwar sehr wichtig, aber kein Grundbedürfnis wie zum Beispiel essen, das man irgendwann tun muss um zu überleben. Und das ist dir auch klar, sonst würdest du hier diese Frage nicht stellen.
Viele Frauen fühlen sich, wenn die Schwangerschaft weit fortgeschritten ist, einfach nicht mehr so wohl. Ich weiss nicht, ob das bei deiner Partnerin auch der Fall ist, oder ob ihr schon vorher Probleme mit unterschiedlichem Verlangen hattet. Es gibt immer wieder Phasen im Leben, in denen entweder mal die Frau oder der Mann weniger Sex haben wollen oder können.
Es könnte zum Beispiel auch sein, dass du wegen einer grossen Operation eine längere Zeit im Spital liegst, dann würde deine Partnerin auch keinen Sex von dir "bekommen". Die Frage wie Mann oder Frau damit umgeht, kann sich jeder nur selber beantworten oder man kann als Paar gemeinsam offen darüber sprechen.
Manche Frauen fühlen sich in der Schwangerschaft sehr verletzlich und empfinden es sehr schwierig, wenn sie später erfahren, dass ihr Partner, während sie das gemeinsame Kind ausgetragen hat, fremd gegangen ist. Man kann zwar nichts dafür wenn sich sexuelle Lust einstellt, aber man kann lernen die Aufmerksamkeit davon abzuziehen und sie so nicht noch zu füttern, zum Beispiel indem du dich bewusst ablenkst, indem du dich durch tiefes in den Bauch atmen beruhigst, indem du dich sportlich betätigst. Kein Mann und keine Frau MUSS ihre sexuellen Gefühle ausleben. Du kannst sie ausleben, wenn es für dich stimmt und ok ist und du es mit dem Einverständnis der beteiligten Person tust.
Du musst immer wissen, es ist deine eigene Entscheidung und du könntest mit den möglichen Konsequenzen konfrontiert werden, was in deinem Falle wahrscheinlich "sich schuldig fühlen" ist. Das kann dir keiner abnehmen. Du könntest natürlich auch mehr Selbstbefriedigung machen.
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Frage Nr. 40793 von 06.02.2026
Zu 40245: Hallo ich bins wieder. Ich hatte gestern richtig Sex mit ihm in seinem Bett. Fast 2 Stunden. Wir hatten gegeseitig Oralsex und Analsex jeweils aktiv und passiv. Ich fand es wieder extrem erregend. Jedoch bin ich auch wieder durcheinander. Ich jann mich selbst sexuell nicht einordnen. Ich würde nicht sagen, dass ich schwul bin, da ich vor 2 wochen auch noch genauso schönen Sex mit einer Frau hatte und bei ihr sogar aus Versehen in der Vagina gekommen bin, weil ich es so erregend fand, dass ich mich nicht kontrollieren konnte. Vielleicht ist sie sogar schwanger von mir. Wieso kann ich meine sexuelle Orientierung nicht definieren? Gibts da noch etwas neben homo, hetero und bi?
Unsere Antwort
Ja – aber das ist nicht der Punkt, der dich weiterbringen wird. Begriffe wie queer, pansexuell oder fluide helfen dir aktuell nicht. Erlaube dir lieber eine offene Entwicklung, setze weiter auf Körpererfahrungen und verhalte dich verantwortungsbewusst im Kontakt mit deinen Sexualpartner:innen. Noch nichts festlegen müssen, bringt dir weiterhin Freiheiten für deinen Entwicklungsprozess.
Neue Erfahrungen können aber auch Unsicherheit und Verantwortung mit sich bringen. Wenn du merkst, dass dich Sorgen (z. B. wegen möglicher Folgen von Sex) sehr belasten, ist es wichtig, mit einer erwachsenen Vertrauensperson oder einer Beratungsstelle zu sprechen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortungsübernahme. Interessiere dich bei deiner letzten Sexualpartnerin dafür wie es ihr jetzt geht, ob sie die mögliche Schwangerschaft abklären hat lassen und ob du sie unterstützen kannst.
Noch ein Gedanke dazu: vielleicht löst deine Angst vor Konsequenzen einer möglichen Schwangerschaft aktuell noch mehr das Bedürfnis in dir aus, Halt zu finden? Die Konfrontation mit deinem Verantwortungsanteil könnte dein Bedürfnis derzeit unbewusst vergrößern, Klarheit zu gewinnen und Ordnung herzustellen, indem du ein Label für dich findest.
Doch was dich erregt, ist nicht automatisch das, was du bist. Viel wichtiger als die Frage „Was bin ich?“ ist das genaue Wahrnehmen und Reinspüren: „Was erlebe ich?“ – körperlich, emotional und bezogen auf den Kontakt mit Sexualpartner:innen.
Vielleicht helfen dir statt einer Kategorie eher diese Fragen: Bei wem fühle ich mich sicher und wohl? Was fühlt sich im Moment ehrlich und gut an – ohne Druck? Nimm dir Zeit. Du musst niemandem – auch dir selbst nicht – sofort eine Antwort geben. Du bist okay, so wie du bist.
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Frage Nr. 40792 von 06.02.2026
Hallo Lilli Team. Ich bin männlich 24 Jahre. Mein Freundin ist im 6.Monat schwanger und hat schon einen ziemlich großen Bauch. Das Ding ist, dass ich seit 3-4 Wochen nur noch Sex will. Am Abend, wenn ich von Arbeit komme, hab ich nur den Drang nach Sex.
Einmal bin ich 16 Uhr nach Hause gekommen und wir hatten dann durchgängig mit kleinen Pausen bis 0 Uhr Sex. Wir haben jetzt eigentlich jeden Tag mindestens einmal Sex oft 2 Mal. Die Initiative geht meist von mir aus, weil sich mein Sexualtrieb in den letzten Wochen total geändert hat. Ich erkenne mich gar nicht selber wieder.
Vorher hat mir 2 mal die Woche gereicht. Jetzt will ich auch schon früh vor der Arbeit Sex und dann abends noch zwei mal.
Meine Freundin ist oft schon genervt aber meine Erregung ist zurzeit so extrem. Ist das normal? Wie kann ich damit umgehen? Danke
Unsere Antwort
Das ist normal, dass die Schwangerschaft der Partnerin die Libido bei einigen Männern steigert, bei anderen Männern senkt und bei wieder anderen die Libido unverändert bleibt. Es gibt da keinen Grund sich Sorgen zu machen.
Was aber entscheidend ist, ist dass du darüber mit deiner Partnerin offen sprichst und wenn sie keine Lust hat oder nicht so oft Lust hat wie du, lernst damit umzugehen. Nur weil Mann oder Frau Lust hat, heisst das noch lange nicht, dass die Lust immer ausgelebt werden muss. Menschen können lernen ihre Sexualität zu steuern, das ist normal und auch erforderlich, wenn man in einer respektvollen Partnerschaft leben möchte. Wenn du Lust hast, deine Partnerin aber nicht, dann kannst du deine Lust anders kanalisieren, zum Beispiel in Masturbation oder indem du dich ablenkst, zum Sport gehst, Sachen tust, die deine Aufmerksamkeit fordern.
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Frage Nr. 40790 von 05.02.2026
Hallo, wo finde ich Ressourcen zum Thema Vaginismus/Penetrationsschwierigkeiten, die nicht so stark psychisch orientiert sind? Also wenn Lustempfinden, Orgasmen, Zufriedenheit mit sich selbst und mit dem Partner vollkommen da sind und nur speziell die Penetration wehtut, ohne vorangegangene Traumata etc.
Unsere Antwort
Da bist du auf unserer Website ganz richtig. In deinem Schreiben zeigt sich schon ein wichtiger Grund für das Problem: du schreibst von Penetrationsschwierigkeiten. Und dann sprichst du noch mal von Penetration. Wenn du einen Penis hättest, wäre das verständlich, denn der Penis penetriert.
Wenn du eine Vagina hast, nimmst du aber auf. Dein Schreiben deutet an, dass du eher aus der Sicht des Mannes schreibst, respektive, dass du dich als eher passiv siehst, und den Mann als aktiv. Die Vagina ist der Penetration sozusagen passiv ausgeliefert. Diese Sichtweise hat aus sexualtherapeutische Erfahrung einen grossen Einfluss.
Das heisst: Die Vagina sagt schlicht Nein, dazu, dass sie hier so ausgeliefert ist. Eigentlich vernünftig. Das Ziel ist, dass die Vagina zur aktiven Aufnehmerin wird, die sich an ihren Besucher erfreut. Wenn die Frau beim Sex so aktiv ist, muss der Mann seinen Penis eigentlich nur hinhalten.
Natürlich ist das das Endziel, dass beide miteinander spielen, und dass der Penis aktiv hineingeht, und die Vagina aktiv aufnimmt. Aber ich denke, primär wäre es jetzt mal wichtig, dass du lernst und übst, deine Vagina als einen aktiven selbstwirksamen Teil von dir selbst zu erleben. Wir haben dazu einen Text geschrieben, den ich dir sehr ans Herz legen möchte.
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Frage Nr. 40785 von 03.02.2026
Hallo, ich bin männlich und 26 Jahre alt. Ich versuche schon seit vielen Jahren von meiner Pornosucht loszukommen aber leider ohne richtigen Erfolg. Ich habe sehr früh mit dem Pornokonsum (und dazu Selbstbefriedigung) begonnen als ich ca. 9 oder 10 war, damals haben ältere Freunde die schon 11, 12 waren mir Videos gezeigt und dann ging es los.
Ich weiss nicht mehr genau in welchem Tempo aber 2-3 Jahre später war es schon problematisch. Mehrmals am Tag, in der Schule auf dem Klo, in der Lehre auf dem Klo usw. Einfach wenn mir langweilig war oder wenn ich Bock hatte, es war wirklich schlimm und wenn ich zurückdenke ist es mir total unangenehm, z.B das in der Schule. Damals war der Jugendschutz im Internet auch noch nicht so wirklich vorhanden, ich denke meine Eltern wussten auch nicht, was ich da mache als kleiner Junge. Zumindest haben sie keine Blocker installiert oder mich konfrontiert mit der ganzen Thematik. Und ich wusste eben auch nicht was ich da mache und wie sehr es mich später belasten würde.
Ich schaue schon immer so ungefähr den gleichen Content von einem Darsteller, der ziemlich explizites Zeug macht. Aber es ist nie irgendwie in illegalen Sachen oder viel extremeren Dingen ausgeartet. Aber es hat halt schon auf einem hohen Niveau begonnen. Perfekte Belichtung, hohe Qualität, immer der gleiche männliche Darsteller, die schönsten Frauen, die extremsten Szenen etc.
Ich habe schon unzählige Versuche gestartet, es sein zu lassen. Manchmal halte ich ein paar Tage durch, manchmal sind es ein paar Wochen, letztes Jahr habe ich sogar mal zwei Monate ohne Pornos geschafft. Die Abstinenzphasen wurden also mit der Zeit länger, als ich 18 war konnte ich nicht Mal 3 Tage lang pausieren, es war wie ein Zwang. Ich benutzte und benutze das ganze gegen Einsamkeit, Stress oder halt um kurz Druck abzulassen.
Aber auch als ich eine Partnerin hatte, war der Konsum da. Immer wenn wir nicht beieinander waren und daher keinen Sex hatten, war wieder der Porno und die Selbstbefriedigung da. Und sogar beim Sex mit ihr dachte ich manchmal an Szenen, die ich auf dem Bildschirm geschaut habe. Es war sehr lange einfach wie eine Routine vor dem Schlafen gehen oder wenn mir kurz langweilig war. Es ist wie ein Droge, von der ich nicht wegkomme. Jedes Mal nachdem ich fertig bin ärgere ich mich über mich selbst und bin angewidert von mir.
Ich habe auch viele Erfahrung im echten Leben nicht gemacht, wegen dem ganzen. Wenn ich zurückschaue kommen mir viele Erinnerungen in den Sinn, wo ich hätte Erfahrungen sammeln können mit einer echten Frau aber ich war dann nicht mutig genug bzw. habe mich gar nicht bemüht weil ich wusste ok, später gehe ich einfach nach Hause, schaue Pornos und w. mir einen. Und leider war es oft so.
Ich dachte auch sehr lange ich hätte eine erektile Dysfunktion wegen den Pornos (habe ich zum Glück nicht) aber das habe ich erst später herausgefunden, als ich eben schon 22,23 war. Es ist nicht so, dass ich heute jeden Tag stundenlang Pornos schaue und mir mehrmals einen w. aber trotzdem geht viel zu viel Energie verloren, ich schäme mich dafür und es hat einfach allgemein einen negativen Einfluss auf mein Leben, sei es Job, Beziehungen, Sport etc.
Im Schnitt mache ich es einmal täglich. Ich benutze seit Dezember einen Tracker, damit ich wenigstens den Überblick habe. Eben manchmal drei Tage lang Pause, dann 3 Mal am gleichen Tag. Ich ärgere mich über die Vergangenheit und die verpassten Chancen aber mir ist bewusst, dass ich daran nichts mehr ändern kann. Aber ich will nicht mit 35 immer noch am gleichen Punkt sein.
Daher meine Frage: Wie komme ich endlich weg davon? Geht es nur mit professioneller Hilfe? Für mich geht es auch nicht zu reduzieren, ich kenne mich da schon zu gut. Früher oder später wird aus einmal in der Woche wieder jeden Tag und mehr. Es wäre wirklich mein allergrösster Wunsch, von diesem Teufelszeug wegzukommen.
Da ist noch was, was nicht direkt mit dem Porno zu tun hat aber ich denke doch relevant sein könnte. Ich wurde als Kind mal sexuell missbraucht von einem anderen Kind in meiner Familie, ich will da jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen. Es war „nur“ Oralverkehr (wenn ich mich richtig erinnere) und ich war der passive Teil. Aber ich war da noch extrem jung, müsste um die 6 oder 7 gewesen sein und die andere Person (ein Junge) war 2 oder 3 Jahre älter aber auch noch ein junges Kind. In dem Moment habe ich es nicht als etwas Negatives wahrgenommen, ich konnte es ja auch noch unmöglich richtig einschätzen. Ich habe das lange Zeit verdrängt und wenn ich mich mal daran erinnerte als „naja, das ist damals halt passiert“ abgestempelt. Aber in letzter Zeit denke ich regelmässig daran und es belastet mich. Ich habe das noch nie jemandem erzählt, keiner einzigen Person.
Ich hoffe ich habe nicht zu viele Details genannt oder zu viel geschrieben aber ich wollte so genau wie möglich sein und ich danke eurem Team schon im Voraus vielmals für die Antwort.
Unsere Antwort
Ja es war super, dass du so ausführlich geschrieben hast. Da kann ich besser darauf eingehen. Du schreibst über dranghafte Sexualverhalten. Das ist ein Anliegen, dass man in einer Sexualtherapie gut angehen kann. Die Geschichte mit dem sexuellen Missbrauch kann eine Rolle spielen, muss aber nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass es zielführender ist, wenn du dich damit auseinandersetzt, in welchem Milieu dieser Übergriff passiert ist: Mit welchen emotionalen Zuständen, in welchem Beziehungsumfeld bist du durch die Kindheit gegangen? Wie wurde dir beigebracht, mit unangenehmen Zuständen und Situationen umzugehen?
Dranghaftes Verhalten hängt eigentlich immer damit zusammen, dass wir Schwierigkeiten haben, mit uns selbst klarzukommen und mit unangenehmen Emotionen und Zuständen, die wir haben. Es kommt häufiger vor bei Menschen, die ein ADHS haben oder bei Menschen, die schwierige Erfahrungen gemacht haben in ihrer Kindheit rund um zwischenmenschliche Beziehungen, die wenig getröstet wurden resp. die nicht gelernt haben, sich selbst zu trösten und mit unangenehmen Situationen klarzukommen.
Ich empfehle dir, dass du dir eine Fachperson suchst, die Sexualtherapie nach Sexocorporel anbietet. Je nach Therapeut:in kann es von der Grundversicherung oder von einer Zusatzversicherung für Psychotherapie übernommen werden, oder du zahlst es selbst.
Ich würde dir auf jeden Fall einen therapeutische Begleitung empfehlen, denn du hast es schon so lange selbst probiert, dein Problem zu lösen. Ich kann dir aber trotzdem sagen, was ein sinnvolles Vorgehen wäre: Abstinenz ist keine gute Idee, wenn du sonst nichts hast, was dieses Loch füllt. Rein sexuell gesehen ist es wichtig, dass du lernst, mehr Fülle und Befriedigung aus deinem sexuellen Körper zu schöpfen, denn nur so wirst du "Sex-satt". Bitte lies dazu unseren Text über dranghaft erlebte Sexualität, da beschreiben wir das genauer.
In der Sexualtherapie nach Sexocorporel verbietet man die Pornos erst mal nicht, sondern man übt, andere Erregungsquellen zu entwickeln und ein intensiveres Erleben während dem Sex zu haben. So werden Pornos mit der Zeit immer weniger wichtig und du wirst eher "Sex-satt".
Was den Umgang mit unangenehmen Emotionen und Situationen angeht, so wäre allenfalls eine Psychotherapie auch sinnvoll – oder du machst die Sexualtherapie bei einer Person, die auch psychotherapeutisch geschult ist. Zum Umgang mit negativen Emotionen empfehle ich dir diesen Text.
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Frage Nr. 40781 von 03.02.2026
Guten Tag. Ich habe sexuelle Fantasien, die sich auf mehrere Männer gleichzeitig und auf sehr ausgeprägte körperliche Merkmale beziehen. Mein Mann und ich sind seit vielen Jahren verheiratet und unsere Beziehung ist grundsätzlich stabil. Dennoch empfinde ich unser Sexualleben als sehr monoton. Ich habe Mühe, offen über meine Fantasien zu sprechen, da ich Angst habe, ihn zu verletzen oder zu verunsichern. Als ich einmal vorsichtig das Thema eines grösseren Sexspielzeugs angesprochen habe, hat er dies abgelehnt, weil es für ihn unangenehm war. Ich bin unsicher, wie ich mit diesen Fantasien umgehen soll und ob es einen Weg gibt, mehr Erfüllung zu finden, ohne unsere Beziehung zu gefährden.
Unsere Antwort
Für die Entwicklung eures Sexlebens ist es wichtig, dass du mit deinem Mann sprichst. Was war ihm denn unangenehm als du das Thema mit dem Sexspielzeug angesprochen hast? Ich würde da nicht so schnell aufgeben. Wir haben Tipps geschrieben darüber, wie man über Sex reden kann, vielleicht möchtest du die dir mal anschauen, hier ist der Link.
Grundsätzlich empfehle ich dir bei diesem Gespräch, dass du nicht mit ihm darüber redest, mit was du unzufrieden bist. Sondern du kannst ihm sagen, dass du interessiert bist, eure Sexualität etwas auszubauen, und du kannst ihn selbst fragen, ob er Ideen hat. Es kann auch sehr hilfreich sein, wenn man sich zusammen ein Buch kauft und dieses Buch dann zusammen liest. Da gibt es zum Beispiel das Buch Wild Thing von Paul Joannides, das ist witzig und inspirierend. Aber das ist nur eins von vielen.
Zum Thema Fantasien und Erfüllung. Die Frage ist, wie sehr du von den Fantasien abhängig bist für deine sexuelle Erregung. Du kannst etwas dafür tun, dass mehr und intensiveres sexuelles Erleben aus dem herausgezogen werden kann, was der Körper macht und erlebt. Es könnte für dich daher durchaus auch interessant sein, dich mit deiner Technik der sexuellen Erregung auseinander zu setzen und zu schauen, ob du sie für dich weiter entwickeln möchtest. Empfehlenswert ist eine Technik, in der dein Körper aktiv und bewegt ist, denn da ist er gut durchblutet und du spürst mehr im Körper. Fantasien werden dadurch weniger wichtig. Lies dazu doch mal diesen Text.
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