Frage Nr. 41597 von 26.08.2026
Hallo, ich bin 16 und habe ein freundin mit der ich schon seit 2.5 jahren zusammen bin. Wir hatten schon oft Geschlechtsverkehr aber in der letzten Zeit macht es ihr immer weh beim sex. Es liegt nicht daran dass sie nicht genügend lust hat oder zu trocken ist, und deshalb fragen wir uns woran es dann liegt.
Unsere Antwort
Das ist eine schwierige Frage, weil sie sehr vage ist. Ich kann sie nicht so allgemein beantworten. Aber es wäre gut, wenn sich deine Freundin einmal diese Schmerzcheckliste anschaut. Vielleicht kann sie sich danach ein etwas klareres Bild über die Schmerzen machen. Zudem könnte sie diesen Text über mögliche Gründe von Schmerzen lesen. Vielleicht findet sie dort schon die Lösung. Falls nicht, könnt ihr uns gern nochmal schreiben, welche Gründe eher in Frage kommen und welche eher nicht.
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Frage Nr. 41595 von 26.08.2026
muss man ein blowjob machen bis er kommt oder?
Wie fest muss man denn penis drücken ich habe angst das ich zu fest drücke oder zu leicht?
wen ich gerade kein gleitgel habe was dann?
Unsere Antwort
Mein erster Tipp ist: Du musst gar nichts. Für einen Blowjob gibt es kein genaues Rezept. Das hängt auch damit zusammen, dass kein Mann genau das gleiche will. Das einzige, was du beim Blowjob musst: Schütze dich möglichst gut vor sexuell übertragbaren Infektionen. Bitte lies dazu unsere Safer-Sex-Regeln.
Gleitmittel brauchst du keins. Dein Mund ist feucht, und die Spucke ist wie ein Gleitmittel.
Wenn du den Penis mit dem Mund stimulieren möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am besten du fragst den Mann: "Hast du eine besondere Vorliebe?" "Hast du es gern eher langsam oder schnell?" "Hast du lieber mehr Druck oder weniger?"
Vielleicht hat der Mann genaue Vorstellungen. Die kann er dir sagen. Du kannst ihn dann bitten, dass er dir während dem Blowjob sagen soll, wenn er etwas anders möchte. Zum Beispiel dass es fester oder schneller sein soll oder weniger fest oder weniger schnell.
Du kannst den Mann auch fragen: "Willst du einen Blowjob haben, bis du kommst?" Es kann gut sein, dass er das nicht möchte.
Es ist also eine gute Idee, wenn ihr miteinander redet. Vor dem Blowjob und während dem Blowjob. Darum würde ich ihn vorher schon fragen, was er gern hat. Du vermeidest so, dass du etwas machst, was für ihn unangenehm ist und was sich für dich nicht gut anfühlt, und beide trauen sich nicht, etwas zu sagen. In diesem Text findest du noch mehr Tipps zum Reden beim Sex.
Beim Blowjob ist es auch gut, wenn es dir Spass macht. Vielleicht kannst du dem Mann zuerst sagen: "Ich will deinen Penis erst mal kennen lernen, okay?" Mein Tipp ist: Sei neugierig. Berühre den Penis an verschiedenen Stellen mit den Lippen und der Zunge, schau wie er schmeckt und riecht. Und schau, wie es sich für dich anfühlt, ihn in den Mund zu nehmen.
Denn ein Blowjob ist nicht einfach ein "Dienst", sondern es ist eine sexuelle Handlung, die idealerweise beiden Spass macht. Dafür musst du dich vielleicht erst damit vertraut machen, wie es sich anfühlt, einen Penis am Mund um im Mund zu haben, und wie das Sperma schmeckt. Gönn dir da bitte eine "Übungsphase".
Ich empfehle dir auch unsere Tipps für den Blowjob.
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Frage Nr. 41592 von 24.08.2026
Hi Lilli,
Ich bin weiblich, 21 Jahre alt und frage mich wieso ich keine multiplen Orgasmen haben kann. Ich habe mit eurer Hilfe schon meine Solo Sex Techniken erweitert (ich kann es heute auf auf dem Rücken, langsamer, brauche nicht mehr die Spannung in den Oberschenkeln, benutze wenn dann meinen beckenboden als Ersatz…) und bin damit schon sehr zufrieden, weil es dadurch echt angenehmer geworden ist, weil ich auch jetzt aufmerksamer mit meinen Körper bin und nicht mehr so schnell zum Orgasmus Rushe, sondern sogar schon teilweise den Orgasmus rauszögere, weil ich noch nicht kommen will.
Das ist für mich echt schon ein richtiger Fortschritt und irgendwann lern ich auch noch die bewegungs Technik. Aber ich frage mich trotzdem, wieso meine Orgasmen sich Kaum geändert haben. Dadurch dass ich mir heute mehr Zeit lassen und weniger mit Absicht anspanne, sind die Orgasmen schon etwas besser geworden und so dass ich bisschen mehr spüre, aber ich würde zb gerne auch mal multiple orgasmen haben.
Nach meinem Orgasmus ist bei mir aber immer gar keine Erregung mehr übrig. Es macht mir dann keinen Spaß mehr weiter zu reiben oder was auch immer, weil ich es erstens nicht mehr verlange und zweitens sogar manchmal unangenehm ist direkt danach (bisschen empfindlich). Wieso ist das so? Was muss ich körperlich noch ändern, damit meine Erregung nach dem Orgasmus nicht komplett verschwindet? Geht das nur über die bewegungs Methode?
Unsere Antwort
Es ist völlig normal, dass du nach einem Orgasmus eine Zeitlang keine sexuelle Erregung aufbauen kannst, und dass es sich sogar etwas unangenehm anfühlt. Die meisten Frauen haben keine multiplen Orgasmen.
Es ist bemerkenswert, wie weit du beim Üben nach unseren Anleitungen schon gekommen bist. Du bist auf einem sehr guten Weg. Das Ziel der bewegteren sexuellen Erregung, sind befriedigendere Orgasmen, nicht mehr Orgasmen.
Daher habe ich keinen Tipp für mehr Orgasmen hintereinander, aber wenn du bessere Orgasmen haben möchtest, nach denen du "satter" bist, dann empfehle ich dir tatsächlich, dass du übst, mehr Bewegung in die sexuelle Erregung einzubauen. Du kennst wahrscheinlich schon unsere Tipps, wie du beim Üben vorgehen kannst. Wenn nicht, empfehle ich sie dir sehr.
Falls du irgendwo anstehst und konkretere Tipps brauchst, schreib uns gern wieder und beschreib uns möglichst genau, wo du anstehst. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41588 von 26.07.2026
Meine Freundin möchte dass ich (m) sie fingere. Ich möchte sie nackt dort nicht gerne anfassen. Es stört auch ein wenig die Mood, wenn ich danach kurz zum Hände waschen ins Bad muss, bevor wir zum Sex übergehen. Geht zwar schnell, aber ist halt eine kleine Pause.
Ist es in Ordnung wenn ich sie bitte, die Unterwäsche anzulassen und ich sie etwas streichle oder ist das kein Fingern mehr? Ganz wohl fühle ich mich nicht, weil wenn sie feucht wird, feuchtet das wahrscheinlich etwas durch den Stoff oder? Die Hände waschen muss ich dann trotzdem, aber ich verstehe den Sinn von Fingern oder Handjob nicht. Ok, fremde Hand am Geschlecht ist aufregend, aber sie muss mir wie ein Navi sagen, wo ich mit den Fingern hin "fahren" muss, weil ich nicht fühlen kann, wo es gut für sie ist. Ist es normal, dass Frauen von Männer gefingert werden wollen?
Unsere Antwort
Es ist normal, wenn eine Frau von einem Mann gefingert werden möchte. Es ist genauso normal, wenn sie das nicht möchte. Entscheidend ist ja, dass es deine Freundin von dir möchte. Ihr scheint das etwas zu geben. Wenn sie feucht wird, merkst du auch, dass sie das sexuell erregt. Du machst also sicher etwas richtig.
Du schreibst dazu aber etwas entscheidendes: Sie muss dir wie ein Navi sagen, wo du mit den Fingern hinfahren sollst, weil du nicht fühlen kannst, wo es für sie gut ist. Beim Fingern wäre es gut, wenn es für beide interessant, angenehm und/oder erregend ist. Für dich ist es das offenbar nicht. Du berührst ihr Geschlecht nur für sie. Da verstehe ich, dass du das nicht möchtest.
Du selbst entscheidest, ob du deine Freundin mit oder ohne Unterhose fingern möchtest oder gar nicht. Möglicherweise gibt es Alternativen für deine Freundin. Hast du das mit ihr schon mal besprochen? Sie könnte sich zum Beispiel selbst fingern und du dich selbst, und ihr könntet das gemeinsam tun.
Wenn es keine Feuchtigkeit gäbe, würdest du deine Freundin dann eigentlich gern fingern? Berührst du ihr Geschlecht grundsätzlich nicht gern, oder wäre das gar kein Problem, wenn es trocken wäre? Wenn es wirklich einfach die Flüssigkeit ist: Ich sehe kein Problem darin, dass du die Hände nachher wäscht. Du kannst deiner Freundin sagen, dass das für dich so angenehmer ist und du einfach nicht so auf Geschlechtsflüssigkeit an den Fingern stehst. Möglicherweise reicht schon ein feuchtes Tuch am Bett, wo du deine Finger nachher abwischen kannst. Es gäbe auch die Möglichkeit, dass du dir Latex-Handschuhe anziehst.
Du schreibst auch so, als hättest du etwas Stress, weil du nicht weisst, welche Berührungen für sie gut sind. Ich habe weiter oben geschrieben, dass du idealerweise auch Spass dran hast. Hierbei hilft, wenn du das weibliche Geschlecht, also ihre Vulva und ihre Vagina, erregend findest. Das tust du jetzt möglicherweise nicht. Vielleicht bist du aber neugierig und wüsstest gern mehr über das weibliche Geschlecht? Dann wäre es gut, wenn du es dir genauer anschauen und mit dem Finger erkunden könntest. Schön wäre es auch, wenn ihr euch zusammen ihr Geschlecht anschauen könntet und sie dir etwas darüber erzählen könnte. Dadurch wird es vertrauter für dich.
Dinge, die wir öfter machen, werden uns vertrauter. Orte, die wir öfter sehen und berühren, werden uns vertrauter. Und dann ist es oft so, dass wir sie nicht mehr abstossend oder unangenehm finden, sondern sie werden normal oder sogar angenehm und erregend. Angenommen, du wärest grundsätzlich eigentlich interessiert an ihrem Geschlecht und einfach durch die Flüssigkeit davon abgehalten, es zu entdecken und zu erforschen. Dann würde ich wirklich schauen, eine Variante (Waschbecken oder feuchtes Tuch) zu finden, wo du es erforschen kannst und dich trotzdem nachher wohl fühlst. Vielleicht wird das mit der Zeit immer weniger wichtig mit dem Abwaschen, weil du dich mit der Geschlechtsflüssigkeit vertraut machst. Ich möchte dir dazu auch unsere Tipps zum Petting empfehlen.
Aus meiner Sicht ist jede Variante okay, von "Geschlecht gar nicht anfassen" bis hin zu "sich mit dem Geschlechtsgeruch vertraut machen". Ich denke, es wäre aber schon wichtig, dass du mit deiner Freundin offen darüber redest, falls du das nicht eh schon tust. Denn nur so könnt ihr deine und ihre Bedürfnisse wirklich ernst nehmen.
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Frage Nr. 41587 von 26.07.2026
Hallo Lilli,
Ich wollte mal fragen, kann man eure Übungen zu oft machen? Also kann es sein, dass das Gehirn manchmal auch ein/zwei Tage Pause braucht, um gelerntes zu verarbeiten oder kann ich am Tag so oft üben wie ich will, ohne dass es kontraproduktiv ist?
Zu den Übungen: ich möchte beim sex öfter kommen können und auch öfter für mich selbst Lust empfinden. Dafür will ich lernen auf neue Arten zum Orgasmus zu kommen. Gerade ist es für mich sowohl allein als auch beim sex schwierig zu kommen.
Die Stimulation (kreisende Bewegungen auf meiner klit) fühlen sich fast die ganze Zeit nichtssagend und langweilig an und es wird für mich immer erst kurz vor dem Orgasmus lustvoll. Und das sind dann insgesamt wirklich so 3 sek vor dem Orgasmus und dann nochmal der Orgasmus auch 3 sek ca. Davor ist es anstrengend und wenn ich alleine bin auch langweilig. Dadurch dass ich die Erregung erst kurz vor dem Orgasmus spüre und er dann auch direkt kommt, wenn ich nicht sofort unterbreche, fällt es mir schwer, die Übungen zu machen. Wie genau würdet ihr mir das üben denn empfehlen?
LG, dankbarer Leser (w)
Unsere Antwort
Ich würde dir empfehlen, die Übungen vorerst mal ohne sexuellen Kontext beziehungsweise ohne sexuelle Erregung zu machen, und sie erst später in dein Selbstbefriedigungs-Ritual einzubauen.
So wie du es beschreibst, hast du dir einen «mechanischen» Erregungsmodus - wie wir ihn in der Sexocorporel-Therapie nennen - angeeignet. Dieser funktioniert gut, um in relativ kurzer Zeit zu einem Orgasmus zu kommen. Er ist aber etwas weniger geeignet, auch während der sexuellen Aufbauphase eine genussvolle Erregung zu erleben, die nachhaltig befriedigend wirkt. Das hast du ja selbst schon gut beschrieben, dass du nur die 3 Sekunden vor und während dem Orgasmus als wirklich erregend und spannend erlebst.
Es gibt andere Erregungsmodi, also andere Arten, deine Erregung wahrzunehmen und zu steigern, die zum Beispiel schon in der Aufbauphase erregender und genussvoller sind, und die zu einem Orgasmus führen können, der als intensiver, nachhaltiger und befriedigender erlebt wird und bei dem auch intensiveres emotionales Erleben möglich wird.
Genauso wie du dir deinen jetzigen (mechanischen) Erregungsmodus angeeignet hast, kannst du auch andere Erregungsmodi erlernen, wie zum Beispiel den wellenförmigen Erregungsmodus, welcher dir andere und erweiterte Erlebensmöglichkeiten bieten.
Aktuell nutzt du zur Erregungssteigerung das Reiben an deiner Klitoris auf eine mechanische Art (deshalb nennen wir ihn im Sexocorporel-Konzept den «mechanischen» Erregungsmodus). Das heisst, dass du deine Klitoris (w) oder Penis (m) mit wiederholten, gleichartigen Bewegungen stimulierst. Wahrscheinlich hältst du deinen Körper ruhig und spannst Teile von ihm an, zum Beispiel die Beckenbodenmuskeln, Bauch, Po und/oder Beine, um die Erregung zu steigern. Deine Atmung ist wahrscheinlich relativ schnell und oberflächlich, insbesondere zum Orgasmus hin.
Beim «wellenförmigen» Erregungsmodus ist der Körper während der sexuellen Erregung in Bewegung (statt angespannt unbewegt), und zwar in Form der doppelten Schaukel, das heisst das Becken schaukelt vor und zurück und der Oberkörper bewegt sich ebenfalls fliessend öffnend und schliessend. Der Beckenboden wird bewusst wahrgenommen und mit ihm gespielt, in dem er wechselnd leicht angespannt und dann wieder losgelassen wird. Und der Atem fliesst bis tief in den Bauch - das hilft das genussvolle Empfinden im Beckenraum zu verstärken.
Ich empfehle dir, die verschiedenen Aspekte zuerst einzeln zu üben, ohne sexuelle Erregung. Also Bewegung in den Körper bringen mit der Beckenschaukel. Dann die Bauchatmung zu üben. Und das Spiel mit den Beckenbodenmuskeln. Diese Übungen kann man eigentlich nicht zu oft machen.
Das Stimulieren an der Klitoris, also Üben in sexueller Erregung im mechanischen Erregungsmodus, das kann schon zu viel werden, wenn es zu häufig gemacht wird. Das kann zu einer Überstimulation führen, und der Körper geht dann in einen Abwehrmodus, gibt also klare Zeichen, dass er nicht noch weiter stimuliert werden möchte. Es gilt also unbedingt, auf deine Körperzeichen zu achten und mit ihnen zu kooperieren.
Übe also zuerst die körperlichen Fähigkeiten "Bewegung", "Bauchatmung" und "Spiel mit dem Beckenboden" einzeln und ausserhalb von sexueller Erregung. Dann kannst du beginnen, sie miteinander zu kombinieren. Also zum Beispiel im Liegen in den Bauch einatmen und das Becken nach hinten schwingen, dann Ausatmen und das Becken nach vorne bringen. Wenn auch das gut geht, kannst du noch den Beckenboden anspannen beim Ausatmen und ihn locker lassen beim Einatmen. Wiederhole das regelmässig, bis dein Körper damit vertraut ist.
Dann kannst du beginnen, bei der Selbstbefriedigung zwischendurch mal einzelne Elemente einfliessen zu lassen, zum Beispiel die Beckenschaukel, oder ein tiefer Bauchatemzug. Bleibe vorerst nah an deinem bisherigen Erregungsmodus und streue nur einzelne Elemente des wellenförmigen Erregungsmodus ein, also zum Beispiel 90% machst du Selbstbefriedigung wie gewohnt, und 10% bringst du etwas vom neu Erlernten ein. So kannst du dir graduell deinen Erregungsmodus erweitern. Dein Körper braucht aber Zeit für die neuen Muster. Denn wenn du zu schnell alles probierst anders zu machen, wirst du vorübergehend aus der sexuellen Erregung rausfallen oder nicht mehr einfach zum Orgasmus kommen können, und das frustriert natürlich.
Mach es also in kleinen Schritten und wiederhole sie oft. Dies führt zum Erfolg.
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Frage Nr. 41584 von 26.07.2026
Ich bin männlich 19 Jahre. Ich war letztens das erste Mal am FKK Strand, weil es mich so erregt so viele nackte Menschen zu sehen und auch weil es mich erregt, mich selber nackt zu zeigen. Ich möchte wieder da hingehen. Ist es ok an den FKK Strand zu gehen,weil es einen erregt?
Unsere Antwort
Nein, das ist nicht ok. Menschen, die der Freikörperkultur anhängen, suchen keine sexuellen Begegnungen. Nacktheit bedeutet für sie ein Zustand der Freiheit und der Natürlichkeit. Sie möchten das gern in einer Gemeinschaft leben, die die gleichen Werte hat, wie sie. Darum sind FKK-Gebiete deutlich gekennzeichnet und oft auch eingezäunt. Menschen, die mit dem Ziel der sexuellen Erregung diese Bereiche aufsuchen, stören dort erheblich. Wenn du dabei erwischt wirst, wie du dich selbst erregst, die selbst befriedigst oder die erregt zeigst, machst du dich strafbar.
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Frage Nr. 41580 von 24.07.2026
Hallo -
mir wurde über Facebook ein sehr ausführliches und scheinbar wissenschaftlich begründetes Angebot für eine Reihe von gymnastischen Übungen zugespielt, mit denen man den Orgasmus bzw. vorzeitigen Samenerguss kontrollieren lernen kann. Dabei spielt offenbar der Bulbocavernosus eine entscheidende Rolle. Ist das seriös? Das Angebot läuft erwartungsgemäß auf eine Zahlungsaufforderung hinaus, die mit 20 € für einen "Vier-Wochen-Plan" nicht orbitant ist. Hintergrund könnte ja da schon sein, dass potentielle Interessenten denken: "Dafür kann man das ja mal testen ..."
Für eine Antwort bedanke ich mich im Voraus und mache euch Komplimente für eure großartige Arbeit hier!
Liebe Grüße
Unsere Antwort
Ich kenne das Programm natürlich nicht. Ich wäre aber vorsichtig. Es ist grundsätzlich gut, wenn du lernst, deine Beckenbodenmuskulatur anzusteuern und zu kontrollieren. Zu diesen Muskeln gehört auch der Bullbocavernosus. Ebenso wichtig ist es aber, dass du die Wahrnehmung in deinem Becken und in deinem Penis verbesserst, und es ist möglicherweise auch zentral, dass du über die Atmung lernst, dich beim Sex zu beruhigen. Viele Angebote zum Kontrollieren der Ejakulation sehen die Thematik verkürzt an und sind daher nur begrenzt hilfreich.
Hast du unser Kapitel über schnelle Ejakulation gelesen? Da stehen viele Tipps zum Üben drin. Sie sind gratis
. Wenn du Geld ausgeben möchtest, empfehle ich als Alternative zu dem Programm das Übungsbuch "Klappt's" von Michael Sztenc.
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Frage Nr. 41579 von 24.07.2026
Wäre es in Ordnung, wenn ich mit meiner Stiefschwester Sex hätte?
Unsere Antwort
Wir bekommen viele Fragen gestellt, in denen es darum geht, ob Stiefgeschwister Sex miteinander haben dürfen.
Gesetzlich gesehen spricht grundsätzlich nichts dagegen, eine sexuelle Beziehung mit deiner Stiefschwester oder deinem Stiefbruder zu haben. Wichtig ist aber, dass alle gesetzlichen Regelungen rund um das Schutzalter eingehalten werden. In diesem Text kannst du dich darüber informieren. Und natürlich ist Sex nur dann okay, wenn beide freiwillig mitmachen.
Vorher solltest du dir allerdings ein paar Sachen überlegen. Wenn ihr zusammen wohnt, und falls auch eure Eltern mit euch wohnen, solltest du dir überlegen, ob eine sexuelle Beziehung zwischen euch in der Familie für Probleme sorgen könnte. Überleg dir auch, was es in eurem Umgang und Zusammenleben verändern könnte, wenn deine Stiefschwester oder dein Stiefbruder nicht an einer solchen Beziehung interessiert ist. Oder wenn es aus irgendeinem Grund nicht mehr passt.
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Frage Nr. 41578 von 23.07.2026
Kann grosse angst einen orgasmus auslösen
Unsere Antwort
Ja, das kann passieren. Sexuelle Erregung beginnt mit einem Reflex im Körper, den du nicht bewusst steuern kannst. Er kann auch durch starke unangenehme Gefühle wie grosse Angst ausgelöst werden. Der Körper ist dann sehr angespannt. Und diese Anspannung kann die sexuelle Erregung sogar bis zu einer Entladung steigern. In diesem Text erfährst du mehr darüber.
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Frage Nr. 41577 von 23.07.2026
Meine Freundin und ich (beide 15) möchten miteinander schlafen. Wir haben es schon ein paarmal versucht, aber ich kann meinen Penis bei ihr nicht einführen, Sie sagt, dass sie dann ziemliche Schmerzen hat; im steifen Zustand ist er 19 cm lang und sein Umfang hat 14,5 cm. Wie kann ich trotzdem mit ihr Sex haben ?
Unsere Antwort
Ihr macht gerade die ersten sexuellen Erfahrungen miteinander. Es ist normal, dass da manches noch nicht so recht klappt. Auch Schmerzen können vorkommen. Das muss nicht heißen, dass es bei den nächsten Malen auch so sein wird. Probiert weiter aus, und redet miteinander darüber was weh tut und was angenehm ist.
Du schreibst wenig darüber, was ihr beim Sex genau macht. Deshalb kann ich mir das noch nicht so recht vorstellen. Miteinander Sex haben kann ganz unterschiedliches bedeuten. Bist du aktiv und sie liegt da? Was habt ihr bisher schon entdeckt, was euch in Stimmung bringt für Sex? Wie ist es, wenn du mit den Fingern in ihrer Vagina bist? Kann sie schmerzfrei Finger aufnehmen? Da habe ich noch ganz viele Fragen.
Mich würde vor allem interessieren, wie ihr die Vagina bereit macht für den Penis. Ist sie ausreichend sexuell erregt? Die Vagina wird gern massiert und die Durchblutung im Geschlecht wird angeregt durch Bewegung. Schaut euch bitte auch auf den folgenden Bildern an, wie die Vagina sich weitet in sexueller Erregung. Dann hat dein Penis gut Platz und gleitet einfach hinein und hinaus.


Es wäre sehr gut, wenn du deinen Penis still hältst und sie bewegt ihr Becken auf deinen Penis zu und nimmt ihn auf diese Weise auf. So kann sie bestimmen. Das kann helfen, um Angst zu verringern. Es ist häufig so, dass Angst vor Schmerzen die Schmerzen noch verstärkt. Dein Penis ist nicht zu groß, dennoch halte ich es für hilfreich, wenn du mal in diese Tipps schaust.
Wichtig ist deshalb, dass ihr langsam vorgeht und bei Schmerzen zu etwas übergeht, was keine Schmerzen macht. Es ist wichtig, dass ihr gut darüber redet, was möglich ist und was nicht. Es gibt viele Alternative Spielmöglichkeiten, welche ebenfalls Lust bereiten und Spass machen. Petting kann zudem die Erregung fördern, was die Vagina durchblutet und feucht macht.
Zudem kann eine hohe Muskelspannung dafür sorgen, dass das Aufnehmen des Penis Schmerzen macht. Dazu empfehle ich den Text über das Thema Schmerzen bei hoher Muskelspannung.
Zu wenig körperliche Erregung könnte ebenfalls ein Grund für Schmerzen sein. Dazu empfehle ich diesen Text.
Oft ist dieses Zusammenspiel eine Übungssache, welche etwas Erfahrung, Vertrauen und Zeit brauchen. Deshalb ist es hilfreich, wenn ihr immer wieder miteinander redet und eure Vorstellungen austauscht.
Schaut einfach mal, welche Erfahrungen ihr weiterhin macht. Unser Fragefenster macht nun Sommerpause. Du kannst uns auch danach berichten, wie es weitergegangen ist. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41575 von 23.07.2026
Zu 41535: danke für eure Tipps erstmal.
Ich hatte das Pproblem mit meinen Penis heute wieder am See. Diesmal hat es mich erwischt, als ich im Wasser war. Ich hab wieder eine starke Errektion bekommen. Ich hab erst gewartet, ob mein Penis wieder schlaff wird. Doch nach 10-15 min war er immer noch steif. Ich wollte nicht mit Erektion über den Strand laufen. Ich wusste mir nicht anders zu helfen, als im Wasser zu masturbieren. Ich bin etwas weg von all den abderen Mebschen geschwommen. Ich musste zweimal im Wasser ejakulieren, dass mein Penis wieder abschwellte. Mir war das eigentlich unangenehm, weil an eigentlich nicht im Badesee onaniert. Ich wusste mir nicht anders zu helfen...
Unsere Antwort
Der Tipp mit dem Wasser hat bei dir am See nicht funktioniert – das ist nicht weiter schlimm, bei manchen funktioniert er, bei anderen eben nicht.
Zu dem, dass du im See masturbiert hast: Das ist durchaus eine Option, auch wenn es nicht der übliche Ort dafür ist. Du hast in dem Moment einen Weg gefunden, mit einer für dich schwierigen Situation umzugehen, und das ist gut. Für die Zukunft kann es aber unpraktisch werden, weil eine Erektion oft plötzlich und in unpassenden Situationen kommt – deshalb lohnt es sich, noch ein paar weitere Strategien in der Hinterhand zu haben.
Drei Dinge, die vielen dabei helfen: Bewegung – wenn du dich bewegst, zum Beispiel ein paar Schritte gehst oder schwimmst, lenkt das den Körper ab, und die Erektion geht oft schneller zurück. Gedankliche Ablenkung – wenn du dich bewusst auf etwas ganz anderes konzentrierst, zum Beispiel ein Gespräch oder etwas, das du gerade siehst, hilft das vielen ebenfalls. Und Atmung – ruhiges, bewusstes Atmen kann direkt auf deinen Körper und damit auch auf die Erektion wirken. Probier am besten aus, was bei dir am besten funktioniert.
Als praktischen Kniff kannst du zusätzlich versuchen, deinen Penis in der Badehose hochzuklemmen und dann schnell ein Handtuch zu greifen, das du griffbereit hast.
Ich verlinke dir ein paar Texte zum Thema Beckenbodenmuskulatur – hier kannst du nachlesen, wie eine Erektion funktioniert und wie du über die Atmung Einfluss auf deinen Körper und deine Erektion nehmen kannst. Probier die Übungen dort gerne mal aus.
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Frage Nr. 41573 von 23.07.2026
Sind 10 Irgasmen gesund
Unsere Antwort
Was genau meinst du? Meinst du, ob es ungesund ist, 10 Orgasmen an einem Tag oder hintereinander zu haben?
Das ist völlig ok, solange du Spass daran hast. Wenn es sich für dich gut anfühlt und du dich wohl fühlst, ist das kein Problem.
Mach aber eine Pause, wenn dein Geschlecht wund wird, brennt, schmerzt oder gereizt ist. Dann braucht dein Körper Erholung.
Vielleicht merkst du aber, dass du das Gefühl hast, nie genug zu kriegen und dass dir der Drang nach Sex oder Selbstbefriedigung Probleme macht. Dann lohnt es sich, dem genauer nachzugehen. Dazu empfehle ich dir diesen Text.
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Frage Nr. 41572 von 22.07.2026
Hallo.
Ich bin w25. Wie kann ich für einen blowjob(Handjob) üben, wenn ich keinen Freund habe. Ich möchte das können weil ich die Vorstellung sehr erregend finde. Ist es ok wenn die Frau beim blowjob angezogen ist,während er nackt ist. Ich würde mich angezogen wohler bzw sicherer fühlen. Können männer es erregend finden wenn sie die Kleidung an hat.
Unsere Antwort
Blowjob und Handjob sind nicht dasselbe. Beim Blowjob stimulierst du den Penis mit dem Mund. Beim Handjob stimulierst du ihn mit der Hand.
Du musst das nicht vorher perfekt können. Du kannst das am besten mit einer anderen Person zusammen entdecken. Denn nicht alle Männer mögen genau das Gleiche. Wenn du einen Partner hast, kann er dir sagen oder zeigen, was ihm gut gefällt. Auch wenn du auf die Reaktionen deines Gegenübers achtest, kannst du merken, wie es ihm gefällt. Und du darfst auch sagen, wenn du unsicher bist oder etwas langsam ausprobieren möchtest.
Das heisst aber nicht, dass du dich nicht vorher informieren kannst. Ich empfehle dir zum Beispiel die Texte Fellatio: ihm einen blasen (Blowjob) und Handjob: Tipps zu lesen.
Natürlich ist es okay, wenn du beim Blowjob oder Handjob angezogen bist. Du musst dich nicht ausziehen, wenn du das nicht möchtest. Ja, es gibt Männer, die es erregend finden, wenn die Frau angezogen ist. Andere mögen etwas anderes. Das ist ganz unterschiedlich.
Und noch ein kleiner Hinweis: Beim Oralsex können sexuell übertragbare Infektionen übertragen werden. Ein Kondom kann dich davor schützen. Mehr dazu erfährst du in diesem Text.
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Frage Nr. 41570 von 22.07.2026
Hallo liebes Lilli Team. Danke für eure tolle Arbeit.
Ich bin männlich und 18 Jahre. Ich bin gerade mit meinem Fussball Team im Trainingslager. Wir sind ein kleiner Amateurverein. Wir übernachten auf dem Campingplatz in 2er Zelten. Mein Zeltmitbewohner (auch 18 Jahre) ist neu in der Mannschaft und ich habe gleich am ersten Abend gemerkt, dass er auf Männer steht. Er hatte eine Erektion, als er mich unter der Dusche angeschaut hat und im Zelt ist er mir dann auch näher gekommen. Das Ding ist, dass mich sein Körper auch extrem erregt hat. Ich hatte auch eine Erektion. Das kannte ich von mir noch gar nicht. Jedenfalls haben wir uns dann gegenseitig zum Samenerguss gebracht und hatten auch Anal und Oralsex. So ging das jetzt die letzten 3 Abende, dass wir Sex hatten. Ich hab ihm immer gesagt, dass wir leise sein müssen. Die anderen aus der Mannschaft sollen das nicht erfahren. Ich weiß auch gar nicht wie ich damit umgehen soll. Bisher war mir gar nicht bewusst dass ich schwul bin. Ich hatte noch nie Sex mit einem Mann vorher und auch nicht mit einer Frau. Wie gehe ich damit um?
Unsere Antwort
Viele Menschen erleben ihre sexuelle Orientierung nicht von heute auf morgen als eindeutige Gewissheit. Manchmal gibt es Erfahrungen, die überraschen und Fragen aufwerfen.
Du beschreibst, dass dich dein Zeltmitbewohner körperlich sehr erregt hat, ihr beide euch zueinander hingezogen gefühlt habt und der Sex für euch beide einvernehmlich war. Das ist erst einmal eine wertvolle sexuelle Erfahrung.
Finde in Ruhe heraus, welche Bedeutung sie für deine sexuelle Orientierung hat. Du kannst dich fragen: Hat mich vor allem dieser Mensch angezogen oder kann ich mir grundsätzlich vorstellen, Männer zu begehren? Habe ich mich bisher auch zu Menschen anderen Geschlechts hingezogen gefühlt? Hat sich daran etwas verändert?
Es gibt keinen Zeitdruck, dir ein Etikett zu geben. Manche Menschen wissen früh, dass sie homo- oder bisexuell sind. Andere brauchen Zeit und entdecken ihre sexuelle Orientierung erst nach und nach. Manche möchten sich auch gar nicht festlegen. All das ist in Ordnung.
Ich kann gut verstehen, dass du im Trainingslager niemandem davon erzählen möchtest. Gerade im Mannschaftssport kann die Sorge groß sein, wie andere reagieren. Überlege dir in Ruhe, wem du wirklich vertraust. Du bist nicht verpflichtet, dich zu outen oder jetzt sofort mit anderen darüber zu sprechen.
Vielleicht ist auch dein Zeltmitbewohner gerade mit ähnlichen Fragen beschäftigt. Wenn ihr euch beide wohl damit fühlt, könnte ein Gespräch darüber hilfreich sein – zum Beispiel wie ihr die Situation erlebt habt und was ihr euch für die Zeit nach dem Trainingslager wünscht.
Ein praktischer Hinweis: Wenn ihr weiterhin Sex habt, denkt bitte auch an Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen, zum Beispiel durch Kondome beim Analverkehr.
Du hast eine neue sexuelle Erfahrung gemacht, die dich überrascht hat. Gib dir die Erlaubnis, neugierig auf dich selbst zu schauen.
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Frage Nr. 41559 von 20.07.2026
Liebes Team,
ich möchte von Pornografie wegkommen. Pornos sind für mich in der Tat ein gutes Mittel der Selbstbefriedigung und helfen bei der Erregung, aber da gibt es so zwei Dinge die mich stören.
1. Die Frage nach den Produktionsbedingungen: ich hab mich viel damit beschäftigt; es gibt ja zum Beispiel auch feministische, sexpostivie Aktivistinnen die sich für Pornos aussprechen und an guten Drehbedingungen mitwirken. Sind aber letzlich doch wenige. Die sagen zwar auch, dass "Mainstream" Pornografie letzlich mittlerweile gut kontrolliert ist, aber naja: am Ende bleibt es letzlich doch ein Geschäft und wie genau die Bedingungen waren am Set, oder wenn es selbstersteller, verfizierter Content war, ob da nicht doch irgendeine Form von Druck (durch Armut, dominante Männer etc.) gewirkt hat, kann man ja nicht ganz ausschließen. Bei mir führt es dazu, dass ich darüber oft nachdenken muss im nachhinein. Klar bin ich am Ende auch nur Konsument und muss wie bei anderen Produkten auch hoffen, dass die Angaben zu "fairer / guter / geregelter" Produktion stimmen; aber trotzdem muss ich dann immer wieder drüber nachdenken. Das trübt den "Genuss".
2. Wenn ich mich ohne Pornografie befriedige, greife ich oft nach der Hälfte dann doch wieder dazu, um die Erregung zu steigern. Nicht süchtig oder zwanghaft, aber manchmal ist dann da doch so ein Drang. Und am Ende lenken die Bilder ja doch ab vom Nachspüren im Körper.
Ich halte überhaupt nichts von diesen Bewegungen, die den Verzicht von Pornografie oder sogar Mastrubation propagieren, um angeblich männlicher zu werden. Das ist ja dann am Ende doch wieder misogyn und höchst fragwürdig.... Aber ich glaube schon, dass ich vom Verzicht profitieren würde, was mein sexuelles Lernen angeht.
Kann man so einen strikten Cut machen oder probieren?
(m, 30)
Unsere Antwort
Ich würde dir keinen strikten Cut empfehlen. Die Pornos sind eine Erregungsquelle, die du dir angewöhnt hast. Wenn du sie jetzt einfach weglässt, funktioniert die sexuelle Erregung nicht mehr so gut. Es ist viel gescheiter, wenn du allmählich neue Erregungsquellen ausprobierst und übst, dich so zu erregen. Die Pornos kannst du dabei weiterlaufen lassen, aber du kannst die Aufmerksamkeit je länger, je mehr, auf andere Dinge hin lenken.
Bitte lies den Text "Wie kann ich für den Sex üben?", damit du verstehst, wie das mit dem Üben gemeint ist. Darin findest du auch einen Abschnitt über Pornos.
Nun ist die Frage: Was solltest du üben? Ich hätte da eine Idee. Du schreibst über Bewegungen, die den Verzicht von Masturbation propagieren, um angeblich männlicher zu werden. Davon halten wir hier bei Lilli auch nichts. Ich vermute schwer, dass Menschen, die das propagieren, persönliche Erfahrungen mit Masturbation gemacht haben, in denen ihr Männlichkeitsgefühl nicht gefördert wird.
Man kann eben auf unterschiedliche Weise Solosex machen. Je nachdem, wie man den Körper dabei einsetzt, entstehen andere Bilder, Gefühle und Gedanken. Es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob du gekrümmt auf einem Stuhl sitzt, den Körper anspannst und schnell reibst, oder ob du stehst und mit deinem Penis sozusagen in die Hand "penetrierst". Ersteres fördert nicht das Gefühl, ein starker, sexueller potenter Mann zu sein, zweiteres viel eher.
Hinzukommt, dass du deinen Körper so einsetzen kannst, dass du ihn intensiver spürst oder dass du ihn weniger intensiv spürst. Je weniger du deinen Körper spürst, desto wichtiger werden Erregungsquellen wie Fantasien oder Pornos. Wenn du deinen Körper intensiv spürst, wird er selbst zur Erregungsquelle. Für das intensivere Spüren ist Bewegung des Körpers beim Solosex sehr hilfreich.
Ich empfehle dir daher zum Üben diese Tipps für den Solosex.
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Frage Nr. 41558 von 20.07.2026
Guten Abend, ich bin ein Mann 69 und habe eine neue Partnerin.
Wir verstehen uns beim Sex sehr gut und haben alles gerne wie wir uns beim Sex verwöhnen.
Nun war es das erste mal und wir sind beide noch nicht zum Orgasmus gekommen. Das Liebesspiel war wunderbar.
Meine Frage ist, wenn ich bei Ihr in der Scheide die hin und her Bewegungen mache, haben wir es beide sehr gern und ich habe das Gefühl das ich manchmal kurz vor dem Orgasmus war. Vom Gefühl her sage ich aber das ich die Umarmung meines Gliedes in Ihrer Scheide gerne noch fester gehabt hätte.
Meine Frage: kann Sie bewußt den Druck Ihrer Scheide auf mein Glied erhöhen oder geht das nur im Reflex wenn wir beide zum Orgasmus kommen ? Oder können Sie mir noch andere Empfehlungen geben?
Danke und weiter so, Viele Grüße !!
Unsere Antwort
Zuerst mal: schön, dass ihr euch beim Sex sehr gut versteht. Das es beim ersten Mal nicht gleich klappt, ist völlig normal. Eure Körper müssen sich erst aneinander gewöhnen. Das heisst, wenn ihr miteinander Sex habt, dann übt ihr zunächst einmal miteinander. Und mit der Übung klappt es dann in der Regel immer besser. Ich empfehle euch dazu sehr diese Tipps für den Vaginalverkehr.
Die Beckenbodenmuskulatur umschliesst die Vagina. Eine Frau kann lernen, sie bewusst anzusteuern. Es kann für den Penis reizvoll sein, wenn die Frau die Muskeln abwechselnd entspannt und entspannt. Wie weit deine Partnerin das für sich schon entdeckt hat, weiss ich nicht. Sicherlich wären für sie diese Tipps zum Spiel mit der Beckenbodenmuskulatur und diese Tipps zur Beckenschaukel interessant.
Auch du kannst etwas machen: Möglicherweise bist du dir von Solosex gewöhnt, den Penis mit mehr Muskeldruck zu stimulieren. Es könnte zum Beispiel sein, dass du ihn mit deiner Hand fest greifst. Ein Händedruck wird schnell mal stärker sein als der Druck, den der Penis in der Vagina erlebt. Es könnte also sein, dass sich dein Penis einfach stärkeren Druck gewöhnt ist.
Du kannst deinen Penis empfindlicher machen für leichteren Druck. Das empfehle ich dir auf jeden Fall, denn dann bist du nicht abhängig von dem, was deine Partnerin macht. Ich empfehle dir, dass du das allein, in aller Ruhe übst. Das Ziel des Übens könnte zum einen sein, dass du den Penis an leichtere Berührungen gewöhnst, und zum anderen, dass du durch Bewegen deines Beckens und deiner Beckenbodenmuskeln für bessere Durchblutung im Penis und dem Beckenbereich sorgst. Denn wo die Durchblutung besser ist, spürt man mehr. Bitte lies dazu auch diesen Text. Er verweist dich auf weitere Übungstipps.
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Frage Nr. 41546 von 19.07.2026
Hallo!
Ich bin weiblich, 59 Jahre alt, seit 31 Jahren verheiratet und habe seit einem Jahr eine ADHS Diagnose. Zur Zeit nehme ich Elvanse (70mg), bin aber nicht sicher, ob das Medikament hilft.
Zudem habe ich Hashimoto-Thyreoditis, wogegen ich seit Jahren Euthyrox nehme.
Da das ganze Thema sehr komplex ist (Hashimoto+ ADHS+ Menopause) bin ich inzwischen dabei, mit diversen Ärzten Termine auszumachen (Gynäkologin, Psychologe, Endokrinologe). Das dauert aber ????.
Nun habe ich Eure Seite gefunden und erhoffe mir eine Antwort/ Einschätzung zu meiner Situation.
Im Laufe meines Lebens hatte ich immer „Probleme“ zum Orgasmus zu kommen. Eine Stimulation über die Vagina alleine hat mich selten dazu gebracht. Oft brauche ich zusätzlich die Stimulation der Klitoris. Sexspielzeug, „Kino im Kopf“ und / oder Pornos helfen auch. All das führt dazu, daß der Sex mit meinem Mann oft nur für ihn zum Höhepunkt führt. Damit war bin ich oft auch okay, weil es mir auch Freude und Befriedigung bringt, ihn zu befriedigen.
Allerdings gab es Zeiten, zu denen Sex „einfacher“ war:
Eine Zeit lang hatte ich die Einnahme von Euthyrox ausgesetzt. In dieser Zeit war ich sehr viel leichter erregt und wir haben viel neues ausprobiert (Outdoor Sex, Swingerclub, neue Sextoys). Mein TSH war dann aber irgendwann bei 118 und meine Ärztin warnte mich vor einem Schilddrüsen-Koma. Also wurde ich erneut eingestellt.
Mein TSH war bei 135mg bei 0,015, ist nun mit 100mg bei 4. Ich möchte ihn wieder etwas senken und nehme aktuell (nach Absprache mit meiner Hausärztin) 112mg, um im Ganzen wieder etwas aktiver zu werden. Ende des Jahres habe ich einen Termin beim Endokrinologen.
Im vergangenen Jahr, hatte ich mich von meinem Mann getrennt. Als er jemanden Neues kennen gelernt hat, habe ich jedoch alles daran gesetzt, ihn zurück zu gewinnen.
Ich habe in dieser Zeit meine ADHS-Diagnose bekommen und einiges darüber gelernt. Diese Erkenntnisse haben mir sehr geholfen, auch meinem Mann einiges zu erklären, was unsere Beziehung belastet hat (Chaos, Vergesslichkeit, starke Emotionalität, …).
Wir hatten auch während er mit der anderen Frau zusammen war Sex miteinander (war mit ihr wohl bei weitem nicht so gut für ihn). In diesen Situationen war ich auch wesentlich leichter erregbar, als vor unserer Trennung und auch nach unserer Wiedervereinigung. Vielleicht, weil es „verbotener“ Sex war?
Wir haben seitdem wesentlich häufiger Sex miteinander und meinem Mann gefällt das immer sehr. Nur mir fehlt der Orgasmus oft.
Ich habe in diesem Jahr (durch Liebeskummer und eine Ernährungsumstellung) außerdem mein Gewicht von ~105 kg auf 70 kg reduziert.
Kann es sein, daß ADHS und die dadurch andere Verarbeitung von Dopamin und Adrenalin in meinem Gehirn, mein Empfinden beim Sex beeinflussen?
Ich hätte gerne, daß ich schneller und einfacher kommen kann.
LG
P.S.: Eure Seite ist toll!
P.P.S.: Ich hoffe, die „Frage“ ist nicht zu konfus gestellt ????
Unsere Antwort
Dein Thema mit dem Orgasmus "Eine Stimulation über die Vagina alleine hat mich selten dazu gebracht." ist zunächst einmal weit verbreitet. Wenige Frauen kommen durch vaginalen Geschlechtsverkehr ohne aktive Lernschritte zum Orgasmus. Der Innenraum Vagina ist bei vielen erstmal ein weißer Fleck auf ihrer Körperlandkarte. Der außenliegende Teil der Klitoris wird viel häufiger erforscht und erkundet.
Mich interessiert unabhängig von den Medikamenten und Vorerkrankungen aus sexualtherapeutischer Sicht zunächst, wie du deinen Körper beim Geschlechtsverkehr einsetzt. Holst du dir durch deine Körperbewegungen aktiv die Stimulation, die sich für dich gut anfühlt? Wie viel spürst du in deiner Vagina? Macht ihr ein Vorspiel und wie läuft das ab?
Mir scheint es so, als hättest du schon eine gut gefüllte Schatzkiste an Dingen, die dir zu einem Orgasmus verhelfen. Deine bisherigen Schätze sind: Stimulation der Klitoris, Sexspielzeug, Fantasien und Pornos. Zu diesen bereits vorhandenen Schätzen könntest du durch Übung noch ein paar hinzufügen, die mehr mit dem körperlichen Spüren zu tun haben. Denn das ist eine ganz besonders krisenfeste Ressource für die Sexualität. Beachte dabei auch, dass es schon ein recht hoher Anspruch ist, dass die Sexualität ohne zusätzliche Stimulation an der Klitoris gehen sollte.
Insbesondere empfehle ich dir, dein Gespür und die Durchblutung im Beckenraum zu fördern. Das vaginale Erleben wird dadurch spannender. Sowieso lege ich dir sehr ans Herz, dich beim Sex zu bewegen. Der Fokus auf Bewegung ist hilfreich, weil du dann mehr spannendes im Körper erlebst. Das bedeutet, es wird weniger nötig auf Fantasiequellen zu setzen. Es gibt einige Wahrnehmungen, die aktuell nett und leicht prickelnd sind, aber nicht primär wirklich aufregend und erst mit der Übung erregender und erfüllender werden. Der Körper selbst wird zu etwas, was spannend ist und du angenehm erlebst. Zum Beispiel beim Spiel mit deinen Beckenbodenmuskeln.
Nun zu deiner konkreten Frage zu Zusammenhängen von ADHS und deinem Empfinden beim Sex: Ganz allgemein würde ich sagen "Nein, dein Empfinden beim Sex beeinflusst es nicht." Also dir ist trotzdem die komplette Bandbreite an körperlichen sexuellen Empfindungen zugänglich. Es kann allerdings gut sein, dass du schneller frustriert bist, wenn es sich beim Sex nicht besonders aufregend oder angenehm anfühlt. ADHS kann also insofern schon deine sexuelle Erregung negativ beeinflussen. Bei Menschen mit ADHS wäre also Achtsamkeit ein Thema. Das bedeutet, lernen, das was ist, zu akzeptieren und das positive darin zu sehen. Viele Menschen mit ADHS haben vergleichsweise größere Schwierigkeiten den Käse zu sehen statt nur die Löcher. Bei deiner Beschreibung klang das jetzt nicht so durch. Es wäre interessant, zu schauen wie das bei dir ist.
Wenn du nun beim Sex frustriert bist, weil der nicht wahnsinnig spannend ist, hat das Auswirkung auf dein weiteres sexuelles Erleben. Die andere Dopaminverarbeitung ist deshalb schon beteiligt an größeren Herausforderungen. Vor allem dann, wenn die körperliche sexuelle Erregung von sich aus nicht wahnsinnig gut funktioniert. Die sexuelle Erregung ist eine Bilanzrechnung aus erregenden Quellen und störenden Faktoren. Je mehr erregende Quellen du für dich entdeckt hast, desto weniger können die störenden Faktoren Einfluss nehmen
Bis du etwas neues als angenehm und/oder erregend erlebst, braucht es einige Wiederholungen. Auch hier bist du mit ADHS besonders gefordert, die Motivation aufrecht zu erhalten. Ich sage das vorneweg, damit du dir rechtzeitig überlegen kannst, wie du mit Motivationstiefs umgehst. Es ist ratsam, dass du das Üben so gestaltest, dass du schnell belohnende Resultate bemerkst.
Die sexuelle Erregbarkeit bei ADHS ist nicht anders. Allerdings ist bei ADHS ganz grundsätzlich die Suche nach "dem Kick" hoch, also wichtig. Und somit kann es auch für die Sexualität wichtig sein. Da kann zum Beispiel das Verbotene besonders reizvoll sein. Das hat nichts mit der sexuellen Funktion zu tun sondern mit einer emotionalen Suche. Das Aufregende scheint auch bei dir wichtig zu sein. Dann spielt Dopamin schon eine Rolle. Immer wenn wir etwas aufregendes erleben, kommt Dopamin mehr ins Spiel.
Über die Medikamente sollen am besten deine behandelnden Ärzt*innen etwas sagen. Unabhängig davon ist sexualtherapeutisch mit den oben genannten Anregungen viel erreichbar.
Wir sind keine Endokrinologie Spezialisten. Dennoch erscheint es uns wichtig für deine körperliche Gesundheit, dass der Schilddrüsenwert im normalen Bereich ist. 118 ist erheblich zu hoch. Eigentlich sollte der Wert nicht höher als 4 sein. Ein Aussetzen der Medikamente für einfachere Sexualität würden wir nicht empfehlen. Da gibt es, wie oben beschrieben, andere Möglichkeiten, die deine Gesundheit nicht gefährden.
Du schreibst, dass du das Orgasmusthema immer hattest. Da liegt die Vermutung nahe, dass es nicht erst durch die Schilddrüsenerkrankung ausgelöst wurde. Es könnte aber gut sein, dass es durch die Erkrankung verstärkt wurde.
Zu den Zusammenhängen zwischen Schilddrüsenerkrankungen und sexueller Funktion ergibt sich laut aktueller Studienlage (abgerufen über OpenEvidence KI) ein recht eindeutiges Bild: Frauen mit Schilddrüsenerkrankung (Über- oder Unterfunktion) haben ein etwa 2 fach erhöhtes Risiko für Beeinträchtigungen der sexuellen Funktion. Das betrifft sexuelles Verlangen, Orgasmusfähigkeit, Erregung und Lubrikation sowie sexuelle Zufriedenheit. Viele sexuelle Funktionsstörungen sind unter Medikation reversibel, Orgasmusstörungen bleiben allerdings auch bei entsprechender Medikation häufig bestehen. Das bedeutet, dass für eine vollständige Normalisierung der Orgasmusfähigkeit zusätzlich zum Beispiel sexualtherapeutisch unterstützt werden sollte.
Der Zusammenhang zwischen Schilddrüsenerkrankung und sexueller Funktion wird durch verschiedene Faktoren vermittelt:
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Hormonelle Veränderungen: Schilddrüsenüberfunktion erhöht das sexualhormonbindende Globulin (SHBG) und senkt freies Testosteron, was negativ mit der sexuellen Funktion korreliert
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Psychische Faktoren: Depressive Symptome sind bei beiden Schilddrüsenfunktionsstörungen häufig und korrelieren stark mit sexueller Dysfunktion
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Autoimmunität: Bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis) verstärkt die Autoimmunität zusätzlich die sexuelle Dysfunktion, insbesondere das sexuelle Verlangen
Solche Beeinträchtigungen durch eine Erkrankung bedeuten für dich lediglich, dass die Ausgangsbedingungen etwas schwieriger sind als bei anderen Menschen ohne diese Vorerkrankung.
Wenn du Elvanse nimmst und gleichzeitig die genannten extremen Schilddrüsenwerte (wie TSH 0,015 oder 118) vorliegen, hast du zwei völlig unterschiedliche Faktoren, die dein Hormon- und Nervensystem gleichzeitig manipulieren. Das sollten die behandelnden Ärzt*innen auf jeden Fall berücksichtigen und gut beobachten, wie du die beiden Medikamente in Kombination verträgst.
Du kannst uns einfach wieder schreiben. Beachte allerdings, dass unser Fragefenster am Sonntag in die Sommerpause geht.
Noch ein Tipp am Rande für den Fall, dass du gerne liest: das Buch von Mandy Mangler: "Don’t miss the clitoris" können wir empfehlen. Es beschreibt die Klitoris (also das ganze Schwellkörperorgan) als unser Haupterregungsorgan und hört auf mit dem Mythos vom „vaginalen“ Orgasmus, der angeblich vollwertiger sein sollte. Möglicherweise erhältst du durch das Buch ganz neue Einblicke in die sexuelle Erregungs- und Orgasmusfähigkeit der Frau.
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Frage Nr. 41542 von 18.07.2026
hallo,
ich (w19) rasiere mich jetzt schon, seitdem ich 11/12 bin.
mir fällt jedesmal auf, dass sich in meinem intimbereich sehr viele rasierpickel bilden. ich weiß, dass das normal ist, ich habe schon mehrere rasierer ausprobiert, mehrere rasierschäume, gele usw. auch nach dem duschen hab ich schon vieles probiert & trotzdem bekomme ich jedesmal beim rasieren extrem viele rasierpickel.
hättet ihr vielleicht tipps dagegen?
dankeschön :)
Unsere Antwort
Ja, du hast recht. Rasierpickel im Intimbereich sind häufig. Oft kommt es dabei zum Einwachsen von Haaren und zur Bildung von kleinen Pickeln. Das passiert besonders am Venushügel.
Ein Tipp ist: Rasier in Richtung des Haarwuchses und nicht dagegen. So reizt du die Haut weniger und Haare wachsen seltener ein. Du kannst auch ausprobieren, die Haare nur zu trimmen statt ganz glatt zu rasieren. Viele bekommen dann deutlich weniger Pickel. In diesem Text findest du weitere Tipps für die Entfernung der Haare am Geschlecht.
Wenn die Pickel stark entzündet sind, weh tun, eitern oder immer wieder schlimmer werden, lass das bitte von einem Arzt oder einer Ärztin anschauen.
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Frage Nr. 41541 von 18.07.2026
Hallo,
ich bin weiblich, 20 Jahre alt, und hatte bisher mit sechs verschiedenen Männern Sex. Ich habe dabei immer Lust, bin sehr erregt und fühle mich wohl. Trotzdem bin ich noch nie zum Orgasmus gekommen.
Oft habe ich das Gefühl, dass ich kurz davor bin, aber dann passiert einfach nichts.
Ich habe mich außerdem noch nie selbst befriedigt, deshalb weiß ich nicht, ob ich überhaupt alleine einen Orgasmus bekommen könnte.
Ist das in meinem Alter noch normal?
Unsere Antwort
Es ist normal, dass du noch auf Entdeckungsreise bist. Du bist dich bereits am Ausprobieren und hast festgestellt, dass du dich dabei wohl fühlst. Das sind super Voraussetzungen, um weiter zu experimentieren.
Meistens ist es so, dass du in der Selbstbefriedigung sehr viel über sich selbst erfahren kannst. Wenn du dir das vorstellen kannst, möchte ich dich dazu motivieren, deinen Körper selbst zu entdecken. Du wirst mit der Zeit entdecken, wie du bei dir selbst Lust und körperliche Erregung auslösen kannst.
Was einen erregt, wie man sich zu einem Orgasmus stimulieren kann, ist ein lebenslanger Lernprozess. Du kannst es damit vergleichen, wie du ein neues Instrument übst. Das heisst also, dass es mehrere Erfahrungen braucht, bis du merkst, was für dich erregend ist. Die folgenden Texte können dich beim Lernen unterstützen:
Du hast bereits Lust verspürt und warst dabei auch erregt. Hier wäre spannend, was es war, dass dich erregt hat. War es eine bestimmte Berührung am Körper? Zum Beispiel deine Brüste oder deine Vulva, Klitoris oder Vagina? Oder war es eine Vorstellung oder bestimmte Gefühle, welche die Erregung ausgelöst haben?
Es gibt einige Texte dazu, welche dir helfen können, auf diese Entdeckungsreise zu gehen und auszuprobieren:
- Wie funktioniert sexuelle Erregung?
- Erregung zum Orgasmus: Tipps für Frauen
Viel Spass beim Entdecken!
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Frage Nr. 41539 von 18.07.2026
Sex nach Gebärmutterentfernung
Unsere Antwort
Nach einer Gebärmutterentfernung kannst du wieder Sex haben, und du kannst den Sex wieder geniessen. Manchmal braucht das etwas Zeit und Übung. Infos und Tipps zu diesem Thema findest du in diesem Text.
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