Frage Nr. 41174 von 09.05.2026
Hallo, (bin m19) meine erste freundin hat gestern das erste mal bei mir übernachtet. Ich hatte vorher eure Tipps gelesen und das mit dem kondom vorher geübt, also ging alles ganz super. Jedoch hatte ich ziemlich Probleme und war sehr unsicher wie es eigentlich genau weitergeht nach dem samenerguss. Meine Freundin schlief recht schnell ein, während ich im Bad noch das kondom wegmachte und meinen penis sauber machte (Wir hatten vorher vereinbart, dass wir ganz nackt schlafen wollen). Ich hatte aber fast keinen platz mehr im Bett als ich zurückkehrte. Ich dachte, das beste wäre vielleicht, in seitenlage neben meine freundin zu liegen, so dass sie vor meinem bauch liegt und ich sie umarmen kann von hinten, das gefiel ihr recht gut. Ich machte dann das Licht aus. Ich war aber mega nervös und dachte daran, was wir vorher zusammen gemacht hatten, sprich mein penis wurde erneut steif. Ich konnte einfach nicht einschlafen und hatte die ganze zeit eine erektion und lusttropfen. Als ich nicht aufpasste, stiess ich mit meiner eichel an die Pobacke von meiner Freundin, sprich mein sperma war danach auf ihrem Po. Ich wischte es mit der bettdecke einfach trocken, überall wo ich etwas feuchtes auf ihrem po tasten konnte. Danach drehte ich mich weg von ihr. Es war aber unbequem und ich drehte mich wieder zurück, dann kam meine eichel schon wieder an ihrem po an. Also wischte ich ihren Po nochmal trocken. Sie wurde aber wach davon, machte das Licht an und fragte, ob alles okay sei. ich war etwas überrumpelt und sagte, dass ich nur schnell mal auf toilette müsste. Ich lief dann mit meiner vollen erektion an ihr vorbei zum wc und sie schaute etwas verdutzt auf meinen ständer, wo vorne schon wieder lusttropfen rauskamen und fäden zogen. Auf dem wc hab ich dann gleich zwei mal selbstbefriedigung gemacht, um meine erektion loszuwerden. Danach versuchte ich meinen penis mit klopapier so gut es ging trockenzuwischen und legte mich wieder nackt zur Freundin. Dann konnte ich einschlafen und mein penis gab glücklicherweise ruhe.
Ich weiss nicht ganz, was ich von unserem ersten Mal halten soll und es ist mir unangenehm mit ihr darüber zu reden. Für mich war es voll stressig, ständig aufzupassen, dass sie nicht aus Versehen schwanger wird. Oder mach ich mir da einfach viel zu viele Gedanken? Hätte ich sie einfach fragen sollen, ob sie vielleicht Lust auf eine zweite Runde mit mir hätte, anstatt aufs WC zu verschwinden? Denkt ihr, sie hat es durchschaut, weshalb ich aufs WC musste?
Muss man überhaupt zusammen einschlafen? Oder wäre es auch okay, wenn sie im bett schläft und ich schlafe einfach in einem schlafsack auf dem boden von meinem zimmer? Ich fühl mich echt unwohl, weil ich vorher noch nie eine Frau nackt gesehen habe.
Unsere Antwort
So wie du die Situation beschreibst, geht es vielen Leuten. Das erste Mal oder, wie wir bei Lilli gerne sagen, die ersten Male sind oft sehr aufregend und nicht immer total entspannt. Es kommt sogar regelmässig vor, dass Menschen ihr erstes Mal als unbefriedigend oder negativ erleben. Viele dieser Menschen geniessen aber später ein sehr zufriedenes, erfülltes Sexualleben. Weil wir im Laufe des Lebens vieles lernen und bei unserer Sexualität ein Leben lang lernen. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.
Nach deiner Beschreibung musst du dir wegen einer Schwangerschaft keine großen Sorgen machen. Damit eine Schwangerschaft entstehen kann, müsste Sperma direkt in die Vagina gelangen. Das scheint bei euch nach deiner Beschreibung nicht passiert zu sein. Und dass du danach wieder erregt warst, ist nichts Ungewöhnliches. Dafür musst du dich wirklich nicht schämen.
Es ist grundsätzlich eine gute Idee, miteinander darüber zu reden, wie es einem geht, auch in der Sexualität. In diesem Text erfährst du, warum über Sex reden hilfreich und erotisch sein kann.
Und ja: Es ist natürlich auch möglich zu fragen, ob jemand Lust auf eine zweite Runde hat. Gleichzeitig ist es aber genauso verständlich, dass du in der Situation erstmal nervös und unsicher warst, weil alles neu ist.
Zu deiner Frage mit dem Einschlafen: Man muss nicht unbedingt die ganze Nacht eng zusammen schlafen. Wenn man merkt, dass man besser schläft, wenn man etwas mehr Platz hat oder getrennt schläft, dann ist das völlig okay. Viele Leute kuscheln oder schlafen erst zusammen ein und schlafen später getrennt weiter. Wichtig ist vor allem, dass ihr euch beide wohlfühlt und darüber sprecht, was ihr gerne wollt.
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Frage Nr. 41173 von 09.05.2026
Hey Team,
ich bin 30j und männlich und bis vor einer Woche hatte ich noch nie intimen Kontakt mit einer Frau. Ich habe dann meinen ersten Kuss erlebt und Oralsex. Dabei wurde mein Penis auch leicht steif, aber nichts zum Vergleich, wie sonst beim Masturbieren. Daher kam es nicht zum Geschlechtsverkehr. Das kann ich mir damit ein wenig erklären, das es vermutlich zu viel neue Stimulation war und ich auch sehr aufgeregt war. Meine Partnerin hat dann noch mit Fingerspiele eine weile versucht die Erektion zu erhöhen aber ohne Erfolg, so das wir abgebrochen haben.
Nun habe ich seit dem das Problem, das ich gar keine steife Erektion wie vorher habe. Gleichermaßen ist meine Sexuelle Lust, die sonst recht leicht zu triggern war, wie weggeblasen. Was mich aber am meisten beunruhigt ist, dass ich auch Nachts keine Erektion mehr habe (die ich mitbekomme). Vorher war es jede Nacht so das ich eigentlich einmal mit einem steifen Penis aufgewacht bin und auf Klo musste. Der Gang aufs Klo passiert immer noch nur halt ohne Erektion.
Kann da irgendwas kaputt gegangen sein? Ich habe es jetzt nicht auf Krampf probiert zb. mit Pornos eine vollwertige Erektion zu bekommen aus angst das evtl. wirklich was beschädigt wurde und evtl. nur abschwellen oder sich beruhigen muss.
Unsere Antwort
Nein, so wie du es beschreibst, kann es da unmöglich zu Verletzungen gekommen sein. Wenn du eine Verletzung davon getragen hättest, würdest du das merken. Das ist extrem schmerzhaft und schwillt in der Regel stark an.
Bei dir ist es wahrscheinlicher, dass deine jetzige Situation auf Grund eines Gefühlschaos entstanden ist: Erregung, Freude, Angst, Scham, Wut... Könnte es sein, dass du dir danach zu viele Gedanken gemacht hast?
Ich nehme an, du möchtest das wieder lösen. Dazu empfehle ich dir, dich auf eine andere Art mit deinem Körper und deiner Sexualität zu beschäftigen. Pornos und Krampf sind da nicht direkt das Richtige. Je mehr du tatsächlich in deinem Körper spürst, und ich spreche von tatsächlich im Körper spüren und nicht von Pornos "im Kopf" konsumieren, desto besser und schneller kannst du aus deinem Gedankenkarussell aussteigen. Konkret könntest du anfangen deinen Penis besser wahrzunehmen, Beckenbewegungen zu nutzen, um die Erregung zu steigern und auch den Beckenboden aktiv einzusetzen.
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Frage Nr. 41171 von 08.05.2026
Hallo, ich bin weiblich, 26 Jahre alt
Ich mag es wenn ich den Penis tief spüren kann. Die Reiterstellung mag ich nicht so gerne weil der Körperkontakt so wenig ist.
Gibt es eine andere Stellung ihn der wir uns auch gut küssen/berühren können?
Beim Vorspiel bin ich mir oft unsicher wann er mit dem Penis eindringen kann, damit meine Scheide feucht genug ist und ich aber nicht schon zu erregt kurz vor dem Orgasmus bin. Das ist oft so bei mir, dass auch eine kurze Pause nicht hilft?
Was kann uns da helfen?
Unsere Antwort
Welche Stellung sich für was eignet, hängt oft sehr von der Körpergrösse und Beweglichkeit der Personen ab, die miteinander Sex haben. Grundsätzlich eignet sich die Missionarsstellung, wie auch die Reiterstellung, in welcher du dich nach unten beugen kannst gut, um sich auf den Mund zu küssen. In der Missionarsstellung kann es hilfreich sein, wenn du ein Kissen unter dein Becken legst, damit es nach vorne (also Richtung Decke) kippt. Das ermöglicht ein tiefes Eindringen. Ansonsten eignet sich auch die Löffelchenstellung oder die Hündchenstellung. in der Löffelchenstellung, also der liegenden Hündchenstellung gibts die Möglichkeit, sich zu berühren. Je nach körperlichen Möglichkeiten, ist auch Küssen möglich. Der Kreativität ist grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Ihr dürft auch spielend ausprobieren, was sich für euch am besten eignet.
Wenn ich es richtig verstehe, bist du schnell erregbar. Das ist ganz normal. Grundsätzlich empfehle ich dir für den Anfang zwei Texte:
Wenn die Erregung bereits sehr hoch ist, aber die Vagina nicht feucht genug fürs Aufnehmen, kann das möglicherweise auf ein Erregungsmuster mit hoher Körperspannung hindeuten. Spannung ist wichtig, damit Erregung geschieht und gesteigert wird. Sie kann jedoch auch verhindern, dass die Vagina feucht und bereit fürs Aufnehmen wird.
Es kann sich für dich lohnen, dich selbst genau zu beobachten und zu merken, wie du deine sexuelle Erregung steigerst. Dafür kannst du dich selbst bei der Selbstbefriedigung beobachten. Wenn du verstehst, wie du deine sexuelle Erregung auslöst, kannst du lernen, Einfluss darauf zu nehmen. Beobachte dafür erst einmal, wie du liegst, wie du atmest und wie und in wechem Tempo du dich bewegst und berührst. Welche Berührungen und Bewegungen funktionieren besonders gut für die Erregung? Lasse dabei die Erregung abflauen, sobald sie aufkommt. So kannst du lernen, deine Erregung gezielt wahrzunehmen. Es kann sein, dass es durchaus eine längere Pause braucht.
Im folgenden Artikel wird ausführlich beschrieben, was du tun kannst, wenn zu schnell zum Orgasmus kommst. Er ist zwar für Männer geschrieben, doch einiges davon kannst du auch für dich anwenden. Zum Beispiel kann es für das Abflachen lassen der sexuellen Erregung helfen, die tiefe Bauchatmung zu lernen und die Beckenschaukel anzuwenden.
Zudem hilft die Beckenschaukel, dass deine Vagina und dein Beckenboden gut durchblutet werden. Das wiederum kann dafür sorgen, dass deine Vagina feucht werden kann.
Viel Erfolg beim Experimentieren!
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Frage Nr. 41166 von 07.05.2026
Frau, 68 Jahre, klitorale und vaginale Orgasmen sind möglich. Orgasmen werden noch gesteigert durch das zusammenziehen der Gebärmutter. Diese muss jetzt entfernt werden. Das macht mir Angst weil ich befürchte dass mein Orgasmus nicht mehr so intensiv ist. Ich würde mich über eine Antwort von euch freuen. Viele Grüße
Unsere Antwort
Das verstehe ich. Leider kann man es vorher nicht wissen, wie es hinterher sein wird. Ich nehme an, dass es einen trifftigen Grund gibt, warum deine Gebärmutter entfernt werden muss und dass du deshalb auch keine Wahl hast. Oder wie ist das?
Ob sich die Sexualität hinterher weniger gut/intensiv anfühlt, gleich bleibt oder sogar besser wird (ja das gibt es auch) ist von Frau zu Frau verschieden und kann auch abhängig sein von der Diagnose und auch von dem, was genau operiert wird. Gebärmutterentfernung ist nämlich nicht gleich Gebärmutterentfernung. Je nach Diagnose wird entweder die gesamte Gebärmutter mit Eierstöcken entfernt (zum Beispiel bei Gebärmutterkrebs) oder die gesamte Gebärmutter, aber die Eierstöcke verbleiben im Körper, oder die kleinste Variante es wird nur der Gebärmutterkörper entfernt, während der Gebärmutterhals (Cervix) und die Eierstöcke (Ovarien) im Körper verbleiben. Bei der grössten Variante mit Entfernung der Eierstöcke kommt hinzu, dass dem Körper die Hormone entzogen werden. Auch wenn die Frau schon postmenopausal ist, hat es hormonelle Auswirkungen, weil auch das Testosteron nicht mehr in dem Masse vorhanden ist, wie es für die Libido benötigt wird. Es ist wichtig, das vorher genau mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen anzuschauen und zu besprechen.
Ich würde dir ausserdem empfehlen, dich in dieser schwierigen Zeit professionell begleiten zu lassen. Wenn deine Gebärmutter entfernt werden muss auf Grund eines Tumors, könntest du dich zum Beispiel an einen Psychoonkologen oder eine Psychoonkologin wenden.
Vielleicht interessiert dich auch unser Text über Sex nach Gebärmutterentfernung.
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Frage Nr. 41162 von 06.05.2026
Liebes Team, ich habe das mit der Beckenschaukel ausprobiert, ich komm damit nicht so richtig gut klar... desweiteren möchte und will ich meinen Puller mehr mögen lernen, ihn mit Genuss berühren, mit ihm intensiven Spaß haben und mich an ihm freuen, das er mir gehört und das ich ihm danken will, das er mir solch schönen Gefühle macht...ich habe ein eigenes digitales Protokoll gefertigt, wo ich dann schriftlich festhalte, wann und wie meine letzte Erektion war, mit Zeitangabe und wie die Dauer der Erektion...das möchte ich zum nächsten Besuch meiner Urologin mit benutzen und ihr das dann mitteilen...ich hatte leider vor ca. 4 Jahren ein sehr schweres Lebensereigniss und seitdem versuche ich alles um mich 1. mit meinem Puller wieder anzufreunden bzw.... mit ihm wieder schöne Gefühle zu erleben....Liebe Grüße [...] (50j.)
Unsere Antwort
Nehmen wir an, du machst nach 3 Monaten regelmässigen Übens alleine keine Fortschritte. Also du beginnst nicht mehr zu fühlen. Dann würde ich dir empfehlen, dir professionelle Hilfe in Form einer Sexualtherapie zu suchen.
Dies würde ich dir auch deswegen empfehlen, weil du deine Schwierigkeiten auf ein schweres Lenbensereignis zurückführst. Oft ist es einfacher mit fachkundiger Unterstützung eine schwierige Situation zu überwinden.
Dein digitales Protokoll finde ich nicht zielführend. Darin beschreibst du wie von aussen eine Mechanik. Also du beschreibst, ob er nun funktioniert hat und wie lange. Damit entfernst du dich noch weiter von deinem Penis, indem du ihn leistungsmässig betrachtest und analysierst. Das ist einfach das genaue Gegenteil vom Fühlen. Fühlen wäre eben von "innen" und das ist nicht so "abgespalten" vom Penis wie deine Analyse. Schau dazu bitte auch in unseren Text Wie lerne ich meinen Penis besser wahrnehmen?
Warum möchtest du das Protokoll mit zur Urologin nehmen? Könntest du mir sagen, was du dir davon erwartest?
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Frage Nr. 41161 von 06.05.2026
wann sollte man das erste mal haben ?
Unsere Antwort
Es gibt nicht einen bestimmten Zeitpunkt oder ein bestimmtes Alter, in dem du das erste Mal haben solltest. Die Zeit für das erste Mal Geschlechtsverkehr ist dann richtig, wenn ihr beide bereit dazu seid. Wenn es sich für dich richtig anfühlt und du Lust darauf hast und wenn es deinem Gegenüber genauso geht. Ob du selbst bereit bist, kannst du nur für dich selbst sagen. Ob dein Partner oder deine Partnerin bereit ist, das findest du heraus, indem du nachfragst. Beim ersten Mal ist es wichtig und hilfreich, miteinander über Sex reden zu können. Wie du das lernen kannst, erfährst du in diesem Text.
Ich weiss nicht, wie alt du bist. Bis zu deinem 16. Geburtstag bist du in der Schweiz im Schutzalter, in Deutschland bis 14. Falls du oder die Person, mit der du das erste Mal haben willst, im Schutzalter ist, lies bitte auch diesem Text. Dort erfährst du, was du beachten solltest.
Übrigens ist es beim ersten Mal auch wichtig, dass ihr euch vor einer ungewollten Schwangerschaft und vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt. Lies dazu bitte die Texte Allgemeine Tipps zur Schwangerschaftsverhütung und Sexuell übertragbare Infektionen (STI): Was du wissen solltest.
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Frage Nr. 41159 von 05.05.2026
Hallo liebes Lilli Team, ich bin m16. Seit ca. 1 bis 1.5 Jahren masturbiere ich regelmässig und schaue mir ab und zu Pornographie dazu an. Manchmal mehr, manchmal weniger. Ich mache mir aber Sorgen wann es zu einer Sucht wird und was ungesund ist. Ich bin mir nämlich nicht sicher ob ich jederzeit "aufhören" kann und nie wieder pornographische Inhalte anschauen kann. Denn ich komme immer wieder zur Selbstbefriedigung zurück und auch zur Pornographie. Ich probiere eigentlich möglichst wenig zu konsumieren, aber in gewissen Phasen mache ich es dann trotzdem. Muss ich mir Sorgen machen? Oder ist das normal? Ich kann nämlich nicht einschätzen was für einen Umgang mit pornographischen Inhalten gesund ist. Vielen Dank für eure Antwort im Voraus.
Unsere Antwort
Mach dir keine Sorgen. Das klingt für mich alles total normal. Selbstbefriedigung ist nichts, was du unterdrücken musst. Solange du Spass daran hast und dich dabei wohlfühlst, kannst du so viel Selbstbefriedigung machen, wie du möchtest. Lies dazu auch diesen Text.
Wir sprechen von dranghafter Sexualität wenn jemand das Gefühl hat, nie genug zu bekommen. Oder wichtige Dinge im Leben vernachlässigt, weil er oder sie ständig mit sexuellen Gedanken oder Handlungen beschäftigt ist. Das scheint bei dir aber nicht der Fall zu sein.
Warum denkst du, dass du weniger masturbieren solltest? Hast du dabei ein schlechtes Gewissen? Schämst du dich dafür? Vielleicht hast du so etwas wie eine innere Stimme in deinem Kopf, die dir sagt, was richtig und was falsch ist. Woher kommt diese Stimme? Seit wann hast du sie? Wieso?
Solosex hat sogar einige Vorteile. Du kannst deinen Körper besser kennenlernen, dir selbst Lust und Entspannung verschaffen und herausfinden, was sich für dich gut anfühlt. Ausserdem kannst du beim Solosex für den Geschlechtsverkehr zu zweit üben.
Auch Pornos sind nicht automatisch ein Probem. Sie sind in erster Linie dafür gemacht, dass sich jemand mit ihnen sexuell erregen kann. Ein Problem kann dann entstehen, wenn du dich nur noch mit Pornos sexuell erregen kannst. Deswegen ist es gut, dass du auch immer wieder mal ohne Pornos Solosex machst. Ausserdem solltest du im Kopf behalten, dass Pornos dir oft nicht zeigen, wie Sex in der Realiät funktioniert. Mehr dazu in diesem Text.
Zum Schluss empfehle ich dir auch unseren Text Selbstbefriedigung: Tipps für Männer und alle mit Penis. Dort erfährst du, was du tun kannst, damit dir Selbstbefriedigung noch mehr Spass macht.
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Frage Nr. 41155 von 05.05.2026
Ich will gerne wieder mal sex haben. Ich habe einen schönen Penis aber etwas gehbehindert. Ich habe keine Kniescheiben. Was mich etwas unattraktiv macht. Wie soll ich mich öffnen und dann sex haben
Unsere Antwort
Du schreibst, dass du einen schönen Penis hast. Das finde ich wichtig. Denn das zeigt, dass du einen positiven Bezug zu deinem Körper hast – und das ist keine Kleinigkeit. Viele Menschen die mit einer sichtbaren oder unsichtbaren Behinderung leben, erleben ihren Körper vor allem als problematisch. Dass du etwas an dir schön findest, ist eine echte Stärke und eine gute Grundlage, um dich auch einer Partner*in gegenüber zu öffnen.
Gleichzeitig machst du dir Sorgen wegen deiner Knie. Deine Gefühle und Ängste sind normal und verständlich, besonders wenn es um intime Beziehungen und Sexualität geht. Viele Menschen fühlen sich unwohl damit, sich anderen nackt zu zeigen. Das geht sehr vielen Menschen so, ob mit oder ohne Behinderung. Es macht uns etwas aus, was andere Leute von uns denken. Insbesondere dann, wenn wir mit ihnen in einer Liebesbeziehung sind. Das ist normal und kann sehr verunsichernd sein.
Ein bisschen Unsicherheit gehört bei neuen sexuellen Erfahrungen dazu. Je öfter du die Erfahrung machst, umso sicherer wirst du. Wir haben dazu den Text „Wie kriege ich Lust darauf, mich der*dem anderen zu zeigen?“ geschrieben.
Du kannst auch mit deinen Gedanken helfen, dass du dich sicherer machst. Erinnere dich: eine Person, die dich mag und schätzt, liebt dich nicht nur für dein Aussehen. Sondern sie liebt dich für die Person, die du bist. Anziehungskraft hat viel mehr mit Ausstrahlung zu tun als mit Aussehen. Wenn jemand dich wirklich mag, wird sie dich als Gesamtperson sehen und schätzen, einschließlich deiner Stärken und Schwächen, und nicht nur aufgrund deines Körpers.
Denk an die Teile von dir, die du schön findest. Wie du schreibst z.B. an deinen Penis. Und versuche auch, die Teile zu akzeptieren, die wegen deiner Behinderung anders aussehen. Was ist das Besondere an deinen Körperteilen? Es macht attraktiv, wenn du dich in deiner Haut wohl fühlst. Dadurch verändert sich auch die Art, wie du dich selbst siehst und wie du dich anderen zeigst. Lies dazu gerne diesen Text.
Sich zu öffnen passiert selten auf einmal. Es beginnt mit kleinen Schritten – Kontakt aufnehmen, flirten, Nähe zulassen. Nicht alles auf einmal.
Magst du mir noch etwas mehr erzählen, was dich konkret hemmt? Ist es eher die Frage, wie du jemanden kennenlernst? Oder die Unsicherheit darüber, was beim Sex passiert?
Gerne kannst du mir noch einmal schreiben. Gib dazu die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41151 von 03.05.2026
Ich bin schon fast 80 Jahre alt und habe immer noch sexuelle Bedürfnisse. Manchmal befriedige ich mich selbst auch wenn der Penis nicht so steif ist wie früher und fast "nichts kommt". Sollte und kann ich das weiter tun auch wenn die Folgen nicht mehr so sind wie vor vielen Jahren. Hat es Vor- oder Nachteile?
Unsere Antwort
Selbstbefriedigung kannst du bedenkenlos weiter machen. Es ist weit verbreitet, dass Menschen bis ins hohe Alter sexuelle Bedürfnisse haben. Selbstbefriedigung kann, wie du es selbst erlebst, auch mit einem nicht ganz so steifen Penis genussvoll sein.
Die Veränderungen deiner Erektion und Ejakulation sind weit verbreitet bei älteren Männern. Falls dich das interessiert, kannst du in der BZgA-Broschüre "Alter und Sexualität" auf S. 8 mehr darüber lesen.
Bezüglich der Vor- und Nachteile: Im Internet wirst du vielleicht auf Aussagen stoßen wie "häufige Selbstbefriedigung schützt vor Prostatakrebs". Diese Aussage ist allerdings nicht ausreichend belegt, wie du unter medizin-transparent.at nachlesen kannst. Ein relevanter Vorteil für dich könnte natürlich sein, dass es sich gut anfühlt. Für einige Menschen ist Selbstbefriedigung auch ein Mittel zum Stressabbau. Und du förderst mit der Selbstbefriedigung auch die Durchblutung deines Schwellgewebes im Penis. Nachteile sind mir keine bekannt.
Wenn ich dich richtig verstehe, hast du Erektionen. Sie sind nur nicht ganz so hart wie früher. Falls du ausbleibene Erektionen hast, solltest du das mit deinem Arzt besprechen. Denn das kann ein Frühwarnzeichen für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.
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Frage Nr. 41148 von 03.05.2026
Ich spüre bei einer Dusche auf die Geschlechtsteile eine Erregung. Ich warmes/heisses Wasser ein gutes Mittel zur Erregung?
Unsere Antwort
Ja, warmes oder heisses Wasser kann erregend wirken. Wichtig ist nur, dass das Wasser nicht zu heiss ist. Die Haut im Genitalbereich ist empfindlich und kann durch zu heisses Wasser gereizt oder verletzt werden. Es ist also okay, solange es sich für dich angenehm anfühlt und nicht weh tut.
Auch der Druck des Duschstrahls kann erregend sein. Sich mit dem Duschstrahl zu erregen hat Vor- und Nachteile. Mehr dazu erfährst du in diesem Text.
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Frage Nr. 41145 von 03.05.2026
Ich habe eine Frage. Mir wurde vor einigen Jahren, also 2022 von einem Mann vorgehalten auf der Arbeit, dass ich bei seinem Anblick auf dem Stuhl rumrutschen würde, also angeblich mich körperlich befriedigen würde und untreu bei meinem eigenen Mann wäre, obwohl das nicht stimmt. Seitdem habe ich bei meiner eigenen Selbstbefriedigung Probleme, also kurz vorm Höhepunkt werde ich nervös und habe Angst Kopfkino von einer Person zu bekommen, in die ich mich nie verlieben würde und es wird mir dann peinlich. Mein Höhepunkt ist dann nur noch halb so schön, wie früher. Und ich habe auch das Gefühl, dass mein Finger nicht mehr an der richtigen Stelle sitzt. Und das Schlimmste, ich bin danach notgeil und habe sofort Nachholbedarf. Also es wird manchmal zwanghaft. Und ein andermal habe ich dann wieder Glück.
Früher hatte ich tolle Höhepunkte,. auch mit meinem Mann zusammen. Mit meinen Mann klappt es immer noch und ich mich sicher fühle und von den Gedanken abgelenkt werde. Und ich kenn das mit körperlicher An und Entspannung beim Sex. Bei mir ist das echt die Psyche und möchte gerne, dass es wieder normal wird. Auch, was noch wichtig ist zu erwähnen, die Kollegin hat mir hintenrum wahrscheinlich im Vorbeigehen mitgeteilt, dass ich nie wieder einen Orgasmus kriegen sollte, nachdem was ich getan habe und keine Gefühle beim Höhepunkt kriegen sollte. Ich da echt gedacht, habe ich mich jetzt verhört. Und auch das löst Wut aus, verdammt ich habe nichts gemacht und bin nur zufällig vorgerückt.
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Und nachdem mir das mit auf dem Stuhl rumrutschen vorgehalten wurde, war ich natürlich geschockt und habe am nächsten Tag, so hintenrum gehört, ich wäre ja ganz schön in der Opferrolle gewesen gestern. Ähm ich bin innerlich zusammen gesackt, ähnlich muss meine Haltung gewesen sein. Das war keine Opferrolle, das war echt und schockierend. Und was dazu kommt, dass ich eine extrem schüchterne Person bin, die mit Druck nicht umgehen kann.
Unsere Antwort
Hast du uns letzten September Frage 40154 gestellt? Das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Bitte lies die Antwort zu dieser Frage durch, falls das nicht du warst, denn ich würde dir etwas ähnliches schreiben.
Was du bei der Selbstbefriedigung mit deinem Körper machst, beeinflusst, welche Gefühle und Gedanken du hast. Ich gehe davon aus, dass du in einem Zustand von Körperspannung bist. Da haben unangenehme Gefühle und Gedanken mehr Platz. Bitte lies dazu diesen Text. Ich vermute, dass du beim Sex mit deinem Mann deinen Körper auf eine andere Weise einsetzt und körperlich lockerer bist. Ich empfehle dir, mal genau drauf zu achten, was du beim Solosex mit dem Körper machst, und was beim Paarsex anders ist.
Du schreibst von einer Kollegin: Was meinst du da? Wer hat hintenrum über dich geredet? Wann hat der Mann dir gesagt, dass du dich befriedigen würdest auf dem Stuhl? Wart ihr da allein? Wie kam die Kollegin zu diesem Wissen? Vielleiht möchtest du uns das noch mal genauer erläutern.
Unabhängig davon wie es genau passiert ist: Was dir diese unschöne Szene zeigt, ist, dass du offenbar erotisch attraktiv bist und dass Männer auf dich stehen und Frauen deshalb auch eifersüchtig sein können. Ich verstehe, dass du keine Gedanken an diesen Mann (ist es dieser oder ein anderer?) haben möchtest, wenn du Solosex hast. Du kannst dir sagen, dass du das jetzt für dich machst und dass er es nicht sehen kann, weil es ganz dein eigenes ist. Alle Menschen in deinen Fantasien sind deine eigenen Kreaktionen, du bist die Herrin über sie. Es wird dir einfacher gefallen, dich selbstbewusster zu erleben in der Fantasie, wenn du deinen Körper lustvoll bewegst. Du siehst, ich komme wieder immer wieder auf den Körper zurück.
Da spreche ich aus langjähriger sexualtherapeutische Erfahrung.
Vielleicht interessiert dich auch dieser Text über sexuelle Fantasien.
Diese Antwort gilt auch für Frage 41146.
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Frage Nr. 41143 von 02.05.2026
wie onaniere ich richtig?
Unsere Antwort
Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch. Du kannst einfach ausprobieren, was dir am besten gefällt und was sich gut für dch anfühlt. Dazu findest du auf Lilli viele Texte mit Tipps und Übungen für die Selbstbefriedigung. Ich empfehle dir für den Anfang vor allem den Text Selbstbefriedigung: Tipps für Männer und alle mit Penis und das Kapitel Kapitel Sextipps und Übungen für Männer und alle mit Penis. Von dort aus kannst du dich auch durch die verlinkten Texte klicken.
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Frage Nr. 41138 von 01.05.2026
Hallo ich bin m22. Ich wohne in einer WG. Mein Mitbewohner hat jetzt seit 2 Wochen eine Freundin. Sie ist jetzt oft bei uns. Die beiden haben zurzeit sehr oft Sex und sind dabei sehr laut. Das erregt mich sehr. Mir ist es jetzt zweimal passiert, dass ich selber dann nackt im Flur vor deren Zimmer stand und zu deren Geräuschen masturbiert habe. Mich hat das extrem erregt. Ich konnt mich gar nicht bremsen und hab auch aus Versehen auf den Boden ejakuliert. Mir war das dann sehr unangenehm, dass ich zu deren Sexgeräuschen masturbiert habe. Wie kann ich damit umgehen?
Unsere Antwort
Sexuelle Erregung ist ein Reflex. Es ist also nachvollziehbar, dass die Sexgeräusche bei dir sexuelle Erregung auslösen.
Es ist allerdings nicht in Ordnung, dass du dich nackt vor das Zimmer deines Mitbewohners stellst und Selbstbefriedigung machst. Für Selbstbefriedigung ist ein privater Ort angemessen. Stell dir mal vor, die beiden würden dich entdecken. Das wäre ausgesprochen unangenehm für euer weiteres Zusammenleben.
Du hast nun verschiedene Möglichkeiten:
Schau mal, was dir lieber ist. Du kannst auch beides mal ausprobieren und schauen, wie du es findest.
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Frage Nr. 41133 von 29.04.2026
Hallo
ich bin knapp über 30 . Männlich habe eine leichte Spastik mit Bein betonter-Lähmung
Ich habe als "Aufhänger" mir auf dieser Seite schon mal folgendes rausgesucht:( Stichworte:) #
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-Es braucht viele Wiederholungen, bis das Gehirn lernt. Das heisst, - es braucht viele Berührungen an einem Punkt... i
- . Darum: Sei geduldig und gib nicht auf, auch wenn sich etwas neues zunächst vielleicht nicht so toll anfühlt.
.-.. sexuelle Vorlieben werden durch Wiederholung ausgebildet und Fantasien werden davon beeinflusst -----
###########################################
Jetzt darauf bezogen zu meiner Frage. Ich denke ich möchte bewusst meine Sexualität erleben. - ehr langsam - das was in der Öffentlichkeit Richtung Vermarktung von Sexualität passiert, ist da ehr oft das Gegenteil. (hör schneller weiter.. ) bei mir sorgt das ehr für mistrauen. Ich fühle mich Aufgereizt / überreizt . Überfordert. zu viel Angebot an Toys und co.. von denen alle das ultimative versprechen....
und auf der andren Seite möchte ich neues ausprobieren, aber eben durch so etwas das für mich wirklich gut ist. Und auch das ist was ich in meiner Sexualität auch partnerschaftlich mal haben möchte- Das Hinwirken auf Tief und verbunden und langsam.
eben das zu erlernen was ich mir auch Wünsche, und zu mir passt. und nichts was dazu nicht passt.
(nur weil es überall leicht verfügbar wäre, überdrehte und unrealistische Darstellungen von Sexualität)
Warum mir das so wichtig ist? Ich habe eine Geh Behinderung, mit Zerbralparesse mit sogenannter Bein Betonter Lähmung Das Heißt ich kann beispielsweise Meine Hüfte Bewegen aber nur durch Ruhe. und viel Übung.
Nun bin ich Single und frage mich daher ob das ein guter weg sein kann: Folgendes an mir selbst zu tun und zu üben :
Es gibt eine DVD die heißt Genitalmassagen für Genießer. bzw. für Genießer:innen Von Jaiya Hanauer Das ist ausdrücklich nicht als Porno ausgewiesen. Sondern er zeigt laut Beschreibungen Massage Techniken. Ist es nun eine Gute Idee, Garde mit dem wissen das alles viel Wiederholung braucht bevor ein Reitz als schön empfunden wird, sich das heufig anzugucken. und die Techniken so zu erlernen.
oder besteht die Gefahr von Erwartungsdruck. gerade gegüber einer Patner/ in die ich noch nie hatte.
Ich möchte einfach behutsam vorgehen und nichts üben was zu einer art von Bumerang/ Abhängigkeit führen/ werden könnte, Ich glaube einfach ganz allgemein, das vieles nicht möglich wird weil Menschen zu viel voneinander erwarten. Davor möchte ich mich und eine spätere Panterin bewahren!
und auf der andren Seite möchte ich Sexualität auch Single erleben,. Den grade die Sogenannte " Stop and go " Technik zum Beispiel hat sehr Positiv entspannende Effekte auf die Spastik.
Aber durch die Spastik besteht halt immer auch eine Tendenz von ehr zu viel Spannung.
Wahrscheinlich fühle ich mich deshalb auch schnell Aufgereizt/ Überreitzt. und auf der andren Seite braucht es ja eine Gewisse Grundspannung um überhaupt in die Nähe eines Höhepunkts zu gelangen. Es scheint also alles ein schmaler Gerd zu sein
Danke das Ihr da seit und es diese Seite gibt!
Gerade als Mensch mit Beeinträchtigung ist so eine Beratung wie hier nicht leicht zu finden!
ich bin sehr froh , das ich hier mein Anliegen los werden darf!
Unsere Antwort
So wie du schreibst, bist du gerade dabei, deine Sexualität vielleicht anders oder neu zu entdecken. Ja, das kann sehr sinnvoll sein. Wenn du beim Solo-Sex herausfindest, was sich angenehm anfühlt und was dir und deinem Körper Entspannung oder Lust bringt, dann ist das nichts Schlechtes und führt nicht zu falschen Erwartungen oder einer Art Abhängigkeit – also nicht dazu, dass du später nichts anderes mehr schön oder lustvoll finden kannst. In diesem Text kannst du mehr über Sexualität und Spastik erfahren.
Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass du dir viel Druck machst, später möglichst „gut vorbereitet“ in eine Beziehung zu gehen. Das ist verständlich. Gleichzeitig entsteht Sexualität gemeinsam – beim Tun, gemeinsamen Üben, Ausprobieren und miteinander Reden. Oft läuft sie ganz anders ab als Solo-Sex. Menschen lernen miteinander, probieren aus, lachen vielleicht auch mal über Missgeschicke und finden Schritt für Schritt heraus, was sich für beide gut anfühlt.
In meiner Arbeit mit Menschen in Beziehungen, die sich mit ihrer Sexualität beschäftigen, fällt zu diesem Thema manchmal ein Satz, den ich sehr schön finde: gemeinsam lustvoll nach vorne zu scheitern.
Du schreibst auch, dass du Single bist. Deshalb finde ich noch etwas anderes wichtig: Sexualität besteht nicht nur aus Techniken. Genauso wichtig ist es, Menschen kennenzulernen, Nähe aufzubauen und Erfahrungen mit Flirten, Vertrauen und Begegnungen zu machen.
Wie ist das bei dir – wie lernst du Menschen kennen und wie erlebst du Kontakt und Nähe zu anderen? Vielleicht interessieren dich dazu unsere Texte im Kapitel Tipps fürs Dating und Verführen.
Du beschreibst deine Bedürfnisse und Gedanken schon jetzt sehr klar und hast ein gutes Gespür dafür, was deinem Körper guttut und was er braucht. Wenn du diese Offenheit später auch in einer Beziehung teilen kannst, dann ist das eine gute Grundlage für gemeinsame und erfüllende Sexualität.
Gerne kannst du mir noch einmal schreiben. Gib dann einfach die Nummer dieser Antwort an.
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Frage Nr. 41123 von 26.04.2026
Zu Frage 40578:
Danke für die Antwort:)))) Ich habe mich schon oft selber sexuell erregt, aber ich werde dabei nie so "feucht", wie wenn mein Freund mich berührt. Ich errege mich auch nicht wirklich mit Berührung des Geschlechts, weil das für mich eben irgendwie nicht so erregend ist. Ich errege mich eher mit Gedanken und Vorstellungen und mit Bewegung. Ich glaube, ich habe schon einige Male einen Orgasmus gehabt bei Selbstbefriedigung, aber es fühlt sich an, als ob er wie nur innerlich stattfindet, also eben meine Vagina nicht nass ist oder so, aber um Sex zu haben, sollte es ja schon feucht genug sein, weil es sonst sehr weh tut. Mein Problem ist also vor allem das Feucht-werden und Feucht-sein.
Teilweise habe ich auch das Gefühl, dass mein Freund anfangs, als wir uns kennenlernten mehr für sich gemacht hat und mein Körper durch das halt nicht wirklich mit Erregung reagieren konnte, sondern sich eher davor geschlossen hat, weil ich anders erregt werde als mein Freund, könnte das sein? Jetzt brauche ich wie viel mehr Zeit, um mich zu sexuell zu entspannen, weil mein Körper sozusagen Angst hat, vor einer Handlung, die für ihn nicht erregend ist. Oder er kann nicht mit der Schnelligkeit meines Freundes mithalten, weil mein Freund viel schneller erregt wird als ich.
Ich muss zu dem auch sagen, dass ich eine Fernbeziehung mit meinem Freund führe und ihn nur alle zwei bis drei Wochenenden sehe. Deshalb haben wir nicht so viel Zeit miteinander und verbringen nicht viele Momente zusammen, wo man ungestört in einem Raum sein kann, um diese Dinge auszuprobieren. Ich habe aber die letzen Paar Male mit ihm schon gemerkt, dass ich wie "feuchter" war als auch schon oder wie länger feucht geblieben bin. Ich habe manchmal nämlich auch das Problem, dass die Feuchtigkeit sehr schnell weggeht. Habt ihr vielleicht einen Tipp wieso das so ist und wie man lange geneug feucht bleibt?
Wir haben trotzdem bis jetzt auch noch nie Sex gehabt, wir haben es mal ausprobiert, aber ich hatte wie das Gefühl, dass es anfing wehzutun und ich zu wenig feucht war. Vielleicht wäre es mit Gleitgel gegangen, aber in diesem Moment habe ich nicht daran gedacht. Das letzte Mal als ich meinen Freund sah, war ich jedoch kaum erregt. Er hat mich berührt wie eigentlich sonst auch, aber ich habe fast nichts gespürt und ich weiss nicht wieso das so war. Ich hatte meine Tage, vielleicht lag es auch ein wenig an dem, aber es hat mich schon ein bisschen gestresst, weil ich eigentlich schon mal gerne Sex haben würde mit meinem Freund. Ausserdem scheint es mir auch so, dass kaum eine Frau dieses Problem zu haben scheint oder schien, im Umfeld meiner engen Freundinnen hat nur eine bisher ihr erstes Mal gehabt und bei ihr gab es keine solchen Probleme, von meiner Mutter weiss ich auch nichts dergleichen. Von einer Tante habe ich aber vernommen, dass Frauen im Bett oft zu kurz kommen, stimmt das?
Ich wäre sehr froh, wenn ihr gewisse Tipps oder Lösungen habt für meine Probleme, vielen Dank!
Unsere Antwort
Offenbar hast du bereits einige Möglichkeiten entdeckt, wie du dich erregen kannst. Da Bewegung dazu gehört, heisst das auch, dass du etwas körperliches machst. Das ist keine direkte Berührung. Es wäre jedoch spannend, zu schauen, ob deine Vulva oder Vagina in diese Bewegung, welche du bereits erregend findest, mit einbezogen werden können? Zum Beispiel, dass sich auch die Vulva oder Vagina aktiv durch Bewegung eine interessante Berührung holt?
Bewegung ist zudem hilfreich um die Durchblutung des Geschlechts zu fördern. Das kann auch ein Anspannen und Entspannen des Beckenbodens sein, welcher dir dabei hilft, Blut ins Becken zu bekommen. Das widerum hilft, dass sich Feuchtigkeit bilden kann. Lese dazu als Ergänzung den Text, wie du mehr in der Vagina spüren kannst. Achte also gut darauf, dass du tief atmest und dich bewegst, wenn du dabei bist, dich in der Vagina zu erregen. Hilfreich dafür ist die Beckenschaukel zu üben, da sie Atmung und Bewegung miteinander verbindet.
Der Hormonrausch vom Anfang der Verliebtheit wird wahrscheinlich nicht mehr so zurück kehren, wie du ihn kanntest. Oft entsteht bei einer längeren Beziehung jedoch die Möglichkeit, sich immer besser kennenzulernen und zu wissen, was das Gegenüber mag. Hier habt ihr auch die Möglichkeit, gemeinsam neue Dinge zu entdecken. Wichtig ist, dass du offen darüber sprichst, was du erlebst. Insbesondere wenn du Angst vor bestimmten Berührungen hast oder mehr Zeit brauchst.
Wer von euch sie wie erregt, ist verschieden. Und das ist auch ganz normal. Daher ist es um so wichtiger, dass du mitteilst, was du magst und was du vielleicht ok findest und was du nicht möchtest. Wenn das im Moment heisst, das du langsamer vorgehen möchtest, weil du sonst unangenehme Empfindungen hast, darfst du ihm das mitteilen. Lese in diesem Text mehr darüber, wieso es entlastend sein kann, wenn du dafür sorgst, dass du dich jeder Zeit wohlfühlst beim Sex mit deinem Partner. Solange du dich noch nicht bereit fühlst dafür, seinen Penis in deine Vagina aufzunehmen, ist es noch zu früh. Lass dir genügend Zeit dafür und höre auf dich.
Denn ob du Sex als angenehm und befriedigend erlebst, hängt auch davon ab, wie gut du für dich sorgst. Du kannst lernen, Verantwortung für deine Sexualität zu übernehmen und aktiv dazu beizutragen, dass du eure sexuellen Begegnungen mehr geniesst und dabei nicht zu kurz kommst. Zum Beispiel, indem du die oben genannten Tipps ausprobierst und mit der Zeit übst.
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Frage Nr. 41121 von 26.04.2026
Zu der Frage mit der Nummer 40838.....
Ich versuche verschiedene Techniken und Möglichkeiten wie ich mit meinem Puller sexuell umgehen kann ...einmal reibe ich mich mit meinem nackten Puller am Bettzeug, oder ich massiere mich sanft überall am Körper, ich beziehe dann meine Arme, Beine und dann die Innenseiten meiner Schenkel ein, seit meiner schweren gesundheitlichen Situation vor 4 Jahren ist mir mein Puller wie fremd geworden, er steht und spritzt leider nicht mehr so wie vorher, deswegen versuche ich mich auf unterschiedliche Art und Weise sanft oder anders meinem Puller zu nähern und ihn auch wieder zu mögen, was ich auch mag ist mein Liebesgeruch von ihm, er stinkt nicht, aber er hat einen eigenen Liebesgeruch, wie ich immer ganz nett dazu sage, es ist für mich eher sehr angenehm....
Ich versuche weiterhin dran an meiner eigenen Sexualgesundheit zu arbeiten, wie auch mit großer Neugier weiter zu experimentieren....
Unsere Antwort
Danke für deine Rückmeldung. Du machst ja schon sehr viel, was wir dir auch empfehlen würden. Das ist grundsätzlich super. Und deine neugierige Haltung ist auch sehr gut.
Bei all dem was du tust, erwähnst du allerdings etwas nicht: Beckenbewegung. Damit du deinen Penis intensiver erlebst, sollte dein Becken wirklich gut durchblutet sein. Dafür muss es aktiviert werden. Aktivierung heisst Spiel aus Anspannung und Entspannung der Muskeln – sprich, Bewegung.
Ich würde dir ganz besonders unsere Tipps zur Beckenschaukel empfehlen. Auch spiel mit den Beckenbodenmuskeln. Unabhängig von der Schaukelbewegung kann das erleben intensiver machen. Jetzt so interessiert dich vielleicht diese Tipps.
Es würde uns natürlich auch interessieren, was das für eine gesundheitliche Situation war, welche Medikamente du da nehmen musstest musst. Und allenfalls jetzt noch nehmen musst. Allenfalls hätten wir da auch noch den ein oder anderen Tipp. Es wäre gut, wenn du dann auch noch dein Alter angeben würdest.
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Frage Nr. 41119 von 26.04.2026
Gibt es einen Ausdruck, für folgende spezifischen Sexstellung:
Die Frau liegt auf dem Rücken am Bettrand, sodass ihr Kopf frei über die Kante hängt, und sie gibt oralen Sex in kopfüberer Position.
Unsere Antwort
Ich empfehle dir, dieser Stellung selbst einen Namen zu geben. Denn die Frage ist ja, warum dir eine Bezeichnung dafür so wichtig ist. Entscheidend sind eigentlich nicht die Namen von verschiedenen Stellungen, sondern das, was Menschen mit ihren Körpern alles machen können. Falls du dich trotzdem fragst, ob es einen Namen für diese Position gibt, kannst du natürlich auch selbst einmal danach recherchieren.
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Frage Nr. 41110 von 24.04.2026
Hallo, ich (m) 17 möchte wissen ob es schlimm ist, dass mir bei Selbstbefriedigung häufiger schwindelig wird.
Unsere Antwort
Schwindel kann verschiedene Ursachen haben. Deswegen kann ich dir nicht pauschal sagen, was ihn bei dir auslösen könnte.
Tritt das Schwindelgefühl während der Erregungssteigerung auf oder erst nach dem Orgasmus? Liegst du bei der Selbstbefriedigung, oder sitzt oder stehst du? Entsteht der Schwindel beim liegen oder dann, wenn du aufstehst? Wie fühlt sich der Schwindel an? Und wie lange dauert er?
Eine mögliche Ursache kann eine starke Anspannung im Nacken sein. Deshalb interessiert mich ausserdem, wie du dich erregst. Also was du während der Selbstbefriedigung mit deinem Körper machst. Könnte es sein, dass du in eine hohe Muskeanspannung gehst? Lies dir doch mal diesen Text über die unterschiedlichen Arten von Erregung durch und schau, was dein Muster ist.
Ein weiterer möglicher Grund könnte Hyperventilation sein, also dass du zu schnell oder zu tief einatmest. Oder hältst du den Atem vielleicht auch an? Hier wäre es sicher hilfreich, wenn du den Fokus mehr auf das Ausatmen legst. Beobachte doch mal, wie du beim Solosex atmest.
Du kannst uns gern noch einmal schreiben und genauer beschreiben, wie du Solosex machst, wie sich der Schwindel genau anfühlt und wann er auftritt. Gib dabei bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 41109 von 24.04.2026
Ich bin ein Mann und möchte gerne wissen welche wirklich wirksamen Mittel gibt es zur Libidosteigerung für Männer ?
Unsere Antwort
Es gibt nicht "das wirklich wirksame Mittel"! Denn Libido ist abhängig von einer Menge von Faktoren.
Sie kann zum Beispiel niedrig sein, weil du zu wenig Testosteron hast oder weil du Medikamente einnimmst, die die Libido bremsen. Sie kann auch bei bestimmten Erkrankungen erniedrigt sein oder fast verschwinden. Sie kann ebenfalls erniedrigt sein, wenn du zu viel Stress hast oder wenn es Probleme in der Beziehung gibt. Es kann auch sein, dass zuerst eine Erektionsschwäche da ist oder ein vorzeitiger Samenerguss und sich daraufhin sekundär eine Libidoverlust entwickelt. Häufig wird die Libido auch weniger, wenn auf die Dauer zu wenig beim Sex rausspringt für das, was man investiert. Und damit meine ich nicht, dass es der*die falsche Partner*in ist oder sie*er alles "falsch" macht, sondern dass man selber nicht gelernt hat seine sexuelle Erregung wirklich gut zu steuern und zu verfeinern, so dass es nach und nach langweilig/Routine wird und die Libido dadurch verschwindet.
Je nachdem was vorliegt, gibt es also verschiedene Vorgehensweisen. Wenn man zum Beispiel ein Problem mit dem Herzen hat, kann man ja auch nicht sagen: gib mir eine Tablette, die auf jeden Fall wirkt. Man muss erstmal abklären, was vorliegt: Herzrhythmusstörungen, verengte Coronaraterien, Herzinfarkt, Herzklappenproblem, Herzinsuffizienz, Entzündung etc. Je nachdem welcher oder welche Faktoren vorliegen, erfolgt dann die Therapie und bei der Libido ist das nicht anders.
Du schreibst nicht, welches Alter du hast und ob du Erkrankungen hast und zum Beispiel schon beim Arzt warst. Wenn es keine medizinischen Befunde gibt, die das erklären können, kann es auch sein, dass dir eine Sexualtherapie am Besten helfen würde. Du kannst dir auch unsere Texte im Kapitel Wenig Lust auf Sex – was tun durchlesen und schauen ob das schon mal hilfreich für dich ist.
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