Frage Nr. 40431 von 21.11.2025
Ich (m, 39) bin seit ca. 5 Monaten mit meiner Freundin zusammen und wir haben regelmäßig Sex (2-3 Mal pro Woche). Der Sex fühlt sich für mich sehr schön an und dauert insgesamt auch recht lange (1-2 Stunden). Meine Freundin scheint den Sex auch zu genießen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob sie bei unserem gemeinsamen Sex überhaupt schon einmal einen Orgasmus hatte. Bei früheren Partnerinnen habe ich gemerkt dass sie während des Orgasmus häufig Zuckungen hatten. Dies habe ich bei meiner aktuellen Partnerin bislang nicht wahrgenommen. Ich merke zwar dass sie sehr erregt ist, weil sie feucht ist, stöhnt und schnell atmet, aber ich habe das Gefühl dass ich sie noch nie zum Orgasmus bringen konnte.
Meine Frage ist, wie kann ich das am besten ansprechen ohne sie unter Druck zu setzen? Ich habe sie bereits ein Mal gefragt ob ich sie länger hätte penetrieren sollen oder ein anderes Mal ob ich irgendwas besser machen kann, aber sie meinte jedes Mal nein es sei alles gut. Ich mochte sie bislang allerdings nicht direkt fragen ob sie schon einen Orgasmus hatte.
Das Vorspiel dauert meistens auch recht lange und ich warte meistens bis sie sagt dass ich ein Kondom holen soll.
Danke!
Unsere Antwort
Es ist ganz normal, dass dir das Reden über Sex am Anfang schwerfällt und etwas Überwindung kostet. Mit ein bisschen Übung wird das aber immer leichter. Dieser Text kann dir dabei helfen. Du kannst deine Freundin nach dem Sex ruhig einmal fragen, ob sie einen Orgasmus hatte. Das setzt sie nicht unbedingt unter Druck. Es kann auch das Gespräch darüber öffnen, was ihr gefällt und sie besonders erregt.
Versuche, eine offene und entspannte Haltung zu bewahren. Nehmen wir an, du hast das Gefühl, nicht gut genug zu sein, weil du sie nicht zum Orgasmus bringen kannst. Dann kann es sein, dass sie das merkt und sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt. Wenn du dich stattdessen darauf konzentrierst, dass euch der Sex gefällt und sich für sie gut anfühlt – mit oder ohne Orgasmus –, dann könnt ihr auch entspannter darüber reden. Dazu möchte ich dir auch diesen Text empfehlen.
Und noch ein Tipp: Versuch mal, offene Fragen zu stellen, die sie nicht mit „Ja” oder „Nein” beantworten kann. Wenn du sie fragst, ob du etwas besser machen kannst, dann ist es wahrscheinlicher, dass sie knapp mit „Nein, alles gut“ antwortet. Stattdessen könntest du sie zum Beispiel fragen: „Wo und wie soll ich dich berühren?“, „Was magst du besonders gerne?“ oder „Was möchtest du gerne einmal ausprobieren?“ Fällt es ihr auch schwer, über Sex zu sprechen? Dann könntest du sie auch bitten, einfach mal deine Hand oder deinen Körper zu führen und dir so zu zeigen, was ihr gefällt.
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Frage Nr. 40421 von 19.11.2025
Hallo ichmöchte zu Frage 40328 was schreiben
ich habe das mal probiert als ich alleine war zuhause extra dabei Geräusche zu machen und ich habe das auch gespürt was ihr beschrieben habt mit der Verbindung aber irgendwie fand ich das komisch das extra zu machen. Aber wenn ich normal Selbstbefriedigung mache kommt das halt so automatisch irgendwie und da finde ich es auch nicht schlimm ist das normal?
Unsere Antwort
Ja, die automatischen Geräusche sind normal. Und dass du es nicht schlimm findest auch.
Es ist auch normal, dass es sich zunächst komisch anfühlt, das extra zu machen. Viele Dinge, die wir zum ersten Mal machen fühlen sich zunächst komisch an und irgendwann ist es ganz normal. Vielleicht erinnerst du dich an andere Situationen, wo das so war zum Beispiel als du zum ersten Mal einen Tampon verwendet hast und dann einige Zeit später.
Du meinst, du konntest die Verbindung von Mund und Beckenboden spüren? Bleib weiter neugierig auf solche Verbindungen in deinem Körper.
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Frage Nr. 40420 von 19.11.2025
Liebes Lilliteam,
seit der Geburt meines Sohnes hat sich "das Verhältnis" zu meinem Geschlecht (und der Brust) stark verändert. Es war eine vaginale Geburt und die Geburtsverletzungen waren gering und haben auch keine Probleme bereitet. Ich empfinde zwar ein mir neues positives Gefühl gegenüber meinem Körper durch die Leistung der Schwangerschaft und Geburt, aber dazu passen für mich nun keine sexuellen und erregenden Gefühle. Ich habe gelesen, dass das Schwangeren und auch den werdenden Vätern oft so geht. Aber ich habe angenommen, dass sich meine Beziehung zu meinem Körper nach der Schwangerschaft wieder normalisiert.
Sollte ich abwarten und wird es besser werden, wenn ich nicht mehr stille? Haben auch andere Frauen ein solches Problem nach der Geburt? Wie kann ich diesen innerlichen Widerstand verändern, mich wieder selbst sexuell zu berühren oder von meinem Partner berührt zu werden?
Besonders unwohl fühlt es sich an etwas einzuführen. Ich verstehe aber selbst nicht, warum dies für mich nun so negativ besetzt ist. Ich habe natürlich gemerkt, dass die Vagina sich nun weiter anfühlt, das nehme ich aber eigentlich als positiven Nebeneffekt der Geburt wahr, weil es mir zuvor manchmal schwer gefallen ist mehrere Finger etc. aufzunehmen. Wie kann ich lernen, dass mein Körper wieder mir gehört und sich Sexualität und Erregung nicht so falsch anfühlen? Ich mache auch regelmäßig Übungen für den Beckenboden, aber auch das fühlt sich nicht erregend an. Kann es an den Hormonen durch das Stillen liegen, dass ich so fühle? Von anderen Müttern höre ich, dass sie (wieder) ein verfülltes Sexualleben haben, dadurch frage ich mich umso mehr, was mit mir nicht stimmt.
Außerdem möchte ich gerne wissen, ob es in Ordnung ist Sexualität mit dem Partner zu haben, während das Baby mit im Schlafzimmer in seinem Bettchen ist oder sollte man das auch schon bei einem Baby strikt trennen?
Unsere Antwort
Viele Frauen kennen das, dass nach der Geburt und in der neuen Rolle als Mutter Sexualität einen neuen Stellenwert hat und auch das Körpergefühl verändert ist. Das muss aber nicht so bleiben. Du kannst dein ganzes Leben sexuell dazulernen.
Wenn ich dich richtig verstehe, hast du bereits einige Zeit abgewartet bevor du uns geschrieben hast. Oder wie lange ist die Geburt deines Sohnes her?
Du schreibst, du weisst nicht, weshalb Sexualität nun so negativ besetzt ist für dich. Dem könntest du weiter auf die Schliche gehen. Liegt es an moralischen Zeigefingern, dass man das als Mutter nicht macht? Du könntest aber auch investieren in eine wieder positiv besetzte Sexualität. Dann werden solche moralischen Überzeugungen und andere Hindernisse erfahrungsgemäß von allein weniger.
Mich würde dazu zunächst folgendes interessieren, um dir weiterhelfen zu können: Woraus hast du vor der Schwangerschaft Futter für deine sexuelle Erregung gezogen? Was davon kannst du reaktivieren?
Du lernst, dass dein Körper wieder dir gehört, indem du diese Erfahrung mit dir selbst machst. Fang am besten an mit den Dingen, die dir leichter fallen. Also nimm zum Beispiel nicht direkt einen Finger auf, sondern fang zunächst damit an, deine Brüste in wohliger Umgebung mit Öl zu massieren. Oder lege jeden Morgen eine Hand auf die Vulva. Oder massiere eine andere Körperstelle, die sich einfach gut anfühlt. Du kannst auch mit erotischem Material nachhelfen, um die sexuelle Erregung auszulösen, mit der du dann weiter spielen kannst.
Mich würde auch interessieren wie hoch dein Stresslevel ist. Womöglich musst du im Vergleich zu früher zunächst etwas runterfahren durch eine Massage oder ein warmes Bad, bis sich sexuelle Erregung einstellen kann.
Prolaktin kann in der Tat die Lust auf Sex etwas hemmen. Das soll dich aber nicht davon abhalten, die Lust wieder zu wecken. Es braucht höchstens ein bisschen mehr Futter, damit deine sexuelle Erregung in Fahrt kommst.
Ja, es ist in Ordnung sexuelle Begegnungen mit dem Partner zu haben, wenn das Baby mit im Schlafzimmer ist. Sexualität gehört seit vielen Jahrhunderten zum Familienalltag. Früher war das aufgrund beengter Wohnverhältnisse eher die Normalität als die Ausnahme. Macht euch deshalb keine Sorgen. Dass ihr euch über die Folgen für euer Baby Gedanken macht, zeigt ja bereits, dass euch ein grenzwahrender Umgang wichtig ist.
Schau mal, wie diese Gedanken bei dir ankommen und ob du damit ein Stück weiterkommst. Du kannst uns auch wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40419 von 19.11.2025
Wie kann ich eine Hand in den Anus einführem?
Unsere Antwort
Ich würde dir nicht empfehlen, dass du die Hand in den Anus einführst. Damit riskierst du, dass du den Schliessmechanismus des Anus beschädigst. Hast du unser Kapitel zu Analsex gelesen?
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Frage Nr. 40418 von 18.11.2025
Hallo lilli Team,
ich habe in letzter Zeit mehrere Fragen von (jungen) Frauen gelesen, die fragen, wie man einen Jungen/Mann so bläst, dass dieser einen Samenerguss hat. z.B. 39867, 40199, 39908 oder 40224.
Irgendwie fühlt sich das für mich als Mann so an, als würden diese Mädchen/Frauen das nicht machen, weil sie scharf drauf sind und das aus eigenem Genuss unbedingt wollen, sondern es klingt, als wären Männer, die zum Samenerguss geleckt werden, nur ein Haken auf einer Checkliste, um sich vor Freundinnen damit zu brüsten.
Natürlich schließt das eine das andere nicht aus und ich habe schon von vielen Frauen in Foren gelesen, dass sie den Oralsex sehr genießen, den Geruch und den Geschmack des Penis und die Optik, aber etwas verunsichern tun mich solche Fragen schon. Schließlich fürchtet man sich als Mann auch vor Ablehnung und möchte, gerade bei so einem intimen Körperteil, begehrt werden und nicht eine beliebig austauschbare Nummer auf einer Liste sein, mit der angegeben wird, dass man sie zum Samenerguss gebracht hat. Das ist sehr herabwürdigend. Es geht nicht um den Mann und seinen Körper und den Genuss der Frau, sondern um eine Aufwertung des eigenen Egos.
"In meiner Erfahrung ist es gar nicht so schwer, Jungs mit dem Mund zum Samenerguss zu bringen."
Das klingt schon fast pragmatisch, mechanisch und nicht so, als ginge es solchen Frauen um den eigenen Genuss und die große Lust und Erregung, den Mann zu schmecken, zu riechen, zu fühlen und seinen Körper schön zu finden.
Ich störe mich auch schon lange an dem Wort "Blowjob", weil das ja auch schon suggeriert, es wäre für Frauen kein Genuss, sondern Arbeit. Das ist schon sehr respektlos und kränkend für den männlichen Körper. Aber okay, unsere Gesellschaft ist sowieso bedacht darauf, den männlichen Körper und Oralsex an ihm so scheiße darzustellen wie es nur geht. Guckt einfach mal, wie oft das Blasen im TV für die Frau schön, lustvoll, genussvoll und erregend dargestellt wird (mir ist spontan keine einzige Szene im Kopf) und wie oft es als Zumutung, Erniedrigung und ekelhaft dargestellt wird. Keine Ahnung, ob man Frauen die Lust darauf madig machen will?
Unsere Antwort
Was du beschreibst, ist eine wichtige Beobachtung. Viele junge Menschen sind unsicher, wenn es um Sexualität geht, und orientieren sich stark an dem, was sie glauben, was von ihnen erwartet wird. Dass Fragen nach wie mache ich es richtig oder Cunnilingus: Wie lecke ich eine Frau? dann eher technisch klingen, kann irritieren – das verstehe ich gut. Wenn ich dich richtig verstehe, verunsichert dich weniger der Oralsex selbst, sondern die Art, wie darüber gesprochen wird. Stimmt das?
Du schreibst, es fühle sich so an, als würden manche junge Frauen Oralsex „für eine Checkliste“ machen. Dahinter steht häufig die Annahme, Oralsex sei vor allem eine Fähigkeit, die man erfüllen müsse. Diese Haltung kann Druck erzeugen – auf beiden Seiten. Dem könntest du weiter auf die Spur gehen: Führt dich dieser Gedanke eher zu dem Thema gesellschaftlicher Rollen? Oder hat es eher mit der Befürchtung zu tun, selbst nicht begehrt zu werden? Viele Menschen – egal welchen Geschlechts – erleben Sexualität zunächst als etwas, das sie „performen“ müssen. Du könntest dich fragen: Welche Art von Sexualität möchtest du erleben, die sich weniger technisch und mehr nach etwas anfühlt was beide gleichermaßen genießen. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.
Du erwähnst auch die Angst vor Ablehnung, vor allem bezogen auf ein so intimes Körperteil wie den Penis. Diese Sorge kennen sehr viele von uns Männern. Manche setzen den Penis unbewusst mit dem eigenen Wert gleich, obwohl wir als Person viel mehr sind als ein Körperteil. Wir sind auch viel mehr als unser Körper. Mich würde interessieren: Gibt es Situationen, in denen du deinen Körper als begehrt oder schön erlebt hast? Was davon könntest du wieder stärker wahrnehmen? In diesem Text kannst du erfahren, wie du dich noch besser fühlen kannst in deinem Körper.
Deine Beobachtung über Medien ist ebenfalls wertvoll. Du hast ein Missverhältnis entdeckt: Oralsex an männlichen Personen wird oft als Zumutung oder etwas Unangenehmes gezeigt, während weibliche Lust – zum Beispiel wenn eine Person mit Vulva geleckt wird – viel seltener sichtbar ist. Das hat wenig mit unserem echten Leben zu tun, beeinflusst aber, wie Menschen ihr eigenes Begehren wahrnehmen. Wie ist es bei dir? Hast du das Gefühl, sie prägen deine Sicht?
Schau einmal, ob du mit diesen Gedanken etwas anfangen kannst. Wenn du magst, kannst du uns gern wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40405 von 17.11.2025
Hallo,
Meine Freundin und ich sind jetzt seit über einem Jahr zusammen.
Wir hatten vorher beide keinen Partner und hatten unser erstes mal zusammen.
Seit einem Monat ca nimmt meine Freundin jetzt die Pille.
Wir nutzen allerdings zusätzlich auch noch ein Kondom, weil das meiner Freundin einfach sicherer ist, nicht im Hinblick auf Krankheiten ( wir sind beide gesund), sondern wegen einer ungewollten Schwangerschaft.
Ich fände es ehrlich gesagt schön, wenn man auch mal auf das Kondom verzichten würde, akzeptiere aber ihre Entscheidung und ihre Ängste dahingehend.
Ich meinte allerdings auch zu Ihr, dass ich es dann etwas unnötig finde, dass sie die Pille überhaupt einnimmt, da es ja schließlich auch etwas mit dem Körper macht.
Könnt ihr uns etwas mehr dazu sagen? Ist es notwendig bei richtiger Pilleneinnahme trotzdem noch ein Kondom zu benutzen oder könnten wir auch darauf verzichten, ohne Angst haben zu müssen, schwanger zu werden?
Ich hätte noch eine 2. Frage
Beim Geschlechtsverkehr ist es in der Regel immer so, dass ich zuerst komme( auch wenn ich mal länger durchhalte) Meine Freundin kommt währenddessen eigentlich nie zum Orgasmus.
Ich befriedige sie danach immer noch Oral bis zum Höhepunkt. Das mache ich gern, ich möchte ja auch, dass sie auf ihre Kosten kommt. Es wäre allerdings auch sehr schön wenn wir mal zusammen zum Orgasmus kommen würden. Habt ihr dafür Tipps? Sollte sie sich beim Sex noch mit den Fingern befriedigen, um den Orgasmus besser zu steuern?
Vielen Dank schonmal :)
Unsere Antwort
Wenn deine Freundin die Pille nimmt, müsst ihr nicht zusätzlich mit Kondomen verhüten. Die Pille ist bei korrekter Einnahme ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Das haben wir in diesem Text genauer beschrieben. Vielleicht möchtest du ihn deiner Freundin zeigen. In diesem Text könnt ihr nachlesen, was bei der Einnahme der Pille beachtet werden sollte. Und falls deine Freundin trotzdem grosse Angst vor einer Schwangerschaft hat, kann ihr dieser Text helfen.
Gleichzeitig einen Orgasmus zu haben, ist eher selten. Macht euch deswegen keinen Stress. Es kann schön sein, wenn es passiert. Aber genauso schön ist es, nacheinander zum Orgasmus zu kommen. Je besser ihr eure eigene sexuelle Erregung kennt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr auch mal gemeinsam zum Orgasmus kommt. Aber selbst bei sehr erfahrenen Paaren ist das nicht die Regel. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, dann lest die Texte im Kapitel Was ist ein Orgasmus – und wie komm ich da hin?.
Was ihr ausprobieren könntet: Kommt sie öfter beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus, wenn sie sich zusätzlich mit den Fingern befriedigt? Oder wenn du das machst? Ob das zur gewünschten Veränderung führt, kommt aber ganz darauf an, was ihr gefällt und was sie erregend findet. Frag sie doch mal. Grundsätzlich ist es so, dass sich bei gutem Sex beide aktiv miteinander erregen. Dazu empfehle ich dir, einmal diesen Text zu lesen.
Wenn ihr neugierig seid und Lust habt, weitere Texte von uns zu lesen, dann schaut doch auch mal in die Kapitel Sextipps und Übungen für alle, Sextipps und Übungen für Männer und alle mit Penis und Sextipps und Übungen für Frauen und alle mit Vagina.
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Frage Nr. 40402 von 16.11.2025
Ich bin männlich und 35 Jahre alt. Meine 37-jährige Frau ist am Guillain-Barré-Syndrom erkrankt und lag mehrere Wochen im künstlichen Koma. Als sie endlich nach Hause kam, stand ich plötzlich vor der Aufgabe, ihr die Windeln wechseln zu müssen. Und das belastet jetzt unser Sexualleben. Wenn ich mit ihr intim werden möchte, muss ich immer wieder daran denken, wie ich ihre Windel wechsle, und das törnt mich natürlich total ab. Außerdem merke ich, wie unangenehm ihr die Situation ist und dass sie sich schämt. Wie können wir besser damit umgehen?
Unsere Antwort
Wir möchten dir und deiner Frau gern helfen. Wir haben dazu noch einige Rückfragen. Könntest du uns nochmal schreiben und diese Fragen beantworten?
- Wechselst du immer noch die Windeln deiner Frau?
- Wenn ja, wird das dauerhaft so sein, dass sie Windeln braucht und sie nicht selbst wechseln kann?
- Wie geht es deiner Frau jetzt und wie ist die Prognose der Genesung?
- Habt ihr irgendwelche Unterstützung bei der Pflege deiner Frau? Habt ihr Unterstützung in Aussicht?
- Hat deine Frau irgend eine psychotherapeutische Unterstützung?
- Hast du mit deiner Frau schon mal über dieses Thema geredet? Wenn nein, was hindert dich bis jetzt daran?
Es wäre schön, du würdest uns diese Info noch nachliefern. Wenn du uns nochmal schreibst, gib bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40401 von 16.11.2025
Ich bin männlich, 62 Jahre, allein stehend. Seit einigen Jahren habe ich immer wieder Depressionsphasen. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass sich die Depression manifestiert, insofern, als dass ich ohne Antidepressiva nicht mehr kann. Das Verstörende ist: Nach meinem letzten intensiven "Schub" wurde eine mittel- bis schwere Depression diagnostiziert und ich bin wegen Antriebslosigkeit mithilfe meiner Therapeutin auf Venlafaxin umgestiegen (seit ca. 3 Wochen, vorher Sertralin). Unter Sertralin hatte ich oft Störungen des sexuellen Triebes. Es war schwer für mich, überhaupt etwas zu empfinden, geschweige denn eine Art Orgasmus zu bekommen, es war sehr anstrengend, aber die Depression war ziemlich gut weg. Nach dem Umstieg ist es seit etwa einer guten Woche so, dass ich überdurchschnittliches Verlangen nach Sex habe. Ist das normal? Denn die Depressionsmerkmale sind zwar wieder schwächer, doch immer kommen sie.
Unsere Antwort
Ich denke, das beste wäre, wenn du dich mit Fragen und erneuten Umstellungswünschen an deinen behandelnden Arzt/Ärztin wendest, denn jeder Mensch reagiert individuell auf Medikamente.
Wenn ich das richtig verstanden habe, war der Grund der Umstellung der Medikation ja der Mangel an sexuellem Verlangen, oder? Wenn du jetzt nach der Umstellung dein sexuelles Verlangen wiedergewonnen hast, ist das doch schön und entspricht ja deinen Wünschen, oder habe ich das missverstanden?
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Frage Nr. 40400 von 16.11.2025
Woher weiss ich ob meine BFF schon masturbiert hat, als ich sie darauf angesprochen habe meinte sie nein, aber kann das sein. Sie ist 14.
Unsere Antwort
Ja, das kann durchaus sein. Es ist von Mädchen zu Mädchen und von Frau zu Frau unterschiedlich, wann sie sich zum ersten Mal selbst befriedigen. Es gibt dabei kein "richtig" oder "falsch". Während sich das eine Mädchen mit 14 schon selbst befriedigt hat, machen andere das vielleicht noch nicht. Das ist alles völlig normal.
Du kannst nicht wissen, ob deine beste Freundin schon masturbiert hat, es sei denn, sie erzählt es dir. Ob sie dir die Wahrheit gesagt hat oder nicht, weiss nur sie selbst. Es kann sein, dass sie wirklich noch keine Selbstbefriedigung gemacht hat. Es kann auch sein, dass sie "nein" gesagt hat, weil es ihr unangenehm oder peinlich war, darüber zu sprechen. Es kann auch sein, dass sie schon sexuelle Gefühle bei sich selbst hervorgerufen hat, das aber nicht als Selbstbefriedigung erkannt hat. Egal, ob ihre Antwort der Wahrheit entsprach oder nicht, solltest du sie respektieren.
Möchtest du trotzdem gerne über Selbstbefriedigung mit ihr sprechen? Dann könntest du zum Beispiel von dir erzählen, ohne sie dazu zu drängen, selbst etwas zu erzählen, was sie vielleicht nicht erzählen möchte. Wenn sie dann Lust hat, wird sie von sich aus darüber reden.
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Frage Nr. 40393 von 15.11.2025
Liebes Lilli-Team,
Ich möchte gerne Selbstbefriedigung machen, aber das ist schwierig weil
- ich habe eine Tetraparese und bin auf Intimpflege angewiesen
- um das aushalten zu können mache ich meinen Körper "tot" damit ich nichts fühlen muss
- bei der Pflege kommt es manchmal zu Übergriffen oder die Pflege ist grob und tut weh
- die Spitex macht nur die äusseren Schamlippen sauber und der Urin bleibt zwischen den inneren Schamlippen und in der Vagina
- mein Intimbereich tut dann weh, es hat IAD und der Vaginaeingang reisst schnell ein
- ich bin schmal und die Einlagen die mir passen bezahlt die Krankenkasse nicht. Das macht Dekubitus unter der Vulva weil mein Becken vorkippt und im Rollstuhl fest draufdrückt und das tut weh.
Ich war schon bei verschiedenen Beratungsstellen und Ärzten, aber alle sagen nur sie kennen sich nicht mit Cerebralparese aus. Und nach Nottwil (wo sie sich super mit meinen Problemen auskennt) darf ich nicht, ist nur für Querschnittpatienten.
Habt ihr noch Ideen die mir helfen?
Ganz liebe Grüsse und herzlichen Dank!
Weiblich, 41 Jahre
Unsere Antwort
Du schilderst eine sehr belastende Situation.
Um zu deinen Rechten zu kommen, kannst du dich zum Beispiel an Organisationen wie pro infirmis oder Procap wenden. Diese haben sogar eine Rechtsberatung. Auch eine Opferhilfe ist bei Übergriffen eine wichtige Anlaufstelle.
Meinst du mit IAD eine Inkontinenz assoziierte Dermatitis? Hast du eine Gynäkologin, die dich bereits untersucht hat oder dies tun könnte?
Du hast recht, dass in Nottwil vorwiegend Patienten*innen mit einer Querschnittlähmung stationär (also mit Übernachtung in der Klinik) behandelt werden. Ambulante Kontrollen sind aber meist auch für andere Menschen mit einer Krankheit möglich. Hierzu wird eine Überweisung/Zuweisung zum Beispiel vom Hausarzt*der Hausärztin gewünscht. Die Abteilungen und Ärzt*innen sind auf der Homepage ersichtlich. Alternativ gibt es am Spital Zollikerberg eine gynäkologische Sprechstunde für beeinträchtigte Frauen. Hier kannst du dich ebenfalls überweisen lassen.
Vielen Dank für deine Frage. Ich wünsche dir weiterhin Kraft und Mut, um für dich und deine Bedürfnisse einzustehen.
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Frage Nr. 40391 von 14.11.2025
Ich bin weiblich und 30 Jahre alt. Ich habe ein Problem, wenn es darum geht, meinem Freund einen zu blasen. Wenn ich ganz ehrlich bin ekelt mich das irgendwie ein Stück weit an. Wir sind schon lange zusammen und haben auch öfter darüber gesprochen. Er geht da sehr verständnisvoll mit um und setzt mich da nicht unter Druck. Trotzdem fragt er mich ab und zu danach und ich weiß wie wichtig es ihm ist, ab und zu Oralsex zu haben. Und ich würde mir wünschen, da mehr auf ihn zugehen zu können.
Wir haben uns zum Beispiel auch schon darauf geeinigt, dass er vorher duscht oder seinen Penis wäscht. Aber sobald dann beim Oralsex etwas Lusttropfen rauskommt, löst das bei mir wieder Ekelgefühle aus. Meine Frage deswegen: was kann ich tun um Oralsex mit meinem Freund mehr zu genießen, und keine Ekelgefühle mehr zu haben?
Und darüber hinaus weiß ich, dass mein Freund es sehr mögen würde, auch in meinem Mund zu kommen. Das ist für mich natürlich momentan gar nicht möglich. Habt ihr Tipps für mich, wie ich vielleicht auch das irgendwann genießen sogar könnte?
Vielen Dank!
Unsere Antwort
Dein Ekel wird sich verändern, wenn du deine Perspektive wechselst. Jetzt stehst du unter dem Druck, dass du etwas nicht kannst. Druck ist zusammen mit Hilflosigkeit ein bewährter Ekel-Verstärker. Dein Freund wünscht sich Oralsex. Du möchtest ihm das Geschenk machen und setzt dich so selbst unter Druck. Da du nicht weisst wie du das bewerkstelligen könntest, wirst du hilflos. Damit ist der Weg zu deiner sexuellen Erregung verschlossen. Ohne erotische Stimmung ist der Penis zum Urinieren da. Urin gehört nicht in den Mund, sagt das Ekelgefühl und hat recht. Da nützt es nicht viel, wenn dein Freund sich wäscht.
Die Frage ist also, wie du deine erotische Stimmung unterstützt. Ein Helfer könnte dein Wunsch sein, ihm ein Geschenk zu machen. Du schenkst ihm ein intensives sexuelles Erlebnis. Könntest du dich von dieser Intensität anstecken lassen? Schliesslich bist du die ‚Steuerfrau’ seiner Erregung.
Perspektivwechsel kannst du üben. Offensichtlich beschränkt sich dein Ekelgefühl ja auf die Ausscheidungen des Penis, wenn er in deinem Mund ist. Du könntest also mal beobachten, wie und durch was du sexuell erregt wirst. Ist der Penis deines Partners eine sexuelle Erregungsquelle für dich? Schaust du ihn an? Mit welchen Körperteilen berührst du ihn? Mit der Hand? Mit der Wange? Kannst du ihn im trocknen Bereich küssen und lecken? Beobachte mal, wie weit du deine eigene sexuelle Erregung im Kontakt mit dem Penis mitnehmen kannst. Vielleicht hilft dir auch, mit einem Kondom zu üben.
- Einschub: Auch beim Oralsex können Infektionen übertragen werden. Hier findest du dazu Infos.
Der nächste Schritt wäre, mit dem Sperma fertig zu werden. Magst du Sperma auf deinem Körper? Kannst du es anfassen, verreiben etc. und dabei erotisiert zu bleiben? Kannst du Sperma an deiner Hand ablecken?
Lernen gelingt am besten, wenn du interessiert und neugierig sein kannst. Dabei kann auch dein Partner helfen, wenn er seinen Penis zeigt und du mit ihm üben kannst. Vielleicht könnte auch dein Geschlecht als Gesprächspartnerin mitspielen. Schliesslich handelt es sich beim Sex um eine Kommunikationsform. Vielleicht gibt unser Kapitel «Wie macht Sex zu zweit mehr Spass?» dazu Ideen.
Wir haben dir einen methodischen Weg beschrieben, wie du Oralsex lernen könntest. Ebenso wichtig ist aber auch, dass du den Druck los wirst. Wenn du merkst, dass Oralsex für dich überhaupt nicht geht, musst du das auch nicht können oder tun. In allen Beziehungen bleiben einige Wünsche unerfüllt. Vielleicht hattest du auch schon Herzenswünsche, die dir nicht erfüllt wurden. Dein Partner hat für seinen Wunsch die richtige Form gefunden. Jetzt möchtest du ihm gern seinen Herzenswunsch erfüllen. Und du bist bereit, in deine Beziehung zu investieren. Vielleicht redet Ihr mal miteinander darüber, wie Ihr es mit den Wunscherfüllungen halten wollt. Was macht er, wenn du einen Wunsch hast, den er nicht mag, nicht erfüllen kann oder blöd findet? Was machst du im gleichen Fall?
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Frage Nr. 40386 von 13.11.2025
Ich (m 14) hatte vor ein paar Tagen Sex mit einem Freund der ein Jahr älter ist. Irgendwie fand ich es geil, aber ich mache mir Sorgen ob ich vielleicht schwul bin. Was meint ihr dazu ?
Unsere Antwort
Dass du mit deinem Freund sexuelle Erfahrungen hattest und das „irgendwie geil“ gefunden hast, sagt nichts Endgültiges über deine sexuelle Orientierung aus. Sexualität ist in der Jugend oft fluid – das bedeutet: sie kann sich entwickeln, verändern, klarer werden.
Was heißt das für dich? Sex mit einem Jungen zu haben macht dich nicht automatisch schwul. Erregung ist ein Körperreflex, und der kann in vielen Situationen auftreten, auch wenn du noch gar nicht weißt, wen du langfristig liebst oder begehrenswert findest.
Viele Jugendliche probieren Dinge aus, weil sie neugierig sind oder jemandem nahe sein wollen. Das ist nicht ungewöhnlich. Ordne dich nicht vorschnell in Schubladen wie „hetero“ oder „homo“ ein, frage dich lieber – ohne Druck, ohne Eile:
Wen stellst du dir in Fantasien vor? (Fantasien können die Realität sein, müssen sie aber NICHT bestimmen.) Zu wem fühlst du dich romantisch (zum Verlieben) hingezogen? Mit wem stellst du dir eine Beziehung vor? Diese Fragen helfen dir eher weiter als ein einzelnes Erlebnis.
Du musst dich jetzt nicht definieren. Du darfst Zeit haben, dich zu entdecken. Dein Verhalten und deine sexuelle Erfahrung sind gut, um dich selbst immer weiter kennenzulernen.
Ganz konkret stellst du dir vielleicht die Frage, ob du die Erfahrung wiederholen möchtest. Hast du da Lust drauf? Möchtest du mit ihm darüber sprechen, wie es dir damit geht? Habt ihr vielleicht schon darüber gesprochen, ob das etwas einmaliges war oder ihr es wiederholen wollt? Was bedeutet es für eure Freundschaft?
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Frage Nr. 40384 von 11.11.2025
Mein Problem ist das ich sehr gut bestückt bin 24cm und 5 Finger breit um genau zu sein im erregten Zustand mein Problem ist das die letzte 5 Frauen davon gerannt sind als es dazu kam ... was soll ich tun
Unsere Antwort
Es ist eine gute Idee, vorher mit der Frau darüber zu sprechen. Sag ihr zum Beispiel "Mein Penis ist ziemlich groß. Ich werde vorsichtig damit umgehen. Du brauchst keine Angst haben." Oder "Mein Penis ist ziemlich groß. Wie stehst du dazu?"
Es gibt ihr Vertrauen, wenn sie den Penis zunächst in der Hand hat und beim Geschlechtsverkehr selbst steuern kann. Lege dich zum Beispiel auf den Rücken und sie sitzt auf dir und nimmt deinen Penis auf.
Außerdem macht es Sinn, dass du lernst, deinen Penis gut zu spüren und geschickt einzusetzen. Dazu empfehle ich dir unsere Tipps Vaginalverkehr mit einem breiten/langen/grossen Penis.
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Frage Nr. 40381 von 11.11.2025
Herzlichen Dank! Gerne schreibe ich euch nochmals zu Frage-Nr. 40360.
Mich interessieren vor allem Podcasts bezüglich Verführung und Selbstbestimmtheit. Ähnlichkeiten mit Kanäle wie Flirt-Forschung, Im Namen der Hose (PULS), Lola Sparks, Dating Intentionally etc.
Unsere Antwort
Ich bin beeindruckt, du scheinst ja schon eine Menge Podcasts zu dem Thema zu kennen.
Unter unseren Podcast-Empfehlungen gibt es zum Beispiel eine Folge zu Verführung im "Ach, komm" Podcast. Die könnte dir gefallen und du könntest bei den anderen empfohlenen Podcasts selbst mal stöbern, was die zu Verführung im Angebot haben.
Du machst wirklich schon viel. Du informierst dich, du nimmst deinen Mut zusammen. Du sprichst immer mal wieder Frauen an. Weiter so!
In der Zwischenzeit könntest du dir selbst schöne abwechslungsreiche sexuelle Momente gestalten. Tipps dazu findest du zum Beispiel in unserem Text Selbstbefriedigung: Tipps für Männer und alle mit Penis und Selbstbefriedigung: Was spricht für Solosex? oder auch Mein Penis in der Vagina oder im Anus: Tipps zum Allein Üben
Durch deine sexuellen Momente mit dir selbst, baust du Selbstsicherheit auf und das strahlst du dann auch aus. Wenn du mit dieser Selbstsicherheit Frauen ansprichst, macht dich das auch erfolgreicher beim Verführen. Dazu könnte dir auch das Buch "Klappt's" von Michael Sztenc gefallen und weiterhelfen.
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Frage Nr. 40369 von 10.11.2025
Zu frage 40315: ja, adhs wurde bei mir diagnostiziert. Ich hatte das schonmal mit einer anderen Frau. Mit ihr wäre ich auch fast fremdgegangen. Ich hatte schon eine starke Erektion. Dann hatte ich einen vorzeitiger Samenerguss in der Hose und so ist es dann nicht zum Sex gekommen. Früher war ich auch in der Sauna. Das habe ich dann aber gelassen, weil ich immer mit einem steifen Penis in der Sauna saß. Das war mir unangenehm und ich bin dann immer aufs Klo und habe bis zum Samenerguss masturbiert. In der letzten Woche habe ich es einfach nicht geschafft "Nein" zu mir zu sagen. Ich weiß nicht ob ich dass das nächste mal schaffe. Und dass ich die Nachbarin dabei wahrscheinlich geschwängert habe ist mir auch sehr peinlich.
Unsere Antwort
Danke für die weiteren Infos. Bist du wegen dem ADHS in Behandlung? Es wäre aus meiner Sicht sehr sinnvoll, dass du lernst, mit deinen Impulsen besser umzugehen und sie besser im Griff zu haben – so dass du der Herr im Haus bist und nicht deine Impulse. Für so etwas ist ein ADHS-Coaching oder eine Psychotherapie sinnvoll. Das würde ich dir sehr empfehlen. Wie sieht das aus. Wäre das möglich?
Die Erektion und der vorzeitige Samenerguss gehen mit einer hohen Körperspannung einher. Das beste Mittel dagegen sind tiefe Atmung und lockere Bewegung. Vielleicht möchtest du in diesem Text die Tipps ausprobieren, wie du damit besser umgehen kannst.
Ich habe ja in der letzte Antwort schon gefragt, wie hoch eigentlich deine Körperspannung in solchen Augenblicken ist. Merkst du das? Kannst du mal achten, wie du atmest? Wie geht es dir nach einem Samenerguss? Erlebst du dich dann entspannter? Bei ADHS ist es besonders wichtig, dass du lernst, deine Aufmerksamkeit darauf zu richten, was in deinem Körper abläuft. Denn nur so kannst du lernen, es zu beeinflussen.
Was machst du eigentlich so, um dir gute Gefühle zu verschaffen? Hast du ein Hobby? Machst du irgend einen Sport? Was gibt es in deinem Leben, das dir den "Dopamin-Kick" gibt, der für Menschen mit ADHS so wichtig ist? Wie gut kennst du dich eigentlich mit ADHS aus?
Gern kannst du uns wieder schreiben.
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Frage Nr. 40364 von 09.11.2025
Ich (m, 42) habe seit ein paar Monaten eine neue Freundin. Wir sind sehr glücklich zusammen, aber leider funktioniert es beim Geschlechtsverkehr noch nicht richtig. Nach dem Penetrieren verschwindet die Erektion sehr schnell wieder.
Da ich seit über acht Jahren keinen Geschlechtsverkehr mehr hatte, war die Vermutung vom Arzt, dass es sich wahrscheinlich um “Performance Anxiety” handelt, denn gemäss urologischer Untersuchung bin ich gesund (und in guter körperlicher Verfassung und rauche und trinke nicht). Mir wurde dann Sildenafil (50mg) verschrieben, um ein paar “Erfolgserlebnisse” zu erzielen. Das hat leider nicht geholfen: Der Geschlechtsverkehr fühlte sich mechanisch an, ohne Stimulation, und die Erektion hat auch nach ein, zwei Minuten wieder nachgelassen.
Ich habe bereits ein bisschen auf eurer Webseite recherchiert und denke, dass das Problem mit der Erregungstechnik zu tun hat, zumindest teilweise wegen der langen “Pause”. Seht Ihr das auch so oder könnte etwas anderes dahinter stecken? Ich wäre froh für konkrete Vorschläge, wie ich diese Schwierigkeiten überwinden/wegtrainieren kann.
Unsere Antwort
Schön, dass du schon begonnen hast auf unserer Seite über Erregungstechnik zu lesen. Das wahrscheinlichste ist, dass es damit zu tun hat.
Es ist gut, wenn du regelmässig die Übungen machst, die wir beschrieben haben. Es dauert eine Zeit bis der Körper sich wieder umstellt. Besonders wichtig ist die Bewegung des Beckens, der gekonnte Einsatz des Beckenbodens und die Wahhrnehmung des Penis zu verfeinern. Wenn du das machst, wird sich mit der Zeit der Fokus auf deine körperlichen Empfindungen verlagern und dadurch kannst du dann deine Erregung besser steuern.
Du solltest damit rechnen, dass dieser Prozess einige Wochen dauert. Wenn du trotz Üben nach einigen Wochen immer noch keine Fortschritte spüren solltest, dann könntest du dich auf an eine*n Sexualtherapeut*in wenden.
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Frage Nr. 40357 von 07.11.2025
Ist es besser wenn er beschnitten ist?
Unsere Antwort
Es ist eine Frage, die uns verständlicherweise oft erreicht. Ob der Penis beschnitten ist oder nicht, ist keine Frage von „besser“ oder „schlechter“. Manche denken, Beschneidung sei hygienischer oder beim Sex vorteilhafter, aber das kann sehr unterschiedlich sein. Wer unbeschnitten ist, muss beim Waschen einfach ein wenig sorgfältiger sein.
Auch beim Sex ist das sehr individuell. Manche Männer fühlen mit Vorhaut intensiver, andere ohne – beides kann angenehm sein. Für Partner:innen spielt es in der Regel keine große Rolle, viel wichtiger sind Vertrauen und dass sich beide wohlfühlen. Mehr Infos zu deiner Frage findest du in diesem Text Brauche ich eine Vorhaut, oder ist die Beschneidung besser?
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Frage Nr. 40351 von 05.11.2025
Hallo bin männlich und 67 Jahre. Merke immer mehr dass mich Männer sexuell immer mehr anziehen. Meine Frau will keinen Sex mehr. Bin hon und hergerissen und weiss nicht warum mich Männer immer mehr anziehen.
Unsere Antwort
Dass sich sexuelle Anziehung im Laufe des Lebens verändert, ist nichts Ungewöhnliches. Sexualität bleibt beweglich und kann sich durch Erfahrungen, Wünsche, Selbstreflexion oder auch Veränderungen in der Partnerschaft weiterentwickeln. Es braucht Mut, solche Veränderungen ehrlich auszusprechen.
Du beschreibst, dass dich Männer zunehmend anziehen und du dich darüber wunderst. Es kann sich lohnen, gemeinsam mit einer Beratungsperson anzuschauen, was sich da in dir verändert, was diese Anziehung für dich bedeutet und wie du damit umgehen möchtest – im Einklang mit dir selbst und mit deiner Beziehungssituation.
In einem oder mehreren Gesprächen nächste hilfreiche Schritte zu klären, ermöglicht auch, eine Kommunikation mit deiner Frau dazu zu entwickeln. Überlege, wer deine erste Vertrauensperson im realen Leben zu dem sein könnte, was dich gerade beschäftigt und bewegt. In deinem aktuellen Entwicklungsprozess sind vertraute/verbündete Menschen eine wichtige Instanz.
In manchen größeren Städten gibt es auch Gruppen von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, mit denen ein regelmäßiger Austausch gewinnbringend sein kann. Möglicherweise in Freizeitaktivitäten, um dich gemeinsam mit anderen bi-, pan- oder homosexuellen Menschen zu erleben.
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Frage Nr. 40344 von 04.11.2025
Woran liegt es wenn bei Löffelstellung der penis nicht bis in die Vagina gelangt
Er ist eigentlich nicht zu klein, aber in pornos funktioniert die stellung auch immer
Vielleicht sind wir in dieser hinsicht ,,zu dick''
Unsere Antwort
Ich kann mir aus deiner Beschreibung noch kein Bild davon machen, wie das bei euch genau abläuft.
Es kann helfen, wenn ihr den Penis in die Hand nehmt und in die Vagina einführt. Oder du könntest zunächst den Winkel zwischen Vagina und Penis verändern, indem du dich im 90 Grad Winkel hinlegst. Also der Oberkörper klappt nach vorne und erst wenn der Penis drin ist, rutschst du mit dem Oberkörper zu deinem Partner. Währenddessen kannst du den Penis auch mit einer Hand halten, sodass er nicht rausrutscht.
Ich weiss nicht, wie eure Körpermaße sind. Es kann natürlich sein, dass diese Stellung für eure Körper nicht passt. Dann gibt es viele andere Varianten, wie eure beiden Körper sich gut miteinander bewegen können beim Geschlechtsverkehr.
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Frage Nr. 40340 von 03.11.2025
Hallo Lilli
Ich wurde mal neugierig und habe mal nachgeschaut, was ihr Jungs für besseren Sex vorschlägt. Was ihr über Beckenbewegung sagt, fand ich interessant. Würde so etwas auch bei Oralverkehr funktionieren? Beim Oralsex bewegen sich die Jungs ja gar nicht. Könnte man Oralsex geben, wo die Jungs gleichzeitig ihren Becken bewegen, damit es sie mehr vergnügt? W 17
Unsere Antwort
Ja, klar geht das. Du kannst das bei Gelegenheit ausprobieren und ihr schaut, welche Erfahrung ihr damit macht. Wie gefällt es ihm? Wie gefällt es dir? Es kann spannend sein mit dem Unterschied zwischen Bewegen und Stillhalten zu spielen. Schon ganz kleine Bewegungen können einen Unterschied machen.
Du schreibst, die Jungs bewegen sich beim Oralsex gar nicht. Es gibt einige Jungs, die auch beim Oralsex ihr Becken bewegen. Für alle, die hier mitlesen: Du meinst vermutlich diesen Text.
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