Frage Nr. 40229 von 26.09.2025
Hallo, ich habe vor einigen Monaten bereits die Fragen 39341 und 39456 gestellt.
Übungen, die ich seit fast einem Jahr mache:
• Kegel-Übungen helfen mir am meisten, leichter zum Orgasmus zu kommen, deshalb mache ich sie regelmäßig.
• Die Beckenschaukel übe ich schon lange, komme aber nicht richtig weiter – vielleicht übe ich zu selten? Wie kann ich Beckenschaukel, Atmung und Entspannung besser koordinieren?
• Mehrmals pro Woche berühre ich mich achtsam für ein paar Minuten, bevor ich zur üblichen Methode mit Vibrator übergehe. Durch das Üben direkt vorher spüre ich mehr und komme leichter, als wenn ich nicht vorher übe.
Veränderungen:
• Mit einem Dildo kann ich einen Orgasmus ohne Klitoriskopf-Stimulation erreichen. Dafür brauche ich viel Anspannung, harte Fantasien/Pornos und schnelle Bewegungen mit Fokus auf die G-Zone. Es dauert meist etwa eine Stunde.
• Mein Partner bringt mich zuverlässig mit Hand oder oral (über den Klitoriskopf) zum Orgasmus. Das gelingt inzwischen schneller und intensiver als früher. Er ist darin sogar besser als ich selbst – wenn ich bei ihm bin, greife ich eigentlich nie auf den Vibrator zurück.
• Squirten ist mir gar nicht mehr möglich. Beim Versuch „laufen zu lassen“ spüre ich für ein paar Sekunden mehr. Einmal hatte ich einen Orgasmus, indem ich mich auf dieses spezielle Loslassen fokussiert habe – mein einziger ganz ohne Fantasien.
• Beim Geschlechtsverkehr spüre ich dagegen immer weniger. Ich versuche, mich auf das zu konzentrieren, was da ist, statt auf das, was fehlt – indem ich bewusst erfühle, wo und wie mich der Penis stimuliert. Manchmal blitzen dabei Lustgefühle auf, verschwinden aber sofort wieder. Das erfordert so viel Konzentration, dass ich es nicht lange durchhalten kann.
Weitere Beobachtungen:
• Ich kann nur kommen, wenn ich bewusst auf einen Orgasmus hinarbeite. Oft lese ich, dass das kontraproduktiv sei – bei mir funktioniert es aber nur so. Das mindert den Genuss, weil ich mir eigentlich wünsche, dass mein Kopf abschaltet und ich einfach in den Gefühlen bin.
• Oralsex in der Face-Sitting-Position fühlt sich mit Abstand am besten an – da komme ich am schnellsten, leichtesten und intensivsten. Woran liegt das, und wie könnte ich das noch ausbauen?
Unsere Antwort
Du beschreibst ganz viele Dinge, die gut funktionieren. Und du machst viele tolle Sachen. Gleichzeitig hast du hohe Erwartungen – und möglicherweise auch Ideale? – wie du einen Orgasmus erreichen solltest. Das macht Druck. Da ist die Lektüre vieler Bücher und unserer Texte natürlich mit verantwortlich dafür. Wir geben Tipps, die allgemein gut helfen. Aber jede Person ist anders. Es geht darum, herauszufinden, was für dich stimmt. Wenn du auf einen Orgasmus hinarbeiten möchtest, dann mach das.
Allerdings würde ich da einen Deal mit mir selbst machen: Auf den Orgasmus hinarbeiten erst in den letzten etwa 10 Minuten. Du schreibst, du erlebst beim Vaginalverkehr immer weniger. Das lässt mich schon vermuten, dass du sehr am Arbeiten bist. Wenn die Konzentration auf das, was ist, so schwierig ist, ja, was wäre denn einfacher? Wo möchte dein Gehirn hin? Wichtig ist, dass du beim Sex den Oberkörper bewegst, so dass du weniger leicht ins Grübeln kommst. Bitte lies dazu diesen Text.
Ich finde es sinnvoll, auf Dingen, die funktionieren, aufzubauen. Klitorisstimulation scheint gut zu funktionieren. Vaginalstimulation eigentlich auch schon. Wie wäre es, wenn du die beiden verbindest? Also wenn du kommen möchtest beim Vaginalverkehr, könntest du zusätzlich die Klitoris stimulieren.
Was die Beckenschaukel angeht: Jeden Abend vor dem Schlafengehen drei Minuten schaukeln mit Atmung hilft, dass sich dieses Muster besser in deinem Gehirn verankert. Beckenschaukel ist nicht einfach Entspannung, sondern viel mehr ein Wechselspiel aus Spannung und Entspannung der Muskeln im Beckenboden und rund um das Becken. Du brauchst diesen Mix, um auf lockere Weise Intensität aufzubauen.
Warum du beim Oralsex in der Face-Sitting-Position am besten kommst, kann ich dir so aus der Ferne nicht einfach so sagen. Mich interessiert, was du da mit dem Körper machst. Sitzt du still auf deinem Partner? Oder bewegst du deinen Körper? Wie atmest du? Was macht dein Beckenboden? Was ist anders, als wenn du liegst? Was geht dir durch den Kopf? Beobachte dich genau, und vergleiche das mit anderen Positionen und sexuellen Aktivitäten. Das hilft dir dabei, herauszufinden, warum diese Praktik bei dir besonders lustvoll und erregend ist.
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Frage Nr. 40228 von 26.09.2025
Ich habe eine Frage zu Problemen mit meiner Erektion...
Unsere Antwort
Wir bekommen viele Fragen gestellt, in denen es um Erektionsschwierigkeiten geht.
Schau dich mal in unserem Kapitel Erektionsprobleme: Tipps für Männer und Paare um. Dort findest du Antworten auf deine Fragen.
Diese Antwort gilt auch für die Frage 40764.
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Frage Nr. 40226 von 26.09.2025
Guten Tag,
Ich w 21, habe mal einer Freundin gesagt, dass es so Gefühle gibt, die mich immer an einen Orgasmus erinnern. Für mich ist das ganz klar Niesen. Wenn man merkt, dass man Niesen muss und dann niest man und ist irgendwie total erleichtert danach. Genau so fühlen sich meine Orgasmen vom Prinzip auch an. Sie meinte dann, dass sie das nicht mit Niesen kennt, sondern mit Kitzeln. Ich frage mich, wie sich Menschen erregen, die kitzeln ein bisschen an Orgasmjs erinnert und was sind das für Orgasmen, sind die intensiver oder länger?
Unsere Antwort
Ein Orgasmus kann sich ganz unterschiedlich anfühlen. Was genau deine Freundin damit meint, dass sie ihr Orgasmus an Kitzeln erinnert, kann sie dir am besten selbst erklären. Nur sie kann dir beschreiben, wie sich ein Orgasmus für sie anfühlt. Denn ein Orgasmus kann auf unzählige verschiedene Arten erlebt werden. Du könntest deine Freundin auch fragen, wie genau sie sich erregt.
Denn du hast recht. Wie du einen Orgasmus erlebst, hängt von deiner persönlichen Erregungstechnik ab. Dabei spielt vor allem eine Rolle, welche Körperstellen du wie stimulierst, wie sehr du deine Muskeln anspannst, wie sehr du deinen Körper bewegst, wie du atmest und worauf du deine Aufmerksamkeit richtest. Mehr dazu erfährst du in diesem Text. Dort kannst du auch nachlesen, wie du den Orgasmus intensiver erleben kannst.
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Frage Nr. 40224 von 25.09.2025
Ich möchte mit einem Jungen ausgehen. Man hat mir gesagt, dass er von Oralsex nicht kommen kann. Sowas habe ich noch nie gehört. In meiner Erfahrung ist es gar nicht so schwer, Jungs mit dem Mund zum Samenerguss zu bringen. Natürlich dauert es bei einigen länger als bei anderen. Jetzt bin ich ganz nervös, ihn zu treffen. Habt ihr Tipps, was ich machen kann, falls er doch Schwierigkeiten hat zu ejakulieren? W, 16
Unsere Antwort
Es ist tatsächlich gar nicht so ungewöhnlich, dass manche Jungs durch Oralsex nicht oder nur sehr selten zum Orgasmus kommen, auch wenn andere dabei leichter kommen. Es ist ganz wichtig zu wissen: Der Orgasmus – egal ob beim Oralsex oder bei einer anderen sexuellen Erfahrung – liegt nicht deiner Verantwortung, sondern ist immer eine gemeinsame Sache, die ohne Druck passieren sollte. Gerade beim ersten Mal mit jemand Neuem, aber auch generell, gibt es viele Gründe, warum jemand beim Oralsex nicht oder nur schwer zum Orgasmus kommen kann, z.B. Aufregung oder Stress. Das hat nichts mit fehlender Erfahrung oder Können zu tun und solltest du nicht als persönliches Versagen empfinden.
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Frage Nr. 40222 von 25.09.2025
Hallo,
meine letzte Frage war die 40206.
Erstmal danke für die flinke Antwort letztes Mal. Das hat mich echt sehr gefreut.
Die Antwort hat mir richtig geholfen. Ich war dann echt motiviert, sodass ich am selben Abend noch geübt habe und direkt ein Erfolgserlebnis hatte: Zuerst hab ich mir mal in mein Übungsheftchen aufgeschrieben, was ich schon alles habe, also der Käse sozusagen;). Da stand zb: ein schönes Gefühl bei Penetration, meine alte Spannungsmethode aus der Kindheit, ein Bedürfnis nach Bewegung beim Sex und ein gesundes Verhältnis zu meinem Körper ... Und mir dann gesagt, ich konzentriere mich nie mehr auf die Löcher, sondern nur noch auf die existierenden Sachen, die ich aufgeschrieben hatte. Dieses neue Mind-Set hat dann bei der Übung dazu geführt, dass ich viel positiver, entspannter und konzentrierter üben konnte. Ich hatte direkt danach das Gefühl, dass es mir viel einfacher gefallen ist, mich auf meinen Körper zu konzentrieren und nicht mehr dieses Dauer-schlechte Gewissen, dass das nichts wird.
Zu meiner alten Methode: ich muss dafür die Beine dauerhaft anspannen, den Atem stark anhalten und dann schnelle Kreisbewegungen auf meiner Klitoris machen. Ich mache es gerne auf dem Rücken, weil ich dann direkt in der besten Position für die Beckenschaukel bin. Mir ist aufgefallen, dass ich die Fantasien und Pornos eigentlich nicht brauche, um mich zum Orgasmus zu bringen, wenn ich den Atem stark genug anhalte (tief einatme) und die Beine stark genug anspanne. Es dauert dann nicht lange, bis ich plötzlich merke, dass der Orgasmus gleich kommt. Dieses erregende Kurz-vorm-O-Gefühl, was ich relativ schnell unterbrechen muss, damit ich nicht komme, verschwindet sobald ich wechsle und etwas komplett anderes mache: meinen Körper loslasse, bewege und die Finger über meinem bewegenden Becken stillhalte.
Mir sind beim Üben nochmal neue Erkenntnisse und Fragen aufgekommen:
1 du hattest mir ein schnelles Abwechseln empfohlen, also zb eine Minute altes und dann eine Minute neues. Aber wie gesagt, verschwindet die Erregung schnell, sobald ich das Neue mache. Soll ich dann trotzdem eine Minute weiter machen oder wären dann 10 sek angebrachter? Ich frage mich einfach, ob die Minute in der ich etwas Neues ausprobiere, verschwendet ist, wenn ich dabei keine sexuelle Erregung spüre.
2 was ich schon richtig gut drauf hab, ist den Atem und mein Beckenboden ohne nachzudenken synchron zu halten. Also beim einatmen entspannen und beim ausatmen anspannen. Meine Beckenbewegungen wollen aber automatisch immer schneller sein. Ich mach dann während einem Atemzug mehrere Beckenbewegungen, meistens Kreisen. Ist es fürs Üben besser, langsamer vorzugehen? Oder kann ich so weitermachen?
3 Mit Porno und Fantasie wäre der Unterschied zu ohne, dass ich mich dauerhaft erregt fühle. Würdest du mir empfehlen das für die Übungen zu nutzen? Denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass es eine Stärke ist, es ohne hinzubekommen. Und irgendwie glaube ich:
wenn ich etwas Neues im Körper lernen möchte, dann sollte ich mir die Erregung vorher auch genau dort - im Körper - und nicht im Kopf holen. Macht das Sinn? Oder ist es egal, von wo ich die Erregung herhole, mit der ich etwas Neues abwechseln möchte.
Vielen Dank schon mal für eure Einschätzung und liebe Grüße
Unsere Antwort
Super, wie du das mit dem Käse umgesetzt hast! Du verstehst das wirklich gut. Ich geh direkt auf deine einzelnen Punkte ein. Ich habe sie durchnummeriert.
1. Grundsätzlich ist beides gut: Ganz kurzer Wechsel aus alt und neu, also erregt und nicht erregt, oder sich mehr Zeit lassen. In anderen Worten: Es ist keine verlorene Zeit, wenn du keine sexuelle Erregung verspürst. Denk an den Käse: Vielleicht spürst du etwas, das du komisch, interessant oder sogar angenehm findest. All diese Wahrnehmungen brauchen Raum, damit dein Gehirn lernen kann, sie differenzierter zu erleben und interessanter zu finden. Du machst so lang weiter, bis es dich langweilt, egal ob das 15 Sekunden oder 5 Minuten sind. Dann gehst du wieder zurück zu der bewährten Technik.
2. Wenn deine Beckenbewegungen schneller sein wollen, lass sie schneller sein. Du kannst mit dem Becken auch unabhängig von der Atmung schaukeln oder Kreisen. Oder du atmest während dreimal schaukeln aus und dann kurz ein. Es gibt noch viele weitere Varianten, die kannst du für dich erforschen. Da gibt es im Prinzip kein Richtig und Falsch. Die Idee mit dem Atmen ist einfach, dass es eine hervorragende Methode ist, den Beckenboden in Bewegung zu setzen und das mit dem Aufnehmen zu verbinden. Ich finde es aber eine gute Idee, wenn du alle möglichen Varianten für dich erforschst.
3. Sexuelle Erregung ist sexuelle Erregung. Egal, ob du sie über körperliche Stimulation oder über einen Porno ausgelöst hast. Porno ist für dich eine gute Erregungsquelle, und daher kannst du ihn auch zum Üben verwenden. Allerdings ist es nicht sinnvoll, wenn du immer den Porno schaust. Denn wenn du mit der Aufmerksamkeit beim Porno bist, bist du nicht gleichzeitig mit der Aufmerksamkeit in deinem Körper. Besser ist, wenn du kurz zum Porno schaust, dann die Augen zu machst oder den Porno auf die Seite legst und dich auf den Körper konzentrierst. Du kannst den Porno immer wieder hervornehmen, wenn es langweilig wird oder schwierig, die sexuelle Erregung wieder auszulösen. Du kannst den Porno auch neben dir laufen lassen, so dass du ihn nur hörst. Vielleicht erlebst du das schon als eine gute Unterstützung deiner sexuellen Erregung. Das gleiche gilt ja auch für die Fantasien. Die würde ich mir jetzt nicht verbieten. Schau, was für Bilder kommen, wenn du mit deiner bewährten Technik unterwegs bist, und schau, welche Bilder sich anbieten, wenn du den Körper bewegst.
Viel Spass beim Erforschen!
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Frage Nr. 40220 von 23.09.2025
Welch sex posen gibt es
Unsere Antwort
Es gibt viele verschiedene Arten, Sex zu haben. Beim vaginalen Geschlechtsverkehr gibt es zahlreiche Stellungen und Winkel, wie der Penis in der Vagina sein kann und sich beide daran sexuell erregen können. Eine*r von euch ist oben und eine*r unten. Ihr könnt einander seitwärts gegenüber liegen. Er kann hinter ihr sein. Ihr könnt sitzen, stehen und so weiter. Praktisch jede Kombination eurer beiden Körper wird funktionieren, solange der Winkel es erlaubt, dass der Penis in der Vagina ist.
Probiert einfach aus, was euch gefällt und was für euch angenehm ist. Mehr Tipps für den vaginalen Geschlechtsverkehr findest du in diesem Text. Und wenn du dich für Stellungen beim Analsex interessierst, dann lies auch mal diesen Text.
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Frage Nr. 40219 von 23.09.2025
Ich bin in der 9. Klasse, bei uns ist ein Neuer der mich schon zweimal gefragt hat ob ich mit ihm gemeinsam wichsen würde. Ich könnte mir das schon vorstellen, aber ich habe auch ein bisschen Angst, dass das rauskommen könnte. Was kann ich machen?
Unsere Antwort
Viele Jungs in deinem Alter machen ähnliche Erfahrungen, auch wenn darüber selten offen gesprochen wird. Es ist also nichts Ungewöhnliches. In der Pubertät ist man oft neugierig und möchte Dinge ausprobieren. Dass zwei Jungs zusammen masturbieren oder sich dabei zuschauen, kommt öfter vor, als man denkt – und das heißt nicht automatisch, dass man schwul oder bi ist. Das kann man dann im Laufe des Lebens für sich selbst herausfinden. Solche Erfahrungen sind meistens einfach ein Ausdruck von Neugier und gehören zum ganz normalen Ausprobieren beim Erwachsenwerden. Wenn dir die Angst, dass es rauskommen könnte, zu groß ist oder du dich unsicher fühlst, ist es völlig in Ordnung, nein zu sagen. Wichtig ist, dass ihr euch vertraut. Und falls doch mal jemand etwas mitbekommt, kannst du locker reagieren und zum Beispiel sagen: „Ey, das machen viele in unserem Alter, ist nichts Besonderes.“ Damit nimmst du dem Thema die Schärfe, und meistens ist es dann schnell wieder erledigt.
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Frage Nr. 40213 von 22.09.2025
Wie erhalte ich Lust. Bin ca. 60 und habe nur cs. 2 x im Jahr sexuelles Verlangen
Unsere Antwort
Es kann verschiedene Gründe dafür geben, woran es liegen kann, dass du wenig Lust auf Sex hast. Lies dazu die beiden Texte "Keine Lust auf Geschlechtsverkehr – was tun?" und "Lust auf Sex – wie kann ich sie beeinflussen?". Dort erfährst du, welche Gründe es für die fehlende Lust geben kann und was du tun kannst, um dein sexuelles Verlangen zu steigern.
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Frage Nr. 40208 von 22.09.2025
Wie mach ich es mir selbst am schönsten auf bzw. mit einem Kissen bin männlich
Unsere Antwort
Ich vermute, dass es in deiner Frage um Selbstbefriedigung geht. Falls du etwas anderes meinst, korrigiere mich bitte. Wir haben viele Tipps darüber geschrieben, wie du Selbstbefriedigung aufregender und interessanter gestalten kannst.
Wenn du ein Kissen benutzen möchtest, kannst du dich zum Beispiel daran reiben. Du könntest auch zwei Kissen zusammenbinden und darin einen Gummihandschuh plazieren. So ahmst du eine Vagina nach. Probier einfach mal verschiedenes aus und schau, was sich für dich am besten anfühlt. Noch besser als die Bewegung des Penis gegen ein oder zwischen zwei Kissen ist es, wenn du die Hand nimmst und den Penis mit Beckenbewegungen in die Hand bewegst. Ich empfehle dir also, auch ohne Kissen Selbstbefriedigung zu machen. Zum Beispiel mit den Tipps, die du in den folgenden Texten findest:
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Frage Nr. 40206 von 21.09.2025
Hallo lilli,
ich habe schon zwei fragen unter der Nummer 39762 geschrieben.
seitdem sind ja wieder ein paar Monate vergangen und ich habe "coming soon" gelesen (bin sehr begeistert) und mache die Übungen inzwischen etwas anders. Ich hatte bestimmt schon so kleinere Erfolgserlebnisse bei der SB, gleichzeitig muss ich mir auch eingestehen, dass ich einige Pausen, aufgrund fehlender Motivation hatte. Trotzdem weiss ich nicht so recht, wie ich weiterkommen soll. Mir ist das Thema extrem wichtig. Ich möchte endlich eine lustvolle Sexualität besitzen. Beim solo- und Partnersex.
Ich hatte noch nicht erwähnt, was mein Hauptproblem ist, wie ich inzwischen glaube: ich bin bei der Selbstbefriedigung total abhängig von harten Fantasien. Pornos helfen dabei auch.
Früher, als Kind und junge Jugendliche, hatte ich mit der SB kein Problem. Ich habe zwar eine Methode auf dem Bauch mit viel Anspannung in den Beinen und Po gelernt, die ja streng genommen nicht lustfördernd ist, aber ich war wenigstens im Körper und hatte Bock drauf und es hat immer geklappt und war befriedigend. Ich weiß nicht, ob Scham über weibliche Sexualität dann der Wendepunkt war, aber irgendwann hats immer schlechter geklappt und jetzt geht halt nur noch mit Fantasien und ich "benutze" meinen Körper nur noch.
Meine Hauptfrage ist: sollte ich zuerst dort ansetzen? Ich frage mich, ob es sinnvoll wäre, erstmal wieder nur wie gewohnt zu masturbieren, ohne direkt Bewegung, An- und Entspannung und tiefe Atmung reinzubringen und abzuwechseln, damit ich erstmal gezielt lernen kann, wieder den Körper zu spüren während der SB, damit ich keine Pornos und/oder Fantasien mehr brauche. Und wenn ich das geschafft habe, kann ich versuchen, das ganze andere Zeug zu lernen. Das ist so meine Logik gerade. Was würdet ihr dazu sagen? Soll ich schrittweise üben und erstmal nur die Fantasien abgewöhnen oder kann (soll) ich trotzdem schon mein Muster verändern, wie ich es gerade immer versuche?
zweite Sache:
Mein Partner und ich haben jetzt seit einem jahr sex, einmal die Woche ca, da wir uns so oft nur sehen. Inzwischen weiß er so grob, dass ich an dem Thema wissenschaftlich dran bin und auch irgendwelche Übungen mache. Er würde sich für mich auch mehr Orgasmen wünschen. Am Anfang habe ich es irgendwie geschafft, locker zu bleiben und keine so hohen Erwartungen an mich zu stellen. deshalb bin ich die Ersten Monate auch ab und zu mal gekommen. Ich wusste immer, dass es falsch ist, sich unter Druck zu setzen. Aber ich habs natürlich irgendwann trotzdem geschafft. Inzwischen komme ich gar nicht mehr, auch nicht mehr mit satisfyer. Ich habe das ding beim letzten treffen nach längerer Zeit mal wieder mitgenommen, weil ich dachte, vielleicht klappts mal wieder. "Ich hab ja auch die letzte Woche viel geübt und bei der SB klappts ja auch manchmal", dachte ich mir. Tja, war aber nix. ich hab das ding locker 15 Minuten an meine klitoris gehalten und es ist nichts passiert, außer, dass meine beine irgendwann gezittert haben, aber nicht vor geilheit, sondern wegen der ständigen Anspannung. Und jetzt habe ich zwei Probleme: 1. ich bin sehr enttäuscht. das hat sich wie ein Rückschlag angefühlt 2. (die frage:) wie werde ich diesen scheiss druck wieder los? ich möchte wieder einen fick geben, ob ich komme oder nicht, aber mit satisfyer ist es immer so "damit muss es klappen". das schlimme ist ja, früher hat es geklappt, aber jetzt nicht mehr. Ich habe Hemmungen mit meinem partner zu reden, weil ich angst habe, dass er ein Schuldgefühle bekommt. nach dem sex, traue ich mich nie, darüber zu reden, weil ich mir ganz leicht irgendwie vorwürfe mache, dass ich nie komme und mich schlecht fühle.
ist ein bisschen länger geworden, hupsi... danke, dass es euch gibt! das ist echt mega.
Grüße
Unsere Antwort
Erst mal: Hut ab, du hast ja schon viel gemacht. Und du beobachtest dich auch sehr genau. Das kann hilfreich sein. Selbstverständlich kann es auch stören. Du sprichst davon, dass du deine Sexualität "wissenschaftlich" angehst. Der unbedarfte, unüberlegte Zugang ist da entspannter und offener.
Umgekehrt hilft dir dein Wissen. Du verstehst Grundsätzliches über Bewegung beim Sex und darüber, wie du sexuelle Erregung und Lust vereinen kannst. Du weisst, welche Bewegungen und Übungen dir helfen können. Das hast du anderen voraus.
Ich möchte dir die "Schweizer-Käse-Haltung" empfehlen: Der Schweizer Käse ist voll Löcher. Die Löcher sind das, was nicht ist – aber aus deiner Sicht sein sollte. Der Käse ist das, was ist. Wenn du dich zu sehr auf die Löcher konzentrierst, ist deine Aufmerksamkeit nicht bei dem, was ist. Und deine sexuelle Erregung und Lust werden ständig gestört. So sehr, dass es dann auch mit dem Satisfyer nicht klappt. Das ist normal. Wenn du in der Sexualität lockerer sein möchtest und auch Neues dazu lernen möchtest, ist es wichtig, dass du dich für das interessierst, was ist.
Schauen wir mal das an, was ist. Zum Beispiel "kleinere" Erfolgserlebnisse bei der SB. Interessant. Was war denn das? Dann: Deine Motivation fehlt. Warum? Was würde passieren, wenn du mehr machen würdest? Was hält dich davon ab, mehr zu tun? Welche Gedanken, welche Gefühle könnten beim Üben auftauchen? Wie lang am Stück übst du? Ist das zu lang? Lies bitte diesen Text über das Üben und überleg dir, wie du das für dich angenehmer und weniger anstrengend gestalten könntest.
Und schliesslich die "harten" Fantasien. Die entstanden in einem Körper, der in der sexuellen Erregung sehr angespannt war. Das ist typisch. Die Fantasien können in der Kindheit, in der Jugend oder erst im Erwachsenenalter entstehen. Den Körper spürst du in diesem Zustand nicht so differenziert, weil die Durchblutung nicht so gut ist. Das ist völlig normal. Wenn du dich weiterhin mit viel Druck und Muskelspannung und ohne Bewegung stimulierst, wirst du deinen Körper nicht besser spüren, und die harten Fantasien kommen ganz automatisch. Lies dazu bitte diesen Text über sexuelle Fantasien und diesen Text über Muskelspannung beim Sex, und schliesslich diesen Text über Bewegung beim Sex.
Was du das letzte Mal geschrieben hast, ging in eine sehr gute Richtung: "Ich liege erst 5-10 min da, entspanne meinen Körper, atme tief und übe die Beckenschaukel, mitsamt dem Beckenboden Training. Danach versuche ich, mich zu befriedigen ohne Ziel auf Orgasmus und viel lockerer als sonst. Und mit etwas Becken Bewegung zwischendurch. Und ich achte darauf was ich spüre. Ich benutze auch manchmal einen Dildo gleichzeitig um meine vagina langsam zu „erwecken“. Das versuche ich so 10-15 min, wenn ich es so lange aushalte und zum Schluss benutze ich ganz normal wie immer meinen satisfyer, zur Belohnung."
Ich würde dir empfehlen, dass du Altes und Neues in relativ schneller Abfolge abwechselst – eine Minute das eine, eine Minute das andere: Körper Anspannen, Körper Bewegen, mal Dildo, mal Finger, mal Satisfyer. Fantasien nicht verbieten: Was da in deinem Kopf sein möchte, darf auch sein. Du wirst wahrscheinlich merken, dass sich die Fantasien im bewegten Körper verändern. Sei interessiert, was da ist und was da kommen will.
Was den Sex mit dem Partner angeht: Ich empfehle dir ein "Orgasmusverbot". Ja, du liest richtig. Der Orgasmus, das ist ein Riesenloch in deinem Käse. Alles Nette, Angenehme und auch Erregende, was du beim Sex erleben könntest, wird durch die Erwartung, dass ein Orgasmus sein soll, überschattet. Dabei würde das so allmählich den Topf füllen, der wiederum in ein orgasmisches Erlebnis fliessen könnte. Also ist mein Rat: Achte auf das, was ist. Den Satisfyier würde ich daher jetzt mal nicht ins Bett mit nehmen. Du könntest deinem Partner sagen, dass du beim Sex Neues entdecken und lernen willst und dass der Orgasmus für dich derzeit da keine grosse Rolle spielt.
Schau mal wie du mit dieser Antwort klar kommst. Bei weiteren Fragen schreib einfach wieder!
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Frage Nr. 40199 von 20.09.2025
Hallo Lilli
Seit ein paar Wochen probiere ich Oralsex mit Jungs. Es macht mir viel Spaß und den Jungs auch. Ich möchte sie besser mit meinem Mund verwöhnen. Meine Schwester hat mir vorgeschlagen, ich soll den Hodensack streicheln und lecken. Sie meint auch, wenn der Samenerguss anfängt, soll ich an der Eichel stärker saugen. Sind das gute Ideen? Ich möchte den Jungs nicht wehtun.
W 14
Unsere Antwort
Es ist sehr individuell, welche Art der oralen Stimulation ein Mann beim sogenannten Fellatio (Blowjob) gerne hat oder bevorzugt. Deshalb ist es wichtig, dass du dich entweder mit Körpersprache oder mit Worten absicherst, ob das, was du machst, deinem Partner gefällt. Der Text "Woran merke ich, was der anderen Person beim Sex gefällt?" kann dich dabei unterstützen.
Manchmal machen der Person, die den Oralsex empfängt, auch die Berührungen Spass, die die Person, die den Oralsex gibt, selbst geniesst. Um dir jedoch sicher zu sein, führt nichts an einer klaren Kommunikation vorbei. Achte dabei gut darauf, worauf du selbst Lust hast.
Das Reden über Sex könnt ihr auch erotisch gestalten. Mehr dazu findest du in diesem Text. Ihr könnt zum Beispiel vor dem Oralsex absprechen, was jeweils bevorzugt wird. Oder ihr könnt gemeinsam vereinbaren, dass die Person dir auf eine bestimmte Art zeigt oder sagt, wenn sich etwas nicht gut oder besonders gut anfühlt.
Bitte beachte auch beim Oralsex, wie du dich vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI) schützt:
- In diesem Text erfährst du, welche STI beim Oralsex (Blowjob) übertragen werden können.
- Und in diesem Text kannst du nachlesen, wie du dich entsprechend schützen kannst.
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Frage Nr. 40197 von 19.09.2025
Unsere Freundin;Frau muss nach vollzogenem GV (ohne Kondome) sofort aufs WC.Unser Freund ist da nicht begeistert ich auch nicht!.Bis jetzt immer kuscheln oder auch mehr.Grund? Danke für ihre Antwort.
Unsere Antwort
Am besten sprecht ihr direkt mit eurer Freundin darüber. Es kann gut sein, dass sie direkt nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette geht, um eine Blasenentzündung zu vermeiden. Denn beim Sex können Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre geraten, weil After, Scheide und Harnröhre sehr nahe beieinander liegen. Der Penis kann zum Beispiel über den After streichen und dann über die Harnröhre. Wenn eine Frau nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette geht, werden Bakterien, die während dem Sex in die Harnröhre gelangen, eher wieder herausgewaschen.
Es könnte aber auch sein, dass sie einen anderen Grund dafür hat. Das könnt ihr herausfinden, wenn ihr sie direkt danach fragt. Und dann könnt ihr vielleicht auch einen Kompromiss finden. Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, euch darauf zu einigen, dass ihr erst noch ein paar Minuten kuschelt und sie dann erst auf die Toilette geht. Mehr Tipps zum Reden über Sex findet ihr in diesem Text.
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Frage Nr. 40196 von 19.09.2025
Ich frage mich ob Objektophilie nicht auch eine Art Fetisch ist. Gerade Mädchen wird ja in der Kindheit noch stärker als Jungs vermittelt das Sexualität in eine Beziehung gehört, beziehungsweise mit Liebe zusammen gehört. Ein Plüschtierteddy kann in der Kindheit da sein und wenn dann Sexualität sich entwickelt aber kein Partner Partnerin da ist kann sein das auf Gegenstände zugegriffen wird. Was bei Frauen (Männern auch) eine Rolle spielt ist das das Modellflugzeug keine eigenen sexuellen Ansprüche Wünsche stellt. Es kann einfach zwei
Wochen in den Schrank ohne beachtet zu werden. Die Frau hat immer die Kontrolle. Ein Gegenstand begeht keinen übergriff, anders als ein Mann der körperlich stärker ist. Kann man bei Objektophile von Liebe sprechen oder ist es eher ein Fetisch / Vorliebe?
Unsere Antwort
Ich glaube, ich habe deine Ausführungen nicht ganz verstanden. Ich schreibe dazu mal meine Gedanken.
Wir Menschen können das: Objekten sozusagen eine Seele einhauchen und Freundschaften und emotionale Beziehungen mit ihnen eingehen. Die meisten Kinder kennen das mit ihren Plüschtieren und Puppen. Im Film "Castaway" wird der Held nach einem Flugzeugabsturz auf eine Insel geschwemmt. Er ist mutterseelenallein. Unter den Objekten, die vom Flugzeug mitgeschwemmt werden, ist ein Ball. Zu diesem Ball entwickelt er eine intensive Freundschaft. Sie hilft ihm beim Überleben.
Ich sehe das als menschliche Fähigkeit. Das Gleiche gilt für Haustiere, Pflanzen – und auch für Freund*innen, Kumpels und Traumpartner*innen, die wir uns im Kopf ausmalen. All ihnen ist eigen: Sie sind ein Produkt unserer Vorstellung, und da haben wir die Kontrolle. Beziehungen mit Menschen dagegen sind viel komplizierter und "gefährlicher".
Ich verstehe nun nicht, warum du sagst, dass Objektophilie deshalb eine Art Fetisch sei. Bei einem Fetisch steht im Zentrum immer die sexuelle Erregung. Als Fetischobjekt wird das Objekt gebraucht, um sexuelle Erregung auszulösen und zu steigern.
Bei Objektophilie spielt Sexualität eine mehr oder weniger grosse Rolle. Hinzu kommt aber noch eine emotionale und romantische Beziehung. Je nachdem stehen Emotionen und romantische Beziehung vielleicht sogar im Vordergrund, und die Sexualität spielt eine untergeordnete oder gar keine Rolle.
Wenn sich eine Person als objektophil bezeichnet, müsste man immer genau fragen, wie sie persönlich das versteht: Wenn ein Objekt für jemanden beseelt ist, dann erlebt diese Person eine echte Zuneigung und Freundschaft, oder echte Liebesgefühle und eine Liebesbeziehung. Vielleicht erlebt sie das als "Fetisch plus", oder sie erlebt es als sexuelle Beziehung und kann mit dem Wort "Fetisch" überhaupt nichts anfangen.
Hilft dir diese Antwort weiter? Gern kannst du uns auch nochmal schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.
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Frage Nr. 40186 von 16.09.2025
Bin 58 und meine mutter ist seit 10 jahren tot jetzt habe ich sexuelle Fantasien das ich meine mmutter ficken wurde und befriedige mich selbst
Unsere Antwort
Du stellst keine Frage. Vielleicht interessiert dich unser Text über sexuelle Fantasien. Dort erfährst du, wie sexuelle Fantasien entstehen und was deine Erregungstechnik damit zu tun hat. Und du erfährst auch, wie du deine sexuellen Fantasien verändern kannst, wenn du das möchtest.
Es ist übrigens ganz normal, sexuelle Fantasien zu haben, die nicht mit dem übereinstimmen, was dir in der Realität sexuell gefällt. Sexuelle Fantasien sind in erster Linie dazu da, dich sexuell zu erregen, und beinhalten oft Dinge, die besonders aufregend und extrem sind. Da ist es normal, dass in deinen sexuellen Fantasien Personen und Handlungen vorkommen, die gar nicht deinen Wünschen im realen Leben entsprechen. Du kannst dir also merken: Sexuelle Fantasien sind nicht die Wirklichkeit!
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Frage Nr. 40185 von 16.09.2025
Ich bins nochmal von Frage 40154. Danke für die Antwort. Das klingt einleuchtend. Ich hatte mir nämlich wirklich schon Sorgen gemacht, dass es nicht mehr wie früher wird. Und was mir passiert ist, das werde ich jetzt mit der Zeit verarbeiten. Zum Glück habe ich mit diesen Typen nichts mehr zu tun. Danke nochmal.
Unsere Antwort
Super, dass dir die Antwort weitergeholfen hat! Das freut mich sehr 
Ich hoffe auch, dass dich der Text über Bewegung beim Sex inspiriert, das weiter zu erforschen. Ich glaube, die Bewegung des Körpers beim Sex könnte dir sehr helfen.
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Frage Nr. 40180 von 15.09.2025
Liebes Team,
ich befinde mich derzeit in einer sehr schwierigen Situation- die mich (w 48) und meinen Partner (m/50) schon länger betrifft. Durch Medikamente bedingt ist er leider nicht mehr immer in der Lage seine Erektion zu halten. Ob noch weitere gesundheitliche Einschränken hinzukommen weiß ich nicht- aber nach letzten Stand nicht.
Wir behelfen uns mit Alternativen - zum Beispiel Oralverkehr. Da ist auch kein Problem da. Ich kann auch verstehen - dass es ziemlich an ihm nagt: Ich habe aber immer versucht ihm ein gutes Gefühl zu geben. Eigentlich klappt auch nur der normale Verkehr nicht wirklich. Jetzt habe ich angeregt ob er sich nicht Potenzmittel verschreiben lassen kann- da es damit ohne Probleme geht. Ich mag einfach vaginalen Verkehr. Seitdem hat er eine vorhandene Tablette genommen/ und wir hatten fantastischen Sex/ der eigentlich Lust auf mehr machen sollte. Anschließend aber wieder ohne Tabletten wo es nicht gut ging. Und ich habe das Gefühl/ dass er Abstand nimmt zu mir:
Ist es egoistisch/ dass eine gelebte Sexualität für mich sehr wichtig in der Beziehung ist? Zumal ich mich auf alles einlassen würde.
Ich kann auch nicht verstehen warum er nicht Rücksprache mit seinen Ärzten nimmt bezüglich seiner Medikamente. Diese sind nicht lebenswichtig und könnten sicherlich optimiert werden. Seine Tatenlosigkeit macht mich mittlerweile sprachlos und verunsichert mich extrem. Ich habe das Gefühl er hat überhaupt kein lustempfinden mehr und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Ich habe große Angst- dass unsere Beziehung daran scheitern könnte. Gespräche und dergleichen haben nicht zum Ziel gefuhrt: ansonsten gehen wir harmonisch miteinander um. Ich versuche auch mich zurückzuhalten - aber mir fehlt der Sex und die Leidenschaft - und ich sehe kein Licht am Horizont.
Habt ihr vielleicht (mutmachende) Ratschläge für mich? Trennung ist eigentlich die letzte Option- aber der Gedanke schleicht sich leider immer mehr ein. Danke!
Unsere Antwort
Ich verstehe dein Bedürfnis und auch deinen Frust über die Situation. Das Wichtigste wäre meines Erachtens noch einmal ein ehrliches Gespräch mit deinem Mann zu führen und zwar in einer ruhigen Situation.
Ich würde ihm an deiner Stelle schon schildern, wie es dir damit geht und auch deine Überlegungen zum weiteren Verlauf eurer Beziehung kommunizieren. Ich meine das nicht im Sinne eines Druckmittels, sondern damit er auch weiss, wie es dir damit geht und was in deinem Inneren vorgeht. Natürlich ist es seine Entscheidung, was er machen möchte und welche Medikamente er nehmen möchte und welche nicht. Aber auch darüber könntest du nochmal mit ihm sprechen.
Vielleicht kann er nicht den Mut fassen mit seinem Arzt offen darüber zu sprechen. Du könntest auch deine Vermutungen mit ihm besprechen, dass du zum Beispiel denkst, dass er kein Lustempfinden mehr habe. Denn ob er noch Lust empfindet oder nicht, kann nur er persönlich dir sagen, sonst weiss das ja keiner. Oft ist die Lust schon noch da, aber wird im Keim erstickt, weil der "restliche Weg" zu frustran erscheint. Aber was bei deinem Mann der Fall ist, weiss ich natürlich auch nicht.
Also ich würde nicht in den Vordergrund stellen, welche Sexpraktik etc jetzt gut oder von dir erwünscht ist, sondern dass du dich nicht gehört/wahrgenommen fühlst mit deinen Anliegen und Ängsten und auch bei ihm in den Mittelpunkt stellen, was er denkt und empfindet, was er für Ängste hat usw. Wenn ihr alleine nicht weiterkommt, würde ich dir dringend empfehlen euch eine¨n Sexualtherapeutin zu suchen. Eine Fachperson kann nämlich sehr hilfreich sein, damit die Kommunikation auch auf dem Gebiet wieder in Gang kommt und ich denke, dass das eigentlich im Moment euer grösstes Problem ist.
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Frage Nr. 40178 von 14.09.2025
Hallo Lilli.
Ich habe eine Frage zu Kommunikation mit einem - mal mehr mal weniger nahe stehenden - Menschen, verbunden mit Sexualität. Es gibt sexuelle Situationen, infolge deren ich ein Bedürfnis nach Austausch bzw. danach habe, angehört und angenommen zu werden. Zum Beispiel wenn etwas unangenehm, befremdlich, fragwürdig oder verletzend für mich war. Es kommt vor, dass, wenn ich das versuche, die andere Person abwiegelnd reagiert, oder das Thema viel schneller abzuschließen scheint als ich. Wenn ich nochmal darauf zurückkomme, entsteht oft ein Gefühl von Miskommunikation und Frustration, irgendwie auch Ohnmacht.
Ich versuche, über meinen Schatten zu springen, die Person ist aber irgendwie wie ein Stein und verweist, wenn ich ein bisschen (zu?) hartnäckig bin, auf ihre Scham: „Sorry, I can only talk about Sex while being sexual, I‘m ashamed to talk about it outside of it.“ Mir fällt es ja auch nicht leicht, aber wahrscheinlich ..will ich irgendwie weiterkommen, insbesondere, wenn es um Grenzerfahrungen geht. Leider wird dabei auch oft als Vorwurf wahrgenommen, was nur Ausdruck der eigenen Verletzlichkeit ist, so glaube ich.
Habt ihr vielleicht Ideen dazu, wie man diese Kommunikationsschwierigkeiten angehen kann? Oder weist es darauf hin, dass „fundamental“ etwas im Argen ist? Inwiefern seht ihr einen selbst in der Verantwortung, mit der eigenen Fragilität umzugehen, inwieweit „muss“ man auf ein Entgegenkommen des Anderen „bauen können“?
Ich finde es so schwierig, zu wissen, was man in diesem Bereich nur mit sich selbst ausmachen kann und wofür man den anderen braucht und ab wann man Konsequenzen für sich ziehen muss..
Vielen Dank im Voraus !!
+++
Ergänzend zu 40178:
Ich empfinde es als grenzüberschreitend, zu stark an den Schamgrenzen des Anderen zu rütteln. Anderserseits bin ich manchmal wütend auf die Scham, stelle mir Fragen über deren kulturelle Prägung und habe ja auch ein Bedürfnis, dem die Scham dann eben im Weg steht. Und ich überwinde ja auch Scham, wenn ich manche Themen anspreche, jedenfalls, wenn ich gerade nicht hochemotional und sehr verzweifelt, sondern „nüchterner“ bin.. Inwieweit darf, soll, muss man Scham als gültig anerkennen, inwieweit darf, soll, muss man etwas von ihr fordern, z.b. eine Überschreitung, ein Wackeln, ein…- ?
(Habe im Übrigen selbst ziemlich starkes Schamempfinden, aber eben auch Interesse, damit irgendwas anzustellen..)
Unsere Antwort
Es ist ganz normal, wenn dem dir nahestehenden Menschen das Reden über Sex schwer fällt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man es noch nie gemacht hat. Denn das Reden über Sex will geübt sein. Und es ist verständlich, dass du trotzdem nicht auf den Austausch verzichten möchtest.
Was du tun kannst, ist einen Raum zu schaffen, in dem die andere Person sich sicher fühlt und sich mehr und mehr öffnen kann. Das kann gelingen, wenn du zeigst, dass du Verständnis hast und die Person nicht verurteilst. Es hilft auch, Kritik nicht in einem Moment anzusprechen, in dem du aufgebracht und wütend bist. Warte lieber, bis du dich selbst wieder ruhig fühlst, bevor du das Gespräch beginnst. Denn wenn du selbst ruhig und gelassen bist, kann das auf die andere Person abfärben. Woran das liegt, kannst du in diesem Text über das autonome Nervensystem nachlesen. Und in diesem Text erfährst du, wie du dich selbst beruhigen kannst.
Du kannst auch noch einmal ganz direkt fragen, wann und auf welche Art es für die andere Person möglich wäre, über Sex zu sprechen. Sie hat ja gesagt, dass sie nur beim Sex über Sex sprechen kann. Vielleicht ist das ja eine Möglichkeit für dich. Denn das Reden über Sex beim Sex kann sogar ziemlich erotisch und erregend sein.
Nehmen wir an, du möchtest Dinge ansprechen, die dich gestört haben. Dann ist es besser, Vorschläge statt Vorwürfe zu machen. Auch wenn du in dem Moment vielleicht ziemlich unglücklich oder frustriert bist. Denn wenn du Vorwürfe machst, fühlt sich dein Gegenüber angegriffen und rechtfertigt oder verschliesst sich. Beginne stattdessen mit positivem Feedback und füge dann Vorschläge an. Anstelle von "Das hast du falsch gemacht!" könntest du zum Beispiel sagen: "Das und das hat mir gefallen. Was ich mir auch noch wünschen würde wäre..." Und wenn dir etwas nicht gefällt, gib nicht der anderen Person die Schuld, sondern sprich von deinem Erleben. Zum Beispiel indem du sagst: "Irgendwie bin ich kein Fan von …, möglicherweise würde es mir helfen, wenn du…" Und Vorschläge kannst du auch gut ansprechen, während ihr sexuell aktiv seid. In diesem Text findest du weitere Tipps, wie das Reden über Sex leichter fallen kann.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40179.
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Frage Nr. 40173 von 14.09.2025
Liebe Lilli
Ich (w16j) habe gerade meinen ersten richtigen Freund. Er ist toll und ich mag ihn sehr. Ich fühle mich auch sexuell stark zu ihm hingezogen und bin auch offen Dinge mit ihm auszuprobieren. Das Problem ist das mir überall gesagt wird das ich wissen muss was ich gerne mag wenn ich Sex oder anderes mit ihm haben will. Mein Problem ist das ich es nicht weiss.
Ich bin zwar erregt von dem was wir so zueinander sagen, aber ich kann mich irgendwie nicht selbstbefriedigen. Jedesmal wenn ich es versucht habe habe ich etwas enttäuscht wieder aufgegeben. Alle sagen das man dan schon spürt wo man es gerne mag. Ich spüre es nicht. In den Filmen und Serien bekommen die Frauen die es sich das erste Mal selber machen immer gleich einen Orgasmus. Ich kann mir nicht ansatzweise dieses Gefühl vorstellen. Ist etwas falsch mit mir?
Unsere Antwort
Setz dich bitte nicht unter Druck, schon alles wissen zu müssen – das ist nicht die Idee und nimmt dir im schlimmsten Fall die Freude, die Sexualität mit deinem Freund (und auch den Sex mit dir selbst) in deinem Tempo und mit Freude zu erkunden. Eine genussvolle Sexualität zu entwickeln ist ein Lernprozess, und du stehst am Anfang davon.
Das heisst, dass du dir Zeit geben kannst, herauszufinden, was du gerne mit deinem Freund ausprobieren möchtest. Und es lohnt sich, nicht gleich das ganze Programm möglichst schnell hinbekommen zu wollen, sondern sich mit Genuss und Experimentierfreude auf die kleinen Schritte einzulassen. Denn diese Zeit des ersten Erkundens gibt es nur einmal im Leben, und es kann super spannend sein, sich für jeden nächsten Schritt Zeit zu lassen, bis er passt. Lasst eure Körper miteinander sprechen, sie sich aufeinander einlassen, sei das beim Küssen, beim sich Berühren, beim Spüren der sexuellen Erregung.
Die Erregung bis zu einem Orgasmus zu steigern ist ein Lernprozess, sowohl bei der Selbstbefriedigung, wie auch bei der Partnersexualität. Bei den einen passiert es schnell, ohne dass sie viel dafür üben müssen. Bei anderen dauert es eine Weile, bis sie herausfinden, wie es funktioniert. Übung macht den Meister oder die Meisterin. Du kannst dir in unseren Texten Inspiration suchen, zum Beispiel Selbstbefriedigung: Tipps für Frauen und alle mit Vagina.
Aber das Wichtigste: du musst nicht schon alles können oder wissen. Im Gegenteil: geniesse den Prozess des Herausfindens, des Ausprobierens, so wie ein Kind beim Spielen herausfindet, wie es gerne spielt.
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Frage Nr. 40171 von 13.09.2025
Mein Partner möchte unbedingt einen Dreier mit einem anderen Mann. Ich möchte das nicht. Dann wünscht er sich, dass ich ihm zumindest zusehe, wie er mit einem anderen Mann Sex hat. Ich möchte das nicht, und es macht mir außerdem angst.
Er ist bereit, für mich auf die Umsetzung der Fantasie zu verzichten. Doch wie tragbar ist das? Vor allem verstehe ich die Fantasie nicht. Er versichert mir, weder schwul noch bi zu sein und teilt meinen Wunsch nach Ausschließlichkeit. Aber dieser Wunsch taucht immer wieder auf. Seine bisherigen Partnerinnen haben es ihm zuliebe mitgemacht. Ich nicht und möchte es auch nicht. Ich wünsche mir Intimität und Nähe. Zu zweit bin ich zu vielen Experimenten bereit, aber nicht zu dritt.
Es macht mir angst, und ich verstehe es nicht. Was bedeuten diese Wünsche. Dazu kommt, dass sein Penis bei klassischem Missionarsstellung sofort erschlafft. Warum? Das macht mir große angst, dass er sich vielleicht nicht wirklich einlassen kann und will.
Zur Frage 40171
Ich bin weiblich, 55 Jahre alt, mein Partner männlich, 58 Jahre. Eigentlich sind wir uns sehr nah, wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen. Wir verstehen uns sehr gut und sind uns wirklich nah, bis auf diese Sache, die er sich von Anfang an gewünscht hat. Zunächst sagte ich ehrlich, ich denke mal darüber nach. Als es konkreter wurde, merkte ich, dass ich das nicht möchte und dass es über meine Grenzen geht. Ich habe es liebevoll mitgeteilt und auch angeboten, dass er sich trennen darf, wenn das unabdingbar ist, die Fantasie auszuleben. Er ist immer geblieben, doch die Fantasie und der Wunsch, sie umzusetzen, tauchen immer wieder auf.
Unsere Antwort
Dein Partner hat eine sexuelle Fantasie, die er gern ausleben würde. Der Wunsch nach einem Dreier und das Ausleben dieses Wunsches geht auch in Beziehungen, die ausschliesslich sind. Wenn dein Partner sagt, dass er nicht schwul ist, ist er das auch nicht. Ich bitte dich dazu, diesen Text über sexuelle Orientierung nachzulesen.
Dein Partner möchte deinen Wunsch respektieren, aber der Dreier ist möglicherweise eine wichtige Erregungsquelle für ihn, und die fehlt ihm beim Sex zu zweit. Um das besser zu verstehen, musst du emotionale Bedürfnisse und genitale Bedürfnisse trennen. Er wünscht sich emotional möglicherweise die Aussschliesslichkeit mit dir, aber die körperliche sexuelle Erregung braucht einen anderen Kick. Sonst wird oder bleibt sein Penis nicht steif. Das heisst: Auch wenn er sich in der Beziehung emotional voll und ganz auf dich einlassen will – und das auch macht – brauchen sein Penis und seine sexuelle Erregung während dem Sex etwas anderes.
Damit ihr beide zu einer guten Sexualität kommt, müsste eine*r von euch – oder beide – Schritte machen, die aus dem Vertrauten herausgehen. Für dich würde das heissen: deine Ängsten genauer anschauen und überlegen, ob es allenfalls unter bestimmten Umständen doch möglich ist, den Wünschen deines Partners ein bisschen entgegenzukommen. Und für ihn würde es heissen, dass er lernt, sich beim Sex zu zweit besser zu erregen, so dass er den Dreier nicht braucht.
Nach dem, was ich hier geschrieben habe, überleg dir nochmal: Vor was genau hast du Angst? Was könnte passieren? Es kann aufschlussreich sein, so eine Kette von Angstgedanken weiterzuverfolgen. Gern kannst du uns deine Gedanken dazu schreiben.
Wenn du auch nach genauerem Betrachten der Ängste merkst, dass ein Dreier nicht in Frage kommt, wäre das nächste Projekt, deinen Partner dafür zu gewinnen, sich in seiner Sexualität weiterzuentwickeln. Möglicherweise läuft das auf eine Sexualtherapie heraus. Mehr erkläre ich dir, falls du uns wieder schreibst. Gib bitte die Nummer dieser Frage an, falls du uns nochmal schreibst.
Diese Antwort gilt auch für Frage 40172.
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Frage Nr. 40167 von 13.09.2025
Liebe Lilli's,
Bei mir (w) ist es so, dass ich schon nach sehr kurzer Zeit zu einem Orgasmus komme. Danach werde ich so müde, daß mir die Lust an weiterer Intimität fehlt und ich nur noch schlafen möchte. Das ist sehr belastend für meinen Partner als auch für mich.
Vielleicht habt ihr diese Frage schon beantwortet. Bisher konnte ich nur eure hilfreichen Tipps für Männer bzgl. deren Erregungssteuerung finden. War auch hilfreich. Aber habt ihr noch Tipps für mich als Frau?
Wenn ja, dann wäre ich für euren Hinweis sehr sehr dankbar!
Danke, dass es euch gibt!!!
Unsere Antwort
Ja, wir haben auch Tipps für dich bzw. für Frauen bezüglich Erregungssteuerung.
Du beschreibst, dass du sehr schnell zu einem Orgasmus kommst. Dann spannst du wahrscheinlich beim Steigern der sexuellen Erregung deinen Körper stark an oder du steigerst die sexuelle Erregung mit recht starkem Druck.
Möchtest du lernen, die Erregungsphase zu verlängern und sie zu modulieren? Wäre dein Ziel, dass du erst nach etwas längerer Zeit zu einem Orgasmus kommst und danach auch nicht so müde bist? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Bring vor allem mehr Bewegung in deinen Körper während der Erregungsphase, wir nennen das bewegten Sex. Schau dir den eben verlinkten Text dazu an und übe die Beckenschaukel.
Auch das Spiel mit den Beckenbodenmuskeln hilft, die Erregung besser zu steuern. Möglicherweise spannst du deine Beckenbodenmuskeln bei der Erregungssteigerung dauernd und ohne Pause an. Versuche stattdessen mal mit den Beckenbodenmuskeln zu spielen, also wechsle zwischen anspannen und entspannen. So kannst du die Erregung auch besser modulieren.
Und auch die Atmung spielt eine Rolle. Mit einer tiefen Bauchatmung kannst du die sexuelle Erregung besser im Körper ausbreiten, statt sie auf einen Punkt im Genitale zu konzentrieren. Auch das wird dir helfen, die Erregung langsamer zu steigern, so dass sie nicht gleich hochschiesst und sich in einem Orgasmus entlädt.
Es braucht allerdings etwas Übung dafür und ein "Umlernen". Gib dir also genügend Zeit dafür und übe regelmässig, am besten zuerst alleine mit dir, bis du die Beckenschaukel, das Spiel mit dem Beckenboden und die Bauchatmung auch in die Partnersexualität einbauen kannst.
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