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Fragen & Antworten:
Sexualität

Frage Nr. 41666 von 13.09.2026

Liebes Team

Ich (w, 34) bin in einer frischen Beziehung und fühle mich beim Sex mit ihm sehr wohl. Allerdings hatte ich noch keinen Orgasmus. Ich weiss durch frührere Beziehungen, dass ich durch Penetration vaginal zum Orgasmus kommen kann. Der jetzige Partner kommt relativ schnell (ich würde nicht sagen frühzeitig aber relativ rasch). Das Problem ist, dass wenn er fertig ist, die Sache bei mir erst richtig anfängt. Unsere Erregungsplateaus sind also recht unterschiedlich.

Mein Körper bzw. meine Nervenfasern in meiner Vagina reagieren sehr gut auf seine Stösse und ich weiss, dass wenn er weitermachen würde, ich sehr nah an einem Orgasmus wäre. Nur endet die Penetration für mich leider viel zu früh.

Wie können wir damit umgehen? Braucht es ein längerer Vorspiel? Was können wir tun, damit ich meiner Erregungskurve nachgehen kann?

Vielen Dank!

Unsere Antwort

Es ist schön, dass du dich beim Sex mit deinem Partner wohl fühlst. Gleichzeitig kann ich gut verstehen, dass es frustrierend ist, wenn deine Erregung gerade erst richtig anfängt und die Penetration dann schon vorbei ist.

Es ist ganz normal, dass sich die Erregungskurven zweier Personen unterscheiden. Und es kommt oft vor, dass eine Person schneller zum Orgasmus kommt als die andere. Sein Orgasmus muss aber nicht heissen, dass der Sex für dich vorbei ist. Wenn er gekommen ist, kann er dich trotzdem weiter berühren oder mit der Hand oder dem Mund stimulieren, wenn ihr beide das möchtet. Ihr könnt auch etwas mit Sextoys experimentieren, wenn du gerne etwas mit deiner Vagina aufnimmst.

Auch schon vor der Penetration kannst du mehr Erregung aufbauen. Du bist dann nicht gerade erst am Anfang, wenn er schon sehr erregt ist. Ihr könnt mal gemeinsam schauen, was dich vorher schon mehr in Erregung bringt.

Sprich am besten mal offen mit ihm darüber. Dabei können dir die beiden Texte Reden über Sex ist hilfreich und erotisch und Warum lohnt es sich, Verführen zu üben? helfen. Ihr könnt gemeinsam Verschiedenes ausprobieren: zum Beispiel langsamer machen, zwischendurch Pausen einbauen, andere Stellungen ausprobieren oder die Penetration mit anderen Berührungen verbinden.

Ausserdem kann er auch lernen, seine Erregung besser zu steuern. Auch wenn es bei ihm nicht unbedingt ein vorzeitiger Samenerguss ist, könnten dafür die Texte Vorzeitiger Samenerguss: Ich komme zu schnell – was tun? und Mein Penis in der Vagina oder im Anus: Tipps zum Allein Üben hilfreich sein.

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Frage Nr. 41665 von 13.09.2026

Liebes Lilli-Team
Ich bin männlich, 15 und bin gerade in einer Phase, in der ich merke, dass ich kein Kind mehr bin. Doch verglichen mit meinen Kollegen fühlt sich dieses «reif werden» etwas anders an.

Meine Kollegen Sprechen noch ziemlich oft über schöne Mädchen (in der Schule und in den sozialen Medien) und sprechen manchmal auch so zum Spass über ihre Genussvolle Erlebnisse mit ihrem Geschlecht. Ich hingegen merke, dass bei mir etwas in eine andere Richtung geht.

Früher träumte ich manchmal davon, ein Mädchen zu sein. Jetzt nicht mehr. Aber: Ich mach nicht gern Solosex, obwohl ich das (zwar eher selten) auch mache. Und wenn ich das mal mache, dann so, dass ich meinen Penis nicht sehe und manchmal mit der Vorstellung, dass ich eine Vagina hätte oder mit sexuellen Fantasien, in denen ein Mädchen im Zentrum steht. Der Samenerguss fühlt sich unangenehm an und ich bereue ihn meist auch. Neulich versuche ich, nicht an den Orgasmus zu gelangen.


Ansonsten bin ich eigentlich ein glücklicher Junge und will auch ein Junge sein (ich stehe auch ein bisschen auf Mädchen, die sexuelle Orientierung ist also auch im Bereich hetero). Wenns jedoch um meine Sexualität geht, sieht die Sache etwas unklar aus.


Ich lese viele eurer Artikel über Sexualität und informiere mich über beide Geschlechter. Habt ihr vielleicht einige Tipps, wie ich etwas mehr Freude über meine Sexualität finde?

Unsere Antwort

Was für ein schönes Vorhaben, dass du mehr Freude über deine Sexualität finden möchtest. Ich unterstütze dich gern. Dafür habe ich gleich noch ein paar Fragen. Kopiere gern einfach den Text aus dieser Frage und beantworte die einzelnen Fragen.

Du machst ganz klar eine Unterscheidung zwischen deiner Geschlechtsidentität (du bist ein glücklicher Junge und möchtest ein Junge sein) und dem, was du in sexueller Erregung in deiner Vorstellung erlebst (die Vagina und Mädchen im Zentrum). Darin möchte ich dich bestärken. Deine Fantasien während der sexuellen Erregung lassen keine Schlüsse zu über deine Identität. Entscheidend ist dein Gefühl zu dir selbst.

Deine Vorstellungen in der sexuellen Erregung hängen ganz eng damit zusammen, was du mit deinem Körper machst. Da dich deine derzeitigen Vorstellungen verunsichern, möchte ich das gern etwas mehr mit dir erforschen. Wie machst du Solosex? Stehst du oder liegst oder sitzt du? Falls du liegst, auf dem Bauch oder auf dem Rücken? Reibst du, streichelst du oder drückst du deinen Penis? Ich könnte mir vorstellen, dass du deinen Penis eher wegdrückst und deine Muskeln im ganzen Körper anspannst. Es kann auch ganz anders sein. Wie ist das bei dir?

Überschrift: Was haben sexuelle Fantasien mit dem Körper zu tun? Text: All das was du körperlich machst und erlebst, übersetzt sich in die Bilder, die während der sexuellen Erregung entstehen. Darunter ein Bild von einem sitzenden Mann. Von ihm ausgehend zeigen Pfeile auf zwei Kasten. In dem ersten Kasten steht: Wenn deine Muskeln stark anspannst oder dich viel bewegst, überträgt sich das auf deine sexuellen Fantasien. Von dem Kasten zeigt ein weiterer Pfeil auf eine Denkblase mit einem Bild von einem Mann und einer Frau, welche Sex haben. Diese Denkblase zeigt die Fantasie des sitzenden Mannes.  In dem zweiten Kasten steht: Auch unterschiedliche Positionen können einen Einfluss auf die sexuellen Fantasien haben: sitzend, liegend auf dem Rücken, auf dem Bauch, stehend und so weiter. Auch von hier zeigt ein weiterer Pfeil auf die Denkblase.

Ich interessiere mich für deine Beziehung zu deinem Penis. Wenn du nicht sexuell erregt bist, magst du deinen Penis oder findest du ihn eher doof? Also findest du den schlaffen Penis in Ordnung und hast nur ein Thema mit dem erigierten Penis und der Ejakulation? Berührst du deinen Penis mit den Händen? Wann und wann nicht?

Und dann wäre es für mich noch hilfreich, wenn du mir ein bisschen was erzählst dazu, wie du deinen Körper sonst so bewegst. Machst du Sportarten wie Fußball oder Tennis, Kampfsport oder Tanzen? Was kennst und magst du da? Sportarten haben mit dem Körper zu tun und Sex auch. Was passiert in deinem Becken? Kennst du von irgendwo, dass dein Becken kreisende oder stoßende Bewegungen macht?

Hast du schonmal aktiv angesehen, wie Männer ihren Körper bewegen? Beim Sport oder auch in Pornos (falls du welche schaust). Was gefällt dir da?

Zusätzlich könntest du dir das Buch "Klappt's" von Michael Sztenc besorgen. Darin gibt es ganz viele Übungsanleitungen für mehr Freude an deiner Sexualität

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Frage Nr. 41664 von 13.09.2026

Hallo liebes lilli team

Ich, m13 habe eine frage.
Ich habe mich jetzt ein paarmal selber befriedigt und das erste mal spürte ich am anfang nicht sehr viel aber dann kam das sperma und da spürte ich etwas. Das zweite mal musste ich länger auf das sperma und so auch auf das gefühl warten. Das dritte mal kam das sperma gar nicht mehr, bis ich aus spass mal pornos anmachte. Dann klappte es normal. Ist das normal und wie komme ich immer zum samenerguss (das heisst doch so, oder)?

Unsere Antwort

Das ist alles normal. Du bist noch frisch dabei, deine sexuelle Erregung und den Samenerguss zu entdecken.

Gib dir viele Wiederholungen, um nach und nach ein Gefühl dafür zu bekommen, wie du dir einen Samenerguss verschaffen kannst. Viel Spaß dabei!

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Frage Nr. 41663 von 12.09.2026

Ich bin 21 Jahre alt. Meine Freundin wünscht sich beim Sex ein intensivers Petting. Das scheitert leider immer an mir. Ich kann meine Erregung nie kontrollieren. Sobald wir anfangen und ich einen steifen Penis bekomme, verliere ich schon die Kontrolle und ich muss sofort ihre Vagina mit meinem Penis penetrieren. Spätestens wenn ich sie komplett nackt sehe, setzt mein Kopf aus und ich muss in ihre Vagina eindringen. Meist bin ich dann so stark erregt, dass nach 2 Minuten ejakuliere. ich würde ihr gerne den Wunsch nach mehr Vorspiel erfülllen, aber ich schaffe das nicht. Ich bin zu erregt. Was kann ich machen?

Unsere Antwort

Mir fällt da zum Beispiel ein, dass du bevor es zum Sex kommt, Selbstbefriedigung mit Ejakulation machst. Das könnte dir genug Zeit verschaffen, um dich auf das Petting zu fokussieren.

Und dann könntest du natürlich auch lernen, deine sexuelle Erregung besser zu spüren und damit zu steuern. Da hast du auch selbst etwas davon, weil du mehr Zeit schaffst zum Genießen der sexuellen Erregung vor dem Höhepunkt. Schau dazu bitte in unsere Texte im Kapitel Schnelle Ejakulation: Tipps für Männer und Paare.

Schau doch mal, wie du damit weiterkommst. Mich interessiert, welche Erfahrungen du machst und ob es dir gelingt, eine Lösung für dein Thema zu finden.

Du kannst und einfach wieder schreiben. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41662 von 12.09.2026

Hallo ich bin ein Junge und 13 Jahre und ich habe zwei Fragen
1. Wenn ich erregt bin und noch eine Unterhose anhabe dan habe ich ganz schnell so einen feuchten Fleck in der Unterhose, kann davon jemand aus meiner Familie schwanger werden wenn ich das in die Wäsche tue?
2. Wenn ich einen Orgasmus habe dann kommt was aus meinem Penis rausaber das ist mehr so durchsichtig und nur so zwei drei Tropfen ist das schon Sperma oder noch nicht?

Unsere Antwort

Nein, so kann niemand schwanger werden. Damit eine Schwangerschaft entstehen kann, muss Sperma direkt beim Sex in die Vagina einer Frau gelangen und dort eine Eizelle erreichen. Der feuchte Fleck in deiner Unterhose, und auch das, was später in der Waschmaschine landet, kann das nicht. Die Spermien überleben ausserhalb des Körpers nur ganz kurz, und beim Waschen sowieso nicht. 

Wenn beim Orgasmus selbst nur zwei, drei durchsichtige Tropfen kommen, kann das trotzdem schon der Samenerguss sein, gerade am Anfang der Pubertät kann die Menge noch klein sein. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

Melde dich gerne wieder, wenn du noch Fragen hast. Dann gib die Nummer dieser Antwort an.

 

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Frage Nr. 41657 von 12.09.2026

Hallo Lilli Team
Ich bin 20 und habe jetzt meine erste Freundin. Wir hatten bisher noch keinen Sex. Mein Probkem ist, dass ich einen Mikropenis habe. Erigiert ist mein Penis gerademal 2 cm lang. Ich habe Angst wie sie darauf reagiert, wenn wir intim werden. Jedesmal wenn wir uns näher kommmen, werde ich sehr nervös. Einmal hatte ich vor lauter Anspannung direkt einen Samenerguss in der Hose. Ich weiß auch gar nicht, wie ich mit meinem kleinen Penis ihre Vagina penetrieren kann. Geht das überhaupt?

Unsere Antwort

Ich kann gut verstehen, dass du nervös bist, wenn ihr euch näher kommt. Und dass du dir Sorgen darüber machst, wie sie reagieren könnte und dich fragst, ob Sex mit deinem Penis überhaupt möglich ist. Da ist es logisch, dass du in der Situation sehr angespannt bist. Und ja, Anspannung kann auch einen Samenerguss auslösen.

Ich möchte dir aber sagen: Sex ist nicht nur Penetration mit dem Penis. Du kannst deine Freundin auch mit der Hand, mit dem Mund, mit deinem Körper oder mit Sextoys sexuell erregen. Lies dazu auch mal diesen Text. Viele Frauen kommen auch gar nicht allein durch Penetration zum Orgasmus. Für viele ist die Stimulation der Vulva und der Klitoris sehr wichtig. 

Es kann sein, dass es mit deinem Penis schwierig ist, so in die Vagina hineinzugehen, wie du dir das vielleicht vorstellst. Vielleicht findet ihr aber trotzdem Möglichkeiten, wie sie deinen Penis mit ihrer Vagina aufnehmen kann. Vielleicht gibt es Stellungen, in denen das leichter geht. Zum Beispiel Stellungen, bei denen eure Becken nah beieinander sind oder bei denen sie gut steuern kann, wie sie deinen Penis mit ihrer Vagina aufnimmt. Ihr könnt das ausprobieren und schauen, was geht und was sich gut anfühlt.

Ich empfehle dir, mit deiner Freundin zu sprechen, bevor ihr Sex habt. Du könntest zum Beispiel sagen: "Ich bin sehr nervös, weil mein Penis sehr klein ist. Und ich habe Angst, wie du darauf reagierst. Ich möchte gerne gemeinsam mit dir herausfinden, was schön für uns ist." Weitere Tipps findest du in diesem Text.

Vielleicht ist dieses Gespräch erstmal peinlich und vielleicht brauchst du Mut, um es anzusprechen. Aber es kann dich entlasten. Dann musst du nicht mehr die ganze Zeit Angst haben, dass sie deinen Penis plötzlich sieht. Und du musst dir nicht mehr die ganze Zeit Gedanken darüber machen, wie sie wohl reagieren könnte.

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Frage Nr. 41654 von 11.09.2026

Opa 90 + solo, 60 Jahre Ehe, gute. Verfällt intensiv in anale Lust, nutzt Analplug, wie kann das gut weitermachen, die LUST ist einfach da. Und Phimose OP , danach kaum noch Errektion. Hört jetzt alles auf?

Unsere Antwort

Ich interessiere mich sehr dafür, dass du mir etwas mehr schreibst. Denn dann kann ich konkreter antworten.

Grundsätzlich, so wie ich das verstehe, geht es nicht um dich, sondern um deinen Großvater. Stimmt das? Er hatte vor nicht allzu langer Zeit wegen einer Phimose eine Operation. Und seither hat er keine Erektionen mehr.

Eine Phimose OP ist nicht grundsätzlich etwas, was Probleme mit der Erektion auslöst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass er genauer anschaut, was eigentlich das Problem ist. Vielleicht ist er verunsichert, weil eine OP stattgefunden hat. Vielleicht traut er sich seinen Penis nicht mehr so richtig anzufassen, weil die Eichel empfindlich ist. Hatte er sonst Erektionen, weil er seinen Penis stimuliert hat oder hat er das mit den Analplugs allein hingekriegt, ohne den Penis anzufassen?

Hat er Diabetes oder Probleme mit den Gefäßen? Dann könnten die Erektionsprobleme zufällig zeitgleich aufgetreten sein.

Vielleicht hatte er auch erstmal Schmerzen. Es war schließlich ein Eingriff am Penis. Möglicherweise muss sich das jetzt erstmal erholen. In dieser Zeit könnte er den Penis sorgfältig streicheln und massieren. Also dem Körperteil Rehabilitation gönnen, wie bei anderen Körperteilen auch.

Grundsätzlich ist es eine gute Sache, wenn jemand für sich Lust erleben kann. Es spricht nichts dagegen, dass er einen Analplug verwendet. Auch wenn er keine Erektion hat oder diese schwierig ist. Er darf sich einfach auf das konzentrieren, was sich gut anfühlt. Der Penis kann sich erholen und er kann Lust durch anale Stimulation erleben. Die Lust ist unabhängig von der Erektion. Er braucht also keinen steifen Penis, um sexuelle Lust zu erleben. Eine tolle Sache, dass er das für sich entdeckt hat.

Wenn du mehr Fragen hast, schreib doch wieder. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41653 von 11.09.2026

Guten Tag, ich habe eine neue Freundin und wir haben schönen Sex miteinander. Auf meine Frage was sie gern hat an Ihren Brüsten, sagte Sie mir das sie schon viele Jahre kaum Empfindungen an ihnen hat.
Es ist zwar schon ein bischen besser geworden seit wir uns kennen.
Aber wie kann ich da etwas mehr für uns erreichen ? Wie kann ich Ihre Berüste am besten reizen.
Danke und viele Grüße

Unsere Antwort

Ich habe beim Lesen deiner Frage den Eindruck, dass du dir wünschst, dass deine Freundin auf eine bestimmte Weise reagiert, wenn du ihre Brüste berührst. Vielleicht ist dir wichtig, dass sie das erregend findet. Vielleicht möchtest du auch merken, dass du ihr damit Lust machst.

Es ist aber völlig normal, wenn Berührungen an den Brüsten für sie nicht besonders erregend sind. Manche Menschen mögen das sehr. Andere spüren dort wenig oder empfinden es einfach nicht als sexuell aufregend. Das heisst nicht, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Und es heisst auch nicht, dass du etwas falsch machst.

Frag dich mal: Müssen es wirklich ihre Brüste sein? Oder kannst du dich auch auf andere Dinge konzentrieren, die für euch beide schön und erregend sind?

Es kann auch sein, dass deine Freundin sich ein bisschen unter Druck gesetzt fühlt, dass die Berührung an ihren Brüsten für sie erregend sein muss. Wenn du den Druck rausnehmen möchtest, konzentrier dich weniger darauf, was bei ihr passieren soll. Konzentrier dich mehr darauf, was dir eigentlich Spass daran macht, ihre Brüste zu berühren. Und wenn das für sie okay ist, so berührt zu werden, schau, was du selbst für dich daraus ziehen kannst. Lies dazu auch mal diesen Text.

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Frage Nr. 41645 von 08.09.2026

Mein Partner m/70+ und ich w/60+ hatten vor Jahren schon eine lange, sehr intensive, sexuell geprägte Beziehung..
Nach sehr langer Pause (25 Jahre) haben wir wieder zueinander gefunden und es ist noch viel intensiver als damals.
Wir haben uns beide ausgesprochen "gut" erhalten und finden uns äußerst attraktiv, unser Alter sieht man uns auch bei Weitem nicht an...
Wir sind beide in (sportlicher Art in Topform)
Der Sex ist viel intensiver als damals! Wir machen praktisch alles, vaginal, oral, Mastrubation vor dem anderen...
Wir hatten jetzt auch Analverkehr was wir damals NIE hatten...
Jetzt wurde bei ihm ein 2mm großes Prostatakarzinom festgestellt und die ( minimaloffensive) OP via Laser steht bevor..
Er hat Angst daß er danach nicht mehr "kann " ...
Was kann/ muss ich berücksichtigen bzw. mit was muss ich rechnen?

Unsere Antwort

Schön zu hören, dass ihr euer Sexualleben zu geniessen scheint. 

Anhand deiner Angaben, gehe ich hiervon aus: bei der geplanten Therapie des Prostatakarzinoms handelt es sich um eine mögliche "fokale" Therapie. Bei dieser wird der betroffene Teil der Prostata behandelt und nicht zwingend die gesamte Prostatadrüse.

Da es sich hierbei um eher neueres Verfahren handelt, gibt es zu diesen Therapien noch wenige Daten, um dir deine Frage zu beantworten. Allgemein kann man aber sagen: fokale und minimalinvasive Therapien werden gewählt, um langfristig grössere Operationen oder Bestrahlungen der Prostata mit möglichen einschränkenden Auswirkungen auf die Kontinenz und die Erektion zu reduzieren. 

Wünscht ihr euch eine genauere Einschätzung, wie die Risiken bei deinem Partner mit dem gewählten oder allenfalls alternativen Verfahren liegen? Dann ist es möglich, sofern dein Partner dies möchte, dass ihr nochmals zusammen das Gespräch mit den behandelnden Ärzt*innen sucht. Wenn danach weiterhin Unklarheiten für euch bestehen, gibt es auch die Möglichkeit einer Zweitmeinung. 

Für den weiteren Verlauf wünsche ich euch beiden die mögliche Klarheit, Zuversicht und gute Genesung. 

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Frage Nr. 41644 von 08.09.2026

Hallo,

ich bin weiblich und 17 Jahre. Gibt es so etwas wie eine Dauererregung? Ich habe das zurzeit gefühlt immer und wenn ich an selbstbefriedigung denke, wird es noch schlimmer. Es gibt Zeiten, da ist es besser, weil ich gar nicht daran denke und dann gibt es Phasen, da mastubiere ich alle zwei Tage. Das macht mir Angst, dass die Erregung nicht weggeht.

Ihr schreibt, man soll ganz entspannt sein, dann geht die Erregung weg, aber das fällt mir oft ganz schwer, weil ich Angst habe, dass die Erregung im Alltag nicht weggeht und das stört mich. Ich male mir dann immer die schlimmsten Szenarien aus und habe dann noch mehr Angst, dass die Erregung nicht weg geht. Mich stört die Erregung auch manchmal, weil man sich dann nur darauf fixiert, wie sie wieder weggeht oder ich will es zumindest, dass sie weggeht. Ich glaube ich mache mir generell in diesem Bereich zu viele Gedanken, weil das alles neu ist für mich und ich früher eigentlich gar nicht auf die Erregung geachtet habe oder sie gespürt habe.

Und dann habe ich immer Angst, dass es was krankhaftes ist, wenn man zu oft erregt ist. Das habe ich aber in vielen Situationen, gerade bei Krankheiten habe ich immer Angst, es könnte die schlimmste Erkrankung sein… ich weiß nicht, ob meine Erklärung Sinn macht, aber habt ihr vielleicht Tipps oder ist mit mir alles normal?

Unsere Antwort

Kannst du mir eins dieser schlimmsten Szenarien beschreiben? Was denkst du, wie wahrscheinlich es ist, dass das eintritt?

Alle zwei Tage Selbstbefriedigung zu machen, ist normal. Auch mehr oder weniger Selbstbefriedigung wäre normal. Eigentlich wird mehrmals täglich sexuelle Erregung ausgelöst. Es ist ein Reflex, auf den du nicht direkt Einfluss nehmen kannst.

Du hast das sehr passend beschrieben, dass die Angst und die Anspannung dazu beitragen können, dass die sexuelle Erregung bleibt. Im Alltag auftauchende sexuelle Erregung ist nicht schädlich. Sie kommt und geht von ganz allein.

Ich mache mir eher Gedanken darum, dass du häufig solche Angst hast. Du schreibst auch, dass du das in vielen Situationen hast. Und das klingt für deinen Alltag sehr anstrengend. Ich wünsche dir, dass das leichter wird. Auf diesen Seiten findest du dafür Unterstützung: Angst- und Panikhilfe Schweiz und www.angstselbsthilfe.de

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Frage Nr. 41643 von 07.09.2026

Hallo ich bin 19 und schaue oft Pornos. Dabei sehe ich oft Filme von Glory Holes. Das erregt mich sehr und ich will das auch mal machen. Mein Penis wird bei diesen Pornos extrem hart. Wo finde ich Glory Holes? Ich schäme mich auch bisschen, dass ich das machen möchte. Wie kann ich damit umgehen?

Unsere Antwort

Es ist ganz normal, dass dich Glory-Hole-Pornos erregen. Pornos sind dafür gemacht, dich schnell und stark zu erregen. Es kann gut sein, dass dich das auch in Wirklichkeit reizt. Und es kann auch sein, dass sich die Wirklichkeit anders anfühlt als der Porno oder als das, was du dir in deiner Fantasie vorstellst. Sexuelle Fantasien sind wie Träume. Sie entsprechen nicht immer der Wirklichkeit. Vielleicht möchtest du in diesem Text mehr darüber lesen.

Wenn du neugierig auf Glory Holes bist, spricht aber nichts dagegen, das einmal auszuprobieren. Du kannst zum Beispiel im Internet nach legalen Angeboten in deiner Nähe suchen. Achte dabei darauf, dass der Ort sicher ist und dass klar ist, welche Regeln dort gelten.

Schau dabei auch gut, was für dich passt. Du musst nicht gleich alles machen, nur weil es dich in Pornos erregt. Du kannst Schritt für Schritt ausprobieren: Was liegt noch in deiner Komfortzone? Worauf hast du wirklich Lust? Und wo merkst du ein Nein? Dass du dich dabei auch ein bisschen schämst, muss dich nicht davon abhalten. Gemischte Gefühle gehören bei neuen sexuellen Erfahrungen oft dazu.

Es spricht nichts dagegen, dass du Sexualität auf diese Weise auslebst, solange alle Beteiligten einverstanden sind und du auf deinen Schutz achtest. Gerade bei sexuellen Begegnungen mit wechselnden Partner*innen kannst du dich mit einer sexuell übertragbaren Infektion anstecken. Der Schutz darf neben dem Vergnügen nicht zu kurz kommen.

Wenn du dafür ein bezahltes Angebot nutzen möchtest, lies bitte auch unseren Text Sexarbeit nutzen: Wie mache ich es fair und sicher?. Dort erklären wir, worauf du achten kannst, damit es für beide Seiten fair und sicher ist.

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Frage Nr. 41642 von 07.09.2026

Sie hatten mir schön öfter Tipps gegeben - nicht immer bin ich zeitnah dazu gekommen, die dann zu durchdenken, weil andere Themen mich zu stark beschäftigten: bei mir ist Alexithymie und Afantasie ziemlich gesichert - ASS wahrscheinlich - aber ich habe mein Leben (bis auf die sozialen (und sexuellen) Interaktionen im Griff).
In einer Antwort schrieben Sie mir, dass es nicht selbstverständlich ist, Berührung und Selbstberührung als erregend zu empfinden. Das hat mich dann ziemlich getriggert und ich habe versucht zu klären, ob ich in meinem Körper und natürlich auch bei der Berührung ÜBERHAUPT etwas „spüre“ - ich erschließe „Gefühle“ über Gedanken - „somatische Marker“ kenne ich nicht. Bin wenig schmerz- oder temperaturempfindlich.
Meine Erregung wurde daher dann eher von der Situation und der Reaktion meiner jeweiligen Partnerin getriggert. Aber das ist eigentlich eine Folge von „Pleiten, Pech und Pannen“.
Vielleicht kennen Sie im Norden Deutschlands eine(n) SexualtherapeutIn - mit der/dem ich Kontakt aufnehmen könnte.
Vorher versuche ich noch zu klären, warum ich zwar einen normalen Testosteronspiegel habe aber durch ein hohes SHbG nur geringes freies Testosteron.

Unsere Antwort

Für deine Suche nach passenden Sexualtherapeut*innen empfehlen wir dir die Website des Institut Sexocorporel International.  Lies bitte auch unsere Antwort auf Frage 41652.

 

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Frage Nr. 41640 von 07.09.2026

Hallo liebes Lilli Team,
Ich bin weiblich und 18 Jahre alt. Ich habe einen Freund der etwas älter ist und deswegen mehr Erfahrung hat als ich was Sex angeht. Er steht super auf Analsex und hat mir das ganze auch näher gebracht. Ich finde das ebenfalls super gut nur leider kann er seinen Penis nicht einführen. Wie haben jetzt schon mehrere male mit Toys gespielt und das funktioniert mit Analplugs sehr gut nur passt sein Penis aber einfach nicht hinein. Ich bin immer gut entspannt und möchte es auch wirklich nur habe ich einfach immer einen sehr starken stechenden Schmerz der dann auch immer einige Minuten braucht bis es wieder ganz weg ist.
Was kann ich noch machen das es doch noch klappt mit dem Analsex. Ich habe vor einigen Tagen angefangen meinen Anus immer wieder zu streicheln und zu dehnen. Aber es passt bis jetzt immer noch nur ein Mittelgrosser Plug hinein. Können sie mir bitte helfen? Wie kann ich ihn so dazu bringen den Penis aufzunehmen?

Unsere Antwort

Was du beschreibst, geht einigen Menschen so, die Analsex ausprobieren möchten. Dein Anus ist einfach noch nicht an die Grösse und Form eines Penis gewöhnt, auch wenn ein mittelgrosser Plug schon gut funktioniert. Das ist eine reine Übungssache und braucht bei den meisten Menschen deutlich mehr Zeit, als man denkt, manchmal Wochen.

Wie lange nehmt ihr euch dafür Zeit, bevor ihr den ersten Plug oder Finger einführt? Für Analsex darf das ruhig 30 Minuten und mehr sein, reines Streicheln, Küssen, Massieren, alles, was dich richtig entspannt und erregt, ohne dass schon etwas eingeführt wird. Viele Menschen unterschätzen zeitlich die Vorbereitung für Analsex. Das ist dabei sehr wichtig, weil sich der Schliessmuskel nur bei echter Entspannung öffnet.

Du hast es ja schon mit einem Plug probiert, du könntest einen Plug besorgen, der im Durchmesser möglichst nah an die Größe des Penis herankommt. So gewöhnt sich dein Körper gezielt an genau die Grösse, um die es am Ende geht.

Auch Gleitmittel ist sehr wichtig. Reichlich und immer wieder nachtragen, der Anus produziert kein eigene Feuchtigkeit. Vielleicht interessiert dich dazu dieser Text.

Und hier kannst du etwas über Positionen erfahren, die bei Analsex hilfreich sein können.

 

Frage Nr. 41637 von 06.09.2026

Wie kann der kitzler geleckt werden?

Unsere Antwort

Schau dir dazu mal die Texte Cunnilingus: Wie lecke ich eine Frau? und Weibliches Geschlecht: Was ist erregend - und wo? an. Dort findest du viele hilfreiche Infos und Tipps.

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Frage Nr. 41636 von 05.09.2026

Soll ich beim Mastobieren mich ganz ausziehen oder den Slip noch anhaben?

Unsere Antwort

Das kannst du so machen, wie es dir am besten gefällt. Du kannst dich ganz ausziehen oder den Slip anbehalten. Und du kannst auch mal beides ausprobieren und schauen, wie es sich anfühlt. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Probier aus, womit du dich wohl fühlst und was sich gut anfühlt.

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Frage Nr. 41634 von 05.09.2026

nachn 60 Jahre Sex immer mit demgleichen Partner, den ichnliebe hatte ich nie einen spürbaren Erguss, war erregt , aber ich glaube ich kann nicht sqirlen ., gibt es sowas überhaupt .nn

Unsere Antwort

Ich gehe davon aus, dass du weiblich bist. Bitte melde dich nochmal, falls ich da falsch liege.

Ich verstehe deine Frage so, dass du gerne Squirten würdest, das bisher aber noch nie erlebt hast. Du möchtest wissen, ob das normal ist.

Viele Menschen mit Vagina erleben kein Squirten. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, schau doch mal in unseren Text G-Zone (G-Punkt), weibliche Ejakulation und Squirten.

Erlebst du denn Orgasmen mit deinem Partner?

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Frage Nr. 41614 von 31.08.2026

Hallo zusammen.

Ich habe eine Frage wegen sexueller Befriedigung. Ich bin weiblich und nehme die Pille. Es gibt Wochen, da denke ich gar nicht am Selbstbefriedigung und spüre auch keine Erregung und dann gibt es Tage, da spüre ich sie jeden Tag und könnte jeden Tag mastubieren. Das macht mir etwas Angst, dass ich die dann jeden Tag spüre. Keine Ahnung woher das kommt und so unterschiedlich ist. Und manchmal mastubiere ich und das reicht dann wieder für Wochen… Danke für eure Antwort

Unsere Antwort

Erst einmal ist es völlig normal, dass du die körperliche Erregung mehrmals täglich bis ganz selten spürst. Sexuelle Erregung ist ein automatischer Vorgang in deinem Körper. Dieser wird durch deinen Gedanken, Gefühle und möglicherweise auch durch deine Hormonlage beeinflusst. Wie genau körperliche, beziehungsweise genitale Erregung zustande kommt, ist dabei sehr individuell. Das können bestimmte Berührungen, Bewegungen, oder zum Beispiel Fantasien sein. 

Der Text über die sexuelle Erregung könnte an dieser Stelle interessant sein für dich und dir helfen, etwas besser zu verstehen, was in deinem Körper vor sich geht. 

Manchmal wird sexuelle Erregung ausgelöst, obwohl dir die Situation vielleicht nicht gerade passend erscheint. Sie kann auch vorkommen, wenn du gerade überhaupt keine Lust hast. Auch das ist normal, da du den so genannten Erregungsreflex wie bereits erwähnt, nicht direkt steuern kannst.

Du kannst bewusst Situationen schaffen, in welcher du die Erregung auslösen und steigern kannst, wie zum Beispiel bei der Selbstbefriedigung. Solange du dich wohl fühlst dabei, macht es Sinn, dass du Selbstbefriedigung machst.  Du kannst die Erregung jedoch auch einfach vorbei ziehen und abflachen lassen. Im nachfolgenden Text steht beschrieben, wie du mit sexueller Erregung umgehst, bei welcher du dich unwohl fühlst. 

Wenn du das nächste mal Sorgen verspürst, sobald sexuelle Erregung aufkommt, kann es helfen, dass du dir bewusst machst, dass dein Körper völlig normal reagiert. Dazu kann dich der folgende Text unterstützen, dich selbst zu beruhigen. Dann kannst du in Ruhe entscheiden, ob du die Erregung vorbei ziehen lassen willst oder ob du ihr mit Selbstbefriedigung nachgehst.

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Frage Nr. 41612 von 30.08.2026

Hallo - ich bin 52 und meine Frau 50. Sie muss eine Antohormontherapie machen. Noch sechs Jahre lang. Nach einem Jahr hat sie die Lust auf Sex und körperliche Nähe komplett verloren. Sexualität war für uns seit Beginn der Beziehung immer wichtig, eine tragende Säule. Nun ist es für mich und sie von 100 auf 0 gefallen. Sie leidet darunter, ich leide darunter.

Ich habe oft Lust auf Sex. Der Verzicht facht die Lust noch zusätzlich an. Ich habe gesagt, dass ich eine Phase lang ohne Sex mitmachen kann. So ein halbes Jahr. Dass ich mir eine Beziehung ohne Sexualität aber nicht vorstellen kann.

Sie will mich auf nicht befriedigen, weil meine Lust sie eifersüchtig macht und weil sie nicht „geben“ will in einer Phase, in der sie Zeit für sich will. Wir gehen in die Paartherapie. Ich sehe gerade nicht, wie das mit uns gut weitergehen soll.

Unsere Antwort

Ich kenne nur deine Sicht auf euer Thema. Es wäre interessant auch ihre Sicht zu kennen.

Du denkst darüber nach, ob eure Beziehung, die bisher auch eine sexuelle Beziehung war, eine Zukunft hat. Deine Frau und du findet seit einiger Zeit auf sexueller Ebene nicht zusammen. Das klingt frustrierend. Du suchst nach Lösungen und hast dich deshalb an uns gewendet. Ausserdem macht ihr eine Paartherapie.

Ich lese bei dir zwei unterschiedliche Dinge. Einerseits lese ich, dass die Lust auf Sex und körperliche Nähe durch die Antihormontherapie verloren gegangen ist. Andererseits lese ich, dass sie Zeit für sich will.

Die Antihormontherapie scheint medizinisch notwendig zu sein. Darauf könnt ihr also keinen Einfluss nehmen. Mich würde dennoch interessieren, was sich genau verändert hat. Weshalb ist diese Therapie notwendig? Wie geht es deiner Frau allgemein gerade?

Wovon ich noch keine Vorstellung habe, ist, wie du ihr eigentlich Lust auf sexuelle Begegnungen mit dir machst. Was könnte ihr auch unter den aktuellen Umständen mit der Antihormontherapie noch gut schmecken an euren sexuellen Begegnungen?

Wie blickt sie auf Sexualität in eurer Beziehung? Ist sie gerade froh über Zeit für sich? Und was löst das bei dir aus?

Wie stehst du zu Solosexualität? Könntest du in diesem Rahmen erfüllende Momente für dich gestalten?

Schreib uns gerne nochmal. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41608 von 30.08.2026

Hallo. Für meine Frage muss ich etwas ausholen, ich versuche mich aber kurz zu fassen. Ich (m, mitte 30) habe schon seit Jahren, was man als schizoide Persönlichkeitsanteile beschreibt, das wurde von entsprechendem Fachpersonal so diagnostiziert.
Langer Rede kurzer Sinn, ich habe grosse Probleme mich Menschen zu öffnen und trotz langjähriger Beziehung ziehe ich es vor innere, oder auch Konflikte mit Anderen, nicht zu besprechen, sondern selbst zu lösen. Bis vor ein paar Jahren gelang mir der Spagat zwischen Eigenbrötlerei und sich Anderen mitzuteilen recht gut und auch meine Libido und Sexleben waren völlig normal.
Vor ein paar Jahren unternahm ich jedoch einen Suizidversuch und seit diesem leidet auch mein Sexleben. Kurz dazu, ja ich leide auch an schweren Depressionen, ja ich war in einer Klinik und ja, ich bin in Behandlung. Meine Libido ist unverändert, doch schaffe ich es nicht mehr mich so zu öffnen, dass es zum Sex mit meiner langjährigen Partnerin kommt.

Dies belastet die Partnerschaft zunehmend, da ich einfach nicht über meinen Schatten springen kann. Sex ist für mich mittlerweile etwas abstossendes und Masturbation ist die einzige Art wie ich mit meiner Libido umgehe, denn die üblichen Triebe sind noch unverändert da.
An Sex widern mich die Gerüche und die Flüssigkeiten an, zusätzlich sehe ich mich nicht mehr als Person, die Sex mit einer anderen Person hat. Ich hoffe das macht Sinn. Zur Zeit hole ich mir einfach einen runter, wenn die Triebe stark genug werden, so wie man bei Kopfschmerzen eine Tablette nimmt.
Wie schaffe ich es wieder von einer Person, die einfach nur Triebe hat wieder zu einer sexuellen Person zu werden?
Vorgreifend möchte ich anmerken, dass ich absolut null Interesse habe das Problem mit der Person zu besprechen, bei der ich in Therapie bin, sondern ziehe den komplett unpersönlichen und anonymen Weg vor, da dies die für mich angenehmste Vorgehensweise ist.

Unsere Antwort

Eigentlich würde ich dir eine Sexualtherapie nach Sexocorporel empfehlen. In diesem Text erfährst du, was dort passiert. Aber wir können auch versuchen, deinem Problem hier erstmal anonym auf die Spur zu kommen. Dazu möchte ich dir noch einige Fragen stellen:

Du schreibst, dass du dich nicht mehr so öffnen kannst, dass es zum Sex mit deiner Partnerin kommt. Was bedeutet «mich öffnen» für dich ganz konkret? Was müsstest du dabei tun oder zulassen? Und was könnte passieren, wenn du dich öffnest, das du lieber vermeiden möchtest?

Du schreibst, dass dich Gerüche und Körperflüssigkeiten beim Sex abstossen. Ist das nur beim Sex mit deiner Partnerin so, oder empfindest du das auch bei deinem Solosex? War das früher anders?

Deine Libido ist weiterhin da. Wie erlebst du deinen Solosex? Geht es dabei nur darum, dein sexuelles Bedürfnis zu befriedigen, oder erlebst du dabei auch Lust und Genuss? War das früher anders?

Wenn du diesen Text liest, in welcher Beschreibung findest du deine sexuelle Erregungstechnik am ehesten wieder? 

Du schreibst auch, dass du dich nicht mehr als Person siehst, die Sex mit einer anderen Person hat. Was genau meinst du damit? Was hat sich darin gegenüber früher verändert?

Und du möchtest wieder eine «sexuelle Person» werden. Was ist für dich eine sexuelle Person? Was würdest du gern wieder können, tun oder erleben? Und wie war das früher bei dir?

Gern kannst du uns wieder schreiben und meine Fragen beantworten. Dann kann ich dir besser bei deinem Anliegen weiterhelfen. Gib dann bitte die Nummer dieser Frage an.

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Frage Nr. 41598 von 27.08.2026

ich suche eine breührerin in [...] umgebung

Unsere Antwort

Wir haben die Frage anonymisiert und können deswegen keine Tipps für eine bestimmte Stadt geben. Auf der Seite Initiative Sexualbegleitung findest du vielleicht ein passendes Angebot in deiner Nähe.

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